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Antibiotika erhöhen das Darmkrebsrisiko – Mit einer Einführung von Jean Pütz

Als Wissenschaftsjournalist habe ich mich sehr mit diesem Thema beschäftigt, sogar bevor die medizinische Wissenschaft die Bedeutung des Mikrobioms für das Immunsystem, d. h. das Allgemeinbefinden, bewiesen hatte, habe ich diese Vermutung in meinem Hobbythekbuch ‚Darm & Co‘, welches vor 30 Jahren erschien, geäußert.  Meine Prophylaxe nach einer Aufnahme eines Antibiotikums bestand darin, dass ich den Aufbau der Darmflora nach förderte: Ich selbst reduzierte das Risiko mit der täglichen Aufnahme von 300 ml selbstgemachten Joghurts. Allerdings hat dieser Vorschlag nichts mit Wissenschaft zu tun, es handelte sich um eine individuelle Maßnahme. Machen Sie auf jeden Fall Ihren behandelnden Arzt auf das jetzt erkannte Krebs-Risiko aufmerksam und bitte ihn dafür zu sorgen, dass dass Mikrobiom, welches durch Antibiotika beeinträchtigt wird, wieder aufgebaut wird. Dazu gibt es eine Menge Medikamente, die mit gefriergetrockneten Bakterien helfen, die Darmflora wieder zu reparieren.

Noch ein kurzes Wort zu Antibiotika generell:

Natürlich haben sie die Möglichkeiten der Medizin enorm verbessert, doch sie wurden allzu häufig eingesetzt, ohne die Nebenwirkungen und Risiken anzusprechen. Oft war das Kanonen auf Spatzen schießen. Schlimm ist, dass sie viel zu häufig in der Tierzucht eingesetzt werden, weil das z. B. die Mast, d. h. die schnelle Gewichtaufnahme von Schweinen oder Rindern, Hühnern usw., unterstützt. Die Folge: Mittlerweile sind so viele resistente Keime entstanden, dass das Antibiotika immer weniger helfen. Wenn, dann in so hohen Dosen, dass dies die Bildung von Resistenzen wiederum förderte. Solche Resistenzen können sich dann auch in Kläranlagen bilden.

Also mein Rat: Antibiotika nur dann anzuwenden, wenn lebensbedrohende Krankheiten es unbedingt notwendig machen, aber dann auf keinen Fall darauf verzichten.

Jean Pütz

(pte) – Die Einnahme von Antibiotika steht mit einem erhöhten Risiko von Darmkrebs in den nächsten fünf bis zehn Jahren in Zusammenhang. Zu dem Ergebnis kommen Forscher der Umeå University  . Die Wissenschaftler haben die Daten von 40.000 Krebserkrankungen ausgewertet und glauben, dass die Auswirkungen der Antibiotika auf das Mikrobiom des Darms für das erhöhte Krebsrisiko verantwortlich ist.

Frauen sind stärker gefährdet

Die Forscher haben nachgewiesen, dass Frauen und Männer, die sechs Monate lang Antibiotika einnahmen, über ein 17 Prozent höheres Risiko einer Krebserkrankung des aufsteigenden Dickdarms verfügten. Dabei handelt es sich um den ersten Teil des Darms, den Nahrung nach dem Dünndarm erreicht. Kein erhöhtes Krebsrisiko konnte beim absteigenden Dickdarm festgestellt werden. Bei Männern, die Antibiotika einnahmen, konnte kein erhöhtes Risiko von Rektumkarzinomen festgestellt werden. Frauen verfügten hingegen über ein etwas geringeres Auftreten von Rektumkarzinomen.

Das erhöhte Darmkrebsrisiko war bereits fünf bis zehn Jahre nach der Einnahme der Antibiotika nachweisbar. Obwohl das Ansteigen des Risikos bei jenen Patienten am größten war, die auch am meisten Antibiotika einnahmen, konnte ein geringer, aber statistisch signifikanter Anstieg des Krebsrisikos bereits nach einer einzelnen Behandlung nachgewiesen werden.

40.000 Datensätze ausgewertet

Für die Studie haben die Forscher die Daten von 40.000 Patienten der Swedish Colorectal Cancer Registry für den Zeitraum 2010 bis 2016 ausgewertet. Sie wurden mit einer entsprechenden Kontrollgruppe von 200.000 nicht an Krebs erkrankten Schwedinnen und Schweden verglichen. Die Infos zur Einnahme von Antibiotika stammten aus dem Swedish Prescribed Drug Register für den Zeitraum 2005 bis 2016.

Um zu verstehen, wie Antibiotika das Krebsrisiko erhöhen, haben die Experten auch ein Bakterizid untersucht, das zur Behandlung von Harnwegsinfektionen eingesetzt wird und das Mikrobiom nicht beeinflusst. Es gab bei den Patienten, denen dieses Medikament verabreicht wurde, keine Unterschiede bei der Häufigkeit von Darmkrebs. Damit liegt nahe, dass die Auswirkungen der Antibiotika auf das Mikrobiom das Krebsrisiko erhöhen.

Für die Studie wurden zwar nur oral verabreichte Antibiotika berücksichtigt. Es sei jedoch denkbar, dass sich auch intravenöse Antibiotika auf das Mikrobiom des Darms auswirken könnten. Laut der leitenden Wissenschaftlerin Sophia Harlid gibt es jedoch keinen Grund zur Besorgnis, nur weil Antibiotika eingekommen wurde. Der Anstieg des Risikos sei jedoch nur moderat und die Auswirkungen auf das absolute Risiko einer Person nur gering. Details wurden im „JNCI Journal of the National Cancer Institute“ veröffentlicht.

Zweifach-Impfung gegen Corona verringert auch sehr das Risiko von Long-Covid-19-Erkrankung

(pte) – Erwachsene mit einer zweimaligen Corona-Schutzimpfung leiden im Falle einer COVID-19-Infektion um 49 Prozent weniger wahrscheinlich an Long COVID, wie eine Studie des King’s College London zeigt. Die Forscher haben die Daten von Personen, die ihre Symptome, Tests und Impfungen zwischen 8. Dezember 2020 und 4. Juli 2021 in die App der „UK ZOE COVID“-Symptomstudie eingaben. Dazu gehörten 1.240.009 Teilnehmer mit der ersten Impfung und 971.504 Personen, die auch die zweite Impfung erhalten hatten.

Ein Drittel weniger akute Symptome

Das Team hat bei der Auswertung der Daten eine Reihe von Faktoren wie Alter, Gebrechlichkeit und benachteiligte Regionen berücksichtigt und verglich diese Daten mit dem Infektionsgeschehen nach einer Impfung. Ergebnis: Im unwahrscheinlichen Fall einer Infektion mit COVID-19 nach einer zweimaligen Impfung war das Risiko von Long COVID fast um die Hälfte reduziert. Auch Krankenhausaufenthalte waren um 73 Prozent und die Belastung mit akuten Symptomen war um 31 Prozent weniger wahrscheinlich.

Die Art der am weitest verbreiteten Symptome war ähnlich wie bei nicht geimpften Erwachsenen. Es handelte sich dabei um den Verlust des Geruchssinns, Husten, Fieber, Kopfschmerzen und Erschöpfung. Alle diese Symptome waren leichter und wurden von geimpften Personen weniger häufig angegeben. Die Wahrscheinlichkeit, in der ersten Woche der Krankheit unter mehreren Symptomen zu leiden, war nur halb so groß. Niesen war das einzige Symptom, das von geimpften Teilnehmern häufiger angegeben wurde.

Gebrechlichkeit erhöht Infektionsrisiko

Personen, die in den am stärksten benachteiligten Gebieten lebten, verfügten nach einer einmaligen Impfung über ein höheres Infektionsrisiko. Alter an sich war kein Risikofaktor. Menschen mit Erkrankungen, die wie Gebrechlichkeit ihre Unabhängigkeit einschränken, infizierten sich bis zwei Mal so wahrscheinlich nach der Impfung und erkrankten in der Folge.

Die in „Lancet Infectious Diseases“ publizierten Ergebnisse zeigen laut den Wissenschaftlern die Notwendigkeit, konkret auf Risikogruppen abzuzielen. Es wurde bereits nachgewiesen, dass gebrechliche Erwachsene von COVID-19 überproportional betroffen sind. Die Forscher schlagen daher Strategien wie rechtzeitige Auffrischungsimpfungen, gezielte Maßnahmen zur Infektionskontrolle und mehr Forschung zur Immunreaktion dieser Personengruppe vor.

Glaubwürdigkeit der Wissenschaft in postfaktischen Zeiten – Angriff auf Wissenschaftsjournalismus und Ranga Yogeshwar

Ranga Yogeshwar, Mai Thi Nguyen-Kim, Pamela Dörhöfer, Joachim Müller-Jung, Christina Berndt, sie alle schwimmen seit Jahren auf der Welle des Wissenschaftsjournalismus. Von dem Märchen der allwissenden, objektiven Wissenschaft läßt sich gut leben. Solange man bei der Stange bleibt.

Es ist eine wesentliche Erkenntnis des COVID-19 Irrsinns, dass auch Kultur- und Politredakteure als Wissenschaftsjournalisten durchgehen. Solange sie eben das Richtige berichten und das Richtige weglassen. Das relativiert den Wissenschaftsjournalismus deutlich. Es stellt sich die Frage, was hier das verbleibende Rest-Anspruchsniveau sein kann.

Ranga Yogeshwar ist ein besonders tragischer Fall. Wer hat seine kurzweiligen, charmant vorgetragenen Fernsehsendungen nicht gerne gesehen? Aber, angesichts der Einseitigkeit und der Plattitüden mit denen sich Herr Yogeshwar zu COVID-19 äußert, wird man rückblickend fragen müssen, wessen Interessen er damals gedient hat?

Er selbst spricht von „fließenden Grenzen zwischen einer kritischen journalistischen Begutachtung und Marketing oder PR“, siehe unten. Ganz offensichtlich hat dieser Herr an diesen Grenzen die Orientierung verloren.

Herr Yogeshwar wirbt nach eigener Aussage für das Impfen, weil, so sagt er, Impfen einfach schlauer sei. Wissenschaft auf dem Niveau einer Waschmittelwerbung. Egal was, Hauptsache es steht Impfen drauf.

In einem Videobeitrag präsentiert Herr Yogeshwar vollkommen verzerrte Zahlen, weil er glaubt, er dürfe das. Nach dem Selbstverständnis dieses Herrn wird scheinbar alles zur Wissenschaft, sobald er es verkündet. Damit lassen sich vortrefflich Propagandavideos machen.

Gleich zu Anfang bemüht Herr Yogeshwar die US-amerikanische Pharma-Propaganda von der „Pandemie der Ungeimpften“. Daten aus Israel, das eine sehr hohe Durchimpfungsquote hat, sagen etwas ganz anderes, vgl.

„On July 20, The Jerusalem Post reported that of the 143 hospitalized patients, 58% were fully vaccinated, 3% were partially vaccinated, and 39% were not vaccinated at all.”

Dasselbe findet man auch in Deutschland,

 “The recently vaccinated made up 35% of the total number of the 20 employees of the University Hospital who tested positive in that time period, meaning the recently vaccinated were overrepresented among those with a symptomatic infection.”

Die Aussage, dass junge Männer von COVID-19 “besonders gefährdet” seien, ist vollkommener Quatsch. Herr Yogeshwar verschweigt, dass 13 Tote im Medianalter von 84 Jahren (nach RKI Daten) auf 1.000.000 Einwohner nach einer Corona-Infektion ein saisonal üblicher Wert ist. Dabei bleibt offen, ob die Corona-Infektion tatsächlich ursächlich für den Tod gewesen ist.

  • RKI, „Wöchentlicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19)“, 05.08.2021, https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Wochenbericht/Wochenbericht_2021-08-05.pdf?__blob=publicationFile

„Von allen Todesfällen waren 78.903 (86 %) Personen 70 Jahre und älter, der Altersmedian lag bei 84 Jahren. Im Unterschied dazu beträgt der Anteil der über 70-Jährigen an der Gesamtzahl der übermittelten COVID-19-Fälle etwa 13 %. Bislang sind dem RKI 23 validierte COVID-19-Todesfälle bei unter 20-Jährigen übermittelt worden. Diese Kinder und Jugendlichen waren zwischen 0 und 19 Jahre alt. Bei allen 16 Fällen mit Angaben hierzu sind Vorerkrankungen bekannt.“

Dass Herzmuskelentzündungen durch Impfungen grundsätzlich mild verlaufen ist nachweislich falsch. Es hat Tote gegeben. Davon zeugen 8  Rote-Hand Briefe. Zu allen 4 bedingt zugelassenen Experimental-Impfstoffen  liegt inzwischen mindestens einer davon vor. Zu Astra-Zeneca liegen 4 Rote-Hand Briefe vor und die STIKO empfiehlt zur Zweitimpfung nach Astra-Zeneca eine anderes Präparat zu nehmen.

Weiß ein Herr Yogeshwar das nicht?

Geimpfte wähnen sich in falscher Sicherheit, wenn sie annehmen, dass sie keine Viren übertragen könnte und alles spricht dafür, dass Geimpfte genauso häufig auf der Intensivstation landen wie nicht Geimpfte.

Herr Yogeshwar verweist auf RKI Daten, nach denen es nur 7229 Impfdurchbrüche bei Geimpften gegeben hätte. Er verschweigt aber, das nach der vom RKI zugrunde gelegten Definition eines Impfdurchbruches eine „klinische Symptomatik“ erforderlich ist, vgl.

  • RKI, „Wöchentlicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19)“, 29.07.2021, https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Wochenbericht/Wochenbericht_2021-07-29.pdf?__blob=publicationFile

„Ein wahrscheinlicher Impfdurchbruch ist definiert als SARS-CoV-2-Infektion (mit klinischer Symptomatik), die bei einer vollständig geimpften Person mittels PCR oder Erregerisolierung diagnostiziert wurde.“

Bei den Nicht-Geimpften reicht ein positiver Test um eine Erkrankung zu unterstellen. Es ist bekannt, dass 99% der mit PCR positiv Getesteten gar keine Symptome zeigen. Es wird mit zweierlei Maß gemessen. Und selbst das RKI mahnt zur vorsichtigen Interpretation der Daten. Sieht so kritischer Journalismus aus?

Ebenso verschweigt Herr Yogeshwar, dass es mittlerweile mehr als 46.000 SARS-CoV2 Varianten gibt und nicht nur 4, wie die Bezeichnung Delta andeuten soll.

Das hat nichts mit einer Impfung zu tun. Das ist macht die Natur von ganz alleine.

Es ist falsch, wenn Herr Yogeshwar behauptet, dass die Impfungen eine sterile Immunität bewirken würden, d.h. ein Geimpfter könne keine Viren weitergeben. Andere werden durch die eigene Impfung nicht geschützt. Deshalb sollen auch Geimpfte nach einer CDC Empfehlung weiterhin Masken tragen.

“Today, some of those data were published in CDC’s Morbidity and Mortality Weekly Report (MMWR), demonstrating that Delta infection resulted in similarly high SARS-CoV-2 viral loads in vaccinated and unvaccinated people. High viral loads suggest an increased risk of transmission and raised concern that, unlike with other variants, vaccinated people infected with Delta can transmit the virus. This finding is concerning and was a pivotal discovery leading to CDC’s updated mask recommendation. The masking recommendation was updated to ensure the vaccinated public would not unknowingly transmit virus to others, including their unvaccinated or immunocompromised loved ones.”

Dieser Hinweis fehlt bei Herrn Yogeshwar. Wohl aus gutem Grund, denn sonst kann man nicht so pauschal wie Herr Yogeshwar es tut, die Sozialkompetenz von Ungeimpften in Frage stellen.

Zwar ist es auch Herrn Yogeshwar aufgefallen, dass die Impfstoff Produktionen noch vor der (bedingten) Zulassung aufgebaut worden sind. Aber das verkauft er als besonders sichere Entwicklung. Die stark verkürzten Test- und Zulassungsverfahren seien einerseits eine Folge der hohen Expertise über die man verfüge. Andererseits habe man einfach Glück gehabt. Die 8 Rote-Hand Briefe zu den Impfstoffen sprechen deutlich dagegen und es ist davon auszugehen, dass diese 8 Rote-Hand Briefe nur die Spitze des Eisberges zeigen. Es ist die Industrie selber die diese verfasst. Eine unabhängige Kontrolle gibt es dort nicht.

Herr Yogeshwar ist falsch informiert, wenn er behauptet, dass es „kaum eine Impfung gibt, die weltweit so überprüft“ würde. Die Hersteller setzen alles daran, die laufenden Studien aus „ethischen Gründen“ zu unblinden, d.h. auch den Placebo-Arm zu impfen.

Danach ist keine Aussage zu Nebenwirkungen und Langzeitfolgen der Impfungen mehr möglich. Das schafft keine Sicherheit.

Zu guter Letzt bringt Herr Yogeshwar dann den Hinweis, dass, wenn jemand etwas anderes behauptet als er selbst, es sich wahrscheinlich um Fake News oder Verschwörungstheorien handele. Was sonst?

Was erdreistet sich ein Diplom-Physiker in dieser Propagandaform medizinische Ratschläge zu geben? Kraft welcher Ausbildung wäre er dazu befähigt? Für seine Behauptungen sollte Herr Yogeshwar strafrechtlich belangt werden. Vergeblich wartet man darauf, dass dieser Unsinn bei Youtube gesperrt wird.

Die Anspruchslosigkeit und Anmaßung der Beiträge dieses mutmaßlichen Universalgenies mit Physikdiplom wirken befremdlich. Das journalistische Selbstverständnis dieses Herren, wie es in dem folgenden Beitrag zum Ausdruck kommt, wirkt abstoßend, vgl.

Das hätte man früher wissen sollen. Es offenbart sich ein fundmentales Unverständnis dessen, was Wissenschaft bedeutet. Herr Yogeshwar vertritt die These, dass es eine kleine Gruppe von Wissenschaftlern gäbe, die das Licht erblickt haben und in der daraus resultierenden Allwissenheit, verkünden dürfen, was die Wahrheit ist. Vorbei sind die Zeiten von mühsam gegeneinander gehaltener These und Antithese. Sondern es gibt die Gruppe der Alleswisser und die Gruppe der Leugner, eben jene, die sich standhaft weigern den rechten Glauben anzunehmen. Der wissenschaftliche Diskurs ist allein denen rechten Glaubens vorbehalten. Wer das ist, definiert Herr Yogeshwar selbst.

Diese Auffassung, eine medial generierte, mutmaßliche Mehrheitsmeinung ersetze die Diskussion, ist weit verbreitet und findet sich auch bei Frau Nguyen-Kim von Mai-Lab, Herrn Müller-Jung, Frau Dörhöfer und Frau Berndt, und dies in Zeiten in denen hunderte von Ärzten und Wissenschaftlern in den sozialen Medien gesperrt und ihre Beiträge gelöscht werden, weil sie eine andere Auffassung vertreten als die medial definierte Einheitsmeinung. Das nicht zu sehen ist schlichte Ignoranz.

Herr Yogeshwar, Frau  Nguyen-Kim & Co. betreiben keinen objektiven Journalismus, sondern gehen einfach den bequemen Weg des geringsten Widerstandes. Man schließt sich der kleinen Clique von Hof-Virologen an, auf die Berlin weiterhin ausschließlich zurückgreift und erklärt das medial zur allein gültigen Wissenschaft, vgl. ebenda.

„In einem Großteil meiner Telefonate mit Leuten wie Christian Drosten oder Melanie Brinkmann ging es anfangs darum, diese andere Art in Medien überhaupt zu begreifen.“

Es geht nicht darum, was die Wissenschaft objektiv weiß und, noch wichtiger, was die Wissenschaft objektiv nicht weiß. Es geht darum, welche Wissenschaft politisch opportun ist. Bei politischen Entscheidungen haben Zweifel keinen Platz. Deshalb wird medial eine Einheitsmeinung kreiert, die dann von einer Handvoll von Vorzeige-Wissenschaftlern mantraartig im Fernsehen wiederholt wird. Die Natur kümmert sich aber nicht darum, was im öffentlich-rechtlichen Fernsehen behauptet wird.

Herr Yogeshwar verkauft Wissenschaft als eine Art Geheimbund, dessen Mitglieder über Geheimwissen verfügen, dass weit über den Horizont des Normalbürgers hinausgeht. Implizit ist damit klar, dass allein die Kaste der Wissenschaftsjournalisten in der Lage ist, die Aussagen der Wissenschaft zu entschlüsseln und zu transportieren.

„Es ist extrem schwer, dieser Community klarzumachen, dass die Menschen draußen nicht einmal den Unterschied zwischen Viren und Bakterien kennen.“

Herr Yogeshwar übersieht dabei, dass wissenschaftliche Hypothesen nicht nur im Kleinen sondern auch im Großen bewiesen werden müssen. Zu Bewertung einer Pandemie muß man den Unterschied zwischen Viren und Bakterien nicht kennen, wenn man in der Lage ist, die Statistiken zum Krankenstand und zur Krankenhausauslastung abzurufen.

„Im gesamten Jahr 2020 wurden insgesamt 13,3% weniger Patienten im Krankenhaus behandelt als 2019. In den ersten 23 Kalenderwochen des Jahres 2021 blieb die Fallzahl 21,6% hinter dem Vergleichszeitraum  2019 zurück. Auch die Gesamtzahl der SARI-Fälle, Intensivfälle und Beatmungsfälle blieb im Untersuchungszeitraum unter den Zahlen aus 2019.“

In den Statistiken zu tatsächlich Erkrankten, und nicht nur mit PCR positiv Getesteten, ist kein Killervirus drin, egal, was die Vorzeige-Virologen glauben, auf der molekularen Ebene gefunden zu haben. Jeder Depp kann zwei Gen-Sequenzen hochhalten und dazu von Zoonose oder Laborunfall faseln. Deshalb wird daraus noch keine Wissenschaft.

Hier offenbart sich der wesentliche Trugschluß, dass alles ganz kompliziert sei und dass nur die sogenannten Experten die Lage überhaupt beurteilen könnten. Dazu passen schon die widersprüchlichen Aussagen des Herrn Drosten nicht, der seine Meinung schon mehrfach geändert hat, vgl.

„Ja, aber die Methode ist so empfindlich, dass sie ein einzelnes Erbmolekül dieses Virus nachweisen kann. Wenn ein solcher Erreger zum Beispiel bei einer Krankenschwester mal eben einen Tag lang über die Nasenschleimhaut huscht, ohne dass sie erkrankt oder sonst irgend etwas davon bemerkt, dann ist sie plötzlich ein Mers-Fall. Wo zuvor Todkranke gemeldet wurden, sind nun plötzlich milde Fälle und Menschen, die eigentlich kerngesund sind, in der Meldestatistik enthalten. Auch so ließe sich die Explosion der Fallzahlen in Saudi-Arabien erklären. Dazu kommt, dass die Medien vor Ort die Sache unglaublich hoch gekocht haben.“

Warum sich PCR bei MERS anders verhalten soll als bei SARS-CoV2 konnte Herr Drosten bislang nicht erklären und auch ein Herr Yogeshwar schweigt sich dazu aus. Solche Dinge muß man wohl auch nicht mehr erklären, denn wer anderer Auffassung ist, hat einfach keine Ahnung, vgl. die Aussagen von Herrn Yogeshwar im Interview.

 „Eine Grenze ist natürlich bei den abstrusen Theorien zu ziehen. Ich habe deshalb zum Beispiel abgelehnt, mit Sucharit Bhakdi zu diskutieren.“

„Da habe ich gesagt, Freunde, ihr habt keine Ahnung, was ihr da macht: Hier wird eine Position vertreten, deren wissenschaftliche Basis komplett zu hinterfragen ist. Und da sind Leute wie Bhakdi vollkommene Outsider.“

Es ist unglaublich, was sich dieser Herr anmaßt. Der Diplom-Physiker Yogeshwar entscheidet, dass ein langjähriger Professor für Mikrobiologie ein Outsider ist? Was weißt denn Herr Yogeshwar kraft eigenen Wissens über die wissenschaftliche Basis von molekularbiologischen Aussagen?

Lehnt Herr Yogeshwar auch eine Diskussion mit Prof. Dr. John Ioannidis, Prof. Dr. Jay Bhattacharya, Prof. Dr.  Martin Kulldorff, Prof. Dr. Sunetra Gupta, Prof. Dr. Eran Bendavid, Prof. Dr. Stefan Hockertz, Dr. Claus Köhnlein, Prof. Dr. Martin Haditsch, Prof. Dr. Christof Kuhbandner, Prof. Dr. Michael Levitt, Prof. Dr. Jean-François Toussaint, Dr. Christian Fiala oder den über 40.000 Ärzten und Wissenschaftlern ab, die die Great Barrington Declaration unterschrieben haben?

Warum sollte ein Prof. Dr. med Sucharit Bhakdi am Ende seiner langjährigen und erfolgreichen Karriere als Lehrbeauftragter der Universität Mainz für Mikrobiologie plötzlich zum Verharmloser und Leugner mutieren? Er steht den Pharma-Interessen im Weg, so einfach ist das.

Corona-Viren waren für ältere Menschen, besonders in Pflegeheimen, noch nie harmlos.

  • Veiga et al., „More than just a common cold: endemic coronaviruses OC43, HKU1, NL63, and 229E associated with severe acute respiratory infection and fatality cases among healthy adults”, J Med Virol. 2021;93(2):1002‐1007, First published: 28 July 2020, https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/jmv.26362
  • Patrick  et al., “An Outbreak of Human Coronavirus OC43 Infection and Serological Cross-reactivity with SARS Coronavirus.”, Can J Infect Dis Med Microbiol. 2006 Nov; 17(6):330-6, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18382647

Aber wer darauf hinweist, wie Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi, verbreitet nach Ansicht des Herrn Yogeshwar „abstruse Theorien“? Hätte Herr Yogeshwar mal ein Mikrobiologie-Praktikum bei Prof. Dr. Bhakdi belegt, dann wüßte er auch mehr über Corona-Viren.

Herr Yogeshwar definiert zwar seinen Anspruch, umfassend und kritisch zu berichten,

„Der Journalismus hat nicht nur die Übersetzungsfunktion, sondern er muss auch hinterfragen. Diese Rolle ist genauso wichtig. Journalisten sind nicht das Sprachrohr der Wissenschaft, sondern sie müssen sie auch mit kritischen Fragen konfrontieren, Dialoge führen.“

Aber bislang ist er daran grandios gescheitert. Weder ist ein kritisches Hinterfragen von Wiehler, Drosten & Co zu erkennen, deren Verlautbarungen sakrosankt zu seinen scheinen. Noch hat es etwas mit Journalismus zu tun, wenn man versucht, unliebsame Stimmen zu diskreditieren oder herauszufiltern. Kritik ja, aber immer nur in dem Rahmen, den Herr Yogeshwar zuweist, vgl. ebenda,

„Ja, da haben wir am Fall Nuhr im letzten Sommer gesehen, das sind alles vernünftige Leute, aber es fehlt das echte Know-how. […]In einer Zeit, in der Wissenschaft diese immanente Rolle hat im Kontext der Pandemie, kann man sich nicht erlauben, vollkommen überflüssige Ausreißer zu haben, die am Ende kontraproduktiv sind, weil sie ein Grundvertrauen zerstören.“

Zerstörtes Grundvertrauen“ ist die große Sorge der Pharmaindustrie, die nichts mehr fürchtet, als dass die Bürgen beginnen, die Wissenschaftswunder von angeblichen Killerviren zoonotischen Ursprungs und „hochwirksamen“ Adhoc-Therapien kritisch zu hinterfragen.

Wenn der Übergang zwischen Wissenschaft und PR so fließend ist, wie Herr Yogeshwar feststellt, so hat er es entweder versäumt festzulegen, wo er steht, oder er läßt es bewußt im Unklaren.

„Die Wissenschaftsorganisationen zielen, wenn sie in die Medien gehen, oft nicht auf ein Public Understanding of Science, sondern auf Public Acceptance of Science. Die Grenze zwischen einer kritischen journalistischen Begutachtung und Marketing oder PR ist fließend.“

Sein Impf-Video ist zu 100% dem Pharma-Marketing zuzurechnen, clever verpackt als kritischer Journalismus. Das soll Glaubwürdigkeit suggerieren.

Und Wissenschaft, die sich vor allem für das Funding interessiert, läßt man am besten in Ruhe? Vgl. ebenda.

„Wissenschaft ist oft sehr daran interessiert, dass das Funding funktioniert und Unterstützung da ist. Wenn das der Fall ist – ich bin jetzt ein bisschen böse –, dann soll man sie in Ruhe lassen, damit sie ihre Arbeit machen kann.“

Es ist wohl eher so, dass, wenn Wissenschaft draufsteht, der Bürger keine Rechtfertigung erwarten darf.

Selbstredend verweist Herr Yogeshwar bei den Impfopfern und den Impftoten auf deren hohes Alter und mögliche schwere Vorerkrankungen, vgl. ebenda,

„Da kam die Nachricht, dass unmittelbar nach der Impfung einige Menschen gestorben seien. Diese Nachricht erzeugt natürlich beim ganz normalen Laien Angst und vergrößert ein minimales Problem – es waren sehr wenige und sehr alte Menschen, möglicherweise mit schweren Vorerkrankungen belastet – wie mit einer Lupe.“

Der Tod von Menschen nach einem medizinischen Eingriff als „minimales Problem“? Und das soll keine Verharmlosung sein? Pathologen sagen etwas ganz anderes.

“Mehr als 40 Menschen habe man bereits obduziert, die binnen zwei Wochen nach einer Impfung gestorben sind. Schirmacher geht davon aus, dass 30 bis 40 Prozent davon an der Impfung gestorben sind. Die Häufigkeit tödlicher Impffolgen wird aus seiner Sicht unterschätzt – eine politisch brisante Aussage in Zeiten, in denen die Impfkampagne an Fahrt verliert, die Delta-Variante sich rasant ausbreitet und Einschränkungen von Nichtgeimpften diskutiert werden.“

Die Aussagen des Herrn Yogeshwar waren der Regierung nach dem Mund geredet. Dem Vergleich mit der aktuellen Datenlage hält das nicht stand. Inzwischen sind sowohl Impfungen mit Johnson & Johnson als auch mit AstraZeneca in einigen Ländern gestoppt. In Deutschland gibt es zu allen 4 bedingt zugelassenen Impfstoffen Rote-Hand Briefe, siehe oben.

Dasselbe Argument, das hohe Alter und die Vorerkrankungen, verweigert Herr Yogeshwar bei den mit oder an COVID-19 Verstorbenen, die in Deutschland im Altersmedian weiterhin 84 Jahre alt sind, siehe oben.

Es ist absurd, dass jemand, der in diesem Maße gestandene Ärzte und Wissenschaftler ausgrenzt, sich über Inselbildung beklagt, vgl. ebenda,

„Weil wir alle merken, dass die Gesellschaft an der Fragmentierung auf Dauer einen Schaden nimmt, der weit über die Wissenschaft hinausgeht. Es kann nicht sein, dass wir irgendwann eine Gesellschaft haben mit lauter kleinen Glaubensinseln, die nicht miteinander kommunizieren.“

Er, der gestandene Wissenschaftler ausgrenzt und kräftig mithilft diese Inseln zu schaffen, hängt sich selbst das Mäntelchen des Mahners um.

„Die Kommunikationslager leben in ihren eigenen Filterblasen, sehen nur ihre eigenen Informationen und reagieren allergisch auf die anderen. Das gilt nicht nur in der Wissenschaft, das gilt überall.

Das gilt aber wohl nur für andere, nicht für ihn. Die Teilung ist treffender zu beschreiben als die Unterscheidung in die Gläubigen der Pharma-PR und diejenigen, die unbequeme Fragen stellen.

Es ist beschämend, anschauen zu müssen, was aus diesem Herrn geworden ist. Im Licht dieser aktuellen Einblicke in das Wirken und die Auffassungen des Herr Yogeshwar wird man nicht umherkommen, auch seine älteren Beiträge neu bewerten zu müssen.

Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis

 

Aus gasförmigem Wasserstoff flüssige Treibstoffe, insbesondere Methanol gewinnen

Reaktor mit Katalysatoren dazu wird mit 3D-Druck optimiert

Diese Meldung der Stanford-University bestätigt die Tatsache, dass sich nicht nur Deutschland mit der Umwandlung von Wasserstoff zu grünem Methanol und anderen regenerativen Treibstoffen beschäftigt. Entscheidend ist auch, dass das Design der Katalysatoren, die den Umwandlungsprozess energiesparend unter Verwendung von möglichst recyceltem CO2 bewirken. Dieses Prinzip kann auch von großtechnischen Anlagen übernommen werden.

Jean Pütz

Die Herstellung von Chemierohstoffen und Treibstoffen aus CO2 und „grünem“ Wasserstoff ist eine wichtige Option für die Verhinderung einer Klimakatastrophe. Bei diesem Wettlauf wollte Jeremy Feaster ebensowenig mitmachen wie seine Forschungspartner an der Stanford University  und der Öl- und Gasproduzent Total Energies.

Das Team konzentrierte sich auf etwas anderes, das bisher kaum Beachtung gefunden hat: das Design des Reaktorinnenraums. Dies ist, wie die Forscher mittlerweile wissen, ebenso wichtig für die Verbesserung des Prozesses wie der Katalysator. „Unsere Vision ist es, die besten Katalysatoren, die in der Grundlagenforschung entwickelt wurden, zu nehmen und Reaktoren so zu gestalten, dass sie diese Katalysatoren optimal nutzen“, so Co-Autorin Sarah Baker, die auch die LLNL-Arbeitsgruppe leitet, die neue Materialien für die Energieumwandlung und den Klimaschutz entwickelt.

Schnelles Handeln fürs Klima

Die Forscher haben unzählige Male das Innen-Design der Reaktoren verändert. Innerhalb von Stunden ließen sie sich mit dem 3D-Drucker herstellen, sodass sie umgehend getestet werden konnten. Gab es Fortschritte, modifizierten sie den Innenraum erneut, um schließlich ein Optimum zu erreichen.

„Wir alle wissen, dass das Klima schnelles Handeln erfordert und es oberste Priorität hat, diese Maschinen auf die volle Größe zu bringen“, sagt Roger Aines, Chefwissenschaftler am LLNL. „Der 3D-Druck gibt uns eine echte Chance, die Zeit bis zur kommerziellen Anwendung drastisch zu verkürzen.“ Um große Produktmengen zu erzielen, wollen die Forscher viele davon zu einem kühlschrankgroßen Gerät kombinieren. Eine andere Möglichkeit: der Bau größerer Reaktoren mit herkömmlicher Technik, aber dem gleichen Innenraum-Design.

Redox-Flow-Batterie – eine Hoffnung für die Batterie-Industrie

(pte) – Mit Redox-Flow-Batterien, die mit ungiftigen und umweltverträglichen Elektrolyten arbeiten, lässt sich das Speicherproblem für überschüssigen Wind- und Solarstrom lösen, wie Forscher um Yi Zhu von der University of Akron sagen. Mit Kollegen des Pacific Northwestern National Laboratory haben sie den bisher stabilsten wasserlöslichen organischen Katholyten (positiver Elektrolyt) gebaut.

Neue Symmetrie der Moleküle

Die Wissenschaftler haben auf der Basis eine Batterie gefertigt, die auch nach 6.000 Lade- und Entladezyklen noch 90 Prozent der Strommenge speichert. Das entspricht einer Lebensdauer von mehr als 16 Jahren, wenn sie täglich einmal auf- und entladen wird. Das Team will sich mit dem, was es erreicht hat, noch aber nicht zufriedengeben. So haben sie eine Strategie entworfen, um noch bessere wasserlösliche Katholyten zu entwickeln.

Anstatt eine hydrophile funktionelle Gruppe anzuhängen, um die Löslichkeit der organischen Moleküle zu verbessern, ändern die Forscher die Symmetrie der Moleküle, was zur Verbesserung führt. Um dieses Ziel zu erreichen, hat Zhu das Unternehmen Akron Polyenergy  gegründet. Auch in Deutschland und Österreich arbeiten Forscher und Industrie an der Verbesserung von organischen Elektrolyten. Die Innovation an der Universität Jena mündete bereits in JenaBatteries. An der TU ist die Entwicklung auf der Basis des Naturmaterials Lignin noch im Forschungsstadium.

Aufbau aus drei Komponenten

Im Gegensatz zu anderen Batterien, die aus einem Bauteil bestehen, ist die Redox-Flow-Batterie aus drei Komponenten aufgebaut. Im zentralen Bauteil findet der elektrochemische Prozess statt, also die Beladung beziehungsweise Entladung der beiden Elektrolyte. Zu diesem Zweck werden sie in die Zentraleinheit gepumpt. Die Kapazität hängt von der Größe der Tanks ab.

Die Energiedichte ist so gering, dass die Redox-Flow-Batterie für mobile Anwendungen kaum praktikabel ist, obwohl das Schweizer Unternehmen nano.Flowcell  sie in einem elektrisch angetriebenen Sportwagen einsetzt. Ideal ist sie dagegen für stationäre Anwendungen, vor allem weil sie weitaus billiger ist als andere Batterien. Und sie werden dringend benötigt, um das Stromnetz zu stabilisieren, wenn immer mehr Kraftwerke, die bislang zuverlässig Strom erzeugen, abgeschaltet werden.

Haare gut, alles gut: Kräftigendes Haarwasser

„Rapunzel, Rapunzel, lass’ Dein Haar herunter“, heißt es im Märchen der Gebrüder Grimm in dem ein Prinz am meterlangen Haarzopf seiner Angebeteten empor klettert.

Märchen hin oder her. Die Belastbarkeit unserer Haare ist enorm. So ist es auch kein Wunder, dass ein durchschnittlicher Haarbewuchs von 100.000 Haaren etwa zehn Tonnen tragen könnte.

Voraussetzung für kräftige Haare und eine gesunde Kopfhaut ist allerdings auch eine gute Pflege. Und die fängt schon beim Bürsten an.

Eine perfekte Haarbürste soll die Haarpracht entwirren und den perfekten Sitz verpassen. Empfehlenswert sind Bürstenkörper aus Naturholz mit natürlichen Wildschweinborsten (Keller Bürsten). Diese haben eine ähnliche Oberflächenstruktur wie menschliches Haar und sind antistatisch. Ganz nebenbei wird die Kopfhaut schonend massiert und gekräftigt. Schließlich ist die Haarzwiebel in der Kopfhaut verankert.

Zur Vitalisierung von Haaren und Kopfhaut empfiehlt sich auch ein kräftigendes Haarwasser. Es ist z.B. auch bestens geeignet, wenn die Haare durch häufiges Föhnen beansprucht werden.

Geben Sie dazu 5 g getrocknete Birkenblätter sowie 5 g Niemblätter in ein verschließbares Glas und übergießen das Ganze mit 150 ml Weingeist. Birkenblätter kräftigen die Kopfhaut und regen den Haarwuchs an. Niemblätter stammen vom indischen Niembaum und wirken hautpflegend und juckreizhemmend. Nach einer Woche durch einen Kaffeefilter gießen. Fertig ist die Pflanzentinktur.

Schließlich noch 50 ml Hamameliswasser hinzu fügen. Das reguliert die Talgbildung der Kopfhaut.

Das Haarwasser täglich mit einer Pipette auf die Kopfhaut auftragen und einmassieren.

Wie glaubwürdig ist Wissenschaft? Am Beispiel eines unsachlichen Angriffs auf den Impfbefürworter Ranga Yogeshwar

Lieber Ranga,

ich vermute, diesen Beitrag kennst Du. Die Vorwürfe, die an Dich gehen, könnte ich mir genauso anziehen. Auch ich muss mich mit notorischen Gegnern auseinandersetzen, aber wenn man sich das alles im Detail betrachtet, ist das eine Gemengelage, die sehr schwer auf zu bröseln ist. Eine Antwort darauf kann bestenfalls eine Doktorarbeit oder sogar eine Habilitations-Schrift bewältigen. Manches kann man nicht einfach so wegwischen, insbesondere weil Johannes Kreis ja auch der Methode der Wissenschaft näher kommt, indem er seine Fußnoten (links) mit angeblicher Relevanz setzt. Ich vermute, dass Du ihm deswegen auch noch nicht geantwortet hast. Du bist nun einmal jetzt der Prügelknabe – und nicht nur Du, sondern auch viele seriöse Wissenschaftsjournalisten. Dem müsste sich die Wissenschaftspressekonferenz entgegenwirken. Aber wer tut sich diese Arbeit an?

Trotzdem, Kreis als notorischer Impfgegner hat einige kritische Entwicklungen beschrieben, die die Relevanz und Glaubwürdigkeit der Wissenschaft unserer Gesellschaft infrage stellt. Auch ich bin der Meinung, dass durch ideologische Festlegung nach dem Motto: das nicht sein darf, was nicht sein kann, die Politik in der Bredoille ist. Um ihren angeblichen Lösungsweisheiten Nachdruck zu verleihen, wird gesponsert und gefördert auf Teufel komm raus. Das gilt insbesondere für die Klimarettung. Covid-19 müsste dem schon allein durch die Ebbe der Staatskassen Einhalt gebieten. Aber es wird so getan, als wenn der Topf unendlich groß wäre. Das ist eine Form des Populismus, der jeglichen finanzwissenschaftlichen Erkenntnissen widerspricht. Irgendwann wird es in einer Inflation sondergleichen enden.

Das gilt ausdrücklich nicht, was die Förderung der Wissenschaft zur Bewältigung der Corona-Pandemie anbetrifft. Die Gelder waren tatsächlich gut angelegt, denn die Methode des Impfens ist wohl die größte Errungenschaft, die die auf den Menschen bezogenen Wissenschaft historisch bewirkt hat. Wir haben uns seinerzeit gemeinsam durch die Erkenntnisse von AIDS und der Methode des Immunsystems fundamental auseinander setzten müssen, und waren damit die ersten, die dieser Seuche wissenschaftsjournalistisch auf den Grund gegangen sind. Daraus schöpfen Du und ich heute noch unsere Kompetenz.

Ganz klar, unser Immunsystem ist immer noch die beste Apotheke der Welt. Sie zu stimulieren – egal wie – ist die beste Förderung der Gesundheit für jedermann. Übrigens, meine damalige Hypothese (vor 40 Jahren), dass dabei auch das Darmmikrobiom im Rahmen der Immunabwehr eine entscheidende Rolle spielt, wird erst heute durch mannigfaltige Forschungen bestätigt. Sogar die Alterungsprozesse des Gehirns können dadurch beeinflusst werden. Diese wissenschaftliche Nachricht habe ich erst kürzlich auf meiner täglich aktualisierten Homepage www.jean-puetz.net  veröffentlicht. Genauso lässt sich unser Immunsystem durch Impfen stimulieren. Ich vergesse nie, dass der große Immunologe, Prof. Gerd Uhlenbrock, ein persönlicher Freund und heute noch hochrespektiert an der medizinischen Fakultät der Universität zu Köln mir einbläute: ‚Egal welche Impfung, ist stets eine Stimulierung des gesamten Immunsystems‘. Natürlich war er sich der Nebenwirkungen und Risiken bewusst, wie Du selbst ja leider auch in Erfahrung bringen musstest. Doch es kommt auf das große Ganze an, darin spielt sich die Krugs der aktuellen Diskussionen an. Jenseits aller wissenschaftlichen Pro und Contra: Der Mensch kann sehr schlecht mit Wahrscheinlichkeiten umgehen. Wenn die Erfolgsstory einer Impfung eindeutig nachweisen kann, dass das Risiko z. B. an einer Seuche zu erkranken, 1 Million zu 1 empirisch nachgewiesen ist, aber die Wahrscheinlichkeit, an der Seuche zu erkranken, 1000 zu 1 ist wie bei Covid-19, dann ist das für den Impfgegner keine Argument. Er kapriziert sich auf die Risiken und beißt sich an möglicherweise 10 bis 100 Ausfällen fest, z. B. Herzmuskelerkrankungen oder Thrombose, die bei Ungeimpften viel häufiger auftritt. So geschieht es psychologisch, dass wir mit so vielen Impfgegner und Impfverweigerern rechnen müssen.

Ein Mensch wie Kreis fühlt sich deswegen auch veranlasst, eine ungeheure Zeit und Arbeit in diese Beweisführung zu investieren. Alle diese vergessen, dass das Leben grundsätzlich ein Risiko darstellt und es darum geht, durch Verstand, Vernunft und entsprechendes Verhalten das Risiko zu minimieren. Ich erlebe das in eigener Erfahrung, meine sonst so intelligente Pina gehört zu dieser Gruppe. Noch die besten Argumente überzeugen sie nicht. Selbst die vielen Nachteile, die auf Ungeimpfte zurecht zukommen, veranlassen sie nicht zum Umdenken.

Du siehst, Johannes Kreis, der offenbar zu unserer Gemeinschaft der vernunftbegabten Bürger gehört, ist dieser Emotion erlegen. Trotzdem sollten in den Universitäten einmal Professoren das Problem aufgreifen, z. B. durch Vergabe von Doktorarbeiten oder Habilitationen.

Wir haben in letzter Zeit wenig Kontakt, weshalb sich unsere Emotionen voneinander entfernt haben. Ich meinte immer, Demokratie sei nur langfristig tragbar, wenn auch dem bildungsarmen Bürger zumindest ein geringes Verständnis von der Notwendigkeit von Wissenschaft und Technik vermittelt wird. Die Hobbythek war für mich nur am Rande ein ‚trojanisches Steckenpferd‘, das zu erreichen. Trotzdem werde ich heute noch als der Bastelonkel der Nation angesehen, obwohl ich die Redaktion Naturwissenschaft und Technik gegründet habe, mit dem Schwerpunkt, plausible und vorausschauende Wissenschaft und Technik zu vermitteln, manchmal – was die Themen anbelangt – um 10 bis 20 Jahre voraus, sh. ‚Digitaltechnik‘ (1973), ‚Ersatz von Hardware durch Software‘ (1978), vorausschauend die Klimakrise antizipierend und ihre mögliche Lösung 2 Folgen ‚Bilder aus der Wissenschaft (1990) und vieles andere mehr.

Du hast zu recht andere Schwerpunkte gesetzt. Dir ging es zwar auch um das Verständnis größerer Bürgerkreise, aber sprachst eher den Bildungsbürger an. Du weißt, nach der 99. Wissenschaftsshow empfahl ich Dir einen anderen Titel. Ich meinte ‚Quark‘ stellvertretend für Vollnahrungsmittel, Quark erzählen und die ‚Quarks‘ als das, was den Atomkern im Innern zusammen hält. Ihr nanntet es später ‚Quarks & Co‘, ok, aber der intellektuell Anspruch liegt bei diesem Titel viel höher. Natürlich bin ich stolz, dass Du einen solch großen Erfolg hast, das war selbstverständlich mediengerechter. Trotzdem wundere ich mich darüber, dass ‚Quarks‘ heutzutage komplett auf Political Correctness umgeschwenkt ist. Mein Hinweis in einem Brief an Fernsehdirektor Schönborn endete mit ein paar Links mit Themen, in denen er mir beweisen wollte, dass meine These nicht stimmt. Aber Briefe, die ich an die Reaktion geschickt habe, in denen ich den Bewies führte, wurde mir nie beantwortet. Wohlgemerkt, diese Redaktion habe ich gegründet, was hältst Du davon, ist das Stil? Ich weiß, Du bist nicht mehr verantwortlich, Du hast Dich aus den Zwängen einer schöngeistigen Tendenz befreit. Du bist ein gefragter Diskussionspartner in einer Medienlandschaft, die nicht mehr meine eigene ist. Ich begnüge mich heute bei Facebook mit einer Reichweite von 200.000, ohne persönliche Ambitionen, aber allein das Diskussionsforum der schriftlichen Kommentare der Bürger und die intensive Anteilnahme ist es Wert, einmal darauf zu schauen.

Ich bin gewöhnt zu beweisen, was ich sage, vermute aber, dass Du kein Facebook-Freund bist, deswegen hier der Link meines vorletzten Beitrags über meine Homepage, in dem ich biblisch magere Jahre voraussage.

https://jean-puetz.net/katastrophen-seuchen-klimawandel-buergerkriege-stehen-deutschland-und-europa-vor-biblisch-mageren-jahren

Meine Daten kannst Du natürlich über den direkten Facebook-Zugang prüfen. Hier der Link dazu

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=361128518713256&id=100044483317412

Herzliche Grüße
Dein Jean

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Jugendforschung: 93 Faktoren erklären soziale Beziehungen bei Jugendlichen – Österreichische Studie überrascht

Hier geht’s zur Originalpublikation

(Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften) – Team der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften Krems erstellt weltweit erstes Modell über unterstützende soziale Beziehungen zu Gleichaltrigen (Peers)

Wie unterstützende soziale Beziehungen zwischen Jugendlichen sich auf deren soziale und emotionale Entwicklung auswirken, wurde nun erstmals in einem integrativen Modell erfasst. Dazu wurden Daten aus insgesamt 364 Studien über sogenannte Peer Relationships analysiert und ausgewertet. Einem Team der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften Krems (KL Krems) gelang es dabei, 93 Parameter zu identifizieren, die einen maßgeblichen Einfluss auf das soziale Wohlbefinden haben. Zentrale Bedeutung nehmen dabei „Identität“ und „sozioemotionale Fähigkeiten“ ein.

Jugendliche sind Wandler zwischen den Welten: der Welt der Erwachsenen und jener der Gleichaltrigen. Letztere ist weniger kontrolliert und frei von den Normen der „Großen“. Die Beziehungen zu Gleichaltrigen (Peers) spielt daher in den Zeiten der Kindheit und Jugend eine maßgebliche Rolle. Doch ein Modell, das die dort wirkenden Kräfte in Beziehung setzt und deren Einfluss auf die Entwicklung eines Individuums erklärt, fehlte bisher. Nun ist es der Forschungsgruppe D.O.T. (Die offene Tür) an der KL Krems im Rahmen eines umfassenden Projekts gelungen, ein solches Modell vorzustellen.

PEERS, BUDDIES, BESTE FREUNDE
Unterstützende soziale Beziehungen (Supportive Peer Relationships, SPR) sind als Beziehungen definiert, die eine besonders hohe Qualität für das Individuum besitzen und die eine beschützende Funktion ausüben. Sie tragen maßgeblich zur Selbstwahrnehmung, zur Entwicklung sozialer Kompetenzen sowie zu schulischen Leistungen bei. Ein Mangel an SPR führt zu Zurückgezogenheit, riskanten Verhaltensweisen und langfristig zu negativen Folgen für die mentale Gesundheit. „Vor dem Hintergrund dieser immensen Bedeutung für den Reifeprozess von Jugendlichen“, erläutert Priv. Doz. Dr. Beate Schrank, Leiterin der Forschungsgruppe D.O.T. an der KL Krems, „ist es überraschend, dass es bisher noch kein Modell gab, das die Wechselwirkungen der verschiedenen Einflüsse und deren Wirkung auf Kinder und Jugendliche beschreibt und als Grundlage für therapeutische Interventionen und die Forschung dienen kann.“ Genau dieses Modell hat sie nun mit ihren Kolleginnen und Kollegen entwickelt. Dazu analysierte das Team 364 Studien aus den letzten 20 Jahren in acht verschiedenen Sprachen, die sich mit Peer Relations befassten.

„Insgesamt erfasst unser nun veröffentlichter Modellvorschlag Verbindungen zwischen 93 Faktoren“, führt Dr. Marija Mitic, Erstautorin der internationalen Veröffentlichung, aus: „Diese Faktoren beziehen sich zum einen auf das Individuum und zum anderen auf dessen Umwelt.“ Unter den Faktoren, die sich auf das Individuum beziehen, stachen dabei „Identität“ und „sozialemotionale Kompetenzen“ in ihrer Bedeutung heraus. Umweltfaktoren, die in das Modell miteinbezogen wurden, waren vor allem die Peers, die Schule, die Familie und die Nachbarschaft. Dabei wurde im Rahmen des Modells die Schule als wesentlicher Ort für etwaige Einflussnahmen identifiziert.

NACHHOLBEDARF
Natürlich wurden auch moderne Technologien und das Internet als Einflussfaktoren der Umwelt mitberücksichtigt. Jedoch fiel dem Team bei der Auswertung aller 364 Studien auf, dass dieser Bereich noch wissenschaftliches Brachland ist. Dazu Priv. Doz. Dr. Beate Schrank: „Es ist tatsächlich alarmierend, wie wenig der Einfluss der virtuellen und online-Umgebung auf die soziale Welt von Jugendlichen bisher wissenschaftlich untersucht wurde. Hier finden doch immer mehr soziale Kontakte statt und diesbezügliche Forschung ist dringend notwendig.“

Zusammenfassend kann das nun vom D.O.T.-Team an der KL Krems vorgeschlagene Modell als organisatorischer Rahmen dienen, der es zukünftig erleichtert, unterstützende soziale Beziehungen bei Jugendlichen strukturiert und integriert zu verstehen. Es leistet somit auch einen Beitrag zum Forschungsfokus der KL Krems, der auf Themen mit hoher gesundheitspolitischer Relevanz liegt.

Originalpublikation inkl. grafischer Darstellung des Modells: Toward an Integrated Model of Supportive Peer Relationships in Early Adolescence: A Systematic Review and Exploratory Meta-Analysis. Front. Psychol. M. Mitic, K. A. Woodcock, M. Amering, I. Krammer, K. A. M. Stiehl, S. Zehetmayer & Beate Schrank on behalf of the D.O.T. Co-I team. February 2021, Vol. 12. Doi: 10.3389/fpsyg.2021.589403

Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (Stand August 2021)
An der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL) in Krems ist die umfassende Betrachtungsweise von Gesundheit und Krankheit eine grundlegende Zielsetzung für Forschung und Lehre. Die KL stellt mit ihrem europaweit anerkannten Bachelor-Mastersystem eine flexible Bildungseinrichtung dar, die auf die Bedürfnisse der Studierenden, die Anforderungen des Arbeitsmarkts ebenso, wie auf die Herausforderungen der Wissenschaft abgestimmt ist. In den Studienrichtungen Medizin und Psychologie studieren aktuell rund 600 Studierende. Die vier Universitätskliniken in Krems, St. Pölten, Tulln und Eggenburg gewährleisten eine klinische Lehre und Forschung auf höchstem Qualitätsniveau. In der Forschung konzentriert sich die KL auf interdisziplinäre Felder mit hoher gesundheitspolitischer Relevanz – u.a. der Medizintechnik, der molekularen Onkologie, der mentalen Gesundheit und den Neurowissenschaften sowie dem Thema Wasserqualität und den damit verbundenen gesundheitlichen Aspekten. Die KL wurde 2013 gegründet und von der Österreichischen Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung (AQ Austria) akkreditiert.

 

Wie funktioniert der mRNA- Impfstoff ? So überlisten wir die Corona- Pandemie !

Allen Neugierigen und Skeptikern ins Gästebuch.
Warum sind seine Risiken geringer als jemals zuvor, und wieso gelang es ihn so schnell zu entwickeln, früher dauerte das mindestens zehn Jahre. warum ist der auch bei Varianten z.b. Delta- Covid wirksam? alles das erfahren Sie in dieser unkonventionellen freien Moderation, mit vielen Bildern.
weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:
Folge 210: der Vernunft eine Chance

 

Long COVID: Blutgerinnungsmarker erhöht

(pte) – Menschen mit der Diagnose COVID-19 haben erhöhte Blutgerinnungsmarker. Erst nach der Genesung stellt sich wieder der normale Wert ein, was jedoch nicht bei allen so ist. Forscher des Royal College of Surgeons Ireland (RCSI)  haben den Verdacht, dass Genesene, die am Long-COVID-Syndrom leiden, weiterhin hohe Gerinnungsmarker aufweisen.

50 Patienten untersucht

Die irischen Wissenschaftler haben 50 Patienten untersucht, die unter den Symptomen litten. Sie wollten herausfinden, ob eine abnormale Blutgerinnung die Ursache ist. Dabei haben sie entdeckt, dass Gerinnungsmarker im Blut von Patienten mit dem Long-COVID-Syndrom im Vergleich zu denen von Gesunden signifikant erhöht waren. Diese Marker waren bei Patienten, die mit ihrer ersten COVID-19-Infektion einen Krankenhausaufenthalt benötigten, höher. Aber die Experten fanden auch heraus, dass selbst diejenigen, die ihre Krankheit zu Hause bewältigen konnten, immer noch anhaltend hohe Gerinnungsmarker hatten.

Die Forscher beobachteten zudem, dass eine höhere Gerinnung direkt mit anderen Symptomen des Syndroms, wie verminderter körperlicher Fitness und Müdigkeit, zusammenhängt. Während die während der Erkrankung erhöhten Entzündungsmarker bei allen Untersuchten wieder ein normales Niveau erreichten, hatten sich die erhöhten Blutgerinnungsmarker nicht zurückgebildet. „Aus diesem Grund glauben wir, dass das Gerinnungssystem zu den Ursachen des Long-COVID-Syndroms gehören könnte“, sagt RSCI-Doktorandin Helen Fogarty.

Bessere Therapien als Ziel

„Das Verständnis der Ursache einer Krankheit ist der erste Schritt zur Entwicklung wirksamer Behandlungsmethoden“, so James O’Donnell, Direktor des Irish Centre for Vascular Biology am RCSI. „Millionen Menschen haben bereits mit den Symptomen des Long-COVID-Syndroms zu kämpfen und es werden noch mehr, da die Ungeimpften sich weiterhin infizieren. Es ist unerlässlich, dass wir diesen möglichen Zusammenhang weiter untersuchen und wirksame Behandlungen entwickeln.“