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Die Sache mit dem Wasserstoff und seine Probleme

Auszug aus einem Brief an die neugegründete KIT-Forschungsfabrik Universität Karlsruhe.

Wenn wir das Klima in den Griff bekommen wollen, industrielle Anlagen bzw. nach Möglichkeit zu wenden, halte ich für großindustrielle Anlagen die Produktion von grünem Wasserstoff für dringend notwendig.

Nicht nur in Deutschland, sondern in weltweiter Produktion dort, wo Sonne und Wind regelmäßiger und intensiver zur Verfügung stehen. Aber Wasserstoff ist nur ein Zwischenprodukt und viel zu gefährlich im Alltag.

Deswegen muss dringendst die Forschung für nicht nur eine ebenso große Produktionsanlage für regeneratives Methanol folgen.

Gewiss, ein Recycling von CO2 wird dabei unbedingt erforderlich, doch trotzdem frage ich mich, warum die Politik, bisher nicht behindert durch die Wissenschaft, immer noch Wasserstoff als Retter des Energiehungers der Welt propagiert.

Ich selbst bin wie schon öfters gepostet, Dipl. Ingenieur der Elektrotechnik und Schmalspurphysiker und im Parallelstudium empirischer Soziologe. Ich kann also die Beziehungen zwischen Technologie und menschlichem Verhalten beurteilen. Daran scheitert z. B. die Versorgung mit regenerativer Energie ausschließlich aus Deutschland, dem Nichtvorhandensein von ausreichenden Speichern von elektrischer Energie und Methanol.

Viele Bürgerinitiativen lassen schön grüßen. Würde man dieses Problem lösen können und gleichzeitig eine Entwicklungspolitik in Augenhöhe mit den Ländern der 3. Welt ermöglichen.

Überall dort, wo die angesprochenen klimatischen Voraussetzungen gegeben sind, könnten dezentral in der nördlichen und südliche Hemisphäre Produktionsstätten für Methanol entstehen und vor allen Dingen die heutige Monopolisierung der Energieträger beenden. Eine globale und ökologische Marktwirtschaft würde dadurch möglich.

Da ich diese Idee schon öfters propagiert habe, doch niemand begrüßenswerte, neu gegründete Forschungsfabrik als Antwort bekam, bitte ich diese des KIT inständig, mir sachkundige Hilfe zu leisten.

Sind das Utopien oder ….? Warum bin ich ein einsamer Rufer in der Wüste? Warum sind nicht schon Tausende Wissenschaftler auf diese Idee gekommen ? Und Wenn doch, sollten wir schleunigst eine Forschungsgruppe gründen. In meiner Logik ist die einfachste Möglichkeit, ohne milliardenschwere Investitionen in die Infrastruktur, das Klima in den Griff zu bekommen.

Alle Einrichtungen für Transport und weltweite Verteilung dieses regenerativen Methanols sind weitgehend vorhanden, ausgehend von den bisherigen fossilen Energieträgern.

Nach dem Gesetz von Murphy ist die Behandlung reinen Wasserstoffs vom Sicherheitsstandpunkt her zu verantworten. Nicht nur Methanol kann sämtliche fossile Energieträger ersetzen und umgekehrt bei Bedarf wieder in Wasserstoffgas zurück geführt werden.

Ihr Jean Pütz

Die Sache mit dem Wasserstoff und der Klimarettung

Bitte schauen und hören Sie sich zunächst meine, das von mir frei moderierte Video an, in Ergänzung dazu der folgende Text:

Zunächst möchte ich das wichtigste Thema, dass mir seit jeher am Herzen liegt ihnen zur Diskussion stellen. Es geht um die einzige Möglichkeit irgendwann einmal regenerative Energien als Lösung der drängendsten Klimaprobleme und der enormen Kostensteigerung unseres täglichen Energiebedarfs anzusprechen, weg vom unerträglichen Wunschdenken der Politik. Ganz klar spielt da der regenerative Wasserstoff eine wesentliche Rolle, aber er ist nur eine Zwischenstufe, dafür ist er physikalisch zu kratzbürstig. Die enormen Kosten, die er für die Einrichtung einer Verteilungsnfrastruktur benötigt, lassen sich auf ein Minimum reduzieren.

Alle Welt redet vom Wasserstoff. Ich rede von daraus gewonnenem grünen Methanol, welcher dezentral auch in ärmeren Ländern produziert werden kann und deshalb jegliche Monopole wie bisher bei fossilen Energieträgern verhindert (Problem Russland). Dann erhält globale und soziale Marktwirtschaft im wahren Sinne sozial-ökologisch wieder eine Chance – eine Entwicklungshilfe in Augenhöhe. Dieser Wasserstoff im Gefolge Methanol kann überall dort (nördlichen und südlichen Breiten) gewonnen werden. Es handelt sich um Gebiete, die besonders vom Klimawandel durch die Ausweitung der Wüsten gebeutelt sind. Gestatten Sie mir ein wenig Utopie. Dieses regenerative Methanol wird der Energieträger der Zukunft sein. Es kann alle fossile Energieträger ohne Probleme ersetzen.

Es lässt sich preiswert weltweit transportieren ohne große Investitionen in die Infrastrukturen, und selbst bei Tankschiffskollisionen oder Tanklasterunfällen ist es wesentlich ökologisch unschädlicher als transportieren und verteilen von fossilen Energieträgern wie Erdöl usw. Zur Ergänzung und zur Vervollständigung habe ich noch weitere Gedanken im folgenden Linkbeigefügt: https://jean-puetz.net/die-sache-mit-dem-wasserstoff-und-seine-probleme

Folge 251, der Vernunft eine Chance

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Erdgas aus Russland? Gibt es Alternativen, und wie nachhaltig ist das?

Die Energiesituation Deutschland ist extrem prekär. Die Wolkenkuckucksheime der Politik platzen wie Seifenblasen. Okay: „was brauchen wir Kraftwerke, bei uns kommt der Strom aus der Steckdose.“ Dieser spöttische Spruch aus den 60er Jahren feiert fröhliche Auferstehung. Spaß beiseite, aber die wichtige Stabilität unseres elektrischen Versorgungsnetzes isr in großer Gefahr, ohne Kraftwerke geht eben nicht, aber womit sollen die betrieben werden.
Eine mittelfristige hatte dative wären kleinere lokale und dezentrale Kraftwerke in Kraft-Wärme-Kopplung.
Die ökologischen Strategien haben bisher die Wärmeversorgung, die fast genauso wichtig für Gebäude und Industrie ist, fast völlig vergessen. Die sogenannte elektrische Wärmepumpe ist zwar eine Alternative, aber auf lange Sicht überfordert sie völlig die Stabilität unseres elektrischen Netzes. Schon jetzt, das beweisen Fachleute, stand Deutschland vor einem elektrischen Blackout, mit viel Glück wurde das bisher verhindert. Nur das Europa übergreifende Hochspannungsnetz, vor allen Dingen der Kernenergie Strom aus Frankreich, hat das verhindert. Aber auf die Dauer benötigen die Franzosen ihren Strom selbst, insbesondere Weiden sie bisher ihre zusätzlichen mit Erdgas betriebenen Kraftwerke reduzieren wollen, reduzieren wollen.
Die direkte Versorgung Deutschland mit Rennrad ebay Energie aus der Photovoltaik und aus Windkraftwerken funktioniert deswegen nur bedingt, weil die wirtschaftliche Speicherung von elektrischer Energie derzeit unmöglich ist. Es fehlen z.b. die Pumpspeicherwerke und vergleichbare Einrichtungen.
Die weltweite Energiegewinnung mit Hilfe des grünen Wasserstoffs bietet den einzigen Ausweg, aber Wasserstoff hat als sehr flüchtiges Gas physikalische Eigenschaften, die einen Transport und Einsatz für Industrie und im Alltag nur mit extrem hohen Investitionen möglich macht. Das wird leider in der heutigen Diskussion immer wieder vergessen, aber auch hier gibt es eine einfache Alternative, dort wo der Wasserstoff mit Hilfe von Photovoltaik oder Windenergie gewonnen wird, sollte er unmittelbar in flüssiges Methanol verwandelt werden, dafür ist nur wenig Energie erforderlich, jedenfalls viel weniger als wenn er bei -252 Grad verflüssigt würde. Dieses regenerative Methanol alle bisher eingesetzten fossilen Energien ersetzen, ohne dass die vorhandenen Einrichtungen erheblich verändert werden müssten. Alles ist schon in der heutigen Infrastruktur vorhanden, sowohl der Transport über Meere, über Land und die Verteilung zu den eigentlichen Verbrauchern. Z.b. um die angesprochenen dezentralen Kraftwerke in Kraft-Wärme-Kopplung zu versorgen.
Es wird sich auch mit wenig Aufwand wieder in Wasserstoff zurückgewinnen, z.b. um es in der Eisen und Stahlproduktion einzusetzen.
Der einzige Nachteil, es benötigt institutionell ein Recycling von Kohlendioxyd in Form von Kohlensäure. So wird aus Methanol auch ein perfekter regenerative Treibstoff für alle Fälle.
Hier einige Links die meine Thesen unterstützen, es geht halt nur mit Vernunft.
Interessantes zum Thema
Ein Brief an das EU-Parlament bzw die EU, die meinen Vorschlag zum Thema Methanol unterstützt. Bisher habe ich noch keine Antwort. Hier der Link

Folge 255: der Vernunft eine Chance.

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NATO ein Friedensengel?

Ja: bisher nur für Europa , aber global: nein.!! Oder ist Russland Putin der Teufel.?
Kommt jetzt der Krieg im Zusammenhang mit dem handfesten Streit zwischen Russland und der Ukraine zu uns? Ganz eindeutig, hierbei schießt die NATO über ihr eigentliches Ziel hinaus. Frieden vor unserer Haustür ist nur möglich, wenn wir genauso die russischen Interessen berücksichtigen wie die globalen der USA.
In einem für die Deutschen glücklichen Augenblick der Geschichte hat uns Gorbatschow aus heiterem Himmel die Wiedervereinigung ermöglicht! Leider hat auf Geheiß der USA, die NATO damals die großen Chancen für nachhaltigen Frieden in Europa verworfen. Hören sich dazu den folgenden Podcast an, in dem der berühmte und glaubwürdige Politiker, Klaus von Dohnanyi, kürzlich dem WDR ein bezeichnendes Interview gegeben hat:
Darin erklärt er vieles, warum heute die Kriegsgefahr immer aktueller wird und warum Russland in der ganzen Welt, insbesondere in Afrika und Südamerika, viele Bemühungen des Westens konterkariert. Heute könnte man durchaus die Behauptung aufstellen, dass der Staatsmann Gorbatschow vom Westen betrogen worden ist, denn ursprünglich wurde versprochen, dass die NATO niemals an die Grenzen Russlands heranrücken würde. So erlaubte Gorbatschow die Wiedervereinigung Deutschlands. Aus der Sicht von heute könnte man sagen, Gorbatschow war naiv, weil er sich dieses nicht in einem völkerrechtlich bindenden Vertrag versichern ließ. Den verbalen Beweis finden Sie im folgenden Link. Der damalige Außenminister Genscher versprach ihm das in Anwesenheit des amerikanischen Außenministers, der dem nicht widersprach.
Hier der Link dazu:
Ich bin ganz sicher, dass die ehemalige UdSSR ohne diese Versicherung niemals ihre Truppen aus der DDR zurückgezogen hätte.
Kein Wunder, dass sich Putin und Russland heute als vom Westen betrogen fühlen. Viele seiner Entscheidungen sind, ohne sie zu rechtfertigen, auf diese Ursache zurück zu führen. Er sieht den Westen als Feind an und die USA-Propaganda reicht ihm die Hand. Leider wird dadurch auch unsere seriöse Presse angesteckt, für viele Bürger wird Russland immer mehr zum Erbfeind. Wenn das so weitergeht, rückt ein vernunftbetonter Frieden in weite Ferne. Ohne Übereinkunft mit Russland, die auch seine Interessen nüchtern mit einbezieht, wird zumindest Europa in der Katastrophe enden. Man bedenke, Russland ist eine Atommacht, aber in die Enge gedrängt, kann jeder Staat zum Selbstmörder werden, insbesondere in autoritären Systemen. Wir Deutschen haben dieses Scenario am Ende des Krieges ja leidvoll erlebt. Wenn Hitler über Kernwaffen verfügt hätte, hätte er sie auch als ‚Wunderwaffe‘ eingesetzt. Das ist die große Gefahr.
Noch ein Wort zu den drohenden Sanktionen, die Putin in Angst und Schrecken versetzen sollen, sprich u. a. ‚Ostseepipeline‘. Abgesehen davon, dass sein Erdgas als Brückentechnologie für Deutschland zur Klimarettung unentbehrlich ist, kann sich Putin nur ins Fäustchen lachen. Wenn der Westen nicht mit ihm kooperieren will, steht China Gewehr bei Fuß, um alles zu konterkarieren. Chinas autoritärer Herrscher Xi Jinping wird liebend gerne diese Funktion übernehmen. Weil China immer mehr die weltweite Hegemonie in der Wirtschaft anstrebt, treiben wir Putin in seine Arme. Das ist die eigentliche Gefahr, die alle demokratischen Länder bedroht. Nicht nur die geschickte Seidenstraßen-Ideologie mit hohen Krediten an die anliegenden Länder, sondern auch in Afrika und Südamerika machen Russland und China schon heute immer mehr gemeinsame Sache. Stichwort: Was Russland anbelangt, Syrien, Mali, Venezuela usw.
Kurzum: Nur ein Arrangement mit Russland, welches die Ukraine zum wichtigen Pufferstaat zwischen östlichen und westlichen Interessen macht, und dass davon extrem wirtschaftlich profitieren kann, ist die Lösung. Krim hin – Krim her, und Donbass als neutralisierter Staat, in dem Bürger russischer und ukrainischer Sprache gleichberechtigt nebeneinander leben können. Als auch Luxemburger weiß ich die Rolle dieses Pufferstaates zwischen Frankreich und Deutschland sehr zu schätzen. Seinen enormen Wohlstand verdankt es heute ausschließlich den vielen EU-Institutionen und Banken. Der Total-Abbau der noch zu meiner Zeit vorherrschenden Stahlindustrie, konnte so ohne soziale Verwerfungen verkraftet werden. Ein Modell für Donbass?
ie Hoffnung stirbt zuletzt, gefordert sind kluge Politiker
Jean Pütz
Folge 250 Der Vernunft eine Chance

 

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Krieg oder Frieden, das ist die Schicksalsfrage Europas

Nicht nur der russische Dichter Lew Tolstoi hat seinen berühmten Roman diesem Thema gewidmet, auch unsere Großväter, Väter und meine Generation als Jugendliche haben die konkreten Folgen von Kriegen erleben müssen, wenn sie überhaupt überlebt haben. Mein deutscher Großvater ist z. B. im Ersten Weltkrieg an der Somme gefallen, eine unangebrachte Bezeichnung für eine spezielle Art von Hinrichtung.
Nach dem Zweiten Weltkrieg, den ich persönlich mit allen Schrecken erleben musste, haben wir nie für möglich gehalten, dass der Kriegt jemals in Europa wieder als Mittel der Politik eingesetzt würde. 75 Jahre Frieden – soll das jetzt vorbei sein? Die Vereinigung Europas hat das bisher möglich gemacht.
Diesen Kommentar verfasse ich heute aus der Europa-Stadt Straßburg. Das Video ist deshalb leider technisch nicht so ganz perfekt, doch ich fühlte mich dazu veranlasst, weil diese Stadt ein Symbol für Frieden und Überwindung einer Erbfeindschaft zwischen Franzosen und Deutschen darstellt. So etwas ist auch mit Russland möglich. Ich weiß nicht, ob Politiker so vergesslich sind, aber offenbar sind ihnen Ideologien wichtiger, als dass Menschen in Frieden leben können. Es ist nicht zu leugnen, dass derzeit große Gefahr besteht, in eine kriegerische Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine hineingezogen zu werden.
Auch die Ukraine ist kein Musterknabe was Demokratie und Einhaltung von Verhandlungsergebnissen anbelangt. Frieden oder wenigstens eine Art Waffenstillstand kann nur entstehen, wenn man beiderlei Interessen miteinander vergleicht und zu einem Ausgleich kommt. Putin, als vom Westen und der NATO deklarierter Kriegstreiber, hat legitime Interessen, die er jetzt gerade In Moskau ganz deutlich gegenüber dem französischen Präsidenten, Emmanuel Macron, artikuliert hat. Der Westen, insbesondere die USA und die NATO, täten gut daran, wenn sie diese Interessen berücksichtigen würden. Der berühmte SPD-Politiker Klaus von Dohnanyi, hat heute, am 09. Februar im Deutschlandfunk ein Interview gegeben, in dem deutlich zum Vorschein, dass die NATO-Erweiterung bis an die Grenzen Russlands ein historisch großer Fehler war. Verantwortlich dafür wären besonders die Politik der USA und in deren Gefolge die der NATO-Staaten.
Hier der Link zu diesem Hörfunkkommentar:
Ich hoffe, dass diese klugen Aspekte in zukünftigen Verhandlungen wesentlich mit prägen. Sollte ein Krieg tatsächlich entstehen, würden die angedrohten Sanktionen nur Deutschland schaden – Stichwort: Ostsee-Pipeline. China steht bereit, Russland die dadurch entstehenden Nachteile umgehend zu kompensieren. Ist die Ukraine, in der vorwiegend Oligarchen das Sagen haben, das Wert?
Als unverschämt und anmaßend empfinde ich, was der ukrainische Botschafter, Andrij Melnyk in Berlin im Presseinterview verkündet hat. Er beschimpft die Deutschen, dass sie der Ukraine keine Waffen liefern. Hoffentlich bleibt die Regierung der Ampelkoalition bei der Ablehnung und erträgt das Drängen auch mancher NATO-Staaten, die die BRD als wenig solidarisch bezeichnen.
Frieden ist wichtiger als alles und ein Krieg ist niemals durch Lieferung von Waffen verhindert worden. Nur kluge Diplomatie hilft weiter. Die russischen Bürger sind keine Erbfeinde.
Folge 249 Der Vernunft eine Chance

 

Die Explosion der Nebenkosten hätte verhindert werden können!

Seit Jahren fördern und sparen die Bundesregierungen am falschen Ende. Jetzt läuft sogar die verhältnismäßig geringe Förderung zur Verbesserung der Energieeffizienz in Gebäuden aus. Dabei hätte gerade diese Maßnahme erheblich zu einer geringeren CO2-Belastung aus Deutschland heraus beitragen können.
Während seit über 50 Jahren feststeht, dass in den Gebäuden am meisten Energie zum Heizen und Kühlen benötigt und ein großer Teil davon verschwendet wird, nimmt die Politik das hin. Statt dessen hat die grün-gefärbte Umweltpolitik den Verkehr ins Visier genommen. Der CO2-Ausstoß aller unserer privaten Autos macht nur 6 – 8 % vom deutschen Kohlendioxid-Aufkommen aus. Dem gegenüber entweicht in allen Gebäuden so viel nicht genutzte Wärme, die 40% dieses klimaschädlichen Gases in die Atmosphäre freisetzt. Man beachte: 8% gegen 40%! Mit strengeren Gebäudeenergiegesetzen und Förderung technischer Maßnahmen hätte das verhindert werden können. Doch damals übten die Lobbyisten der Bauwirtschaft so viel Einfluss aus, dass dieses Problem selbst beim Neubau von Gebäuden vernachlässigt wurde und immer noch wird. Angeblich würde das das Bauen unnötig verteuern. Heute ist das ungeliebte Kind in den Brunnen gefallen. Um von diesem Desaster abzulenken, fordert die Politik eine Revolution der Mobilität, und greift vor allen Dingen unsere individuellen Kraftfahrzeuge an, obwohl das nur wenig zur CO2-Reduktion beiträgt. Als Heilbringer wird das Batterie-schwere Auto betrieben, eine völlige Fehleinschätzung.
Wie kam es zu diesem Irrsinn? Tatsächlich ist es nicht einfach, dem Burger plausibel zu machen, dass vor allen Dingen der enorme Wärmebedarf der modernen Gesellschaft für die Klima-Misere verantwortlich zeichnet. Der Anteil der Wärme wird grundsätzlich unterschätzt, man benötigt schon einige naturwissenschaftliche Grundkenntnisse um das zu begreifen.
Ein Beispiel soll das versinnbildlichen:
Um einen Liter Wasser, z. B. für den Tee- oder Kaffee-Aufguss, von 10 Grad aus dem Wasserhahn zum Sieden auf 100 Grad zu bringen, werden 90 Kilokalorien benötigt . Mit dieser Energiemenge könnte man – grob gerechnet – drei Personen in einem Aufzug 100 m hoch transportieren, also mehr als 30 Etagen hoch. An diesem Beispiel kann jeder erkennen, wie leicht allein vom Gefühl her, die Wärme am Energieaufwand unterschätzt werden kann.
Das nutzen dann die Schöngeister in der Regierung populistisch aus. Es ist einfacher einem Bürger klarzumachen, dass, wenn ein Auto im Auspuff kein CO2 ausstößt, es umweltfreundlicher wäre, als sich für hocheffiziente Hyperhybrid-Elektro-Autos zu entscheiden, die nur 1,5 Liter Treibstoff auf 100 Kilometer benötigen, der sogar mit grünem Methanol CO2-neutral fährt. Welcher Abgeordnete beschäftigt sich mit solchen Möglichkeiten? Der kann sich sogar damit brüsten, von Naturwissenschaft und Technik keine Ahnung zu haben, und keiner nimmt ihm das übel. Er ist auf Gedeih und Verderben den angeblich so objektiven Sachverständigen und Lobbyisten angewiesen. Wenn unsere repräsentative Demokratie Bestand haben soll, muss sich da etwas ändern, denn nur Technik und Naturwissenschaft kann den Weg aus der Klimakrise ebnen.
Konkreter Ratschlag an unseren Wirtschafts- und Klimaminister Robert Habeck:
Sehr geehrter Herr Habeck, wenn sie klug sind, erneuern sie dringendst diese Förderung zur Verbesserung der Energiebilanz in unseren Gebäuden. Nicht kleckern, sondern klotzen, und nutzen Sie die Hunderte von Milliarden-Förderung, die bisher für nichts und wieder nichts der Automobilindustrie geschenkt wurden, für die zukünftige Verringerung des Energieverlustes in Alt- und Neu-Gebäuden. Dass dabei auch verbesserte Technik helfen kann, habe ich vor 32 Jahren, 1990, in zwei Sendungen im 1. Fernsehprogramm in der renommierten Sendereihe ‚Bilder aus der Wissenschaft‘ gezeigt. Dort habe ich bewiesen, dass es möglich ist, mit existierender Technologie und gezielten Investitionen den Energiebedarf um 95% zu reduzieren. Übrigens, diese Tipps habe ich persönlich verwendet und lebe CO2-neutral in einem Energie-Plus-Haus, aus Überzeugung und ohne Inanspruchnahme von Förderungsmittel. Nur so wird es möglich, die ambitionierten Ziele zur Klimawende bis 2049 konkret zu realisieren.
Jean Pütz
Folge 245: Der Vernunft eine Chance

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Robert Habeck, und sein vergeblicher Kampf gegen die Windmühlen

Frei nach Don Quijote, der Held, der von ganz Spanien verehrt wird. Sein berühmter Dichter Cervantes löst das Problem mit Humor, der geht Harbeck und den Grünen aber völlig ab, die meinen es bierrnst.
Die deutsche Politik hat sich in einer Fiktion verrannt, leider auch die neue Ampelkoalition unter Olaf Scholz. Aus populistischen Gründen wurden die unrealistischen Wunschvorstellungen der Grünen kritiklos übernommen. Tragisch ist, dass der Politik diese Wolkenkuckucksheime durch die Naturgesetze langfristig einen Strich durch die Rechnung gemacht werden.
Wie konnte es soweit kommen? Es scheint, dass die Schwarmintelligenz der Deutschen in Sachen ‘technologisches Wissen‘ nicht ausreicht, um auf demokratischem Weg den Regierenden einen Riegel vorzuschieben. Die Ziele der Klimarettung sind lobenswert, doch sobald es um die Realisierung geht, schweigt des Sängers Höflichkeit. Der Teufel steckt im Detail, die Nebenwirkungen und Risiken bestimmter Klimagesetze und Vorhaben wurden nicht erkannt oder bewusst verschwiegen.
Verhängnisvoll ist dabei, dass sich die Regierung mit Beratern umgibt, die ihrer Aufgabe nicht gerecht werden: ‚wes‘ Brot‘ ich ess‘, des Lied ich sing‘, denn viele dieser Fachleute stammen aus Universitäten und Forschungseinrichtungen, die in ihren Drittmitteln von Subventionen, Zuwendungen und Forschungsaufträgen der politischen Instanzen abhängig sind. So hat sich klammheimlich auf Kosten der Glaubwürdigkeit der Wissenschaft political correctness breit gemacht. Hinzu kommt, dass auch die Abgeordneten des Bundes und der Länder nicht mehr das Volk repräsentativ vertreten können, Techniker und Ingenieure spielen nur eine untergeordnete Rolle, dafür sind aber Schöngeister, Bürokratiespezialisten und Juristen in der Mehrzahl vertreten, die der Retorik mächtig sind, das heißt gut reden und argumentieren können, auf Fachkenntnis kommt es weniger an.
Dann gibt es noch ein fast unüberwindliches Problem: Naturwissenschaftler müssen, um Beweise zu liefern, rechnen und in Statistiken kramen können, damit wird es kompliziert und umfangreich.
Und welcher Abgeordnete hat schon die Zeit und macht sich die Mühe, sich fundamental damit zu beschäftigen? Meistens wachsen diese Expertisen zu einem unüberschaubaren Buch an. Noch schwieriger ist es, dies dem Bürger plausibel zu machen. So haben Populisten leichtes Spiel, auf Vorurteile und Nichtwissen zurück zu greifen und Ziele zu setzen, die nur plausibel erscheinen, aber nicht erreichbar sind. Beispiel: Mit regenerativem Strom könne man angeblich den deutschen Energiebedarf decken, die am meisten CO2-erzeugende Wärme-Energie wird dabei völlig vergessen, so etwas nennt man Primär-Energiebedarf – oder, wenn ein Auto keinen Auspuff hat, sei es umweltfreundlich – oder, aus Deutschland heraus könne das Klima der Welt gerettet werden. Das alles führt zu katastrophalen Fehleinschätzungen, die Deutschland in Zukunft aus dem Kreis der erfolgreichen Industrienationen hinauskatapultieren.
Zum Resignieren ist allerdings auch kein Anlass, wenn wir die regenerative Energie nicht nur in Deutschland suchen, sondern über den eigenen Tellerrand hinweg dezentral die Länder einbeziehen, die mehr von der Sonnen-Energie profitieren oder darunter leiden wie wir, rund um den 52. Breitengrad. In diesen Tropen und Subtropen liegen vorwiegend die Entwicklungsländer. Sie eignen sich besonders zur Gewinnung von regenerativen Energien.
Dazu habe ich, Jean
Pütz, ein umfangreiches Konzept entwickelt, welches den Ruf ‚Klimarettung‘ verdient. Stichwort: Wasserstoff und daraus produziertes Methanol, das sämtliche Energieträger ersetzen kann auf Basis von vorhandener Infrastruktur für Transport und Verteilung dieses flüssigen Methyl-Alkohols. Die Billiarden-schweren Investitionskosten fallen weg. Aber welche politische Instanz macht sich schon die Mühe, einem kleinen Querkopf wie mir, auch nur Aufmerksamkeit zu schenken – trotzdem entwickelt sich immer mehr vernunftbetonter Widerstand unter Ingenieuren und Chemikern – ein Hoffnungszeichen.
Folge 244 Der Vernunft eine Chance
Wenn Sie sich die Mühe machen wollen, einige meiner Thesen nachvollziehen zu wollen, dann lesen Sie bitte die folgenden Links:

 

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Drohende Kriegsgefahr ! Muss Russland Deutschlands Erbfeind bleiben ? oder … mit Song von Udo Lindenberg

Was aus einer Hass-Ideologie entsteht, lehrt die Geschichte. Der Krieg gegen Frankreich 1870/71, der mit dem letzten deutschen Sieg endete, nahm Deutschland zum Anlass, Frankreich insofern zu verhöhnen, als sich der Preußenkönig Wilhelm im Versailler Schloss zum Kaiser krönen ließ, ohne Rücksicht auf die nationale Volksseele. Elsass-Lothringen, das einzige Industriegebiet Frankreichs, wurde annektiert. Damals fand der Krieg vorwiegend unter der Clique der Militärs statt, der Kaiser als großer Heerführer. Daraus resultierte eine Überheblichkeit, die letztlich zum Ersten – genannt – Weltkrieg – führte, weil nicht nur alle Staaten Europas, sondern auch die USA involviert wurden. Eine große Rolle spielte dabei die Propaganda, die in Frankreich und Deutschland dazu beitrug, dass selbst die Bürger dieser Völker vom jeweiligen Erbfeind überzeugt waren. So grenzt es an ein Wunder, dass es weitsichtigen europäischen Politikern durch die spätere Bildung der Europäischen Gemeinschaft gelang, einen Schlussstrich zu ziehen und nachhaltigen Frieden zu schaffen.

Auch Russland, zunächst als UDSSR, wurde schon im 2. Weltkrieg als deutscher Erbfeind deklariert. Anders sind die Millionen von Verbrechen der Nazis an diesen Völkern durch Wehrmacht, SA und SS nicht zu verstehen. Der NS-Propaganda gelang es, diese meist slawischen Völker als Untermenschen zu verunglimpfen. So beteiligten sich sogar unbescholtene deutsche Bürger an dem Gemetzel an der Zivilbevölkerung. Dass auch heute noch Restbestände dieser Erbfeind-Ideologie existieren, liegt auch an der verheerenden Hegemonial-Politik Stalins, die nicht nur Millionen Russen das Leben kosteten, sondern auch z. B. zur Gründung der DDR beitrug, die sich zwar demokratisch nannte, aber zum Unrechtstaat mutierte. Natürlich ist an dieser negativen Einstellung auch der ‚Kalte Krieg‘ beteiligt, der häufig an einem weltzerstörenden Atomkrieg vorbei schrammte.

Die große Chance, dieser gefährlichen Erbfeindschaft nicht nur Deutschlands gegen Russland ein Ende zu setzen, wurde verpasst, als sich Michael Gorbatschow – durch welche Eingebung auch immer – auf die Menschenrechte besann, was nicht nur Deutschland die Einheit brachte, sondern auch vielen osteuropäischen Staaten die Selbstbestimmung ermöglichte. Die westlichen Mächte versagten fundmental weil sie glaubten, das kommunistische System mit viel Triumpf-Geschrei endgültig besiegt zu haben. Der amerikanische Präsident Obama ließ sich in einer Pressekonferenz sogar dazu verleiten, Russland nur noch als ‚lokale‘ Macht zu deklarieren, die in der Weltpolitik nur noch eine unbedeutende Rolle spielt. Wer Russland kennt, der weiß, dass das den Stolz eines jeden Bürgers verletzen musste und den Aufstieg Putins mit seiner Machtpolitik erleichterte.

Aber bleiben wir noch in Deutschland: Immerhin verdanken wir den Russen die Deutsche Einheit. Auch dabei hat Gorbatschow eine entscheidende Rolle gespielt. Er akzeptierte sogar, dass der freie, noch getrennte DDR-Staat, sich in die Bundesrepublik integrieren konnte. In den Verhandlungen wurde auch erreicht, dass sich das in der DDR befindliche russische Militär endgültig aus Deutschland zurück zog, allerdings unter der Voraussetzung, dass das entstehende Macht-Vakuum nicht zur Expansion der NATO bis nahe an die Grenzen Russlands führen würde. Die damalige Bundesregierung nahm das ebenso wie die Westmächte zur Kenntnis. Leider gibt es dazu keinen völkerrechtlich bindenden Vertrag.

Dass die Westmächte inkl. Bundesrepublik sich daran nicht hielten und eine einmalige Möglichkeit zur Friedenssicherung verpasst wurde, nutzt Putin heute mit seinem Eintritt in die Weltpolitik. Die Probleme in Syrien, Armenien, Moldawien und vor allen Dingen die Ukraine sind die Folgen. Wenn sogar der Westen Putins Forderungen nach der Garantie verweigert, die Ukraine nicht in die NATO aufzunehmen, sollten sich die NATO-Strategen nicht wundern, dass Russland Unruhe an den Grenzen schürt und in seinem Sinne Machtpolitik betreibt. Dazu gehört auch die Annexion der KRIM, wo die russische Schwarzmeer-Flotte seit fast einem Jahrhundert beheimatet war. Auch in Syrien gibt es einen wichtigen Mittelmeer-Stützpunkt für diese Flotte. Diese Interessen zu berücksichtigen und nicht mit Sanktionen zuzupflastern, muss jede Friedenspolitik beinhalten.

Sehen und hören Sie sich dazu meine Gedanken zum Jahreswechsel an. Dabei steht der Frieden im Vordergrund.

Empfehlenswert ist auch ein Song, den Udo Lindenberg diesem Thema gewidmet hat. Vielleicht hilft er Ihnen, liebe Facebook-Freunde, ins neue Jahr zu starten. Auch in der Weltpolitik spielen Gefühle eine wesentliche Rolle. Hoffentlich ist unsere neue Außenministerin in der Lage, alle diese Fakten zu berücksichtigen. Dazu wünsche ich ihr viel Erfolg

Hier der Link

Folge 240 Der Vernunft eine Chance

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2G Coronavirus Schutz nimmt nach vier Monaten rapid ab

Erst nach ä der Boosterimpfung ist der Körper wieder besser als je zuvor geschützt.

Also Vorsicht, nicht leichtsinnig auf die schützende Maske , besonders in der Öffentlichkeit, verzichten und, wenn möglich, Distanz waffen. Die neue Omega-Variation lässt grüßen!!

Die Diskussion rund um den Impfzwang geht völlig quer. Was nicht berücksichtigt wird ist, das auch Geimpfte nach relativ kurzer Zeit ihre Immunität gegen Corona verlieren, weil die Impfstoffe nur begrenzt in der Lage sind, unseren Körper zu schützen. Das gilt für fast alle Impfstoffe. Dies wird aber in der Öffentlichkeit viel zu wenig diskutiert, obwohl 2G ja schon Gesetzescharakter bekommen hat.

Kein Zweifel, die beiden Impfstoffe von BioNtech und Moderner, also diese mRNA Impfstoffe, besitzen die wenigsten Nebenwirkungen aller bisher in der Medizin bekannten Impfstoffe. Man hat leider den Bürger viel zu wenig darüber informiert, dass diese begrenzte Wirksamkeit Probleme bereiten kann. Z. B., dass die BioNtech-mRNA zwar anfangs über 90% der Menschen schützt, aber diese Eigenschaft fällt nach 4 Monaten schon auf 70 % und nach 7 Monaten gar nur noch auf 20 % zurück. Zwar schützt das immer noch gegen die schlimmsten Corona-Auswüchse, trotzdem ist es logisch, wenn 2G nur noch begrenzte Aussage-Fähigkeit besitzt und einige wenige Kranke auf der Intensivstation landen, allerdings nur maximal 10%. Wie die Krankenhäuser melden, sind es vorwiegend die Ungeimpften, die für die Überlastung des Gesundheitssystems verantwortlich sind. Auch wenn auf Impfzwang verzichtet wird, müsste die Moral die Impfverweigerer zum Nachdenken bringen. Insbesondere, weil die Nebenwirkungen des Impfstoffs zwar einzelne Bürger treffen können, diese sind aber beherrschbar im Gegensatz zu einem Corona-Ausbruch. Das Risiko ist tausendmal größer.

Hören Sie sich bitte dazu meine Moderation an.

Problem erkannt – Problem gebannt. Die Wirksamkeit lässt sich auf fast 100% durch eine 3. Impfung, genannt Booster-Impfung, wieder herstellen. Vielleicht ist Moderna dabei etwas empfehlenswerter als BioNtech, insbesondere, weil die Impfdosis fast auf die Hälfte gegenüber der Erst-Impfung reduziert wird.

Leider hat die Politik bisher eine stümperhafte Information rund um Corona geliefert, die nicht hilfreich war, sondern im Gegenteil, die Menschen verunsicherte. In dieses Manko sind natürlich die Verschwörungsaktivisten gestoßen und haben insbesondere in deutschsprachigen Ländern den Glauben an die Wissenschaft erschüttert. Das ist einer der Gründe der vielen Menschen, denen die Angst vor dem Impfen nicht mehr auszutreiben ist. Ob der Impfzwang die Spaltung der Gesellschaft begrenzt, ist eine zweite Frage Infolge dessen melde ich mich hier bei Facebook ungern zu dem Corona Thema, aber wenn ich als Wissenschaftsjournalist mehr Einsichten habe, als der Normalbürger, dann bin ich moralisch dazu verpflichtet. Das ist der Grund weshalb ich mich noch einmal gemeldet habe, trotz ganz übler Beschimpfungen der Partei der Impfgegner. Manche wurden sogar von Facebook ausgegliedert.

Die Moral von der Geschicht‘: Bevor überhaupt über allgemeine Impfpflicht diskutiert wird, müssen die neue Bundesregierung und die Regierungen der Länder ihre Hausaufgaben machen und alle anderen Maßnahmen ausschöpfen, z. b. die Booster-Impfung extrem forcieren und die Impfwerbung intensivieren. Wenn nichts hilft, wird wahrscheinlich nicht nur ein Lockdown, sondern auch ein Impfgebot für alle nicht zu vermeiden sein.

Hier im Link die Tabelle: Wirksamkeitsdauer der verschiedenen Impfstoffe:

Link zu ‚Drei Fragen und drei Antworten zu Corona‘

Folge 237 Der Vernunft eine Chance

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Staatlich verordnete Impfpflicht , oder Impfverweigerung? Was hilft weiter ?

Warum impfen lassen, wenn die Inzidenz über 500 steigt, das heißt, wenn sich von 100.000 Bürgern täglich über 500 infizieren?
Das Problem ist, dass dann die Krankenhäuser, insbesondere die Intensiv-Stationen Gefahr laufen, überlastet zu werden und lebensnotwendige Operationen behindern. Die Erfahrung in den Kliniken zeigt, dass sich auf den Intensiv-Station bis zu 80% Patienten befinden, die nicht geimpft waren. Einerseits beweist diese statistische Quote, dass schwere Verläufe der Corona-Erkrankung mit extrem langer Behandlungszeit bis hin zum Tod durch die Impfung mit dem mRNA-Serum von BionTech weitgehend hätten verhindert werden können, und dass selbst bei Gesundung eine Nachwirkung durch Long-Covid-Syndrom wesentlich schwächer ausfällt.
Dagegen sind Ungeimpfte gegenüber den schweren Corona-Verläufen völlig ausgeliefert. Deswegen lohnt es sich nicht, auf Impfstoffe mit abgetöteten Viren, die wesentlich mehr Nebenwirkungen erzeugen, oder auf sündhaft teure Medikamente, die sich in der Entwicklung befinden, zu warten.
Leider werden von Impfgegnern die Impfdurchbrüche und Nebenwirkungen des mRNA-Serums aufgebauscht. Von vornherein war bekannt, dass selbst der beste Impfstoff nur bei etwas mehr als 90% der Menschen eine ausreichende Immunisierung bewirkt. Übrig bleiben also ca. 10%, das sind in Deutschland, wenn alle geimpft wären, fast 8.000.000 Menschen. Wenn man annimmt, dass nur 1% der Bevölkerung infiziert wird, dann sind das immer noch 80.000, die selbst mit regelmäßiger Impfung erkranken können.
Hinzu kommt, dass das heimtückische Virus durch die schwächer werdende Impfwirkung bereits nach 6 Monaten wieder viel Angriffsfläche findet. Umso wichtiger ist die Nachimpfung, bezeichnet mit der neuen Wortschöpfung ‚Booster-Impfung‘. Wenn man das alles in Betracht zieht, ist die verhältnismäßig geringe Anzahl der Durchbrüche verblüffend und macht, auf die große Zahl bezogen, das Impfen noch wertvoller.
Trotzdem nutzen die Verschwörungs-Theoretiker diese nach physikalisch-biologischen Gesetzen verständlichen Nebenwirkungen, um ängstliche Bürger zu verunsichern und den Wert der Impfung generell infrage zu stellen.
Hier nun der in der Moderation versprochene Link der die Dauer der
Wirksamkeit verschiedene Corona- Impfstoffe plastisch darstellt.
Da bleibt die Frage, welche Absicht steckt hinter diesen oft auch als Querdenker bezeichneten Aktivisten.
Dazu kann ich eigene Erfahrungen beitragen: Nachdem ich objektiv bei Facebook die technische Methode der Impfstoff-Gewinnung mit selbst hergestellten Grafiken dargestellt habe, bekam ich über 750 schriftliche Kommentare meiner Abonnenten. Etwa 100 von ihnen lobten mich über den Klee und verlangten, ich solle in die Politik eintreten. Doch 650 ergossen einen Shitstorm über mich. Was juckt diese Verschwörungs-Idioten, sich überhaupt so zu engagieren. Die Auswertung dieser negativen Zuschriften zeigte mir, dass darunter im Schwerpunkt Menschen standen, die die deutsche Demokratie und den Staat generell verabscheuen. Sie schüren ganz bewusst Ängste, um ihre politischen Ziele, die oft in Richtung Faschismus oder Extremismus deuten, gegen jegliche Vernunft erreichen zu können. Das ‚Rattenfänger-von-Hameln-Syndrom‘ lässt grüßen.
Wenn Sie das selbst prüfen wollen, füge ich hier den Link meines Facebook-Beitrags vom 26.10.2021: ‚Joshua Kimmich ins Gästebuch‘, er beschreibt, wie es zu dieser genialen Methode gekommen ist:
Folge 236: der Vernunft eine Chance.

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