Archiv der Kategorie: Gedanken

17.10.2019 App erlaubt Totalüberwachung

Der Roman 1984 von George Orwell  beschrieb die Möglichkeit der perfekten Überwachung des Individuums in der Zukunft. Ich war Redaktionsleiter für Naturwissenschaft und Technik in diesem Jahr 1984 im WDR-Fernsehen.
Aus der damaligen Sicht schien uns das als Utopie ohne realen Bezug. Das sich anbahnende Internet war nur für Wissenschaftler und Geheimdienste zugänglich. Bekanntermaßen änderte sich das rasant. Anfangs gewannen wir dem sehr viel Positives ab, ermöglichte es doch – wie niemals zuvor – an jeden Bürger ganz individuell alle möglichen  Nachrichten zukommen zu lassen.   Wir glaubten, das würde der Demokratie enorm nützen.

Aber das Gegenteil ist der Fall. Eine psychologische Tatsache hatten wir übersehen, die sogenannte ‚selektive Wahrnehmung‘. Der Bürger – sprich das Individuum – wählt aus der enormen Fülle von Informationen nur das heraus, was in sein beschränktes Gehirn hinein passt. Dadurch können sich Fakenews, also falsche und bewusst manipulierte Nachrichten, verbreiten wie niemals zuvor.  Wer hätte gedacht, dass das in eine Art postfaktisches Zeitalter mündet. Es ist nicht nur die Ära Trump, die das brutal ausnutzt, sondern mittlerweile bringt es die gesamte demokratische Welt in die Bredouille. Es ist der Nährboden für die Populisten, leider nutzen das auch schon viele Volksparteien, um ihre Anhänger hinter sich zu scharen oder neue Anhänger zu gewinnen. Datenschutzgesetze können dem leider nicht Einhalt gebieten.

Aber nicht nur das, in China wird mittlerweile die Vision von George Orwell zum Alltag, jeder überwacht jeden, bekommt Minus- oder Pluspunkte und der Einbruch in die Privatsphäre durch Apps, die scheinbar das Leben erleichtern, ist dort Realität.

Aber auch in den westlichen Demokratien nehmen die Möglichkeiten des privaten Abhörens immer mehr Raum ein, z. B. Alexa von Amazon oder Google home machen es möglich

Mit welchen Tricks z. B. die Chinesen ihre Bürger gleichschalten, darüber der folgende Artikel

Ihr Jean Pütz

(pte) – Die von der Kommunistischen Partei Chinas Anfang dieses Jahres gestartete App „Study the Great Nation“ („Lerne über die große Nation“) spioniert mehr als 100 Mio. Android-User aus. Laut einem Bericht des deutschen Cybersecurity-Unternehmens Cure53 erlaubt die Anwendung der chinesischen Regierung den kompletten Zugang zu den Smartphones der Nutzer.

Sogar Zugriff auf Handy-Lampe
Die App kann auf Fotos und Videos zugreifen und über die Front-Cam auch selbst Aktivitäten der User mitschneiden, den Standort des Nutzers ermitteln, Telefonnummern wählen und die Liste der Kontakte sowie die Internetaktivitäten sehen. „Die App hat auch Einsicht in Informationen von 960 weiteren Apps und kann sogar selbständig auf das WLAN der User und sogar die Taschenlampe des Smartphones zugreifen“, heißt es in dem Bericht. Cure53 fand all diese Überewachungsfunktionen im Code von „Study the Great Nation“ verborgen.

Die App erklärt Nutzern anhand von Artikeln und Videos die Ideologie und Aktivitäten von Staatspräsident Xi Jinping. Sie bietet auch ein Quiz über die gelernten Informationen an, bei dem die besten Spieler auf einer Liste erscheinen. Jedoch hat sich herausgestellt, dass es sich dabei nicht bloß um ein Propaganda-Tool handelt, sondern um ein Instrument der totalen Überwachung. Mit über 100 Mio. Downloads hat die App eine sehr hohe Reichweite.

Chinesische Regierung dementiert
Laut der „Washington Post“ ist Study the Great Nation auch für iOS-Systeme erhältlich. Cure53 hat von dieser Version der App allerdings noch keine Analyse gemacht. Apple zufolge kann hier aber kein „Super-User“ auf die Anwendung zugreifen. Die chinesische Regierung widerspricht dem Bericht und behauptet, es gäbe keine Überwachung über die App.

15.10.2019 Brief zum Thema „Vernunft“

Brief an einen guten  Freund zum Thema Vernunft:

Lieber Walter,

als großer Anhänger von Europa sehe ich noch weitere Probleme auf uns zukommen. Vielleicht interessiert Dich der Brief von der Stiftung Robert Schumann. Die bringen sehr interessante Information. Man kann den Newsletter auch abonnieren.

Kopf hoch, trotzdem geht die Welt nicht unter.

Meine Analyse: Nur 10 bis 15 % der Bürger sind in der Lage, einer Wirkung die zutreffende Ursache zuzuordnen. Die nenne ich die Analysten. Die überwiegende Mehrheit, mindestens 80% urteilen aus ihrem Bauch, also dem reinen Gefühl heraus. Diese Gefühle aber haben die Evolution des Menschen nur bedingt mitgemacht. Sie wurden in der Steinzeit im Gemüt verankert. Z. B. die damals überlebensnotwendige Fremdenfeindlichkeit oder der Neid und der Hass. Diese Gruppe nenne ich die Emotionalisten. Diese Tatsache entwickelt sich immer mehr zum riesigen Problem unserer Demokratie, die vor allen Dingen durch die Dummheit in Gefahr gerät. Unter Dummheit verstehe ich die Unfähigkeit, Ursache und Wirkung zusammenzubringen. Deshalb poste ich mit großem Erfolg meine Kommentare bei Facebook unter dem Signum: ‚Der Vernunft eine Chance‘ und ‚Mit Vernunft in die Zukunft, oder??‘.

Mein Wunsch besteht darin, in Abänderung des Marx’schen Spruchs von den Proletariern, die es heute ja nicht mehr gibt: ‚Vernunftbegabte aller Länder vereinigt Euch‘. Dazu gehörst selbstverständlich auch Du. Nur so lässt sich meines Erachtens der technisch-wissenschaftliche ‚Turmbau zu Babel‘ vor dem Einsturz verhindern.

Als das große römische Reich, das fast ein Jahrtausend Bestand hatte, zusammenbrach, gingen auch technische Kulturelemente – wie z. B. Infrastruktur bzw. Wasser- und Abwasser-Technologie – verloren. Von Karl dem Großen bis hin zu den mittelalterlichen Königen und Fürsten fanden das überflüssig. Die Folge war, dass aller Unrat bis hin zu den Fäkalien oberirdisch über die engen Gassen entsorgt wurden. Die Religion machte dann den Bürgern klar, dass ihre Sünden für die daraus resultierenden Seuchen verantwortlich seien. So ist es kein Wunder, dass selbst die ärmlichsten Städte die Priorität, Kirchen und Kathedralen zu bauen, dem Bürgerwohl vorzogen. Diese Dummheit beschert uns heutzutage die Weltkulturerben. Ob das auch einmal – im übertragenem Sinne – auch das Schicksal unser technisch-wissenschaftlichen Kultur sein wird ?

Herzlichst Dein Jean

02.10.2019 Arthrose – ein Lob auf die Hagebutte

Seit einiger Zeit nehme ich täglich Hagebuttenpuler zu mir. Es hat geholfen, dass ich kein künstliches Hüftgelenk benötige, denn meine Schmerzen sind wie durch ein Wunder verschwunden.

Das Hagebuttenpulver – einen Teelöffel morgens eingerührt in einer kleinen Tasse mit Allem  was Sie mögen, hilft – was meine Beobachtung anbelangt – vor allen Dingen bei Beschwerden in großen Gelenken wie Fußgelenk, Knie, Hüfte oder Schulter, aber leider nicht bei Beschwerden der Wirbelsäule.
Da ich im Internet für die Wirkung keine ausreichend seriöse Quelle fand, habe ich eine eigene persönliche Expertise durchgeführt, indem ich 150 Personen eine kleine Probe von 100g habe zukommen lassen. Von ca. 70% bekam ich eine positive Rückmeldung.
Also es muss etwas dran sein, ohne dass man das als wissenschaftliche Forschung bezeichnen kann.

Grundsätzlich gibt es das Hagebuttenpulver in Apotheken und Drogerien, doch zu relativ stolzem Preis. Deswegen empfehle ich, es über das Internet zu bestellen.
Achten Sie auf biologische Qualität. Geben Sie das Stichwort ‚Hagebuttenpulver‘ ein. 500g – womit Sie ca. 3 Montage auskommen – dürfen nicht mehr als 15;00 € kosten. Also eine preiswerte Angelegenheit und vor allen Dingen ohne Nebenwirkungen, Denn es handelt sich um ein normales Lebensmittel , kalorienarm und reich an Vitamin C und sonstigen sekundären Pflanzenstoffen. Diejenigen, deren Schmerzen nach 14 Tagen nicht reduziert werden, haben keinen Schaden.
Ihr Jean Pütz

24.09.2019 Gesundheit bis ins späte Alter. Meine persönlichen Tipps

Dazu zwei Tipps zur Präzisierung und als Antwort auf die vielen Glückwünsche und meinen Kommentaren bei Facebook und Whatsapp

Interessante Fotos aus der Nanowelt finden Sie am Ende des Textes

Nochmals herzlichen Dank für die vielen, vielen Glückwünsche. Ich konnte nicht ahnen, dass meine Gesundheitstipps so viel Resonanz erzeugt haben. Deswegen hier noch ein paar Erläuterungen mit praktischen Tipps und um Missverständnisse auszuräumen:

Das Hagebuttenpulver
Das Hagebuttenpulver – einen Teelöffel morgens eingerührt in einer kleinen Tasse mit allem was Sie mögen – hilft (was meine Beobachtung anbelangt) vor allen Dingen bei Beschwerden in großen Gelenken wie Fußgelenk, Knie, Hüfte oder Schulter, aber leider nicht bei Beschwerden der Wirbelsäule.
Da ich im Internet für die Wirkung keine ausreichend seriöse Quelle fand, habe ich eine eigene persönliche Expertise durchgeführt, indem ich 150 Personen eine kleine Probe von 100g habe zukommen lassen.
Von ca. 70% bekam ich eine positive Rückmeldung. Also es muss etwas dran sein, ohne dass man das als wissenschaftliche Forschung bezeichnen kann.
Grundsätzlich gibt es das Hagebuttenpulver in Apotheken und Drogerien, doch zu relativ stolzem Preis. Deswegen empfehle ich, es über das Internet zu bestellen. Achten Sie auf biologische Qualität. Geben Sie das Stichwort ‚Hagebuttenpulver‘ ein. 500g – womit Sie ca. 3 Monate auskommen – dürfen nicht mehr als 15;00 € kosten. Also eine preiswerte Angelegenheit und vor allen Dingen ohne Nebenwirkungen, denn es handelt sich um ein normales Lebensmittel , kalorienarm und reich an Vitamin C und sonstigen sekundären Pflanzenstoffen. Diejenigen, deren Schmerzen nach 14 Tagen nicht reduziert werden, haben keinen Schaden.

Probiotischr Joghurt
Dann noch die Sache mit dem Joghurt: Die Idee, dass der Darm ganz entscheidend am Funktionieren unseres Immunsystems beteiligt ist, hatte ich schon vor 35 Jahren. Ich kam darauf, weil wir mit die ersten waren, die im Fernsehen wissenschaftlich über AIDS berichtet haben. AIDS galt ja damals als sogenannte Schwulenkrankheit, doch in San Francisco besuchte ich ein Krankenhaus, das dieser Auffassung fundamental widersprach. Deswegen hat meine Redaktion als eine der ersten über diese schreckliche Krankheit berichtet, sowohl in der ARD in ‚Bilder aus der Wissenschaft‘, als auch in den dritten Programmen in der ‚Wissenschaftsshow‘.

Wie funktioniert das Immunsystem ?
Ein weißes Blutkörperchen – eine sogenannte T4 Helferzelle – steht im Mittelpunkt der Immunabwehr unseres Körpers. Es waren die, die von den AIDS-Viren befallen werden, in ihnen sich vermehren und sie daher für die Immunabwehr außer Kraft setzten. Diese T4 Helferzellen produzieren Antikörper, die dabei helfen, die eingedrungenen Mikroben zu identifizieren. Sie spielen beim Impfen eine wichtige Rolle und sind für das Gedächtnis der T4 Helferzelle verantwortlich. Die T4 Helferzelle organisiert dann unmittelbar die jeweilige Gegenwehr. Dazu gibt es weitere weiße Blutkörperchen wie z. B. Fresszellen (auch Makrophagen genannt) und viele andere, z. B. die sogenannten B-Zellen, die gegen eindringende Krankheitskeime permanent wirken.

(Wenn Sie mehr wissen wollen, dann empfehle ich Ihnen das Buch ‚AIDS – Was ist AIDS? Fragen und Antworten‘ von Ranga Yogeshwar und Robert Müller, die es nach den Sendungen als Co-Autoren verfasst haben. ISBN 3-8025-1245-6, erschienen im VGS-Verlag Köln. Es ist leider vergriffen, aber im Antiquariat – wie auch die Hobbythekbücher – zu beziehen.)

Das hat mir zu denken gegeben, weil der Darm bei dieser Immunabwehr eine ganz entscheidende Rolle spielt. Es sind die dort beheimateten sogenannten Peyerschen Plaques, die an der Produktion der weißen Blutkörperchen mitwirken. Da diese ganz entscheidend das Immunsystem bestimmen, dachte ich – sozusagen vorwissenschaftlich – dass sie natürlich auch ganz entscheidend durch die Darmflora beeinflusst werden. Damals wurde in der Wissenschaft über probiotische Darmbakterien diskutiert. Da kam mir der Gedanke, dass man dem Körper ein wenig helfen könnte, eine gesunde Darmflora aufzubauen. Erst 20 Jahre später wurde das von medizinischen Wissenschaftlern bestätigt, die nennen das heute Mikrobiom. Ich wusste, dass solche Bakterien sich durchaus auch im Joghurt vermehren lassen. Jahrelang lassen diese sich im gefriergetrockneten Zustand aufbewahren. Ich fand sie bei einer dänischen Biotechnologie-Firma, die offenbar damals für Actimel tätig war. Bei Actimel konnte man allerdings keine positive Wirkung nachweisen. Heute weiß ich auch warum. Diese kleinen Trinkbehälter mit maximal 50ml reichen bei weitem nicht aus und sind viel zu teuer, um sich jahrelang darauf einlassen zu können.

Bei dem von mir selbstgemachten Joghurt ist das ganz anders. Das Joghurtbakterien im Darm zuhause sind erkennt man daran, dass sie zur Vermehrung Körpertemperatur benötigen, also ca. 36 bis 38°C. Darum benötigt man ein Gerät, das diese Temperatur gewährleistet. Ich habe mich für einen 1Ltr. fassenden Joghurt-Bereiter entschieden, der über das Internet nicht mehr als 20,00 bis 25,00 € kostet. Eine Messerspitze dieser gefriergetrockneten Joghurtbakterien reichen aus, um 1 Ltr. Milch (ultrakurz erhitzte fettfreie, 1,5%ige oder Vollmilch) innerhalb von 10 Stunden zu herrlichem, frischen Joghurt in eigener Küche herzustellen. Die Herstellungskosten sind nicht höher als die der Milch, die Messerspitze probiotischer Bakterien kommen auf wenige Cent.

Unter diesem Aspekt habe ich mich schon vor 35 Jahren entschlossen, 200 bis 300 ml davon jeden Tag zum Frühstück – versetzt mit frischen Früchten der Saison oder tiefgefrorenen und einem Esslöffel Honig – zu mir zu nehmen. Das war offenbar das Ei des Kolumbus. Bei der Menge trat die erwartete Wirkung ein. Davon habe ich offenbar extrem profitiert, denn auch das Calcium der Milch hat bewirkt, dass meine Knochen auch im Alter noch sehr stabil sind und ich deswegen keinen Zentimeter kleiner geworden bin.

Übrigens, da ich lactoseintolerant bin und pure Milch nicht vertrage, war der Joghurt geradezu ideal, weil der in der Milch enthaltende Milchzucker (Lactose) von den Bakterien in Milchsäure umgewandelt wird. Deshalb ist Joghurt, wenn er richtig hergestellt wird, lactosefrei. Das auch als Tipp für diejenigen, die stets lactosefreie Produkte kaufen müssen.

Wohlgemerkt, ob der Joghurt auch wissenschaftlich die Ursache ist, kann ich nicht belegen, aber ich bin gut damit gefahren. Weil mein Frühstück ausschließlich aus dieser Joghurt-Mahlzeit besteht, habe ich auch mein Gewicht im Griff, nur mein Bauch hat sich etwas erweitert, das behebe ich, in dem ich Westen trage.

So das war das, was ich noch nachträglich zu Ihren vielen Geburtstagswünschen präzisieren wollte. Damit kein falscher Eindruck entsteht, ich bin kein Arzt und benutze nur mein Gehirn um einigermaßen über die Runden zu kommen.

Die Quintessenz: Vernunft und Nachdenken lohnt sich. Deshalb versuche ich, meine Erkenntnisse zu verbreiten. Meine Frau meint, mein Helfersyndrom würde Überhand nehmen. Aber es macht mir Spaß und hält meine Gehirnzellen gesund, die genauso trainiert werden müssen wie die Muskeln durch mäßigen Sport. Täglich arbeite ich drei Stunden lang an der Aktualisierung meiner Homepage.

Auch das bei Facebook ist nicht umsonst, immerhin loggen sich regelmäßig über 48.000 Abonnenten dort ein. Vielleicht deshalb, weil sie sich meinem Aufruf unter dem Aspekt ‚Vernunftbegabte Bürger aller Länder vereinigt Euch‘ anschließen wollen. Das alles unter den Titel: „der Vernunft eine Chance“ und“ mit Vernunft in die Zukunft, oder??“. Wobei mir stets Emanuel Kant zur Seite steht – auch mit der ‚Kritik‘ der reinen Vernunft.

Ihr Jean Pütz

 

Viren
Viren

Viren, die winzigsten Feinde der Zelle: Herpesvirus … Grippevirus … Tabakmosaikvirus (es befällt die Zellen der Tabakpflanzen) … Masernvirus

Das HIV-Virus

Das AIDS-Virus:  1.Virushülle … 2. Spikes, die „chemischen Schlüssel“ des HIV … 3. Innere Hülle … 4. Avocadoförmiger Kernbereich … 5. „Bauplan“ zweier RNS-Stränge mit Molekülen der Reverse Transkriptase

Zytotoxische T-Zellen

Zytotoxische T-Zellen: Die Elitetruppen des Immunsystems, hier beim Angriff auf eine große Krebszelle.

Makrophage vs. Bakterium

Wie ein Wesen aus einer anderen Welt: Eine Makrophage streckt sich nach einem Bakterium aus, um es zu verschlingen.

Sieg über die Krebszelle

Die Schlacht ist vorüber: Durch die Löcher in ihrer Hülle ist die Krebszelle regelrecht „ausgelaufen“. Im Vordergrund der Sieger: Die zytotoxische T-Zelle

Das Immunsystem

22.09.2019 83 Jahre ! Nur wer rastet der rostet …

Herzlichen Dank alle die mir zu meinem Geburtstag gratuliert haben.
Besonders gefreut habe ich mich über das Gemälde meines achtjährigen Töchterchen Julie, das Sie unten bestaunen können.
Tut mir leid dass ich nicht jedem persönlich antworten kann, die Resonanz hat mich überwältigt. Ich feiere übrigens nur alle fünf Jahre, damit ich nicht merke, wie schnell man alt wird. Aber das Alter hat auch seine Vorzüge, nur nicht verzagen.

Meine täglich 300 ml Joghurt, mit frischen oder tiefgekühlten Früchten und Honig hat bewirkt dass ich selbst mit meinem 83 Jahren noch keinen Zentimeter kleiner geworden bin. Das ist zwar nicht wissenschaftlich bewiesen aber ich bin davon überzeugt.

Und hinzu kommt, dass ich meine Beweglichkeit wieder gewonnen habe. Es ist kaum zu glauben, jeden Morgen ein gehäufter Teelöffel Hagebuttenpulver in einem bisschen Joghurt oder Apfelmus eingerührt, hat mir meine Agilität wieder geschenkt. Auch das ist wissenschaftlich nicht bewiesen, aber mir hilft’s.

Und deshalb könnt ihr von mir noch einiges erwarten, insbesondere, wenn die Politik behauptet, sie würde Probleme lösen können und es nicht tut. Ich ackere gegen den postfaktischen Zeitgeist mit meiner Homepage, an der ich täglich 3 Stunden arbeite.

Dieses sorgt dafür dass auch meine Gehirnzellen trainiert werden. Danke auch für die große Resonanz auf meiner offiziellen Facebook Seite. Hier der link zu einem Beispiel das über 1,8 Millionen Bürger erreicht hat und über 7000 positive Bewertungen.
https://www.facebook.com/871899162907559/posts/2266500216780773/

Euer Jean Pütz

20.09.2019 Überwachung mittels KI nimmt weltweit zu

Wie im Artikel dargestellt, ist die KI-Überwachung nicht nur ein Problem in autoritären Staaten. Leider machen immer mehr Demokratien davon Gebrauch. Das soll allen Menschen, die individuelle Rechte als Grundbestandteil unserer freien aber engagierten Lebensart eine Warnung sein. Das Punkte-System in ‚Plus‘ und ‚Minus‘, selbst bei geringsten Verhaltensanomalitäten sollte uns alle wachrütteln.

Auch in Deutschland entwickeln sich immer mehr solche Tendenzen, die schleichend damit beginnen, Verbote in unseren Alltag zu verordnen. Sogar Abmahn-Organisationen, die sich ‚Umwelthilfe‘ nennen und als Ziel den Umweltschutz vorgeben. Sie animieren Gerichte, für jeden Verstoß im Namen des Gesetzes Sanktionen auszuüben, die in individuelle Überwachung münden. Schon heute existiert die Technologie,  jedes Auto mit Nummernschild zu fotografieren und in der Datenbank festzuhalten. In Parkhäusern wird das heute schon angewandt.  Aber auch Verbote wie die Ächtung des Verbrennungsmotors, lechzen nach Kontrolle – und vieles andere mehr.

Leider ist auch vielen Volksparteien diese unmerkliche Tendenz zur Überwachung des Einzelnen nicht bewusst. Es entstehen immer mehr Gesetze die das fördern. Keiner merkt, dass durch die Einschränkung individueller Freiheit auch ein großes Stück Kreativität verloren geht.

Das ist ein Meinungsartikel – Sie können sich ihre eigene Meinung selbst gestalten.

Ihr Jean Pütz

(pte027/19.09.2019/13:30) – Die Überwachung von Menschen mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI), etwa durch automatische Gesichtserkennung, nimmt weltweit zu. Das stellt die Carnegie-Stiftung für internationalen Frieden fest. Führend sei in diesem Bereich China, doch immer mehr Staaten folgten diesem Beispiel. Derzeit nutzen 75 Länder KI zur Überwachung der Bürger, darunter längst nicht nur mehr autokratisch regierte Staaten, sondern auch jene wie die USA und Frankreich, so die Forscher.

Illegal und oft sogar gefährlich
Den Experten nach sind chinesische Unternehmen technologisch führend im Bereich der Überwachung durch KI, angeführt von Huawei und Hikvision. Dazu gesellen sich das japanische Unternehmen NEC sowie die US-Firmen IBM, Palantir und Cisco. Der Report nennt eine breite Palette von KI-Werkzeugen zur Überwachung. Er unterscheidet allerdings nicht zwischen Maßnahmen, die der öffentlichen Sicherheit dienen, und solchen, die illegal oder gar gefährlich sind, etwa das Ausspionieren von politischen Gegnern.

„Ich hoffe, dass die Menschen härtere Fragen dazu stellen, wie und wozu diese Technologie genutzt wird und welche Auswirkungen sie hat“, sagt Steven Feldstein, Mitglied der Stiftung und Professor an der Boise State University . Viele Projekte, die Feldstein anspricht, stehen in Zusammenhang mit dem Konzept der Smart City. Städte installieren Kameras, Sensoren und andere internetgebundene Geräte, um Informationen über das Geschehen in der Stadt zu sammeln. Huawei ist hier führend. Die gesammelten Daten lassen sich nutzen, um die Verkehrsführung zu optimieren und Energie zu sparen. Die Systeme würden allerdings zunehmend zur Überwachung und zur Verbesserung der Sicherheit genutzt.

Einsatz von KI beschleunigt sich
Feldstein zeigt sich erstaunt, wie viele Staaten in Europa und anderswo die Einführung von KI-Systemen beschleunigen. Dazu gehören ihm zufolge neben der Gesichtserkennung automatische Grenzkontrollen und Algorithmen, mit denen sich voraussagen lässt, wo und wann Verbrechen geschehen. „Ich dachte, China und sein geografisches Umfeld sowie die Staaten am Golf seien die wichtigsten Nutzer“, so Feldstein. Dabei nutzt inzwischen bereits auch mehr als die Hälfte aller demokratischen Staaten derartige KI-Werkzeuge.

 

16.09.2019 – Forschung zur Bewältigung von Infektionserkrankungen

Nachdem die internationalen Pharmazie-Konzerne es abgelehnt haben, weiterhin Antibiotika zu erforschen, die gegen resistente Keime wirken, muss der Staat in die Bresche springen.
Ich persönlich halte es für eine Katastrophe und es zeigt definitiv, dass es bei dieser kommerziellen Forschung nicht um den Menschen sondern nur um den Profit geht.
Umso wichtiger wird die öffentlich-rechtliche Forschung, insbesondere an Universitäten und staatlich geförderten Forschungseinrichtungen. Damit die Wissenschaft auch sehr schnell in praktische Ergebnisse mündet, sollten ggf. kleinere Mittelstandsfirmen bzw. Start-ups intensiv gefördert werden. Als Beispiel möchte ich die folgende Meldung definieren.
Ihr Jean Pütz

(Leibniz-IPHT) – Gute Ideen aus der Forschung sollen künftig schneller zu den Patientinnen und Patienten gelangen. Dazu investiert der Bund in ein neues Leibniz-Forschungszentrum in Jena. Naturwissenschaftler, Technologieentwickler, Mediziner und Medizintechnikhersteller entwickeln dort künftig gemeinsam lichtbasierte Technologien für eine bessere Diagnostik und Therapie von Infektionskrankheiten. Das neue Leibniz-Zentrum für Photonik in der Infektionsforschung (LPI) setzte sich im nationalen Roadmap-Prozess des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) als eines von elf eingereichten Großprojekten durch. Damit bescheinigt das Ministerium der europaweit einmaligen Forschungsinfrastruktur, entscheidend zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen beizutragen. Für die Gründung des LPI wurden 150 Millionen Euro beantragt.

Infektionskrankheiten zählen zu den häufigsten Todesursachen weltweit und stellen auch in Industrienationen eine wachsende Bedrohung dar. Weil immer mehr Erreger Resistenzen gegen verfügbare Antibiotika entwickeln, könnte auch von Krankheiten, die heute gut zu behandeln sind, in naher Zukunft wieder eine tödliche Gefahr ausgehen. Angesichts der aktuellen Situation müssen schnelle Diagnoseverfahren und neue Therapien für den Kampf gegen Infektionen erforscht werden. Photonische Technologien — also Methoden und Prozesse, die Licht als Werkzeug nutzen — können diese drängenden Probleme nachhaltig lösen. Lichtbasierte Verfahren messen schnell, empfindlich, berührungslos und tragen dazu bei, besser zu verstehen, wie Mikroben uns krank machen, wie sich unser Körper wehrt und wie sich diese Prozesse beeinflussen lassen.

Bis die Fortschritte dieser Forschung beim Patienten ankommen, vergeht allerdings viel Zeit. „Bis aus einer Idee ein marktfähiges Produkt wird, dauert es im Schnitt 14 Jahre“, so Prof. Jürgen Popp, wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) in Jena, das maßgeblich am neuen Zentrum für Infektionsforschung mitwirkt. „Viele Konzepte können nicht realisiert werden, da Ressourcen und Entwicklungsstrukturen nicht vorhanden oder nicht nutzeroffen zugänglich sind.“

Mit dem neuen Forschungszentrum soll sich das ändern. „Dank der umfangreichen und nachhaltigen Förderung des LPI durch den Bund können wir diese Lücken überwinden“, prognostiziert Popp, der auch Vorstandssprecher des Jenaer Forschungscampus’ InfectoGnostics ist. „Wir tragen so dazu bei, Lösungen zügig in diagnostische Geräte und Therapieansätze zu überführen: damit sie schneller vom Labor ans Krankenbett gelangen.“ Eine solche Forschungsinfrastruktur spiele „für die Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und internationale Wettbewerbsfähigkeit des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Deutschland“ eine Schlüsselrolle, betont Bundesforschungsministerin Anja Karliczek. Herausragende Grundlagenforschung sei die Voraussetzung „für neues Wissen, technologische Durchbrüche und damit auch für unseren künftigen Wohlstand.“

Innovative Diagnosemethoden als Ausweg aus der Resistenz-Misere
Das neue Forschungszentrum entspringe einem dringenden medizinischen Bedarf, erläutert Prof. Dr. Michael Bauer, Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Universitätsklinikum Jena und Sprecher des Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrums Sepsis und Sepsisfolgen. „Mediziner brauchen schnellere und genauere Diagnose-Methoden, um frühzeitiger und gezielter zu behandeln.“ Bei schweren Infektionskrankheiten zähle vor allem eins: Zeit. „Bisherige Standard-Diagnoseverfahren liefern zwar zuverlässige Ergebnisse, doch häufig müssen Mediziner zu lang warten, etwa bis sie wissen, welches Bakterium eine Infektion auslöst und welche Medikamente dagegen wirken. Schnelle Informationen für einen zielgenauen Antibiotika-Einsatz können helfen, uns aus der Resistenz-Misere zu befreien.“

Das ab 2019 entstehende Leibniz-Zentrum für Photonik in der Infektionsforschung (LPI) hat sich zum Ziel gesetzt, neue Verfahren für die Diagnose und Therapie von Infektionen zu erforschen und zu entwickeln. Dafür bündelt es die in Jena vorhandenen Kompetenzen auf den Gebieten der Optik und Photonik sowie der Infektionsforschung. Dieser Ansatz sei „einzigartig und hervorragend geeignet, um Infektionskrankheiten früh zu diagnostizieren und rechtzeitig geeignete Therapieantworten zu finden — insbesondere bei multiresistenten Erregern“, urteilt der Wissenschaftsrat als Deutschlands wichtigstes wissenschaftspolitisches Beratungsgremium.

In dem nutzeroffenen Zentrum arbeiten zukünftig Naturwissenschaftler, Technologieentwickler, Mediziner und Medizintechnikhersteller eng zusammen. Unter einem Dach werden bereits bestehende Kooperationen zwischen dem Leibniz-IPHT, dem Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (Leibniz-HKI), dem Universitätsklinikum Jena und der Friedrich-Schiller-Universität Jena vertieft. Die Nutzerinnen und Nutzer des LPI sollen dank der kurzen Wege und klaren Übergabepunkte unkonventionelle Ideen schneller umsetzen können als bisher.

„Wir müssen die Forschung intensivieren, um neuartige therapeutische Lösungen und experimentelle Therapieansätze zu erschließen und zu validieren“, betont der wissenschaftliche Direktor des Leibniz-HKI, Prof. Dr. Axel Brakhage. „Hierzu zählen die Behandlung mit neuen Kombinationen vorhandener Wirkstoffe, der Einsatz von Nanopartikeln als Wirkstoffträger, Immunzell-basierte Therapien sowie neuartige Therapien, die eine Resistenzbildung seitens der Mikroorganismen vermeiden oder zumindest verzögern.“

Das neue Forschungszentrum wird für nationale und internationale Spitzenforscherinnen und -forscher wie für Anwender aus der Industrie offen sein. So sollen neue diagnostische Ansätze und zielgerichtete Therapieverfahren entstehen, welche direkt in die Anwendung und industrielle Produktion übertragen werden. Indem Fragen zur klinischen Validierung und Zertifizierung von Beginn an im Vordergrund stehen, kann das LPI die in Deutschland noch bestehenden Lücken in der Umsetzung von Forschungsergebnissen schließen und die Zeit bis zur Markteinführung drastisch verkürzen.

Chance, unkonventionelle Ideen umzusetzen
Mit photonischen Technologien für die klinische Anwendung und dem translationalen Forschungsansatz könne das LPI „die Pathogendiagnostik weltweit revolutionieren“, so der Wissenschaftsrat. Davon profitiert auch der Standort Jena, der mit der Ansiedlung hochqualifizierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und neuer Firmen rechnen kann. „So wird die Sichtbarkeit und Attraktivität des Forschungsstandorts national und international erheblich gesteigert, insbesondere für den wissenschaftlichen Nachwuchs“, betont Prof. Dr. Walter Rosenthal, Präsident der Friedrich-Schiller-Universität.

Das Großprojekt beantragten das Leibniz-Institut für Photonische Technologien, das Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie — Hans-Knöll-Institut, das Universitätsklinikum Jena und die Friedrich-Schiller-Universität Jena unter der Schirmherrschaft der Leibniz-Gemeinschaft. Das Forschungsvorhaben wird in einem Neubau auf dem Gelände des Universitätsklinikums Jena in drei Phasen realisiert. Nach einer Vorbereitungsphase folgt eine vierjährige Realisierungsphase. In der anschließen- den Betriebsphase steht das Zentrum den Nutzern für Forschungsarbeiten zur Verfügung. Eine Verstetigung wird angestrebt.

31.08.2019 Quantensprung in der E-Mobilität

Bereits vor acht Jahren wurde von mir ein Konzept entwickelt wie E-Autos schon damals umweltfreundlich und praktikabel realisiert werden könnten.
Ich habe seinerzeit mit Ford Kontakt aufgenommen um die Idee eines speziellen Hybrid-Autos zu entwickeln. In einem Arbeitskreis wurde mir jedoch attestiert, dass die Entwicklung viel zu teuer wäre.
Ich konnte das verstehen, denn ich hatte eine Turbine mit Keramikelementen vorgesehen. Später habe ich mich dann mit dem Dieselmotor begnügt.

Jetzt gibt es endlich eine Autozuliefererfirma aus Österreich, die das perfekt umgesetzt hat – genannt „Hyperhybrid“. Der Prototyp besteht aus einem vibrationsarmen Benzinmotor und einem kompakten Lithium-Ionen-Akku.
Der Akku funktioniert im Temperaturbereich von –20°C bis + 40°C und ist nur noch ein Viertel so schwer wie gängige Modelle.

Als Beleg für mein Engagement füge ich meine beiden Briefe von 2011 und 2012 an den damaligen Vorstandsvorsitzenden der Kölner Fordwerke bei:

Sehr geehrter Herr Mattes,

im Moment ist das Elektro-Auto wieder in aller Munde und offenbar bestätigt sich meine Prognose, dass das reine Elektro-Auto trotz aller Förderung keine Chance hat. Ich sagte Ihnen seinerzeit, man sollte einen Turbinen-Antrieb konstruieren, der keine weitere Aufgabe hat, als einen entsprechenden Akkumulator zu laden. Ich machte Sie auch darauf aufmerksam, dass man alle Komponenten des derzeitig entwickelten Elektro-Autos verwenden kann, was bedeutet, dass man völlig auf ein Getriebe verzichten kann, im Gegensatz zum herkömmlichen Hybrid-Auto.

Vielleicht war dies etwas zu hoch gegriffen, denn der Turbinen-Antrieb mit angeflanschtem Generator müsste entwickelt werden, was wahrscheinlich insgesamt zu lange dauern würde. Deshalb nun mein Vorschlag, einen optimal eingestellten Diesel-Motor anstelle der Turbine einzusetzen, der ebenfalls keine andere Aufgabe besitzt, als die Batterie zu laden. Die Drehzahl des Dieselmotors könnte konstant auf den optimalen Verbrauch eingestellt werden. Ein solcher Verbrennungsmotor würde dann auch das große Problem des Elektro-Autos lösen zu heizen oder zu kühlen.
Dazu kann die Abwärme hervorragend verwendet werden. Das Gewicht des Getriebes und zusätzlich nur die benötigte erheblich kleinere Batterie, 1/4 wie bei einem reinen Elektro-Auto reicht, würde auch den Energieverbrauch erheblich reduzieren. Das Auto wird dann trotz Verbrennungsmotor nur einen minimalen Benzinverbrauch benötigen, ein bis drei Liter pro 100 Kilometer dürften reichen. Es kann ja an der heimischen Steckdose und – wenn die Infrastruktur stimmt – an öffentlichen Ladesäulen geladen werden.

Da ich bisher von Ihnen keine Nachricht zum angekündigten Gespräch in Ihrer Projekt-Abteilung bekommen habe, sende ich Ihnen diesen Brief.

Mit freundlichen Grüßen
Jean Pütz

Sehr geehrter Herr Mattes,

technisch-wissenschaftliche Trends waren immer meine Spezialität, und in diesem Zusammenhang möchte ich als Ingenieur und Soziologe Sie auf einen wichtigen Aspekt der zukünftigen Mobilität hinweisen.
Das Thema Elektro-Auto liegt mir am Herzen, aber es wird von zu vielen viel zu schnell hochgejubelt: Dem reinen Elektroauto gebe ich keine Chance, mit Ausnahme einer speziellen Art des Hybrid-Autos.
Der Vorteil: alle Komponenten, die bis heute für das Elektroauto entwickelt worden sind, kann man wunderbar in die neue Idee integrieren, ja sie sind sogar eine Voraussetzung.
Begründung: Ein Elektroauto ist praktisch wegen des hohen Energieverbrauchs aus der Batterie nicht zu heizen und zu kühlen. Mit hochwertigem Strom zu heizen ist meines Erachtens ein Sakrileg, übrigens auch in der industriellen und privaten Verwendung der Elektrizität, denn die Wärmekraftwerke auf der grünen Wiese haben nur einen Wirkungsgrad von 30-40% maximal und Kernkraftwerke sogar nur um die 20% herum. (Das ist eine Frage der Entropie, das heißt, aus unordentlicher Wärme ordentlichen Strom und mechanische Bewegung zu erzeugen).

Hier mein Vorschlag: Es handelt sich um eine Form von Hybridauto – aber ganz anderer Art. Zumindest um den Wirkungsgrad der Verbrennungsmaschine im Auto zu steigern, meine ich, sollte eine Miniturbine (20-30 Kw), die eine lange Lebensdauer erreicht und nur wenig Abgas produziert, entwickelt werden. Sie kann permanent laufen ausschließlich um den Akku aufzuladen, betrieben entweder mit Gas oder Kerosin. Diese Turbine würde einen Wirkungsgrad von über 60% erreichen und als Abfall genügend Wärmeenergie zum Heizen und Kühlen freistellen. Wenn sie richtig konstruiert ist, müsste sie sehr kompakt werden  und wenig Raum im Auto einnehmen, z.B. Unterflur, viel weniger jedenfalls als herkömmliche Kolbenmotoren. Lärm und Abgase lassen sich mit heutiger Technologie ohne Probleme minimieren. Sie könnte immer mit gleichbleibender Geschwindigkeit rotieren und so im optimalen Drehbereich arbeiten, denn die Geschwindigkeit des Autos wird ausschließlich über seine elektrischen Komponenten geregelt, man braucht kein Getriebe und sonstige dem Verschleiß ausgelieferte Bauteile. Jede Achse des Kraftfahrzeugs kann durch die äußerst flexiblen Elektromotoren angetrieben werden.
Die Turbine könnte so verkapselt werden, dass sie praktisch nur als flüsternd wahrgenommen wird. Kurzum, alles was heute für Elektroautos entwickelt wurde, kann mit allen Patenten integriert werden. Die Reichweite könnte die  heutigen Autos sogar übertreffen. Zu Hause in der Garage oder beim Parken muss die Turbine natürlich abgestellt werden, sie läuft ja nur als Ladegerät, und das kann dann ohne Schwierigkeiten von  der Steckdose, wie RWE sie für Elektroautos anbietet, übernommen werden.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Jean Pütz

23.08.2019 Fakenews stellen eine große Gefahr für unsere Demokratie dar !

Das dargestellte Kommunikationsprinzip (s.u.) kann ich 1000%ig bestätigen.
Während meines Soziologie-Studiums haben wir bereits 1965 unter der Leitung von Prof. René König und Prof. Erwin K. Scheuch und Prof. Alphons Silbermann im soziologischem Hauptseminar eine Studie durchgeführt, die zum gleichen Ergebnis kam. Wir nahmen dazu die Studentenzeitung als Kommunikationsträger und verbreiteten dort auf der ersten Seite eine Falschmeldung  – heute heißt das: Fakenews. Unser Team untersuchte die Wirkung bei ca. 100 Lesern. Die falsche Nachricht wurde von etwa 80% der Probanden aufgenommen.

Beim nächsten Erscheinen – 14 Tage später – genauso prägnant an gleicher Stelle dementiert.  Das Dementi wurde von mehr als der Hälfte der Studenten bewusst gelesen und im Gedächtnis abgelegt.

Wiederum 14 Tage später ergab eine weitere Befragung, dass nur noch ca. 20 % der Studenten von dem Dementi wussten, doch die erste, die ursprüngliche Falschmeldung, war bei ihnen viel präsenter als das Dementi.

Die Moral von der Geschicht‘: Es scheint eine soziologisch-psychologische Gesetzmäßigkeit zu sein, dass erste Falschmeldungen sich viel besser im Gedächtnis verankern, als der Widerruf der Nachricht. Leider wird dieses von Populisten immer wieder missbraucht. Das gilt sowohl in der allgemeinen Presse als auch im chaotischen Internet – im Gegenteil. Gerade dort wird diese Missinformation  brutal ausgenutzt, um eigene, auch  politische Ziele zu verfolgen. Diese Gesetzmäßigkeit stellt eine große Gefahr für die Demokratie dar. Die Ergebnisse der Wahlen  von US-Präsident Trump ebenso wie die Begleitung des  Brexit des britischen Demagogen Boris Johnson und auch die Machenschaften von Erdogan, von Präsiden Maduro von Venezuela und Präsident Bolsonaro von Brasilien wäre ohne diese Gesetzmäßigkeit nicht so verlaufen.

Dazu habe ich auch bei Facebook auf meiner offiziellen Seite einen Kommentar mit dem Titel: Bastelanleitung für Autokraten hinterlegt:
https://www.facebook.com/jeanpuetzoffiziell/videos/1615745815189553/

Ihr Jean Pütz

(pte) – Wenn Menschen gefälschte Nachrichten konsumieren, neigen sie dazu, daraus auch falsche Erinnerungen abzuleiten, die sich auch dann in ihrem Gedächtnis festsetzen, wenn sie als Fake News entlarvt werden. Das gilt auch in solchen Fällen, in denen deren Inhalte mit den eigenen politischen Einstellungen übereinstimmen. Zu diesem Schluss kommen Forscher des University College Cork (UCC) und der University of California, Irvine (UCI) nach einem Experiment, das sie 2018 im Zuge des Abtreibungs-Referendums in Irland durchgeführt haben.

Wähler merken sich Falsches
„Unser Experiment hat uns zum ersten Mal einen genaueren Blick auf den Zusammenhang zwischen Fehlinformationen, falschen Erinnerungen und einem echten Bürgerentscheid eröffnet“, sagt UCC-Studienleiterin Gillian Murphy. Die Ergebnisse seien allerdings nicht nur in Bezug auf die konkrete Volksabstimmung in Irland relevant, sondern hätten auch in anderen ähnlichen politischen Kontexten ihre Gültigkeit – etwa bei der US-Präsidentschaftswahl im Jahr 2020. „Die Wähler könnten sich an völlig falsche News-Meldungen erinnern“, befürchtet die Wissenschaftlerin.

„Es ist ungemein wichtig, dass wir die psychologischen Effekte von Fake News besser verstehen“, betont ihre Forschungskollegin Elizabeth Loftus von der UCI. Denn die entsprechenden Technologien, die es möglich machen, Nachrichtentexte, Fotos und mittlerweile sogar Videos zu fälschen, würden immer ausgefeilter. „Die Leute treffen Entscheidungen auf Basis von falschen Erinnerungen. Und oft ist es dann auch schwer, sie zu überzeugen, dass das gefälschte Nachrichten sind“, so Loftus.

3.140 wahlberechtige Personen
Für ihr Experiment hat das Team rund um Murphy und Loftus im Vorfeld des Referendums in Irland 3.140 wahlberechtige Personen rekrutiert. Diesen wurden jeweils sechs Nachrichtenmeldungen vorgesetzt, wovon zwei gefälscht waren und offensichtlich die Position entweder der Abtreibungsgegner oder -befürworter widerspiegelten. Nachdem sie alle Nachrichten gelesen hatten, konnten sie versuchen, selbst herauszufinden, welche die Fake News waren. Anschließend folgte ein kognitiver Test.

Das Resultat: Fast die Hälfte der Teilnehmer konnte sich noch sehr genau an mindestens eine der gefälschten Nachrichten erinnern. Bei denjenigen, die selbst für eine Legalisierung von Abtreibung stimmen wollten, war die Wahrscheinlichkeit höher, dass sie sich an Falschmeldungen erinnern konnten, die ihre eigene Position untermauerten. Umgekehrt galt das gleiche auch für die Gruppe der Abtreibungsgegner.

Klimarettung als universale Religion – Greta Thunberg lässt grüßen – Statement eines Facebook-Freundes

Lieber Jean,

in der Reihe der unzähligen Marketingkampagnen für jedwede Ware oder Meinung, denen man ununterbrochen ausgesetzt ist, hat derzeit die „Friday for Future“- Bewegung die Nase vorn. Politiker, die schon immer mal in die zweite Reihe vordringen wollten, kommen fast täglich mit neuen CO2-freien Ideen mit Greta im gedanklichen Schlepptau.

Sollte Greta auf die Idee kommen, eigene Kleidung, Handyschalen und Ohrringe mit eigenem Logo auf den Markt zu bringen, sie wäre binnen Jahresfrist eine reiche Frau. In Bangladesh wird’s passend dazu eine neue CO2-freie Fabrik mit geregelten Arbeitszeiten bei doppeltem Stundenlohn geben (1€ statt 50 ct). Das wird aber erst passieren, wenn ihr Stern langsam wieder versinkt. Bis es soweit ist, räkeln sich Politiker aller Parteien auf dem emissionsfreien Boot, mit dem sie gerade in Begleitung von RTL auf dem Weg in die USA ist. Ich bin mal gespannt, wer in den nächsten Wochen auf hoher See alles dazu steigt.

Vor vierzig Jahren lernten wir schon in der Schule den damaligen aktuellen Stand der Welt mit allen seinen Problemen kennen. Dazu gehörte auch der Plastikmüll (die Vokabel „Mikroplastik“ kannte man damals offenbar noch nicht), die Überbevölkerung (damals nur 4 Mrd. Menschen !!!) und das Problem, diese zu ernähren. Treibhausgase und Herden unzähliger methanisierender Rinder auf massenhaft abgeholzten Regenwaldflächen als Ursache für Klimaerwärmungen waren ebenso bekannt wie die Warnung, 2 Grad im Durchschnitt mehr lässt Polkappen schmelzen, der Golfstrom ändert seinen gewohnten Lauf und es wird kalt. Die Amplitude des Jetstreams schlägt immer mehr aus, so dass es richtig heiß wird, wenn’s gerade nicht bitter kalt ist. Die Niederlande als Ziel wäre nicht zu empfehlen, weil schlichtweg abgesoffen. Sylt im Übrigen auch.

In den Jahren zwischen Schulzeit und Greta habe ich gelernt, dass die Natur alles selbst regelt. Die kennt auch keine Zeitnot. Das wir uns beeilen müssen, um das eine oder andere Umwelt-Unheil abzuwenden, interessiert sie nicht. Das ist unser Problem. Haben wir ja auch selbst angerichtet. Tiere und Pflanzen bringen teilweise alleine aus ihrem Instinkt Dinge zustande, die der Mensch staunend beobachtet, (teilweise) widersprüchliche wissenschaftliche Erklärungen dafür findet und vergebens versucht, zu kopieren oder synthetisch herzustellen (Spinnweben). Man muss sie aber erst umbringen, um sie richtig zu verstehen (die Tiere). Sie werden ihren eigenen Weg finden, zu überleben. Haie machen das seit Millionen von Jahren, wenn sich auch damals noch keiner für ihre Flossen interessierte.

Wir sind unser größtes Problem. Wir werden auch in den nächsten vierzig Jahren von denselben Themen sprechen, wenn dann auch in größerer Runde (10 Mrd.). Mein knappes Resümee: Die Menschheit ist ein Versehen der Natur. Bestenfalls ein injizierter Virus, um Flora und Fauna eine vorübergehende Komplikation zur Überlebensübung zur Verfügung zu stellen.

Der einzige Grund, jetzt nicht einfach aufzugeben, sind unsere Kinder. Mit dem, was wir verursacht haben, müssen die zukünftig klar kommen. Vielleicht machen die es besser. Dieselbe Hoffnung, die unsere Eltern hatten. Insofern hoffe ich, das Greta gesund in den USA ankommt.

Frank L.