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19.03.20 Corona Virus und Nachdenkliches aus Rom

Vatikan in Rom: Völlig menschenleer? Vor drei Jahren war das noch ganz anders. Facebook hat mir ein Memory zugesendet, das ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:

Genau vor 3 Jahren habe ich mit Freunden Rom und den Vatikan besucht. Damals war der Petersplatz vollgepackt mit Menschen, man konnte sich kaum bewegen, bis in die Zugangsstraßen hinein. Heute hat der Corona-Virus besonders in Italien zugeschlagen und der Vatikan wurde nicht davon verschont. Vielleicht tut es gut, einmal inne zu halten, denn seinerzeit hat mich einiges sehr geärgert. Wie kann es möglich sein, dass ein solch heiliger Ort dem Mammon in unerträglicher Weise geopfert wird?

Übrigens, ich bin immer noch Katholik oder zumindest finde ich das derzeit gepflegte christliche Gedankengut – wie Sie an meinem damaligen Beitrag erkennen können – aus bestimmten Gründen durchaus geeignet, unsere moderne Zeit menschlicher zu gestalten. Leider hat sich das im Vatikan noch nicht richtig herumgesprochen. Die große Hoffnung, die wir auf den damals noch neuen Papst Franziskus, gelegt hatten, hat er bisher noch nicht erfüllt. Immer noch ist der Klerus eine reine Männergesellschaft und von Gleichberechtigung der weiblichen Hälfte der Katholiken keine Spur, im Gegenteil. Auch die gut gemeinten, bescheidenen Vorschläge deutscher Gläubigen prallen unerfüllt ab. Dazu gehört z. B. auch die Initiative‚ Maria 2.0. Außerdem frage ich mich, warum immer noch auf dem Zölibat beharrt wird, trotz Priestermangel, der unerträgliche Ausmaße angenommen hat. Ich war nie ein Freund von Martin Luther, aber die Protestanten machen es vor, dass weibliche Pfarrerinnen hervorragende Arbeit leisten.

Vielleicht bringt Corona die Gewaltigen des Vatikans einmal ein wenig zur Raison? Im Mittelalter konnte das Christentum wenigstens noch Trost spenden, als die großen Seuchen über Europa herzogen. Wie schrecklich mussten Pocken, Pest, Cholera, Kinderlähmung auf die Menschen eingewirkt haben.

Welches Gotteshaus, welche Kathedralen verdanken den Fürbitten des Volkes nicht ihre Entstehung, trotz vieler Hungersnöte usw. Gott sei Dank wissen wir heute, dass es nicht der Teufel war, der dieses Elend über Europa schickte, sondern winzige Lebewesen aus der Mikrowelt, Mikroben wie Bakterien und Viren. Die Wissenschaft hat es möglich gemacht, trotz Inquisition und Hexenverbrennung. Die Vernunft hat obsiegt, Dank vor allen an Emanuel Kant, dem wichtigsten Initiator der Aufklärung. Vielleicht wird es Zeit, dass die Kurie im Vatikan dem Rechnung trägt.

Obwohl mir seinerzeit eine Audienz beim Papst gewährt wurde, gelang es mir nicht, ihm diese Gedanken brühwarm zu präsentieren.

All dieser Frust verdrängt aber nicht meinen Glauben an Gott – oder nennen wir ihn das höhere Wesen nach Heinrich Böll. Ich kann das jedenfalls sehr gut mit meinem Wissen als Physiker verknüpfen. Sie werden es kaum glauben, Albert Einstein hat mir dabei geholfen. Seine Relativitäts-Theorie beinhaltet auch eine mögliche 4. Dimension des Weltalls. Vielleicht liegt weit hinter den ‚schwarzen Löchern‘ und unserem Universum der Himmel, aber ohne Hölle. Christus und viele andere Religionsgründer waren auch gute Psychologen. Soziologen haben festgestellt, dass Gottgläubige Menschen im Durchschnitt fünf Jahre älter werden als Atheisten. Vielleicht liegt der einzige Gottesbeweis darin, dass man den Menschen die Esoterik nicht abgewöhnen kann – also leben wir doch damit. Entschuldigen Sie, aber Menschen, die an was Glauben dürfen ihre Fantasie nicht verlieren. Verwechseln Sie das nicht mit Wissenschaft

Herzlichst Ihr Jean Pütz

Ich empfehle Ihnen zusätzlich den nachdenklichen Text den mir der Enkel von Konrad Adenauer zugesandt hat.

Corona bringt es an den Tag, oder irgendetwas ist faul in den europäischen Staaten

Die Welt steht still und wir bekommen plötzlich die Gelegenheit, unser Leben zu überdenken, neue Seiten an einem selber zu entdecken, schwere Entscheidungen zu treffen und sich mit Ängsten auseinanderzusetzen…
Plötzlich werden Dinge wichtig, die wir lange genug als Selbstverständlichkeit angesehen haben:
Wir vermissen körperliche Nähe zu Menschen, soziale Kontakte, das Privileg sich frei zu bewegen, das Reisen, das unbeschwerte Leben, finanzielle Sicherheit und die Normalität…
Hat es einen Grund warum alles auf den Kopf gestellt wird? Ist es ein Hilfeschrei der Natur, welche eine Pause von uns braucht? 🌱 Haben wir den Wert des Lebens verloren? Muss einfach wieder einmal daran erinnert werden, was für eine Bedeutung unser Leben hat?
In dieser Ausnahmesituation lernen wir uns näher kennen und haben die Gelegenheit, ein Stückchen „besser“ zu werden, Prioritäten anders zu setzen, unseren Mitmenschen mit Rücksicht und Liebe zu begegnen und bestenfalls die eigenen Bedürfnisse zurückzustecken… Wenn du bereit bist LIEBE ❤ statt EGOISMUS zu verbreiten, sende diese Worte um die Welt und stecke Alle mit Liebe und Fürsorge an… 🌍

Konrad Adenauer (gemeint ist der gleichnamige Enkel des Bundeskanzlers)

14.03.2020 Corona vorbeugen, ohne Panik und Resignation aber mit Gewinn

Liebe Freunde,
Ich bin kein Mediziner, aber als Wissenschaftsjournalist möchte ich Ihnen meine Strategie verraten, wie ich selbst mit 83 Jahren noch Gewinn aus der augenblicklich bedrohlichen Situation (gen. Covid-19) Vorteile ziehen kann:

Zunächst bin ich glücklich, in ein Zeitalter hineingeboren zu sein, in dem unsere Vorfahren durch Vernunft und Wissenschaft dafür gesorgt haben, Einblick in die Methoden der Natur zu erlangen, wie diese es schafft, in einem natürlichen Regelmechanismus ein Gleichgewicht herzustellen. Dazu gehören Krankheiten, die früher dafür verantwortlich waren, dass die Bevölkerungs-Entwicklung in Grenzen gehalten wurde und die durchschnittliche Lebenserwartung bestenfalls 40 Jahre betrug. Diese Regelung gilt übrigens für alle Lebewesen, meist unter den Prinzip: fressen und gefressen werden. Auch bei uns Menschen sind nicht nur die Mikroben für die Dezimierung verantwortlich, sondern auch das, was gemeinhin unter Aggression verstanden wird. Diese in Schach zu halten, sollte normalerweise die Moral schaffen. Aber so ganz ist das nie gelungen, sonst hätten wir keine Kriege.

Ich stelle mir vor, ich würde noch im Mittelalter leben. Wie schrecklich muss es gewesen sein, wenn sich Seuchen wie beispielsweise die tödlichen Pocken, die Cholera und vor allem die Pest verbreiteten. Der frühe Tod war jedenfalls immer präsent. Dazu empfehle ich, sollte Sie Corona auch zur Muße verführen, den spannenden Roman des Schriftstellers, des Philosophen und Nobelpreisträgers für Literatur Albert Camus `Die Pest‘ zu lesen. Heute wissen wir, dass für die Verbreitung der Seuchen bestimmte Mikroben verantwortlich waren. Früher glaubte man an böse Geister, die von Haus zu Haus sich ihre Opfer holen würden. Wenn Sie einmal in den Abgrund des damaligen apokalyptischen Denkens Einblick gewinnen wollen, dann schauen Sie einmal die Bilder des niederländischen Malers Pieter Bruegel an. Dass da die Religionen versuchten, bei der Bewältigung der Ängste eine wichtige Rolle zu spielen, liegt auf der Hand. Daraus resultierten auch große kulturelle Leistungen. Während die Menschen hungerten, errichtete man riesige Gotteshäuser bis hin zu vielen gotischen Kathedralen, viele davon sind heute zu Weltkulturerbe ernannt worden.

Schon in der Hobbythek habe ich versucht, mit Hilfe der Wissenschaft praktische Tipps für Jedermann zu geben, die nicht nur gegen die extreme Konsumorientierung durch Werbung anstinken, sondern auch das Leben im Alltag erleichterten. Dabei spielte der Naturschutz und die Energieeinsparung eine wichtige Rolle, Stichwort: Hygiene. Seinerzeit ist es mir gelungen, ein ökologisch einwandfreies Bleichmittel zu entdecken, das es ermöglicht, ohne die Wäsche zu kochen, schon bei 20 bis 40°C keimfrei zu waschen. Dazu waren die damals im Waschmittel enthaltenen Bleichmittel nicht in der Lage. Der erste Tipp, den ich Ihnen gebe: Kochen Sie Ihre evtl. kontaminierte Wäsche nicht, sondern geben zum normalen Waschmittel 30 ml – etwa eine Espresso-Tasse – des flüssigen keimtötenden Mittels der Hobbythek mit Namen ‚Hygienebleiche JP‘ hinzu.

Verantwortlich für die Wirkung ist freiwerdender atomarer Sauerstoff. Dann reicht eine Waschtemperatur von maximal 40°C. Z. B. wenn Sie Ihre Waschmaschine auf Feinwäsche oder Wolle einstellen. Die Wäsche kommt garantiert bakterienfrei aus der Waschmaschine heraus. Sie sparen bis zu 70% an Kosten für den Strom.

Selbst bei Handwäsche funktioniert das, aber dann sollten Sie diese ca. 15 Minuten im lauwarmen Wasser einwirken lassen.

Das Produkt können Sie im Internet unter dem Suchwort ‚Hygienebleiche JP‘ preiswert bestellen

Für Bettwäsche, Unterwäsche und Handtücher empfehle ich das damalige ‚Proweiß Super JP‘, ein Pulver. Fügen Sie das dem normalen Waschmittel bei. Dann wird die Wäsche auch bei niedriger Temperatur und Energieersparnis nicht nur absolut keimfrei, sondern ggf. auch blütenweiß.

Auch dieses Mittel können Sie im Internet unter dem Suchwort: ‚Proweiß Super JP‘ bestellen.

Nun zu Produkten, die angeblich schon fast ausverkauft sind:

Desinfektionsflüssigkeit
Diese kann man sich sehr schnell herstellen, aber wesentlich angenehmer duftend als die käuflichen bzw. in vielen Geschäften, Arztpraxen usw. zur Verfügung gestellten Desinfektionsspendern. Darin ist als Hauptbestandteil Isopropyl-Alkohol enthalten, der etwas streng riecht, was nicht jedermanns Sache ist. In der Hobbythek haben wir für Parfums und sonstige Produkte Äthylalkohol verwendet. Das ist der normale Trinkalkohol. Allerdings ist er in dieser sehr hohen Konzentration von über 90% nur für viel Geld in Apotheken erhältlich. Das liegt daran, dass der Staat diesen mit hohen Alkohol-Steuern belegt hat. Auch Brennspiritus ist Äthylalkohol, der mit einem Zusatz versehen ist, der ihn völlig ungenießbar macht. Dieser Zusatz ist auch nicht besonders hautfreundlich. Nun gibt es auch die Möglichkeit, diesen Äthylalkohol für hautfreundliche Parfums und Duftwässer zu verwenden, z. B. ist im Kölnisch Wasser mindestens 90% enthalten. Für diese Anwendung hat der Gesetzgeber die Möglichkeit eingeräumt, ihn mit hautfreundlichen Zusatzstoffen zu vergällen, das heißt, für Trinkzwecke ebenfalls ungenießbar zu machen. Die Besteuerung ist unverhältnismäßig geringer als bei Alkohol für Trinkzwecke. In der Hobbythek haben wir diesen Alkohol als Rohstoff für bestimmte Rezepte für jedermann zugängig gemacht und ihm den Namen ‚JP Kosmetisches Basiswasser‘ gegeben. Dieser hervorragend zur Selbstherstellung einer Desinfektionsflüssigkeit geeignet und riecht wesentlich angenehmer.

Hier das Rezept:
65 % JP Kosmetisches Basiswasser

25 % normales Wasser

8 % Glycerin

2 % Teebaumöl

Das Wasser ist zum Verdünnen, wer will kann auch kalkfreies destilliertes Wasser nehmen, Glycerin verhindert, dass die Haut austrocknet und das Teebaumöl tötet garantiert die restlichen Keime, die noch übrig bleiben. Wer will, kann auch noch das Parfum seiner Wahl hinzufügen, dann riecht es besser. Ich selbst nehme eher ätherisches Lavendelöl.

Hier ein konkretes Rezept für 100%ig sterilisierende Lotion, die garantiert dem Corona-Virus den Garaus macht.

Für 200 ml nehmen Sie:

130 ml JP Kosmetisches Basiswasser

50 ml Normales Wasser

15 ml Glycerin

4 ml Teebaumöl

Der Rest entweder Wasser oder ätherische Öle Ihrer Wahl

Auch hier geben Sie ins Internet ‚JP Kosmetisches Basiswasser‘ ein. Teebaumöl und Glycerin erhalten Sie in Apotheken oder Drogerien oder dort, wo Sie das kosmetische Basiswasser bekommen.

Mundspülung
100 ml Mundwasser Ihrer Wahl und fügen

5 ml Teebaumöl hinzu

Dann sind Sie auf der sicheren Seite und die krankmachenden Viren haben im Mund keine Chance sich zu verbreiten. Natürlich können Sie das zum Mundspülen auch etwas verdünnen

Atemmasken
Ein großes Problem sind auch die Atemmasken. Die kann man nur sehr schwer selbst herstellen. Sollten Sie aber trotzdem eine ergattern, dann können Sie diese durchaus auch öfter verwenden, indem Sie ein paar Tropfen Teebaumöl auf die Stellen träufeln, die Mund und Nase abdecken. Das tötet garantiert anhaftende Viren.

An den irdischen Duft von Teebaumöl muss man sich gewöhnen, aber mit Lavendelöl können Sie ihn erträglicher gestalten. Auch Lavendelöl hat eine therapeutische Wirkung.

Wenn die Atemmasken vergriffen sind, schauen Sie sich mein Video an, da zeige ich Ihnen eine Alternative

Verhaltensregeln
Halten Sie mindestens 1 m Abstand von den Menschen von denen Sie nicht wissen, dass diese Corona-frei sind. Vermeiden Sie das Händeschütteln, aber mit den Ellenbogen kann man sich ja berühren. Ich warne vor dem Gruß bestimmter einheimischer Begrüßungsrituale der Menschen aus Neuguinea, die sich mit Nasereiben begrüßen. Auch auf den Bruderkuss, den die ehemaligen kommunistischen Machthaber so gerne praktizierten, sollten Sie auch verzichten.

Genießen Sie einfach die Zeit, die sich Ihnen während der Corona-Zeit – zwar unfreiwillig – zur Verfügung steht.

Lesen Sie einen spannenden Roman oder ein Sach- Buch – oder linken Sie sich einmal auf meiner Homepage ein.
Mit einer intelligenten Suchfunktion können Sie sich alle Fragen beantworten lassen, für die Sie sonst keine Zeit hatten. Besonders spannend ist die Rubrik ‚Wissenschaft soeben eingetroffen‘ und der Button ‚Gedanken zur Zeit‘

Herzliche Grüße
Ihr Jean Pütz

Mit Gold gespickt – Forscherteam präsentiert neuartigen Sender

(HZDR) – Terahertz-Wellen werden für Wissenschaft und Technologie immer wichtiger. Mit ihnen lassen sich Eigenschaften von Zukunftsmaterialien enträtseln, Autolacke auf ihre Qualität prüfen und Briefumschläge durchleuchten. Allerdings ist die Erzeugung dieser Wellen nach wie vor eine Herausforderung. Einem Team des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR), der TU Dresden und der Universität Konstanz ist nun ein deutlicher Fortschritt gelungen. Es hat ein mit Gold gespicktes Germaniumbauteil entwickelt, das kurze Terahertz-Pulse mit einer vorteilhaften Eigenschaft erzeugt: Die Pulse sind überaus „breitbandig“, liefern also viele verschiedene Terahertz-Frequenzen zugleich. Da sich das Bauteil mit den Methoden der Halbleiterindustrie fertigen ließe, verspricht die Entwicklung einen breitgefächerten Einsatz in Forschung und Technik, wie das Team im Fachjournal Light: Science & Applications (DOI: 10.1038/s41377-020-0265-4) berichtet.

Ebenso wie Licht zählen Terahertz-Wellen zur elektromagnetischen Strahlung. Im Spektrum liegen sie genau zwischen Mikrowellen und Infrarotstrahlung. Doch während Mikrowelle und Infrarot schon lange den Alltag erobert haben, finden Terahertz-Wellen erst allmählich Verwendung. Der Grund: Erst seit Beginn der 2000er Jahre gelingt es Experten, halbwegs passable Quellen für Terahertz-Wellen zu bauen. Perfekt sind diese Sender aber noch nicht – sie sind relativ groß und teuer, und die von ihnen abgegebene Strahlung hat nicht immer die gewünschten Eigenschaften.

Eine der heute etablierten Erzeugungsmethoden basiert auf einem Kristall aus dem Halbleiter Galliumarsenid. Wird dieser Kristall mit kurzen Laserpulsen bestrahlt, bilden sich im Galliumarsenid Ladungsträger. Diese Ladungen werden durch eine angelegte Spannung beschleunigt. Das erzwingt die Abstrahlung einer Terahertz-Welle – im Grunde der gleiche Mechanismus wie bei einem UKW-Sendemast, in dem hin und her bewegte Ladungen Radiowellen erzeugen.

Doch diese Methode besitzt mehrere Nachteile: „Sie lässt sich nur mit relativ teuren Speziallasern betreiben“, erläutert HZDR-Physiker Dr. Harald Schneider. „Mit Standardlasern, wie man sie für die Glasfaser-Kommunikation verwendet, funktioniert das nicht.“ Ein weiteres Manko: Galliumarsenid-Kristalle liefern nur relativ schmalbandige Terahertz-Pulse und damit einen eingeschränkten Frequenzbereich – was ihr Einsatzgebiet merklich begrenzt.

Implantiertes Edelmetall
Deswegen setzten Schneider und sein Team auf ein anderes Material – den Halbleiter Germanium. „Bei Germanium lassen sich günstigere Laser nutzen, sogenannte Faserlaser“, sagt Schneider. „Außerdem sind Germaniumkristalle sehr transparent und erlauben damit die Emission von sehr breitbandigen Pulsen.“ Bislang aber gab es ein Problem: Wird reines Germanium mit einem kurzen Laserpuls bestrahlt, dauert es mehrere Mikrosekunden, bis sich die elektrische Ladung im Halbleiter wieder abgebaut hat. Erst danach kann der Kristall den nächsten Laserpuls aufnehmen. Heutige Laser können ihre Impulse im Takt von wenigen Dutzend Nanosekunden abfeuern – eine Schussfolge, viel zu schnell für das Germanium.

Um diese Schwierigkeit zu meistern, suchten die Fachleute nach einem Trick, mit dem sich die elektrischen Ladungen im Germanium schneller abbauen lassen. Die Lösung fand sich bei einem prominenten Edelmetall – Gold. „Wir nutzten einen Ionenbeschleuniger, um Goldatome in einen Germaniumkristall zu schießen“, erläutert Schneiders Kollege Dr. Abhishek Singh. „Dabei drang das Gold bis zu 100 Nanometer tief in den Kristall ein.“ Anschließend erhitzten die Fachleute den Kristall einige Stunden lang auf 900 Grad Celsius. Die Hitzekur sorgte dafür, dass sich die Goldatome gleichmäßig im Germaniumkristall verteilten.

Der Erfolg zeigte sich, als das Team das goldgespickte Germanium mit ultrakurzen Laserpulsen beleuchtete: Statt für mehrere Mikrosekunden im Kristall herumzugeistern, verschwanden die elektrischen Ladungsträger bereits nach knapp zwei Nanosekunden wieder – etwa tausendmal schneller als vorher. Bildlich gesprochen fungierte das Gold dabei als Falle, die Ladungen einfängt und neutralisieren hilft. „Dadurch lässt sich der Germaniumkristall nun mit hoher Wiederholungsrate mit Laserpulsen beschießen, und er funktioniert trotzdem“, freut sich Singh.

Günstige Fertigung möglich
Die neue Methode ermöglicht Terahertz-Pulse mit extrem großer Bandbreite: Statt 7 Terahertz wie bei der etablierten Galliumarsenid-Technik ist es nun das Zehnfache – 70 Terahertz. „Auf einen Schlag bekommt man ein breites und lückenloses Spektrum“, schwärmt Harald Schneider. „Damit haben wir eine äußerst vielseitige Quelle zur Hand, geeignet für verschiedenste Anwendungen.“ Ein weiteres Plus: Im Prinzip lassen sich die Germanium Bauteile mit derselben Technologie verarbeiten, mit der auch Mikrochips hergestellt werden. „Anders als Galliumarsenid ist Germanium kompatibel mit Silizium“, beschreibt Schneider. „Und da sich die neuen Bauteile zusammen mit herkömmlichen Glasfaser-Lasern betreiben lassen, könnte man die Technik vergleichsweise platzsparend und preiswert gestalten.“

Das dürfte das golddotierte Germanium nicht nur für wissenschaftliche Anwendungen interessant machen, etwa die detaillierte Analyse innovativer zweidimensionaler Materialien wie Graphen. Möglich scheinen auch Anwendungen in Medizin und Umwelttechnik. Denkbar sind zum Beispiel Sensoren, die bestimmte Gase in der Atmosphäre anhand ihres Terahertz-Spektrums aufspüren. Die heutigen Terahertz-Quellen sind dafür noch zu teuer. Das neue Verfahren aus Dresden-Rossendorf könnte dazu beitragen, solche Umweltsensoren künftig billiger zu machen.

 

Schnellladetechnologie killt Akkus von E-Autos

(pte) – Heutige kommerzielle Schnellladetechnologie ist bei E-Autos ein regelrechter Akku-Killer, so eine aktuelle Studie von Forschern der University of California, Riverside (UCR) . Hohe Temperaturen und Widerstände beim Ladevorgang führen demnach zum rasanten Kapazitätsverlust und Schäden an den Akkus. Ein adaptives System mit einem neuen Algorithmus der Forscher verspricht in Zukunft ein schonenderes Schnellladen.

Heißlaufen beim Laden
Niemand will unterwegs stundenlang warten, während das E-Auto auflädt. Deshalb gibt es in den USA entlang Autobahnen kommerzielle Schnellladestationen. Doch die genutzte Technologie ist der im Journal „Energy Storage“ veröffentlichten Studie zufolge eigentlich Gift für Auto-Akkus. „Dieses Schnellladen wirkt sich negativ auf die Lebensdauer von Lithium-Ionen-Akkus aus, aufgrund einer Steigerung des internen Widerstands der Akkus, die zu Hitze-Entwicklung führen“, erklärt der UCR-Doktorand Tanner Zerrin. Er war Teil des Teams, das genau das mithilfe von Panasonic-Akkumudulen (NCR 18650B), wie sie in Tesla-Fahrzeugen stecken, getestet hat.

Nach nur 40 Schnellladezyklen mit der derzeitig kommerziell genutzten Technologie ist die Akkukapazität laut Studie auf 60 Prozent gefallen. Das sind weit weniger als die üblicherweise als Untergrenze für den sinnvollen Einsatz gehandelten 80 Prozent. Nach 60 Zyklen sind Gehäuse gesprungen, sodass das Akku-Innenleben mit Luft in Berührung kommt. Beim Laden haben sich Akkus auf 60 Grad Celsius erwärmt, was die Schäden mitbedingt und selbst problematisch ist. „Kapazitätsverlust, interne chemische sowie mechanische Schäden und die große Hitze sind große Sicherheitsprobleme“, sagt Mihri Ozkan, Professorin für Elektrotechnik und Informatik.

Abhilfe per Algorithmus
Das UCR-Team hat einen Algorithmus entwickelt, mit dem Schnellladevorgänge akkuschonender werden. Ihr System setzt darauf, beim Laden den internen Widerstand im Akku zu beobachten und darauf so zu reagieren, dass ein starkes Heißlaufen vermieden wird. Damit lag die Restkapazität von Testmodulen nach 40 Schnellladezyklen auch tatsächlich noch im Bereich von 80 Prozent. Zudem konnten Schäden am Gehäuse vermieden werden. Das Team ist also überzeugt, dass sein zum Patent angemeldeter Algorithmus ein schonenderes, sichereres Schnellladen für Autoakkus ermöglicht.

17.03.2020 Corona überleben und Impfgegner

Viele Facebook Freunde haben mir auf meinen letzten Kommentar schriftliche Fragen gestellt, die ich in der Fülle nicht wie sonst persönlich beantworten kann.
Wie erwähnt, gibt es leider in den einschlägigen Geschäften keinen Mundschutz mehr. Ich habe eine Alternative dargestellt, die auf der Basis von virentötendem Teebaumöl von mir entwickelt wurde. Dieses wurde  ausführlich im folgenden Video vorgestellt.

Man kann mich natürlich fragen, warum bei vielen Menschen der Virus Covid-19 nur schwache Reaktionen auslöst und bei anderen sogar tödlich wirkt. Meine Antwort: Das liegt am Immunsystem, der besten Apotheke, die jeder Mensch in sich trägt. Dieses Immunsystem ist nicht bei jedem gleich stark entwickelt, das liegt manchmal am Lebensstil und falscher Ernährung, häufig auch an Krankheiten.
Zum Immunsystem gehört eine ganze Armada von weißen Blutkörperchen, die von einer Superzelle, der sogenannten T4-Helferzelle, gesteuert werden. Das Problem bei der Krankheit AIDs ist, dass diese Superzellen speziell angegriffen und von den AIDS-Viren als Wirt benutzt werden, um sich weiter zu vermehren. Damit verloren sie ihre Schutzfunktion, das Immunsystem brach zusammen und öffnete jeder Krankheit Tür und Tor. Von dieser Superzelle gesteuert werden viele andere Arten, die im Blut für unsere Widerstandskraft sorgen, angeregt. Dazu gehören z. B. die Antikörper, die ganz spezifisch sind, je nachdem welche Infektion stattfindet. In der Regel signalisieren sie das Eindringen von Krankheitskeimen oder sogenannten Antigenen. Den Antikörpern verdanken wir übrigens die Möglichkeit, im Test exakt festzustellen, ob z. B. der Organismus von Coronaviren befallen ist oder nicht. Gentechnik machts möglich, ohne dies fiele jede Seuche noch schlimmer aus, man würde völlig im Dunkeln tasten.

Dann gibt es aber auch die sogenannten Fresszellen. Wissenschaftlich sind das Bakteriophagen, wiederum eine Virenart, die unter einem extrem hochauflösendem Mikroskop aussehen wie ein Weltraumschiff aus fremden Galaxien. Man kann sogar unter einem entsprechenden Mikroskop den Vorgang des Fressen beobachten, denn die Phagen umschließen den Eindringling und lösen ihn sichtbar auf. Solche Phagen sind sogar Hoffnungsträger bei neuen Medikamenten gegen resistente Bakterien, an denen Hunderttausende von Menschen sterben müssen.

Im Blut zirkulieren aber auch noch andere weiße Körperchen, die eine wichtige Immunfunktion wahrnehmen, die sogenannten Memory- oder Gedächtniszellen. Diese stellen fest, ob jemand schon eine bestimmte Krankheit überstanden hat oder es sich um eine ganz neue Krankheit handelt. Sie lösen dann die beschriebenen Gegen-Reaktionen des Immunsystems aus.

Dieses Immunsystem wird vor allen Dingen durch den Darm gefördert. Dort gibt es Zellflächen, die sogenannten Peyerschen Plaques mit Drüsenfunktion, die eine unmittelbare Beziehung zum Immunsystem, den  weißen Blutkörperchen haben. Deswegen ist die Darmflora so extrem wichtig für unsere Gesundheit. Die bedeutende Funktion der Darmflora, neuerdings auch Mikrobiom genannt, wurde früher von der Medizin vernachlässigt. Erst in letzter Zeit spielt sie eine tragende Rolle. Ja, man könnte sogar behaupten: Ist der Darm gesund, ist auch der Mensch gesund.

Natürlich hängt die Darmflora auch sehr stark von der Art der Ernährung ab. Vegetarier haben in der Regel ein gesünderes Mikrobiom. Was wenige wissen, auch Antibiotika können die Darmflora völlig aus dem Takt bringen und deshalb hier ein wichtiger Tipp:
Gehen Sie nicht zu leichtfertig mit Antibiotika um, sondern nehmen diese wirklich nur ein, wenn ein sachkundiger Arzt es unbedingt für notwendig erachtet. Unser Körper braucht manchmal nur etwas mehr Zeit, um sich selbst zu helfen. Daran mangelt es in unserer schnelllebigen Kultur. Corona bringt uns vielleicht etwas mehr zur Raison, jede Medaille hat zwei Seiten.

Wenn dann wirklich Antibiotika unentbehrlich sind, halten Sie sich strikt an die Anweisungen des Arztes und nehmen Sie sie bis zum Ende, damit keine Resistenzen entstehen. Danach müssen Sie – auch wenn der Arzt es leider nicht empfiehlt – unbedingt für die Wiederherstellung einer gesunden Darmflora sorgen und es nicht dem Zufall überlassen. Dafür gibt es als Mittel eine Zusammensetzung von gefriergetrockneten Darmbakterien, die die Flora regenerieren, z. B. ‚Omnibiotic‘, ‚Omniflora‘ oder ‚Entero aktiv‘, in Apotheken, Drogerien erhältlich oder im Internet bestellbar – vergleichen Sie die Preise, denn vermutlich übernehmen die Krankenkassen das „noch“ nicht.  Diese muss man dann eine Zeitlang nehmen und das Immunsystem stellt sich wieder auf den richtigen Zustand ein.

Man kann aber auch täglich dem Immunsystem helfen. Ich bin fest davon überzeugt, dass ich meine Gesundheit auch im hohen Alter noch meinem täglichen Joghurt-Konsum verdanke. Seinerzeit habe ich in der Hobbythek eine sogenannte probiotische Bakterien-Zusammenstellung entwickeln lassen, im gefriergetrocknetem Zustand.

Davon reicht es, eine Messerspitze in einen Joghurtbereiter zu geben, 1 Liter keimfreie H-Milch (kalorienreduziert oder Vollmilch) darüber gießen und ca. 10 Stunden bei 38°C einwirken zu lassen. Dann erhalten Sie 1 Liter preiswertesten Joghurt der Spitzenklasse.

Das reicht für drei Tage kalorienarmes Frühstück. Hinzu füge ich entweder Früchte der Saison oder tiefgefrorene Früchte aus dem Supermarkt, die sind genauso vitaminreich. Wenn Sie ihn süßen wollen, können Sie Honig nehmen oder – kalorienfrei – den langjährig bewährten flüssigen Süßstoff der Hobbythek, das ist seit Jahrzehnten meine Wahl. Mit 83 Jahren bin ich noch keinen Zentimeter kleiner geworden, ob das am Joghurt liegt??

Eine weitere Nebenwirkung:  Ich bin sicher, dass mich der Coronavirus nicht töten kann, weil ich mein Immunsystem in Ordnung halte – übrigens auch mit mäßigem Sport und regelmäßigem Gehirnzellentraining durch tägliche Aktivierung meiner Homepage und Facebook-Beiträgen.

Was mich besonders bedrückt ist, dass manche Facebook Freunde sich in ihren schriftlichen Kommentaren als Impfgegner geoutet haben. Aber nicht nur das, sie haben mich wüst beschimpft, dass ich ihnen überhaupt das Impfen zumute.

Diesen ins Gästebuch: Die eigentliche Errungenschaft der gesamten medizinischen Wissenschaft beruht auf der Tatsache, dass es möglich geworden ist, das Immunsystem gezielt durch die Methode des Impfens einzuspannen. Nur so sind die schrecklichen Seuchen im Altertum und Mittelalter besiegt worden, die Millionen Menschen dahingerafft haben. Wie z. B. die Pest, die Albert Camus in seinem Roman ‚Die Pest‘ so dramatisch beschrieben hat. Aber neben der Pest gab es noch schlimmere Epidemien wie die Pocken, die später durch das Impfen ausgerottet wurden. Aber auch die Cholera und die Masern sind einigermaßen unter Kontrolle. Die Kinderlähmung, die viele zu Krüppeln gemacht hat, scheint durch die Schluckimpfung kurz vor der Ausrottung zu stehen. Nur die Impfgegner verhindern das.

Mumps, Röteln, Keuchhusten, Diphtherie, Hepatitis B und eine schlimme Art der Gehirnhautentzündung, sowie eine besondere Art von Grippe (Hib), die Kleinkinder befallen kann: Gegen alles dies empfehlen die Ärzte Gott sei Dank schon im Säuglingsalter zu impfen. Wieviel Elend wird da schon von diesen jungen Wesen abgewendet.

Sogar gegen Krebs, z. B. dem gefährlichen Gebärmutterhalskrebs, gibt es eine Impfung, wenn sie den jungen Mädchen in der Pubertät vor dem ersten Geschlechtsverkehr verabreicht wird.

Kurzum, ohne die Methode des Impfens wäre die medizinische Wissenschaft sehr schnell wieder im Mittelalter angekommen. Es steht fest, dass das Impfen auch generell das Immunsystem stärkt. Die Gedächtniszellen speichern alles dies als Lebenserfahrung, ohne dass wir es merken. Wer darauf verzichtet, bewegt sich in die Welt der Esoterik. Für den sind diese Volkskrankheiten eine Art Gottes Strafe. Aber ich denke, die Aufklärung hat uns weit darüber hinaus geführt. Jedenfalls ist das Risiko an diesen Volksseuchen zu erkranken, Hunderttausendmal höher, als durch Impfen geschädigt zu werden. Bei Impfgegnern und Untergangspropheten geistern schreckliche Fakenews, die über die neuen Medien eine breite Öffentlichkeit gefunden haben. So z. b. schrieb mir ein Facebook-Freund, in der Impfsubstanz wäre Quecksilber enthalten. Es ist kaum zu glauben, was alles an schrecklichen Zutaten erfunden wurde. Dabei nutzt die moderne Medizin ganz gezielt die Erkenntnisse der expandierenden Biochemie aus, um mit Hilfe der Gentechnik völlig neue, ungefährliche  Impfsubstanzen zu produzieren: Mit Hilfe von CRISP, das heißt  der Genschere, gelingt es, aus der Erbsubstanz der DNA von Bakterien oder Viren nur noch die Teile aus der DNA herausziehen, die notwendig sind, um Immunreaktionen gegen die aufkommende Krankheit auszulösen. Das heißt,  die Antikörper, die T4-Helferzellen, die Memory- und Fress-Zellen usw. werden wirksam  aktiviert. Oder aber, man zieht den Mikroben den Zahn, indem man die krankmachenden Anteile gentechnisch entfernt.

Die generelle immunstärkende Wirkung jeglicher Impfung hat mir ein Freund, der mittlerweile emeritierte 95jährige Immunologe der Universität zu Köln, Prof. Dr. Dr. Gerd Uhlenbruck, eingehämmert. Er ist übrigens ein begnadeter Schriftsteller für Aphorismen jeder Art. Es lohnt sich, dazu einmal das Internet zu konsultieren.

Ihr Jean Pütz

Hier noch einige Links, um die von den Medien hochgespielte Gefährlichkeit wenigstens begrenzt zu relativieren. Die Grippe hat in der Vergangenheit Hundertausendmal mehr Menschen dahingerafft, als es das Coronavirus, genannt Covid-19, in aller Ewigkeit schaffen könnte.

Notwendigkeit von Grippeimpfungen

Quacksalberei aus dem Mittelalter

Vielversprechende Therapeutika

 

Die Ökonomik des Ausnahmezustandes – was jetzt zu tun ist

Was tun, wenn die Wirtschaft unkontrolliert zusammenbricht?
Was die richtigen Maßnahmen sind, hängt zunächst von der Ursache des Zusammenbruchs ab. Anders als in Zeiten von Finanzkrisen infolge von Übertreibungen und Panik handelt es sich beim Coronavirus um einen massiven und abrupten Rückgang der realwirtschaftlichen Aktivität. Es findet plötzlich und unerwartet, also ohne Übergang bis drastisch weniger Wertschöpfung statt. Infolgedessen werden weniger und andere Güter und Dienstleistungen produziert und verbraucht. Konjunkturprogramme helfen hier deutlich weniger als in anderen Krisen, da es sich weniger um eine Nachfragekrise als vielmehr um einen massiven Angebotsschock handelt, der zum Teil die Wirtschaft allgemein, zum Teil jedoch asymmetrisch trifft, bestimmte Branchen also härter als andere.

Versorgungsengpässe auflösen
Die Notlage bezieht sich vor allem auf die Versorgung mit Nahrungsmitteln und medizinischer Versorgung. Die Übernachfrage kann dazu führen, die Versorgung nicht mehr über Preise, sondern durch Rationierung, also Zuteilung zu lösen. Das bedeutet, mikroökonomische Marktprozesse vorübergehend außer Kraft zu setzen. Hierfür ist zwingend staatliches Handeln erforderlich. Es geht um die Sicherstellung einer autarken und sozialfriedlichen Versorgung der Bevölkerung. Im Falle des Coronavirus ist die Übernachfrage ein globales Phänomen, so dass die Versorgungsengpässe zu Exportstopps und massiven Unterbrechungen von Lieferketten führen, was insbesondere die Autarkie der Versorgung erforderlich macht.

„Einfrieren“ der Wirtschaft
Für die „normale“ Ökonomie bedeutet ein solcher Zustand eine existenzielle Bedrohung, denn die Marktgleichgewichte sind stark gestört. Vielen Menschen und Unternehmen brechen die Einnahmen bei weiterlaufenden Kosten weg, obgleich den Kosten keine entsprechende Wertschöpfung mehr entspricht. Es geht darum, die Wirtschaft gewissermaßen „einzufrieren“ beziehungsweise herunter zu skalieren, bis die Notlage überstanden ist. Das erfordert ein Maß an Koordination, das nicht mehr über Märkte hergestellt werden kann. Das wiederum bedeutet, dass kurzfristig fixe Kosten wie Gehälter und Mieten nicht nur über Liquiditätshilfen aufrechtzuerhalten sind, sondern quasi monetarisiert werden müssen. Das kann bei beschränktem Angebot zu inflationären Tendenzen führen, die jedoch über Rationierung überwunden werden können und müssen.

Koordiniertes Handeln
Dieses „Einfrieren“ der Wirtschaft ist letztlich nötig, damit die erforderlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung ergriffen werden können, die im Wesentlichen eine Internalisierung bedeuten: Die sozialen Kosten einer Pandemie werden durch individuelle Vorsorgemaßnahmen nicht hinreichend reflektiert. Das Herunterfahren des sozialen Lebens („social distancing“) geht notwendig mit einer deutlichen Beschränkung der Wertschöpfung einher, so dass umfangreiche und durchaus zentralistische ökonomische Schutzmaßnahmen erforderlich sind, die drastischer und kurzfristiger sein müssen, als es vielleicht unmittelbar den Anschein hat. Pandemien sind exponentielle Dynamiken, die schnellstmöglich und sehr rigoros eingedämmt werden müssen. Es muss jetzt konsequent gehandelt werden, und zwar mit dem richtigen Paket an Maßnahmen. Das ist der Unterschied zwischen Aktionismus und koordiniertem Handeln. Reiner Aktionismus führt am Ende nicht zu mehr Vertrauen und Stabilität, sondern zu mehr Chaos. Es droht ein Präventionsparadoxon: Je aktionistischer und dadurch dem Anschein nach drastischer die Maßnahmen, desto größer werden die Verwerfungen, was noch drastischere Maßnahmen notwendig macht.

 

Wissenschaftsjournalismus in Krisenzeiten, z. B. Corona

So etwas gab es in dieser Form noch nie. Ausnahmezustand. Für viele von Euch waren die vergangenen Wochen außergewöhnlich herausfordernd. Überstunden, um dem ungeheuren Informationsbedarf der Bevölkerung zum neuartigen Coronavirus und Covid-19 nachzukommen. Bei anderen war es gerade umgekehrt: Vielen Freiberuflern brechen die Aufträge weg, weil Messen und Kongresse abgesagt werden.  (Petition „Hilfen für Freiberufler und Künstler während des Corona-Shutdowns ; Freischreiber-Aufruf an die Solidarität der Redaktionen).

So zynisch es zunächst vielleicht klingen mag: Diese Krise birgt auch Gutes. Erfahrung für das Gesundheitssystem: Wenn wir diese Epidemie (die momentan ja bei den meisten Infizierten glimpflich verläuft) überstanden haben, sind wir besser vorbereitet auf künftige Pandemien, die möglicherweise mit einer höheren Mortalitätsrate einhergehen als Covid-19.
Vielleicht befördert die Krise solidarisches Handeln, unter Nachbarn, unter uns Unbekannten, unter JournalistInnen. Und dann gibt es auch noch eine Facette, die den Wissenschaftsjournalismus betrifft. Der unermüdliche und omnipräsente Virologe Christian Drosten, der u.a. über den NDR-Podcast „Coronavirus-Update hervorragende Wissenschaftskommunikation betreibt, hat dafür plädiert, in der derzeitigen Lage den Wissenschaftsjournalismus vortreten zu lassen, um sachlich und ohne Ablenkung über die relevanten Aspekte verlässlich zu berichten. Im ZAPP-Interview hebt er den deutschsprachigen Wissenschaftsjournalismus hervor, weil der „eine Systemfunktion im Moment hat“. Wir freuen uns über diese Wertschätzung. Noch wichtiger wäre es allerdings, wenn auch in künftigen ruhigeren Zeiten Verantwortliche des Mediensystems die Relevanz fachjournalistischer Expertise erkennen und entsprechende Rahmenbedingungen schaffen: Wissenschaftsressorts erhalten (oder wiederaufbauen) und auch bei politischen Themen, die eine wissenschaftliche Komponente haben, Wissenschaftsjournalist:innen zu Rate ziehen.

16.03.2020 Die Welt geht wegen Corona nicht unter. Nicht verzagen, Jean Pütz fragen.

Viele Facebook Freunde haben auf meinen letzten Kommentar schriftliche Fragen gestellt, die ich in der Fülle nicht wie sonst, persönlich beantworten kann.
Wie erwähnt gibt es leider in den einschlägigen Geschäften keinen Mundschutz mehr. Ich habe eine Alternative dargestellt, die auf der Basis von virentötendem Teebaumöl von mir entwickelt wurde.

Dieses habe ich nun ausführlich im Video vorgestellt. Man kann dich natürlich fragen warum bei vielen Menschen der Virus nur schwache Reaktionen auslöst und bei anderen sogar tödlich wirkt. Meine Antwort: Das liegt am Immunsystem, der besten Apotheke die jeder Mensch in sich trägt. Dieses Immunsystem ist nicht bei jedem stark entwickelt, manchmal liegt es auch am Lebensstil, manchmal an Krankheiten manchmal aber auch an falscher Ernährung.
Zum Immunsystem gehört eine ganze Armada von weißen Blutkörperchen, die von einer Superzelle gesteuert werden. Das Problem bei der Krankheit Aids war, dass diese Superzelle speziell angegriffen wurden bzw. von den Viren benutzt wurde um sich weiter zu vermehren.
Von dieser Superzelle wurden eine ganze Menge von anderen in den weißen Blutkörperchen beheimateten Zellen gesteuert z.B. Antikörper. Diese Antikörper dienen übrigens bei den mittlerweile entwickelten Tests um festzustellen zu können, ob jemand den Coronavirus in sich trägt oder nicht.

Gleichzeitig sind sie auch wichtige Informationsträger für andere Zellen z.B. Bakteriophagen die häufig auch Fresszellen genannt werden, weil sie die eingedrungenen Mikroben umschließen und regelrecht auflösen. Aber es gibt auch Gedächtniszellen die feststellen ob jemand schon eine bestimmte Krankheit überstanden hat oder ob das eine ganz neue Krankheit ist.
Dieses Immunsystem wird vor allen Dingen durch den Darm gefördert. Dort gibt es Zellflächen, die eine unmittelbare Beziehung zu diesen weißen Blutkörperchen haben. Deswegen ist die Darmflora, oft auch mikrobiom genannt, entscheidend am Aufbau des Immunsystems und an seiner Wirksamkeit beteiligt.
Die Darmflora hängt sehr stark auch von der Ernährung ab. Vegetarier haben in der Regel eine gesündere Darmflora. Was wenige wissen, auch Antibiotika können die Darmflora völlig aus dem Takt bringen und deshalb hier ein wichtiger Tipp:

Gehen wir nicht zu leichtfertig mit Antibiotika um, sondern wirklich nur dann wenn der Arzt es unbedingt für notwendig erachtet. Und achten Sie auch die Ratschläge wie lange sie sie nehmen müssen. Danach aber heißt es für uns sich auch mal wieder um die zerstörte Darmflora zu kümmern. In der Apotheke gibt es bestimmte Darmbakterien die die Flora verbessern. Die muss man dann eine zeitlang nehmen und das Immunsystem stellt sich wieder auf den vorherigen Zustand ein. Man kann aber auch täglich etwas für das Immunsystem tun.
Ich bin fest davon überzeugt, dass ich meine Gesundheit auch im hohen Alter noch meinem täglichen Joghurt Konsum verdanke. Seinerzeit habe ich in der Hobbythek ja sogenannte probiotische Bakterien entwickeln lassen. Es gibt es in gefriergetrockneter Form, und damit stelle ich mir meinen probiotischen Joghurt selbst für wenig Geld her:

In einem speziellen Joghurtbereiter der genau 38 Grad entwickelt, stelle ich mir jeweils aus einem Liter Milch innerhalb von 10 Stunden den besten Joghurt her die man sich denken kann. Das reicht dann für drei Tage also ungefähr für drei Tage. Vermischt mit Früchten der Saison oder gefriergetrockneten Früchten ist das mein tägliches Frühstück und ich bin allein schon deswegen sicher dass mir der Coronavirus nichts anhaben kann.

Was mich aber besonders bedruckt, ist, dass manche Facebook Freunde sich als Impfgegner geoutet haben. Aber nicht nur das, sie haben mich wüst beschimpft, dass ich ihn überhaupt das Impfen zumuten würde.
Diesen ins Gästebuch geschrieben: Die eigentliche Errungenschaft der gesamten medizinischen Wissenschaft ist die Tatsache dass das Immunsystem gezielt eingesetzt wird. Nur so sind die schrecklichen mittelalterlichen Seuchen besiegt worden wie die z.B. Albert Camu in seinem Roman „Die Pest“ beschrieben hat. Das waren neben der Pest auch noch die Pocken, die Kinderlähmung, die Cholera und viele andere.

Ohne die Methode des Impfens wäre die medizinische Wissenschaft sehr schnell wieder im Mittelalter angekommen. Auch das Impfen nutzt ganz gezielt das Immunsystem, und zwar die sogenannten Memory Zellen. Die Gedächtniszellen haben Maßnahmen gespeichert die sofort gegen eindringende Bakterien oder Viren diese Art aktiv werden und deswegen wurden diese angeblichen Gottes Strafen mit Vernunft besiegt.
Die moderne Biochemie nutzt darüber hinaus auch gentechnische Methoden um völlig ungefährliche Impfstoffe zu entwickeln, die nur noch die Teile eines Virus oder Bakterium herausziehen die nachweislich die notwendigen Immunreaktionen auslösen. Hinzukommt, und das hat mir ein mittlerweile 95 Jahre alter Prof der Immunologie ins Gästebuch geschrieben. Prof dr Gerd Uhlenbruck sagte mir: Lieber Junge jede Impfung ist eine Stärkung und Aktivierung des Immunsystems. Wer darauf verzichtet ist selbst schuld.

Herzliche Grüße ihr Jean Pütz

Notwendigkeit von Grippeimpfungen für alle Altersklassen – Mit einer Einleitung von Jean Pütz

Die Notwendigkeit von Grippeimpfungen für alle Altersklassen, nicht nur für die alten Menschen.

Die Grippewelle 2017/18 war einer der heftigsten der letzten 50 Jahre. Über 250.000 Menschen sind in Deutschland an diesem Virus gestorben. 2019 war die Grippewelle moderat, sie tritt meist nach Weihnachten Anfang der Jahre auf.
Der folgende Bericht beschreibt die verschiedenen Grippe Varianten und die Notwendigkeit unbedingt sich jedes Jahr neu impfen lassen, denn immer wieder treten neue Varianten des Grippevirus auf.
Jean Pütz

(SZ) – Mit einer harmlosen Erkältung lässt sich die Grippe nicht vergleichen, das belegen aktuelle Zahlen für die vorletzte Saison eindrucksvoll.
Rund 25.100 Menschen in Deutschland kostete die außergewöhnlich starke Grippewelle 2017/18 das Leben, wie das Robert Koch-Instituts (RKI) am Montag berichtete. Das sei die höchste Zahl an Todesfällen in den vergangenen 30 Jahren, erklärte RKI-Präsident Lothar Wieler. Es gebe auch saisonale Wellen mit wenigen Hundert Todesfällen. Ein Vergleichswert für die laut RKI «moderate» Welle 2018/19 liegt noch nicht vor.
«Diese Zahl sollte allen Impfskeptikern zu denken geben», erklärte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Er rief besonders Ältere, chronisch Kranke, Schwangere sowie Medizin- und Pflegepersonal auf, sich rechtzeitig gegen Grippe impfen zu lassen. Den genannten Gruppen empfiehlt auch die Ständige Impfkommission (Stiko) eine Impfung. Als optimaler Zeitpunkt dafür gelten Oktober und November. Ihren Höhepunkt erreicht die Grippe-Welle üblicherweise nach dem Jahreswechsel.
Das Influenza-Virus kann durch winzige Tröpfchen übertragen werden, etwa beim Niesen. Wissenschaftler unterscheiden mehrere Virus-Typen, für Menschen besonders relevant sind die saisonal auftretenden Influenza A- und B-Viren. Eine echte Grippe beginnt oft plötzlich. Zu typischen Symptomen zählen Fieber, Husten, Halsschmerzen, Schnupfen, Glieder- und Kopfschmerzen sowie ein allgemeines Krankheitsgefühl.
Bisher wurden nach Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts rund 15,7 Millionen Impfdosen freigegeben. Sie enthalten Bestandteile der erwarteten Virus-Varianten. «Der Impfstoff für die neue Saison hat zwei neue, aktualisierte Influenza-A-Komponenten – eine Impfung lohnt sich dadurch besonders», sagte RKI-Expertin Silke Buda der Nachrichtenagentur dpa. Laut dem Institut stellt die Impfung die wichtigste Schutzmaßnahme dar. Daneben empfehlen die Experten etwa gründliches Händewaschen mit Seife und Abstandhalten zu Erkrankten.
Im Vergleich zur heftigen vorletzten Grippewelle stufen Fachleute die vergangene Saison als moderat ein, wie Buda sagte. «Sie war nicht mild, denn es gab doch auch schwere Verlaufsfälle.» Laut dem neuen Influenza-Bericht des RKI sorgte die Welle für 3,8 Millionen Arztbesuche – weniger als halb so viel wie 2017/18. 40 000 Menschen kamen ins Krankenhaus, Buda zufolge in vielen Fällen mit akutem Atemnotsyndrom oder Lungenentzündung. Insgesamt registrierte das Institut von Oktober bis Mitte Mai 182 000 labordiagnostisch bestätigte Grippe-Fälle. Betroffen waren alle Altersgruppen.
Auffällig sei gewesen, dass beide Influenza-A-Subtypen (H1N1 und H3N2) mehr oder weniger zu gleichen Anteilen zirkulierten. «Es waren fast überhaupt keine Influenza-B-Viren unterwegs», sagte Buda. Die starke Welle 2017/18 sei zu einem großen Teil durch Influenza-B-Viren (Yamagata-Linie) ausgelöst worden.
Mangels Influenza-B-Viren habe der neue, inzwischen von der Stiko empfohlene Vierfachimpfstoff seine Wirkung in der vergangenen Saison noch nicht entfalten können, sagte Buda. Dieser Impfstoff soll vor vier Virusvarianten schützen, enthalten sind je zwei A- und je zwei B-Komponenten. Zuvor erhielten gesetzlich Versicherte in der Regel einen günstigeren Dreifachimpfstoff mit nur einer B-Komponente.