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08.04.20 Virtueller Rundgang durch das Deutsche Museum München

Liebe Freunde,

ich bin Mitglied im Freundeskreis des Deutschen Museums München und seiner Dependance in Bonn. Dieser unnachahmlichen Präsentation von Naturwissenschaft und Technik habe ich viel zu verdanken. Es hat mir das wichtigste geschenkt, was ich jedem jungen Menschen empfehle: ‚Neugier‘. Es ist das beste Start-Kapital für den Eintritt ins Leben. Als ehemaliger Studienrat für Physik muss ich einige meiner damaligen Kollegen  tadeln, aber nur ganz wenigen. Manchmal vergessen sie einfach ihre Schüler zu motivieren. Das geschieht fast ausschließlich durch Experimente.

Was Sie als meine Facebook-Freunde vielleicht nicht wissen. Ich habe großen Erfolg mit meiner sogenannten ‚Pützmunter Show‘.  Da veranstalte ich auf Wunsch z. B. von Universitäten, Schulen, Firmen oder Jubiläen eine Art physikalisch-chemisches Kabarett mit mehr als 50 Experimenten. Es darf gelacht, gestaunt und nachgedacht werden. Dazu gehört auch gelegentliches Zaubern und Mitmachen beim großen politisch-physikalischem Ratespiel. Damit teste ich regelmäßig die Schwarmintelligenz meiner Zuschauer. Das kann in kleinem Kreis erfolgen, aber auch – wie letztlich an der RWTH Aachen – vor 1.400 interessierten Teilnehmern. Die große neue Aula war komplett bis zum letzten Platz besetzt. Das ist nur ein Beispiel.

Oft findet das auch im Rahmen der ‚Nacht der Wissenschaften‘ an verschiedenen Universitäten, demnächst in Göttingen – wenn Corona es erlaubt. Auch die Handwerkskammer in Koblenz hatte mich zur „Langen Nacht der Technik“ eingeladen. Wegen der großen Nachfrage nach Eintrittskarten musste ich insgesamt viermal antreten. Und auch am 07. November 2020 ist die Pützmunter-Show wieder dabei.

Auch alles das stellt das Deutsche Museum in den Schatten, wo ich übrigens auch anlässlich  der  Einweihung der Nanohalle in München eine ‚Pützmunter-Show‘ vor ausverkauften Rängen dargeboten habe.

Aber Sie wissen, Corona-Zeiten ermöglichen es leider nicht, dies alles live zu genießen. Da ich selbst noch zwei Kinder im Schulalter habe weiß ich, wie gähnend die Langeweile unseren Nachwuchs befällt. Da erreichte mich die folgende Mail mit fantastischen Links. Tagelang waren meine Kinder beschäftigt. Das ist Motivation pur. Ich kann Ihnen nur empfehlen, auf die Links zu klicken und sie weiterzureichen an Kinder und neugierige Erwachsene. Was hatte Deutschland und die Welt für geniale Vorfahren, angefangen bei James Watt, der mit seiner Dampfmaschine die Abschaffung der Sklaverei ermöglichte. Aber auch Wissenschaftler, die mir als lebenslange Vorbilder gelten, angefangen bei Karl Friedrich Gauß, der nicht nur den Magnetismus und seine Wirkungen entdeckte und erforschte, James Clerk Maxwell, der die nach ihm benannten Gleichungen formulierte, die Magnetismus und elektro-statische Gesetzmäßigkeiten zusammenbrachte, Werner von Siemens, dem wir den genialen Elektromotor verdanken, um nur einige wenige zu nennen. Über allen thront natürlich Albert Einstein, der mit seiner Relativitätstheorie das Verständnis zum unendlichen Kosmos eröffnete. Erwähnt habe ich nicht Menschen wie Luis Pasteur, Robert Koch, usw. aus der medizinischen Sektion. Aber auch dazu finden Sie extrem gut aufgearbeitetes Anschauungsmaterial. Emil von Behring, der durch seine Entdeckung des Impfens, mithalf, die schrecklichen mittelalterlichen Seuchen wie Pest, Pocken, Cholera, Kinderlähmung, Milzbrand – und vielleicht demnächst, wenn sich die unbelehrbaren Impfgegner nicht durchsetzen, Masern, Tollwut, fast alle infektiösen Kinderkrankheuten, ebenso wie die Grippe und recht bald auch den den ganzen Globus lahmlegenden Covis-19-Virus zu besiegen. Dabei gibt es auch tolle Beispiele aus dem Bereich der  Chemie, der Nanotechnologie, der Weltraumfahrt und leider auch der Wissenschaft rund um den Krieg – kurzum alles, was Naturwissenschaft und Technik zu bieten hat.

Von Zuhause erleben Sie die Wunder der Natur virtuell, ich möchte sagen, einmalig auf der Welt – und das alles ohne Gefahr zu laufen, dem Corona-Virus anheim zu fallen.

Hapers Bazaar hatte kürzlich eine Zusammenstellung von vorbildlichen digitalen Auftritten von Museen veröffentlicht. Dank der engagierten Arbeit des Deutschen Museums kürte Hapers Bazaar die virtuelle Führung des Deutschen Museums zu den weltweit 5 besten Museumsauftritten im Internet, welche Sie hier gerne direkt besuchen können.

Das Deutsche Museum arbeitet fleißig hinter verschlossenen Türen für Sie weiter und eröffnet so neue Wissens- und Begegnungsstätten, welche Sie 24h/7 Tage die Woche erkunden können. So wurden in den letzten 2 Wochen auch neue Life-Streaming Führungen auf dem YouTube Kanal des Deutschen Museums eingestellt.

Nun erleben Sie z.B. das Bergwerk, die Luft- und Schifffahrt bequem von zuhause aus. Die schnelle Umsetzung war dank Ihrer Mitgliedsbeiträge und Spenden, des selbstfinanzierenden Angebots der unbürokratischen Zusammenarbeit des Deutschen Museums mit dem Freundeskreis, möglich. Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle nochmals an alle Beteiligten!

Zudem läuft auf der Instagram Plattform für die jungen Museumsfans eine Ferien-Challenge. Vielleicht eine willkommene Gelegenheit für Groß und Klein jetzt daran zusammen teilzunehmen! Wenn Sie Zeit und Lust haben, klicken Sie doch auf den verschieden Internet-Kanälen, dazu gehören auch Facebook und Twitter, des Deutschen Museums rein und erleben Sie virtuell unser schönes Museum!

Herr Dr. Holfelder hatte am Wochenende für seine Familie und seine Freunde unter bit.ly/virtuell-erleben ein paar Tipps und Tricks für virtuelle Führungen durch Google Arts & Culture und Google Earth zusammengestellt, die er sehr gerne auch mit den Freundinnen und Freunden des Deutschen Museums teilt!

Abschied von Ludwig Erhards Ideen der sozialen Marktwirtschaft ?

(Morning Briefing) – Die großen Verlierer der Coronakrise sind Ludwig Erhard und die von ihm formulierten Grundsätze der Ordnungspolitik. Die Idee, dass der Staat in der Wirtschaft als Schiedsrichter, nicht aber als Sturmspitze auftritt, wurde ohne Aussprache suspendiert. Tabus werden gebrochen, geradezu lustvoll, wie es scheint. Das Mastermind hinter der Pandemiebekämpfung ist nicht Erhard, sondern Kevin Kühnert.

► Seit 2014 hielt die Große Koalition am Kurs der Schwarzen Null fest – einem Haushalt ohne Neuverschuldung. Dann kam die Coronakrise – und das abrupte Ende der Schuldenbremse aus Artikel 109 des Grundgesetzes. Addiert man alle jetzt frei gezeichneten Ausgaben zusammen, geht Bundesfinanzminister Olaf Scholz ein zusätzliches Risiko in Höhe von rund 750 Milliarden ein – das entspricht mehr als 200 Prozent des bisherigen Haushaltsbudgets.

► Die sogenannte No-Bail-Out-Klausel (Nichtbeistandsklausel) im Artikel 125 des EU-Vertrags besagt, dass ein EU-Mitgliedstaat nicht für einen anderen Staat finanziell haften darf. Doch das wird in der Stunde der europäischen Not negiert. Die südeuropäischen Schuldenstaaten brauchen jetzt keine Eurobonds, denn sie haben den mehrfach aufgestockten Euro-Rettungsschirm ESM. Dieser hat nach Angaben seines Chefs Klaus Regling noch 410 Milliarden Euro an Kreditlinien zur Verfügung.

► Die Europäische Zentralbank wollte sich schrittweise aus der Staatsfinanzierung und dem Marktgeschehen zurückziehen – in ihren Büchern befinden sich mittlerweile Staatsanleihen und Aktien im Wert von bald 2,8 Billionen Euro. Doch dank Corona gehts jetzt erst richtig los. Eben hat die Zentralbank ein Notkaufprogramm für weitere 750 Milliarden Euro beschlossen. EZB-Präsidentin Christine Lagarde:

Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliches Handeln.“

► Der Unternehmer trägt das Risiko seines Handelns, sagt Erhard, denn Risiko und Verantwortung dürfen nicht entkoppelt werden. Dieser Grundsatz gilt nun nicht mehr. Der Staat bürgt, bezuschusst und kreditiert auf Teufel komm raus: 100 Milliarden Euro für Kapitalmaßnahmen, 400 Milliarden Euro für Bürgschaften, weitere 100 Milliarden Euro für Staatsbeteiligungen, 50 Milliarden Soforthilfen für Soloselbstständige und Kleinunternehmen stehen zur Verfügung. Die neue Hemmungslosigkeit begründet Olaf Scholz so:

Es gibt keine Grenze nach oben.“

► Die Gewerbefreiheit, ein Essential der Marktwirtschaft, wurde aufgehoben. Firmen müssen Zwangspausen einlegen. Die Mode in den Lagern der Textilbranche ist aus dem Trend, bevor die Saison überhaupt angefangen hat. Vom Café um die Ecke über Einzelhändler bis hin zum familienbetriebenen Mittelstand wird um die Existenz gekämpft. Der erhabene Satz des Ludwig Erhard gilt nicht mehr:

Der Markt ist der einzige demokratische Richter, den es überhaupt in der modernen Wirtschaft gibt.“

► Die Vertragsfreiheit der Arbeitnehmer ist außer Kraft gesetzt. Statt am Fließband, im Büro oder Verkauf zu stehen, sitzen sie nun zu Hause. Der Staat zahlt ihnen Kurzarbeitergeld – im März gingen mit bald einer halben Million Anträgen so viele Ersuche wie in den vergangenen zwölf Jahren zusammen ein. Gegen ihren Willen wird das bedingungslose Grundeinkommen für viele Menschen zur Wirklichkeit.

► Das Recht auf Eigentum, in Artikel 14 des Grundgesetzes geregelt, gilt noch – aber mit Einschränkungen. Die Zweitwohnung und das Ferienhaus dürfen derzeit nicht betreten werden. Auch die Verfügungsgewalt über Gaststätten, Theater, Sportstätten und Einzelhandelsgeschäften ist massiv durch die Notverordnungen eingeschränkt. Der Kapitalist ohne die Möglichkeit der Kapitalakkumulation hört nach Karl Marx auf, ein Kapitalist zu sein.

► Der direkte Eingriff in privatwirtschaftlich geführte Unternehmen, wie einst von Kevin Kühnert angeregt, ist jetzt groß in Mode: Mit der Lufthansa wird derzeit intensiv über eine Staatsbeteiligung verhandelt, um die Airline vor dem unverschuldeten Absturz zu bewahren. Weitere Firmen dürften folgen, die der Staat aufrichtet, nachdem er sie in die Knie gezwungen hat.

Fazit: Was wir jetzt Rettung nennen, werden wir bald als Verwerfung erleben. Die neue Normalität einer staatlich gezauberten Wohlstandskulisse ist eine Normalität auf Abruf. Der Preis für die Rettung der Marktwirtschaft ist womöglich ihre Zerstörung.

Gabor Steingart

05.04.20 Piraten Aktion Trumps in Bangkok

Frachtflugzeug mit Gesichtsmasken gegen Corona gekapert und nach USA umgeleitet.

Er soll sich seine Masken sauer einlegen. Wir brauchen Sie nicht mehr, wir können Sie selbst wirksamer herstellen, als diejenigen die es aber derzeit sowieso nicht zu kaufen gibt.

Nochmals, eine ausführliche Bauanleitung einer Maske der besonderen Art finden Sie in meinem moderierten Beitrag. dabei spielt auch der Tausendsassa Teebaumöl eine bedeutende Rolle.

Jedenfalls ist diese Maske speziell für den Alltag konzipiert und verhindert zuverlässig, dass wir uns einigermaßen sicher fühlen können, auch wenn wir ausnahmsweise mal 1,5 bis 2 m Abstände mal unterschritten werden. Das Teebaumöl neutralisiert die Coronaviren, die möglicherweise die Filterwirkung der Maske überwunden haben. ich bin fest davon überzeugt dass die Version mit der Innentasche die Bürger besser schützt, als alles was es für Laien zu kaufen gibt.

Wir, meine Frau und ich, haben uns eine Besonderheit einfallen lassen, dabei spielt wie gesagt das Teebaumöl eine herausragende Rolle. Die Maske besteht im Prinzip aus einer vor Mund und Nase befestigten kleinen Tasche. In diese Tasche lassen sich nun beliebige Filtermaterialien einbringen, z. B. mehrere Lagen Papiertaschentücher oder Kosmetiktaps oder Kaffeefilter oder Mullbindenstoff usw. Je mehr Lagen, umso stärker die Filterwirkung, aber das können Sie selbst entscheiden. Deshalb ist es auch nicht so wichtig, welchen Stoff Sie für die Maske selbst auswählen, das können durchaus die Reste eines ausgemusterten gutgewaschenen Hemdes sein, mit bunten Blümchen oder farbigen Mustern, oder Filzstoff. Die eigentliche Filterwirkung übernimmt die Einlage. Sie wird in der Wirksamkeit unterstützt durch das Teebaumöl.

Teebaumöl ist bakterizid und virunguent, d. h., es tötet auch Viren, zum Beispiel die hartnäckigen Viren, die Warzen verursachen und nachweislich auch die Gattung der Grippeviren. Ausdrücklich möchte ich darauf hinweisen, dass Teebaumöl kein Medikament darstellt. Allerdings ist es hervorragend geeignet, um kleine Wunden zu desinfizieren, Pickel, Mückenstiche usw. Selbst bei einem Zeckenbiss macht es sich nützlich, allerdings muss vorher mit einer speziellen Zange die Zecke – vor allem der Kopf – aus der Haut entfernt werden. Danach einfach einen Tropfen Teebaumöl auf die entstandene kleine Wunde träufeln. Zur Hälfte mit Olivenöl vermischt, ist es auch gut für die Ohrenpflege, auch ein paar Tropfen im normalen Mundwasser verstärkt die desinfizierende Wirkung. Seit mindestens 20 Jahren behandle ich damit auch meinen Schnupfen, wie im Video gezeigt. Allerdings im Sinne der Aromatherapie, wobei es nur auf die Verdunstung des Teebaumöls ankommt.

Genauso ist es auch hervorragend geeignet, die Filter- und Viren abweisende Wirkung der Einlage der Masken zu verstärken. Es schützt dann nicht nur wie bei einer normalen Maske Ihr Gegenüber, sondern auch Sie selbst. Die Wirkung hält etwa 2-3 Stunden an, ganz einfach, solange Sie das Teebaumöl noch riechen können. Damit erwähne ich einen kleinen Nachteil, denn seinen Geruch kann man nicht als Parfum bezeichnen. Es riecht irdisch nach Gartenerde, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran. Wer das völlig ablehnt, kann es z. B. mit ätherischem Lavendelöl oder im Falle von Schnupfenanwendungen in einem kleinen Fläschchen mit ein paar Tropfen ätherischem Pfefferminzöl vermischen.

Wie jedes Medikament aus der Retorte der pharmazeutischen Industrie hat es natürlich auch in Grenzen Nebenwirkungen. Allerdings sind diese im Verhältnis zum Nutzen vernachlässigbar. Da wird behauptet, es schade der Lunge, aber das Coronavirus schadet der Lunge tausendmal mehr. Das ist wie bei allen Medikamenten eine Frage der Abwägung, die ganz klar zu Gunsten des Teebaumöls ausfällt. Ich habe mich ausführlich mit dem Teebaumöl beschäftigt und sogar mit Dr. Walter Boehres, der lange in Australien praktiziert hat, ein Büchlein geschrieben, unter dem Titel: ‚Tausendsassa Teebaumöl‘. Leider ist es vergriffen, wurde aber mindestens 100.000 Mal verkauft. (Im Internet-antiquariat noch erhältlich). Selten haben wir soviel Zustimmung erfahren. Seit wir in der Hobbythek darüber berichtet haben, fehlt es bei Millionen von deutschen Bürgern nicht im Medizinschrank.

Wie alle ätherischen Öle und sonstigen Naturheilmittel, aber auch viele Produkten aus der Apotheke, kann es bei empfindlichen Menschen allergische Reaktionen auslösen. Das lässt sich aber mit einem Tropfen, auf den unteren Innenarm geträufelt, leicht feststellen. Auch das wird im Video ausführlich beschrieben.

Es gibt noch einen weiteren großen Vorteil unserer Maske mit der Tasche, sie kann jederzeit gewaschen werden. Nehmen Sie die Filtermaterialien raus und vernichten sie ggf. Manchmal genügt dann eine einfache Handwäsche. Zur sicheren Desinfektion sollte man ein Bleichmittel auf Sauerstoffbasis verwenden. Das Hobbythek-Bleichmittel, welches wir seinerzeit entdeckt hatten – wir haben es ‚Hygienebleiche jp‘ genannt – tötet die Mikroben schon bei Temperaturen unter 40°C . Einfach in der Lauge eine Stunde stehenlassen und danach gründlich auswaschen. Mehr als einen Liter lauwarme Waschlauge benötigen Sie nicht, das reicht zur Desinfektion der Masken der ganzen Familie.

Noch ein Tipp: Sollten Sie in die Quarantäne geraten sein oder sogar einen Angehörigen, der erkrankt ist, pflegen, dann müssen Sie auch ganz besonders auf die Waschmaschinenwäsche achten. Auch da hat die Hobbythek seinerzeit ein Pulverbleichmittel gefunden, mit dem Sie Energiesparend bei niedrigen Temperaturen (max. 40°C) waschen können. Geben Sie einfach Ihrem normalen Feinwaschpulver einen Messbecher (z. B. Espressotasse) von dem von uns sogenannten ‚Proweiß-Super‘ hinzu. Der beim Waschvorgang freiwerdende atomare Sauerstoff (nicht O2, sondern O) killt zuverlässig alles, was Krankheiten verursachen kann.

Alle diese Mittel können Sie über das Internet beziehen, in dem Sie die Stichworte: Hygienebleiche und Proweiß-Super eingeben. Beide Mittel waren übrigens Bestandteil des Waschmittelbaukastens der Hobbythek. Es gibt einige Firmen aus der ehemaligen Lieferantencrew, die das heute noch anbieten ebenso wie preiswertes genuines australisches Teebaum. Auch sonstige ätherische Öle wie Lavendel oder Pfefferminz usw. sind dort vorrätig.

Wer sich evtl. etwas mehr mit der Aromatherapie beschäftigen möchte, empfehle ich die beiden Bücher, welche ich als Herausgeber mit dem anerkannten aromatherapeutischen Fachmann, Dr. Kurt Schnaubelt, aus San Francisco verfasst habe:

‚Neue Aromatherapie‘ ISDN 3-8025-1288-X,
‚Praxis der Neuen Aromatherapie‘ ISDN 3-8025-1348-7
Auch diese Bücher sind leider vergriffen, aber ebenso im Antiquariat erhältlich

Gleiches gilt für das Hobbythekbuch, das ich mit Christine Niklas als Co-Autorin schon Anfang der 90er Jahre geschrieben habe:

‚Gesundheit mit Kräutern und Essenzen‘ ISDN 3-8025-6176-7

Darin finden Sie sämtliche Monographien aller Kräuter und ätherischen Öle. Das Teebaumöl war damals noch nicht so bekannt, aber die WHO hat ihm dann später eine ausführliche Monographie gewidmet.

Wie wichtig eine Mund-Nasen-Maske ist, wird an folgendem Experiment der Sektion Bauphysik der Bauhaus Universität Weimar sehr deutlich.

Bleiben Sie gesund

Ihr Jean Pütz

Folge 105 ‚Der Vernunft eine Chance‘

01.04.20 Teilrücknahme meines Aprilscherz ist von heute

Zu Ihrer Sicherheit. Rücknahme eines Aprilscherz den ich gestern gepostet habe.
Im Radio habe ich soeben gehört dass es sich in Zeiten der Corona-Krise nicht schickt, Aprilscherz zu machen, da geistert in den neuen Medien viel zu viel Fake News.

Dem trage ich Rechnung, ich bin ja ganz intensiv die dieses postfaktische Gehabe, und nehme offiziell einen Teil meines Aprilscherzes zurück. Aber nur einen ganz kleinen Teil, bitte schauen Sie dazu mein Video an. Es dauert wirklich nur, wie Reinhard Mey früher gesungen hat, eine Zigarette, obwohl ich Nichtraucher bin.
Herzlichst Ihr
Jean Pütz

P. S. Auf Nachfrage nenne ich ihnen auch gerne die Firma, wo ich zumindest ein wenig Einfluss auf die Qualität habe. Sie heißt
G Data, Internet Defense.
Sie brauchen nur G In die Suchmaschine einzugeben, dann können Sie dies updaten, das erste Halbjahr umsonst. Und danach übliche Preise .
Dies ist keine Anzeige und ich bekomme auch keinen Pfennig Honorar dafür, nur wegen einiger Anfragen und aus Überzeugung.
Und denken Sie dran auch ihr Tablet oder Ihr Smartphone benötigt einen solchen Schutz. Das wird immer wieder vergessen, es geht nicht nur um den Schutz ihrer stationären Computer oder ihre Laptops auf Microsoft oder Apple Basis.

So verbreitet sich Atemluft beim Husten – Mit Videos

Video 1
Video 2-7

Amayu Wakoya Gena, DAAD-Stipendiat Professur Bauphysik an der Bauhaus-Universität Weimar, demonstriert in diesem Video mithilfe eines Schlierenspiegels wie unterschiedlich sich die Atemluft beim Husten ausbreitet. Dies visualisiert die hohe Bedeutung der Verhaltensempfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO zum Schutz vor dem Coronavirus, die wir unbedingt einhalten sollten.

(futurezone) – Mehrere Meter Abstand halten, in die Armbeuge husten oder eine Gesichtsmaske verwenden, sind derzeit die obersten Gebote, um andere vor dem Coronavirus zu schützen. Wie wichtig das ganze ist und warum man sich mit Husten und Niesen auch innerhalb der eigenen Familie sofort in Selbstisolation begeben sollte, zeigt ein beeindruckendes Video der Bauhaus-Universität Weimar.

Luftströmungen beim Atmen
In einem Experiment wurde die Atemluft einer Person beim Husten gefilmt – und zwar in verschiedenen Ausgangsszenarien. In dem Schwarz-Weiß-Video wird sichtbar, wie sich die Luftströmungen des Atems im Raum verteilen. Gezeigt wird die Situation zunächst ohne Schutzvorkehrungen, dann mit vorgehaltener Hand, in die Armbeuge und schließlich mit verschiedenen Atemschutzmasken.

Während die Atemluft beim Husten ohne Schutz ungebremst in den Raum geschleudert wird, bietet auch die eigene Hand wenig Schutz. Denn die Atemluft und mittels Tröpfcheninfektion auch das Coronavirus wird über die Hand einfach hinweg geschleudert, wie das Video zeigt. Etwas besseren Schutz bietet das Husten in die Armbeuge. Selbst eine Arbeitsmaske gegen Staub und eine Operationsmaske lässt Atemluft sichtbar durch. Hinsichtlich der Tröpfcheninfektion sollten diese zumindest einen gewissen Schutz bieten.

Schlierenspiegel verdeutlicht Luftströme
Um den Weg der Atemluft sichtbar zu machen, griff der Doktorand Amayu Wakoya Gena zu einem kreativen Mittel. Er setzte einen sogenannten Schlierenspiegel ein, der normalerweise am Institut für Bauphysik zur Visualisierung und Messung von Raumluftströmungen in Innenräumen eingesetzt wird – etwa um zu erforschen, welchen Einfluss das Raumklima auf den menschlichen Körper hat.

„Das Prinzip ist ähnlich wie bei einer überhitzten Straße im Sommer, wenn die Luft über dem Asphalt flimmert“, erklärt Conrad Völker, Professor der Bauphysik an der Bauhaus-Universität Weimar. „Wie über der Straße hat die warme, feuchte Atemluft eine andere Dichte als die kühlere Raumluft. Diese Dichteunterschiede führen zu einer Ablenkung des Lichtes, was dann als dunkle Flecken in einem Foto oder Videobild sichtbar wird.“

Da die Dichteunterschiede bei diesen Luftströmungen extrem gering sind, sind diese nur mithilfe des Schlierenspiegels zu erkennen. Herzstück des Messgerätes ist ein konkaver und extrem fein geschliffener Spiegel mit rund einem Meter Durchmesser. Der Universität zufolge handelt es sich dabei um einen von nur vier Großschlieren-Systemen weltweit, die in unterschiedlichen Forschungsbereichen eingesetzt werden.

31.03.20 Vor Corona schützende Gesichtsmaske, selbstgemacht

Bevorstehende Gesichtsmasken-Pflicht! kein Problem ; im Nu wirksam selbstgemacht. Die ausführliche Bauanleitung nach der Hobbythek.

Liebe Freunde,
lange Rede kurzer Sinn, weil die Nachrichten derzeit immer wieder den Mangel an Gesichtsmasken beklagen, habe ich das Thema in meinem Video noch mal aufgegriffen.
Wenn die Redakteure wüssten, wie einfach auch der Laie sich eine solche Maske selbst herstellen kann, dann würden sie dem nicht so viel Gewicht beimessen. Die nötigen Zutaten hat man in der Regel schon zu Hause vorrätig, mehr als 5 bis 10 Minuten sind für die Selbstherstellung nicht erforderlich. Da der Mangel, selbst wenn es diese Masken demnächst wieder gibt, immer teure Preise provoziert, können Sie das hier für ganz wenig Geld selbst in die Hand nehmen. Da wird ja immer berichtet, dass wir von China abhängig sind, das ärgert mich umso mehr, als dass ich dies auch als Politikum sehe.
In meinem Video habe ich mich bemüht, es diesmal auch so optisch darzustellen, dass man dem auch folgen kann, wenn man nur den begrenzten Bildausschnitt eines Smartphones zur Verfügung hat.
Nirgendwo sonst wie hier bei mir, erfahren Sie, dass auch das Teebaumöl eine entscheidende Rolle bei der Abwehr von Coronaviren spielen kann. Der Vorteil: Mit ihrer Maske schützen Sie nicht nur ihr gegenüber, sondern auch sich selbst. viel Spaß und los geht’s. Sollte Ihnen der Geruch von Teebaumöl unangenehm erscheinen, dann können Sie evtl. ihn auch mit Lavendelöl oder ein wenig Parfum Ihrer Wahl hinzufügen. Werden Sie einfach zum Parfumeur, der Aromatherapie sei Dank. Haben Sie das Bedürfnis, sich über Teebaumöl grundsätzlich zu informieren, ich habe mit dem lange in Australien praktizierenden Arzt, Dr. Walter Boehres, vor 25 Jahren ein Buch unter dem Titel ‚Tausendsassa Teebaumöl‘ verfasst. Seinerzeit war es Bestseller, leider aber heute vergriffen, doch im Internet antiquarisch noch zu beziehen. Darin steht insbesondere auch, wie man im Vorfeld allergische Reaktionen mit einem Tropfen auf dem unteren Innenarm testen kann. Rötet sich die Haut nach einer Stunde, dann ist Teebaumöl für Sie nicht geeignet, was selten vorkommt.

Also los geht’s, Sie werden es nicht bereuen.

Eine Menge weiterer nützlicher Rezepte, z. B. zur Herstellung der Desinfektionsflüssigkeit, auch, wie Sie nicht nur Ihr ‚Mundschutz-Patent‘ sondern auch evtl. kontaminierte Wäsche CO2-schonend und garantiert hygienisch waschen können, finden Sie hier.

Bleiben Sie gesund
Herzlichst ihr Jean Pütz

Folge 102. eine Chance der Vernunft.

 

30.03.20 Corona Lüge? Nein, aber das Virus wirft viele Fragen auf

Wollen Sie mehr über Corona wissen? Wie man sich schützen kann? Oder wie es weitergeht? Ist auch die Wissenschaft auf dem richtigen Weg? Sind die restriktiven Maßnahmen angemessen? Welche Fehler macht die Statistik? Bringen die verstärken Möglichkeiten, Menschen auf Corona zu testen, überhaupt ein besseres Ergebnis? Und welches? Ist diese Methode überhaupt zielführend? Verbessern sich die Überlebenschancen? Und wie ist es mit unserer Wirtschaft? Überlebt diese solche Zeit und wie? Können Konzerne wie ADIDAS, H&M, Deichmann u. a. m. monatliche Mietzahlungen einfach aussetzen und sich auf die von der Politik erlassenen ad hoc Gesetzte beziehen? Laufen wir Gefahr, in einer Art Planwirtschaft a la DDR zu landen? Funktioniert danach noch die soziale und ökologische Marktwirtschaft, auf die unser Grundgesetz aufbaut?

Das sind Fragen, die ich nicht nur mir stelle und die ich in meinem folgenden gesprochenem Beitrag nur zum Teil zur Sprache bringen konnte. Viele Antworten erfolgen später, aber die Moderation ist mittlerweile so lang geworden, dass ich selbst entsetzt war. Wo das Herz voll ist, schwappt offenbar der Mund über. Aber es lohnt trotzdem, es sich bis zum Ende anzuhören. Ich möchte mich im Voraus entschuldigen, aber vielleicht wäre es besser gewesen, die Beantwortung der Fragen Stück für Stück in einzelnen Beiträgen unterzubringen. Ich verstehe diese überlange Version auch als Experiment, schreiben Sie mir als Kommentar, was Sie davon halten. Bedenken sie allerdings, dass ich diese ganze Moderation völlig frei, ohne Lesehilfen realisiert habe. Hier nun die versprochenen Links:

Hier der Link zu einem sensationellen Film von ARTE. Robert Koch und Louis Pasteur: ‚Duell im Reich der Mikroben‘.
Jetzt in Corona-Zeiten empfiehlt es sich, diesen Film einmal anzuschauen. Er beschreibt viele Grundlagen der heutigen Mikrobiologie aus historischer Sicht. Auch dieser Film dauert relativ lange, aber, es lohnt sich gerade heutzutage.

Und den folgenden Link, zu dem in meiner Moderation angesprochenen Rundfunk Interview auf MP3 inkl. Ausgeschriebenem Text mit Professor Bosbach, einem großen Fachmann für die Bewertung von Statistiken. Dieser Beitrag wird manches Missverständnis ausräumen.

Folge 101, der Vernunft eine Chance

Makula-Degeneration in Frühphase erkennbar

(pte) – Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) haben ein Gerät entwickelt, mit dem sich die Altersbedingte Makula-Degeneration (AMD) früher und sicherer als bisher diagnostizieren lässt. Die Degeneration der Makula, das ist die Stelle der Netzhaut, die für das Sehen besonders wichtig ist, führt oft zu Blindheit, es sei denn, sie wird rechtzeitig festgestellt. Das ist oft nicht der Fall, denn die Krankheit kommt schleichend daher, von Betroffenen im frühen und mittleren Stadium oft gar nicht bemerkt oder nicht ernst genug genommen.

Betroffene Zellen sichtbar
Mit dem neuen Gerät ist eine routinemäßige Untersuchung beim Augenarzt möglich. Es ermöglicht den Echtzeit-Einblick in die Zellen, die als erste bei einer beginnenden AMD betroffen sind. Mit den bisherigen Diagnosetechniken ist das aber nicht möglich, so Co-Autor Mathieu Künzi. „Anders als bei der bisherigen Methode, bei der Licht durch die Pupille geschickt wird, schauen wir durch die Sclera, also das Weiße im Auge.“ Sein Kollege Timothé Laforest ergänzt: „Dadurch haben wir einen anderen Blickwinkel auf den Augenhintergrund.“ Das verhindere Abbildungsfehler.

Die beiden jungen Forscher haben mit EarlySight ein Unternehmen gegründet, um ihre Entwicklung zur Serienreife zu bringen und in den Medizinmarkt einzuführen. Tests an einem Dutzend Personen ohne Augenschäden haben gezeigt, dass auf das Gerät Verlass ist. Die Bilder, die es aufnimmt, sind zehnmal genauer als jene, die mit der bisherigen Technik entstehen. Es macht die unterschiedlichen Stadien sichtbar, die die Zellen während des Alterungsprozesses durchlaufen. In den kommenden Monaten sollen 50 weitere Menschen untersucht werden, von denen einige an einer beginnende AMD leiden.

Ursachen noch nicht geklärt
In Europa leiden 26 Prozent jener, die älter sind als 60 Jahre, an AMD. Warum es dazu kommt, ist noch nicht endgültig geklärt. Es beginnt mit verschwommenen Flecken oder Wellenlinien in den Bildern, die man sieht. In vielen Fällen wird die Krankheit erst in diesem Stadium entdeckt. Eine Heilung ist nicht möglich, doch der Verlauf lässt sich verlangsamen. Je früher AMD entdeckt wird, desto länger lässt sich das Endstadium herauszögern.

Gesundheitsstatistiker zur Corona-Debatte – Mit Podcast

(NachDenkSeiten) – Täglich melden die Medien neue „Infiziertenzahlen“, von denen eigentlich alle Beteiligten ganz genau wissen, dass sie viel zu niedrig sind. Im nächsten Halbsatz geht es dann um „Sterblichkeitsraten“, bei denen alle Beteiligten wissen, dass sie viel zu hoch sind. Es herrscht ein Begriffswirrwarr und die Politik muss auf Basis von höchst unsicheren Annahmen Entscheidungen treffen, deren Auswirkungen gravierend für die Gesellschaft sind. Jens Berger sprach für die NachDenkSeiten mit dem Statistikprofessor Gerd Bosbach über Definitionen, Zahlen und die Lehren, die wir nicht aus vergangenen Krisen gezogen haben und hoffentlich künftig aus dieser Krise ziehen werden.

Am letzten Freitag hat die Deutsche Gesellschaft für Epidemiologie gewarnt, dass wir in Deutschland in einhundert Tagen mehr als eine Million Patienten haben werden, die einer intensivmedizinischen Betreuung bedürfen. Ein Horrorszenario, das sogleich von vielen Medien aufgegriffen, jedoch wenige Stunden später von den Epidemiologen wieder deutlich relativiert wurde. Man habe diese Prognose unter Annahmen erstellt, die, sagen wir es mal höflich, wissenschaftlich nicht wirklich gesichert sind. Können Sie unseren Lesern erklären, wie es zu solchen Meldungen kommt?

Ich kann das nur vermuten. Solche Gesellschaften und Verbände möchten in die Öffentlichkeit kommen. Vielleicht reizt dies unbewusst, statistische Modelle zu akzeptieren, die extreme Aussagen zur Folge haben. Solche Aussagen werden von den Medien gerne aufgenommen und weiter verbreitet.

Ich habe mir diese Meldung natürlich auch angeschaut. Meines Erachtens ist das gesamte verwendete Simulationsmodell unschlüssig und dann hat man auch noch in der Meldung davon gesprochen, dass zwei Prozent der Infizierten intensivmedizinisch betreut werden müssten. Als Grafik und bei den Berechnungen erschien aber der Fall mit sechs Prozent, ohne dass vorher davon die Rede war. Das war selbst für mich als geübten Statistiker nicht erkennbar. Ich möchte da keine böse Absicht unterstellen, aber das ist natürlich ein katastrophales Vorgehen. Dann hat man sich korrigiert und dies als wörtlich „aktualisierte Version mit angepassten Modellparametern“ bezeichnet, anstatt den Fehler einzuräumen. Kein Journalist konnte daraus schnell den Fehler vom Vortag erkennen. Und so wird die bedrohliche Zahl in einigen Köpfen weiter wirken.

Wenn wir von zwei, vier oder gar sechs Prozent der Infizierten sprechen, schwimmt ja auch in dieser Aussage bewusst oder unbewusst die Gewissheit mit, dass es sich hierbei um eine belastbare Zahl handelt. Nun ist die Zahl der intensivmedizinisch betreuten Patienten in der Tat präzise messbar. Aber wie sieht es mit der Gesamtzahl der Infizierten aus?

Es ist inzwischen als Sachverhalt bekannt, dass wir die Gesamtzahl der Infizierten gar nicht kennen. Wer keine Symptome hat, wird nicht getestet, andere auch nur sehr eingeschränkt. Das wissen wir. Aber sobald wieder Zahlen genannt werden, tun wir wieder so, als würden wir diese genau kennen. Was wir kennen, ist die Zahl der positiv Getesteten. Die Zahl der Infizierten ist auf jeden Fall deutlich höher, aber niemand kann sagen, um welchen Faktor. Um dies zu beantworten, bräuchten wir eine repräsentative Stichprobe aus der Bevölkerung. Das ist zur Zeit mangels Testkapazitäten in Deutschland nicht machbar.

Wäre es dann nicht sinnvoller, von der Zahl der positiv Getesteten anstatt von der Zahl der Infizierten zu sprechen?

Da haben Sie völlig recht, ja!

Eine weitere Zahl, die in diesen Tagen immer wieder in den Medien auftaucht, ist die sogenannte Sterblichkeit. Als Statistiker werden Sie diesem Begriff in diesem Kontext sicherlich nicht viel abgewinnen können. Sie sprechen stattdessen lieber von Letalität und Mortalität und weisen darauf hin, dass diese beiden Begriffe gerne vertauscht werden. Können Sie unseren Lesern vielleicht kurz den Unterschied erklären und sagen, warum es so wichtig ist, hier zu unterscheiden.

Man kann Sterblichkeit unterschiedlich definieren. Eine übliche Definition ist Anzahl der Toten auf 100.000 Einwohner. Aber das ist in der jetzigen Diskussion nicht gemeint. Hier geht es um die Frage, wie viele der mit Corona erkrankten Menschen sterben. Nun wissen wir aber nicht, wie viele Menschen überhaupt krank sind. Daher gibt es in der Medizinstatistik die Größe der Letalität, die berücksichtigt, dass wir die Zahl der Infizierten aus der Zahl der bekannt infizierten schätzen müssen. Dadurch ist die Letalität eine von der eigenen Schätzung abhängige, ungenaue Größe. Genauer wird es rechnerisch, wenn man nur die bekannt positiv Infizierten berücksichtigt, meist als Mortalitätsrate bezeichnet. Damit wird die Sterblichkeit an der Krankheit aber deutlich überschätzt, um wie viel ist aber unbekannt. Wir haben also ein Begriffswirrwarr, das sich letztlich damit erklärt, dass wir immer wieder von Infizierten anstatt von positiv Getesteten reden. Im Gedächtnis bleiben davon die hohen Zahlen, etwa die von der WHO genannte Mortalitätsrate von 3,4%. Und das erzeugt Angst.

Meine Bitte, weit über Corona hinaus, ist, dass man sich klarmachen muss, wie so eine Prozentzahl überhaupt definiert ist und sich dann den Zähler und den Nenner genau anschaut. Was davon kennen wir wirklich? In welche Richtung wird die Prozentzahl durch eine Schätzung beeinflusst? Bei Corona heißt das beim Nenner: Steht dort die Anzahl der Infizierten oder die Anzahl der positiv Getesteten? Im Zähler gibt es auch Unsicherheiten, beispielsweise Infizierte, die noch an Corona sterben werden. Im Nenner mitgezählt als infiziert, aber im Zähler nicht dabei.

Wie sieht es bei den Sterbefällen eigentlich mit der Kausalität aus? Wird ein todkranker Mensch, der beispielsweise an einem Multiorganversagen leidet und sich dann mit dem Coronavirus ansteckt und verstirbt, als Corona-Toter gezählt? Wenn man sich das Durchschnittsalter und die Fakten zu den Vorerkrankungen der Todesopfer anschaut, ist dies ja keine abstrakte Frage.

Es sind viele Einzelfälle dieser Art bekannt. Zum Teil werden sie zu den Corona-Toten gezählt. Das hängt vom Erfasser ab. Das hat letztens auch der Präsident des Robert Koch-Instituts – leider erst auf Nachfrage einer Journalistin – zugestanden: „Bei uns gilt als Corona-Todesfall jemand, bei dem eine Coronavirus-Infektion nachgewiesen wurde.“ An was die Person gestorben ist, spielt dann scheinbar keine Rolle.

Sicher gibt es auch Fälle von Personen, die an Corona gestorben sind, aber nicht auf das Virus getestet wurden und die man deshalb nicht mitzählt. Überwiegend scheinen jedoch Fälle mitgezählt zu werden, die nicht an Corona gestorben sind, sondern auch ansonsten gestorben wären. Das gilt in besonderem Maße für Intensivstationen oder Sterbeabteilungen, in denen die Patienten eng zusammengepfercht werden. Da befinden sich unter den Patienten Corona-Fälle und andere, die todkrank und immungeschwächt sehr schnell das Virus übernehmen. Das ist dann ein weiterer Fehler im Zähler, in diesem Fall werden zu viele Sterbefälle protokolliert.

Könnte man dann sogar so weit gehen und sagen, dass die in diesem Jahr sehr milde Grippesaison einen negativen Effekt auf die Zahl der bereits vermeldeten und noch zu erwartenden Corona-Toten haben wird?

In Deutschland war die Grippewelle bislang in der Tat relativ harmlos und es haben viele sehr alte Menschen den Winter überlebt, der auch sonst sehr warm und schneearm war. Diese sind natürlich besonders gefährdet, vor allem, wenn sie schon vorher krank sind. Wir sprechen nicht umsonst von dieser Risikogruppe. Insofern kann es sein, dass über Corona die Gesamtsterblichkeit gar nicht oder nur minimal erhöht wird. Immerhin starben 2018 in Deutschland im Schnitt 2.600 Menschen pro Tag. Da sind statistisch gesehen die bislang knapp über 200 Todesfälle in 14 Tagen durch Corona eine kaum bemerkbare Größe. Wie gesagt, statistisch gesehen, menschlich zählt natürlich jeder Tote.

Das ändert sich freilich, wenn die Dynamik so fortschreitet.

Richtig. Im Moment analysieren wir die Zahlen der Vergangenheit. Was die Zukunft betrifft – und das ist eine deutliche Warnung – haben wir einfach keine Zahlen. Wir können zwar die Zahlen und Entwicklungen der letzten Tage hochrechnen, wissen aber nicht, ob es auch so eintreten wird.

Seit Samstag sind die Wachstumsraten bei den positiv Getesteten zwar zurückgegangen, aber das kann sich noch in eine andere Richtung bewegen. Wir wissen es schlichtweg nicht. Da sollte der Statistiker schweigen, herkömmliche Wachstumsmodelle werden nicht passen und die Entwicklungen aus China sind nur sehr bedingt übertragbar.

Ein großes Problem ist ja, dass wir die derzeitige Debatte ohne belastbare Annahmen führen müssen. Corona ist zur Zeit das alles andere überragende politische Thema. Weltweit werden teils drakonische Maßnahmen ergriffen, um die Infektion einzudämmen. Die Nebenwirkungen, vor allem im Bereich der Wirtschaft, sind tiefgreifend. Es ist bereits von einer kommenden Weltwirtschaftskrise die Rede. Machen wir mal ein Gedankenspiel. Was passiert, wenn in einem oder zwei Jahren die Statistiker zu dem Ergebnis kommen, dass man die Situation zu negativ bewertet hatte und so drakonischen Maßnahmen eigentlich gar nicht nötig waren? Wäre dies nicht der Super-GAU für die Wissenschaft? Könnte sich dann noch ein Politiker vor sein Volk stellen und beispielsweise unter Verweis auf wissenschaftliche Prognosen zu unpopulären Maßnahmen beim Klimaschutz aufrufen?

Da müssen wir gar nicht in die Zukunft schauen. Viele hatten 2009 sehr große Angst vor der Schweinegrippe. Das ist heute vergessen, da es nach der ausgebliebenen Krise auch nicht aufgearbeitet wurde. Die Schweinegrippe wurde völlig überschätzt und verlief schlussendlich milder als viele saisonalen Grippen der Vorjahre. Man hätte aufarbeiten müssen, warum die Schweinegrippe damals medial derart inszeniert wurde und warum die Politik mit drastischen und damals durchaus unbeliebten Maßnahmen bei der Impfstoffstrategie reagiert hat. Daraus hätte man u.a. die Lehre ziehen können, nicht auf einzelne Einflüsterer zu hören. Und, dass man möglichst früh genug saubere Daten braucht.

Jetzt ist es schon fast zu spät, aber zum Anfang der Corona-Epidemie hätte man beispielsweise repräsentativ einen Stadtteil, ein Dorf oder einen Großbetrieb testen können, und hätte so wichtige Daten als Entscheidungsgrundlage gehabt. National und international wird uns nach der Krise so einiges auffallen, inklusive der wirtschaftlichen und sozialen Probleme, die durch heutige Entscheidungen hervorgerufen wurden. Das gehört schonungslos aufgeklärt, um für nächste Krisen Erfahrungen zu sammeln.

Und was sind Ihre Schlussfolgerungen aus dieser Problemlage?

Unser Gesundheitssystem darf nicht völlig auf Profit ausgerichtet sein. Es muss genug Reserven geben, auch wenn es in normalen Zeiten unwirtschaftlich ist. Intensivstationen, die in normalen Zeiten schon zu 80% ausgelastet sind, reichen nicht aus. Auch wenn dies Geld kostet, hier muss dringend investiert werden. Und wenn das private Konzerne nicht können oder wollen, dann muss wieder verstaatlicht werden. Gesundheit ist eben keine Ware, wie attac schon vor langem feststellte.

Meine zweite Schlussfolgerung ist, dass wir dafür sorgen müssten, dass die Medien nicht über die Kraft von Bildern Emotionen erzeugen, die unser Urteil beeinflussen. Wenn man Bilder von Särgen und Sterbeabteilungen aus Italien gezeigt bekommt oder Bilder absolut leerer Regale, dann übersteigen deren Wirkungen auch genannte Fakten. Wenn wir mit der Lupe nur einen kleinen Teil des Ganzen herauspicken, verlieren wir den Überblick. Aber das ist wohl nur ein Traum von der aufgeklärten Gesellschaft mit aufklärerischen Medien.

Wenn wir schon bei den Medien sind. Wie bewerten Sie eigentlich die Rolle, die einzelne Wissenschaftler bei der Kommunikation der Krise und mehr noch bei den politischen Lösungen einnehmen? In Großbritannien gab es ja die Debatte, ob das Land eine Strategie der Herdenimmunität verfolgen soll. Dieses Modell wurde dann unter Bezugnahme auf eine einzige Studie des Imperial College abgelehnt. Die Politik ist heute aufs Geratewohl darauf angewiesen, den Annahmen einzelner Wissenschaftler zu glauben. Dabei sollte die Wissenschaft seit der Aufklärung den Glauben doch abgelöst haben. Sehen Sie da ein Problem?

Das Problem ist grundsätzlich. Wenn wir für die Zukunft etwas wissen wollen, müssen wir mit vielen Annahmen nach vorne gucken. Das ist ein Dilemma. Diese Annahmen müssen von entsprechenden Fachleuten getroffen werden. Dazu sind weder die Politik noch die Medien in der Lage. Wie man aus diesem Dilemma herauskommt, ist nicht so leicht zu beantworten.

Bei nicht so dringlichen Fragen rate ich zu einer möglichst breiten Debatte über die Annahmen und zu Berechnungen mit verschiedenen Annahmen, sogenannten Szenarien. Bei eiligen Fragen müssten eigentlich überwiegend Wissenschaftler zu Rate gezogen werden, die sich in der Vergangenheit bewährt haben. Genau das ist jedoch der Punkt, an dem ich Kritik äußern möchte. Man nimmt oft genau die Leute, die sich in der Vergangenheit geirrt haben und von denen man zum Teil auch weiß, dass sie interessengeleitet sind. Das Robert Koch-Institut ist damals bei der Schweinegrippe schon negativ aufgefallen. Bei anderen Politikbereichen wie der Rentendebatte dürfen sogar hoch belastete Leute, denen man massive Fehler und Interessen nachgewiesen hat, als sogenannte Experten wieder auftreten. Hier wird mir schon fast übel, wenn ich an die negativen gesellschaftlichen Folgen denke. Hier muss die Sauberkeit der beratenden Institutionen überprüft und als Entscheidungsgrundlage genommen werden. „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht“, weiß ja schon der Volksmund. Damit meine ich nicht selbst eingestandene Irrtümer. Das passiert allen, aber dann bitte ehrlich.

Dies ist eine grundsätzliche Forderung von mir an die Politik, im Nachhinein zu prüfen, ob die gewählten Experten etwas Sinniges oder halt Unsinn erzählt haben. Im Zusammenhang mit Corona ist mir die Spitze des Robert Koch-Instituts schon früh aufgefallen.

… dessen Präsident Lothar Wieler Mitte Februar noch verkündet hatte, dass sich das Coronavirus wohl nicht außerhalb von China verbreiten würde.

Lothar Wieler ist mir dann später aufgefallen, als er mit dem Satz „80% aller Fälle verlaufen glimpflich“ scheinbar entwarnen wollte. Damit sagte er jedoch auch, dass 20% aller Fälle eben nicht glimpflich verlaufen und machte Angst. Dabei waren seine Prozentzahlen wieder nur auf die positiv Getesteten bezogen, also nicht auf alle Infizierten. Und am frühen Montag dieser Woche wendete er sich mit der Botschaft an die Medien, dass die Steigerungszahlen zurückgingen, was darauf schließen ließe, dass die Maßnahmen bereits wirkten. Da habe ich mir an den Kopf gefasst und mich gefragt: Was ist das nur für ein Unwissender. Wir haben erst die Daten vom Wochenende. An einem Wochenende wird nun einmal weniger getestet und weniger gemeldet. Am Montagmorgen mit diesen Zahlen an die Öffentlichkeit zu gehen und “vorsichtigen Optimismus“ zu verbreiten, hat mich ehrlich gesagt schockiert. Schon ein Blick auf die Zahlen vom Wochenende davor hätte Wieler warnen müssen. Solchen Wissenschaftlern würde ich gerne Kamera oder Mikrofon entziehen. Da wird das Institut fähigere Menschen haben.

Aber zum Schluss noch etwas Positives, wenn ich darf. In der Krise ist auch viel Solidarität und Gemeinsinn entstanden. Viele denken nach, was wirklich wichtig ist. Das müssen wir im Nachhinein in Politik umsetzen. Über die Formen sollten wir jetzt schon nachdenken.

26.03.20 Corona persönlich überleben

Dem Virus COVIT-19 den Schrecken nehmen und ihm solange wie möglich ausweichen. Rezepte… Rezepte …… Rezepte !

Liebe Freunde,
diesmal möchte ich Ihnen zeigen, warum die in Deutschland und Europa getroffenen behördlichen Maßnahmen Sinn haben, den Menschenrechten sei Dank.
Dazu eine einprägsame Grafik in meiner Moderation.

Andererseits vermittle ich Ihnen heute im Stil der ehemaligen Hobbythek Rezepte, die Ihnen im täglichen Alltag helfen, dieser über uns hergefallenen Seuche möglichst die Stirn zu bieten.
Ich habe dafür in die Schatulle der Hobbythek gegriffen und etliche schon damals existierende Tipps und Rezepte herausgekramt. Sie enthalten ein ganzes Sammelsurium von Maßnahmen, die Ihnen das Leben im Alltag auch unter Corona erleichtern. Ein großes Problem ist ja der Tatsache geschuldet, dass die meisten Mittel, die uns gegen den Virus schützen sollen, im Nu ausverkauft waren. Aber kein Problem, ich zeige Ihnen, dass diese nicht nur selbstgemacht werden können, sondern auch noch besser wirken und besser riechen. Das gilt für die meist unerträglich riechende käufliche Desinfektionsflüssigkeit.

Das liegt am Isopropylalkohol, der aber mit gleicher Wirkung durch Ethanol ersetzt werden kann, dieser sogenannte Ethylalkohol, der im Übrigen allen unseren alkoholischen Getränken seine Wirkung verleiht, ob Bier, Wein, Schnaps Likören usw. In der Apotheke ist er in 95%iger Konzentration unerträglich teuer, weil der Staat eine sehr hohe Alkoholsteuer darauf verordnet hat – auch, um Alkoholiker zu schützen.
Das ist übrigens auch der Alkohol, der dem Brennspiritus seine Energie verleiht. Der ist zwar alkoholsteuerfrei, weil er durch einen speziellen chemischen Zusatz zum Trinken ungenießbar gemacht wurde. Dieser Spiritus könnte durchaus auch als Desinfektionsmittel verwendet werden, doch der Zusatz greift bei empfindlichen Personen die Haut an.
Nun macht sich aber der Ethylalkohol in der Kosmetik sehr nützlich, mit hohen Prozentanteilen ist er z. B. im Eau de Cologne, aber auch vielen anderen Duftwässern wie Rasierwasser oder normalen Parfums enthalten. Um damit kein Schindluder zu treiben, wurde er für diese Anwendungen ebenfalls mit einem Zusatz versehen, der aber die Haut garantiert nicht angreift, ihn aber trotzdem ungenießbar macht. Man spricht von ‚vergällen‘. Der Vorteil: Er ist mit viel weniger Steuern behaftet, deshalb haben wir ihn auch damals in der Hobbythek für jedermann zugänglich gemacht unter dem Namen ‚kosmetisches Basiswasser‘. So können Sie ihn auch durch das Internet beziehen. Viele ehemaligen Hobbythekläden haben durch die Versand-Möglichkeit überlebt. Daraus lässt sich nun eine fantastische Desinfektionsflüssigkeit herstellen. Damit sie noch hautfreundlicher wird, habe ich einen geringen Anteil rückfettendes Glycerin hinzugefügt und, damit die Mikroben abtötende Wirkung noch verstärkt wird, das hervorragende Teebaumöl aus Australien.

Hier das Rezept zunächst in Prozentangabe:
65 % JP Kosmetisches Basiswasser
25 % normales Wasser aus der Wasserleitung
8 % Glycerin
2 % Teebaumöl

Wer will, kann auch noch das Parfum seiner Wahl hinzufügen, dann riecht es besser. Ich selbst nehme eher natürliches Lavendelöl, welches im Sinne der Aromatherapie eine positive Wirkung zusätzlich erzielt.
Damit Sie das leichter umrechnen können, hier noch berechnet auf 500 ml Desinfektionsflüssigkeit:

325 ml Kosmetisches Basiswasser
125 ml Trinkwasser
40 ml Glycerin
10 ml Teebaumöl

Um Ihrer Nase zu schmeicheln können Sie noch Ihr Parfum oder gutduftende ätherische Öle wie Lavendel, Orange, Zitrone und – etwas teurer – Orangenblütenöl hinzufügen.
Der Vorteil, Sie können das nicht nur zur Desinfektion Ihrer Hände, sondern z. B. auch als preiswertes Rasierwasser oder dort, wo Sie etwas desinfizieren wollen – benutzen, nicht nur auf Ihrer Haut.

Seinerzeit haben wir in der HAT auch Mundwasser zum Spülen und Gurgeln vorgestellt. Aber das würde zu weit führen, deshalb Ich möchte mich mit folgendem Rezept begnügen:

Nehmen Sie das normale käufliche Mundwasser Ihrer Wahl. Das ist garantiert noch nicht ausverkauft, und geben 5% Teebaumöl hinzu, also auf
100 ml Mundwasser
5 ml Teebaumöl
Letzteres sorgt garantiert für eine verstärkte Desinfektion im Mund-Rachen-Raum

Zum Teebaumöl noch ein paar Worte: Ich habe mich damit ausführlich beschäftigt und sogar ein Buch unter dem Titel ‚Tausendsassa Teebaumöl‘ geschrieben, zusammen mit dem Arzt Dr. med. Walter Boehres, der lange Zeit in Australien praktiziert hat, wo die Ureinwohner seit Jahrtausenden die Blätter des Teebaumstrauches als wirksame Medizin verwendet haben. Heute wird es an Ort und Stelle auf den Feldern in beweglichen Apparaturen in Form von Wasserdampfdestillation als ätherisches Öl gewonnen.
Die WHO hat ihm sogar eine Monographie gewidmet. Natürlich hat es wie jede chemische Arznei Nebenwirkungen. Der Nutzen aber übersteigt diese bei Weitem. Seit dem wir es in Deutschland über die Hobbythek bekannt gemacht haben, fehlt es bei Millionen von Bürgern nicht mehr in ihren Arzneischränken. Es ist garantiert bakterien- und virentötend, also bei Corona. Selbst die auf hartnäckigen Viren basierenden Warzen lassen sich damit entfernen. So nebenbei lassen sich Wunden und Pickel hautfreundlich desinfizieren.
Selten gibt es Menschen, die allergisch darauf reagieren. Denen empfehle ich einen Vortest: Einfach einen Tropfen Teebaumöl auf die innere Armfläche träufeln, etwas leicht einreiben und verteilen. Wenn die Stelle sich nach einer viertel Stunde rötet, ist Teebaumöl leider für sie nicht geeignet. In dem Fall fügen Sie der Desinfektionsflüssigkeit anstelle von Teebaumöl in doppelter Menge Wasserstoffperoxid aus der Apotheke hinzu.

Dann möchte ich Ihnen noch helfen, ein Ärgernis zu überwinden. Es ist bekannt, dass nicht einmal die Krankenhäuser in der Lage sind, die für die Ärzte unentbehrlichen Schutzmasken für Nase und Mund zu bekommen. Sogar die Bundeswehr ist zur Beschaffung eingespannt worden.
Deshalb habe ich mir eine Alternative für uns Bürger einfallen lassen, die vor dem Ärgsten schützen kann.
Ganz kann man sich ja nie von unseren Mitbürgern isolieren. Wie schnell vergisst man, dass man einen Mindestabstand von 1,50 m einhalten sollte. Natürlich habe ich daran gedacht, dass nicht jeder mit der Nadel so geschickt umgehen kann wie meine Frau, aber sie hat mich auf den Trichter gebracht. Ich würde sagen, in weniger als 5 Minuten kann auch der Ungeschickteste diese Schutzmaske selbst herstellen. Das Design, welches meine Frau Pina mir vorgestellt hat, finde ich genial und in Verbindung mit dem desinfizierendem Teebaumöl patentwürdig:

Anleitung:
Nehmen Sie einen normalen Baumwollstoff oder ein Vlies oder ein gut gewaschenes Betttuch. Auch ein ausrangiertes T-Shirt kann dabei gute Dienste leisten, weil ja die Stoffläden geschlossen haben.
Schneiden Sie daraus ein Rechteck von ca. 20 x 30 cm. – für Kinder kann es auch kleiner sein, für Menschen mit breitem Mund größer.
Falten Sie die längere Seite einfach übereinander. Wenn Sie die seitlichen Ränder jeweils auf beiden Seiten mit einer kleinen Falte vernähen (s. Video). erhalten Sie eine Art Tasche. An den eingeschlagenen Falten rechts und links befestigen Sie ein Gummiband, das Sie um den Hinterkopf führen, damit die Maske sicher am Gesicht festhält. Wollen Sie es perfekter machen, können Sie es unten ein wenig abrunden.
Nun kommt meine Idee mit dem Teebaumöl zum Tragen:
Nehmen Sie ein herkömmliches Papiertaschentuch, klappen Sie es einmal auf und beträufeln es über die ganze Fläche mit 10-20 Tropfen Teebaumöl und stecken es von oben diese Mundschutztasche. Ziehen Sie die Maske über die Nase und fertig ist der Virenschutz. Schon sind Sie weitgehend gefeit gegen den Angriff von Covod-19, ja, sogar die Ansteckung anderer Menschen, die Ihnen unbeachtet zu nahe kommen, wird verhindert. Teebaumöl wirkt sowohl nach außen als auch nach innen (siehe Video)

Besonders einfach – auch bei Schnupfen wirksam – sind meine Nasenstüper aus Toilettenpapier:
Halbieren Sie ein Blatt und geben auf ein Ende vier bis fünf Tropfen Teebaumöl, falten es drei– bis viermal zu einem dünnen Streifen und rollen es vom getränkten Ende ausgehend zu einem Röllchen zusammen, so dass das Teebaumöl nicht direkt mit der Naseninnenhaut in Kontakt gerät. Stecken Sie es in die Nase. Wenn Sie dann aus- und einatmen, verteilt es sich in Nase, Rachen und Bronchien, allerdings erst dann, wenn es die Viren schon abgetötet hat.

Im Falle, dass ich besonders erkältet bin, fülle ich ungefähr 5ml Teebaumöl in ein Fläschchen ab und gebe 10-20 Tropfen ätherisches Pfefferminzöl hinzu. Das macht besonders die Nase frei. Dieses von mir sogenannte Heilpflanzenöl benutze ich einerseits für die Nasenstüper, andererseits inhaliere ich es durch den Mund, in dem ich ein Papiertaschen mit 10-20 Tropfen davon beträufle, zusammenknülle, es in meine Faust gebe, die lose Faust dann in der Nähe des Daumens an den Mund halte und so diese Dämpfe wunderbar ohne sonstige Hilfsmittel inhalieren kann

Natürlich lässt sich der Mundschutz nicht nur einmal verwenden, sondern sooft Sie wollen. Sie müssen nur das Papiertaschentuch herausnehmen, um ihn zu waschen. Dafür brauchen Sie nicht unbedingt die Waschmaschine, es reicht auch eine Handwäsche, weil wir in der Hobbythek ein Sauerstoff-Bleichmittel entdeckt haben, welches schon bei 30°C (lauwarm) bis 40°C (warm) seine volle Wirksamkeit entfaltet. Geben Sie auf
1 Liter warmen Wassers aus dem Wasserhahn
1 kleine Espressotasse oder 2 Kappen vom bewährten flüssigem Hygienebleichmittel der Hobbythek. Lassen Sie es etwa eine Stunde darin ruhen, während dessen tötet der frei werdende atomare Sauerstoff umweltfreundlich sämtliche Bakterien und Viren – auch die resistenten.
Wenn Sie sich mehrere Masken nähen, reicht das für mindestens fünf bis zehn auf einmal, so dass Sie immer welche bereitliegen haben, z. B. für die ganze Familie.
Danach wie jede Handwäsche gut spülen und der Kreislauf beginnt von vorne.

Auch für die Waschmaschine steht aus dem Hobbythek-Waschmittelbaukasten ein bei niedriger Waschtemperatur Mikroben tötendes Bleichmittel mit Namen ‚Proweiß Super‘ zur Verfügung. Sie brauchen dafür nicht den gesamten Waschmittelbaukasten, sondern nehmen Sie Ihr normales Waschmittel und zwar das für die Feinwäsche.
Fügen Sie einfach einen Messbecher davon in den Hauptwaschgang hinzu und Sie gehen auf Nummer sicher, auch wenn sich der Covid-19 ggf. darin verfangen hat, z. B. wenn Sie die Wäsche erkrankter Personen waschen müssen. Übrigens, nicht jeder wird ja bettlägerig und erkrankt schlimm, aber er ist trotzdem Überträger bzw. vorsorglich, wenn die Wäsche von Personen stammt, die sich in Quarantäne befinden. Auch sonstige aufwendige Spezialdesinfektionen der Wäsche werden damit hinfällig.

Sie merken, ich habe mit Hilfe der Hobbythek Methoden entwickelt, mit denen man die Gefahren des Corona-Virus verringern kann.
Herzlichst
Ihr Jean Pütz

Folge 100: ‚Der Vernunft eine Chance‘