Archiv der Kategorie: Gedanken

12.06.20 Wie gefährlich ist das Corona-Virus? Statistische Angaben oft irreführend – Mit einer Einführung von Jean Pütz

Professor Sigismund Kobe, einer der profiliertesten Wissenschaftler, was die Auswertung und Bewertung von Statistiken anbelangt, hat mir diesen Artikel zugesendet und ihn mir zur Veröffentlichung empfohlen. Für mich ist verwunderlich, dass dieser Wissenschaftler sehr selten in Pressemitteilungen erwähnt wird, obwohl er für mich die glaubwürdigsten Analysen erstellt hat. Der folgende Artikel von ihm wurde am Wochenende in der ‚Dresdner Neuesten Nachrichten‘ veröffentlich. Ich möchte ihn Ihnen nicht vorenthalten.
Ihr Jean Pütz

(Dresdner Neueste Nachrichten) – Vehement wird gerade überall darüber gestritten, ob Corona tatsächlich so gefährlichist wie dies überall dargestellt wird. Eigentlich möchte man doch ganz konkret wissen, wie hoch das Risiko einer Erkrankung an COVID-19 ist. Anders als in anderen Gegenden der Welt unterschieden sich Verlauf der Pandemie und auch die Anzahl der Toten in Deutschland bisher kaum von der Situation bei einer ganz
normalen Grippe, wie sie immer mal wieder vorkommt. War dies nun das Ergebnis einer klugen Strategie der Regierung und eines beispielhaften Verhaltens aller Menschen in unserem Landes in einer kritischen Situation oder wurden wir alle von eben dieser Regierung mit einem plumpen Trick hereingelegt? Stimmen werden laut und finden Gehör mit der Behauptung, eine harmlose Erkältungskrankheit werde dazu benutzt, um ein weltweit agierendes totalitäres Unterdrückungssystem zu installieren.

Zahlen und Grafiken werden ins Feld geführt, die die Richtigkeit des einen oder den anderen Standpunktes beweisen sollen. Prof. Wolfgang Schmid, Vorsitzender der Deutschen Statistischen Gesellschaft, warnt: „Die deutsche Öffentlichkeit tastet sich derzeit durch einen Nebel widersprüchlicher und zum Teil irreführender Daten hindurch“, und fordert mehr Transparenz bei der Veröffentlichung und Interpretation von Corona-Statistiken. Auch in den Thesen einer interdisziplinären Forschergruppe unter der Leitung des Medizin-Professors Matthias Schrappe, Universität Köln, wird kritisiert, dass z.B. die Zahl der „Genesenen“ nicht auf die Zahl der symptomatisch Erkrankten bezogen wird.

Irreführende statistischer Angaben stammen auch aus dem Robert-Koch-Institut (RKI) selbst. Da Zahlen aus den täglichen Lageberichten des RKI als seriös gelten, werden sie ungeprüft von den Medien übernommen. Auch in den offiziellen Webseiten der sächsischen Landesregierung findet man ohne weiteren Kommentar z.B.den folgenden Satz: „Der Anteil der Verstorbenen an der Gesamtzahl der laborbestätigten Infektionsfälle beträgt 3,8 %.“ Am 20. März war dieser Anteil nur 0,2 %, am 30. März schon 0,6 %, dann wurden am 10. April 1,7 % erreicht, nur 10 Tage darauf 2,6 %. Aber was sagt uns das? Ist das Virus von Tag zu Tag gefährlicher geworden? Tatsächlich sind diese Prozentangaben wertlos und sogar gefährlich, weil sie die tatsächliche Sterberate unterschätzen. Sie beruhen auf einer Fehlinterpretation von statistischen Erhebungen. Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt wurde wiederholt auf diesen Fehler hingewiesen. Ignoriert wurde die Empfehlung, entweder die betreffenden „Prozentzahlen“ des RKI wegzulassen oder einem international anerkannten Verfahren der statistischen Auswertung zu folgen: Die Statistik der abgeschlossenen Fälle muss streng getrennt werden von der Statistik der Fallzahlen des aktiven Geschehens. In Übereinstimmung mit aktuellen Ergebnissen der medizinischer
Forschung folgt aus einer solchen sorgfältig erarbeiteten Statistik die Aussage:

Die Sterberate, bezogen auf diejenigen COVID-19-Patienten, die Krankheitssymptome
zeigen und deshalb positiv auf das Corona-Virus getestet werden, beträgt etwa 5 Prozent (Quelle: https://www.worldometers.info/coronavirus/country/germany/). Nur wenn Fakten statt Mythen und Wissenschaft statt Glaubensbekenntnisse wieder Raum gewinnen, werden die schwierigen Aufgaben zu bewältigen sein, vor der unsere Gesellschaft jetzt steht.
(Prof. em. Sigismund Kobe, TU Dresden)

 

Konjunkturaufschwung unter dem Motto: Klimaschutz zuerst – Ein Brief an Umweltministerin Svenja Schulze

Sehr geehrte Frau Bundesministerin Svenja Schulze,

wir kennen uns von einer Pressekonferenz, zu der Sie uns Wissenschaftsjournalisten von der WPK zu einem Hintergrundgespräch über Umweltpolitik in Ihr Ministerium eingeladen hatten. Das war am 21. März vorigen Jahres – also weit vor Corona.

Als ehemaliger Redakteur für ein Umweltmagazin im WDR-Fernsehen, erwartete ich exklusive Informationen. Es war eine Enttäuschung, Sie erschienen mit ‚akademischer‘ Verspätung, hielten uns ein Statement und verschwanden wieder, weil Sie noch andere Termine vorgaben. Fragen zu stellen war nicht möglich. Wenn, dann sollten wir sie Ihrem Staatssekretär stellen. Ich vermute, das war ein Vorwand, denn wenn ich Ihre derzeitige Politik betrachte, sind Sie vor diesen qualifizierten Fragen mangels Fachkenntnis geflohen.

Erst jetzt, zur Corona-Krise, zeigt sich, dass Sie zum Sprachrohr der ‚grünen‘ Populisten geworden sind. Umweltschutz ist in Deutschland sehr wichtig. Das gilt besonders für Reinhaltung unserer unmittelbaren Umgebung: Luft, Erde Wasser,  Artenschutzerhaltung, usw. Aber da haben Ihre Vorgänger bereits enorme Vorleistungen erbracht. Noch nie war es in Deutschland so sauber wie heute.

Um sich zu profilieren, so vermute ich, sind Sie jetzt auf die Klimaproblematik gesprungen und bezeichnen das CO2-Problem als Ihre wichtigste Aufgabe. Glauben Sie wirklich, Sie könnten aus Deutschland heraus das Weltklima retten bei nur 2% globalem CO2-Ausstoß? Sie haben sich offenbar dieser Idee rücksichtslos verschrieben, ohne die Nebenwirkungen und Risiken zu bedenken und der Vernunft eine Chance zu geben. Unvernunft bedeutet für mich zunächst einmal, den Schwerpunkt der CO2-Reduktion dem Autoverkehr anzulasten. Insbesondere unsere privaten PKWs haben es Ihnen und den ‚grünen‘ Ideologen angetan. Im Ziel, die Elektromobilität zu forcieren, sind Sie bereit, die Automobilindustrie auf das reine Elektroauto zu verpflichten. Die Milliarden von Investitionen, die auch durch Ihren Antrieb in diesen Bereich fließen – z. B. durch Kaufanreize im oberen vierstelligen Bereich für das reine Elektromobil bzw. in technisch halbfertige Hybride, haben sogar die Industrie veranlasst, Ihnen auf den Leim zu gehen. Dabei bringt das Elektroauto ökologisch und sozial keinerlei Vorteile. Insbesondere das generelle zukünftige Verbot von Verbrennungsmotoren, vor allem des Diesel- und des Otto-Motors, setzt die Automobil-Industrie vor ähnliche Probleme, wie fast alle anderen Industrie-Zweige, die Deutschland den Rücken gekehrt haben. Darunter ist die Stahlindustrie zu nennen, auch der Maschinenbau, die Chemie und Teile der Pharmazie.

Dabei bietet der Verbrennungsmotor mit Hilfe von in Deutschland entwickelter Kreativ-Technologie viel mehr Möglichkeiten, den CO2-Ausstoß wesentlich stärker zu reduzieren als ohne. Leider hat es der Software-Betrug der Automobilindustrie erleichtert, nicht nur den Diesel als effizientesten Verbrennungsmotor populistisch zu ächten. Dabei ist Feinstaub- oder Stickoxid-Vermeidung heute kein Problem mehr. Ein minimaler Lademotor – nach dem  Diesel- oder Otto-Prinzip –  könnte der Elektromobilität zum wirtschaftlichen Durchbruch verhelfen. Das mit einer Batteriekapazität, die nur 1/5 des bisherigen Autos benötigt.

Prototypen dieser Art, die eine österreichische Firma entwickelt hat, existieren bereits und begnügen sich mit maximal 2 Liter Treibstoff pro 100 Kilometer, und der kann dann auch noch regenerativ gewonnen werden. Das Zauberwort heißt HyperHybrid. Ein Kleinwagen dieser Art kann für weniger als  20.000,00 € angeboten werden und ein Mittelklassewagen á la Tesla unter 30.000,00 €. Aber offenbar passt das nicht in die herrschende Verzichtsideologie hinein, die den Deutschen weismachen will, es gäbe keine Alternative zum Elektroauto. Die hunderte von Milliarden, die die deutsche Automobilindustrie in den Umbau hineinstecken will, fehlen jetzt vor allen Dingen in der Corona-Zeit für notwendigen Aufschwung der Konjunktur. Der Ruf der Autohersteller nach Kaufprämien wird teilweise auch damit begründet, ist aber politisch und ökologisch viel ineffizienter als die Lösung mit dem Verbrennungsmotor zu suchen und auf die HyperHybrid-Methode zu setzen.

Es gäbe noch vieles an anderen Maßnahmen zu kritisieren. Was besonders ins Gewicht fällt ist die Tatsache, dass der private Verkehrssektor nur 6-8% des CO2-Ausstoßes in Deutschland nur ausmachen, während der Gebäudesektor zum Heizen und Kühlen einen Anteil von 45% besitzt. Dass in diesem Sektor am meisten CO2-Reduktion herauszuholen ist,  ist Ihnen offenbar verborgen geblieben, ebenso wie Ihren Vorgängern. Die Bauvorschriften wurden immer stiefmütterlich behandelt und trotzdem steigen die Baukosten ins Unermessliche. Da hätten Sie sich eher profilieren können als auf dem Verkehrssektor. Erklären Sie mir einmal diese enormen Widersprüche. Ich bitte Sie zu verstehen, dass aufmerksame Zeitgenossen diese Verhältnisse umso mehr kritisieren. Hinzu kommen einige weitere Todsünden: Logischerweise hätten Sie z. B. den ideologisch begründeten zukünftigen Abbau der Braunkohlekraftwerke, um angeblich das Weltklima zu retten, ausschließlich in Deutschland verwehren müssen. Dabei ist der Einsatz von Sonnen-, Wind- und Wasser-Energie zwar dringend erforderlich, reicht aber nicht aus, um die sichere Versorgung mit elektrischem Strom zu gewährleisten. Fragen Sie doch einmal Elektro-Ingenieure, die etwas vom Fach verstehen. Dabei sind moderne Kohlekraftwerke wie in Freimersdorf oder Datteln bis ins letzte ausgeklügelt. Doch jedes Mal wird auf die ehemaligen alten ‚Wolkenproduzenten‘ Bezug genommen, um alles in Bausch und Bogen zu verdammen.

Liebe Frau Bundesministerin, diese ganzen Probleme, aus Deutschland heraus das Klima zu retten, sind deshalb zum Scheitern verurteilt, weil nur wenige Länder bereit sind, unserem Beispiel zu folgen. Es gibt zwar viele Lippenbekenntnisse in internationalen Konferenzen, aber letztlich entscheiden nur wenige Länder, wie es mit unserem Globus weitergeht. Schauen Sie nur nach Indien, Brasilien, Indonesien, u. a. v. Selbst in die USA unter Trump, die pfeifen auf unsere wohlgemeinten Ratschläge. Sie bauen am laufenden Band nicht nur hunderte von Kohlekraftwerke, sondern setzen auch auf die Kernenergie. Aber alles dies verschwindet unter dem Giganten China, der zwar Elektroautos favorisiert hat, weil er sonst den Dreck nicht aus seinen Städten herausbekommt. Aber dafür setzt die chinesische Autokratie auf den Neubau von hunderten von Kohlekraftwerke und zig Kernkraftwerke.

Was wir hier in Europa überhaupt nicht offiziell wahrnehmen, dass diese sogenannte ‚gelenkte Demokratie‘ mit dem das Individuum zerstörenden Überwachungsstaat, auf dem Wege ist, nicht nur die wirtschaftliche Weltherrschaft zu übernehmen, sondern auch die Entwicklungsländer durch Billionen Dollar-Investitionen an sich bindet, und damit die Überlegenheit ihres neokommunistischen Systems zu belegen. Dabei hilft ihnen die Tatsache, dass sie mit der angeblichen Überwindung des Corona-Virus der Welt beweisen wollen, dass die westlichen Demokratie-Vorstellungen ebenso wie die soziale und ökologische Marktwirtschaft und die auf Freiheit des Einzelnen  setzende Gesellschaft, ein auslaufendendes Staatsmodell sei.

Meine letzte Frage bittet Sie zu erklären, wie ein nachhaltiger Konjunkturaufschwung in Deutschland und Europa erfolgen soll, wenn die Industrie gegenüber der chinesischen Konkurrenz unfähig wird und wir Milliarden von Subventionen vor allem in den Klimaschutz setzen und behaupten, man könne alles miteinander vereinen. Historisch können wir jedenfalls nicht mehr auf den bisher von der Volkswirtschaft propagierten rhythmischen Wechsel setzen, bei dem auf das Konjunkturtal immer wieder ein Konjunkturhoch folgte, weitgehend gesteuert durch das Defizitspending nach John Maynard Keynes. Wenn die Industrie ihre Konkurrenzfähigkeit verliert, was können wir dann noch dem chinesischen Druck entgegen setzen. Dann möchte ich in Anlehnung an Trumps Sprüchen sagen: ‚Das Hemd ist uns näher als der Rock‘. Aber das ist eher eine Überlebensstrategie.

Ihr Jean Pütz

11.05.20 Bevölkerungsentwicklung in westlichen Ländern, abhängig von der Geburtenhäufigkeit: Der Islam setzt da Maßstäbe

Liebe Freunde,
dieses Video (s.u.) fand ich auf meiner Cloud-Seite. Ich habe die Zeit genutzt, um in den IT-Wolken ein bisschen Ordnung zu schaffen. Vermutlich wird der Inhalt auch Sie interessieren!

Es handelt sich um ein heikles Thema. Doch ich denke, genau wie bei der Corona-Seuche die Statistik eine wichtige Rolle spielt, besonders die richtige Interpretation, ist das auch bei der zukünftigen Bevölkerungsentwicklung der Fall. Es geht um die Verbreitung des Islam in westlichen Ländern. Ich erinnere mich da an den sogenannten ‚Kalifen von Köln‘, ein umstrittener Imam, der genau diese Gesetzmäßigkeit bewusst verwendet hat, um die türkischen Gläubigen um sich zu scharen. Er war sich dieser statistischen Gesetzmäßigkeit voll bewusst und erklärte frank und frei: Damals im 17. Jahrhundert misslang die Verbreitung des Islams über ganz Europa dadurch, weil das Osmanische Großreich der Türken durch die Niederlage in der Schlacht vor Wien scheiterte. Aber das sei heutzutage kein Problem mehr, denn das würde sich von selbst ganz friedlich einstellen, weil die Geburtenhäufigkeit der türkischen Familien um eine Größenordnung höher liege als die der Deutschen.

Trotz allem sollte uns die Religionsfreiheit wichtig sein, allerdings unter der Maßgabe, dass der Islam unser Grundgesetzt respektiert und nicht versucht, auf lange Sicht Gesetze wie beispielsweise die Scharia durch die Hintertür einzuführen. Das bedeutet, dass der Begriff des Ungläubigen aus dem Koran neutralisiert wird, mit dem man keine Verträge einhalten muss. Die religiöse Toleranz, die die Moslems hier genießen, sollte Ihnen für Andersgläubige genauso heilig sein. Das darf nie zu einem Staat im Staate führen, angeleitet durch den autoritären Herrscher Erdogan. Genau darüber müssen wir in Deutschland nachdenken und nicht wie der Vogel Strauß, den Kopf in den Sand stecken.

Alles das hat auch etwas mit der Flüchtlingsproblematik zu tun. Es erstaunt schon,  dass fast nur Islam-Gläubige diesen gefährlichen Weg antreten, und zwar zu 95%.

Übrigens ich werde demnächst auch noch einen Beitrag posten, der belegt, dass nicht im Mittelmeer die meisten Menschen Opfer werden, sondern vor allen Dingen in der Sahara, wo mehr als drei- bis viermal so viele Afrikaner auf der Flucht umkommen. Die Gefahren durch rücksichtlose Verbrecher, die nicht nur die gutgläubigen Flüchtlinge abzocken und ausbeuten, teilweise indem sie die Männer und ganze Familien inkl. Kinder umbringen oder verkaufen, sowie Frauen und Mädchen vergewaltigen und zu Sexsklaven machen. Darüber findet man selten in unseren Hauptnachrichten authentische Berichte.

Gestern, Sonntag, 10. Mai, 11:00 Uhr (s. WDR-Audiothek),  habe ich im WDR-Hörfunk ein erschütterndes Feature gehört, in dem die schrecklichen Verhältnisse in Lybischen Flüchtlingslagern geschildert wurden. Leider vergisst man dann immer wieder darauf hinzuweisen, dass wir alle Energie verwenden sollten zu verhindern, dass sich Menschen diesen extremen tödlichen Gefahren aussetzen, um ins gelobte Land Europa zu gelangen. Dazu gehört vor allen Dingen, dass alle Medien in den Ländern südlich der Sahara entsprechend mithelfen zu verbreiten, dass den Bürgern diese Gefahren bewusst werden, inkl. Einer Ansprache von Angela Merkel, die dort einen hohen Respekt genießt. Parallel dazu gehören natürlich Entwicklungshilfen, die weit über das bisherige Maß hinausgehen und tatsächlich bei den Einwohnern ankommen.

Nachdenklich sollte uns auch stimmen, dass nicht nur das Elend wie Hunger und Krankheit die Menschen zur Flucht animiert, sondern sie werden auch bewusst durch die fundamentaristischen islamischen Terroristen wie boko haram und al qaida vertrieben. Die wollen, wie schon im Vormittelalter, in Zentral-Afrika den Islam mit dem Schwert verbreiten. Unsere Vorstellungen von Menschenrechte spielen da keine Rolle. Diese zerstörerischen Terroristengruppen zu bekämpfen ist meines Erachtens auch eine wichtige Aufgabe des europäischen Militärs. England und Frankreich und zum Teil auch Deutschland haben mit ihrem Kolonialismus und der Auflösung der damaligen Gemeinschaft der Eingeborenen zu dem Elend beigetragen. Daher unterstütze ich die militärischen Maßnahmen der Bundeswehr.

Ich hoffe, dass mir jetzt nicht Zustimmung von der falschen Seite kommt, insbesondere von den Anhänger der AFD, sondern es soll vor allen Dingen ein Diskussionsbeitrag sein. In der Demokratie haben wir das Recht, auch über unangenehme und fast schon mathematische Gesetzmäßigkeiten informiert zu werden. Nichts für ungut

Ihr Jean Pütz

Folge 88    Mit Vernunft in die Zukunft, oder?

28.04.2020 Verschwörungstheorien und ihre gefährlichen Auswirkungen am Beispiel einer Bürgerin

Nachdenklicher Brief einer Bürgerin, die ängstlich wegen Attacken der Verschwörungstheoretiker meine Hilfe sucht.

Liebe XXXX (selbstverständlich liegt mir der Name vor),

ich werde mich um Dein Anliegen kümmern. Allerdings, Bill Gates ist ein honoriger Wohltäter der Menschheit. Er ist zwar kapitalschwer, hat sich aber zum Ziel gesetzt, sich um die vom Schicksal benachteiligten Menschen zu kümmern. Das macht er mit seiner Stiftung in unnachahmlicher Weise.

Aber ich verstehe schon, dass er ins Visier der Verschwörungstheoretiker geraten ist. Er kritisiert sehr stark die Methoden von Trump, seine Irrationalität,  und ist deshalb im offiziellen Amerika in Ungnade gefallen. Wer der Urheber dieser ganzen Fakenews ist, bleibt natürlich im Dunkeln. Doch man kann ja spekulieren. Diese Verschwörungsspezialisten – egal woher sie kommen – scheinen sehr gut miteinander vernetzt zu sein, weil sie glauben, dass die Nebenwirkungen und Risiken den Nutzen nicht aufwiegen. Sie nutzen natürlich alles, was Menschen Angst machen kann. Dazu gehört im Augenblick an vorderster Stelle die Corona-Krise. Was die Seuchen anbelangt, so leugnen sie manchmal sogar, dass die moderne Medizin überhaupt in der Lage war und ist, diese mit pharmazeutischen Methoden in den Griff zu bekommen und setzen mehr auf Esoterik. Dass diese Seuchen Millionen von Menschen dahingerafft haben, wird von vielen als Gottes Wille bewusst in Kauf genommen. Das läuft dann unter Schicksal oder Schisma. Zu dieser Gruppe zählen viele am orientalischen Tanz Interessierten, die das teilweise mit einer Menschen feindlichen Ideologie verknüpfen. Mittlerweile hat die Wissenschaft insbesondere die Funktion des Immunsystems komplett aufgeklärt. Es ist sozusagen die beste Apotheke, die es auf unserem Globus geben kann. Damit habe ich mich im Zusammenhang mit der Krankheit AIDs sehr beschäftigt, denn diese Viren greifen das Immunsystem unmittelbar in seiner Zentrale an. Ich war mir Ranga Yogeshwar einer der ersten, der in der ARD über diese beginnende Seuche seinerzeit berichtet hat.

Auch Corona wird irgendwann – ebenso wie die diversen Formen der Grippe – durch bewusste oder unbewusste  Immunisierung in den Griff zu bekommen sein. Im Gegensatz zu früher, wo man sogar wie bei den Pocken abgeschwächte aber noch lebende Viren durch impfen verabreicht hat, die dann eine ganze Armada von Immunreaktionen auslösten, die den Träger gegen diese Seuche unangreifbar machten. Allerdings hatten die manchmal Nebenwirkungen, doch immerhin ist es dem Impfen zuzuschreiben, dass die Pocken weltweit ausgerottet wurden. Aber dafür mussten  70 – 80% der Bevölkerung – zugegebenermaßen – durch Zwangsimpfungen immunisiert werden, bis sich eine sogenannte Herdenimmunität – ich nenne das Schwarmimmunität – eingestellt hat. Gleiches gilt für alle anderen Impfmöglichkeiten.

Stelle man sich einmal vor, welche schrecklichen Schicksale die Kinderlähmung noch in meiner Jugend provoziert hat. Erst die Schluckimpfung hat dieser Katastrophe ein Ende gesetzt. In dem Zusammenhang werden auch die Masern völlig unterschätzt. Deswegen sind gerade die Impfgegner mit dafür verantwortlich , dass die schlimmen Nebenwirkungen und Risiken dieser Krankheit in Kauf genommen werden. Auch dafür braucht man eine gewissen Herdenimmunität und deshalb halte ich Impfgebote für unbedingt erforderlich. Das muss in diesem Fall aber nicht notwendigerweise per Gesetz erzwungen werden, aber Sanktionen, dass nur geimpfte Kinder in  Kindergärten oder Schulen aufgenommen werden, halte ich für in Ordnung.

Ich muss Dir ganz ehrlich sagen, die Impfgegner sind verantwortungslos und haben die Zeichen der Zeit nicht vernommen. Es betrifft ja nicht nur sie selbst, sondern vor allem ihre Mitmenschen, denn nur Nichtgeimpfte übertragen diese Krankheit. Tritt diese im erwachsenen Alter auf, ist sie noch viel gefährlicher bis hin zu Gehirnhautentzündungen mit lebenslangem Siechtum

Bei den Pocken sprach ich von Lebendviren, aber die moderne Gentechnologie hat heute inkl. der Genschere erreicht, dass nur die Teile des Virus gezielt zur Impfung genutzt werden, die die gezielte Immunreaktion im Körper auslösen. Die Risiken, die seinerzeit etwa im Verhältnis 1:1.000 existierten sind heutzutage dadurch auf 1:100.000 und manche sogar 1:1.000.000 reduziert worden. Übrigens zu Ungunsten der Pharmaindustrie, denn mit Medikamenten würden sie viel mehr Geld verdienen.

Aber wie gesagt, Verschwörungstheoretiker, die die ganzen Ängste schüren, haben andere Absichten als solche Gesundheits-Aspekte – ob rechts oder links, sie wollen die Gesellschaft destabilisieren, um eine Atmosphäre der Unruhe zu schüren, die das Feld bereitet, genügend Anhänger für ihre Gesellschaft zerstörerischen Ideologien zu finden. Dass das z.B. in Rassenhass oder Religionsverfolgungen ohne Ausschluss bestimmter Bevölkerungsgruppen, die nicht in ihr Konzept passen, mündet, ist immer wieder bewiesen worden wie in Hexenverbrennungen, Konzentrationslagern von Hitler oder Stalin, der Millionen von Russen und anders Denkende im Gulag elendig hat verenden lassen. Auch die ehemalige DDR kann sich davon nicht freisprechen.

Jetzt in Corona-Zeiten lohnt es sich besonders die Ängste zu schüren. Die Parteien wie die ‚Linke‘, deren Mutterpartei die SED war, oder die AFD, die immer noch von der NSDAP träumt und ihre Verbrechen verharmlosen oder einen höheren Sinn verpassen. Deswegen kann ich nur empfehlen, gelegentlich den Verstand einzuschalten und deren queren Gedankengänge nachzuvollziehen. Dazu hat die Stiftung Gesundheit, die übrigens nicht von Bill Gates gefördert wird, einen interessanten Buchvorschlag gemacht, den ich empfehlen kann. Vielleicht ist es in der Lage, einen Teil der Ängste ein wenig abzumildern, damit Verschwörungstheoretiker keine Angriffspunkte finden.

Herzliche Grüße
Jean Pütz

Lieber Jean, wie gerade in unserem Telefonat angesprochen bewegt es mich sehr, wenn ich den ganzen Tag Videos von Freunden zugeschickt bekomme, die mich vor allem möglichen waren wollen! Es ist befremdend zu sehen, was Angst in meinem näheren Umfeld mit den Menschen macht. Da hilft nicht mehr an die Vernunft zu appellieren, die Gesellschaft driftet auseinander! Deshalb hier meine Bitte an dich! Kannst du rund um Bill Gates aufklären? Was ist in Indien und Afrika wirklich passiert mit Polioimpfungen? Wird Gates vom Indischen Staat verklagt, weil es für Missbildungen, vermehrte Todesfälle, Zwangssterilisation verantwortlich ist? Welche Macht hat er in Bezug auf Zwangsimpfungen und damit verbunden dem Einsetzen von Microchips…. Du weißt wahrscheinlich was noch so alles im Netz rumschwirrt! Ich fände es super, wenn du hier Aufklärungsarbeit leisten würdest! Du erreichst viele Menschen und kannst so toll erklären, dass es selbst der größte Hirni verstehen kann, vorausgesetzt er will! Ich danke dir und werde es eifrig teilen! Gute Gesundheit! LG Deine Freundin XXX

 

08.04.20 Virtueller Rundgang durch das Deutsche Museum München

Liebe Freunde,

ich bin Mitglied im Freundeskreis des Deutschen Museums München und seiner Dependance in Bonn. Dieser unnachahmlichen Präsentation von Naturwissenschaft und Technik habe ich viel zu verdanken. Es hat mir das wichtigste geschenkt, was ich jedem jungen Menschen empfehle: ‚Neugier‘. Es ist das beste Start-Kapital für den Eintritt ins Leben. Als ehemaliger Studienrat für Physik muss ich einige meiner damaligen Kollegen  tadeln, aber nur ganz wenigen. Manchmal vergessen sie einfach ihre Schüler zu motivieren. Das geschieht fast ausschließlich durch Experimente.

Was Sie als meine Facebook-Freunde vielleicht nicht wissen. Ich habe großen Erfolg mit meiner sogenannten ‚Pützmunter Show‘.  Da veranstalte ich auf Wunsch z. B. von Universitäten, Schulen, Firmen oder Jubiläen eine Art physikalisch-chemisches Kabarett mit mehr als 50 Experimenten. Es darf gelacht, gestaunt und nachgedacht werden. Dazu gehört auch gelegentliches Zaubern und Mitmachen beim großen politisch-physikalischem Ratespiel. Damit teste ich regelmäßig die Schwarmintelligenz meiner Zuschauer. Das kann in kleinem Kreis erfolgen, aber auch – wie letztlich an der RWTH Aachen – vor 1.400 interessierten Teilnehmern. Die große neue Aula war komplett bis zum letzten Platz besetzt. Das ist nur ein Beispiel.

Oft findet das auch im Rahmen der ‚Nacht der Wissenschaften‘ an verschiedenen Universitäten, demnächst in Göttingen – wenn Corona es erlaubt. Auch die Handwerkskammer in Koblenz hatte mich zur „Langen Nacht der Technik“ eingeladen. Wegen der großen Nachfrage nach Eintrittskarten musste ich insgesamt viermal antreten. Und auch am 07. November 2020 ist die Pützmunter-Show wieder dabei.

Auch alles das stellt das Deutsche Museum in den Schatten, wo ich übrigens auch anlässlich  der  Einweihung der Nanohalle in München eine ‚Pützmunter-Show‘ vor ausverkauften Rängen dargeboten habe.

Aber Sie wissen, Corona-Zeiten ermöglichen es leider nicht, dies alles live zu genießen. Da ich selbst noch zwei Kinder im Schulalter habe weiß ich, wie gähnend die Langeweile unseren Nachwuchs befällt. Da erreichte mich die folgende Mail mit fantastischen Links. Tagelang waren meine Kinder beschäftigt. Das ist Motivation pur. Ich kann Ihnen nur empfehlen, auf die Links zu klicken und sie weiterzureichen an Kinder und neugierige Erwachsene. Was hatte Deutschland und die Welt für geniale Vorfahren, angefangen bei James Watt, der mit seiner Dampfmaschine die Abschaffung der Sklaverei ermöglichte. Aber auch Wissenschaftler, die mir als lebenslange Vorbilder gelten, angefangen bei Karl Friedrich Gauß, der nicht nur den Magnetismus und seine Wirkungen entdeckte und erforschte, James Clerk Maxwell, der die nach ihm benannten Gleichungen formulierte, die Magnetismus und elektro-statische Gesetzmäßigkeiten zusammenbrachte, Werner von Siemens, dem wir den genialen Elektromotor verdanken, um nur einige wenige zu nennen. Über allen thront natürlich Albert Einstein, der mit seiner Relativitätstheorie das Verständnis zum unendlichen Kosmos eröffnete. Erwähnt habe ich nicht Menschen wie Luis Pasteur, Robert Koch, usw. aus der medizinischen Sektion. Aber auch dazu finden Sie extrem gut aufgearbeitetes Anschauungsmaterial. Emil von Behring, der durch seine Entdeckung des Impfens, mithalf, die schrecklichen mittelalterlichen Seuchen wie Pest, Pocken, Cholera, Kinderlähmung, Milzbrand – und vielleicht demnächst, wenn sich die unbelehrbaren Impfgegner nicht durchsetzen, Masern, Tollwut, fast alle infektiösen Kinderkrankheuten, ebenso wie die Grippe und recht bald auch den den ganzen Globus lahmlegenden Covis-19-Virus zu besiegen. Dabei gibt es auch tolle Beispiele aus dem Bereich der  Chemie, der Nanotechnologie, der Weltraumfahrt und leider auch der Wissenschaft rund um den Krieg – kurzum alles, was Naturwissenschaft und Technik zu bieten hat.

Von Zuhause erleben Sie die Wunder der Natur virtuell, ich möchte sagen, einmalig auf der Welt – und das alles ohne Gefahr zu laufen, dem Corona-Virus anheim zu fallen.

Hapers Bazaar hatte kürzlich eine Zusammenstellung von vorbildlichen digitalen Auftritten von Museen veröffentlicht. Dank der engagierten Arbeit des Deutschen Museums kürte Hapers Bazaar die virtuelle Führung des Deutschen Museums zu den weltweit 5 besten Museumsauftritten im Internet, welche Sie hier gerne direkt besuchen können.

Das Deutsche Museum arbeitet fleißig hinter verschlossenen Türen für Sie weiter und eröffnet so neue Wissens- und Begegnungsstätten, welche Sie 24h/7 Tage die Woche erkunden können. So wurden in den letzten 2 Wochen auch neue Life-Streaming Führungen auf dem YouTube Kanal des Deutschen Museums eingestellt.

Nun erleben Sie z.B. das Bergwerk, die Luft- und Schifffahrt bequem von zuhause aus. Die schnelle Umsetzung war dank Ihrer Mitgliedsbeiträge und Spenden, des selbstfinanzierenden Angebots der unbürokratischen Zusammenarbeit des Deutschen Museums mit dem Freundeskreis, möglich. Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle nochmals an alle Beteiligten!

Zudem läuft auf der Instagram Plattform für die jungen Museumsfans eine Ferien-Challenge. Vielleicht eine willkommene Gelegenheit für Groß und Klein jetzt daran zusammen teilzunehmen! Wenn Sie Zeit und Lust haben, klicken Sie doch auf den verschieden Internet-Kanälen, dazu gehören auch Facebook und Twitter, des Deutschen Museums rein und erleben Sie virtuell unser schönes Museum!

Herr Dr. Holfelder hatte am Wochenende für seine Familie und seine Freunde unter bit.ly/virtuell-erleben ein paar Tipps und Tricks für virtuelle Führungen durch Google Arts & Culture und Google Earth zusammengestellt, die er sehr gerne auch mit den Freundinnen und Freunden des Deutschen Museums teilt!

25.03.20 Rezepte für Desinfektionsmittel und Mundspülung à la Jean Pütz

Desinfektionsflüssigkeit
Diese kann man sich sehr schnell herstellen, aber wesentlich angenehmer duftend als die käuflichen bzw. in vielen Geschäften, Arztpraxen usw. zur Verfügung gestellten Desinfektionsspendern. Darin ist als Hauptbestandteil Isopropyl-Alkohol enthalten, der etwas streng riecht, was nicht jedermanns Sache ist. In der Hobbythek haben wir für Parfums und sonstige Produkte Äthylalkohol verwendet. Das ist der normale Trinkalkohol. Allerdings ist er in dieser sehr hohen Konzentration von über 90% nur für viel Geld in Apotheken erhältlich. Das liegt daran, dass der Staat diesen mit hohen Alkohol-Steuern belegt hat. Auch Brennspiritus ist Äthylalkohol, der mit einem Zusatz versehen ist, der ihn völlig ungenießbar macht. Dieser Zusatz ist auch nicht besonders hautfreundlich. Nun gibt es auch die Möglichkeit, diesen Äthylalkohol für hautfreundliche Parfums und Duftwässer zu verwenden, z. B. ist im Kölnisch Wasser mindestens 90% enthalten. Für diese Anwendung hat der Gesetzgeber die Möglichkeit eingeräumt, ihn mit hautfreundlichen Zusatzstoffen zu vergällen, das heißt, für Trinkzwecke ebenfalls ungenießbar zu machen. Die Besteuerung ist unverhältnismäßig geringer als bei Alkohol für Trinkzwecke. In der Hobbythek haben wir diesen Alkohol als Rohstoff für bestimmte Rezepte für jedermann zugängig gemacht und ihm den Namen ‚JP Kosmetisches Basiswasser‘ gegeben. Dieser hervorragend zur Selbstherstellung einer Desinfektionsflüssigkeit geeignet und riecht wesentlich angenehmer.

Hier das Rezept:

65 % JP Kosmetisches Basiswasser

25 % normales Wasser

8 % Glycerin

2 % Teebaumöl

Das Wasser ist zum Verdünnen, wer will kann auch kalkfreies destilliertes Wasser nehmen, Glycerin verhindert, dass die Haut austrocknet und das Teebaumöl tötet garantiert die restlichen Keime, die noch übrig bleiben. Wer will, kann auch noch das Parfum seiner Wahl hinzufügen, dann riecht es besser. Ich selbst nehme eher ätherisches Lavendelöl.

Sterilisierende Lotion
Für 200 ml nehmen Sie:

130 ml JP Kosmetisches Basiswasser

50 ml Normales Wasser

15 ml. Glycerin

4 ml. Teebaumöl

Der Rest entweder Wasser oder ätherische Öle Ihrer Wahl

Auch hier geben Sie ins Internet ‚JP Kosmetisches Basiswasser‘ ein. Teebaumöl und Glycerin erhalten Sie in Apotheken oder Drogerien oder dort, wo Sie das kosmetische Basiswasser bekommen.

Mundspülung
Nehmen Sie:

100 ml Mundwasser Ihrer Wahl und fügen

5 ml Teebaumöl hinzu

Dann sind Sie auf der sicheren Seite und die krankmachenden Viren haben im Mund keine Chance sich zu verbreiten. Natürlich können Sie das zum Mundspülen auch etwas verdünnen

17.03.2020 Corona überleben und Impfgegner

Viele Facebook Freunde haben mir auf meinen letzten Kommentar schriftliche Fragen gestellt, die ich in der Fülle nicht wie sonst persönlich beantworten kann.
Wie erwähnt, gibt es leider in den einschlägigen Geschäften keinen Mundschutz mehr. Ich habe eine Alternative dargestellt, die auf der Basis von virentötendem Teebaumöl von mir entwickelt wurde. Dieses wurde  ausführlich im folgenden Video vorgestellt.

Man kann mich natürlich fragen, warum bei vielen Menschen der Virus Covid-19 nur schwache Reaktionen auslöst und bei anderen sogar tödlich wirkt. Meine Antwort: Das liegt am Immunsystem, der besten Apotheke, die jeder Mensch in sich trägt. Dieses Immunsystem ist nicht bei jedem gleich stark entwickelt, das liegt manchmal am Lebensstil und falscher Ernährung, häufig auch an Krankheiten.
Zum Immunsystem gehört eine ganze Armada von weißen Blutkörperchen, die von einer Superzelle, der sogenannten T4-Helferzelle, gesteuert werden. Das Problem bei der Krankheit AIDs ist, dass diese Superzellen speziell angegriffen und von den AIDS-Viren als Wirt benutzt werden, um sich weiter zu vermehren. Damit verloren sie ihre Schutzfunktion, das Immunsystem brach zusammen und öffnete jeder Krankheit Tür und Tor. Von dieser Superzelle gesteuert werden viele andere Arten, die im Blut für unsere Widerstandskraft sorgen, angeregt. Dazu gehören z. B. die Antikörper, die ganz spezifisch sind, je nachdem welche Infektion stattfindet. In der Regel signalisieren sie das Eindringen von Krankheitskeimen oder sogenannten Antigenen. Den Antikörpern verdanken wir übrigens die Möglichkeit, im Test exakt festzustellen, ob z. B. der Organismus von Coronaviren befallen ist oder nicht. Gentechnik machts möglich, ohne dies fiele jede Seuche noch schlimmer aus, man würde völlig im Dunkeln tasten.

Dann gibt es aber auch die sogenannten Fresszellen. Wissenschaftlich sind das Bakteriophagen, wiederum eine Virenart, die unter einem extrem hochauflösendem Mikroskop aussehen wie ein Weltraumschiff aus fremden Galaxien. Man kann sogar unter einem entsprechenden Mikroskop den Vorgang des Fressen beobachten, denn die Phagen umschließen den Eindringling und lösen ihn sichtbar auf. Solche Phagen sind sogar Hoffnungsträger bei neuen Medikamenten gegen resistente Bakterien, an denen Hunderttausende von Menschen sterben müssen.

Im Blut zirkulieren aber auch noch andere weiße Körperchen, die eine wichtige Immunfunktion wahrnehmen, die sogenannten Memory- oder Gedächtniszellen. Diese stellen fest, ob jemand schon eine bestimmte Krankheit überstanden hat oder es sich um eine ganz neue Krankheit handelt. Sie lösen dann die beschriebenen Gegen-Reaktionen des Immunsystems aus.

Dieses Immunsystem wird vor allen Dingen durch den Darm gefördert. Dort gibt es Zellflächen, die sogenannten Peyerschen Plaques mit Drüsenfunktion, die eine unmittelbare Beziehung zum Immunsystem, den  weißen Blutkörperchen haben. Deswegen ist die Darmflora so extrem wichtig für unsere Gesundheit. Die bedeutende Funktion der Darmflora, neuerdings auch Mikrobiom genannt, wurde früher von der Medizin vernachlässigt. Erst in letzter Zeit spielt sie eine tragende Rolle. Ja, man könnte sogar behaupten: Ist der Darm gesund, ist auch der Mensch gesund.

Natürlich hängt die Darmflora auch sehr stark von der Art der Ernährung ab. Vegetarier haben in der Regel ein gesünderes Mikrobiom. Was wenige wissen, auch Antibiotika können die Darmflora völlig aus dem Takt bringen und deshalb hier ein wichtiger Tipp:
Gehen Sie nicht zu leichtfertig mit Antibiotika um, sondern nehmen diese wirklich nur ein, wenn ein sachkundiger Arzt es unbedingt für notwendig erachtet. Unser Körper braucht manchmal nur etwas mehr Zeit, um sich selbst zu helfen. Daran mangelt es in unserer schnelllebigen Kultur. Corona bringt uns vielleicht etwas mehr zur Raison, jede Medaille hat zwei Seiten.

Wenn dann wirklich Antibiotika unentbehrlich sind, halten Sie sich strikt an die Anweisungen des Arztes und nehmen Sie sie bis zum Ende, damit keine Resistenzen entstehen. Danach müssen Sie – auch wenn der Arzt es leider nicht empfiehlt – unbedingt für die Wiederherstellung einer gesunden Darmflora sorgen und es nicht dem Zufall überlassen. Dafür gibt es als Mittel eine Zusammensetzung von gefriergetrockneten Darmbakterien, die die Flora regenerieren, z. B. ‚Omnibiotic‘, ‚Omniflora‘ oder ‚Entero aktiv‘, in Apotheken, Drogerien erhältlich oder im Internet bestellbar – vergleichen Sie die Preise, denn vermutlich übernehmen die Krankenkassen das „noch“ nicht.  Diese muss man dann eine Zeitlang nehmen und das Immunsystem stellt sich wieder auf den richtigen Zustand ein.

Man kann aber auch täglich dem Immunsystem helfen. Ich bin fest davon überzeugt, dass ich meine Gesundheit auch im hohen Alter noch meinem täglichen Joghurt-Konsum verdanke. Seinerzeit habe ich in der Hobbythek eine sogenannte probiotische Bakterien-Zusammenstellung entwickeln lassen, im gefriergetrocknetem Zustand.

Davon reicht es, eine Messerspitze in einen Joghurtbereiter zu geben, 1 Liter keimfreie H-Milch (kalorienreduziert oder Vollmilch) darüber gießen und ca. 10 Stunden bei 38°C einwirken zu lassen. Dann erhalten Sie 1 Liter preiswertesten Joghurt der Spitzenklasse.

Das reicht für drei Tage kalorienarmes Frühstück. Hinzu füge ich entweder Früchte der Saison oder tiefgefrorene Früchte aus dem Supermarkt, die sind genauso vitaminreich. Wenn Sie ihn süßen wollen, können Sie Honig nehmen oder – kalorienfrei – den langjährig bewährten flüssigen Süßstoff der Hobbythek, das ist seit Jahrzehnten meine Wahl. Mit 83 Jahren bin ich noch keinen Zentimeter kleiner geworden, ob das am Joghurt liegt??

Eine weitere Nebenwirkung:  Ich bin sicher, dass mich der Coronavirus nicht töten kann, weil ich mein Immunsystem in Ordnung halte – übrigens auch mit mäßigem Sport und regelmäßigem Gehirnzellentraining durch tägliche Aktivierung meiner Homepage und Facebook-Beiträgen.

Was mich besonders bedrückt ist, dass manche Facebook Freunde sich in ihren schriftlichen Kommentaren als Impfgegner geoutet haben. Aber nicht nur das, sie haben mich wüst beschimpft, dass ich ihnen überhaupt das Impfen zumute.

Diesen ins Gästebuch: Die eigentliche Errungenschaft der gesamten medizinischen Wissenschaft beruht auf der Tatsache, dass es möglich geworden ist, das Immunsystem gezielt durch die Methode des Impfens einzuspannen. Nur so sind die schrecklichen Seuchen im Altertum und Mittelalter besiegt worden, die Millionen Menschen dahingerafft haben. Wie z. B. die Pest, die Albert Camus in seinem Roman ‚Die Pest‘ so dramatisch beschrieben hat. Aber neben der Pest gab es noch schlimmere Epidemien wie die Pocken, die später durch das Impfen ausgerottet wurden. Aber auch die Cholera und die Masern sind einigermaßen unter Kontrolle. Die Kinderlähmung, die viele zu Krüppeln gemacht hat, scheint durch die Schluckimpfung kurz vor der Ausrottung zu stehen. Nur die Impfgegner verhindern das.

Mumps, Röteln, Keuchhusten, Diphtherie, Hepatitis B und eine schlimme Art der Gehirnhautentzündung, sowie eine besondere Art von Grippe (Hib), die Kleinkinder befallen kann: Gegen alles dies empfehlen die Ärzte Gott sei Dank schon im Säuglingsalter zu impfen. Wieviel Elend wird da schon von diesen jungen Wesen abgewendet.

Sogar gegen Krebs, z. B. dem gefährlichen Gebärmutterhalskrebs, gibt es eine Impfung, wenn sie den jungen Mädchen in der Pubertät vor dem ersten Geschlechtsverkehr verabreicht wird.

Kurzum, ohne die Methode des Impfens wäre die medizinische Wissenschaft sehr schnell wieder im Mittelalter angekommen. Es steht fest, dass das Impfen auch generell das Immunsystem stärkt. Die Gedächtniszellen speichern alles dies als Lebenserfahrung, ohne dass wir es merken. Wer darauf verzichtet, bewegt sich in die Welt der Esoterik. Für den sind diese Volkskrankheiten eine Art Gottes Strafe. Aber ich denke, die Aufklärung hat uns weit darüber hinaus geführt. Jedenfalls ist das Risiko an diesen Volksseuchen zu erkranken, Hunderttausendmal höher, als durch Impfen geschädigt zu werden. Bei Impfgegnern und Untergangspropheten geistern schreckliche Fakenews, die über die neuen Medien eine breite Öffentlichkeit gefunden haben. So z. b. schrieb mir ein Facebook-Freund, in der Impfsubstanz wäre Quecksilber enthalten. Es ist kaum zu glauben, was alles an schrecklichen Zutaten erfunden wurde. Dabei nutzt die moderne Medizin ganz gezielt die Erkenntnisse der expandierenden Biochemie aus, um mit Hilfe der Gentechnik völlig neue, ungefährliche  Impfsubstanzen zu produzieren: Mit Hilfe von CRISP, das heißt  der Genschere, gelingt es, aus der Erbsubstanz der DNA von Bakterien oder Viren nur noch die Teile aus der DNA herausziehen, die notwendig sind, um Immunreaktionen gegen die aufkommende Krankheit auszulösen. Das heißt,  die Antikörper, die T4-Helferzellen, die Memory- und Fress-Zellen usw. werden wirksam  aktiviert. Oder aber, man zieht den Mikroben den Zahn, indem man die krankmachenden Anteile gentechnisch entfernt.

Die generelle immunstärkende Wirkung jeglicher Impfung hat mir ein Freund, der mittlerweile emeritierte 95jährige Immunologe der Universität zu Köln, Prof. Dr. Dr. Gerd Uhlenbruck, eingehämmert. Er ist übrigens ein begnadeter Schriftsteller für Aphorismen jeder Art. Es lohnt sich, dazu einmal das Internet zu konsultieren.

Ihr Jean Pütz

Hier noch einige Links, um die von den Medien hochgespielte Gefährlichkeit wenigstens begrenzt zu relativieren. Die Grippe hat in der Vergangenheit Hundertausendmal mehr Menschen dahingerafft, als es das Coronavirus, genannt Covid-19, in aller Ewigkeit schaffen könnte.

Notwendigkeit von Grippeimpfungen

Quacksalberei aus dem Mittelalter

Vielversprechende Therapeutika

 

10.03.2020 Quacksalberei aus dem Mittelalter in die Neuzeit gerettet ?

Dass auch in einer Epoche, in der Wissenschaft und Technik unser Leben bestimmt und die Prosperität der Wirtschaft ausschließlich darauf aufbaut, heißt nicht, dass mit Quacksalberei noch viel Geld verdient werden kann. Dazu beispielhaft die folgende Meldung, die eine Agentur mir hat zukommen lassen, welche sich eigentlich der seriösen Wissenschaft verpflichtet hat. Es geht um einen Streit zwischen einer dubiosen Firma mit Namen ‚Neutrino Energy‘ und dem ZDF. Die Firma will unwissenden Bürgern weiß machen, man könnte mit den Milliarden von Neutrinos, die die Sonne sekündlich auf die Erde schickt, die Energieprobleme der Welt in Zukunft lösen.

Sie beschwert sich beim ZDF, dass Professor Harald Lesch in einer Sendung vor dem Kauf solcher Anteilscheine gewarnt hat. Immerhin wollte ‚Neutrino Energy‘ mit dieser Behauptung Millionen von Euro durch Verkauf dieser Anteilscheine einsammeln.

Ich stehe 100%ig zur These von Professor Lesch, inkl. der Warnung zur Kaufempfehlung der Anteile an einer dubiosen Stiftung. Hier wörtlich: „das Vorhaben, die Neutrino-Weltraumstrahlung zur Stromerzeugung zu nutzen, sei „abenteuerlich“ und „blödsinnig“, wer daran glaube, sei „nicht mehr zu retten“.

Ich persönlich habe mit Kollegen der Wissenschaftspressekonferenz (WPK.org) vor ca. 10 Jahren die bedeutendste Forschungsstätte  für Neutrinos in Europa – wenn nicht gar der ganzen Welt – in Italien besucht, im Gran Sasso-Gebirge des Apennin. Von Pescara nach Rom verläuft eine Autobahn, die den Gran Sasso mit einem langen Tunnel unterquert. Dieses Gebirge besteht vorwiegend aus Granit, mitten im Tunnel gibt es eine Abzweigung in ein Forschungsinstitut. Die Wissenschaftler nutzen dort die darüberliegenden 2.000 Meter Granitschichten  aus, um nur die Neutrinos einzufangen, die aus dem Weltraum, von der Sonne ausgehend, die Erde durchqueren. Sie schließen damit die auf irdische Radioaktivität zurückzuführenden Neutrinos aus.

Zur Erkenntnis: Ein Neutrino hat nur eine ganz minimale Masse, ähnlich wie die eines Elektrons. Weil es keine elektrische Ladung besitzt, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass es beim Durchqueren unserer Erde mit irgendeinem Atomkern kollidiert. Die Konsequenz: Die Bewegungs-Energie, die es beim Eintritt in die Erdoberfläche besitzt, bleibt nach dem Durchlauf der Erdkruste, dem flüssigen Magma und wieder Austritt, völlig erhalten. Das sind immerhin fast 13.000 km der Materie unseres Globus. Nichts von seiner kinetischen Energie hat es verloren.  Das liegt daran, dass der Zwischenraum zwischen Atomkern und Elektronenhülle enorm groß ist. Wenn man die gesamte Masse der Erde so zusammenpressen könnte, dass die Zwischenräume verschwinden, würde die Erde räumlich in einer Kaffeetasse verschwinden – oder anders gesagt – wenn man sich den Atomkern in der Größe eines kleinen Kirschkerns vorstellen würde, liegt die äußere Elektronenhülle, dass ist das, was wir rundherum mit unseren Sinnen ertasten oder sehen können, etwa 2 km vom Kirschkern entfernt. Dazwischen ist das Nichts.

Nun besteht bei der Forschung das Problem, überhaupt eines der Abermilliarden von Neutrinos, die vom Weltall auf uns eindringen, zu identifizieren. Dazu gibt es großflächige Wannen, gefüllt mit flüssigem Stickstoff. Teilweise müssen die Forscher wochenlang warten, um die Spur eines zufällig mit dem Stickstoff-Atomkern kollidierenden Neutrinos zu finden bzw. fotografieren zu können. Daraus lassen sich dann Rückschlüsse auf die Eigenschaft des Neutrinos schließen.

Nun glaubt Dr. Günther Krause, ehemaliger Staatssekretär beim letzten Ministerpräsidenten der DDR, Lothar de Maizière, und nach deren Auflösung Minister für besondere Aufgaben und später Verkehrsminister der neuen Bundesrepublik in Bonn, mit den Neutrinos eine großartige Entdeckung gemacht zu haben. Kurzsichtig wie er ist, und wissend, dass die Neutrinos enorme kinetische Energie besitzen, will er diese für irdische Zwecke nutzen. Dabei vergisst er völlig, wie schwierig es ist, diese einzufangen.

  1. Wie will er das bewerkstelligen, denn die sind ja fast 100%ig durchdringend, wie das Experiment der italienischen Teilchen-Forscher im Gran Sasso beweist.
  2. Aber ihm geht es sicher nicht darum, dieses zu belegen, sondern er möchte damit viel Geld verdienen. Insofern stimme ich nicht nur Professor Harald Lesch, sondern allen Physikern bei, die das als Betrug identifizieren.

Dass solche Fakenews sogar in der Wissenschaft und Technik Raum greifen können, obwohl die gesamte Science-Community der Physiker dagegenspricht, ist bezeichnet für unser ‚postfaktisches‘ Zeitalter. Mag sein, dass Sie sich über die Unverfrorenheit, wie sich diese Investorengruppe mit dem ZDF umgeht, gewundert haben. Das erinnert mich sehr stark auch an die Vorschläge für ein Perpetuum mobile, das Mittelalter lässt grüßen. Dass das ZDF auf einen solchen Blödsinn sogar noch – entgegen den Behauptungen – geantwortet hat, ist verwunderlich. Es ist Aufgabe des ZDF, ihre Zuschauer zu warnen, solche später total wertlose Anteilscheine zu zeichnen. Dass überhaupt Geld eingesammelt werden konnte, zeugt davon, dass die Schwarmintelligenz der Deutschen, was naturwissenschaftliche Grundkenntnisse anbelangt, nicht besonders groß ist. Die Idee grenzt jedenfalls an die Quacksalberei des Mittelalters.

Ihr Jean Pütz

Hier die Meldung, und das Video:

(pts) – Ein Filmbeitrag über Neutrinos im ZDF-Wissenschaftsmagazin Terra X von Harald Lesch sorgt anhaltend für Ärger. Lesch hatte sich manipulativ und interessensgeleitet über Geschäftsmodelle mit kosmischer Strahlung geäußert.

Das siebenminütige Video stammt vom 16. Oktober 2019. Darin hatte Lesch behauptet, das Vorhaben, die Neutrino-Weltraumstrahlung zur Stromerzeugung zu nutzen, sei „abenteuerlich“ und „blödsinnig“. Wer daran glaube, sei „nicht mehr zu retten“. Damit gab Lesch allerdings eine Kaufempfehlung ab, indem er vom Kauf abriet, was ihm juristisch nicht zusteht.

Leschs Ansicht wird von Prof. Dr. Günther Krause, dem stellvertretenden Vorsitzenden im Wissenschaftlichen Beirat der Neutrino-Gruppe, zerpflückt. „Herr Professor Lesch gehört zu einer Mehrheit der Physiker, die noch bis vor fünf Jahren die Neutrinos als masselose Geisterteilchen umschrieben haben“, erklärte Krause. Nur wenige Physiker seien anderer Meinung gewesen, nämlich dass Neutrinos die Masseeigenschaft besäßen.

„Wie so oft in der Wissenschaft hat sich durch genauere Messverfahren seit Oktober 2015 auch in Leschs Kosmos eine Meinungsänderung durchgesetzt. Doch von ‚keiner Masse‘ zu einer ‚viel zu kleinen Masse‘ war es ein weiter Weg!“ Ein weiter Weg der Erkenntnis, der ohne die beiden Physiknobelpreisträger von 2015, die die Masseeigenschaft der Neutrinos nachweisen konnten, wohl nicht gegangen worden wäre.

Kritische Nachfragen von Journalisten an die Redaktion des ZDF wurden nicht beantwortet, Kommentare im Netz gelöscht, die Mailadresse des Fachjournalisten Nico Wolf, der in seinen Recherchen um eine Stellungnahme angefragt hatte, auf den Sperrindex gesetzt.

Auf Kritik und Beschwerden seitens der Neutrino Energy Group über den Beitrag antwortete für das ZDF Christiane Götz-Sobel, Leiterin der Redaktion Naturwissenschaft und Technik. Erwartungsgemäß schrieb sie, das Video habe die Frage „Neutrinos als unendliche Energiequelle“ korrekt behandelt.

Dazu warf Holger Thorsten Schubart, CEO der Neutrino Energy Group, der ZDF-Redaktion vor, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. In einer Erklärung nahm Schubart Stellung: „Es ist unglaublich, wie sich das ZDF um Tatsachen windet und völlig verkennt, dass Herr Lesch eben nicht nur wissenschaftlich von Neutrinos gesprochen, sondern sich zu Geschäftsmodellen geäußert hat. Er hat sich zu Neutrino Energie, zu Patenten und Beteiligungen manipulativ und offenbar interessensgeleitet geäußert und die ergebnisoffene Zukunft gleich mal mitbewertet.“

Lesch hätte, so Schubart, zu keinem Zeitpunkt irgendeine Kaufempfehlung abgeben dürfen. „Unsere Juristen sehen den Beitrag diesbezüglich als bewusste Manipulation der Öffentlichkeit“, betonte Schubart. „Ich persönlich denke, dass das ZDF instrumentalisiert wurde.“ Eine derartige Verunglimpfung und Wertung ergebnisoffener Forschungen eines so wichtigen Themas bei einem öffentlich-rechtlichen Sender sei nicht hinzunehmen. Schubart bot an, Journalisten einen Einblick in den vertraulichen Bereich von Forschung und Nachweisen zu gewähren. Von diesem Rechercheangebot machte die ZDF-Redaktion jedoch keinen Gebrauch. „Wenn das ZDF an einer ernsthaften und wahrheitsgemäßen Darstellung eines sehr wichtigen Wissenschaftsfeldes interessiert ist, stehen wir gerne für umfassende Gespräche zur Verfügung“, bekräftigte Schubart.

„In der Polemik des Vortrages von Herrn Lesch geht es genau betrachtet nicht um ’neutrale‘ wissenschaftliche Aufklärung oder den momentanen Wissensstand von Herrn Lesch. Vielmehr wird aus einem wissenschaftlichen Beitrag plötzlich eine Diffamierung und Verleumdung, eben diese ’negative Kaufempfehlung für die Börse‘, was ganz klar eine juristisch relevante schwere Marktmanipulation darstellt“, so Schubert weiter.

In dem Zusammenhang wies Professor Günther Krause darauf hin, dass demnächst das erste Kleinstkraftwerk fertiggestellt sein werde. Unter seiner Leitung sei mit dem Bau eines Automaten zur Beschichtung von metallischen Trägern begonnen worden, „sodass in relativ kurzer Zeit davon ausgegangen werden kann, dass erste Kleinstkraftwerke bis zirka fünf Kilowattstunden als Wechselstromanlagen beziehungsweise als 24/48-Volt-Gleichstromanlagen zur Verfügung stehen“.

Im eigenen Land habe der Prophet noch nie viel getaugt, so Krause. „Aber die Anerkennung beispielsweise der Akademie der Wissenschaften Russlands für die von uns im Labor abgeschlossenen Entwicklungen oder auch der Volksrepublik China sollten eigentlich auch in Leschs Kosmos vorgedrungen sein. Verschiedene Wissenschaftler zum Beispiel im US-amerikanischen Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben das Patent inzwischen nachgebaut und bestätigen die Energieproduktion als ‚Umwandlung gemäß Energieerhaltungssatz‘.“

Die Neutrinovoltaic als Ergänzung von Wind und Sonne werde auch durch Leschs Kosmos nicht mehr aufzuhalten sein, resümierte Krause. Zukunftsfragen und deren Lösungsansätze sollten wissenschaftlich nie von vornherein ausgeschlossen werden. Insofern habe Harald Lesch noch einen weiten Weg fortzusetzen.

04.03.2020 Appell an unsere Mitbürger türkischer Herkunft

Ich möchte unsere türkischen Mitbürger ansprechen, sie haben offenbar meinen Kommentar bei Facebook (Folge 70: Mit Vernunft in die Zukunft, oder??) nicht richtig verstanden.

Damit diese wissen, wer ich bin: Ich bin einer der Initiatoren von „Asch huh, Zäng ussenander (hebt den Hintern und macht den Mund auf), wenn einer deinen ausländischen Nachbarn in der Öffentlichkeit angreift,  z. B. in der Straßenbahn oder Straße.

Diese Demonstration gegen Fremdenfeindlichkeit haben wir damals in Köln organisiert nach dem Verbrechen von Solingen, wo neun türkische Landsleute durch Brandstiftung zu Tode gekommen sind. Damals habe ich in Köln am Chlodwigplatz an der Severins-Torburg vor ca. 150.000 empörten Bürgern, die sich ebenfalls dort eingefunden hatten,  eine gehalten und in dem dazu erschienenen Buch ein Kapitel geschrieben. Ich war einer der ersten, der mit türkischen Bürgern gemeinsam an einem langen Tisch im Restaurant Bosporus in Köln im Rahmen meiner Sendereihe Hobbythek einen Hammel verspeist habe – live vor den Kameras. Natürlich war ich auch entsetzt, als ich von den Verbrechen der rechts-terroristischen NSU-Clique erfuhr, die verantwortlich für Morde an vielen Bürgern türkischer Herkunft waren. Leider hat sich jetzt in Deutschland wieder eine rechtslastige Partei, die AFD, etabliert, auf deren Konto viele Fremdenhass-Kommentare in den neuen Medien zurückgehen, die jetzt in Hanau zu weiteren Morden führten.

Das heißt nicht, dass ich z. B. auch die undemokratischen Verhältnisse in der Türkei kritisieren muss, für die vorwiegend Präsident Recep Tayyip Erdogan und seine von ihm abhängige AKP verantwortlich gemacht werden kann. Ich weiß, dass viele Deutsch-Türken leider ganz anders sehen, und insofern verstehe ich auch die teils wütenden Kommentare, die sie mir auf meine Facebook-Eingabe gesendet haben. Aber ich möchte nicht mit gleicher Münze antworten, sondern es meistens mit dem Emotion ‚traurig‘ versehen. Denn – nur um ein Beispiel zu nennen – viele meiner Kollegen Journalisten in der Türkei sind entweder mund-tod gemacht worden oder schmachten auch heute noch langfristig in Untersuchungshaft oder werden mit fragwürdigen Urteilen zu langjährigen Haft-Strafen verurteilt. Pressefreiheit ist die Voraussetzung für jedwede Demokratie, sonst kann sich der Staat nicht mit diesem Attribut schmücken.  Auch der militärische Einfall in die Randgebiete Syriens kann ich als objektiver Beobachter nicht gutheißen. Das war völkerrechtswidrig. Und ist einer der Ursachen für viele Flüchtlingsbewegungen.

Umgekehrt verurteile ich auch die terroristischen Aktivitäten der radikalen kurdischen Aktivisten, obwohl ich auch diesem Kulturvolk eine unbedingte Daseinsberechtigung zuspreche. Wie einfach wäre es, wenn man diesem Volk im Rahmen eines türkischen Bundesstaates eine begrenzte Autonomie zukommen ließe, wie wir das ja auch mit Bayern und Sachsen machen.

Um ein wenig Humor mit einzubringen: Das deutsche Volk muss auch die rheinische Nonchalance ertragen und profitiert davon.

Das, was Erdogan jetzt mit den Flüchtlingen treibt, halte dich ebenso für unverantwortlich. Er weiß ganz genau, wenn er diese unkontrolliert in die EU schickt, dass dann der Zusammenhalt in der EU zerbricht. Er greift damit unmittelbar in unseren Angelegenheiten ein, was er sich selbst stets verbittet.

Aber ich möchte jetzt hier nicht einen Roman verfassen. Bitte hören oder lesen Sie in meinen nächsten Facebook-Kommentar, in dem ich weitere Aspekte zum Flüchtlingselend aufzähle, die nicht unter den Tisch gefegt werden können. Selbstverständlich würdige ich auch die bisherige Tatsache, dass das türkische Volk sehr vielen Flüchtlingen Asyl gewährt hat, alle Achtung. Sie sollten wissen, dass ich eine große Sympathie für das türkische Volk besitze, und mir auch bewusst ist, dass wir ohne Migration aus der Türkei große wirtschaftliche Probleme entstanden wären.  Es ist ein Geben und Nehmen. Wir Deutschen müssen nicht nur Gleichberechtigung pflegen, können aber auch von der anderen Seite erwarten, dass sie sich integrieren lassen, ohne auf ihr Individualität zu verzichten. Es lebe die Multikulturelle Gesellschaft.

Um noch einmal auf das Thema Flüchtlinge zurück zu kommen: Auch die EU und die deutsche Regierung spreche ich nicht frei von vielen Fehlern. Aber wir können nicht alle Probleme, die in Nahost oder ganz Afrika, die teilweise auf interne islamische Auseinandersetzungen und den daraus resultierendem Terror beruhen,  lösen. Ich appelliere nochmals auch an unsere türkischen Mitbürger: Wenn sie noch so sehr solidarisch mit Erdogan sind, sich in ihren Methoden und insbesondere ihrem Hass zurückzuhalten und die Gastfreundschaft zu respektieren.

Herzlichst

Ihr Jean Pütz