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Die Corona-Lügen

(Die Zeit) – Verschwörungstheorien tragen per se den Kern des Surrealen in sich, oft sind sie zynisch, fast immer ohne Substanz. Aber die Gerüchte, die zum Coronavirus in diesen Tagen kursieren, sind mehr als das. Sie träufeln Gift in eine Debatte, die bereits von Angst geprägt ist. Auffällig ist, dass sie nicht nur anonym verbreitet werden, sondern offen, auch von Prominenten, denen ein Millionenpublikum zuhört.

Sean Hannity etwa raunte in seiner Radiosendung, „die Angst-Kampagne zu Corona durch den Tiefen Staat“ werde „in die Geschichte als eine der größten Schwindeleien zur Manipulation der Wirtschaft und zur Unterdrückung von Widersprüchen“ eingehen, das habe er von einem Wissenschaftler gehört. Hannity ist ein Vertrauter von Donald Trump, er moderiert neben einer Radiosendung auch eine Fernsehshow auf Fox.

Und David Clarke, einst Sheriff von Milwaukee County, tönte auf Twitter: „Keine einzige Medien-Redaktion hat George Soros’ Verwicklung in die Grippe-Panik hinterfragt. Er ist IRGENDWIE daran beteiligt.“ Clarke, ebenfalls Trump-Unterstützer, folgen 917.000 Follower; sein Tweet mit der antisemitischen Anspielung auf den ungarisch-amerikanischen Milliardär Soros machte die Runde durchs globale Dorf.

Selten zuvor war eine kühle Unterscheidung von News und Fake-News, von Fakten und Gerüchten so wichtig wie in diesen Tagen, in denen die Welt ihre größte nicht militärische Krise seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs erlebt. Und nur selten zuvor hat sich so klar gezeigt, was Journalismus von sozialen Medien unterscheidet. Journalismus ist eben nicht das ungeprüfte Weiterverbreiten des jüngsten Gerüchts. Journalismus ist Überprüfung, Verifikation, Einordnung. Journalismus beginnt dort, wo die Hannitys und die Clarkes dieser Welt enden.

In diesen Tagen strahlt eine Form des Journalismus ganz besonders: die des Wissenschaftsjournalismus. Ähnlich wie sich die Politik von den Empfehlungen der Virologen leiten lässt, folgen Journalisten seit vielen Wochen den Fakten der Wissenschaft, schreiben sie fort, räumen Fehler ein und korrigieren sie. Journalismus in Zeiten von Corona ist ein Tasten, bedeutet weniger Gewissheiten und mehr Fragen, weniger Meinungen und mehr Erklärungen.

Als die Verschwörungstheorie zu kursieren begann, das Virus sei im Oktober 2019 bei einer Pandemie-Übung der Gates-Stiftung, des Weltwirtschaftsforums und des Johns Hopkins Center for Health Security freigesetzt worden, ließ sich das schnell aufklären: Die Übung fand in New York statt und war nur eine Simulation. Viele Wissenschaftsjournalisten sind selbst Naturwissenschaftler und verfolgen den akademischen Diskurs und derartige Übungen seit Jahren.

Bedeutet dieser Schwerpunkt auf wissenschaftlichem Journalismus, der mit einer temporären Entpolitisierung der Welt einhergeht, dass Redaktionen auf ihre Rolle als gesellschaftliche Kontrollinstanz verzichten müssen? Nein, das wäre ein Fehler. Journalismus darf sich nie anschmiegen, auch in Krisen braucht eine funktionierende Demokratie Stimmen, die das Handeln der Regierenden hinterfragen. Warum beispielsweise wurden Reisende aus den Corona-Zentren Italien, Iran und China an deutschen Flughäfen wochenlang nicht kontrolliert? Derartige Fragen dürfen nicht nur gestellt werden, sie müssen es. Und wenn, wie in China und Israel, Regierungen die Überwachung ihrer Bürger exerzieren, indem sie die Kontrolle jedes Einzelnen mittels des Smartphones zur Pflicht erheben: Dann müssen Journalisten im Zweifel die Bürgerrechte verteidigen. Sie müssen auf den feinen Unterschied zwischen einem starken, funktionsfähigen und einem übermächtigen Staat hinweisen.

Reporterinnen und Reporter der Online- und Printausgaben der ZEIT sind seit dem Ausbruch des Coronavirus in aller Welt unterwegs. Aber sie sind nicht überall dort, wo sie gerne wären – zum Beispiel nicht in Wuhan, dort, wo das Unheil seinen Anfang nahm. Noch immer ist Wuhan weitgehend Sperrzone, und noch immer versucht die chinesische Regierung, freie, unkontrollierte Interviews, etwa mit Ärzten, zu zensieren. Ähnlich wie in anderen internationalen Konflikten ist die Wahrheit auch in dieser Gesundheitskrise ein rares Gut. Und nicht nur Trumps Anhänger machen mit dem Virus Politik, auch die Chinesen tun das.

Es könnte doch „die US-Armee gewesen sein, die die Epidemie nach Wuhan gebracht hat“, behauptete der chinesische Diplomat Zhao Lijian per Twitter und forderte von den USA: „Legt eure Daten offen! Die Vereinigten Staaten schulden uns eine Erklärung!“

Zhao Lijians Anschuldigung ist ein Beispiel dafür, dass Verschwörungstheorien auch vor staatlichen Stellen nicht haltmachen. Und eine Erinnerung daran, welchen Wert eine freie Presse gerade in Krisen wie dieser besitzt.

Holger Stark

Ausbreitung von Corona als Simulation

(ZDF) – Der Epidemiologe Martin Eichner an der Universität Tübingen hat zusammen mit Kollegen und dem Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg das interaktive Simulationsmodell CovidSIM entwickelt. Damit können verschiedene Szenarien durchgespielt und die Dynamik der Ausbreitung einer Erkrankung unter verschiedenen Voraussetzungen nachvollzogen werden.

Darüber hinaus erlaubt es die Auswirkung von Interventionen abzuschätzen: Was bewirkt eine (drastische) Reduzierung von Kontakten in der Bevölkerung ? Welchen Einfluss hat eine schnelle Isolierung infizierter Personen? Wie wirkt sich die Dauer der Quarantäne aus?

Simulationsmodell CovidSIM

19.03.20 Corona Virus und Nachdenkliches aus Rom

Vatikan in Rom: Völlig menschenleer? Vor drei Jahren war das noch ganz anders. Facebook hat mir ein Memory zugesendet, das ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:

Genau vor 3 Jahren habe ich mit Freunden Rom und den Vatikan besucht. Damals war der Petersplatz vollgepackt mit Menschen, man konnte sich kaum bewegen, bis in die Zugangsstraßen hinein. Heute hat der Corona-Virus besonders in Italien zugeschlagen und der Vatikan wurde nicht davon verschont. Vielleicht tut es gut, einmal inne zu halten, denn seinerzeit hat mich einiges sehr geärgert. Wie kann es möglich sein, dass ein solch heiliger Ort dem Mammon in unerträglicher Weise geopfert wird?

Übrigens, ich bin immer noch Katholik oder zumindest finde ich das derzeit gepflegte christliche Gedankengut – wie Sie an meinem damaligen Beitrag erkennen können – aus bestimmten Gründen durchaus geeignet, unsere moderne Zeit menschlicher zu gestalten. Leider hat sich das im Vatikan noch nicht richtig herumgesprochen. Die große Hoffnung, die wir auf den damals noch neuen Papst Franziskus, gelegt hatten, hat er bisher noch nicht erfüllt. Immer noch ist der Klerus eine reine Männergesellschaft und von Gleichberechtigung der weiblichen Hälfte der Katholiken keine Spur, im Gegenteil. Auch die gut gemeinten, bescheidenen Vorschläge deutscher Gläubigen prallen unerfüllt ab. Dazu gehört z. B. auch die Initiative‚ Maria 2.0. Außerdem frage ich mich, warum immer noch auf dem Zölibat beharrt wird, trotz Priestermangel, der unerträgliche Ausmaße angenommen hat. Ich war nie ein Freund von Martin Luther, aber die Protestanten machen es vor, dass weibliche Pfarrerinnen hervorragende Arbeit leisten.

Vielleicht bringt Corona die Gewaltigen des Vatikans einmal ein wenig zur Raison? Im Mittelalter konnte das Christentum wenigstens noch Trost spenden, als die großen Seuchen über Europa herzogen. Wie schrecklich mussten Pocken, Pest, Cholera, Kinderlähmung auf die Menschen eingewirkt haben.

Welches Gotteshaus, welche Kathedralen verdanken den Fürbitten des Volkes nicht ihre Entstehung, trotz vieler Hungersnöte usw. Gott sei Dank wissen wir heute, dass es nicht der Teufel war, der dieses Elend über Europa schickte, sondern winzige Lebewesen aus der Mikrowelt, Mikroben wie Bakterien und Viren. Die Wissenschaft hat es möglich gemacht, trotz Inquisition und Hexenverbrennung. Die Vernunft hat obsiegt, Dank vor allen an Emanuel Kant, dem wichtigsten Initiator der Aufklärung. Vielleicht wird es Zeit, dass die Kurie im Vatikan dem Rechnung trägt.

Obwohl mir seinerzeit eine Audienz beim Papst gewährt wurde, gelang es mir nicht, ihm diese Gedanken brühwarm zu präsentieren.

All dieser Frust verdrängt aber nicht meinen Glauben an Gott – oder nennen wir ihn das höhere Wesen nach Heinrich Böll. Ich kann das jedenfalls sehr gut mit meinem Wissen als Physiker verknüpfen. Sie werden es kaum glauben, Albert Einstein hat mir dabei geholfen. Seine Relativitäts-Theorie beinhaltet auch eine mögliche 4. Dimension des Weltalls. Vielleicht liegt weit hinter den ‚schwarzen Löchern‘ und unserem Universum der Himmel, aber ohne Hölle. Christus und viele andere Religionsgründer waren auch gute Psychologen. Soziologen haben festgestellt, dass Gottgläubige Menschen im Durchschnitt fünf Jahre älter werden als Atheisten. Vielleicht liegt der einzige Gottesbeweis darin, dass man den Menschen die Esoterik nicht abgewöhnen kann – also leben wir doch damit. Entschuldigen Sie, aber Menschen, die an was Glauben dürfen ihre Fantasie nicht verlieren. Verwechseln Sie das nicht mit Wissenschaft

Herzlichst Ihr Jean Pütz

Ich empfehle Ihnen zusätzlich den nachdenklichen Text den mir der Enkel von Konrad Adenauer zugesandt hat.

Corona bringt es an den Tag, oder irgendetwas ist faul in den europäischen Staaten

Die Welt steht still und wir bekommen plötzlich die Gelegenheit, unser Leben zu überdenken, neue Seiten an einem selber zu entdecken, schwere Entscheidungen zu treffen und sich mit Ängsten auseinanderzusetzen…
Plötzlich werden Dinge wichtig, die wir lange genug als Selbstverständlichkeit angesehen haben:
Wir vermissen körperliche Nähe zu Menschen, soziale Kontakte, das Privileg sich frei zu bewegen, das Reisen, das unbeschwerte Leben, finanzielle Sicherheit und die Normalität…
Hat es einen Grund warum alles auf den Kopf gestellt wird? Ist es ein Hilfeschrei der Natur, welche eine Pause von uns braucht? 🌱 Haben wir den Wert des Lebens verloren? Muss einfach wieder einmal daran erinnert werden, was für eine Bedeutung unser Leben hat?
In dieser Ausnahmesituation lernen wir uns näher kennen und haben die Gelegenheit, ein Stückchen „besser“ zu werden, Prioritäten anders zu setzen, unseren Mitmenschen mit Rücksicht und Liebe zu begegnen und bestenfalls die eigenen Bedürfnisse zurückzustecken… Wenn du bereit bist LIEBE ❤ statt EGOISMUS zu verbreiten, sende diese Worte um die Welt und stecke Alle mit Liebe und Fürsorge an… 🌍

Konrad Adenauer (gemeint ist der gleichnamige Enkel des Bundeskanzlers)

14.03.2020 Corona vorbeugen, ohne Panik und Resignation aber mit Gewinn

Liebe Freunde,
Ich bin kein Mediziner, aber als Wissenschaftsjournalist möchte ich Ihnen meine Strategie verraten, wie ich selbst mit 83 Jahren noch Gewinn aus der augenblicklich bedrohlichen Situation (gen. Covid-19) Vorteile ziehen kann:

Zunächst bin ich glücklich, in ein Zeitalter hineingeboren zu sein, in dem unsere Vorfahren durch Vernunft und Wissenschaft dafür gesorgt haben, Einblick in die Methoden der Natur zu erlangen, wie diese es schafft, in einem natürlichen Regelmechanismus ein Gleichgewicht herzustellen. Dazu gehören Krankheiten, die früher dafür verantwortlich waren, dass die Bevölkerungs-Entwicklung in Grenzen gehalten wurde und die durchschnittliche Lebenserwartung bestenfalls 40 Jahre betrug. Diese Regelung gilt übrigens für alle Lebewesen, meist unter den Prinzip: fressen und gefressen werden. Auch bei uns Menschen sind nicht nur die Mikroben für die Dezimierung verantwortlich, sondern auch das, was gemeinhin unter Aggression verstanden wird. Diese in Schach zu halten, sollte normalerweise die Moral schaffen. Aber so ganz ist das nie gelungen, sonst hätten wir keine Kriege.

Ich stelle mir vor, ich würde noch im Mittelalter leben. Wie schrecklich muss es gewesen sein, wenn sich Seuchen wie beispielsweise die tödlichen Pocken, die Cholera und vor allem die Pest verbreiteten. Der frühe Tod war jedenfalls immer präsent. Dazu empfehle ich, sollte Sie Corona auch zur Muße verführen, den spannenden Roman des Schriftstellers, des Philosophen und Nobelpreisträgers für Literatur Albert Camus `Die Pest‘ zu lesen. Heute wissen wir, dass für die Verbreitung der Seuchen bestimmte Mikroben verantwortlich waren. Früher glaubte man an böse Geister, die von Haus zu Haus sich ihre Opfer holen würden. Wenn Sie einmal in den Abgrund des damaligen apokalyptischen Denkens Einblick gewinnen wollen, dann schauen Sie einmal die Bilder des niederländischen Malers Pieter Bruegel an. Dass da die Religionen versuchten, bei der Bewältigung der Ängste eine wichtige Rolle zu spielen, liegt auf der Hand. Daraus resultierten auch große kulturelle Leistungen. Während die Menschen hungerten, errichtete man riesige Gotteshäuser bis hin zu vielen gotischen Kathedralen, viele davon sind heute zu Weltkulturerbe ernannt worden.

Schon in der Hobbythek habe ich versucht, mit Hilfe der Wissenschaft praktische Tipps für Jedermann zu geben, die nicht nur gegen die extreme Konsumorientierung durch Werbung anstinken, sondern auch das Leben im Alltag erleichterten. Dabei spielte der Naturschutz und die Energieeinsparung eine wichtige Rolle, Stichwort: Hygiene. Seinerzeit ist es mir gelungen, ein ökologisch einwandfreies Bleichmittel zu entdecken, das es ermöglicht, ohne die Wäsche zu kochen, schon bei 20 bis 40°C keimfrei zu waschen. Dazu waren die damals im Waschmittel enthaltenen Bleichmittel nicht in der Lage. Der erste Tipp, den ich Ihnen gebe: Kochen Sie Ihre evtl. kontaminierte Wäsche nicht, sondern geben zum normalen Waschmittel 30 ml – etwa eine Espresso-Tasse – des flüssigen keimtötenden Mittels der Hobbythek mit Namen ‚Hygienebleiche JP‘ hinzu.

Verantwortlich für die Wirkung ist freiwerdender atomarer Sauerstoff. Dann reicht eine Waschtemperatur von maximal 40°C. Z. B. wenn Sie Ihre Waschmaschine auf Feinwäsche oder Wolle einstellen. Die Wäsche kommt garantiert bakterienfrei aus der Waschmaschine heraus. Sie sparen bis zu 70% an Kosten für den Strom.

Selbst bei Handwäsche funktioniert das, aber dann sollten Sie diese ca. 15 Minuten im lauwarmen Wasser einwirken lassen.

Das Produkt können Sie im Internet unter dem Suchwort ‚Hygienebleiche JP‘ preiswert bestellen

Für Bettwäsche, Unterwäsche und Handtücher empfehle ich das damalige ‚Proweiß Super JP‘, ein Pulver. Fügen Sie das dem normalen Waschmittel bei. Dann wird die Wäsche auch bei niedriger Temperatur und Energieersparnis nicht nur absolut keimfrei, sondern ggf. auch blütenweiß.

Auch dieses Mittel können Sie im Internet unter dem Suchwort: ‚Proweiß Super JP‘ bestellen.

Nun zu Produkten, die angeblich schon fast ausverkauft sind:

Desinfektionsflüssigkeit
Diese kann man sich sehr schnell herstellen, aber wesentlich angenehmer duftend als die käuflichen bzw. in vielen Geschäften, Arztpraxen usw. zur Verfügung gestellten Desinfektionsspendern. Darin ist als Hauptbestandteil Isopropyl-Alkohol enthalten, der etwas streng riecht, was nicht jedermanns Sache ist. In der Hobbythek haben wir für Parfums und sonstige Produkte Äthylalkohol verwendet. Das ist der normale Trinkalkohol. Allerdings ist er in dieser sehr hohen Konzentration von über 90% nur für viel Geld in Apotheken erhältlich. Das liegt daran, dass der Staat diesen mit hohen Alkohol-Steuern belegt hat. Auch Brennspiritus ist Äthylalkohol, der mit einem Zusatz versehen ist, der ihn völlig ungenießbar macht. Dieser Zusatz ist auch nicht besonders hautfreundlich. Nun gibt es auch die Möglichkeit, diesen Äthylalkohol für hautfreundliche Parfums und Duftwässer zu verwenden, z. B. ist im Kölnisch Wasser mindestens 90% enthalten. Für diese Anwendung hat der Gesetzgeber die Möglichkeit eingeräumt, ihn mit hautfreundlichen Zusatzstoffen zu vergällen, das heißt, für Trinkzwecke ebenfalls ungenießbar zu machen. Die Besteuerung ist unverhältnismäßig geringer als bei Alkohol für Trinkzwecke. In der Hobbythek haben wir diesen Alkohol als Rohstoff für bestimmte Rezepte für jedermann zugängig gemacht und ihm den Namen ‚JP Kosmetisches Basiswasser‘ gegeben. Dieser hervorragend zur Selbstherstellung einer Desinfektionsflüssigkeit geeignet und riecht wesentlich angenehmer.

Hier das Rezept:
65 % JP Kosmetisches Basiswasser

25 % normales Wasser

8 % Glycerin

2 % Teebaumöl

Das Wasser ist zum Verdünnen, wer will kann auch kalkfreies destilliertes Wasser nehmen, Glycerin verhindert, dass die Haut austrocknet und das Teebaumöl tötet garantiert die restlichen Keime, die noch übrig bleiben. Wer will, kann auch noch das Parfum seiner Wahl hinzufügen, dann riecht es besser. Ich selbst nehme eher ätherisches Lavendelöl.

Hier ein konkretes Rezept für 100%ig sterilisierende Lotion, die garantiert dem Corona-Virus den Garaus macht.

Für 200 ml nehmen Sie:

130 ml JP Kosmetisches Basiswasser

50 ml Normales Wasser

15 ml Glycerin

4 ml Teebaumöl

Der Rest entweder Wasser oder ätherische Öle Ihrer Wahl

Auch hier geben Sie ins Internet ‚JP Kosmetisches Basiswasser‘ ein. Teebaumöl und Glycerin erhalten Sie in Apotheken oder Drogerien oder dort, wo Sie das kosmetische Basiswasser bekommen.

Mundspülung
100 ml Mundwasser Ihrer Wahl und fügen

5 ml Teebaumöl hinzu

Dann sind Sie auf der sicheren Seite und die krankmachenden Viren haben im Mund keine Chance sich zu verbreiten. Natürlich können Sie das zum Mundspülen auch etwas verdünnen

Atemmasken
Ein großes Problem sind auch die Atemmasken. Die kann man nur sehr schwer selbst herstellen. Sollten Sie aber trotzdem eine ergattern, dann können Sie diese durchaus auch öfter verwenden, indem Sie ein paar Tropfen Teebaumöl auf die Stellen träufeln, die Mund und Nase abdecken. Das tötet garantiert anhaftende Viren.

An den irdischen Duft von Teebaumöl muss man sich gewöhnen, aber mit Lavendelöl können Sie ihn erträglicher gestalten. Auch Lavendelöl hat eine therapeutische Wirkung.

Wenn die Atemmasken vergriffen sind, schauen Sie sich mein Video an, da zeige ich Ihnen eine Alternative

Verhaltensregeln
Halten Sie mindestens 1 m Abstand von den Menschen von denen Sie nicht wissen, dass diese Corona-frei sind. Vermeiden Sie das Händeschütteln, aber mit den Ellenbogen kann man sich ja berühren. Ich warne vor dem Gruß bestimmter einheimischer Begrüßungsrituale der Menschen aus Neuguinea, die sich mit Nasereiben begrüßen. Auch auf den Bruderkuss, den die ehemaligen kommunistischen Machthaber so gerne praktizierten, sollten Sie auch verzichten.

Genießen Sie einfach die Zeit, die sich Ihnen während der Corona-Zeit – zwar unfreiwillig – zur Verfügung steht.

Lesen Sie einen spannenden Roman oder ein Sach- Buch – oder linken Sie sich einmal auf meiner Homepage ein.
Mit einer intelligenten Suchfunktion können Sie sich alle Fragen beantworten lassen, für die Sie sonst keine Zeit hatten. Besonders spannend ist die Rubrik ‚Wissenschaft soeben eingetroffen‘ und der Button ‚Gedanken zur Zeit‘

Herzliche Grüße
Ihr Jean Pütz

Mit Gold gespickt – Forscherteam präsentiert neuartigen Sender

(HZDR) – Terahertz-Wellen werden für Wissenschaft und Technologie immer wichtiger. Mit ihnen lassen sich Eigenschaften von Zukunftsmaterialien enträtseln, Autolacke auf ihre Qualität prüfen und Briefumschläge durchleuchten. Allerdings ist die Erzeugung dieser Wellen nach wie vor eine Herausforderung. Einem Team des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR), der TU Dresden und der Universität Konstanz ist nun ein deutlicher Fortschritt gelungen. Es hat ein mit Gold gespicktes Germaniumbauteil entwickelt, das kurze Terahertz-Pulse mit einer vorteilhaften Eigenschaft erzeugt: Die Pulse sind überaus „breitbandig“, liefern also viele verschiedene Terahertz-Frequenzen zugleich. Da sich das Bauteil mit den Methoden der Halbleiterindustrie fertigen ließe, verspricht die Entwicklung einen breitgefächerten Einsatz in Forschung und Technik, wie das Team im Fachjournal Light: Science & Applications (DOI: 10.1038/s41377-020-0265-4) berichtet.

Ebenso wie Licht zählen Terahertz-Wellen zur elektromagnetischen Strahlung. Im Spektrum liegen sie genau zwischen Mikrowellen und Infrarotstrahlung. Doch während Mikrowelle und Infrarot schon lange den Alltag erobert haben, finden Terahertz-Wellen erst allmählich Verwendung. Der Grund: Erst seit Beginn der 2000er Jahre gelingt es Experten, halbwegs passable Quellen für Terahertz-Wellen zu bauen. Perfekt sind diese Sender aber noch nicht – sie sind relativ groß und teuer, und die von ihnen abgegebene Strahlung hat nicht immer die gewünschten Eigenschaften.

Eine der heute etablierten Erzeugungsmethoden basiert auf einem Kristall aus dem Halbleiter Galliumarsenid. Wird dieser Kristall mit kurzen Laserpulsen bestrahlt, bilden sich im Galliumarsenid Ladungsträger. Diese Ladungen werden durch eine angelegte Spannung beschleunigt. Das erzwingt die Abstrahlung einer Terahertz-Welle – im Grunde der gleiche Mechanismus wie bei einem UKW-Sendemast, in dem hin und her bewegte Ladungen Radiowellen erzeugen.

Doch diese Methode besitzt mehrere Nachteile: „Sie lässt sich nur mit relativ teuren Speziallasern betreiben“, erläutert HZDR-Physiker Dr. Harald Schneider. „Mit Standardlasern, wie man sie für die Glasfaser-Kommunikation verwendet, funktioniert das nicht.“ Ein weiteres Manko: Galliumarsenid-Kristalle liefern nur relativ schmalbandige Terahertz-Pulse und damit einen eingeschränkten Frequenzbereich – was ihr Einsatzgebiet merklich begrenzt.

Implantiertes Edelmetall
Deswegen setzten Schneider und sein Team auf ein anderes Material – den Halbleiter Germanium. „Bei Germanium lassen sich günstigere Laser nutzen, sogenannte Faserlaser“, sagt Schneider. „Außerdem sind Germaniumkristalle sehr transparent und erlauben damit die Emission von sehr breitbandigen Pulsen.“ Bislang aber gab es ein Problem: Wird reines Germanium mit einem kurzen Laserpuls bestrahlt, dauert es mehrere Mikrosekunden, bis sich die elektrische Ladung im Halbleiter wieder abgebaut hat. Erst danach kann der Kristall den nächsten Laserpuls aufnehmen. Heutige Laser können ihre Impulse im Takt von wenigen Dutzend Nanosekunden abfeuern – eine Schussfolge, viel zu schnell für das Germanium.

Um diese Schwierigkeit zu meistern, suchten die Fachleute nach einem Trick, mit dem sich die elektrischen Ladungen im Germanium schneller abbauen lassen. Die Lösung fand sich bei einem prominenten Edelmetall – Gold. „Wir nutzten einen Ionenbeschleuniger, um Goldatome in einen Germaniumkristall zu schießen“, erläutert Schneiders Kollege Dr. Abhishek Singh. „Dabei drang das Gold bis zu 100 Nanometer tief in den Kristall ein.“ Anschließend erhitzten die Fachleute den Kristall einige Stunden lang auf 900 Grad Celsius. Die Hitzekur sorgte dafür, dass sich die Goldatome gleichmäßig im Germaniumkristall verteilten.

Der Erfolg zeigte sich, als das Team das goldgespickte Germanium mit ultrakurzen Laserpulsen beleuchtete: Statt für mehrere Mikrosekunden im Kristall herumzugeistern, verschwanden die elektrischen Ladungsträger bereits nach knapp zwei Nanosekunden wieder – etwa tausendmal schneller als vorher. Bildlich gesprochen fungierte das Gold dabei als Falle, die Ladungen einfängt und neutralisieren hilft. „Dadurch lässt sich der Germaniumkristall nun mit hoher Wiederholungsrate mit Laserpulsen beschießen, und er funktioniert trotzdem“, freut sich Singh.

Günstige Fertigung möglich
Die neue Methode ermöglicht Terahertz-Pulse mit extrem großer Bandbreite: Statt 7 Terahertz wie bei der etablierten Galliumarsenid-Technik ist es nun das Zehnfache – 70 Terahertz. „Auf einen Schlag bekommt man ein breites und lückenloses Spektrum“, schwärmt Harald Schneider. „Damit haben wir eine äußerst vielseitige Quelle zur Hand, geeignet für verschiedenste Anwendungen.“ Ein weiteres Plus: Im Prinzip lassen sich die Germanium Bauteile mit derselben Technologie verarbeiten, mit der auch Mikrochips hergestellt werden. „Anders als Galliumarsenid ist Germanium kompatibel mit Silizium“, beschreibt Schneider. „Und da sich die neuen Bauteile zusammen mit herkömmlichen Glasfaser-Lasern betreiben lassen, könnte man die Technik vergleichsweise platzsparend und preiswert gestalten.“

Das dürfte das golddotierte Germanium nicht nur für wissenschaftliche Anwendungen interessant machen, etwa die detaillierte Analyse innovativer zweidimensionaler Materialien wie Graphen. Möglich scheinen auch Anwendungen in Medizin und Umwelttechnik. Denkbar sind zum Beispiel Sensoren, die bestimmte Gase in der Atmosphäre anhand ihres Terahertz-Spektrums aufspüren. Die heutigen Terahertz-Quellen sind dafür noch zu teuer. Das neue Verfahren aus Dresden-Rossendorf könnte dazu beitragen, solche Umweltsensoren künftig billiger zu machen.

 

Schnellladetechnologie killt Akkus von E-Autos

(pte) – Heutige kommerzielle Schnellladetechnologie ist bei E-Autos ein regelrechter Akku-Killer, so eine aktuelle Studie von Forschern der University of California, Riverside (UCR) . Hohe Temperaturen und Widerstände beim Ladevorgang führen demnach zum rasanten Kapazitätsverlust und Schäden an den Akkus. Ein adaptives System mit einem neuen Algorithmus der Forscher verspricht in Zukunft ein schonenderes Schnellladen.

Heißlaufen beim Laden
Niemand will unterwegs stundenlang warten, während das E-Auto auflädt. Deshalb gibt es in den USA entlang Autobahnen kommerzielle Schnellladestationen. Doch die genutzte Technologie ist der im Journal „Energy Storage“ veröffentlichten Studie zufolge eigentlich Gift für Auto-Akkus. „Dieses Schnellladen wirkt sich negativ auf die Lebensdauer von Lithium-Ionen-Akkus aus, aufgrund einer Steigerung des internen Widerstands der Akkus, die zu Hitze-Entwicklung führen“, erklärt der UCR-Doktorand Tanner Zerrin. Er war Teil des Teams, das genau das mithilfe von Panasonic-Akkumudulen (NCR 18650B), wie sie in Tesla-Fahrzeugen stecken, getestet hat.

Nach nur 40 Schnellladezyklen mit der derzeitig kommerziell genutzten Technologie ist die Akkukapazität laut Studie auf 60 Prozent gefallen. Das sind weit weniger als die üblicherweise als Untergrenze für den sinnvollen Einsatz gehandelten 80 Prozent. Nach 60 Zyklen sind Gehäuse gesprungen, sodass das Akku-Innenleben mit Luft in Berührung kommt. Beim Laden haben sich Akkus auf 60 Grad Celsius erwärmt, was die Schäden mitbedingt und selbst problematisch ist. „Kapazitätsverlust, interne chemische sowie mechanische Schäden und die große Hitze sind große Sicherheitsprobleme“, sagt Mihri Ozkan, Professorin für Elektrotechnik und Informatik.

Abhilfe per Algorithmus
Das UCR-Team hat einen Algorithmus entwickelt, mit dem Schnellladevorgänge akkuschonender werden. Ihr System setzt darauf, beim Laden den internen Widerstand im Akku zu beobachten und darauf so zu reagieren, dass ein starkes Heißlaufen vermieden wird. Damit lag die Restkapazität von Testmodulen nach 40 Schnellladezyklen auch tatsächlich noch im Bereich von 80 Prozent. Zudem konnten Schäden am Gehäuse vermieden werden. Das Team ist also überzeugt, dass sein zum Patent angemeldeter Algorithmus ein schonenderes, sichereres Schnellladen für Autoakkus ermöglicht.

17.03.2020 Corona überleben und Impfgegner

Viele Facebook Freunde haben mir auf meinen letzten Kommentar schriftliche Fragen gestellt, die ich in der Fülle nicht wie sonst persönlich beantworten kann.
Wie erwähnt, gibt es leider in den einschlägigen Geschäften keinen Mundschutz mehr. Ich habe eine Alternative dargestellt, die auf der Basis von virentötendem Teebaumöl von mir entwickelt wurde. Dieses wurde  ausführlich im folgenden Video vorgestellt.

Man kann mich natürlich fragen, warum bei vielen Menschen der Virus Covid-19 nur schwache Reaktionen auslöst und bei anderen sogar tödlich wirkt. Meine Antwort: Das liegt am Immunsystem, der besten Apotheke, die jeder Mensch in sich trägt. Dieses Immunsystem ist nicht bei jedem gleich stark entwickelt, das liegt manchmal am Lebensstil und falscher Ernährung, häufig auch an Krankheiten.
Zum Immunsystem gehört eine ganze Armada von weißen Blutkörperchen, die von einer Superzelle, der sogenannten T4-Helferzelle, gesteuert werden. Das Problem bei der Krankheit AIDs ist, dass diese Superzellen speziell angegriffen und von den AIDS-Viren als Wirt benutzt werden, um sich weiter zu vermehren. Damit verloren sie ihre Schutzfunktion, das Immunsystem brach zusammen und öffnete jeder Krankheit Tür und Tor. Von dieser Superzelle gesteuert werden viele andere Arten, die im Blut für unsere Widerstandskraft sorgen, angeregt. Dazu gehören z. B. die Antikörper, die ganz spezifisch sind, je nachdem welche Infektion stattfindet. In der Regel signalisieren sie das Eindringen von Krankheitskeimen oder sogenannten Antigenen. Den Antikörpern verdanken wir übrigens die Möglichkeit, im Test exakt festzustellen, ob z. B. der Organismus von Coronaviren befallen ist oder nicht. Gentechnik machts möglich, ohne dies fiele jede Seuche noch schlimmer aus, man würde völlig im Dunkeln tasten.

Dann gibt es aber auch die sogenannten Fresszellen. Wissenschaftlich sind das Bakteriophagen, wiederum eine Virenart, die unter einem extrem hochauflösendem Mikroskop aussehen wie ein Weltraumschiff aus fremden Galaxien. Man kann sogar unter einem entsprechenden Mikroskop den Vorgang des Fressen beobachten, denn die Phagen umschließen den Eindringling und lösen ihn sichtbar auf. Solche Phagen sind sogar Hoffnungsträger bei neuen Medikamenten gegen resistente Bakterien, an denen Hunderttausende von Menschen sterben müssen.

Im Blut zirkulieren aber auch noch andere weiße Körperchen, die eine wichtige Immunfunktion wahrnehmen, die sogenannten Memory- oder Gedächtniszellen. Diese stellen fest, ob jemand schon eine bestimmte Krankheit überstanden hat oder es sich um eine ganz neue Krankheit handelt. Sie lösen dann die beschriebenen Gegen-Reaktionen des Immunsystems aus.

Dieses Immunsystem wird vor allen Dingen durch den Darm gefördert. Dort gibt es Zellflächen, die sogenannten Peyerschen Plaques mit Drüsenfunktion, die eine unmittelbare Beziehung zum Immunsystem, den  weißen Blutkörperchen haben. Deswegen ist die Darmflora so extrem wichtig für unsere Gesundheit. Die bedeutende Funktion der Darmflora, neuerdings auch Mikrobiom genannt, wurde früher von der Medizin vernachlässigt. Erst in letzter Zeit spielt sie eine tragende Rolle. Ja, man könnte sogar behaupten: Ist der Darm gesund, ist auch der Mensch gesund.

Natürlich hängt die Darmflora auch sehr stark von der Art der Ernährung ab. Vegetarier haben in der Regel ein gesünderes Mikrobiom. Was wenige wissen, auch Antibiotika können die Darmflora völlig aus dem Takt bringen und deshalb hier ein wichtiger Tipp:
Gehen Sie nicht zu leichtfertig mit Antibiotika um, sondern nehmen diese wirklich nur ein, wenn ein sachkundiger Arzt es unbedingt für notwendig erachtet. Unser Körper braucht manchmal nur etwas mehr Zeit, um sich selbst zu helfen. Daran mangelt es in unserer schnelllebigen Kultur. Corona bringt uns vielleicht etwas mehr zur Raison, jede Medaille hat zwei Seiten.

Wenn dann wirklich Antibiotika unentbehrlich sind, halten Sie sich strikt an die Anweisungen des Arztes und nehmen Sie sie bis zum Ende, damit keine Resistenzen entstehen. Danach müssen Sie – auch wenn der Arzt es leider nicht empfiehlt – unbedingt für die Wiederherstellung einer gesunden Darmflora sorgen und es nicht dem Zufall überlassen. Dafür gibt es als Mittel eine Zusammensetzung von gefriergetrockneten Darmbakterien, die die Flora regenerieren, z. B. ‚Omnibiotic‘, ‚Omniflora‘ oder ‚Entero aktiv‘, in Apotheken, Drogerien erhältlich oder im Internet bestellbar – vergleichen Sie die Preise, denn vermutlich übernehmen die Krankenkassen das „noch“ nicht.  Diese muss man dann eine Zeitlang nehmen und das Immunsystem stellt sich wieder auf den richtigen Zustand ein.

Man kann aber auch täglich dem Immunsystem helfen. Ich bin fest davon überzeugt, dass ich meine Gesundheit auch im hohen Alter noch meinem täglichen Joghurt-Konsum verdanke. Seinerzeit habe ich in der Hobbythek eine sogenannte probiotische Bakterien-Zusammenstellung entwickeln lassen, im gefriergetrocknetem Zustand.

Davon reicht es, eine Messerspitze in einen Joghurtbereiter zu geben, 1 Liter keimfreie H-Milch (kalorienreduziert oder Vollmilch) darüber gießen und ca. 10 Stunden bei 38°C einwirken zu lassen. Dann erhalten Sie 1 Liter preiswertesten Joghurt der Spitzenklasse.

Das reicht für drei Tage kalorienarmes Frühstück. Hinzu füge ich entweder Früchte der Saison oder tiefgefrorene Früchte aus dem Supermarkt, die sind genauso vitaminreich. Wenn Sie ihn süßen wollen, können Sie Honig nehmen oder – kalorienfrei – den langjährig bewährten flüssigen Süßstoff der Hobbythek, das ist seit Jahrzehnten meine Wahl. Mit 83 Jahren bin ich noch keinen Zentimeter kleiner geworden, ob das am Joghurt liegt??

Eine weitere Nebenwirkung:  Ich bin sicher, dass mich der Coronavirus nicht töten kann, weil ich mein Immunsystem in Ordnung halte – übrigens auch mit mäßigem Sport und regelmäßigem Gehirnzellentraining durch tägliche Aktivierung meiner Homepage und Facebook-Beiträgen.

Was mich besonders bedrückt ist, dass manche Facebook Freunde sich in ihren schriftlichen Kommentaren als Impfgegner geoutet haben. Aber nicht nur das, sie haben mich wüst beschimpft, dass ich ihnen überhaupt das Impfen zumute.

Diesen ins Gästebuch: Die eigentliche Errungenschaft der gesamten medizinischen Wissenschaft beruht auf der Tatsache, dass es möglich geworden ist, das Immunsystem gezielt durch die Methode des Impfens einzuspannen. Nur so sind die schrecklichen Seuchen im Altertum und Mittelalter besiegt worden, die Millionen Menschen dahingerafft haben. Wie z. B. die Pest, die Albert Camus in seinem Roman ‚Die Pest‘ so dramatisch beschrieben hat. Aber neben der Pest gab es noch schlimmere Epidemien wie die Pocken, die später durch das Impfen ausgerottet wurden. Aber auch die Cholera und die Masern sind einigermaßen unter Kontrolle. Die Kinderlähmung, die viele zu Krüppeln gemacht hat, scheint durch die Schluckimpfung kurz vor der Ausrottung zu stehen. Nur die Impfgegner verhindern das.

Mumps, Röteln, Keuchhusten, Diphtherie, Hepatitis B und eine schlimme Art der Gehirnhautentzündung, sowie eine besondere Art von Grippe (Hib), die Kleinkinder befallen kann: Gegen alles dies empfehlen die Ärzte Gott sei Dank schon im Säuglingsalter zu impfen. Wieviel Elend wird da schon von diesen jungen Wesen abgewendet.

Sogar gegen Krebs, z. B. dem gefährlichen Gebärmutterhalskrebs, gibt es eine Impfung, wenn sie den jungen Mädchen in der Pubertät vor dem ersten Geschlechtsverkehr verabreicht wird.

Kurzum, ohne die Methode des Impfens wäre die medizinische Wissenschaft sehr schnell wieder im Mittelalter angekommen. Es steht fest, dass das Impfen auch generell das Immunsystem stärkt. Die Gedächtniszellen speichern alles dies als Lebenserfahrung, ohne dass wir es merken. Wer darauf verzichtet, bewegt sich in die Welt der Esoterik. Für den sind diese Volkskrankheiten eine Art Gottes Strafe. Aber ich denke, die Aufklärung hat uns weit darüber hinaus geführt. Jedenfalls ist das Risiko an diesen Volksseuchen zu erkranken, Hunderttausendmal höher, als durch Impfen geschädigt zu werden. Bei Impfgegnern und Untergangspropheten geistern schreckliche Fakenews, die über die neuen Medien eine breite Öffentlichkeit gefunden haben. So z. b. schrieb mir ein Facebook-Freund, in der Impfsubstanz wäre Quecksilber enthalten. Es ist kaum zu glauben, was alles an schrecklichen Zutaten erfunden wurde. Dabei nutzt die moderne Medizin ganz gezielt die Erkenntnisse der expandierenden Biochemie aus, um mit Hilfe der Gentechnik völlig neue, ungefährliche  Impfsubstanzen zu produzieren: Mit Hilfe von CRISP, das heißt  der Genschere, gelingt es, aus der Erbsubstanz der DNA von Bakterien oder Viren nur noch die Teile aus der DNA herausziehen, die notwendig sind, um Immunreaktionen gegen die aufkommende Krankheit auszulösen. Das heißt,  die Antikörper, die T4-Helferzellen, die Memory- und Fress-Zellen usw. werden wirksam  aktiviert. Oder aber, man zieht den Mikroben den Zahn, indem man die krankmachenden Anteile gentechnisch entfernt.

Die generelle immunstärkende Wirkung jeglicher Impfung hat mir ein Freund, der mittlerweile emeritierte 95jährige Immunologe der Universität zu Köln, Prof. Dr. Dr. Gerd Uhlenbruck, eingehämmert. Er ist übrigens ein begnadeter Schriftsteller für Aphorismen jeder Art. Es lohnt sich, dazu einmal das Internet zu konsultieren.

Ihr Jean Pütz

Hier noch einige Links, um die von den Medien hochgespielte Gefährlichkeit wenigstens begrenzt zu relativieren. Die Grippe hat in der Vergangenheit Hundertausendmal mehr Menschen dahingerafft, als es das Coronavirus, genannt Covid-19, in aller Ewigkeit schaffen könnte.

Notwendigkeit von Grippeimpfungen

Quacksalberei aus dem Mittelalter

Vielversprechende Therapeutika

 

Die Ökonomik des Ausnahmezustandes – was jetzt zu tun ist

Was tun, wenn die Wirtschaft unkontrolliert zusammenbricht?
Was die richtigen Maßnahmen sind, hängt zunächst von der Ursache des Zusammenbruchs ab. Anders als in Zeiten von Finanzkrisen infolge von Übertreibungen und Panik handelt es sich beim Coronavirus um einen massiven und abrupten Rückgang der realwirtschaftlichen Aktivität. Es findet plötzlich und unerwartet, also ohne Übergang bis drastisch weniger Wertschöpfung statt. Infolgedessen werden weniger und andere Güter und Dienstleistungen produziert und verbraucht. Konjunkturprogramme helfen hier deutlich weniger als in anderen Krisen, da es sich weniger um eine Nachfragekrise als vielmehr um einen massiven Angebotsschock handelt, der zum Teil die Wirtschaft allgemein, zum Teil jedoch asymmetrisch trifft, bestimmte Branchen also härter als andere.

Versorgungsengpässe auflösen
Die Notlage bezieht sich vor allem auf die Versorgung mit Nahrungsmitteln und medizinischer Versorgung. Die Übernachfrage kann dazu führen, die Versorgung nicht mehr über Preise, sondern durch Rationierung, also Zuteilung zu lösen. Das bedeutet, mikroökonomische Marktprozesse vorübergehend außer Kraft zu setzen. Hierfür ist zwingend staatliches Handeln erforderlich. Es geht um die Sicherstellung einer autarken und sozialfriedlichen Versorgung der Bevölkerung. Im Falle des Coronavirus ist die Übernachfrage ein globales Phänomen, so dass die Versorgungsengpässe zu Exportstopps und massiven Unterbrechungen von Lieferketten führen, was insbesondere die Autarkie der Versorgung erforderlich macht.

„Einfrieren“ der Wirtschaft
Für die „normale“ Ökonomie bedeutet ein solcher Zustand eine existenzielle Bedrohung, denn die Marktgleichgewichte sind stark gestört. Vielen Menschen und Unternehmen brechen die Einnahmen bei weiterlaufenden Kosten weg, obgleich den Kosten keine entsprechende Wertschöpfung mehr entspricht. Es geht darum, die Wirtschaft gewissermaßen „einzufrieren“ beziehungsweise herunter zu skalieren, bis die Notlage überstanden ist. Das erfordert ein Maß an Koordination, das nicht mehr über Märkte hergestellt werden kann. Das wiederum bedeutet, dass kurzfristig fixe Kosten wie Gehälter und Mieten nicht nur über Liquiditätshilfen aufrechtzuerhalten sind, sondern quasi monetarisiert werden müssen. Das kann bei beschränktem Angebot zu inflationären Tendenzen führen, die jedoch über Rationierung überwunden werden können und müssen.

Koordiniertes Handeln
Dieses „Einfrieren“ der Wirtschaft ist letztlich nötig, damit die erforderlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung ergriffen werden können, die im Wesentlichen eine Internalisierung bedeuten: Die sozialen Kosten einer Pandemie werden durch individuelle Vorsorgemaßnahmen nicht hinreichend reflektiert. Das Herunterfahren des sozialen Lebens („social distancing“) geht notwendig mit einer deutlichen Beschränkung der Wertschöpfung einher, so dass umfangreiche und durchaus zentralistische ökonomische Schutzmaßnahmen erforderlich sind, die drastischer und kurzfristiger sein müssen, als es vielleicht unmittelbar den Anschein hat. Pandemien sind exponentielle Dynamiken, die schnellstmöglich und sehr rigoros eingedämmt werden müssen. Es muss jetzt konsequent gehandelt werden, und zwar mit dem richtigen Paket an Maßnahmen. Das ist der Unterschied zwischen Aktionismus und koordiniertem Handeln. Reiner Aktionismus führt am Ende nicht zu mehr Vertrauen und Stabilität, sondern zu mehr Chaos. Es droht ein Präventionsparadoxon: Je aktionistischer und dadurch dem Anschein nach drastischer die Maßnahmen, desto größer werden die Verwerfungen, was noch drastischere Maßnahmen notwendig macht.

 

Wissenschaftsjournalismus in Krisenzeiten, z. B. Corona

So etwas gab es in dieser Form noch nie. Ausnahmezustand. Für viele von Euch waren die vergangenen Wochen außergewöhnlich herausfordernd. Überstunden, um dem ungeheuren Informationsbedarf der Bevölkerung zum neuartigen Coronavirus und Covid-19 nachzukommen. Bei anderen war es gerade umgekehrt: Vielen Freiberuflern brechen die Aufträge weg, weil Messen und Kongresse abgesagt werden.  (Petition „Hilfen für Freiberufler und Künstler während des Corona-Shutdowns ; Freischreiber-Aufruf an die Solidarität der Redaktionen).

So zynisch es zunächst vielleicht klingen mag: Diese Krise birgt auch Gutes. Erfahrung für das Gesundheitssystem: Wenn wir diese Epidemie (die momentan ja bei den meisten Infizierten glimpflich verläuft) überstanden haben, sind wir besser vorbereitet auf künftige Pandemien, die möglicherweise mit einer höheren Mortalitätsrate einhergehen als Covid-19.
Vielleicht befördert die Krise solidarisches Handeln, unter Nachbarn, unter uns Unbekannten, unter JournalistInnen. Und dann gibt es auch noch eine Facette, die den Wissenschaftsjournalismus betrifft. Der unermüdliche und omnipräsente Virologe Christian Drosten, der u.a. über den NDR-Podcast „Coronavirus-Update hervorragende Wissenschaftskommunikation betreibt, hat dafür plädiert, in der derzeitigen Lage den Wissenschaftsjournalismus vortreten zu lassen, um sachlich und ohne Ablenkung über die relevanten Aspekte verlässlich zu berichten. Im ZAPP-Interview hebt er den deutschsprachigen Wissenschaftsjournalismus hervor, weil der „eine Systemfunktion im Moment hat“. Wir freuen uns über diese Wertschätzung. Noch wichtiger wäre es allerdings, wenn auch in künftigen ruhigeren Zeiten Verantwortliche des Mediensystems die Relevanz fachjournalistischer Expertise erkennen und entsprechende Rahmenbedingungen schaffen: Wissenschaftsressorts erhalten (oder wiederaufbauen) und auch bei politischen Themen, die eine wissenschaftliche Komponente haben, Wissenschaftsjournalist:innen zu Rate ziehen.