Archiv der Kategorie: Psychologie

Erfundene Krankheiten – Milliardengeschäft der Psychiatrie

(pte) – Die Psychiatrie möchte Sie glauben machen, es sei eine Epidemie an Geisteskrankheiten ausgebrochen, die mit Psychopharmaka (Bewusstseinsverändernden Substanzen!) unter Kontrolle gehalten werden muss.

Normale menschliche Emotionen wie etwa Trauer, Wut, Trotz oder Fröhlichkeit etc. werden plötzlich zu Krankheiten erklärt, die angeblich eine lang anhaltende Einnahme von Psychopharmaka erfordern. Dabei gibt es für die Existenz dieser „Störungen“ keinen wissenschaftlichen Beweis. Es sind einfach erfundene Krankheiten. Wer profitiert davon? Gibt es eine unheilige Allianz zwischen Psychiatrie und Pharmaindustrie?

In Wien fand ein Psychiatrie-Kongress statt. Zu den „Partnern“ des Kongresses zählen milliardenschwere Pharmafirmen, die dort bei einer „Industrieausstellung“ unter anderem Psychopharmaka bewerben. Getarnt wird diese Marketingveranstaltung als „Medizinische Fortbildung“.

Schlimme Nebenwirkungen

Bis zu 80 Prozent der Patienten, die Antidepressiva nehmen, klagen über Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme, Gefühllosigkeit, Schlafstörungen, Persönlichkeitsveränderungen oder sexuelle Funktionsstörungen. Selbstmord und aggressives Verhalten zählen ebenfalls dazu, genau wie Nervenschäden und letztendlich Tod. Und das ist nur ein kleiner Auszug aus der Liste der Nebenwirkungen von Psychopharmaka.

Depression wird nicht durch chemisches Ungleichgewicht verursacht – neue Studie bringt falsche Theorie zum Einstürzen

Seit Jahrzehnten wird behauptet, der Auslöser für Depressionen sei ein Serotonin-Mangel im Gehirn, also ein chemisches Ungleichgewicht. Das Wirkprinzip von Antidepressiva beruht darauf, diesen Mangel auszugleichen und rechtfertigte die Verschreibung.

Die neue Studie von Prof. Dr. Joanna Moncrieff und Dr. Mark Horowitz besagt allerdings, dass ihre neuen Forschungsergebnisse keine eindeutigen Beweise dafür liefern, dass der Serotoninspiegel, oder die Serotoninaktivität für Depressionen verantwortlich sind.

Mehr unter: https://www.ucl.ac.uk/news/2022/jul/analysis-depression-probably-not-caused-chemical-imbalance-brain-new-study

Dr. Joanna Moncrieff ist eine britische Psychiaterin, Professorin für kritische und soziale Psychiatrie am University College London, führende Persönlichkeit im Critical Psychiatry Network. https://joannamoncrieff.com/2013/11/21/models-of-drug-action/
Dr. Mark Horowitz ist ein akademischer Psychiater in der Ausbildung zum Absetzen von Psychopharmaka.

Über CCHR
Die Citizens Commission on Human Rights (CCHR) wurde im Jahre 1969 von Mitgliedern der Scientology Kirche und Dr. Thomas Szasz, emerierter Professor für Psychiatrie gegründet. In Deutschland ist sie als Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.V. (KVPM) bekannt, in Österreich und in der Schweiz als Bürgerkommission für Menschenrechte. Sie setzt sich dafür ein, psychiatrischen Missbräuchen ein Ende zu setzen und für den Schutz der Patienten zu sorgen.

Die Bedeutung des Lesens für begreifliche Bildung

(Readly) – Wer liest warum? Diese und andere Fragen rund um das Leseverhalten sind Gegenstand der von Readly beauftragten YouGov-Studie*. Im Vergleich mit 10 anderen Märkten findet sich als Antwort für Deutschland: Die Leser*innen fühlen sich in erster Linie inspiriert (21 %), während andere Länder ihren Fokus auf Wissensaneignung (Italien 53 %; Schweiz 54 %) oder Entspannung (Niederlande 37 %) legen.

Doch Inspiration ist nicht der einzige Grund für das Leseverhalten der Deutschen.

Durchschnittlich 44 % und damit fast jeder zweite Deutsche gibt an, dass ihm das Lesen ermöglicht, sich weiterzubilden und zu lernen. In den Altersgruppen der 40-49-Jährigen (45 %) über 60-Jährigen (48 %) ist dieser Aspekt überdurchschnittlich präsent. Für letztere spielt auch die Tatsache eine Rolle, dass Lesen ihnen neue interessante Inhalte für den Austausch mit anderen bietet (15 %).

Deutsche Leser*innen wollen auf dem Laufenden bleiben. Besonderes Interesse an Informationen zeigen die 50-59-Jährigen (46 %) und die über 60-Jährigen (57 %) – insbesondere dann, wenn sie in Bayern (45 %), Berlin, Sachsen oder Thüringen zuhause sind.

Lesen wird nicht nur zur Inspiration und Information genutzt, sondern es entspannt die deutschen Leser*innen auch (32 %). Besonders die 50-59-Jährigen (36 %) und die über 60-jährigen (35 %) nutzen die entschleunigende Wirkung, um Ruhe und Zeit für sich zu finden. Circa 22 % möchten beim Lesen unterhalten werden. Überdurchschnittlich viele 40-49-Jährige (25 %) lesen mit dieser Intention oder nutzen die Lektüre zur Ablenkung (18 %).

„Mit unserem Portfolio von 1.500 deutschen und 7.500 internationalen Magazinen -und Zeitungen können wir viele Lesewünsche, erfüllen. In unseren weltweit 140.000 bereitgestellten Magazinausgaben findet sicher jede*r Inspirationen, Entspannung und das Maß an Information, das in der jeweiligen Situation gewünscht ist“; sagt Jan Sebastian-Blender, Head of Content von Readly.

* Die Umfrage wurde vom Meinungsforschungsinstitut YouGov im Auftrag von Readly durchgeführt. Vom 24.-26. November 2021 fanden Interviews mit 12.374 Befragten über 18 Jahren aus Schweden, Deutschland, UK, der Schweiz, Österreich, Frankreich, den Niederlanden, USA, Australien und Italien statt.

Jugendforschung: 93 Faktoren erklären soziale Beziehungen bei Jugendlichen – Österreichische Studie überrascht

Hier geht’s zur Originalpublikation

(Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften) – Team der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften Krems erstellt weltweit erstes Modell über unterstützende soziale Beziehungen zu Gleichaltrigen (Peers)

Wie unterstützende soziale Beziehungen zwischen Jugendlichen sich auf deren soziale und emotionale Entwicklung auswirken, wurde nun erstmals in einem integrativen Modell erfasst. Dazu wurden Daten aus insgesamt 364 Studien über sogenannte Peer Relationships analysiert und ausgewertet. Einem Team der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften Krems (KL Krems) gelang es dabei, 93 Parameter zu identifizieren, die einen maßgeblichen Einfluss auf das soziale Wohlbefinden haben. Zentrale Bedeutung nehmen dabei „Identität“ und „sozioemotionale Fähigkeiten“ ein.

Jugendliche sind Wandler zwischen den Welten: der Welt der Erwachsenen und jener der Gleichaltrigen. Letztere ist weniger kontrolliert und frei von den Normen der „Großen“. Die Beziehungen zu Gleichaltrigen (Peers) spielt daher in den Zeiten der Kindheit und Jugend eine maßgebliche Rolle. Doch ein Modell, das die dort wirkenden Kräfte in Beziehung setzt und deren Einfluss auf die Entwicklung eines Individuums erklärt, fehlte bisher. Nun ist es der Forschungsgruppe D.O.T. (Die offene Tür) an der KL Krems im Rahmen eines umfassenden Projekts gelungen, ein solches Modell vorzustellen.

PEERS, BUDDIES, BESTE FREUNDE
Unterstützende soziale Beziehungen (Supportive Peer Relationships, SPR) sind als Beziehungen definiert, die eine besonders hohe Qualität für das Individuum besitzen und die eine beschützende Funktion ausüben. Sie tragen maßgeblich zur Selbstwahrnehmung, zur Entwicklung sozialer Kompetenzen sowie zu schulischen Leistungen bei. Ein Mangel an SPR führt zu Zurückgezogenheit, riskanten Verhaltensweisen und langfristig zu negativen Folgen für die mentale Gesundheit. „Vor dem Hintergrund dieser immensen Bedeutung für den Reifeprozess von Jugendlichen“, erläutert Priv. Doz. Dr. Beate Schrank, Leiterin der Forschungsgruppe D.O.T. an der KL Krems, „ist es überraschend, dass es bisher noch kein Modell gab, das die Wechselwirkungen der verschiedenen Einflüsse und deren Wirkung auf Kinder und Jugendliche beschreibt und als Grundlage für therapeutische Interventionen und die Forschung dienen kann.“ Genau dieses Modell hat sie nun mit ihren Kolleginnen und Kollegen entwickelt. Dazu analysierte das Team 364 Studien aus den letzten 20 Jahren in acht verschiedenen Sprachen, die sich mit Peer Relations befassten.

„Insgesamt erfasst unser nun veröffentlichter Modellvorschlag Verbindungen zwischen 93 Faktoren“, führt Dr. Marija Mitic, Erstautorin der internationalen Veröffentlichung, aus: „Diese Faktoren beziehen sich zum einen auf das Individuum und zum anderen auf dessen Umwelt.“ Unter den Faktoren, die sich auf das Individuum beziehen, stachen dabei „Identität“ und „sozialemotionale Kompetenzen“ in ihrer Bedeutung heraus. Umweltfaktoren, die in das Modell miteinbezogen wurden, waren vor allem die Peers, die Schule, die Familie und die Nachbarschaft. Dabei wurde im Rahmen des Modells die Schule als wesentlicher Ort für etwaige Einflussnahmen identifiziert.

NACHHOLBEDARF
Natürlich wurden auch moderne Technologien und das Internet als Einflussfaktoren der Umwelt mitberücksichtigt. Jedoch fiel dem Team bei der Auswertung aller 364 Studien auf, dass dieser Bereich noch wissenschaftliches Brachland ist. Dazu Priv. Doz. Dr. Beate Schrank: „Es ist tatsächlich alarmierend, wie wenig der Einfluss der virtuellen und online-Umgebung auf die soziale Welt von Jugendlichen bisher wissenschaftlich untersucht wurde. Hier finden doch immer mehr soziale Kontakte statt und diesbezügliche Forschung ist dringend notwendig.“

Zusammenfassend kann das nun vom D.O.T.-Team an der KL Krems vorgeschlagene Modell als organisatorischer Rahmen dienen, der es zukünftig erleichtert, unterstützende soziale Beziehungen bei Jugendlichen strukturiert und integriert zu verstehen. Es leistet somit auch einen Beitrag zum Forschungsfokus der KL Krems, der auf Themen mit hoher gesundheitspolitischer Relevanz liegt.

Originalpublikation inkl. grafischer Darstellung des Modells: Toward an Integrated Model of Supportive Peer Relationships in Early Adolescence: A Systematic Review and Exploratory Meta-Analysis. Front. Psychol. M. Mitic, K. A. Woodcock, M. Amering, I. Krammer, K. A. M. Stiehl, S. Zehetmayer & Beate Schrank on behalf of the D.O.T. Co-I team. February 2021, Vol. 12. Doi: 10.3389/fpsyg.2021.589403

Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (Stand August 2021)
An der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL) in Krems ist die umfassende Betrachtungsweise von Gesundheit und Krankheit eine grundlegende Zielsetzung für Forschung und Lehre. Die KL stellt mit ihrem europaweit anerkannten Bachelor-Mastersystem eine flexible Bildungseinrichtung dar, die auf die Bedürfnisse der Studierenden, die Anforderungen des Arbeitsmarkts ebenso, wie auf die Herausforderungen der Wissenschaft abgestimmt ist. In den Studienrichtungen Medizin und Psychologie studieren aktuell rund 600 Studierende. Die vier Universitätskliniken in Krems, St. Pölten, Tulln und Eggenburg gewährleisten eine klinische Lehre und Forschung auf höchstem Qualitätsniveau. In der Forschung konzentriert sich die KL auf interdisziplinäre Felder mit hoher gesundheitspolitischer Relevanz – u.a. der Medizintechnik, der molekularen Onkologie, der mentalen Gesundheit und den Neurowissenschaften sowie dem Thema Wasserqualität und den damit verbundenen gesundheitlichen Aspekten. Die KL wurde 2013 gegründet und von der Österreichischen Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung (AQ Austria) akkreditiert.

 

Halbwissen schützt nicht vor Verschwörungstheorien, aber auch zu viel Vertrauen in die Wissenschaft wirkt ähnlich

(pte) – Die Menschen sollen der Wissenschaft vertrauen: Das ist eine gängige Forderung im Bezug auf Maßnahmen gegen die COVID-19-Pandemie. Doch das alleine ist zu wenig und sogar riskant, warnt eine kürzlich im „Journal of Experimental Social Psychology“ https://bit.ly/3i2ELgi erschienene Studie. „Wir schließen, dass Vertrauen in die Wissenschaft Menschen anfällig für Pseudowissenschaft macht“, so die Forscher. Wirklich wichtig ist demnach die Fähigkeit zur kritischen Bewertung von Behauptungen.

Vertrauen zu oft blind

„Die Menschen sind dafür anfällig, sich vom Drumherum der Wissenschaft täuschen zu lassen“, erklärt Studien-Mitautorin Dolores Albarracín, Professorin an der University of Pennsylvania https://upenn.edu . Als Beispiel verweist sie auf Behauptungen, COVID-19-Impfungen enthielten Schad- oder andere gefährliche Inhaltsstoffe. „Das ist Täuschung, gibt aber vor, Wissenschaft zu sein.“ Menschen, die gelernt haben, einfach der Wissenschaft vertrauen, tun das oft auch in solchen Fällen blind – und sitzen daher dem Unfug auf. Das belegten Online-Experimente für die aktuelle Studie.

Albarracín und Kollegen an der University of Illinois at Urbana-Champaign https://illinois.edu haben Probanden dazu frei erfundene Geschichten über ein angebliches Virus aus dem Biowaffenlabor oder die Gefahren genetisch modifizierter Organismen vorgesetzt. Diese bedienten sich entweder wissenschaftlicher Sprache mit Kommentaren angeblicher Forscher oder aber den Aussagen sogenannter Aktivisten. Personen ohne Vertrauen in die Wissenschaft haben beide Texte etwa gleich leicht geglaubt. Jene, die an sich der Wissenschaft vertrauen, waren dagegen deutlich anfälliger für den Unsinn in wissenschaftlichem Gewand und gaben diesen auch eher weiter.

Kritisches Denken ist Trumpf

In einem weiteren Experiment drillten die Forscher Probanden vorab entweder auf Vertrauen in die Wissenschaft oder auf eine kritische Denkweise. Auf kritisches Denken eingestellte Teilnehmer glaubten die erfundenen Geschichten dabei merklich seltener. „Eine kritische Denkweise macht weniger leichtgläubig, unabhängig von der Art der Information“, meint daher Albarracín. Im Kampf gegen Falschinformation und Verschwörungstheorien ist es aus Sicht der Forscher also besonders wichtig, dass sich Menschen wirklich kritisch mit Information auseinandersetzen. Das bringt bei geschickt gesponnen Lügengeschichten mehr als blindes Vertrauen in die Wissenschaft.

Bewiesen: Geld macht nicht glücklich

(pte) – Forscher haben bereits nahegelegt, dass Menschen, deren Selbstwert auf ihrem finanziellen Erfolg beruht, sich im Alltag häufig einsam fühlen. Eine Studie der University at Buffalo  und der Harvard Business School hat diesen Zusammenhang jetzt näher untersucht. Laut Wissenschaftlerin Lora Park erleben diese Menschen Druck und einen Mangel an Autonomie, die mit negativen sozialen Folgen in Verbindung stehen.

Kontakte sind wichtiger
Der Druck finanzielle Ziele zu erreichen, bedeutet laut Forschungsleiterin Deborah Ward, dass auf Kosten der Menschen gearbeitet wird, die einem nahestehen. Dadurch entstehe ein Gefühl der Einsamkeit und Distanz. Die in „Personality and Social Psychology Bulletin“ veröffentlichten Forschungsergebnisse betonen die Bedeutung von sozialen Netzwerken und persönlichen Kontakten zur Erhaltung der psychischen Gesundheit. Sie sollten trotz Hindernissen oder dem Verfolgen von herausfordernden Zielen aufrechterhalten werden.

Ward zufolge stehen Depressionen und Angstgefühle mit Isolation in Verbindung. Das werde auch jetzt bei der COVID-19-Pandemie sichtbar. „Diese sozialen Verbindungen sind wichtig. Wir brauchen sie als Menschen, um uns sicher, psychisch gesund und glücklich zu fühlen. Vieles, was erforderlich ist, um im Finanzbereich erfolgreich zu sein, geht auf Kosten der Zeit, die mit der Familien oder Freunden verbracht wird.“ Der Forscherin nach ist weder der finanzielle Erfolg problematisch noch führt der Wunsch nach Geld zu diesen Zusammenhängen.

Geld verdirbt den Charakter
Im Mittelpunkt stand das Konzept, das Psychologen als „Financial Contingency of Self-Worth“ bezeichnen. Ist der Selbstwert von Menschen durch Geld bedingt, sehen sie ihren finanziellen Erfolg in Verbindung mit dem Kern ihrer Persönlichkeit. Das Ausmaß, in dem sie finanziell erfolgreich sind, ist damit verknüpft, welche Gefühle sie über sich selbst haben. Ein erfolgreiches finanzielles Abschneiden führt zu einem guten Gefühl, finanzielle Unsicherheit zu einem Gefühl der Wertlosigkeit. Für die aktuelle Studie wurden die Daten von mehr als 2.500 Teilnehmern von fünf verschiedenen Untersuchungen ausgewertet.

Mensch erinnert sich lieber an Erfolge

(pte) – Menschen überschätzen oft ihre eigenen Leistungen und Fähigkeiten, selbst wenn sie durch objektive Informationen eines Besseren belehrt werden. Ein Grund dafür ist, dass positives Feedback länger in Erinnerung bleibt als negative Rückmeldungen, wie Florian Zimmermann, Forschungsdirektor am briq-Institut für Verhalten und Ungleichheit, in einer empirischen Studie nachgewiesen hat. Details wurden in „American Economic Review“ publiziert.

IQ-Tests mit 700 Probanden
Für sein Verhaltensexperiment ließ Zimmermann über 700 Probanden einen IQ-Test absolvieren. Anschließend sollten die Teilnehmer angeben, für wie wahrscheinlich sie es halten, dass ihr Ergebnis in der oberen Hälfte einer Gruppe von zehn Testpersonen angesiedelt ist. Dann wurde ihnen mitgeteilt, wie sie im Vergleich zu zwei anderen, zufällig ausgewählten Gruppenmitgliedern abgeschnitten hatten, woraufhin sie ihre Einschätzung revidieren konnten. Einige Teilnehmer wurden direkt danach erneut befragt, andere erst nach einem Monat.

Die Auswertung zeigt, dass die Teilnehmer ihre Selbsteinschätzung unmittelbar nach dem Hinweis auf ihr relatives Abschneiden nach oben oder unten korrigieren. Nach einem Monat zeigt sich für positives Feedback der gleiche Effekt, während die Anpassungsreaktion auf negatives Feedback deutlich schwächer ausgeprägt ist. „Hinweise auf Selbstüberschätzung scheinen nach einer gewissen Zeit systematisch ausgeblendet zu werden“, so Zimmermann. Offenbar sorgt das selektive Gedächtnis für eine optimistische Verzerrung der Erinnerung.

Wurden die Teilnehmer nach einem Monat gefragt, welche Angaben sie zu ihrem relativen Abschneiden erhalten hatten, gaben diejenigen, die negatives Feedback erhalten hatten, öfter eine falsche Antwort. Oder sie gaben an, sich nicht an die Einordnung ihrer Leistung erinnern zu können, selbst wenn die Erinnerung an andere Details des Experiments noch vorhanden war.

Negatives wird unterdrückt
Zwei weitere Befunde sprechen dafür, dass die negative Erinnerung nicht etwa ganz aus dem Gedächtnis „gelöscht“, sondern nur unterdrückt wird: Wurde die erneute Abfrage vorab angekündigt, konnten sich die Teilnehmer nach einem Monat auch an negatives Feedback noch detailliert erinnern. Zudem ließ sich die negative Erinnerung durch die Aussicht auf einen höheren Geldbetrag für die richtige Antwort „reaktivieren“, verdeutlicht Zimmermann.

„Informationen, die unser Ego ankratzen, sind immer unangenehm“, sagt der Wissenschaftler. Allerdings sei im Normalfall nicht zu befürchten, dass durch das Verdrängen eigener Misserfolge eine endlose Spirale der Selbstüberschätzung entstehe. „Je überzeugter wir von uns selbst sind, desto größer ist die Chance, negatives Feedback zu erhalten. Man müsste das schon völlig ignorieren, um nicht irgendwann auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt zu werden“, unterstreicht briq-Forscher Zimmermann abschließend.

Fakenews stellen eine große Gefahr für unsere Demokratie dar ! Mit persönlicher Bemerkung von Jean Pütz

Das dargestellte Kommunikationsprinzip (s.u.) kann ich 1000%ig bestätigen.
Während meines Soziologie-Studiums haben wir bereits 1965 unter der Leitung von Prof. René König und Prof. Erwin K. Scheuch und Prof. Alphons Silbermann im soziologischem Hauptseminar eine Studie durchgeführt, die zum gleichen Ergebnis kam. Wir nahmen dazu die Studentenzeitung als Kommunikationsträger und verbreiteten dort auf der ersten Seite eine Falschmeldung  – heute heißt das: Fakenews. Unser Team untersuchte die Wirkung bei ca. 100 Lesern. Die falsche Nachricht wurde von etwa 80% der Probanden aufgenommen.

Beim nächsten Erscheinen – 14 Tage später – genauso prägnant an gleicher Stelle dementiert.  Das Dementi wurde von mehr als der Hälfte der Studenten bewusst gelesen und im Gedächtnis abgelegt.

Wiederum 14 Tage später ergab eine weitere Befragung, dass nur noch ca. 20 % der Studenten von dem Dementi wussten, doch die erste, die ursprüngliche Falschmeldung, war bei ihnen viel präsenter als das Dementi.

Die Moral von der Geschicht‘: Es scheint eine soziologisch-psychologische Gesetzmäßigkeit zu sein, dass erste Falschmeldungen sich viel besser im Gedächtnis verankern, als der Widerruf der Nachricht. Leider wird dieses von Populisten immer wieder missbraucht. Das gilt sowohl in der allgemeinen Presse als auch im chaotischen Internet – im Gegenteil. Gerade dort wird diese Missinformation  brutal ausgenutzt, um eigene, auch  politische Ziele zu verfolgen. Diese Gesetzmäßigkeit stellt eine große Gefahr für die Demokratie dar. Die Ergebnisse der Wahlen  von US-Präsident Trump ebenso wie die Begleitung des  Brexit des britischen Demagogen Boris Johnson und auch die Machenschaften von Erdogan, von Präsiden Maduro von Venezuela und Präsident Bolsonaro von Brasilien wäre ohne diese Gesetzmäßigkeit nicht so verlaufen.

Dazu habe ich auch bei Facebook auf meiner offiziellen Seite einen mit dem Titel: „Bastelanleitung für Autokraten hinterlegt“:
https://www.facebook.com/jeanpuetzoffiziell/videos/1615745815189553/

(pte) – Wenn Menschen gefälschte Nachrichten konsumieren, neigen sie dazu, daraus auch falsche Erinnerungen abzuleiten, die sich auch dann in ihrem Gedächtnis festsetzen, wenn sie als Fake News entlarvt werden. Das gilt auch in solchen Fällen, in denen deren Inhalte mit den eigenen politischen Einstellungen übereinstimmen. Zu diesem Schluss kommen Forscher des University College Cork (UCC) und der University of California, Irvine (UCI) nach einem Experiment, das sie 2018 im Zuge des Abtreibungs-Referendums in Irland durchgeführt haben.

Wähler merken sich Falsches
„Unser Experiment hat uns zum ersten Mal einen genaueren Blick auf den Zusammenhang zwischen Fehlinformationen, falschen Erinnerungen und einem echten Bürgerentscheid eröffnet“, sagt UCC-Studienleiterin Gillian Murphy. Die Ergebnisse seien allerdings nicht nur in Bezug auf die konkrete Volksabstimmung in Irland relevant, sondern hätten auch in anderen ähnlichen politischen Kontexten ihre Gültigkeit – etwa bei der US-Präsidentschaftswahl im Jahr 2020. „Die Wähler könnten sich an völlig falsche News-Meldungen erinnern“, befürchtet die Wissenschaftlerin.

„Es ist ungemein wichtig, dass wir die psychologischen Effekte von Fake News besser verstehen“, betont ihre Forschungskollegin Elizabeth Loftus von der UCI. Denn die entsprechenden Technologien, die es möglich machen, Nachrichtentexte, Fotos und mittlerweile sogar Videos zu fälschen, würden immer ausgefeilter. „Die Leute treffen Entscheidungen auf Basis von falschen Erinnerungen. Und oft ist es dann auch schwer, sie zu überzeugen, dass das gefälschte Nachrichten sind“, so Loftus.

3.140 wahlberechtige Personen
Für ihr Experiment hat das Team rund um Murphy und Loftus im Vorfeld des Referendums in Irland 3.140 wahlberechtige Personen rekrutiert. Diesen wurden jeweils sechs Nachrichtenmeldungen vorgesetzt, wovon zwei gefälscht waren und offensichtlich die Position entweder der Abtreibungsgegner oder -befürworter widerspiegelten. Nachdem sie alle Nachrichten gelesen hatten, konnten sie versuchen, selbst herauszufinden, welche die Fake News waren. Anschließend folgte ein kognitiver Test.

Das Resultat: Fast die Hälfte der Teilnehmer konnte sich noch sehr genau an mindestens eine der gefälschten Nachrichten erinnern. Bei denjenigen, die selbst für eine Legalisierung von Abtreibung stimmen wollten, war die Wahrscheinlichkeit höher, dass sie sich an Falschmeldungen erinnern konnten, die ihre eigene Position untermauerten. Umgekehrt galt das gleiche auch für die Gruppe der Abtreibungsgegner.

Männer sind doch keine Machos

(pte) – Die spontane, nicht kontrollierbare Reaktion des menschlichen Gehirns auf erotisches Bildmaterial ist bei Männern und Frauen gleich. Männer sind demnach nicht perse Machos und Frauen nicht automatisch vernünftiger und rationaler, wie Forscher des Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik herausgefunden haben.

61 Erhebungen analysiert
Die Wissenschaftler analysierten vergleichbare Daten von 61 Studien, welche in verschiedenen Laboren und Ländern weltweit mit insgesamt 1.850 Probanden stattfanden. Unter den Teilnehmern gab es eine vergleichbare Verteilung der Geschlechter und ihrer sexuellen Orientierung, ebenso wie eine Bandbreite verschiedener Nationalitäten. Die Teilnehmenden schauten sich erotische Bilder und Filme an, während die unmittelbare Reaktion des Gehirns mit funktioneller Magnetresonanztomografie gemessen wurde.

Auch wenn es keine geschlechtlichen Unterschiede in den Gehirnreaktionen auf visuelle Sexualreize gibt, bestehen sie jedoch in Bezug auf die Aktivitätsmuster: Je nachdem, wie die Reize präsentiert wurden, fielen die Reaktionen unterschiedlich stark aus. „Im Vergleich zu Filmen führt das Betrachten erotischer Bilder zu einer breiter gefächerten Erregung in mehreren Gehirnarealen gleichzeitig“, erklärt Forschungsgruppenleiter Hamid Noori.

Sexuelle Orientierung relevant
Auch die sexuelle Orientierung der Teilnehmer hat die Aktivitätsmuster beeinflusst: „Heterosexuelle reagierten stärker auf die visuellen Reize als homosexuelle Probanden“, ergänzt Neurowissenschaftler Noori. Männer und Frauen sprechen dagegen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung gleichermaßen auf die Stimuli an. Auf neurobiologischer Ebene unterscheidet sich die Erregung also nicht zwischen den Geschlechtern.

„Diese Studien stellen nun die herkömmliche Sichtweise auf das Sexualverhalten grundlegend in Frage. Der vermeintliche Geschlechterunterschied in der neuronalen Verarbeitung von Sexualreizen könnte auf viele Faktoren zurückzuführen sein. Dazu gehören beispielsweise hormonelle Unterschiede, Diskrepanzen in der subjektiven Wahrnehmung der Erregung oder der sexuellen Motivationen. Und was unser Verhalten betrifft: Soziale Einflüsse wie Eltern, Schulen, Freunde, der Staat und Rechtssysteme haben dazu beigetragen, Frauen von ihren eigenen sexuellen Wünschen zu entfremden“, heißt es abschließend in der Erhebung.

Wie reagiert unsere Jugend auf Social-Media?

Universitäten Oxford und Hohenheim analysieren achtjährige Langzeitstudie auf Wechselwirkung zwischen Social Media-Nutzung und persönlicher Zufriedenheit

Es ist die weltweit umfangreichste Langzeitbefragung, die die University of Oxford und die Universität Hohenheim in Stuttgart mit komplexer Statistik untersuchten. Ergebnis: die persönliche Social Media-Nutzung und die persönliche Lebenszufriedenheit von Teenagern beeinflussen sich in nur kaum messbaren Größenordnungen. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscherinnen und Forscher in der heutigen Ausgabe der Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS).
Bisherige Studien über den Zusammenhang zwischen Social Media-Konsum und Lebensglück kämpfen meist mit einem Makel: Mal sind es geringe Teilnehmerzahlen, mal sehr einfache Auswertungen und oft handelt es sich nur um Momentaufnahmen durch wenige Befragungen in einem relativ kurzen Zeitraum.
Anders der Datenpool, den die Universität Hohenheim dank Kooperation mit der University of Oxford nun untersuchen konnte. Die Daten stammen aus der achtjährigen Langzeitstudie „Understanding Society“.
In dieser Auswertung dabei: Dr. Tobias Dienlin vom Fachgebiet Medienpsychologie der Universität Hohenheim. Erst- und Drittautor sind Amy Orben und Prof. Dr. Andrew Przybylski von der University of Oxford.

Angaben von 5.492 Teenagern aus achtjährigem Befragungszeitraum
Für ihre Veröffentlichung werteten sie die Angaben von 5.492 Teenagern aus. Bis zu acht Jahre lang hatten diese regelmäßig angegeben, wie viele Stunden sie an einem normalen Schultag mit Social Media verbrachten und wie hoch ihre gegenwärtige Lebenszufriedenheit sei.
Die Anzahl der Stunden markierten sie auf einer fünfstufigen Skala zwischen 0 bis 7 und mehr Stunden. Ihre Lebenszufriedenheit markierten sie auf einer Skala von Smileys mit sieben Stufen. Dabei unterschieden sie verschiedene Bereiche wie die Zufriedenheit mit Freundschaften, Aussehen oder familiärer Situation.
Die Befragungen fanden acht Mal mit einem Abstand von jeweils einem Jahr statt. Die erste Befragungswelle der „Understandig Society-Studie“ begann im Jahr 2009. Die Befragungen halten bis heute an.

Einfluss auf veränderte Lebenszufriedenheit liegt bei weniger als einem Prozent
„Wenn man leichte Tendenzen sucht, lässt sich sagen, dass wir eine ganz schwache Wechselwirkung zwischen Social Media Konsum und Lebenszufriedenheit gefunden haben. Nimmt der Social Media Konsum zu, reduziert sich die Lebenszufriedenheit geringfügig. Gleichzeitig steigt bei sinkender Lebenszufriedenheit auch in ganz leichtem Maße der Social Media Konsum. Die Effekte scheinen dabei für Mädchen etwas ausgeprägter zu sein als für Jungen.“
Die Effekte seien jedoch minimal: „In Zahlen ausgedrückt lassen sich Veränderungen in der Lebenszufriedenheit nur zu weniger als einem Prozent auf den Social-Media-Konsum zurückführen“, so Dr. Dienlin. Um das Ergebnis einzuordnen: Die Häufigkeit, mit der Jugendliche und Eltern das Abendessen teilten, habe einen etwa gleich großen Einfluss auf die Lebenszufriedenheit.
„Bislang wird die aktuelle Debatte meist durch Studien mit geringer Aussagekraft bestimmt. Die Studie ist deshalb ein wichtiger Schritt, um Technikfolgen für das Wohlergehen von Heranwachsenden zu bestimmten“, so die Bewertung von Prof. Dr. Andrew Przybylski, Director of Research am Oxford Internet Institute.
Gleichzeitig könne die Auswertung von Befragungen nur ein erster Schritt sein, betont Amy Orben, Doktorandin und College Lecturer am University of Oxford. Um die detaillierten Auswirkungen der Sozialen Medien auf Teenager zu verstehen, sei es nötig, Zugriff auf die Daten der Social Media-Anbieter zu erhalten.
Es sei deshalb dringend an der Zeit, den notwendigen politischen, ethischen und wissenschaftlichen Rahmen für solche Untersuchungen zu schaffen, so das Credo der Kooperation.

Veröffentlichung und Methodik
Das vollständige brief paper “Social media’s enduring effect on adolescent life satisfaction” erschien am 6. Mai 2019 in Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS).
Für ihre Auswertung nutzten die Universitäten Oxford und Hohenheim die Methode der sog. Random Intercept Cross-Lagged Panel Model. Dabei wird untersucht, inwiefern Zu- oder Abnahme einer der beiden Variablen in Zusammenhang steht mit der Zu- oder Abnahme der anderen Variable – über einen Zeitraum von jeweils einem Jahr. Die Methode gilt aktuell als die bestgeeignete, um einen besseren Eindruck über den kausalen Zusammenhang der Variablen zu erhalten.

UNIVERSITÄT HOHENHEIM, Klebs

Musik verbindet Welten

Deutsch-Holländisch Europäisches Jugend-Musikensemble
„We connect X“

Was verbindet Menschen, Herzen und Gedanken unabhängig von Kultur, Glaube oder Herkunft? Genau: die Musik

We Connect X ist eine Gruppe junger, talentierter Musiker die sich für eine bessere, gemeinsame und grenzüberschreitende Zukunft einsetzen.
Das X verkörpert eine Variable, die alles sein könnte, denn We Connect X verbindet und überzeugt jeden Menschen und jede Kultur.
Wir als We Connect X wollen uns gegen Antisemitismus einsetzen.
Dieses Ziel erreichen wir durch das Schaffen einer toleranten Gemeinschaft durch Musik.
Die Musik verbindet und schafft Begegnungen zwischen Kulturen die völlig verschieden sind, sodass Jugendliche mit verschiedenen Hintergründen innerhalb Europas friedlich zusammen Arbeiten und eine gemeinsame Zukunft, ohne Hass und Diskrimination, entwickeln können.

Denn nur wir gemeinsam können dafür sorgen, dass sich unsere Zukunft positiv entwickelt und die Welt davon überzeugt wird, zusammen zu arbeiten und zusammen zu halten. Denn nur gemeinsam sind wir stark!
Außerdem ermöglicht dieses Projekt den Jugendlichen Einblicke in andere Kulturen zu erhaschen und sich damit auseinander setzen zu können, um diese Kulturen besser zu begreifen.
Hiermit erweitern wir die Perspektiven der Jugendlichen und zeigen ihnen wie ein gemeinsames miteinander aussieht.
Geschrieben von: Manon Veenman
Schülerin der Joseph Beuys Gesamtschule Kleve

Deutsche und holländische Jugendliche haben in Kleve ein gemeinsames Projekt, das Deutsch-Holländisch Europäische Jugend-Musikensemble „We connect X“, gegründet.
Die jungen Musiker aus Deutschland und Holland wollen durch gemeinsame Konzerte (von Klassik bis Pop-Musik) in verschiedenen europäischen Städten weitere musikbegabte Jugendliche gewinnen und für den europäischen Gedanken begeistern. Musik und Kunst soll dabei als verbindendes Element zwischen den Menschen dienen. Diese verbindende Kraft der Musik wird durch ihre Konzerte Teil der europäischen Integrationsarbeit. Durch das gemeinsame Musizieren und Leben in Gastfamilien werden für die Jugendlichen neue Perspektiven entstehen.Auf diese Weise wird das gegenseitige Verständnis für die unterschiedlichen europäischen Kulturen geschärft.

Das Projekt wird damit zum friedlichen Miteinander in Europa beitragen.
Darüberhinaus wollen wir mit unserem Ensemble aktiv ein Zeichen setzen gegen den zunehmenden Antisemitismus in Deutschland und Europa, verstärkt nicht zuletzt durch die vermehrten Flüchtlinge aus dem arabischen Raum und das Zunehmen rechter Parteien, die diese Ressentiments schüren. Durch unsere Konzerte wollen wir also auch ein Zeichen setzen für unsere Verbundenheit mit den Menschen in Israel.

Projektziele
• Aufruf an die Jugend Europas, sich gemeinsam für Demokratie, Toleranz und Frieden einzusetzen
• Durch das „Sichkennenlernen“ den Abbau von Vorurteilen bewirken und das Verständnis für die gegenseitigen Kulturen fördern
• Ein neues Gefühl des Miteinander der europäischen Kulturen und Religionen schaffen
• Öffnung für die europäische Lebensart
• Wachsen von gemeinsamen Werten und Normen
• Gesellschaftliches, politisches und kreatives Engagement der Jugendlichen stärken
Wie ist dieses Ziel erreichbar?
• Akquise in europäischen Städten
• Vermittlung von geeigneten Schulträgern mit Hilfe der mitwirkenden Städte die aktiv an dem Projekt mitarbeiten.
• Vorbereitung/respektive Vermittlung der Schüler der ausgewählten Schule auf den europäischen Gedanken
• Vermittlung von Gastfamilien für die deutsch-holländischen Musiker
• Bereitstellung von geeigneten Aufführungsorten für die gemeinsamen Konzerte, z.B. Schulaula, Stadttheater etc.
• Pressearbeit
• Erarbeitung eines begleitenden Kulturprogrammes für die Jugendlichen
Wie ist dieses Ziel erreichbar?
• Akquise in europäischen Städten
• Vermittlung von geeigneten Schulträgern mit Hilfe der mitwirkenden Städte die aktiv an dem Projekt mitarbeiten.
• Vorbereitung/respektive Vermittlung der Schüler der ausgewählten Schule auf den europäischen Gedanken
• Vermittlung von Gastfamilien für die deutsch-holländischen Musiker
• Bereitstellung von geeigneten Aufführungsorten für die gemeinsamen Konzerte, z.B. Schulaula, Stadttheater etc.
• Pressearbeit
• Erarbeitung eines begleitenden Kulturprogrammes für die Jugendlichen

„Alles wirkliche Leben ist Begegnung”
Martin Buber
FÖRDERVEREIN BEGEGNUNGEN 2005
Internationaler Jugendaustausch
und Jugendförderung Köln e.V.
Anerkannter Träger der freien Jugendhilfe gemäß § 75 SGB
Vorsitzender des Vorstandes: Dr. Karl Adenauer
Büro West
Frankenstraße 54
50858 Köln
Telefon +49(0)221 50 60 492
Telefax +49(0)221 50 60 493
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