Bevorstehende Gesichtsmasken-Pflicht! kein Problem ; im Nu wirksam selbstgemacht. Die ausführliche Bauanleitung nach der Hobbythek.
Liebe Freunde,
lange Rede kurzer Sinn, weil die Nachrichten derzeit immer wieder den Mangel an Gesichtsmasken beklagen, habe ich das Thema in meinem Video noch mal aufgegriffen.
Wenn die Redakteure wüssten, wie einfach auch der Laie sich eine solche Maske selbst herstellen kann, dann würden sie dem nicht so viel Gewicht beimessen. Die nötigen Zutaten hat man in der Regel schon zu Hause vorrätig, mehr als 5 bis 10 Minuten sind für die Selbstherstellung nicht erforderlich. Da der Mangel, selbst wenn es diese Masken demnächst wieder gibt, immer teure Preise provoziert, können Sie das hier für ganz wenig Geld selbst in die Hand nehmen. Da wird ja immer berichtet, dass wir von China abhängig sind, das ärgert mich umso mehr, als dass ich dies auch als Politikum sehe.
In meinem Video habe ich mich bemüht, es diesmal auch so optisch darzustellen, dass man dem auch folgen kann, wenn man nur den begrenzten Bildausschnitt eines Smartphones zur Verfügung hat.
Nirgendwo sonst wie hier bei mir, erfahren Sie, dass auch das Teebaumöl eine entscheidende Rolle bei der Abwehr von Coronaviren spielen kann. Der Vorteil: Mit ihrer Maske schützen Sie nicht nur ihr gegenüber, sondern auch sich selbst. viel Spaß und los geht’s. Sollte Ihnen der Geruch von Teebaumöl unangenehm erscheinen, dann können Sie evtl. ihn auch mit Lavendelöl oder ein wenig Parfum Ihrer Wahl hinzufügen. Werden Sie einfach zum Parfumeur, der Aromatherapie sei Dank. Haben Sie das Bedürfnis, sich über Teebaumöl grundsätzlich zu informieren, ich habe mit dem lange in Australien praktizierenden Arzt, Dr. Walter Boehres, vor 25 Jahren ein Buch unter dem Titel ‚Tausendsassa Teebaumöl‘ verfasst. Seinerzeit war es Bestseller, leider aber heute vergriffen, doch im Internet antiquarisch noch zu beziehen. Darin steht insbesondere auch, wie man im Vorfeld allergische Reaktionen mit einem Tropfen auf dem unteren Innenarm testen kann. Rötet sich die Haut nach einer Stunde, dann ist Teebaumöl für Sie nicht geeignet, was selten vorkommt.
Also los geht’s, Sie werden es nicht bereuen.
Eine Menge weiterer nützlicher Rezepte, z. B. zur Herstellung der Desinfektionsflüssigkeit, auch, wie Sie nicht nur Ihr ‚Mundschutz-Patent‘ sondern auch evtl. kontaminierte Wäsche CO2-schonend und garantiert hygienisch waschen können, finden Sie hier.
Wollen Sie mehr über Corona wissen? Wie man sich schützen kann? Oder wie es weitergeht? Ist auch die Wissenschaft auf dem richtigen Weg? Sind die restriktiven Maßnahmen angemessen? Welche Fehler macht die Statistik? Bringen die verstärken Möglichkeiten, Menschen auf Corona zu testen, überhaupt ein besseres Ergebnis? Und welches? Ist diese Methode überhaupt zielführend? Verbessern sich die Überlebenschancen? Und wie ist es mit unserer Wirtschaft? Überlebt diese solche Zeit und wie? Können Konzerne wie ADIDAS, H&M, Deichmann u. a. m. monatliche Mietzahlungen einfach aussetzen und sich auf die von der Politik erlassenen ad hoc Gesetzte beziehen? Laufen wir Gefahr, in einer Art Planwirtschaft a la DDR zu landen? Funktioniert danach noch die soziale und ökologische Marktwirtschaft, auf die unser Grundgesetz aufbaut?
Das sind Fragen, die ich nicht nur mir stelle und die ich in meinem folgenden gesprochenem Beitrag nur zum Teil zur Sprache bringen konnte. Viele Antworten erfolgen später, aber die Moderation ist mittlerweile so lang geworden, dass ich selbst entsetzt war. Wo das Herz voll ist, schwappt offenbar der Mund über. Aber es lohnt trotzdem, es sich bis zum Ende anzuhören. Ich möchte mich im Voraus entschuldigen, aber vielleicht wäre es besser gewesen, die Beantwortung der Fragen Stück für Stück in einzelnen Beiträgen unterzubringen. Ich verstehe diese überlange Version auch als Experiment, schreiben Sie mir als Kommentar, was Sie davon halten. Bedenken sie allerdings, dass ich diese ganze Moderation völlig frei, ohne Lesehilfen realisiert habe. Hier nun die versprochenen Links:
Hier der Link zu einem sensationellen Film von ARTE. Robert Koch und Louis Pasteur: ‚Duell im Reich der Mikroben‘.
Jetzt in Corona-Zeiten empfiehlt es sich, diesen Film einmal anzuschauen. Er beschreibt viele Grundlagen der heutigen Mikrobiologie aus historischer Sicht. Auch dieser Film dauert relativ lange, aber, es lohnt sich gerade heutzutage.
Und den folgenden Link, zu dem in meiner Moderation angesprochenen Rundfunk Interview auf MP3 inkl. Ausgeschriebenem Text mit Professor Bosbach, einem großen Fachmann für die Bewertung von Statistiken. Dieser Beitragwird manches Missverständnis ausräumen.
(pte) – Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) haben ein Gerät entwickelt, mit dem sich die Altersbedingte Makula-Degeneration (AMD) früher und sicherer als bisher diagnostizieren lässt. Die Degeneration der Makula, das ist die Stelle der Netzhaut, die für das Sehen besonders wichtig ist, führt oft zu Blindheit, es sei denn, sie wird rechtzeitig festgestellt. Das ist oft nicht der Fall, denn die Krankheit kommt schleichend daher, von Betroffenen im frühen und mittleren Stadium oft gar nicht bemerkt oder nicht ernst genug genommen.
Betroffene Zellen sichtbar Mit dem neuen Gerät ist eine routinemäßige Untersuchung beim Augenarzt möglich. Es ermöglicht den Echtzeit-Einblick in die Zellen, die als erste bei einer beginnenden AMD betroffen sind. Mit den bisherigen Diagnosetechniken ist das aber nicht möglich, so Co-Autor Mathieu Künzi. „Anders als bei der bisherigen Methode, bei der Licht durch die Pupille geschickt wird, schauen wir durch die Sclera, also das Weiße im Auge.“ Sein Kollege Timothé Laforest ergänzt: „Dadurch haben wir einen anderen Blickwinkel auf den Augenhintergrund.“ Das verhindere Abbildungsfehler.
Die beiden jungen Forscher haben mit EarlySight ein Unternehmen gegründet, um ihre Entwicklung zur Serienreife zu bringen und in den Medizinmarkt einzuführen. Tests an einem Dutzend Personen ohne Augenschäden haben gezeigt, dass auf das Gerät Verlass ist. Die Bilder, die es aufnimmt, sind zehnmal genauer als jene, die mit der bisherigen Technik entstehen. Es macht die unterschiedlichen Stadien sichtbar, die die Zellen während des Alterungsprozesses durchlaufen. In den kommenden Monaten sollen 50 weitere Menschen untersucht werden, von denen einige an einer beginnende AMD leiden.
Ursachen noch nicht geklärt In Europa leiden 26 Prozent jener, die älter sind als 60 Jahre, an AMD. Warum es dazu kommt, ist noch nicht endgültig geklärt. Es beginnt mit verschwommenen Flecken oder Wellenlinien in den Bildern, die man sieht. In vielen Fällen wird die Krankheit erst in diesem Stadium entdeckt. Eine Heilung ist nicht möglich, doch der Verlauf lässt sich verlangsamen. Je früher AMD entdeckt wird, desto länger lässt sich das Endstadium herauszögern.
(NachDenkSeiten) – Täglich melden die Medien neue „Infiziertenzahlen“, von denen eigentlich alle Beteiligten ganz genau wissen, dass sie viel zu niedrig sind. Im nächsten Halbsatz geht es dann um „Sterblichkeitsraten“, bei denen alle Beteiligten wissen, dass sie viel zu hoch sind. Es herrscht ein Begriffswirrwarr und die Politik muss auf Basis von höchst unsicheren Annahmen Entscheidungen treffen, deren Auswirkungen gravierend für die Gesellschaft sind. Jens Berger sprach für die NachDenkSeiten mit dem Statistikprofessor Gerd Bosbach über Definitionen, Zahlen und die Lehren, die wir nicht aus vergangenen Krisen gezogen haben und hoffentlich künftig aus dieser Krise ziehen werden.
Am letzten Freitag hat die Deutsche Gesellschaft für Epidemiologie gewarnt, dass wir in Deutschland in einhundert Tagen mehr als eine Million Patienten haben werden, die einer intensivmedizinischen Betreuung bedürfen. Ein Horrorszenario, das sogleich von vielen Medien aufgegriffen, jedoch wenige Stunden später von den Epidemiologen wieder deutlich relativiert wurde. Man habe diese Prognose unter Annahmen erstellt, die, sagen wir es mal höflich, wissenschaftlich nicht wirklich gesichert sind. Können Sie unseren Lesern erklären, wie es zu solchen Meldungen kommt?
Ich kann das nur vermuten. Solche Gesellschaften und Verbände möchten in die Öffentlichkeit kommen. Vielleicht reizt dies unbewusst, statistische Modelle zu akzeptieren, die extreme Aussagen zur Folge haben. Solche Aussagen werden von den Medien gerne aufgenommen und weiter verbreitet.
Ich habe mir diese Meldung natürlich auch angeschaut. Meines Erachtens ist das gesamte verwendete Simulationsmodell unschlüssig und dann hat man auch noch in der Meldung davon gesprochen, dass zwei Prozent der Infizierten intensivmedizinisch betreut werden müssten. Als Grafik und bei den Berechnungen erschien aber der Fall mit sechs Prozent, ohne dass vorher davon die Rede war. Das war selbst für mich als geübten Statistiker nicht erkennbar. Ich möchte da keine böse Absicht unterstellen, aber das ist natürlich ein katastrophales Vorgehen. Dann hat man sich korrigiert und dies als wörtlich „aktualisierte Version mit angepassten Modellparametern“ bezeichnet, anstatt den Fehler einzuräumen. Kein Journalist konnte daraus schnell den Fehler vom Vortag erkennen. Und so wird die bedrohliche Zahl in einigen Köpfen weiter wirken.
Wenn wir von zwei, vier oder gar sechs Prozent der Infizierten sprechen, schwimmt ja auch in dieser Aussage bewusst oder unbewusst die Gewissheit mit, dass es sich hierbei um eine belastbare Zahl handelt. Nun ist die Zahl der intensivmedizinisch betreuten Patienten in der Tat präzise messbar. Aber wie sieht es mit der Gesamtzahl der Infizierten aus?
Es ist inzwischen als Sachverhalt bekannt, dass wir die Gesamtzahl der Infizierten gar nicht kennen. Wer keine Symptome hat, wird nicht getestet, andere auch nur sehr eingeschränkt. Das wissen wir. Aber sobald wieder Zahlen genannt werden, tun wir wieder so, als würden wir diese genau kennen. Was wir kennen, ist die Zahl der positiv Getesteten. Die Zahl der Infizierten ist auf jeden Fall deutlich höher, aber niemand kann sagen, um welchen Faktor. Um dies zu beantworten, bräuchten wir eine repräsentative Stichprobe aus der Bevölkerung. Das ist zur Zeit mangels Testkapazitäten in Deutschland nicht machbar.
Wäre es dann nicht sinnvoller, von der Zahl der positiv Getesteten anstatt von der Zahl der Infizierten zu sprechen?
Da haben Sie völlig recht, ja!
Eine weitere Zahl, die in diesen Tagen immer wieder in den Medien auftaucht, ist die sogenannte Sterblichkeit. Als Statistiker werden Sie diesem Begriff in diesem Kontext sicherlich nicht viel abgewinnen können. Sie sprechen stattdessen lieber von Letalität und Mortalität und weisen darauf hin, dass diese beiden Begriffe gerne vertauscht werden. Können Sie unseren Lesern vielleicht kurz den Unterschied erklären und sagen, warum es so wichtig ist, hier zu unterscheiden.
Man kann Sterblichkeit unterschiedlich definieren. Eine übliche Definition ist Anzahl der Toten auf 100.000 Einwohner. Aber das ist in der jetzigen Diskussion nicht gemeint. Hier geht es um die Frage, wie viele der mit Corona erkrankten Menschen sterben. Nun wissen wir aber nicht, wie viele Menschen überhaupt krank sind. Daher gibt es in der Medizinstatistik die Größe der Letalität, die berücksichtigt, dass wir die Zahl der Infizierten aus der Zahl der bekannt infizierten schätzen müssen. Dadurch ist die Letalität eine von der eigenen Schätzung abhängige, ungenaue Größe. Genauer wird es rechnerisch, wenn man nur die bekannt positiv Infizierten berücksichtigt, meist als Mortalitätsrate bezeichnet. Damit wird die Sterblichkeit an der Krankheit aber deutlich überschätzt, um wie viel ist aber unbekannt. Wir haben also ein Begriffswirrwarr, das sich letztlich damit erklärt, dass wir immer wieder von Infizierten anstatt von positiv Getesteten reden. Im Gedächtnis bleiben davon die hohen Zahlen, etwa die von der WHO genannte Mortalitätsrate von 3,4%. Und das erzeugt Angst.
Meine Bitte, weit über Corona hinaus, ist, dass man sich klarmachen muss, wie so eine Prozentzahl überhaupt definiert ist und sich dann den Zähler und den Nenner genau anschaut. Was davon kennen wir wirklich? In welche Richtung wird die Prozentzahl durch eine Schätzung beeinflusst? Bei Corona heißt das beim Nenner: Steht dort die Anzahl der Infizierten oder die Anzahl der positiv Getesteten? Im Zähler gibt es auch Unsicherheiten, beispielsweise Infizierte, die noch an Corona sterben werden. Im Nenner mitgezählt als infiziert, aber im Zähler nicht dabei.
Wie sieht es bei den Sterbefällen eigentlich mit der Kausalität aus? Wird ein todkranker Mensch, der beispielsweise an einem Multiorganversagen leidet und sich dann mit dem Coronavirus ansteckt und verstirbt, als Corona-Toter gezählt? Wenn man sich das Durchschnittsalter und die Fakten zu den Vorerkrankungen der Todesopfer anschaut, ist dies ja keine abstrakte Frage.
Es sind viele Einzelfälle dieser Art bekannt. Zum Teil werden sie zu den Corona-Toten gezählt. Das hängt vom Erfasser ab. Das hat letztens auch der Präsident des Robert Koch-Instituts – leider erst auf Nachfrage einer Journalistin – zugestanden: „Bei uns gilt als Corona-Todesfall jemand, bei dem eine Coronavirus-Infektion nachgewiesen wurde.“ An was die Person gestorben ist, spielt dann scheinbar keine Rolle.
Sicher gibt es auch Fälle von Personen, die an Corona gestorben sind, aber nicht auf das Virus getestet wurden und die man deshalb nicht mitzählt. Überwiegend scheinen jedoch Fälle mitgezählt zu werden, die nicht an Corona gestorben sind, sondern auch ansonsten gestorben wären. Das gilt in besonderem Maße für Intensivstationen oder Sterbeabteilungen, in denen die Patienten eng zusammengepfercht werden. Da befinden sich unter den Patienten Corona-Fälle und andere, die todkrank und immungeschwächt sehr schnell das Virus übernehmen. Das ist dann ein weiterer Fehler im Zähler, in diesem Fall werden zu viele Sterbefälle protokolliert.
Könnte man dann sogar so weit gehen und sagen, dass die in diesem Jahr sehr milde Grippesaison einen negativen Effekt auf die Zahl der bereits vermeldeten und noch zu erwartenden Corona-Toten haben wird?
In Deutschland war die Grippewelle bislang in der Tat relativ harmlos und es haben viele sehr alte Menschen den Winter überlebt, der auch sonst sehr warm und schneearm war. Diese sind natürlich besonders gefährdet, vor allem, wenn sie schon vorher krank sind. Wir sprechen nicht umsonst von dieser Risikogruppe. Insofern kann es sein, dass über Corona die Gesamtsterblichkeit gar nicht oder nur minimal erhöht wird. Immerhin starben 2018 in Deutschland im Schnitt 2.600 Menschen pro Tag. Da sind statistisch gesehen die bislang knapp über 200 Todesfälle in 14 Tagen durch Corona eine kaum bemerkbare Größe. Wie gesagt, statistisch gesehen, menschlich zählt natürlich jeder Tote.
Das ändert sich freilich, wenn die Dynamik so fortschreitet.
Richtig. Im Moment analysieren wir die Zahlen der Vergangenheit. Was die Zukunft betrifft – und das ist eine deutliche Warnung – haben wir einfach keine Zahlen. Wir können zwar die Zahlen und Entwicklungen der letzten Tage hochrechnen, wissen aber nicht, ob es auch so eintreten wird.
Seit Samstag sind die Wachstumsraten bei den positiv Getesteten zwar zurückgegangen, aber das kann sich noch in eine andere Richtung bewegen. Wir wissen es schlichtweg nicht. Da sollte der Statistiker schweigen, herkömmliche Wachstumsmodelle werden nicht passen und die Entwicklungen aus China sind nur sehr bedingt übertragbar.
Ein großes Problem ist ja, dass wir die derzeitige Debatte ohne belastbare Annahmen führen müssen. Corona ist zur Zeit das alles andere überragende politische Thema. Weltweit werden teils drakonische Maßnahmen ergriffen, um die Infektion einzudämmen. Die Nebenwirkungen, vor allem im Bereich der Wirtschaft, sind tiefgreifend. Es ist bereits von einer kommenden Weltwirtschaftskrise die Rede. Machen wir mal ein Gedankenspiel. Was passiert, wenn in einem oder zwei Jahren die Statistiker zu dem Ergebnis kommen, dass man die Situation zu negativ bewertet hatte und so drakonischen Maßnahmen eigentlich gar nicht nötig waren? Wäre dies nicht der Super-GAU für die Wissenschaft? Könnte sich dann noch ein Politiker vor sein Volk stellen und beispielsweise unter Verweis auf wissenschaftliche Prognosen zu unpopulären Maßnahmen beim Klimaschutz aufrufen?
Da müssen wir gar nicht in die Zukunft schauen. Viele hatten 2009 sehr große Angst vor der Schweinegrippe. Das ist heute vergessen, da es nach der ausgebliebenen Krise auch nicht aufgearbeitet wurde. Die Schweinegrippe wurde völlig überschätzt und verlief schlussendlich milder als viele saisonalen Grippen der Vorjahre. Man hätte aufarbeiten müssen, warum die Schweinegrippe damals medial derart inszeniert wurde und warum die Politik mit drastischen und damals durchaus unbeliebten Maßnahmen bei der Impfstoffstrategie reagiert hat. Daraus hätte man u.a. die Lehre ziehen können, nicht auf einzelne Einflüsterer zu hören. Und, dass man möglichst früh genug saubere Daten braucht.
Jetzt ist es schon fast zu spät, aber zum Anfang der Corona-Epidemie hätte man beispielsweise repräsentativ einen Stadtteil, ein Dorf oder einen Großbetrieb testen können, und hätte so wichtige Daten als Entscheidungsgrundlage gehabt. National und international wird uns nach der Krise so einiges auffallen, inklusive der wirtschaftlichen und sozialen Probleme, die durch heutige Entscheidungen hervorgerufen wurden. Das gehört schonungslos aufgeklärt, um für nächste Krisen Erfahrungen zu sammeln.
Und was sind Ihre Schlussfolgerungen aus dieser Problemlage?
Unser Gesundheitssystem darf nicht völlig auf Profit ausgerichtet sein. Es muss genug Reserven geben, auch wenn es in normalen Zeiten unwirtschaftlich ist. Intensivstationen, die in normalen Zeiten schon zu 80% ausgelastet sind, reichen nicht aus. Auch wenn dies Geld kostet, hier muss dringend investiert werden. Und wenn das private Konzerne nicht können oder wollen, dann muss wieder verstaatlicht werden. Gesundheit ist eben keine Ware, wie attac schon vor langem feststellte.
Meine zweite Schlussfolgerung ist, dass wir dafür sorgen müssten, dass die Medien nicht über die Kraft von Bildern Emotionen erzeugen, die unser Urteil beeinflussen. Wenn man Bilder von Särgen und Sterbeabteilungen aus Italien gezeigt bekommt oder Bilder absolut leerer Regale, dann übersteigen deren Wirkungen auch genannte Fakten. Wenn wir mit der Lupe nur einen kleinen Teil des Ganzen herauspicken, verlieren wir den Überblick. Aber das ist wohl nur ein Traum von der aufgeklärten Gesellschaft mit aufklärerischen Medien.
Wenn wir schon bei den Medien sind. Wie bewerten Sie eigentlich die Rolle, die einzelne Wissenschaftler bei der Kommunikation der Krise und mehr noch bei den politischen Lösungen einnehmen? In Großbritannien gab es ja die Debatte, ob das Land eine Strategie der Herdenimmunität verfolgen soll. Dieses Modell wurde dann unter Bezugnahme auf eine einzige Studie des Imperial College abgelehnt. Die Politik ist heute aufs Geratewohl darauf angewiesen, den Annahmen einzelner Wissenschaftler zu glauben. Dabei sollte die Wissenschaft seit der Aufklärung den Glauben doch abgelöst haben. Sehen Sie da ein Problem?
Das Problem ist grundsätzlich. Wenn wir für die Zukunft etwas wissen wollen, müssen wir mit vielen Annahmen nach vorne gucken. Das ist ein Dilemma. Diese Annahmen müssen von entsprechenden Fachleuten getroffen werden. Dazu sind weder die Politik noch die Medien in der Lage. Wie man aus diesem Dilemma herauskommt, ist nicht so leicht zu beantworten.
Bei nicht so dringlichen Fragen rate ich zu einer möglichst breiten Debatte über die Annahmen und zu Berechnungen mit verschiedenen Annahmen, sogenannten Szenarien. Bei eiligen Fragen müssten eigentlich überwiegend Wissenschaftler zu Rate gezogen werden, die sich in der Vergangenheit bewährt haben. Genau das ist jedoch der Punkt, an dem ich Kritik äußern möchte. Man nimmt oft genau die Leute, die sich in der Vergangenheit geirrt haben und von denen man zum Teil auch weiß, dass sie interessengeleitet sind. Das Robert Koch-Institut ist damals bei der Schweinegrippe schon negativ aufgefallen. Bei anderen Politikbereichen wie der Rentendebatte dürfen sogar hoch belastete Leute, denen man massive Fehler und Interessen nachgewiesen hat, als sogenannte Experten wieder auftreten. Hier wird mir schon fast übel, wenn ich an die negativen gesellschaftlichen Folgen denke. Hier muss die Sauberkeit der beratenden Institutionen überprüft und als Entscheidungsgrundlage genommen werden. „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht“, weiß ja schon der Volksmund. Damit meine ich nicht selbst eingestandene Irrtümer. Das passiert allen, aber dann bitte ehrlich.
Dies ist eine grundsätzliche Forderung von mir an die Politik, im Nachhinein zu prüfen, ob die gewählten Experten etwas Sinniges oder halt Unsinn erzählt haben. Im Zusammenhang mit Corona ist mir die Spitze des Robert Koch-Instituts schon früh aufgefallen.
… dessen Präsident Lothar Wieler Mitte Februar noch verkündet hatte, dass sich das Coronavirus wohl nicht außerhalb von China verbreiten würde.
Lothar Wieler ist mir dann später aufgefallen, als er mit dem Satz „80% aller Fälle verlaufen glimpflich“ scheinbar entwarnen wollte. Damit sagte er jedoch auch, dass 20% aller Fälle eben nicht glimpflich verlaufen und machte Angst. Dabei waren seine Prozentzahlen wieder nur auf die positiv Getesteten bezogen, also nicht auf alle Infizierten. Und am frühen Montag dieser Woche wendete er sich mit der Botschaft an die Medien, dass die Steigerungszahlen zurückgingen, was darauf schließen ließe, dass die Maßnahmen bereits wirkten. Da habe ich mir an den Kopf gefasst und mich gefragt: Was ist das nur für ein Unwissender. Wir haben erst die Daten vom Wochenende. An einem Wochenende wird nun einmal weniger getestet und weniger gemeldet. Am Montagmorgen mit diesen Zahlen an die Öffentlichkeit zu gehen und “vorsichtigen Optimismus“ zu verbreiten, hat mich ehrlich gesagt schockiert. Schon ein Blick auf die Zahlen vom Wochenende davor hätte Wieler warnen müssen. Solchen Wissenschaftlern würde ich gerne Kamera oder Mikrofon entziehen. Da wird das Institut fähigere Menschen haben.
Aber zum Schluss noch etwas Positives, wenn ich darf. In der Krise ist auch viel Solidarität und Gemeinsinn entstanden. Viele denken nach, was wirklich wichtig ist. Das müssen wir im Nachhinein in Politik umsetzen. Über die Formen sollten wir jetzt schon nachdenken.
Dem Virus COVIT-19 den Schrecken nehmen und ihm solange wie möglich ausweichen. Rezepte… Rezepte …… Rezepte !
Liebe Freunde,
diesmal möchte ich Ihnen zeigen, warum die in Deutschland und Europa getroffenen behördlichen Maßnahmen Sinn haben, den Menschenrechten sei Dank.
Dazu eine einprägsame Grafik in meiner Moderation.
Andererseits vermittle ich Ihnen heute im Stil der ehemaligen Hobbythek Rezepte, die Ihnen im täglichen Alltag helfen, dieser über uns hergefallenen Seuche möglichst die Stirn zu bieten.
Ich habe dafür in die Schatulle der Hobbythek gegriffen und etliche schon damals existierende Tipps und Rezepte herausgekramt. Sie enthalten ein ganzes Sammelsurium von Maßnahmen, die Ihnen das Leben im Alltag auch unter Corona erleichtern. Ein großes Problem ist ja der Tatsache geschuldet, dass die meisten Mittel, die uns gegen den Virus schützen sollen, im Nu ausverkauft waren. Aber kein Problem, ich zeige Ihnen, dass diese nicht nur selbstgemacht werden können, sondern auch noch besser wirken und besser riechen. Das gilt für die meist unerträglich riechende käufliche Desinfektionsflüssigkeit.
Das liegt am Isopropylalkohol, der aber mit gleicher Wirkung durch Ethanol ersetzt werden kann, dieser sogenannte Ethylalkohol, der im Übrigen allen unseren alkoholischen Getränken seine Wirkung verleiht, ob Bier, Wein, Schnaps Likören usw. In der Apotheke ist er in 95%iger Konzentration unerträglich teuer, weil der Staat eine sehr hohe Alkoholsteuer darauf verordnet hat – auch, um Alkoholiker zu schützen.
Das ist übrigens auch der Alkohol, der dem Brennspiritus seine Energie verleiht. Der ist zwar alkoholsteuerfrei, weil er durch einen speziellen chemischen Zusatz zum Trinken ungenießbar gemacht wurde. Dieser Spiritus könnte durchaus auch als Desinfektionsmittel verwendet werden, doch der Zusatz greift bei empfindlichen Personen die Haut an.
Nun macht sich aber der Ethylalkohol in der Kosmetik sehr nützlich, mit hohen Prozentanteilen ist er z. B. im Eau de Cologne, aber auch vielen anderen Duftwässern wie Rasierwasser oder normalen Parfums enthalten. Um damit kein Schindluder zu treiben, wurde er für diese Anwendungen ebenfalls mit einem Zusatz versehen, der aber die Haut garantiert nicht angreift, ihn aber trotzdem ungenießbar macht. Man spricht von ‚vergällen‘. Der Vorteil: Er ist mit viel weniger Steuern behaftet, deshalb haben wir ihn auch damals in der Hobbythek für jedermann zugänglich gemacht unter dem Namen ‚kosmetisches Basiswasser‘. So können Sie ihn auch durch das Internet beziehen. Viele ehemaligen Hobbythekläden haben durch die Versand-Möglichkeit überlebt. Daraus lässt sich nun eine fantastische Desinfektionsflüssigkeit herstellen. Damit sie noch hautfreundlicher wird, habe ich einen geringen Anteil rückfettendes Glycerin hinzugefügt und, damit die Mikroben abtötende Wirkung noch verstärkt wird, das hervorragende Teebaumöl aus Australien.
Hier das Rezept zunächst in Prozentangabe:
65 % JP Kosmetisches Basiswasser
25 % normales Wasser aus der Wasserleitung
8 % Glycerin
2 % Teebaumöl
Wer will, kann auch noch das Parfum seiner Wahl hinzufügen, dann riecht es besser. Ich selbst nehme eher natürliches Lavendelöl, welches im Sinne der Aromatherapie eine positive Wirkung zusätzlich erzielt.
Damit Sie das leichter umrechnen können, hier noch berechnet auf 500 ml Desinfektionsflüssigkeit:
325 ml Kosmetisches Basiswasser
125 ml Trinkwasser
40 ml Glycerin
10 ml Teebaumöl
Um Ihrer Nase zu schmeicheln können Sie noch Ihr Parfum oder gutduftende ätherische Öle wie Lavendel, Orange, Zitrone und – etwas teurer – Orangenblütenöl hinzufügen.
Der Vorteil, Sie können das nicht nur zur Desinfektion Ihrer Hände, sondern z. B. auch als preiswertes Rasierwasser oder dort, wo Sie etwas desinfizieren wollen – benutzen, nicht nur auf Ihrer Haut.
Seinerzeit haben wir in der HAT auch Mundwasser zum Spülen und Gurgeln vorgestellt. Aber das würde zu weit führen, deshalb Ich möchte mich mit folgendem Rezept begnügen:
Nehmen Sie das normale käufliche Mundwasser Ihrer Wahl. Das ist garantiert noch nicht ausverkauft, und geben 5% Teebaumöl hinzu, also auf
100 ml Mundwasser
5 ml Teebaumöl
Letzteres sorgt garantiert für eine verstärkte Desinfektion im Mund-Rachen-Raum
Zum Teebaumöl noch ein paar Worte: Ich habe mich damit ausführlich beschäftigt und sogar ein Buch unter dem Titel ‚Tausendsassa Teebaumöl‘ geschrieben, zusammen mit dem Arzt Dr. med. Walter Boehres, der lange Zeit in Australien praktiziert hat, wo die Ureinwohner seit Jahrtausenden die Blätter des Teebaumstrauches als wirksame Medizin verwendet haben. Heute wird es an Ort und Stelle auf den Feldern in beweglichen Apparaturen in Form von Wasserdampfdestillation als ätherisches Öl gewonnen.
Die WHO hat ihm sogar eine Monographie gewidmet. Natürlich hat es wie jede chemische Arznei Nebenwirkungen. Der Nutzen aber übersteigt diese bei Weitem. Seit dem wir es in Deutschland über die Hobbythek bekannt gemacht haben, fehlt es bei Millionen von Bürgern nicht mehr in ihren Arzneischränken. Es ist garantiert bakterien- und virentötend, also bei Corona. Selbst die auf hartnäckigen Viren basierenden Warzen lassen sich damit entfernen. So nebenbei lassen sich Wunden und Pickel hautfreundlich desinfizieren.
Selten gibt es Menschen, die allergisch darauf reagieren. Denen empfehle ich einen Vortest: Einfach einen Tropfen Teebaumöl auf die innere Armfläche träufeln, etwas leicht einreiben und verteilen. Wenn die Stelle sich nach einer viertel Stunde rötet, ist Teebaumöl leider für sie nicht geeignet. In dem Fall fügen Sie der Desinfektionsflüssigkeit anstelle von Teebaumöl in doppelter Menge Wasserstoffperoxid aus der Apotheke hinzu.
Dann möchte ich Ihnen noch helfen, ein Ärgernis zu überwinden. Es ist bekannt, dass nicht einmal die Krankenhäuser in der Lage sind, die für die Ärzte unentbehrlichen Schutzmasken für Nase und Mund zu bekommen. Sogar die Bundeswehr ist zur Beschaffung eingespannt worden.
Deshalb habe ich mir eine Alternative für uns Bürger einfallen lassen, die vor dem Ärgsten schützen kann.
Ganz kann man sich ja nie von unseren Mitbürgern isolieren. Wie schnell vergisst man, dass man einen Mindestabstand von 1,50 m einhalten sollte. Natürlich habe ich daran gedacht, dass nicht jeder mit der Nadel so geschickt umgehen kann wie meine Frau, aber sie hat mich auf den Trichter gebracht. Ich würde sagen, in weniger als 5 Minuten kann auch der Ungeschickteste diese Schutzmaske selbst herstellen. Das Design, welches meine Frau Pina mir vorgestellt hat, finde ich genial und in Verbindung mit dem desinfizierendem Teebaumöl patentwürdig:
Anleitung:
Nehmen Sie einen normalen Baumwollstoff oder ein Vlies oder ein gut gewaschenes Betttuch. Auch ein ausrangiertes T-Shirt kann dabei gute Dienste leisten, weil ja die Stoffläden geschlossen haben.
Schneiden Sie daraus ein Rechteck von ca. 20 x 30 cm. – für Kinder kann es auch kleiner sein, für Menschen mit breitem Mund größer.
Falten Sie die längere Seite einfach übereinander. Wenn Sie die seitlichen Ränder jeweils auf beiden Seiten mit einer kleinen Falte vernähen (s. Video). erhalten Sie eine Art Tasche. An den eingeschlagenen Falten rechts und links befestigen Sie ein Gummiband, das Sie um den Hinterkopf führen, damit die Maske sicher am Gesicht festhält. Wollen Sie es perfekter machen, können Sie es unten ein wenig abrunden.
Nun kommt meine Idee mit dem Teebaumöl zum Tragen:
Nehmen Sie ein herkömmliches Papiertaschentuch, klappen Sie es einmal auf und beträufeln es über die ganze Fläche mit 10-20 Tropfen Teebaumöl und stecken es von oben diese Mundschutztasche. Ziehen Sie die Maske über die Nase und fertig ist der Virenschutz. Schon sind Sie weitgehend gefeit gegen den Angriff von Covod-19, ja, sogar die Ansteckung anderer Menschen, die Ihnen unbeachtet zu nahe kommen, wird verhindert. Teebaumöl wirkt sowohl nach außen als auch nach innen (siehe Video)
Besonders einfach – auch bei Schnupfen wirksam – sind meine Nasenstüper aus Toilettenpapier:
Halbieren Sie ein Blatt und geben auf ein Ende vier bis fünf Tropfen Teebaumöl, falten es drei– bis viermal zu einem dünnen Streifen und rollen es vom getränkten Ende ausgehend zu einem Röllchen zusammen, so dass das Teebaumöl nicht direkt mit der Naseninnenhaut in Kontakt gerät. Stecken Sie es in die Nase. Wenn Sie dann aus- und einatmen, verteilt es sich in Nase, Rachen und Bronchien, allerdings erst dann, wenn es die Viren schon abgetötet hat.
Im Falle, dass ich besonders erkältet bin, fülle ich ungefähr 5ml Teebaumöl in ein Fläschchen ab und gebe 10-20 Tropfen ätherisches Pfefferminzöl hinzu. Das macht besonders die Nase frei. Dieses von mir sogenannte Heilpflanzenöl benutze ich einerseits für die Nasenstüper, andererseits inhaliere ich es durch den Mund, in dem ich ein Papiertaschen mit 10-20 Tropfen davon beträufle, zusammenknülle, es in meine Faust gebe, die lose Faust dann in der Nähe des Daumens an den Mund halte und so diese Dämpfe wunderbar ohne sonstige Hilfsmittel inhalieren kann
Natürlich lässt sich der Mundschutz nicht nur einmal verwenden, sondern sooft Sie wollen. Sie müssen nur das Papiertaschentuch herausnehmen, um ihn zu waschen. Dafür brauchen Sie nicht unbedingt die Waschmaschine, es reicht auch eine Handwäsche, weil wir in der Hobbythek ein Sauerstoff-Bleichmittel entdeckt haben, welches schon bei 30°C (lauwarm) bis 40°C (warm) seine volle Wirksamkeit entfaltet. Geben Sie auf
1 Liter warmen Wassers aus dem Wasserhahn
1 kleine Espressotasse oder 2 Kappen vom bewährten flüssigem Hygienebleichmittel der Hobbythek. Lassen Sie es etwa eine Stunde darin ruhen, während dessen tötet der frei werdende atomare Sauerstoff umweltfreundlich sämtliche Bakterien und Viren – auch die resistenten.
Wenn Sie sich mehrere Masken nähen, reicht das für mindestens fünf bis zehn auf einmal, so dass Sie immer welche bereitliegen haben, z. B. für die ganze Familie.
Danach wie jede Handwäsche gut spülen und der Kreislauf beginnt von vorne.
Auch für die Waschmaschine steht aus dem Hobbythek-Waschmittelbaukasten ein bei niedriger Waschtemperatur Mikroben tötendes Bleichmittel mit Namen ‚Proweiß Super‘ zur Verfügung. Sie brauchen dafür nicht den gesamten Waschmittelbaukasten, sondern nehmen Sie Ihr normales Waschmittel und zwar das für die Feinwäsche.
Fügen Sie einfach einen Messbecher davon in den Hauptwaschgang hinzu und Sie gehen auf Nummer sicher, auch wenn sich der Covid-19 ggf. darin verfangen hat, z. B. wenn Sie die Wäsche erkrankter Personen waschen müssen. Übrigens, nicht jeder wird ja bettlägerig und erkrankt schlimm, aber er ist trotzdem Überträger bzw. vorsorglich, wenn die Wäsche von Personen stammt, die sich in Quarantäne befinden. Auch sonstige aufwendige Spezialdesinfektionen der Wäsche werden damit hinfällig.
Sie merken, ich habe mit Hilfe der Hobbythek Methoden entwickelt, mit denen man die Gefahren des Corona-Virus verringern kann.
Herzlichst
Ihr Jean Pütz
Desinfektionsflüssigkeit
Diese kann man sich sehr schnell herstellen, aber wesentlich angenehmer duftend als die käuflichen bzw. in vielen Geschäften, Arztpraxen usw. zur Verfügung gestellten Desinfektionsspendern. Darin ist als Hauptbestandteil Isopropyl-Alkohol enthalten, der etwas streng riecht, was nicht jedermanns Sache ist. In der Hobbythek haben wir für Parfums und sonstige Produkte Äthylalkohol verwendet. Das ist der normale Trinkalkohol. Allerdings ist er in dieser sehr hohen Konzentration von über 90% nur für viel Geld in Apotheken erhältlich. Das liegt daran, dass der Staat diesen mit hohen Alkohol-Steuern belegt hat. Auch Brennspiritus ist Äthylalkohol, der mit einem Zusatz versehen ist, der ihn völlig ungenießbar macht. Dieser Zusatz ist auch nicht besonders hautfreundlich. Nun gibt es auch die Möglichkeit, diesen Äthylalkohol für hautfreundliche Parfums und Duftwässer zu verwenden, z. B. ist im Kölnisch Wasser mindestens 90% enthalten. Für diese Anwendung hat der Gesetzgeber die Möglichkeit eingeräumt, ihn mit hautfreundlichen Zusatzstoffen zu vergällen, das heißt, für Trinkzwecke ebenfalls ungenießbar zu machen. Die Besteuerung ist unverhältnismäßig geringer als bei Alkohol für Trinkzwecke. In der Hobbythek haben wir diesen Alkohol als Rohstoff für bestimmte Rezepte für jedermann zugängig gemacht und ihm den Namen ‚JP Kosmetisches Basiswasser‘ gegeben. Dieser hervorragend zur Selbstherstellung einer Desinfektionsflüssigkeit geeignet und riecht wesentlich angenehmer.
Hier das Rezept:
65 % JP Kosmetisches Basiswasser
25 % normales Wasser
8 % Glycerin
2 % Teebaumöl
Das Wasser ist zum Verdünnen, wer will kann auch kalkfreies destilliertes Wasser nehmen, Glycerin verhindert, dass die Haut austrocknet und das Teebaumöl tötet garantiert die restlichen Keime, die noch übrig bleiben. Wer will, kann auch noch das Parfum seiner Wahl hinzufügen, dann riecht es besser. Ich selbst nehme eher ätherisches Lavendelöl.
Sterilisierende Lotion
Für 200 ml nehmen Sie:
130 ml JP Kosmetisches Basiswasser
50 ml Normales Wasser
15 ml. Glycerin
4 ml. Teebaumöl
Der Rest entweder Wasser oder ätherische Öle Ihrer Wahl
Auch hier geben Sie ins Internet ‚JP Kosmetisches Basiswasser‘ ein. Teebaumöl und Glycerin erhalten Sie in Apotheken oder Drogerien oder dort, wo Sie das kosmetische Basiswasser bekommen.
Mundspülung
Nehmen Sie:
100 ml Mundwasser Ihrer Wahl und fügen
5 ml Teebaumöl hinzu
Dann sind Sie auf der sicheren Seite und die krankmachenden Viren haben im Mund keine Chance sich zu verbreiten. Natürlich können Sie das zum Mundspülen auch etwas verdünnen
(Spiegel) – Die schwarze Null war gestern, im Kampf gegen die Coronakrise mobilisiert der Staat plötzlich gewaltige Summen. Was passiert mit dem Geld – und was bedeutet das für Deutschlands Schulden?
Noch keine Woche ist es her, dass im Kabinett die Haushaltsplanung für die kommenden vier Jahre beschlossen wurde. Neue Schulden sind darin nicht vorgesehen, Finanzminister Olaf Scholz (SPD) plante weiter mit einer schwarzen Null. Die Auswirkungen der Coronakrise würden „mit Sicherheit nicht unerheblich sein“, sagte ein hochrangiger Scholz-Mitarbeiter. Mit dem Beschluss wolle man aber „auch die positiven Signale, die Normalität durchaus zum Ausdruck bringen“.
Schon am Wochenende konnte von Normalität keine Rede mehr sein. Da wurde bekannt, in welchem Ausmaß der Bund nachträglich seine Ausgaben im laufenden Jahr erhöht, um auf die Folgen der Coronakrise zu reagieren. Eine Nettoverschuldung von 156 Milliarden Euro umfasst der Nachtragshaushalt 2020, den das Kabinett an diesem Montag beschlossen hat. Gegenüber der ursprünglichen Haushaltsplanung steigen die Ausgaben damit um 36 Prozent. Nimmt man alle jetzt geplanten Maßnahmen zusammen, geht es laut dem Finanzminister sogar um 750 Milliarden Euro.
Zwar gibt es kaum Zweifel daran, dass der Staat im Kampf gegen die Pandemie „nicht kleckern, sondern klotzen“ muss, wie es Scholz ausdrückt. Dennoch wird manchem Oppositionsvertreter mulmig angesichts der Geschwindigkeit, mit der die Regierung nun zusätzliche Milliarden mobilisiert – zumal diese auch dafür genutzt werden sollen, dass sich der Staat direkt an Unternehmen beteiligt.
Wie kommen die enormen Summen zustande? Nach welchen Regeln werden sie vergeben? Und was bedeutet das langfristig für den Haushalt?
I. Die Hilfen
Der Bund hat drei Hilfsprogramme auf den Weg gebracht, die sich an verschiedene Teile der Wirtschaft richten:
Erstens gibt es Liquiditätshilfen für Unternehmen, die von der Coronakrise betroffen sind. Dabei handelt es sich um Kredite der Staatsbank KfW. Sie stehen grundsätzlich jedem Unternehmer offen und haben eine unbegrenzte Höhe, müssen aber zurückgezahlt werden. Der Staat gibt hier also nicht direkt Geld, er beteiligt sich mit bis zu 90 Prozent, aber deutlich stärker als sonst, an dem Risiko, dass eine Firma das Darlehen nicht zurückzahlen kann. Die Summe an KfW-Krediten, für die der Bund bürgt, steigt von 465 auf 822 Milliarden Euro.
Weil Kredite allein für viele Firmen nicht ausreichen dürften, schafft der Staat zweitens einen sogenannten Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF). Er ist für größere Unternehmen gedacht (ab 250 Mitarbeiter, 43 Millionen Bilanzsumme und 50 Millionen Umsatzerlöse) und soll diese mit Eigenkapital versorgen. Das kann über weitere Kredite und Garantien passieren, aber auch, indem sich der Staat direkt an Unternehmen beteiligt.
Der WSF hat ein Volumen von insgesamt 600 Milliarden Euro. Davon sind 400 Milliarden für Garantien vorgesehen, mit deren Hilfe sich Unternehmen selbst Geld am Kapitalmarkt leihen können. Je 100 Milliarden sind für Unternehmensbeteiligungen sowie weitere Kredite eingeplant, die der WSF der KfW bereitstellt. Für diese 200 Milliarden Euro gibt es Kreditermächtigungen, das heißt: Die Summen können bei Bedarf voll ausschöpft werden, müssen es aber nicht.
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) machte deutlich, dass mit den Beteiligungen auch mögliche Übernahmeversuche aus dem Ausland abgewehrt werden könnten: „Unser Land muss sich schützen können,“ sagte er. Hedgefonds, die jetzt auf Übernahmen lauerten, sollten sich keine falschen Hoffnungen machen. Scholz sagte, es gehe um „gute Unternehmen mit unglaublich vielen Arbeitsplätzen“.
Ein Großteil der Deutschen arbeitet allerdings nicht in Großunternehmen. Deshalb gibt es drittens ein eigenes Hilfspaket für Kleinunternehmer und Soloselbstständige, das bis zu 50 Milliarden Euro umfasst. Hier geht es um direkte Zuschüsse für laufende Kosten wie die Miete. Betriebe mit bis zu fünf Beschäftigten können für drei Monate eine Einmalzahlung von 9000 Euro erhalten, Firmen mit bis zu zehn Beschäftigten bekommen 15.000 Euro. Voraussetzung ist, dass die Betriebe vor März noch nicht in Schwierigkeiten steckten. Zuschüsse, die zu Unrecht gewährt wurden, können später zurückgefordert werden – das soll auch eine zügige Gewährung der Hilfen erleichtern.
Gerade Selbstständige mit geringen Rücklagen könnten durch die Coronakrise schnell in Existenznöte geraten. Ihnen erleichtert der Staat den Bezug von Hartz IV, indem er vorerst die Vermögensprüfung aussetzt. Auch der Bezug von Kinderzuschlag bei Einkommensverlusten wird vereinfacht. Wer wegen der Kita- und Schulschließungen nicht im bisherigen Ausmaß arbeiten kann, soll Anspruch auf Entschädigung bekommen.
Scholz zeigte am Montag demonstrativ einen dicken Papierstapel voller Gesetzesänderungen vor, die das Kabinett nun beschlossen hat und die schon bis Freitag von Bundestag und Bundesrat bestätigt werden sollen. Dazu gehören auch drei zusätzliche Milliarden für die deutschen Krankenhäuser.
II. Die Folgen
Eines ist völlig klar: Die schwarze Null, also der Verzicht auf neue Schulden, ist mit den Beschlüssen von Montag Geschichte. Es handele sich um eine „Größenordnung, die bislang nicht erreicht worden ist“, sagte Scholz über den Nachtragshaushalt. Selbst die Bankenrettungspakete aus Zeiten der Finanzkrise können nicht mithalten.
In normalen Zeiten würde die Schuldenbremse diesen Schwenk nicht zulassen. Die im Grundgesetz verankerte Regel erlaubt angesichts der Wirtschaftslage derzeit laut Gesetzentwurf ein Defizit von maximal 62 Milliarden Euro. Unter Berücksichtigung von Sondervermögen wie dem Energie- und Klimafonds überschreitet der Bund diese Grenze nun um 100 Milliarden Euro.
Doch es sind keine normalen Zeiten. „Die Corona-Pandemie stellt eine außergewöhnliche Notsituation dar, die sich der Kontrolle des Staates entzieht und die staatliche Finanzlage erheblich beeinträchtigt“, heißt es im Gesetzentwurf für den Nachtragshaushalt. In solchen Situationen sind Ausnahmen von der Schuldenbremse erlaubt.
Allerdings muss der Bund dann einen Plan für die Tilgung der zusätzlichen Schulden präsentieren: Ab 2023 soll dem Gesetzentwurf zufolge deshalb jährlich ein Zwanzigstel der zusätzlichen Schulden zurückgezahlt werden, also rund fünf Milliarden Euro. Das könnte für den Staat zu einer erheblichen Belastung werden, zumal ihm durch die Coronakrise gerade die jahrelang sprudelnden Einnahmen wegbrechen. Schon jetzt wurden die Steuereinnahmen im laufenden Jahr um 33,5 Milliarden nach unten korrigiert.
Noch deutlich höher als die nun gemachten Schulden sind allerdings die drohenden
Schäden durch die Coronakrise. Das Münchener Ifo-Institut beziffert sie in einer neuen
Schätzung auf bis zu 729 Milliarden Euro – und empfiehlt dem Staat gegenzusteuern. Für
eine gesamtwirtschaftliche Stabilisierung seien Mindereinnahmen bei den Steuern und
Mehrausgaben insbesondere für Transfers „erwünscht und notwendig“, sagte Ifo-Chef
Clemens Fuest.
Zudem bleibt die vage Hoffnung, dass die Corona-Bilanz am Ende nicht ganz so verlustreich ausfällt, wie es die jetzt beschlossenen Summen suggerieren. Erstens handelt es sich zum Teil um Kredite, die zurückgezahlt werden müssen. Und zweitens müssen die jetzt gewährten Rahmen der neuen Rettungsschirme nicht restlos ausgeschöpft werden – so war es schon mit den Milliardenhilfen in der Finanz- und Eurokrise.
diesmal möchte ich die Hobbythek wieder aufleben lassen, ein Freund, der Direktor Doktor Nikolas Krämer des Rheinlandklinikums brachte mich auf die Idee.
Alle Welt beklagt, dass der virenabweisende Mundschutz, vergriffen ist. Für die Krankenhäuser ein großes Problem, weil trotz aller Vorsichtsmaßnahmen das Virus kaum zu stoppen ist. Nicht nur den behandelnden Ärzten fehlt dieser Mundschutz, sondern auch dem Bürger. Nicht umsonst laufen in Südostasien fast alle Menschen in solchen Zeiten mit dem Mundschutz herum. Meine Idee war es, diesen Mundschutz nicht nur selbst herzustellen, sondern ihn auch zu verknüpfen mit der viren- und bakterien tötenden Eigenschaft des Teebaumöls. Ich bin sicher, dass diese Kombination eine Art Ei des Kolumbus ist. Es verstärkt die schützende Wirkung des Mundschutzes. Es ist sogar ein Tausendsassa bei der Desinfektion aller Art z.B. bei kleinen Wunden, Warzenentfernung und Mundspülung. Eine wichtige Rolle spielt es auch beim Selbermachen der Desinfektionsflüssigkeit, die ja leider auch überwiegend vergriffen ist.
Schauen Sie sich dazu den Text an, dort finden Sie auch das genaue Rezept zum selbermachen.
(Die Zeit) – Verschwörungstheorien tragen per se den Kern des Surrealen in sich, oft sind sie zynisch, fast immer ohne Substanz. Aber die Gerüchte, die zum Coronavirus in diesen Tagen kursieren, sind mehr als das. Sie träufeln Gift in eine Debatte, die bereits von Angst geprägt ist. Auffällig ist, dass sie nicht nur anonym verbreitet werden, sondern offen, auch von Prominenten, denen ein Millionenpublikum zuhört.
Sean Hannity etwa raunte in seiner Radiosendung, „die Angst-Kampagne zu Corona durch den Tiefen Staat“ werde „in die Geschichte als eine der größten Schwindeleien zur Manipulation der Wirtschaft und zur Unterdrückung von Widersprüchen“ eingehen, das habe er von einem Wissenschaftler gehört. Hannity ist ein Vertrauter von Donald Trump, er moderiert neben einer Radiosendung auch eine Fernsehshow auf Fox.
Und David Clarke, einst Sheriff von Milwaukee County, tönte auf Twitter: „Keine einzige Medien-Redaktion hat George Soros’ Verwicklung in die Grippe-Panik hinterfragt. Er ist IRGENDWIE daran beteiligt.“ Clarke, ebenfalls Trump-Unterstützer, folgen 917.000 Follower; sein Tweet mit der antisemitischen Anspielung auf den ungarisch-amerikanischen Milliardär Soros machte die Runde durchs globale Dorf.
Selten zuvor war eine kühle Unterscheidung von News und Fake-News, von Fakten und Gerüchten so wichtig wie in diesen Tagen, in denen die Welt ihre größte nicht militärische Krise seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs erlebt. Und nur selten zuvor hat sich so klar gezeigt, was Journalismus von sozialen Medien unterscheidet. Journalismus ist eben nicht das ungeprüfte Weiterverbreiten des jüngsten Gerüchts. Journalismus ist Überprüfung, Verifikation, Einordnung. Journalismus beginnt dort, wo die Hannitys und die Clarkes dieser Welt enden.
In diesen Tagen strahlt eine Form des Journalismus ganz besonders: die des Wissenschaftsjournalismus. Ähnlich wie sich die Politik von den Empfehlungen der Virologen leiten lässt, folgen Journalisten seit vielen Wochen den Fakten der Wissenschaft, schreiben sie fort, räumen Fehler ein und korrigieren sie. Journalismus in Zeiten von Corona ist ein Tasten, bedeutet weniger Gewissheiten und mehr Fragen, weniger Meinungen und mehr Erklärungen.
Als die Verschwörungstheorie zu kursieren begann, das Virus sei im Oktober 2019 bei einer Pandemie-Übung der Gates-Stiftung, des Weltwirtschaftsforums und des Johns Hopkins Center for Health Security freigesetzt worden, ließ sich das schnell aufklären: Die Übung fand in New York statt und war nur eine Simulation. Viele Wissenschaftsjournalisten sind selbst Naturwissenschaftler und verfolgen den akademischen Diskurs und derartige Übungen seit Jahren.
Bedeutet dieser Schwerpunkt auf wissenschaftlichem Journalismus, der mit einer temporären Entpolitisierung der Welt einhergeht, dass Redaktionen auf ihre Rolle als gesellschaftliche Kontrollinstanz verzichten müssen? Nein, das wäre ein Fehler. Journalismus darf sich nie anschmiegen, auch in Krisen braucht eine funktionierende Demokratie Stimmen, die das Handeln der Regierenden hinterfragen. Warum beispielsweise wurden Reisende aus den Corona-Zentren Italien, Iran und China an deutschen Flughäfen wochenlang nicht kontrolliert? Derartige Fragen dürfen nicht nur gestellt werden, sie müssen es. Und wenn, wie in China und Israel, Regierungen die Überwachung ihrer Bürger exerzieren, indem sie die Kontrolle jedes Einzelnen mittels des Smartphones zur Pflicht erheben: Dann müssen Journalisten im Zweifel die Bürgerrechte verteidigen. Sie müssen auf den feinen Unterschied zwischen einem starken, funktionsfähigen und einem übermächtigen Staat hinweisen.
Reporterinnen und Reporter der Online- und Printausgaben der ZEIT sind seit dem Ausbruch des Coronavirus in aller Welt unterwegs. Aber sie sind nicht überall dort, wo sie gerne wären – zum Beispiel nicht in Wuhan, dort, wo das Unheil seinen Anfang nahm. Noch immer ist Wuhan weitgehend Sperrzone, und noch immer versucht die chinesische Regierung, freie, unkontrollierte Interviews, etwa mit Ärzten, zu zensieren. Ähnlich wie in anderen internationalen Konflikten ist die Wahrheit auch in dieser Gesundheitskrise ein rares Gut. Und nicht nur Trumps Anhänger machen mit dem Virus Politik, auch die Chinesen tun das.
Es könnte doch „die US-Armee gewesen sein, die die Epidemie nach Wuhan gebracht hat“, behauptete der chinesische Diplomat Zhao Lijian per Twitter und forderte von den USA: „Legt eure Daten offen! Die Vereinigten Staaten schulden uns eine Erklärung!“
Zhao Lijians Anschuldigung ist ein Beispiel dafür, dass Verschwörungstheorien auch vor staatlichen Stellen nicht haltmachen. Und eine Erinnerung daran, welchen Wert eine freie Presse gerade in Krisen wie dieser besitzt.
(ZDF) – Der Epidemiologe Martin Eichner an der Universität Tübingen hat zusammen mit Kollegen und dem Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg das interaktive Simulationsmodell CovidSIM entwickelt. Damit können verschiedene Szenarien durchgespielt und die Dynamik der Ausbreitung einer Erkrankung unter verschiedenen Voraussetzungen nachvollzogen werden.
Darüber hinaus erlaubt es die Auswirkung von Interventionen abzuschätzen: Was bewirkt eine (drastische) Reduzierung von Kontakten in der Bevölkerung ? Welchen Einfluss hat eine schnelle Isolierung infizierter Personen? Wie wirkt sich die Dauer der Quarantäne aus?