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Künstliche Intelligenz

Liebe Leser,

Norbert
Lossau ist ein Wissenschaftsjournalist, der am Anfang seiner Karriere
in meiner Redaktion Naturwissenschaft und Technik des WDR-TV gearbeitet
hat. Schon seinerzeit setzte er bei uns interessante Impulse. Später,
als die Wissenschaft und Technik von den Medien noch sehr
stiefmüttelrich behandelt wurde, ist es ihm gelungen, bei der Zeitung
‚Die Welt‘ die erste täglich erscheinende Seite über Wissenschaft und
Technik zu implantieren. Gleichzeitig hat er die unter meiner Mitwirkung
erfolgte Gründung der Wissenschaftspressekonferenz (WPK.org), bei der
ich 13 Jahre lang 1. Vorsitzender war, als mein Stellvertreter sich
große Verdienste erworben. Dass er stets auf der Höhe der Zeit war sehen
Sie auch an seiner folgenden Analyse, die er für die
Konrad-Adenauer_Stiftung erbracht hat,  in der er hervorragend die
Beeinflussung der Medien durch die Künstliche Intelligenz dargestellt
hat. Ich sage ihm herzlichen Dank.

Ihr Jean Pütz

Wie Künstliche Intelligenz

die Medien verändert

Norbert Lossau

›› Künstliche Intelligenz (KI) wird die Medien in vielfältiger

Weise transformieren. Insbesondere wird sie den

Schwerpunkt vom geschriebenen hin zum gesprochenen

Wort verschieben. Digitale Assistenten könnten

journalistische Inhalte vermitteln.

›› KI wird Sprachbarrieren abbauen und damit die Globalisierung

des Journalismus befördern.

›› Mit KI lassen sich Medienangebote hochspezifisch individualisieren.

Dazu wird eine „kritische Masse“ an Daten

benötigt. Extreme Personalisierung medialer Produkte

kann Filterblasen-Effekte verstärken.

›› KI ermöglicht neue Geschäftsmodelle: insbesondere

Kooperationen zwischen Medienhäusern und Technologiefirmen.

Auch Archivdaten lassen sich monetarisieren.

›› KI automatisiert nicht nur Arbeitsabläufe, sondern auch

Entscheidungsprozesse. Damit sinkt der Bedarf an Mitarbeitern.

›› Künftige Geschäftsmodelle der Medien hängen sensibel

von datenschutzrechtlichen Rahmenb

Demokratie und Freiheit gefährdeter denn je

Demokratie und Freiheit gefährdeter denn je

Anneliese Rohrer eröffnet "Bürgerdialog" bei den Toleranzgesprächen

Anneliese Rohrer mit Weckruf in Fresach
Anneliese Rohrer mit Weckruf in Fresach
[ Fotos ]

Fresach (pte033/01.06.2017/13:55) –

"Nutzen wir unsere Freiheit und schützen wir damit unsere Demokratie,
denn sie ist vielerorten gefährdeter als wir denken", appellierte die
Presse-Kolumnistin Anneliese Rohrer in ihrer Festansprache zu den
Europäischen Toleranzgesprächen 2017 am Donnerstag im Kärntner Bergdorf
Fresach http://fresach.org . Die streitbare Kolumnistin zitierte dabei John Adams, einen der
Gründerväter der Vereinigten Staaten. Dieser meinte schon 1780, es habe
noch nie eine Demokratie gegeben, die nicht Selbstmord begangen hätte.
"Heute liegt es an uns: Wollen wir den Selbstmord verhindern oder
leisten wir Beihilfe?", so Rohrer mahnend zum Auftakt des Bürgerdialogs
über die Freiheit.

In ihrem Plädoyer für mehr Mut und Engagement der
Zivilgesellschaft forderte sie die anwesenden Teilnehmer auf, sich aktiv
in die Politik einzumischen, vorauseilenden Gehorsam zu vermeiden und
sich über komplexe Sachverhalte ausreichend zu informieren. Komplexität
schaffe Verwirrung, und das verstärke den Wunsch nach mehr Stabilität,
Sicherheit und Autorität. "Dabei hat jeder von uns die Freiheit, sich
über die oft kritisierte Komplexität der EU zu informieren. Nur durch
Information können wir die Freiheit absichern und werden gegen Fake News
immun", erläuterte die Journalistin in ihrer Keynote.

Fake News und Selbstoptimierung

Alternative Fakten und Fake News werden zunehmend als
ernste Bedrohung für Grund- und Freiheitsrechte verstanden. Deshalb
widmete sich auch Hannes Swoboda, Präsident des Denk.Raum.Fresach, in
seinem Eröffnungsstatement diesem Thema. Der langjährige
EU-Parlamentarier bezweifelte dabei, ob soziale Medien wirklich so
sozial seien oder nicht doch auch den Sinn für die Realität oftmals
trüben können.

Die Vernetzung unserer digitalen Kontakte dürfe nicht
das Eigene in den Mittelpunkt stellen und nur die Selbstoptimierung
vorantreiben, sondern müsse ein Beitrag zur Gemeinschaft sein. "Um das
zu schaffen, brauchen wir Mut und dürfen nicht nur ‚mitlaufen‘. Denn
wenn wir nur Mitläufer sind, dann ist die Freiheit verloren", erklärte
Swoboda und nannte als mutige Vorbilder Papst Franziskus oder Martin
Luther.

Denkraum der Freiheit, Lebensraum der Gnade

Anlässlich des 500-jährigen Jubiläums der Reformation
wird dem Kirchenreformer Martin Luther bei der dritten Auflage der
Toleranzgespräche eine besondere Bedeutung eingeräumt, wie Michael
Bünker, Bischof der Evangelischen Kirche A.B., sagte. Ebenso werden
religiöse Freiheit und Unfreiheit eingehend thematisiert. "Es ist
dringend notwendig, den Zwängen unwürdiger Bedingungen wie etwa Not,
Hunger, Armut oder Einsamkeit entgegenzutreten. Doch gleichzeitig müssen
wir auch den menschlichen Egoismus und die Machtgier zurückdrängen",
sagte Alois Schwarz, Bischof der Diözese Gurk-Klagenfurt. Dadurch
entstehe nicht nur ein Denkraum der Freiheit, sondern ein Lebensraum der
Gnade.

Sicherheit durch Vertrauensbildung

Während Schwarz auf die Bedeutung der inneren Freiheit
aufmerksam machte, forderte Christine Muttonen, Vorsitzende der
parlamentarischen OSZE-Versammlung, den Umgang mit Freiheit nicht nur
Regierungen und Allianzen zu überlassen, sondern Parlamente und die
Zivilgesellschaft verstärkt einzubinden. "Nach dem Fall des Eisernen
Vorhangs haben wir uns in Europa vom Prinzip der militärischen
Abschreckung verabschiedet und auf Sicherheit durch Vertrauensbildung
und Kooperationen gesetzt. Diese Sicherheit steht jetzt auf dem Spiel",
so Muttonen.

Die Aspekte der Freiheit sind vielfältig und ihre
Zukunft vor allem in Zeiten stärker werdender autoritärer Strömungen
nicht ganz so gewiss wie noch vor einigen Jahren. Deshalb seien die
Toleranzgespräche nicht nur ein Forum zum Austausch, sondern eine
wertvolle Gelegenheit zur gegenseitigen Ermutigung, tapfer aufzustehen
und sich für die Freiheit einzusetzen, meinte Manfred Sauer,
Superintendent der Evangelischen Kirche in Kärnten und Osttirol und
Obmann des Veranstalters Denk.Raum.Fresach.

Die Europäischen Toleranzgespräche werden aus Mitteln
der EU, des Bundes und des Landes Kärnten unterstützt. Wesentliche
Förderer sind ebenso die Stadt Villach und die Evangelische Kirche
Österreich. 2017 steht "Die Zukunft der Freiheit und die Folgen der
Globalisierung" auf dem Programm, neben der Religionsfreiheit und der
Meinungs- und Versammlungsfreiheit stehen am Unternehmerinnentag (2.
Juni) in Fresach der Freihandel, Freie Märkte und unternehmerische
Freiheit vs. Bürokratie auf der Agenda.

31.12.2018: TELI-Jahresendansprache

Liebe TELI-Mitglieder, liebe Nina Eichinger, lieber Arno Kral, lieber Hajo Neubert, lieber Wolfgang Goede,

vielen Dank für den Bericht, dem ich voll zustimme. Er erinnert mit daran, dass ich mittlerweile fast 49 Jahre Mitglied bei der TELI bin, mir aber gleichzeitig ein schlechtes Gewissen verursacht, dass ich mich so wenig in Ihre lobenswerten Aktivitäten eingebracht habe, obwohl wir alle an einem Strang ziehen.

Wie Sie wissen, war ich einer der Gründerväter und langjähriger 1. Vorsitzender der Wissenschaftspressekonferenz, die wir seinerzeit wegen der wissenschaftlichen Glaubwürdigkeit gegründet haben, um garantiert Einflüsse von industrieller und politischer Seite zu minimieren. Dieser Arbeit habe ich mich ganz besonders gewidmet, trotzdem aber die Aktivitäten der TELI stets mit Wohlvollen verfolgt, auch die Turbulenzen, in die sie geraten ist, bin ich ihr als Mitglied bewusst treu geblieben. In einer postfaktischen Zeit ist es umso wichtiger, dass wir am gleichen Strang ziehen. Wenn Wissenschaft bei politischen Entscheidungen keine Relevanz bekommt, geht unsere Demokratie baden.

Alle in Ihrem Schreiben genannten Aktivitäten unterstütze ich deswegen auf das Intensivste. Wie Sie wissen, habe ich meine Arbeit als Wissenschaftsjournalist vor allen Dingen auch der Tatsache gewidmet, dass auch Menschen, die  der Notwendigkeit der Logik und der Vernunft nicht so große Bedeutung beimessen, wenigstens so informiert werden, dass ihnen die Errungenschaften der Wissenschaft und Technik und ihr Nutzen – wenn auch nur emotional – plausibel bleiben. Die ‚Hobbythek‘ war für mich ein trojanisches Steckenpferd, um das zu vermitteln.

Nach meiner Pensionierung führe ich diese Aktionen weiter. Ich unterhalte  z. B. eine offizielle Seite bei Facebook, weil ich glaube, damit immer noch jüngere Menschen erreichen zu können. Unter dem Obertitel ‚Der Vernunft eine Chance‘ weise ich dort eklatante Widersprüche in der Technologie-Politik  auf. Mit über 40.000 Abonnenten und einer Reichweite von 200.000 Bürgern scheine ich zumindest eine gewisse Aufmerksamkeit zu erreichen, wenngleich das auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist.

Schon vor 15 Jahren scheine ich vorausgesehen zu haben, dass bewusste Falschmeldungen – auch aus der Wissenschaft – unsere Bürger auf die Dauer vom Verständnis und der Einordnung unserer technischen Errungenschaften immer weiter entfernen, so dass Scharlatane die Möglichkeit haben, den Bürgern die Sterne vom Himmel zu holen, ganz nach dem Motto: Wir brauchen keine Kraftwerke, bei uns kommt der Strom aus der Steckdose.

Deshalb habe ich damals schon eine Homepage: www.jean-puetz.net eröffnet, auf der sich mittlerweile unter dem Button ‚Lexikon der Wissenschaft‘  über 50.000 garantiert seriöse, wahrhafte und verständliche Meldungen angehäuft haben. Dass diese intensiv besucht wird, zeigt sich besonders, seit dem wir die Rubrik ‚Wissenschaft – soeben eingetroffen‘ geschaffen haben. Successive gehen diese Berichte dann ins ‚Lexikon der Wissenschaft‘ über.

Wir sollten versuchen, die hervorragenden Tätigkeit der TELI mit meiner zu verlinken. Im Voraus werde ich den Beitrag ‚TELI-Jahresendansprache: Mit Tradition und Innovation die Zukunft der TELI gestalten‘ veröffentlichen. Dort befinden sich auch unter dem Button ‚Gedanken zur Zeit‘ etliche, mehr philosophische Berichte, die auch ganz gut auf die Homepage der TELI passten. Ich habe nichts dagegen, wenn bestimmte Meldungen daraus von der TELI aufgegriffen würden.

Ich wünsche einen fröhlichen Rutsch und für das Jahr 2019 Frieden, Gesundheit, Glück und viel Erfolg.
Ihr Jean Pütz

 

Amazonas Regenwald fällt Soja-Anbau zum Opfer

Brasilia/London (pte/19.05.2005/11:03) – Entgegen allen Warnungen von
Umweltaktivisten geht das Abholzen des Regenwaldes im Amazonas munter
weiter. Nach Angaben des brasilianischen Umweltministeriums sind allein
in den vergangenen 12 Monaten 26.000 Quadratkilometer Regenwald gerodet
worden. Die schlimmsten Rodungen fanden im Staat Mato Grosso statt.
Experten machen den verstärkten Anbau von Soja für den Verlust des
Waldes verantwortlich. Der Export von Soja brachte Brasilien ein
Rekordplus in der Außenhandelsbilanz, berichtet BBC-Online
http://news.bbc.co.uk.

Ein Fünftel des gesamten Amazonas Regenwaldes ist nun endgültig
zerstört, berichten die Medien. Die Umweltorganisation Greenpeace
http://www.greenpeace.org , die sich für den Erhalt des Regenwaldes
einsetzt, nannte den Gouverneur von Mato Grosso wörtlich den "König der
Rodung". Die Umweltaktivisten werfen der Regierung vor, Exporte vor dem
Erhalt der Umwelt zu stellen. Die brasilianische Regierung argumentiert
indessen, dass mit Hilfe von Satelliten das größte Naturschutzgebiet
überwacht werde. Allerdings ist das, was davon übrig blieb, ein matter
Abklatsch dessen, was eigentlich schützwürdig ist.

Wissenschaftler fürchten, dass mit dem Verschwinden des Regenwaldes
auch der CO2-Ausstoß Brasiliens rapide ansteigen wird, da der nicht
mehr vorhandene Wald auch kein CO2 mehr bindet. Hingegen steigen die
Emissionen durch Brandrodung rapide an. Alle drei der größten
Regenwald-Regionen der Erde, im Amazonas, im Kongo und auf der Insel
Neuguinea, sind massiv gefährdet. Die instabile politische Lage im
ehemaligen Zaire und in der Republik Kongo machen einen umfassenden
Schutz der Regenwälder im Kongogebiet unmöglich. Erst diese Woche
forderte ein Abgesandter Papua Neuguineas bei einer UN-Konferenz zum
Klimaschutz finanzielle Hilfe für den Schutz der Regenwälder.

Erfinder des Antivirus wird 33

Der Erfinder des Antivirus
wird 33

Mitten im Ruhrgebiet trafen
sich damals zwei junge Informatikstudenten zufällig in einem Copy-Shop. Beide
waren technikaffin und hatten ein Faible für den 1985 erschienenen Heimcomputer
Atari ST. Sie waren sich einig, dieser Rechner hatte Potenzial, jedoch gab es
wenig Software – und das wollten die beiden für die schnell wachsende
Fangemeinde ändern.

Der Erfinder der
Antivirus-Software kommt aus Bochum

Es war einmal mitten im
Ruhrgebiet, da trafen sich Kai Figge und Andreas Lüning, zwei junge
Informatikstudenten in einem Copy-Shop. Beide waren technikaffin und hatten ein
Faible für den 1985 erschienenen Heimcomputer Atari ST. Sie waren sich einig,
dieser Rechner hatte Potenzial, jedoch gab es wenig Software – und das wollten
die beiden für die schnell wachsende Fangemeinde ändern.

Als Deutschland noch durch eine
Mauer getrennt war und aus den zwei Staaten DDR und BRD bestand, Gorbatschow
zum KPdSU-Generalsekretär gewählt und in allen Diskotheken „Live is Life“ geschmettert
wurde, gründeten die beiden 1985 die G DATA Software AG. Sie starteten mit
einem ersten kleinen, aber nützlichen und zudem gleich erfolgreichen Produkt.
Denn der Atari vergaß nach jedem Ausschalten die Uhrzeit und das nervte nicht
nur die beiden Tüftler. Kurzerhand schrieben sie ein Programm, verknüpften es
mit einer Uhr und steckten sie dem Heimcomputer an. Von da an wusste der Atari
stets, was die Stunde geschlagen hat. Bei dieser Premiere zeigten sich auch die
Vorteile der elterlichen Gartenlaube, da man neben dem Programm auch Uhren
benötigte, die bis zum Versand gelagert werden mussten.

Die Erfinder des AntiVirus

Gegen die Bedenken der Eltern –
ohne Studium hätten sie ja „nichts Anständiges gelernt“ – gelang den beiden
Unternehmensgründern kurz darauf eine bahnbrechende Erfindung, ohne die
kein einziger Computer mit Internetzugang sicher wäre. 1987 entdeckte
Andreas Lüning auf den Disketten seines Atari-ST-Heimcomputers zwei der ersten
in Umlauf befindlichen Bootsektor-Viren
. Das war der Anlass, ein Programm
zur Prüfung und Reinigung der Disketten zu schreiben und für andere
Atari-ST-Nutzer zu vertreiben – geboren war das weltweit erste kommerzielle
Virenschutzprogramm
, die Keimzelle der G DATA Erfolgsgeschichte.

Andreas Lüning erinnert sich: „Im
Mittelpunkt stand bei uns der Spaß am Programmieren, wir haben aus unserem
Hobby erfolgreich ein Geschäft gegründet. Die Idee, ein Virenschutzprogramm
zu schreiben
, verdanken wir lediglich dem Zufall: Ohne die Infektion in
meiner Diskettensammlung
wären wir nicht darauf gekommen. Doch Kai hat
gleich das große Potenzial dahinter erkannt. Denn natürlich musste jeder
Atari-ST-Besitzer enormes Interesse daran haben, seinen Computer frei von
Schädlingen
zu halten. Zudem gab es auf diesem Gebiet keinen einzigen
Mitbewerber. Wir haben also tatsächlich das Virenschutzprogramm erfunden und
als Erster vermarktet
. Spätestens mit unserem AntiVirenKit für MS-DOS mit
erstmals eigener grafischer Benutzeroberfläche war klar, dass wir in diesem
Geschäftsfeld die größte Expertise und den größten Erfolg haben.“

Von Bochum aus in die Welt

Obwohl es andere IT-Unternehmen
an prominente Standorte wie Berlin, München oder ins Silicon Valley zieht, gibt
es für Kai Figge und Andreas Lüning bei ständig wachsendem Erfolg nach wie vor
keine Alternative. Für beide steht fest: Die beste verfügbare IT-Sicherheit
kommt aus dem Ruhrgebiet.

Kai Figge: „Wir kämen gar
nicht auf die Idee, wie andere Softwareentwickler nach Rumänien umzuziehen.
Hier in Bochum haben schon zahlreiche Absolventen der anliegenden Hochschulen
einen sicheren Arbeitsplatz bei G DATA gefunden. Für mich einer der Hauptgründe
für die Qualität unserer Produkte. Das Ruhrgebiet bietet beste
Wachstumsmöglichkeiten, hier können wir unsere starke Kompetenz in Sachen
Software- Entwicklung und IT-Sicherheit weiter ausbauen. Und davon profitieren
natürlich nicht nur Privatanwender: Von hier aus entwickeln wir ebenso
erfolgreich Securit

Internet-Nutzer wechseln Suchmaschinen

pts20140116019 Computer/Telekommunikation, Produkte/Innovationen

Snowden-Effekt: Internet-Nutzer wechseln Suchmaschinen aus Angst vor Überwachung

Datenschutz-Suchmaschinen StartPage und Ixquick verzeichnen Rekordwachstum

(pts019/16.01.2014/14:15) – StartPage.com und Ixquick.com rüsten sich
für ein anhaltendes Rekordwachstum im Jahr 2014, weil weiterhin viele
Internet-Nutzer nach Services suchen, die ihnen mehr Privatsphäre
bieten. 2013 haben diese Suchmaschinen eine Verdoppelung der
Besucherzahlen verbucht. So wurde die Marke von fünf Millionen
Suchanfragen überschritten und über das Jahr hinweg über 1,25 Milliarden
Suchanfragen verarbeitet.

Details für Anfragen an die Suchmaschinen StartPage/Ixquick unter: http://www.startpage.com/traffic

"Jedes Mal, wenn Edward Snowden neue Details über die
Spionageaktivitäten der US-Regierung enthüllt hat, konnten wir einen
Ansturm neuer Nutzer verzeichnen", erklärt Unternehmenssprecherin und
Datenschutz-Expertin Dr. Katherine Albrecht. "Er hat versprochen, dass
er 2014 noch mehr aufdecken will. Und soweit uns bekannt ist, hat er
noch Material für mindestens zwei Jahre in der Hinterhand."

Die Nutzer seien verärgert darüber, dass bekannte Suchmaschinen sie
ausspionieren würden, um persönliche Profile anlegen und gezielt Werbung
ausliefern zu können, so Albrecht. Und weiter: "Internet-Nutzer sind
zurecht empört, dass die Regierungen diese Services belauschen und
Zugang zu deren Datenbanken verlangen."

Albrecht betont, dass StartPage und Ixquick sich in diesem Punkt von
anderen Suchmaschinen unterscheiden, weil sie sich in Europa befinden,
wo die Privatsphäre der Nutzer besser gesetzlich geschützt ist. Darüber
hinaus könnten gar keine privaten Daten übergeben werden, weil schlicht
keine gesammelt würden.

"Unsere Datenschutzrichtlinie ist sehr einfach", erklärt Albrecht. "Wir
sammeln keine persönlichen Informationen unserer Besucher – nichts, gar
nichts, null. Es werden weder IP-Adressen aufgezeichnet noch
Tracking-Cookies eingesetzt. Sollte je eine Regierung an unsere Tür
klopfen, gibt es für sie nichts zu holen."

Die Versprechen des Unternehmens in Sachen Datenschutz und Privatsphäre
werden von der unabhängigen Organisation EuroPriSe überprüft und
zertifiziert, was die Services für Internet-Nutzer, die auf der Suche
nach sicheren Alternativen sind, besonders attraktiv macht.

Aufgrund der hohen Nachfrage haben StartPage und Ixquick mit
StartMail.com einen neuen datenschutzfreundlichen E-Mail-Dienst
gelauncht. Obwohl durchaus mit einer guten Resonanz gerechnet wurde, hat
der Ansturm von über 50.000 Menschen, die sich für den Beta-Test
angemeldet haben, die Macher doch sehr überrascht. Der neue Service soll
noch in diesem Jahr an den Start gehen.

"Wir haben gedacht, dass sich vielleicht ein paar Tausend Menschen für
den Service interessieren. Aber die Reaktionen waren so überwältigend,
dass wir die Anmeldung für den Beta-Test vorzeitig beenden mussten", so
Albrecht.

"Es mag eine Weile gedauert haben, bis sich die Internet-Nutzer einen
Reim auf Snowdens Enthüllungen machen konnten und erkannt haben, was das
für sie bedeutet. Aber mittlerweile reagieren sie zahlreich", wie
Albrecht beobachtet hat. "Die Gegenreaktion auf das Eindringen der
Regierung in die Leben von ganz normalen Bürgern sorgt dafür, dass
private Suche und E-Mail-Services zu den heißesten Themen dieses Jahres
gehören werden."

Über StartPage, Ixquick und StartMail

StartPage und Ixquick sind zusammen die größten anonymen Suchmaschinen
und die einzigen, die von unabhängiger Stelle zertifiziert sind. Sie
sind darüber hinaus die einzigen Suchmaschinen, die einen kostenlosen
Proxy-Service anbieten und die Konkurrenz in Sachen
Sicherheitsvorkehrungen regelmäßig übertreffen. Mehr Informationen dazu
finden sich unter: http://Startpage.com oder http://Ixquick.com .

StartMail ist der neue, kostenpflichtige private E-Mail-Service, der die
PGP-Verschlüsselung erleichtert und hochmodernen Datenschutz einfach
und für jeden verfügbar macht. StartMail hat seinen Sitz in Europa, wo
die Privatsphäre der Internet-Nutzer besser gesetzlich geschützt ist.
Wenn Sie wissen wollen, warum sich bereits mehr als 50.000 Menschen für
den Beta-Test von StartMail angemeldet haben, dann schauen Sie sich die
Video-Übersicht auf http://www.startmail.com an.

Neues aus den Hexenküchen

Neues aus den Hexenküchen

Materialwissenschaftlerinnen tagen im Harz

Bereits

zum siebten Mal treffen sich am 29. und 30. April herausragende
Wissenschaftlerinnen aus Chemie und Physik in der Waschkaue des
Weltkulturerbes
Rammelsberg nahe Goslar zur Tagung „Aus den
Hexenküchen der Materialwissenschaften“. In diesem Jahr, dem
Internationalen Jahr des Lichts, liegt ein besonderer Fokus auf
lichtbezogenen Themen. Organisator ist das Center of Interface
Science, das durch die Universitäten Oldenburg, Osnabrück und Bremen
gebildet wurde. Mitgetragen wird die Veranstaltung vom Arbeitskreis
Chancengleichheit in der Chemie der Gesellschaft Deutscher Chemiker
(GDCh), der Deutschen Bunsen-Gesellschaft für Physikalische
Chemie (DBG) sowie dem
Sonderforschungsbereich
Structure and Dynamics of Internal Interfaces“ und dem Landesgraduiertenkolleg Nano-Energie-forschung.

Nach Grußworten von Professor Dr. Katharina Al-Shamery, Universität Oldenburg, und der
Bürgermeisterin der Stadt Goslar, Renate Luksch,
beginnt das wissenschaftliche Programm am 30. April mit einem Vortrag
von Professor Dr. Stacey F. Bent, Stanford University, USA. Mit ihren
Forschungsarbeiten will sie dazu beitragen,
eine der großen gegenwärtigen Herausforderungen, den weltweit
wachsenden Energiebedarf, zu meistern. Im Fokus ihrer Arbeiten steht die
Forschung an Solarzellen der nächsten Generation, in denen
nanoskalige Materialien zum Einsatz kommen.
Insbesondere – und darauf geht sie in ihrem Vortrag ein – interessieren
sie die Prozesse an den Grenzflächen zwischen den verwendeten
Materialien; denn diese Prozesse können die Effizienz
der Sonnenenergieumwandlung in elektrischen Strom erheblich
beeinflussen.

Weitere lichtbezogenen Themen präsentieren Dr. Katharina Broch vom Cavendish Laboratory,
Cambridge (GB), in ihrem Vortrag über Struktur-Eigenschafts-Beziehungen organischer Halbleiter, die in
optoelektrischen Bauteilen Anwendung finden könnten, und Dr. Julia
Stähler vom Fritz-Haber-Institut der
Max-Planck-Gesellschaft, Berlin, die fragt, was vor der Lichtemission
(z.B. in LEDs) geschieht. Dr. Petra Groß, Universität Oldenburg, befasst
sich mit ultraschnellen Prozessen, beispielsweise
in Materialien für die artifizielle Photosynthese und bei der
Photosynthese selbst.

Die Tagung „Aus den Hexenküchen der Materialwissenschaft“ unterscheidet sich in einem
wesentlichen Punkt von den meisten anderen wissenschaftlichen Konferenzen: Es tragen
ausschließlich Forscherinnen vor. Als Gäste sind aber natürlich
alle Wissenschaftler willkommen, um gemeinsam über aktuelle Entwicklungen in den Materialwissenschaften zu diskutieren.
Auch an die Vereinbarkeit von Familie und
Forschung wurde gedacht: Am 30. April öffnet die Museumsmine ihre Tore
für den Forschernachwuchs,
der dort kompetent betreut wird.

Anmeldung und weitere Informationen zur Tagung unter:

www.cis.uni-oldenburg.de/51386.html.

Die
Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) gehört mit rund 31.000
Mitgliedern
zu den größten chemiewissenschaftlichen Gesellschaften weltweit. Sie
hat 27 Fachgruppen und Sektionen, darunter den Arbeitskreis
Chancengleichheit in der Chemie (AKCC) mit rund 240 Mitgliedern. Zu den
Zielen des AKCC gehören u.a. die Vereinbarkeit von Beruf
und Familie, das Aufbrechen von herkömmlichen Rollenmustern und
Wertungen sowie die Mädchenförderung.

SolarWorld beliefert Meilenstein-Projekte weltweit

Qualitätsmodule sorgen für sauberen Strom in Südafrika, Griechenland, Indien und USA

Vor dem Weltklimagipfel in Durban/Südafrika vom 28. November bis 9. Dezember macht die Bonner SolarWorld AG mit Meilenstein-Projekten auf vier Kontinenten auf die globale Bedeutung von Sonnenstrom aufmerksam. So beginnt pünktlich zum Gipfelstart in Durban die größte Dachanlage Afrikas mit SolarWorld-Qualitätsmodulen die Stromerzeugung, in den USA wurde die mit 2 Megawatt größte Solarstromanlage einer Privatschule eingeweiht, in Griechenland setzt SolarWorld mit zwei Megawattprojekten Zeichen für eine solare Zukunft und im indischen Bundesstaat Gujarat lieferte SolarWorld 10,6 Megawatt Solarstrommodule für die saubere Stromerzeugung aus.

&bdq uo;Solarstrom ist weltweit der Schlüssel zur klimafreundlichen Energieerzeugung. Die Kostensenkungen der vergangenen Jahre machen es möglich, dass in den Industrieländern Strom aus Sonne heute wettbewerbsfähig wird mit herkömmlichem Strom aus endlichen und umweltschädigenden Energieträgern. In ärmeren Regionen der Welt, die bisher über kein Stromnetz verfügen, ermöglicht Solarstrom Menschen erstmals den Zugang zu Elektrizität und damit auch zu Information und Bildung“, sagte SolarWorld-Vorstandsvorsitzender Dr.-Ing. E. h. Frank Asbeck.

Das Projekt der SolarWorld Africa in Durban ist die größte Dachinstallation Afrikas. Auf den Dächern der Agrizone-Dube-TradePort-Gebäude entsteht eine Solarstromanlage mit einer Gesamtleistung von 600 kWp. Der erzeugte Strom wird in das eigene Netz eingespeist und kann die gesamten Kühllager, Gewächshäuser, Verpackungsanlagen sowie Büros des Agrizone-Komplexes mit Strom versorgen. In der ersten Phase wurde eine Lagerhalle mit SolarWorld-Modulen bestückt. Beginn der Netzeinspeisung ist pünktlich vor Beginn des UN-Weltklimagipfels COP17 in Durban am 28. November 2011 geplant. Die zweite Phase der Installation wird nach Fertigstellung des Gebäudes umgesetzt.

Im Bundesstaat Massachusetts wird die größte Solaranlage einer privaten Schule in den USA mit SolarWorld-Modulen ausgestattet. Eine 3,2 Hektar große Freiflächenanlage mit einer Leistung von 2 Megawatt wird noch im November an der Berkshire School, einem privaten Internat in Sheffield, in Betrieb gehen. Die Berkshire-School-Freiflächenanlage besteht aus 8.332 kristallinen SolarWorld-Modulen „made in USA“. Es ist das jüngste von drei großen SolarWorld-Projekten im Bundesstaat Massachusetts, die in Summe eine Leistung von mehr als 7 Megawatt umfassen.

In Zentralgriechenland sind im November zwei Solarparks ans Netz gegangen: In Voiotia in der Nähe des antiken Hafens von Domvrena belieferte die SolarWorld AG die Projekte „Trepeza I“ und „Trepeza II“ mit einer Gesamtleistung von 4 Megawatt. Bereits im September war dort eine weitere Anlage mit 2 Megawatt polykristallinen SolarWorld Modulen ans Netz gegangen.

Ebenfalls mit polykristallinen Modulen belieferte SolarWorld eine 10,6 Megawatt große Freifläch enanlage im indischen Bundesstaat Gujarat. Es ist bereits das zweite große Projekt für SolarWorld in Indien in diesem Jahr, wo Erneuerbare Energien weiter stark an Bedeutung gewinnen. Von 1,2 Milliarden Indern haben mehr als 400 Millionen keinen Zugang zum Stromnetz.

Die Qualitätsmodule von SolarWorld sind „made in Germany“ beziehungsweise „made in USA“ und stammen aus den Fertigungsstätten des Konzerns im sächsischen Freiberg und aus Hillsboro/Oregon.

Über die SolarWorld AG: Der Konzern SolarWorld AG (ISIN: DE0005108401) ist ein weltweit führender Markenanbieter hochwertiger kristalliner Solarstromtechnologie. Seine Stärke ist die Vollstufigkeit in der solaren Produktion. Vom Rohstoff Silizium über Wafer, Zelle und Modul bis zur schlüsselfertigen Solarstromanlage jeder Größe vereint der Konzern alle Wertschöpfungsstufen. Zentraler Geschäft sbereich ist der Vertrieb von Qualitätsmodulen an den Fachhandel und kristalliner Wafer an die internationale Solarzellenindustrie. Die Konzernzentrale ist in Bonn. Die größten Fertigungen unterhält der Konzern in Freiberg/Deutschland und Hillsboro/USA. Nachhaltigkeit ist Basis der Konzernstrategie. Unter dem Namen Solar2World fördert der Konzern Hilfsprojekte in Entwicklungsländern mit netzunabhängigen Solarstromlösungen, die beispielgebend für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung sind. Weltweit beschäftigt SolarWorld rund 3.300 Menschen. Die SolarWorld AG ist seit 1999 börsennotiert und heute unter anderem im Technologieindex TecDAX und im ÖkoDAX sowie im Nachhaltigkeitsindex NAI gelistet.

| | Sven | Jamaica

Sven Jamaica

Es ist sehr schön zu sehen, Daß Sie noch immer da sind und die richtigen und guten ideen verbreiten! Ich bin damlas mit der Hobbythek aufgewachsen, schade, daß es sie nicht mehr gibt – sie hat so viele von uns schlauer und sparsamer gemacht! Eindeutig die falsche Entscheidung, sie abzusetzen.
Ich habe nei Youtube zu Ihrem Yoghurtrezept kommentiert, und danach dann bei einer Internetsuche diese Website gefunden. Ich selber hoffe auf Elektoautos, aber in der Tat muß alles endlich mal in einer Weise getan werden, welche viel besser für unsere sterbende Umwelt ist. Auch verfolge ich die Nachrichten über den revolutionären Wendelstein-Reaktortyp, der keinerlei Radioaktivität erzeugt und lediglich Wasser oder Helium als Treibstoff benötigt. Ich selber bin politisch grün im Denken, und ebenso sehr an Wissenschaften und Forschung interessiert. Mich stört, daß man gewöhnliche Reaktortypen auf den Mars einsetzt, anstelle großflächig Solarenergie. Na ja.
Vor allem will ich sagen: „Weiter so, Jeab Pütz, und vielen Dank für alles in der Vergangenheit bis heute!“ Viele Grüße aus der tropischen Karibik.

Jede zweite Britin hat zu volle Taille

Durchschnittsumfang von 84,9 Zentimentern gesundheitsgefährdend
 
Taille: zu viel Hüftgold Gefahr für Gesundheit (Foto: pixelio.de, M. Balzer)

London (pte007/25.06.2012/10:30) – Mehr als die Hälfte der Britinnen hat Taillen, die breiter sind als die als gesund empfohlenen Werte. Forscher von Nuffield Health http://nuffieldhealth.com betonen, dass dieses Übergewicht das Risiko einer Herzerkrankung, Typ-2-Diabetes, Unfruchtbarkeit und Krebs erhöhen kann. Das Team um Davina Deniszczyc hat ermittelt, dass die Taillen der britischen Frauen durchschnittlich einen Umfang von 84,9 Zentimentern haben. Als gesund wird ein Umfang von 80 Zentimetern angesehen. Laut Deniszczyc sind diese Werte Besorgnis erregend.

30.000 Frauen analysiert

Nuffield Health analysierte die Daten von mehr als 30.000 Frauen. Dabei zeigte sich, dass 57 Prozent über dem empfohlenen Wert lagen. Die Taillen der Britinnen sollen im Norden mit 87 Zentimentern den größten Umfang haben. In London sind die Frauen mit 81,9 Zentimentern am schlanksten.

52,5 Prozent der Frauen haben auch einen BMI, der höher ist als es als gesund gilt. 16,2 Prozent waren leicht oder schwer fettsüchtig. Ein BMI zwischen 24 und 29,9 bedeutet, dass eine Person als übergewichtig eingestuft wird. Ist der BMI höher als 30 gilt diese Person als fettsüchtig.

Indikator für Gesundheit

Laut Deniszczyc geht es beim Taillenumfang um alles andere als um eine Frage des Aussehens und auch nicht darum, ob eine Frau in enge Jeans passt. Der Taillenumfang ist laut der Wissenschaftlerin vielmehr ein wichtiger Indikator für die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden. Das gelte vor allem auch dann, wenn noch andere Werte in die Beurteilung miteinbezogen werden.