Alle Beiträge von Minge

Methanol hilft Entwicklungsländer zu einer sozialverträglichen Industrialisierung und rettet das Klima – Ein Briefwechsel mit Bundesministerin Anja Karliczek

Wer hat eigentlich die Forderung aufgestellt, dass Deutschlands regenerative Energieversorgung der Zukunft ausschließlich vom eigenen Territorium aus erfolgen soll?

Diese Ansicht verhindert den Klimawandel. Aber wenn daran die übermäßig mit Sonnen-Energie überfluteten Entwicklungsländer an der Produktion der Zukunfts-Energie regeneratives Methanol mit großen Fotovoltaik-Felden  zur Wasserstoff-Produktion und anschließender Umsetzung in Methanol in grünes Methanol, welches sämtliche fossilen Energie-Träger ersetzen kann, beteiligt werden, hat die Klima-Rettung eine Chance.

Fazit: Eine Win-Win-Situation von Ländern im Zustand technischer Entwicklung und den Industrie-Länder, die durch übermäßigen CO2-Ausstoß die Klimakatastrophe eingeläutet haben. Es ist notwendig, der Vernunft eine Chance zu geben und nicht  einfach auf plausible Lösungen zu pochen. Die vorhandenen Technologien, um Häuser mit Energie zu versorgen, ebenso wie die Industrie und den Verkehr, können in nur leicht modifizierter Form ohne Milliarden Investitionen in angeblich revolutionäre Infrastruktur beibehalten werden.

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Lesen Sie dazu meine Mail an die Bundesministerin Frau Anja Karliczek, der diese Idee präzisierte, ihre Antwort und anschließend meine durchaus hoffnungsgetragene Reaktion darauf.

Jean Pütz

Liebe Frau Karliczek,
bitte entschuldigen Sie, dass ich Sie direkt anspreche und diese Mail auch Ihnen persönlich zugeleitet wird.

Nachdem ich erfahren habe, dass das Leibniz-Institut in Strahlsund bzw. Rostock die notwendige Technologie entwickelt hat, um aus solarem Wasserstoff regeneratives Methanol zu gewinnen, habe ich das zu einem Gesamt-Konzept entwickelt, die Entwicklungspolitik und unsere ureigenen Interessen, den Klimawandel zu begleiten, mit sinnvollen Maßnahmen zu verknüpfen. Bitte lesen Sie dazu unbedingt meinen an das Leibniz-Institut geschriebenen Beitrag. Sogar der Präsident, Prof. Kleiner hat mir darauf sehr positiv geantwortet. Bitte legen Sie es nicht ad acta als Beispiel eines Spinners, sondern betrachten Sie es als dringende Notwendigkeit, eine Sackgasse zu verhindern.

Ich hoffe, Sie werden auch nach den Wahlen weiterhin Ihren Posten behalten, ansonsten wäre es ein tolles Abschiedsgeschenk an die deutsche Gesellschaft. Es würde viele weitere Subventionen ersparen. Ich habe sämtliche meiner  Erkenntnisse in Sachen ehem. Dipl. Ing für Elektrotechnik, Physiker und Soziologe zusammengefasst, das ausufernde Spezialistentum wird immer mehr Probleme bereiten, in Ihrer vierjährigen Tätigkeit haben Sie bestimmt darunter gelitten. Vor lauter Bäumen verliert sich den Wald aus dem Blick.

Herzliche Grüße
Ihr Jean Pütz
Wissenschaftsjournalist

Klimarettung mit regenerativem Methanol – ein globales Konzept! Von Jean Pütz

Eine Mail an die Leibniz-Gemeinschaft zu einem Seminar zum Thema: ‚Wo steht heute die
Energiewende?‘
Auf diese Mail hat sogar schon der Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, Professor Kleiner,
geantwortet. Der Brief richtete sich zunächst an den Pressesprecher der Leibniz-Gemeinschaft, enthält aber das Gesamt-Konzept zur globalen Lösung zur CO2-neutralen Lösung der Klimaerwärmung – weitab vom Wunschdenken und beruhend auf einer genialen Entwicklung (Erfindung) des Leibniz-Instituts Stralsund.

Lieber Herr Herbort-von Loeper,
ich habe eine inständige Bitte: Auch wenn es in sämtlichen Mainstreamdiskussionen nicht
berücksichtigt wird und leider viele Institute, selbst Helmholtz, wegen der üppigen staatlichen Förderung auf political correctness geschaltet haben. Ich will mich auf das Wesentliche beschränken.
Es ist reines Wunschdenken, dass die Energieversorgung in Zukunft in Deutschland ausschließlich aus regenerativen Quellen durch einheimische Solarthermie, Fotovoltaik, Wind-Energie und Wasserkraft bedient werden könnte. Selbst für die elektrische Energie trifft das wegen des Widerstands gegen neue Hochspannungstrassen, Windparks und Anlegen neuer Pumpspeicherwerke nicht zu. Die Fotovoltaik kann zwar noch erweitert werden, aber Deutschland hat das Pech, sich in einem Klimabereich zu befinden, in dem die Sonne nur temporär, also nicht besonders intensiv aktiv ist.

Natürlich müssen alle Anstrengungen erfolgen, um das Maximum zu erreichen. Deswegen schlage ich ein weltumspannendes Ausgleichs-System vor. Zentrale Rolle spielt dabei der solare Wasserstoff. Hierzulande wird er nur diskutiert, um überschüssige Energie von Sonne und Wind, die temporär den Bedarf übersteigt, zu speichern. Aber auch da ist der Wunsch der Vater des Gedankens.
Uniformierten Bürgern wird weißgemacht, Die Energie des Wasserstoffs könnte man eins zu eins in Strom umwandeln, das wird auch noch geglaubt, weil das Wissen um den 2. Hauptsatz der Thermodynamik sehr wenig verbreitet ist. Für die meisten Schüler ist zum Beispiel Entropie ein Unwort, welches sie nicht begreifen.
Also ganz klar, um Wasserstoff in Strom zu verwandeln, entstehen große Verlust und auch die Brennstoffzelle ist diesen Gesetzen unterworfen und nicht besser als ein Verbrennungsmotor, insbesondere angetrieben durch Methanol. Doch das wird in der Mainstream-Diskussion unterdrückt.
Ganz klar, solarer Wasserstoff ist der Energieträger der Zukunft, aber schwer händelbar und nur unter Verflüssigung bei -252°C oder unter sehr hohem Druck speicherbar. Aber Physik und Chemie bieten eine Alternative. Wasserstoff kann unter Mitwirkung der Sonnenenergie und Kohlenstoff in Form von CO2 in Alkohole verwandelt werden. Bekanntlich ist Alkohol flüssig, besonders interessant ist das Methanol. Wenn Sie mich fragen, das ist der Energieträger, der alle fossilen Treibstoffe ersetzen kann.
Übrigens: Wegen seiner hohen Klopffestigkeit kann er bei wesentlich höheren Explosions-Temperaturen z. B. in Otto-Motoren in Bewegungs-Energie und über einen Generator in elektrischen Strom umgesetzt werden. Das bedeutet nach dem 2. Hauptsatz der Energie, dass mit ihm extrem hohe Wirkungsgrade erreicht werden, jedenfalls selbst in Otto-Motoren wesentlich mehr als der Diesel, das heißt über 50%. In Hochtemperatur-Brennstoffzellen ist dieser Wirkungsgrad schon spitze.

Bleibt noch das Problem, dass CO2 bei der Produktion von regenerativem Methanol beteiligt werden muss. Theoretisch könnte das sogar aus der Atmosphäre gewonnen werden – eine Art CO2-Senke.
Praktisch lässt es sich aber auch aus unvermeidbaren Verbrennungsprozessen problemlos abscheiden, unter geringem Druck verflüssigen und in einer Art Kreislauf recyclen.
So, und nun meine Idee, die mir als engagierter Entwicklungs-Stratege gekommen ist: Oft ist es so, dass die Entwicklungsländer, insbesondere in Afrika, über viel mehr Sonnenergie verfügen, als die Industrieländer, die sich bekanntlich in den mittleren Breiten angesiedelt haben. Wie wäre es, wenn in diesen Ländern große, sozial-verträgliche Industriezweige etabliert würden, die dieses Methanol in großer Menge produzieren könnten. Auch die Industrie in unseren Breiten ist historisch dort entstanden, wo zunächst Wasserkraft genutzt werden konnte. Aber richtig ging es erst dort los, wo fossile Energieträger abgebaut werden konnten. Das gilt zumindest für Europa. Nun weiß ich als Soziologe, dass das einen langen Prozess nach sich zieht. Aber uns Europäern würde das schon
heute nutzen, denn das Manko, welches bei uns Mitteleuropäern besteht, ausreichend regenerative Energien zur Verfügung zu haben, könnte durch globalen Methanol-Handel ergänzt werden. Ich bin um so mehr von dieser Möglichkeit überzeugt, als die bisher Erdöl produzierenden Länder mit fliegen Fahnen ebenfalls diese Chance wahrnehmen würden. Die haben genügend Kapital, um bei der Finanzierung entscheidende Impulse zu setzen – eine Win-Win-Strategie im wahren Sinne des Wortes, denn Methanol kann ohne Änderung der Infrastruktur überall dort eingesetzt werden, wo heutzutage Milliarden an Investitionen notwendig würden, um die treibende Kraft der fossilen Treib-und Brennstoffe zu ersetzen. Das gilt sowohl für den Wärmemarkt, auf den z. B. unsere Gebäude zum Heizen und Kühlen angewiesen sind, als auch dem Verkehr, für den eine Industrie-mordende Revolution nicht nötig wird.
Übrigens, in Mecklenburg-Vorpommern gibt es kluge Ingenieure, die helfen werden, das alles von der Theorie in die Praxis zu führen. Es lohnt sich deshalb, den Inhalt des anliegende PDFs zu würdigen.

Lieber Herr Herbort-von Loeper,
bitte tun sie das nicht ab als die Idee eines Spinners. In meinem Vorleben war ich einmal Dipl. Ing. der Elektrotechnik, Oberstudienrat in Physik und Mathematik mit nebenbei abgeschlossenem Studium der Soziologie.
Ich weiß, die Themen solcher Veranstaltungen werden früh abgestimmt, aber vielleicht können Sie diese Idee noch dazwischen zu schieben. Wenn nicht, wäre ich Ihnen sehr verbunden, wenn Sie mir meine Denkfehler mitteilen würden.
Mit freundlichen Grüßen
Jean Pütz


Hier geht’s zum Antwortbrief von Bundesministerin Anja Karliczek


Liebe Frau Anja Karliczek,

über Ihren prompten Antwortbrief habe ich mich sehr gefreut, insbesondere, weil er so umfangreich war und viele meiner Wünsche und Hoffnungen abdeckt. Ich möchte nicht an Ihrer Stelle sein mit der Vielfalt Ihrer Aufgaben, denn die Forschung ist mittlerweile so umfangreich geworden, dass es sehr schwer fällt, Entscheidungen zu finden, die unsere Zukunft betreffen. Vielleicht sollte die Politik einmal überlegen, ob diese Aufgaben überhaupt von einem einzelnen Menschen verantwortungsvoll bewältigt werden kann. Seit ich vor über 50 Jahren verantwortlicher Wissenschaftsredakteur geworden bin, hat sich der Umfang der gesamten wissenschaftlich-technischen Erkenntnisse und Methoden um mindestens das Hundertfache vermehrt. Die Folge ist, dass selbst die Auswahl des Beratergremiums eine diffizile Sache geworden ist, auch, weil Sie so viele Spezial-Interessen von diversen staatlichen und Industrie-nahen  Forschungsinstituten, NGOs und Lobbyisten berücksichtigen müssen. Jeder Fachmann, vom Ministerium hinzu gezogen, versucht seine individuellen Erkenntnisse in Ihr Entscheidungsfeld einzubringen. Oft vertreten sie aber nur das Interesse ihres Spezial-Gebietes, so dass es außerordentlich schwer fällt, es jeweils in den richtigen Rahmen einzuordnen und den Überblick zu wahren. Der eigene Tellerrand ist die Grenze und dann kommt noch hinzu, dass die Schwarmintelligenz, von der Soziologie der Kleingruppen getrieben, das Pendel oft willkürlich  in die eine oder andere Richtung treibt. Dann gibt es ja auch noch das Prinzip des political correctnis, die diejenigen dazu verpflichtet, die oft einen so oder so gearteten Volkswillen – genannt Mainstream – zu entsprechen. Alle zerren sie an Ihren Rock, ehrlich gesagt, ich beneide Sie nicht.

Da besteht z. B., was die Klimawende anbelangt, die Forderung, die Energiewende zunächst ausschließlich aus Deutschland heraus als Vorbild zu initiieren. Dann pfuschen Ideologen noch in Ihr Metier, die nach dem Motto verfahren, was nicht sein darf, das nicht sein kann.

Vielleicht wissen Sie, dass ich mir selbst seit meinem Einstieg in den Wissenschaftsjournalismus nicht nur die Aufgabe gesetzt habe, über wegweisende wissenschaftliche und technische Errungenschaft die Bürger zu informieren, unabhängig von ihrem Bildungsstand, sondern auch versuche – ähnlich wie Sie – Vorschläge zu machen, die eine Optimierung notwendiger >Maßnahmen zum Ziel haben – nach dem Motto des kleineren Übels. Das ist übrigens der Grund, weshalb ich nie radikaler Ideologe wurde, alles lässt sich verbessern. Wenn aber das Wunschdenken Verbesserungsvorschläge überdeckt, versuche ich selbst heute noch als ‚Rentner‘ auf diese Widersprüche aufmerksam zu machen.

Es ist wohl selten, dass ein Journalist eine solche Vorgeschichte hat wie ich. Als ehemaliger Handwerker in einem Eisenhüttenwerk, Dipl. Ing., Pädagoge bis hin zum Oberstudienrat für Mathematik und Physik und studierter Soziologe, kann ich auf Erfahrungen zurückgreifen, die Mondschlösser von der Realität unterscheiden. Als Fachmann auf dem Gebiet der Elektrotechnik kann ich Ihnen versichern, dass die Mär von der aus Deutschland heraus mit Ressourcen von Sonne, Wind und Wasserkraft aufbauenden  rein regenerativen Versorgung des Stromnetzes ins Leere greift. Insbesondere, weil der Abruf von elektrischer Energie durch immer mehr anfallenden Anforderungen, wie z. B. Elektromobilität und Wärmeversorgung von Gebäuden sich in nächster Zeit potenzieren wird. Das verkraftet nicht einmal der europäische Hochspannungs-Verbund, es sei denn, es wird wegen der Netzstabilität auf Atomstrom aus Frankreich oder Braunkohle-Strom aus Ost-Europa zugegriffen. Aber das ist ja nicht im Sinne der Erfinder.

Das Verbot von Verbrennungsmotoren ist so schwachsinnig, dass ich es nicht fassen kann, dass das deutsche Volk der Techniker, Erfinder und Denker das für notwendig erachtet und Gesetzes-Charakter bekommt.

Bisher hat mir noch kein Wissenschaftler erklären können, wie die tausende von Tera-Watt-Stunden gespeichert werden können, die nötig sind, um Flauten von Sonne, Wind und Wasserkraft zu überwinden. Der wohlfeile Rückgriff auf grünen Wasserstoff wird manchmal vorgehalten, aber die Energie des schwer zu händelnden Wasserstoffgases muss ja auch erst in elektrischen Strom umgewandelt werden. Das geschieht am wirtschaftlichsten mit Verbrennungsmaschinen, verbunden mit einem intelligenten Generator. Klar, auch Brennstoffzellen können dies ohne sichtbare Bewegung vollbringen, aber die sind auch dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik, das ist der mit der Entropie, unterworfen. Verbrennungsmaschinen haben es in hundertjähriger Entwicklung zur Perfektion gebracht, das mit den Brennstoffzellen liegt noch für den Massenstart im St. Nimmerleins-Land.

Ich freue mich, dass die Forschung in Deutschland – wie Sie mir in Ihrem Brief ausführlich berichtet haben – so vielfältig ist, dass über den grünen Wasserstoff mittlerweile die Technologie entwickelt wurde, in der zweiten Stufe Methanol zu produzieren. Aber bisher lag der Schwerpunkt stets nur auf der Verwertung von regenerativem Strom aus Deutschland. Die soeben in Betrieb genommene Hochspannungs-Gleichstromleitung von 55 Kilovolt im Austausch mit Norwegen, ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. OK, auch das scheint notwendig zu sein, bringt aber keineswegs die rettende Stabilität des Netzes, hat also mehr wirtschaftliche Ursachen und reicht bei weitem nicht aus, die regenerative Versorgung Deutschlands zu gewährleisten

Während meines Studiums habe ich mich sehr in der Entwicklungshilfe engagiert und z. B. als Vorsitzender des Internationalen Studentenbundes Arbeits- und Studienaufenthalte in Entwicklungsländern für Studenten organisiert. Aber nicht nur deshalb schätze ich z. B. unseren Bundes-Entwicklungshilfe-Minister Gerhard Müller und habe ihn in seiner wertvollen Arbeit immer unterstützt. Sollten Sie mit ihm Kontakt haben, sprechen Sie ihm bitte mein höchstes Kompliment aus. Leider zieht er sich aus der Politik zurück.

Ich bin sicher, dass er meine folgende Idee begrüßen wird. Den Frieden auf der Welt können wir letztlich nur erreichen, wenn die Entwicklungsländer schon aus sozialen Gründen, in unserem eigenen Interesse, in die Bemühungen um den Klimawandel intensiv einbezogen werden. Am deutschen Wesen allein wird die Welt nicht genesen.

Die übermäßig mit Sonne überfluteten Länder der sogenannten 3. Welt können auf diese Weise an eine nachhaltige Industrialisierung heran geführt werden. Nirgendwo stehen so viel Flächen zur Verfügung, um mit Fotovoltaik grenzenlos Strom zur Wasserstoffproduktion an Ort und Stelle zu erzeugen und in der zweiten Stufe das regenerative Methanol. Zwar ist dazu auch CO2 als Wertstoff erforderlich, aber theoretisch kann der aus der Atmosphäre gewonnen werden oder – viel wirtschaftlicher – aus recyceltem Kohlendioxid. Dieses Kohlendioxid, welches in vielen von notwendigen Verbrennungsprozessen anfällt, lässt sich leicht abfangen.  CO2 abzuscheiden stellt kein technisches Problem dar und ist schon bei geringem Druck verflüssig- und transportierbar.

Die Entwicklungsländer, ebenso wie die Industrieländer, die seit über 100 Jahren für die Klima-Misere verantwortlich sind, könnten sich zu einer idealen Win-Win-Situation zusammenfinden, auf Augenhöhe und sozialverträglich. Methanol ist in der Lage, sämtliche Fossilenergieträger wie Kohle, Erdöl, Erdgas zu substituieren. Auch die meisten Raffinerien werden überflüssig, denn es ist im flüssigen Zustand sowohl in der Chemie als auch als intelligenter Brennstoff in Gebäuden, im Verkehr und in Kraftwerken ohne hohe staatliche Subventionen und Investitionen in revolutionäre Umbauten einsetzbar. So nebenbei erwähnt als Physiker: Methanol besitzt eine sehr hohe Klopffestigkeit, so dass in den Kolben von Motoren höhere Verbrennungstemperaturen möglich sind. als bei Benzin oder Diesel. Damit verbunden bisher unerreichte  thermische Wirkungsgrade von über 50%.

Im HyperHybrid-Lademotor eingesetzt,  fördert es somit auch die erschwingliche Elektromobilität für jedermann mit maximal 2-3 Liter auf 100 Kilometer eines Mittelklasse-Wagens. Die Prototypen existieren – alles garantiert CO2-neutral.

Liebe Frau Bundesministerin Anja Karliczek, zum ersten Mal habe ich Hoffnung, dass in dieser Konstellation mit dem Super-Energie-Träger Methanol – weltweit akzeptiert – die Klimawende gelingen kann. Hoffentlich springen die bisherigen Mainstream-Ideologen über ihren eigenen Schatten und lassen sich darauf ein. Gerne bin ich bereit, mit jedem, der mir einen Gedankenfehler nachweisen kann, zu diskutieren.

Im Moment versucht die CDU, das Wahlprogramm für die Bundestagswahl unter dem wichtigen Aspekt der sozialverträglichen Klimawende und unter Erhaltung der Arbeitsplätze zu entwickeln. Nur mit grünem Methanol ist das möglich, glauben Sie mir. Ihr CDU-Vorsitzender kennt mich sehr gut. Er war auch verantwortlich dafür, dass mir das Bundesverdienstkreuz überreicht wurde. Wie wäre es, wenn Sie ihn dazu bringen würden, in sein Konzept einzubringen. Deutschland kann Industrieland bleiben und die grünen Ideologen würden von ihrem hohen Ross bzw. von ihrem Bau von Mondschlössern heruntergeholt

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Jean Pütz

Endlich Klimarettung möglich ohne die Wirtschaft zu ruinieren

Das Zauberwort heißt: Technologieoffenheit und nicht Verbote
Viele Maßnahmen, die derzeit – teilweise schon mit vom Bundestag verabschiedeten Gesetzen – getroffen worden sind, um in Zukunft die Weltklimaerwärmung auf maximal 1,5°C zu begrenzen, laufen nicht nur ins Leere, sondern überfordern den Staatssäckel besonders jetzt nach der enormen Belastung durch Corona. Die Parteien behaupten zwar, das ginge alles, in dem man die Bevölkerung mitnehmen könnte, ohne ihnen durch die notwendige Umstellung der Wirtschaft zu viel zuzumuten. Aber sie werden ihr Wunder erleben, denn das sind Mondschlösser, jedenfalls in der Form, wie es bisher angedacht wurde. Immer noch wird auf Technologie-Verbote und – um diese zu rechtfertigen – staatliche Subventionen in Milliarden-Höhe gesetzt. Das alles in der vagen Hoffnung, dass wir aus Deutschland heraus mit gutem Beispiel der Welt zeigen, wie es funktionieren könnte.

Bitte schauen und hören Sie sich zunächst meinen wie immer frei moderierten Beitrag an. Ich gebe zu, dazu müssen Sie sich ein wenig Zeit nehmen, aber die Vorschläge sind so revolutionär, dass ich das nicht mit ein paar Worten darstellen kann. Ich hoffe einige der vernunftbetonten Parteien legen diese Vorschläge nicht ad acta, damit später keiner sagen kann, er hätte es nicht gewusst. In den nächsten Jahren werden wir, wenn jetzt nicht reagiert wird, wirtschaftliche Probleme entstehen, die nicht den Wohlstand und unseren inneren Frieden bedrohen, sondern auch unseren Rechtsstaat überfordern werden. Ich denke, jetzt, vor den für unsere Zukunft entscheidenden Bundestagswahlen, sollten Sie nicht auf Rattenfänger reinfallen, die wohlfeil auf ihr Gefühl setzen und trotz guten Willens den Klimawandel nicht aufhalten können.

Auch der nächste Text wird Sie strapazieren. Bitte nutzen Sie die Rubrik ‚schriftliche Kommentare‘, um mir entweder die Leviten zu lesen oder zuzustimmen. Ich bin keine Cassandra, sondern ein Optimist, der auf die Vernunft setzt. Herzlichen Dank
Die Lippenbekenntnisse der meisten Staaten in den Klimakonferenzen werden oft als Beleg aufgeführt, dass die beschlossenen Maßnahmen funktionieren würden. Besonders die Schwellenländer wie Indien, China und Brasilien, die derzeit den größten CO2-Ausstoß verursachen, machen überhaupt keine Anstalten, dem nachzukommen.
Dann gibt es ja noch das Elend, welches nicht nur durch Corona in den vielen Entwicklungsländern existiert. Noch nie waren so viele Menschen auf der Flucht wie heutzutage. Obwohl diese Länder oft vom Klimawandel gebeutelt sind, können sie mit dem Begriff ‚Klimarettung‘ wenig anfangen, weil es vielfach ums nackte Überleben geht.
Als ehemaliger Student, der sich sehr in der Entwicklungspolitik engagiert hat, und in Anbetracht der intensiven Beobachtung technisch-wissenschaftlicher Entwicklungen, habe ich daher mit Interesse Forschungen verfolgt, die in Deutschland, z. B. in Rostock und Strahlsund und in anderen Instituten betrieben werden, und sich mit der Zukunfts-Energie ‚grüner Wasserstoff‘ beschäftigen. Aber ehrlich gesagt, Wasserstoff als großer Hoffnungsträger für eine Versorgung mit nachhaltigen Energien, hat aus physikalischen Gründen seine Probleme. H2 erzeugt zwar keine Abgase, ist aber als Gas sehr flüchtig und ist nur unter großen Investitionen in die Infrastruktur zu händeln. Er lässt sich erst bei Minus 252°C verflüssigen, deshalb wurde bisher darauf gesetzt, ihn in Druckbehälter mit über 800 bar zu speichern. Selbst ins vorhandene Erdgas-Pipeline-Netz zu verteilen, ist wegen seiner Flüchtigkeit (Stichwort: Knallgas) und Explosivität ein großes Problem.

Aber die Kreativität der Forscher, die über den Tellerrand hinweggeschaut haben, machen ihn trotzdem jetzt überall einsetzbar, wo bisher CO2-produzierende fossile Energieträger die Umwelt verpesten. Retter ist nicht das Wasserstoffgas selbst, sondern die völlig regenerative Verwandlung in Methyl-Alkohol, kurz Methanol genannt, ist in der Lage, seine Energie gebrauchsfreundlich in eine hochenergetische Flüssigkeit umzusetzen.

Dieses grüne Methanol übernimmt für mich viel anwendungsfreundlicher alle Vorteile des solar-gewonnenen Wasserstoffs. Seine fantastischen physikalischen Eigenschaften machen es überall dort einsatzfähig, wo bisher Kohle oder Erdöl in Kraftwerken oder auch in unseren Gebäuden zur Erzeugung der notwendigen Wärme oder Kälte, ebenso im Verkehr in Form von Diesel, Benzin oder Schweröl und in der Industrie als Rohstoff verwendet wurden. Damit ermöglicht es eine Klima-neutrale Volkswirtschaft, so wie NRW-Ministerpräsident und CDU-Vorsitzender Armin Laschet das kürzlich gefordert und ins Wahlprogramm übernommen hat.

Aber ein Problem gibt es dabei: Die regenerative Versorgung unseres gesamten Energiebedarfs in Deutschland ausschließlich aus unserem Territorium, muss scheitern, und reicht bei der Fülle der zukünftigen Aufgaben der Elektrischen Energie bei weitem nicht aus, selbst wenn Deutschland voll bespickt wäre mit Windrädern und Fotovoltaik. Die Millionen von Terawatt-Stunden überfordern Sonne, Wind, Wasserkraft und vor allen Dingen unsere Bevölkerung, die sich in Bürger-Initiativen gegen zu viel Windräder oder Hochspannungstrassen wenden. Selbst Milliarden-Investitionen z. B. in ein See-Kabel (500.000 Volt Gleichstrom), welches Norwegen mit Deutschland wegen seiner überschüssigen Wasserkraft verbindet, sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein und ersetzt bestenfalls ein Kernkraftwerk, von denen sich Deutschland ja jetzt völlig verabschiedet. Die Aversion gegen Hochspannungsleitungen erzeugt auch Widerstände, wenn die notwendigen Trassen von Nord nach Süd in eben solche Erdkabel verlagert werden. Das kostet jedoch über sieben Mal mehr als Hochspannungsleitungen über der Erde. Wer soll das bezahlen – wir Verbraucher? Für Subventionen ist dafür kein Geld vorhanden – selbst nicht im reichen Bayern. Aber es gibt Abhilfe.

Noch eine Todsünde des Volksglaubens: Wer hat sich eigentlich ausgedacht, dass das als hochstilisierte Elektroauto überhaupt einen Beitrag zur Klimarettung leisten kann? Allein schon vom enormen Volumen an elektrischem Energie-Verbrauch, ist die Einspeisung aus Deutschland heraus, eine unverschämte Zumutung. Dass Elektromobilität auch ganz anders definiert werden kann, beweist das HyperHybrid-Auto, welches allerdings ideologisch verworfen wird, weil ein klitzekleiner, in der derzeitigen grünen Ideologie verbotener Verbrennungsmotor, das Problem lösen hilft. Sogar die Automobil-Industrie ist darauf reingefallen und baut sich selbst ab, solange sie diese als Prototyp existierende Methode nicht aufgreift. Sie würde die Elektro-Mobilität mit geringstem Verbrauch und für jedermann erschwinglich auch ohne 9.000 Euro staatliche Verkaufshilfe eröffnen. Ein kleiner mit Methanol angetriebener Lademotor, der nur eine ein Siebtel so große Batterie dann aufläd, wenn der Antriebsmotor einen höheren Beschleunigungsbedarf hat, reduziert im sogenannten HyperHybrid-Auto den Verbrauch auf maximal 3 Liter pro 100 Kilometer mit extremer Reichweite – ohne beschwerliches Zwischenladen bei einem Tank von 30 Litern. Der eigentliche mechanische Antrieb erfolgt ausschließlich mit Elektromotoren. Bei dem existierenden Prototypen handelt es sich um zweimal 60 Kilowatt E-Motoren.

Das ist ein Beispiel dafür, dass neuere technische Entwicklungen verblüffende Lösungen ermöglicht, ohne Deutschland wirtschaftlich ins Hintertreffen zu bringen. Die Automobil-Industrie, der Exportschlager der Deutschen, verliert sonst mit dem reinen E-Auto immer mehr seine Weltgeltung.
Aber woher das grüne Methanol nehmen, wenn nicht stehlen? Wer sagt, dass die regenerative Energie nur aus Deutschland kommen soll, ein weiterer Irrtum, den die Grünen bisher gar nicht berücksichtigt haben. Als Klimaschützer der ersten Stunde und an der sozialverträglichen Entwicklung der ‚3.- oder besser gesagt 1. Welt‘ fundamental Interessierter, habe ich den Blick über die Grenzen Deutschlands hinweg gewagt. Methanol-Technologie und auch der technische Fortschritt der Fotovoltaik, machen es möglich, dass völlig neu gedacht werden kann. Die noch sehr teuren Solarzellen, aufbauend auf dem Rohstoff Silizium, können demnächst viel billiger werden und Strom in Hülle und Fülle fast kostenfrei produzieren. Auch darin ist Deutschland in der Entwicklung führend. Die sogenannte auf Perowskit (ohne Silizium) aufbauende Fotovoltaik macht es möglich, elektrischen Strom überall dort, wo die Sonne die Länder verwöhnt, also im vom Klimawandel gebeutelten Entwicklungsländern fast kostenfrei beliebig viel Strom zur Verfügung zu stellen. Voraussetzung ist, dass die politischen Verhältnisse es zulassen. Aber die sind ja auch durch die extreme Armut geprägt und der Terrorismus ist einer dieser Verursacher. Wenn die wirtschaftlichen Verhältnisse verbessert werden, kann sich das schlagartig ändern. In diesen Ländern besonders durch die Klimawandel bedingten Ausbreitung der Wüsten, stehen hunderttausende von Quadratkilometern Brachflächen zur Verfügung, ausreichend, um fast den gesamten Energiebedarf der Welt zu bedienen.

Hier mein Vorschlag: Wie wäre es, wenn wir in diesen Ländern, also an Ort und Stelle, den Aufbau von riesigen Fabriken unterstützen oder über den Kapitalmarkt finanzieren lassen, die zunächst den solaren Wasserstoff über die Elektrolyse erzeugen und in der zweiten Stufe das regenerative Methanol. Dazu ist zwar CO2 erforderlich, wird also zum Wertstoff und kann dort aus der Luft gewonnen werden, oder viel effizienter durch Kohlendioxid, welches im Kreislauf recycelt wird. Es ist sehr leicht aus Abgasen zu gewinnen, nur unter geringem Druck zu verflüssigen und als Kohlensäure zu transportieren. Das heißt, CO2 darf als Wertstoff nicht verteufelt, sondern im Rahmen der Methanol-Technologie klimaneutral im Kreislauf eingesetzt werden. Auch das gewonnene grüne Methanol lässt sich überall dorthin transportieren, wo bisher fossile Brennstoffe benötigt werden.
Kritische Beobachter werden nun sagen, eine solche Idee gab es schon einmal mit dem Projekt Dessert-Tech. Doch da ging es um die Produktion von Strom, und das ist am Transport über Hochspannungsleitungen nach Europa gescheitert, und die jeweiligen Länder hätten keinen Vorteil daraus gewonnen. Aber das ist mit flüssigem grünen Methanol kein Problem und es kann billiger werden als fossile Brennstoffe.
Übrigens, das alles hat die Forschung in Deutschen Instituten entwickelt und sehr sinnvoll gefördert mit relativ geringen staatlichen Subventionen durch das Forschungsministerium, Anja Karliczek. Damit kann auch extrem sinnvolle Entwicklungshilfe initiiert werden. Noch Bundesentwicklungsminister Gerd Müller wird es freuen.

Schon in der Geschichte der Industrialisierung entstanden dort Arbeitsplätze, wo sich Energielagerstätten befanden. Wichtig ist, dass die Politiker in diesen Länder dafür sorgen, dass die vielen Arbeitsplätze, die in solchen Fabriken an Ort und Stelle entstehen, nicht mit Ausbeutung der Arbeiter verbunden sind, wie das in Europa der Fall war und Marcks und Engels zu den Büchern über das ‚Kapital‘ und dem Satz veranlassten: ‚Proletarier aller Länder vereinigt Euch‘. Wie wir heute wissen, muss das nicht im Kommunismus enden. Aber was Deutschland anbelangt, könnte zumindest das gerade im Bundestag beschlossene ‚Lieferanten-Gesetzt‘ dazu verhelfen, diese Politiker zur Raison zu bringen, damit neuen Technologien nicht in Kinderarbeit und Ausbeutung der Arbeiter ausarten.
Alles in allem würde durch die sonst so von Emotionalisten verteufelte Industrie und Technologie in einer Win-Win-Situation helfen, herkömmliche Industrieländer und Entwicklungsländer auf Augenhöhe zusammen zu bringen. Das wäre auch ein Bollwerk gegen die neue imperialistische Methode Chinas, sich die Länder der 1. Welt durch Kredite zum Aufbau einer Infrastruktur politisch gefügig zu machen.
Fazit: Nur eine solche faire Kooperation macht letztlich den notwendigen Klimawandel erfolgreich. Es gibt viel zu tun, packen wir es an.

Um meine Vorschläge zu untermauern möchte ich Ihnen auch den Schriftverkehr den ich mit dem BMFT, dem Forschungsministerium und ihre Ministerin Frau Anja Karliczek geführt habe im Link nicht vorenthalten klicken Sie einfach drauf, allerdings ist es auch eine sehr umfangreiche Korrespondenz aber ich gebe sie deswegen weiter weil sie eine Art Beleg für die Möglichkeit der Umstellung auf realistische Klimarettung darstellt.
Folge 204 Der Vernunft eine Chance

Hier geht’s zum Video

 

Klimarettung, die auch dem Frieden Europa’s dient???

Trotzdem werden die enormen kosten und Einschränkungend die, besonders in Deutschland, auf die Bürger zu kommen unterdrückt……..
Nebenaspekt: Europa im Fußballfieber
In meinem frei gesprochenem Facebook-Kommentar weise ich darauf hin, dass der Einfluss von NGOs nicht immer konstruktiv sein muss. Beispiel: Landung des motorisierten Fallschirmspringers auf dem Rasen der Allianz Arena in München.
Dieser Abenteurer von Greenpeace glaubt, die Klimakatastrophe dadurch abwenden zu können, indem der Verbrennungsmotor, den er selbst nutzt, abgeschafft wird. Nebenwirkungen und Risiken sind ihm egal. Alternativen sind nicht erlaubt. Diese Einfalt des Denkens, die weit verbreitet ist, muss durch die mögliche Vielfalt von Lösungen dringend ersetzt werden. Er handelte ganz im Sinne der Philosophie von NGOs ‚Greenpeace‘. Solche Aktivisten bestimmen mittlerweile die deutsche Politik, natürlich über bestimmter politischer Parteien, die diesen Ideen im Übermaß Einfluss einräumen, koste es, was es wolle..
In Anbetracht dieser Entwicklung wird es langsam Zeit, dass sich die Mehrheit der Bürger der Vernunft zuwendet, was aber im Moment durch alle möglichen Einfluss unterdrückt wird. Diese NGOs haben im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung nur wenig Mitglieder, glauben aber, die Mehrheit zu vertreten. Das ist die Methode aller Lobbyisten, egal woher sie rühren. Kaum jemand wagt es, ihnen zu widersprechen – und wenn, dann nutzen sie das Demonstrationsrecht in allen Schattierungen populistisch geschickt aus.
Das gilt auch für die angebliche Lebensrettung Schiffbrüchiger im Mittelmeer. Staaten, die das nicht akzeptieren, aber unter der Flut von Wirtschaftsflüchtlingen aus Afrika – wie Griechenland, Italien, Spanien – werden an den Pranger gestellt.
Dass sie auf Grund dieser Ideen Widersprüche noch und nöcher bekommen – auch was die Problematik der Klimaerwärmung betrifft – geißeln sie als menschenrechtswidrig.
Es ist eine Binsenweisheit, dass die Probleme Afrikas bzw. aller Länder im Zustand wirtschaftlicher Entwicklung nur an Ort und Stelle gelöst werden können. Das ist sogar notwendig im Interesse der Industrieländer, eine ideale Win-Win-Situation, auf gleicher Augenhöhe. Im Gegensatz zu den Intentionen der VR China werden sie nicht durch unfaire Kredite in eine dubiose Abhängigkeit gezwungen.
Ich habe – zugegeben – dagegen unorthodoxe Einsprüche erhoben. Es gibt Alternativen, von denen wir auch extrem profitieren können.
Lesen Sie bitte dazu meinen Beitrag zum Thema ‚Bürgerbetrug und Abhilfe‘ um das böse Erwachen zu verhindern.
Zum Thema ‚Regeneratives Methanol kann das Klima retten‘ empfehle ich den folgenden Link:
Einen ‚offenen Brief‘ in dem ein ehemaliger Sachverständiger die fachliche Kompetenz der ausgewählten Mitglieder eines Berater-Gremiums Der Bundesregierung infrage stellt, möchte ich Ihnen auch nicht vorenthalten:
Folge 201 Der Vernunft eine Chance

 

Offener Brief ‚Kritik an Ethik-Kommission Kernkraft-Moratorium nach Fukushima‘

Zehn Jahre zu spät und trotzdem aktuell: Offener Brief an Matthias Kleiner und die Professoren der Ethikkommission Atomkraft

André D. Thess      Mai 2021

Sehr geehrter Herr Kollege Kleiner,

„Wir haben unsere Arbeit in diesen zwei Monaten in aller Unabhängigkeit getan […] das möchte ich zu Beginn deutlich hervorheben und an dieser Stelle auch meinen Dank insbesondere für diese Unabhängigkeit, die wir genossen haben, an die Bundesregierung, die Bundeskanzlerin sagen.“ Diese Worte[1] sprachen Sie am 30. Mai 2011 auf der Pressekonferenz anlässlich der Vorstellung des Abschlussberichts „Deutschlands Energiewende – Ein Gemeinschaftswerk für die Zukunft“.

In Ihrer damaligen Funktion als Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) repräsentierten Sie als einer von acht Professoren die Stimme der Wissenschaft in dem siebzehnköpfigen Gremium. Auf der Grundlage Ihres Berichts beschloss der Deutsche Bundestag am 30. Juni 2011 den Atomausstieg.

Am zehnten Jahrestag der Veröffentlichung Ihres Berichts wende ich mich als Fachkollege an Sie.

Im weiteren Sinne richtet sich dieser offene Brief an das gesamte Professorenkollegium der Ethikkommission: Neben dem Umformtechniker Matthias Kleiner von der TU Dortmund  an den Soziologen Ulrich Beck von der LMU München, an den Mikrobiologen Jörg Hacker von der Universität Würzburg, an den Forst- und Bodenwissenschaftler Reinhard Hüttl von der BTU Cottbus, an die Philosophin Weyma Lübbe von der Universität Regensburg, an die Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlerin Lucia Reisch von der Copenhagen Business School, an den Soziologen und Risikoforscher Ortwin Renn von der Universität Stuttgart sowie an die Politikwissenschaftlerin Miranda Schreurs von der TU München.

In diesem Brief geht es nicht darum, ob der Atomausstieg „richtig“ oder „falsch“ war. Ich stelle vielmehr die Frage: Haben die acht Professoren – wie in Ihrer Presseerklärung gesagt – unabhängig votiert und sind damit dem Vertrauen gerecht geworden, welches die Gesellschaft beamteten Hochschullehrern auf Lebenszeit schenkt?

Obwohl Ihr Bericht schon zehn Jahre alt ist, halte ich diese Frage gerade jetzt für zeitgemäß. Viele Deutsche äußern angesichts der gegenwärtigen Pandemie- und Klimapolitik Zweifel an der Unabhängigkeit der Wissenschaft.

An einem solchen Zeitpunkt gilt es deshalb, aufmerksam in die Vergangenheit zu blicken und aus ihr zu lernen. Aus diesem Anlass habe ich die 115 Seiten Ihres Berichts mit zehnjährigem Abstand studiert. Dabei habe ich speziell die Frage beleuchtet, wie Sie bei Ihrer Arbeit in der Kommission den Leitlinien guter wissenschaftlicher Praxis Ihrer eigenen Organisation sowie den von den Kommissionsmitgliedern Hüttl und Renn mitgestalteten Leitlinien Politikberatung der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften gefolgt sind. Diese Grundsätze betrachte ich bei meiner politischen Beratungstätigkeit stets als Geschäftsgrundlage.

Die Ergebnisse meiner Überlegungen möchte ich zu sechs Thesen verdichten.

  1. Das von Ihnen repräsentierte Kollegium verfügte nicht über hinreichende Fachkompetenz, um die Risiken eines Verbleibs in der Kernenergie gegenüber denen eines Ausstiegs umfassend und sachgerecht abzuwägen.Im Kollegium befand sich kein Kraftwerkstechniker, kein Elektro­techniker und keine renommierte Ökonomin. Bei der DFG wäre es undenkbar, etwa einen Sonder­forschungsbereich zu Pandemien von einer Gutachtergruppe ohne Virologen zu begutachten. Wie soll ein Gremium ohne spezifisches Fachwissen über Gefahrenanalysen von Kernkraftwerken, über die Stabilität von Stromnetzen sowie über materielle und immaterielle Kosten von Wind- und Kernenergie Risikoabwägungen zur Energieversorgung einer Industrienation vornehmen? Unabhängigkeit der Wissenschaft hätte nach meiner Meinung eine Ablehnung der Mitarbeit in einem Gremium mit ungenügender Interdisziplinarität erfordert.
  2. Das von Ihnen repräsentierte Kollegium hat eine Aufgabenstellung mit politisch vorgegebenem Untersuchungsergebnis anscheinend widerspruchslos entgegengenommen.Dem Kapitel 2 „Anlass und Mandat“ fehlt eine professionell formulierte Aufgabenstellung. Es enthält lediglich den dürftigen Satz: „Die Bundesregierung hat die Ethik-Kommission Sichere Energieversorgung berufen, um die verantwortungsethischen Entscheidungsgrundlagen und ihre Schlussfolgerungen ganzheitlich zu betrachten.“ Unmissverständlich wird die Aufgabe hingegen im „Pressestatement[2]von Bundeskanzlerin Merkel, Bundeswirtschaftsminister Brüderle und Bundesumweltminister Röttgen zur Nutzung der Kernenergie in Deutschland“ vom 22. März 2011 formuliert: „Wie kann ich den Ausstieg mit Augenmaß so vollziehen, dass der Übergang in das Zeitalter der erneuerbaren Energien ein praktikabler ist, ein vernünftiger ist, und wie kann ich vermeiden, dass zum Beispiel durch den Import von Kernenergie nach Deutschland Risiken eingegangen werden, die vielleicht höher zu bewerten sind als die Risiken bei der Produktion von Kernenergie-Strom im Lande?“ Diese Aufgabenstellung macht klar, dass Ihre Kommission nicht das „Ob“, sondern lediglich das „Wie“ eines Kernenergie­ausstiegs zu beantworten hatte. Die im Raum stehende Risikoabwägung war damit anscheinend gegenstandslos. Wäre in meiner achtjährigen Amtszeit als gewählter Fachkollegiat bei einem Fördergesuch an die DFG eine Forschungshypothese in solch alternativ­loser Form vorgetragen worden, so hätte ich eine Ablehnung des Projektantrages empfohlen. Die Unabhängigkeit der Professoren der Ethikkommission hätte meines Erachtens durch Widerspruch zu dieser Aufgabenstellung glaubhaft gemacht werden können.
  3. Das von Ihnen repräsentierte Kollegium hat nicht von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, die politische Vorgabe durch ein Sondervotum zu einer ergebnisoffenen Aufgabe auszuweiten und die Risiken von Kernenergieausstieg versus Kernenergieverbleib aus ganzheitlicher Perspektive fachgerecht abzuwägen.Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis gelten nicht nur für den Forschungs­­betrieb. Sie werden von vielen Kollegen auch als Leitlinien für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft angesehen. Hierzu gehört die Maxime, lege artis– nach den Regeln der Kunst – zu arbeiten. Deren Berücksichtigung hätte erfordert, für jede der beiden Alternativen die Risiken systematisch zusammenzutragen und in einer Gesamtschau zu bewerten. In Ihrem Dokument fehlt hingegen die Abwägung zwischen dem Risiko eines schnelleren Klimawandels ohne Kernenergie und dem Risiko eines langsameren Klimawandels mit Kernenergie. Aber gerade diese Abwägung wäre für eine solche Analyse konstitutiv gewesen! Gute wissenschaftliche Praxis umfasst übrigens auch eine neutrale Darstellung gegensätzlicher Positionen in Wissenschaft und Gesellschaft. Mit den Worten „Hier stehen sich eine kategorisch ablehnende und eine relativierend abwägende Position gegenüber“ stellen Sie den Diskussionsstand einseitig zugunsten der Kernenergiegegner dar. Eine neutrale Formulierung hätte gelautet: „Hier stehen sich eine ablehnende und eine befürwortende Position gegenüber.“ Unabhängige Wissenschaft hätte einen politischen Beratungsauftrag vervollständigt und das gesellschaftliche Meinungsbild unparteiisch dargestellt.
  4. Das von Ihnen repräsentierte Kollegium hat den internationalen Stand der Wissenschaft unberücksichtigt gelassen und dadurch einem nationalen Alleingang Deutschlands Vorschub geleistet. Wissenschaft ist international. Zu den Grundsätzen guter wissenschaftlicher Praxis gehört die umfassende Würdigung sämtlicher weltweit vorliegenden Forschungsergebnisse, auch wenn diese zu eigenen wissenschaftlichen Ansichten im Widerspruch stehen. Dem Dokument fehlt vor diesem Hintergrund eine Einordnung in die internationale Forschung zur Ethik der Kernenergienutzung. Der Bericht erweckt konkret den Eindruck, es gäbe außerhalb Deutschlands keine ethischen Abwägungen zur Atomenergie. Sie sind der Öffentlichkeit eine Begründung schuldig geblieben, in welcher Hinsicht sich die ethischen Maßstäbe einer deutschen Professoren­gruppe etwa von denen einer französischen unterscheiden. Unabhängige Wissenschaft hätte gegenüber der Öffentlichkeit eine sachliche Begründung für eine deutsche Sonderperspektive gegeben und das Abweichen vom Grundsatz europäischer Einheit erklärt.
  5. Das von Ihnen repräsentierte Kollegium hat anscheinend versäumt, bei der Formulierung des Abschlussberichts eine klare Trennung von Fakten und Meinungen durchzusetzen.Die Leser des Berichts haben das Recht zu erkennen, welche Aussagen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen und wann es sich um persönliche Werturteile handelt. Die Vermengung von Fakten und Meinungen wird an folgendem Kernsatz des Berichts besonders deutlich: „Für die Kernenergie mit ihrem besonders hohen Katastrophenpotenzial ist es ethisch nicht hinnehmbar, die außerhalb dieser (gesetzten) Grenzen befindlichen und durch Fukushima belegten Ereignisabläufe der Havarie und Havarie-Folgen als ‚Restrisiko‘ abzutun.“ Würde es sich bei dieser Aussage um eine wissenschaftliche Erkenntnis handeln, so müsste daraus folgen, dass der Rest der Welt unethisch denkt und handelt. Glaubhafte Unabhängigkeit der Wissenschaft hätte erfordert, auf eine klare Kennzeichnung von Meinungen zu dringen.
  6. Das von Ihnen repräsentierte Kollegium hat einem Dokument zugestimmt, dessen Präsentationsform den Grundsätzen wissenschaftlichen Politikberatung nicht gerecht wird. Die Leitlinien Politikberatung der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften aus dem Jahr 2008 besagen: „Werden Handlungsempfehlungen gegeben, so sind sie vom wissenschaftlichen Untersuchungsergebnis möglichst klar abzugrenzen.“ Dies ist im Bericht nicht geschehen. Anstatt strukturell zwischen Fragestellung, Voraussetzungen, Methoden, Ergebnissen, Schlussfolgerungen und Empfehlungen zu differenzieren, nimmt das Kapitel 3 „Gemeinschaftswerk Energiezukunft Deutschlands“ wesentliche Aussagen wie „Die Energiewende muss […] gestaltet werden“ vorweg. Dies passiert, bevor in Kapitel 4 „Ethische Positionen“ die Analyse erfolgt. Die Gliederung wird weder wissenschaftlichen Standards gerecht, noch besitzt sie einen für Außenstehende nachvollziehbaren roten Faden. Unabhängige Wissenschaft hätte auf eine klare und stringente Darstellungsform gedrungen.

Zusammenfassend komme ich zu dem Schluss, dass die drei Professorinnen und fünf Professoren der Ethikkommission dem Leitbild unabhängiger Wissenschaft nicht gerecht geworden sind. Sie haben sich allem Anschein nach vereinnahmen lassen und das politisch erwartete Ergebnis geliefert. Um das in der heutigen Zeit beschädigte Vertrauen der Bevölkerung in die Wissenschaft wiederzuerlangen, sollten sich alle Professoren auf die intellektuelle Freiheit besinnen, die der Staat ihnen durch den Beamtenstatus ermöglicht.

Mit freundlichen Grüßen,

André D. Thess

Professor für Energiespeicherung an der Universität Stuttgart

DFG-Fachkollegiat von 2008 bis 2016

Bürgerbetrug zur notwendigen Klimarettung und Abhilfe

Wem ist bewusst, was dem Verbraucher wegen vergeblicher Klimarettung alles zugemutet wird ?

(Warnung im Vorfeld: Der Autor dieses Kommentars ist ein entschiedener Gegner der faschistischen AFD, genauso wie der aus der DDR herüber geretteten Partei ‚Die Linke‘, die ihr Heil immer noch in der Kollektivierung der Wirtschaft und Gesellschaft suchen. Er setzt auf ‚ökologische und soziale Marktwirtschaft. Als Klimaschützer der ersten Stunde lebt er mit seiner ganzen Familie heute schon Klima-neutral und hat nur das umgesetzt, was er in seinen Fernsehsendungen empfohlen und propagiert hat.)

Vorwort: Mein Kommentar möchte aufklären, damit später niemand behaupten kann, er hätte es nicht gewusst, es geht nämlich unserer Demokratie an den Kragen

Regierung und Politiker, die für die Inhalte des schon beschlossenen und nachträglich verschärften Klimaschutzgesetzes verantwortlich sind, ebenso wie die grünen Einflüsterer, werden bei Eintritt der langfristigen Ergebnisse dieser Entscheidungen weg vom Fenster sein, oder schon lange abgewählt . Sie wussten nicht was sie tun, insbesondere weil die Einseitigkeit der Beschlüsse keinerlei Alternativen mehr zulässt. Wer übernimmt dann die Verantwortung, wenn die Folgen offensichtlich werden? Eins ist jedenfalls klar, wir müssen alle den Gürtel enger schnallen, unser Wohlstand geht hops und trotzdem wird mit diesen Maßnahmen aus Deutschland heraus die Erderwärmung nicht einmal um Bruchteile eines Grad Celsius verbessert, das ist sogar noch optimistisch gerechnet. Die Ursache liegt vor allen Dingen besonders darin, dass die gutgläubige Vorbildfunktion für die Welt völlig ins Leere greifen wird. Zwar scheint es so zu sein, dass die EU diese Maßnahmen aufgegriffen hat. Sie hat sogar zugestimmt, dass das Erdgas ab 2030 abgeschafft werden soll, obwohl immer noch um Lagerstätten zwischen Türkei und Griechenland oder im Südchinesischem Meer sogar mit Kriegsdrohung gestritten wird. Gleiches gilt für die Ostsee-Pipeline von Russland nach Deutschland. Erdgas sorgt jedenfalls derzeit noch für unser Wohlbefinden in Gebäuden, Miets- und privat Häusern in kalten und auch heißen Jahreszeiten. Viele Staaten, auch in Europa,  haben ganz andere Voraussetzungen als wir Deutschen. Frankreich, mit seinen vielen Kernkraftwerken, verfügt im Übermaß an elektrischer Energie auch zum Heizen.  Die süd-europäischen Staaten sind von der Sonne verwöhnt – ideal für die Fotovoltaik –  und in Ost-Europa schwören alle noch auf Kohle-Verbrennung.

Bei uns glaubt man im Wunschdenken, ausreichend regenerativen Strom erzeugen zu können, um damit das Erdgas zu ersetzen und die Gebäude mit elektrischem Strom heizen und kühlen zu können. Einfach lächerlich. Wieso ausgerechnet das Erdgas, welches nur wenig CO2 produziert, als Missetäter verschwinden soll, müssen die Berater-Gremien einmal erklären. Offenbar ist bei der Auswahl dieser Personen alles berücksichtigt worden, nur nicht deren Fachkompetenz. Es scheint, dass sie nach dem Prinzip entschieden haben, was nicht sein darf, das nicht sein kann.
Ganz klar, die zunehmende Erderwärmung muss gestoppt werden, wenn unser Globus für Menschen noch bewohnbar bleiben soll, aber die Einfalt dieser Entscheidungen muss der Vielfalt weichen. Wo  sollen die Hunderttausende von Terawatt-Stunden regenerative Energie herkommen, wenn jetzt auch noch die Gebäude mit elektrischem Strom beheizt werden müssen. Selbst Milliarden von Euro an Investitionen in die Infrastruktur der Gebäude, um die als einzig seligmachende elektrischen Wärmepumpen zu installieren, machen den enormen Bedarf an elektrischer Energie nicht geringer. Das gilt vor allen Dingen für Miets- und Privat-Häuser, Schulen und Bürogebäude. Wer soll die daraus resultierenden erheblich höheren Betriebskosten bezahlen? Der Staat hat nach Corona keine Reserven mehr. Die Hausbesitzer winken ab, denn sie werden ja schon durch die hohen Investitionen belastet. Die Mieter? die werden das nicht hinnehmen, denn schon jetzt sind sie häufig völlig überfordert. Doch stur wird auf das Datum 2030 gepocht.
‚Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht‘ (Heinrich Heine). Das alles, um CO2-Ausstoß zu vermeiden. Eine Möglichkeit des Recyclings dieses Wertstoffs ist völlig verworfen worden. So scheint das Schicksal seinen Lauf zu nehmen.
Das wird politische Konsequenzen haben, die auf lange Sicht den Rechtstaat gefährden. Derzeit sind etwa 2% der Bevölkerung zum Einsatz gegen den Klimawandel aktivierbar. Das sind die Überzeugungstäter inkl. NGOs, die sich allerdings lautstark bemerkbar machen. In der grünen Partei haben sie ihre Heimat gefunden. Die ‚Bündnis 90/Die Grünen‘ haben im Moment Oberwasser, weil die wenigsten der schweigenden Mehrheit sich der Konsequenzen dieser nur auf Deutschland bezogenen Folgen bewusst sind. Aber selbst Populismus wird später den Zorn und Unmut nicht mehr bremsen können. Ob das dann alles friedlich abläuft, ist die Frage und das einzige Risiko dieser gesetzlichen und kaum mehr reversiblen Maßnahme

Ich habe mir erlaubt, dazu eine Alternative zu entwickeln. Allerdings war es notwendig, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen, sogar über die Grenzen Europas hinweg. Dass damit auch die Länder im Begriff  der wirtschaftlichen Entwicklung in einer WIN-WIN-Situation erheblich gestützt werden können, das ist den Propagandisten, die die Volksmeinung bzw. den Mainstream bestimmen, offenbar bisher noch nicht aufgefallen.
Auch die Technik wird dazu einen erheblichen Beitrag leisten können, denn die bisher auf Silizium basierenden Solarzellen werden sich erheblich verbilligen, wenn die sogenannte Perowskit-Methode zur Erzeugung von Solarstrom Raum greift. Das könnte auch den weltweiten Schrei nach der Kernenergie zum Schweigen bringen. Die meisten Entwicklungsländer liegen in Bereichen, die von der Sonne verwöhnt werden, Solarstrom wird dann die kostengünstigste Möglichkeit sein, um z.B. an Ort und Stelle – nicht nur bei uns – Wasserstoff und in der zweiten Stufe grünes Methanol zu erzeugen. Methanol ist praktisch verflüssigter Wasserstoff, der nicht nur als universale Alternative zu fossilen Brennstoffen geeignet ist, sondern auch wie Erdöl Produkte, ohne Milliarden Investitionen in Infrastruktur, eingesetzt werden kann.

Die technischen und ökologischen Voraussetzungen für die Verwandlung von grünem Wasserstoff in regeneratives Methanol sind erst kürzlich ausgerechnet in Deutschland sowohl in Instituten der Leibniz-Gemeinschaft als auch in den Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft entwickelt worden. Offenbar hat sich das bei den maßgeblichen Politikern noch nicht herumgesprochen. Wenn Sie mich fragen, ist das eine großartige Möglichkeit zu realisieren. Dabei können geschlossen Maßnahmen behilflich sein – das eine tun und das andere nicht lassen.
Quintessenz: die Lösung der globalen Erwärmung der Atmosphäre, kann nur mit permanenter Offenheit für neue Technologien erfolgen, sich zu früh festzulegen und auf Wunschdenken zu setzen ist kontraproduktiv.
Die Hoffnung stirbt zuletzt

Jean Pütz

Offener Brief zum Kernkraftausstiegsbeschluss 2011 – Mit einem Brief von Jean Pütz

Sehr geehrter Herr Professor Thess,

soeben habe ich mit großen persönlichen Emotionen Ihren ‚Offenen Brief‘ an Professor Kleiner, den derzeitigen Präsidenten der Leibniz-Gemeinschaft und ehemaligen Präsidenten der DFG, gelesen. Sie bestätigen darin alles, was ich seit 50 Jahren als Wissenschaftsjournalist beobachtet habe. Mit ging es immer um die Unabhängigkeit der Wissenschaft, die sozusagen das Rückgrat unserer technischen Kultur darstellen muss. Das waren immer meine ethischen Vorgaben. Jetzt, im hohen Alter von 84 Jahren, bemühe ich mich immer noch, der Öffentlichkeit die Notwendigkeit und die Prägnanz von Wissenschaft zu vermitteln – insbesondere weil wir einen wissenschaftlichen Turmbau zu Babel gebaut haben, der durch die Schwachstellen, die Sie so treffend in Ihrem Brief offenbart haben, wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen kann.

Vielen Dank, dass Sie den Mut hatten, den Mainstream zu widersprechen. Ich habe zwar als Wissenschaftsjournalist seit den 1960er Jahren die Wissenschaftsberichterstattung der ARD vom WDR ausgehend mitbestimmen können – stets mit hohem Anspruch an Glaubwürdigkeit und Quellenseriosität. Aber seit etwa 30 Jahren fühle ich mich als einsamer Rufer in der Wüste. Meinem Currikulum entsprechend war ich Elektromechaniker, wurde Dipl. Ing. der Elektrotechnik, studierte für für das Lehramt mit zwei Staatsexamen, wurde Oberstudienrat in Physik und Mathematik. Parallel studierte ich acht Jahre lang Soziologie bei René König und Erwin K Scheuch. Letzterer hat mich durch die Setzung empirischer Schwerpunkte geprägt.

Als Quereinsteiger mit der mir vom WDR gewährten Chance, eine Naturwissenschaft und Technik-Redaktion nach meinem Gusto zu gründen, legte ich großen Wert auf Vermittlung von Wissenschaft und Technik für jedermann. Im Vordergrund stand bei mir immer, Zusammenhänge darzustellen gegen die Tendenz der Spezialisierung. So wurde ich auch Mitbegründer der Wissenschaftspressekonferenz WPK.org und war 14 Jahre ihr erster Vorsitzender. Dabei fiel mir immer mehr auf, dass die Politik starken Einfluss auf die Wissenschaft verübte. Der einzige Forschungsminister, der seinerzeit Ahnung hatte, war Professor Riesenhuber, dem ich auch heute noch hohen Respekt zolle. Das kulminiert heutzutage in einer völlig ahnungslosen Ministerin im  BMBF, Frau Karliczek, die völlig auf die Einflüsterungen ihrer Ratgeber angewiesen ist, doch Milliarden an Förderungen veranlasst, die immer mehr die Unabhängigkeit nicht nur der bundeseigenen Institute in wissenschaftlicher Hinsicht beeinflussen. Noch mehr gilt das für die Inkompetenz von Frau Svenja Schulze im Bundesumweltministerium. Beide sind für Entwicklung verantwortlich, die die Konkurrenzfähigkeit in Industrie und Technologie völlig infrage stellt.

So, nun komme ich zu meinem eigenem Problem:

Als ehemaliger Ingenieur für Energietechnik habe ich die Entwicklung und zunehmende Abstinenz von der Kernenergie mit Unbehagen beobachtet. Als Soziologe musste ich akzeptieren, dass eine kleine Gruppe von irrationalen Kernkraftgegnern die deutsche Öffentlichkeit so manipulierte, dass sie zu ‚verbrannten Erde‘ wurde. Schön, dass Sie mir jetzt klar gemacht haben, dass Frau Merkel sich von diesem völlig abwegigen Vergleich mit Fukushima zum Moratorium der Kernenergie sich veranlasst fühlte. Nun weiß ich, dass es der Ethik-Rat war, wie Sie das so treffend beschrieben. Doch Frau Merkel als Physikerin hätte es besser wissen müssen, denn die Probleme, die unserer Versorgung mit elektrischer Energie drohen, hätte sie voraussehen können. Ich habe zum Beispiel dem Fraunhofer-Institut für Energiesysteme in Kassel vorgeworfen, dass sie meine Kollegen irreführten, in dem sie behaupteten, die regenerative Versorgung mit elektrischer Energie sei möglich. Offenbar ist das auch die Meinung der Politiker. Gleiches gilt für das Fraunhofer-Institut für solare Energiesysteme in Freiburg, die durch ihren Pressesprecher in einer Radiosendung das Wunschdenken nährte, das sei durch Photovoltaik möglich. Offenbar fühlen sich viele Wissenschaftler und leider auch meine Kollegen in der Öffentlichkeit der Manie des political corectness verpflichtet – wes Brot ich ess, des Lied ich sing. So sehe ich das auch insbesondere heutzutage, wo die Milliarden von Geldern zur Förderung und Subventionierung die Wissenschaft regelrecht korrumpiert. In Ihrem Offenen Brief haben Sie mir das bewiesen. Eine einzige von mir bewusst naiv gestellte Frage wurde nie beantwortet: Wie lässt sich elektrische Energie in tausenden von Terawatt-Stunden zum jeder zeitigen Abruf wirtschaftlich und mit geringen Verlusten speichern. Dem ungebildeten Bürger wird populistisch, dafür haben wir ja Batterien – damit beruhigt er sich. Das ist die Rattenfänger-Methode der Grünen-Ideologie, Aber das Wunschdenken geht natürlich weiter.

Nun führen Sie ja Institutsleiter an der Universität zu Stuttgart für Energiespeicherung. Ich habe gute Beziehungen zum KIT, doch auch von dort bekomme ich keine Antwort auf diese Frage. Aber Sie können mir bestimmt eine Antwort zu geben, denn Sie scheinen unabhängig zu sein. Wie soll die Netzstabilität aufrecht erhalten werden mit sehr variablen regenerativen Einspeisungen – ab 2045 ja komplett – ohne Kernenergie aus Franzosen und Braunkohle-Strom aus Osteuropa. Ich habe ein Gesamt-Energie-Konzept entwickelt, welches aber heute mit dem Mainstream-Lösungen nicht vereinbar ist. Gerne würde ich einmal mit Fachleuten aus Ihrem offenbar unabhängigen Institut diskutieren. Im Mittelpunkt steht das regenerative Methanol, welches für mich die Zukunftsenergie darstellt.

Hier ein Link, in dem ich einen Brandbrief an die Leibniz-Gemeinschaft gesendet habe. Übrigens, der von Ihnen so gebrandmarkte Professor Kleiner hat mir persönlich geantwortet. Das wäre doch ein Ansatz.

Und hier der Link von meiner Homepage

Ihren Offenen Brief werde ich sowohl auf meiner wissenschaftlichen Homepage und als Link auf meinem Facebook-Kanal veröffentlichen

Mit freundlichen Grüßen
Jean Pütz

 

 

Sehr geehrter Herr Kollege Kleiner,

„wir haben unsere Arbeit in diesen zwei Monaten in aller Unabhängigkeit getan […] das möchte ich zu Beginn deutlich hervorheben und an dieser Stelle auch meinen Dank insbesondere für diese Unabhängigkeit, die wir genossen haben, an die Bundesregierung, die Bundeskanzlerin sagen.“ Diese Worte[1] sprachen Sie am 30. Mai 2011 auf der Pressekonferenz anlässlich der Vorstellung des Abschlussberichts „Deutschlands Energiewende – Ein Gemeinschaftswerk für die Zukunft“.

In Ihrer damaligen Funktion als Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) repräsentierten Sie als einer von acht Professoren die Stimme der Wissenschaft in dem siebzehnköpfigen Gremium. Auf der Grundlage Ihres Berichts beschloss der Deutsche Bundestag am 30. Juni 2011 den Atomausstieg.

Am zehnten Jahrestag der Veröffentlichung Ihres Berichts wende ich mich als Fachkollege an Sie.

Im weiteren Sinne richtet sich dieser offene Brief an das gesamte Professorenkollegium der Ethikkommission: Neben dem Umformtechniker Matthias Kleiner von der TU Dortmund  an den Soziologen Ulrich Beck von der LMU München, an den Mikrobiologen Jörg Hacker von der Universität Würzburg, an den Forst- und Bodenwissenschaftler Reinhard Hüttl von der BTU Cottbus, an die Philosophin Weyma Lübbe von der Universität Regensburg, an die Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlerin Lucia Reisch von der Copenhagen Business School, an den Soziologen und Risikoforscher Ortwin Renn von der Universität Stuttgart sowie an die Politikwissenschaftlerin Miranda Schreurs von der TU München.

In diesem Brief geht es nicht darum, ob der Atomausstieg „richtig“ oder „falsch“ war. Ich stelle vielmehr die Frage: Haben die acht Professoren – wie in Ihrer Presseerklärung gesagt – unabhängig votiert und sind damit dem Vertrauen gerecht geworden, welches die Gesellschaft beamteten Hochschullehrern auf Lebenszeit schenkt?

Obwohl Ihr Bericht schon zehn Jahre alt ist, halte ich diese Frage gerade jetzt für zeitgemäß. Viele Deutsche äußern angesichts der gegenwärtigen Pandemie- und Klimapolitik Zweifel an der Unabhängigkeit der Wissenschaft.

An einem solchen Zeitpunkt gilt es deshalb, aufmerksam in die Vergangenheit zu blicken und aus ihr zu lernen. Aus diesem Anlass habe ich die 115 Seiten Ihres Berichts mit zehnjährigem Abstand studiert. Dabei habe ich speziell die Frage beleuchtet, wie Sie bei Ihrer Arbeit in der Kommission den Leitlinien guter wissenschaftlicher Praxis Ihrer eigenen Organisation sowie den von den Kommissionsmitgliedern Hüttl und Renn mitgestalteten Leitlinien Politikberatung der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften gefolgt sind. Diese Grundsätze betrachte ich bei meiner politischen Beratungstätigkeit stets als Geschäftsgrundlage.

Die Ergebnisse meiner Überlegungen möchte ich zu sechs Thesen verdichten.

  1. Das von Ihnen repräsentierte Kollegium verfügte nicht über hinreichende Fachkompetenz, um die Risiken eines Verbleibs in der Kernenergie gegenüber denen eines Ausstiegs umfassend und sachgerecht abzuwägen. Im Kollegium befand sich kein Kraftwerkstechniker, kein Elektro­techniker und keine renommierte Ökonomin. Bei der DFG wäre es undenkbar, etwa einen Sonder­forschungsbereich zu Pandemien von einer Gutachtergruppe ohne Virologen zu begutachten. Wie soll ein Gremium ohne spezifisches Fachwissen über Gefahrenanalysen von Kernkraftwerken, über die Stabilität von Stromnetzen sowie über materielle und immaterielle Kosten von Wind- und Kernenergie Risikoabwägungen zur Energieversorgung einer Industrienation vornehmen? Unabhängigkeit der Wissenschaft hätte nach meiner Meinung eine Ablehnung der Mitarbeit in einem Gremium mit ungenügender Interdisziplinarität erfordert.
  2. Das von Ihnen repräsentierte Kollegium hat eine Aufgabenstellung mit politisch vorgegebenem Untersuchungsergebnis anscheinend widerspruchslos entgegengenommen. Dem Kapitel 2 „Anlass und Mandat“ fehlt eine professionell formulierte Aufgabenstellung. Es enthält lediglich den dürftigen Satz: „Die Bundesregierung hat die Ethik-Kommission Sichere Energieversorgung berufen, um die verantwortungsethischen Entscheidungsgrundlagen und ihre Schlussfolgerungen ganzheitlich zu betrachten.“ Unmissverständlich wird die Aufgabe hingegen im „Pressestatement[2] von Bundeskanzlerin Merkel, Bundeswirtschaftsminister Brüderle und Bundesumweltminister Röttgen zur Nutzung der Kernenergie in Deutschland“ vom 22. März 2011 formuliert: „Wie kann ich den Ausstieg mit Augenmaß so vollziehen, dass der Übergang in das Zeitalter der erneuerbaren Energien ein praktikabler ist, ein vernünftiger ist, und wie kann ich vermeiden, dass zum Beispiel durch den Import von Kernenergie nach Deutschland Risiken eingegangen werden, die vielleicht höher zu bewerten sind als die Risiken bei der Produktion von Kernenergie-Strom im Lande?“ Diese Aufgabenstellung macht klar, dass Ihre Kommission nicht das „Ob“, sondern lediglich das „Wie“ eines Kernenergie­ausstiegs zu beantworten hatte. Die im Raum stehende Risikoabwägung war damit anscheinend gegenstandslos. Wäre in meiner achtjährigen Amtszeit als gewählter Fachkollegiat bei einem Fördergesuch an die DFG eine Forschungshypothese in solch alternativ­loser Form vorgetragen worden, so hätte ich eine Ablehnung des Projektantrages empfohlen. Die Unabhängigkeit der Professoren der Ethikkommission hätte meines Erachtens durch Widerspruch zu dieser Aufgabenstellung glaubhaft gemacht werden können.
  3. Das von Ihnen repräsentierte Kollegium hat nicht von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, die politische Vorgabe durch ein Sondervotum zu einer ergebnisoffenen Aufgabe auszuweiten und die Risiken von Kernenergieausstieg versus Kernenergieverbleib aus ganzheitlicher Perspektive fachgerecht abzuwägen. Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis gelten nicht nur für den Forschungs­­betrieb. Sie werden von vielen Kollegen auch als Leitlinien für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft angesehen. Hierzu gehört die Maxime, lege artis – nach den Regeln der Kunst – zu arbeiten. Deren Berücksichtigung hätte erfordert, für jede der beiden Alternativen die Risiken systematisch zusammenzutragen und in einer Gesamtschau zu bewerten. In Ihrem Dokument fehlt hingegen die Abwägung zwischen dem Risiko eines schnelleren Klimawandels ohne Kernenergie und dem Risiko eines langsameren Klimawandels mit Kernenergie. Aber gerade diese Abwägung wäre für eine solche Analyse konstitutiv gewesen! Gute wissenschaftliche Praxis umfasst übrigens auch eine neutrale Darstellung gegensätzlicher Positionen in Wissenschaft und Gesellschaft. Mit den Worten „Hier stehen sich eine kategorisch ablehnende und eine relativierend abwägende Position gegenüber“ stellen Sie den Diskussionsstand einseitig zugunsten der Kernenergiegegner dar. Eine neutrale Formulierung hätte gelautet: „Hier stehen sich eine ablehnende und eine befürwortende Position gegenüber.“ Unabhängige Wissenschaft hätte einen politischen Beratungsauftrag vervollständigt und das gesellschaftliche Meinungsbild unparteiisch dargestellt.
  4. Das von Ihnen repräsentierte Kollegium hat den internationalen Stand der Wissenschaft unberücksichtigt gelassen und dadurch einem nationalen Alleingang Deutschlands Vorschub geleistet. Wissenschaft ist international. Zu den Grundsätzen guter wissenschaftlicher Praxis gehört die umfassende Würdigung sämtlicher weltweit vorliegenden Forschungsergebnisse, auch wenn diese zu eigenen wissenschaftlichen Ansichten im Widerspruch stehen. Dem Dokument fehlt vor diesem Hintergrund eine Einordnung in die internationale Forschung zur Ethik der Kernenergienutzung. Der Bericht erweckt konkret den Eindruck, es gäbe außerhalb Deutschlands keine ethischen Abwägungen zur Atomenergie. Sie sind der Öffentlichkeit eine Begründung schuldig geblieben, in welcher Hinsicht sich die ethischen Maßstäbe einer deutschen Professoren­gruppe etwa von denen einer französischen unterscheiden. Unabhängige Wissenschaft hätte gegenüber der Öffentlichkeit eine sachliche Begründung für eine deutsche Sonderperspektive gegeben und das Abweichen vom Grundsatz europäischer Einheit erklärt.
  5. Das von Ihnen repräsentierte Kollegium hat anscheinend versäumt, bei der Formulierung des Abschlussberichts eine klare Trennung von Fakten und Meinungen durchzusetzen. Die Leser des Berichts haben das Recht zu erkennen, welche Aussagen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen und wann es sich um persönliche Werturteile handelt. Die Vermengung von Fakten und Meinungen wird an folgendem Kernsatz des Berichts besonders deutlich: „Für die Kernenergie mit ihrem besonders hohen Katastrophenpotenzial ist es ethisch nicht hinnehmbar, die außerhalb dieser (gesetzten) Grenzen befindlichen und durch Fukushima belegten Ereignisabläufe der Havarie und Havarie-Folgen als ‚Restrisiko‘ abzutun.“ Würde es sich bei dieser Aussage um eine wissenschaftliche Erkenntnis handeln, so müsste daraus folgen, dass der Rest der Welt unethisch denkt und handelt. Glaubhafte Unabhängigkeit der Wissenschaft hätte erfordert, auf eine klare Kennzeichnung von Meinungen zu dringen.
  6. Das von Ihnen repräsentierte Kollegium hat einem Dokument zugestimmt, dessen Präsentationsform den Grundsätzen wissenschaftlichen Politikberatung nicht gerecht wird. Die Leitlinien Politikberatung der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften aus dem Jahr 2008 besagen: „Werden Handlungsempfehlungen gegeben, so sind sie vom wissenschaftlichen Untersuchungsergebnis möglichst klar abzugrenzen.“ Dies ist im Bericht nicht geschehen. Anstatt strukturell zwischen Fragestellung, Voraussetzungen, Methoden, Ergebnissen, Schlussfolgerungen und Empfehlungen zu differenzieren, nimmt das Kapitel 3 „Gemeinschaftswerk Energiezukunft Deutschlands“ wesentliche Aussagen wie „Die Energiewende muss […] gestaltet werden“ vorweg. Dies passiert, bevor in Kapitel 4 „Ethische Positionen“ die Analyse erfolgt. Die Gliederung wird weder wissenschaftlichen Standards gerecht, noch besitzt sie einen für Außenstehende nachvollziehbaren roten Faden. Unabhängige Wissenschaft hätte auf eine klare und stringente Darstellungsform gedrungen.

Zusammenfassend komme ich zu dem Schluss, dass die drei Professorinnen und fünf Professoren der Ethikkommission dem Leitbild unabhängiger Wissenschaft nicht gerecht geworden sind. Sie haben sich allem Anschein nach vereinnahmen lassen und das politisch erwartete Ergebnis geliefert. Um das in der heutigen Zeit beschädigte Vertrauen der Bevölkerung in die Wissenschaft wiederzuerlangen, sollten sich alle Professoren auf die intellektuelle Freiheit besinnen, die der Staat ihnen durch den Beamtenstatus ermöglicht.

Mit freundlichen Grüßen,

André D. Thess

Professor für Energiespeicherung an der Universität Stuttgart

Artikel der NZZ zum Thema: Energiewende

Die Methode der beschlossenen Klimarettung, ein großer Betrug am deutschen Volk

Die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt stehen vor der Tür, ebenso wie die Bundestagswahlen.
Frage: Hat Deutschland im Zusammenspiel mit den anderen Ländern, eine Chance, die notwendige Klimarettung zum Ziel zu führen.
Meine vorsichtige Antwort: nicht mit Milliarden und Abermilliarden von staatlichen Subventionen, sie wirken wie eine Art von Korruption der Wissenschaftler, die so zum „political correctness“ veranlasst werden,
„ Wes Brot ich esse, des Lied ich singe“.
Das damit verbundene Wunschdenken, das heißt die Projektion in eine bessere Zukunft, nach dem Motto Wissenschaft kann alles lösen, wird auf lange Sicht die Konkurrenzfähigkeit der deutschen Industrie und unseren Wohlstand enorm beeinflussen. Wo bleiben eigentlich die versprochenen Arbeitsplätze z.B. in der Photovoltaik oder in der Automobilindustrie die auf das Elektroauto getrimmt werden soll?
Im Moment ist Daimler-Benz dran seine Diesel und Ottomotor Produktion nach China zu verlagern.
Gleichzeitig möchte ich mich für diese harten Worte entschuldigen, allerdings es sind mittlerweile so viel Millionen von Euros ausgegeben worden dass offenbar ein Rückschritt nicht mehr möglich ist. Die besten Vorschläge werden nicht mehr berücksichtigt bzw. derjenige der sie vorbringt wird als Außenseiter und Störer gebrandmarkt. das Mittelalter lässt schön grüßen.
Folge 200: Der Vernunft eine Chance.
Hier die Belege für meine Analysen: zunächst bitte ich Sie den mir zugesandten Essay, der auf der Analyse eines renommierten auch in der Politik bekannten Wissenschaftlers beruht. Er bestätigt meine schlimmsten Befürchtungen.

Regeneratives Methanol und EntwickluIngshilfe, eine Win-Win-Situation

Tesla und wie wie verdient der Konzern sein Geld

CO2 bewirtschaften statt verteufeln!

(pts) – Im Bestreben, das Pariser Klimaabkommen von 2015 zu erfüllen, streben insbesondere europäische Regierungen einen Totalverzicht auf die Nutzung fossiler Energieträger an. Diese Strategie ist jedoch – wie inzwischen selbst der Weltklimarat IPCC erkennen musste – auf diese Art und innerhalb der vorgegebenen Deadline von 2050 weder technisch noch finanziell realisierbar. Der IPCC regt deshalb an, das „Netto Null“-Ziel mit sogenannten „Negativ-Emissionen“ zu verfolgen. Was konkret bedeutet, dass der Atmosphäre CO2 entzogen und sequestriert wird. Und er schlägt dazu verschiedene Verfahren vor, die allesamt zwingend an der Kostenfrage scheitern müssen.

So ist es beispielsweise ein völlig abwegiges Konzept, CO2 integral von der Umgebungs- oder Verbrennungs-Abluft abzuscheiden und in erschöpften Erdöl-Lagerstätten einzulagern. Denn das Problem ist nicht der Sauerstoff, sondern dessen Verbindung mit Kohlenstoff und das sich daraus ergebende dreifache Volumen. Es grenzt somit an Schwachsinn, das volatile CO2-Gas zu sequestrieren, wenn man es zu erschwinglichen Konditionen in völlig unproblematischen Sauerstoff und stabilen Kohlenstoff trennen kann. Diese Technologie existiert tatsächlich. Sie wird vom Köhlergewerbe seit Jahrhunderten praktiziert und steht heute in einer modernisierten, umweltverträglichen und gut praktikablen Form zur Verfügung. Und sie ist nicht nur technisch beherrschbar und völlig ungefährlich, sondern auch absolut erschwinglich.

Die Rede ist von der Biopyrolyse, mit deren Hilfe sich aus Biomasse aller Art (vom Holz über die Ernteabfälle, Essensreste und den Gartenabraum bis hin zum Klärschlamm) Wärme und Biokohle gewinnen lässt. Dabei entspricht jedes Kilo Biokohle der Menge an Kohlenstoff, die bei der Verbrennung von 1 Kilo Heizöl oder Diesel in der Form von CO2 freigesetzt wird. Ein perfekter Kreislauf also, der das Übermass an Kohlenstoffdioxid, das durch die Nutzung gewaltiger Mengen fossiler Brenn- und Treibstoffe laufend in die Atmosphäre gelangt, vollständig neutralisieren und dadurch den aus dem Lot geratenen natürlichen Kohlenstoff-Kreislauf wiederherstellen kann.

Und das Beste dabei: Gemäss einer Studie der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich steht weltweit genügend ungenutzte Biomasse für eine vollständige Kompensation aller verbrauchten fossilen Energieträger zur Verfügung und die Kosten der Rückführung des Kohlenstoffs schlagen mit lediglich 40 bis 50 Euro pro Tonne CO2 zu Buche. Mit jenem Betrag somit, der vom US-Nobelpreisträger Prof. William D. Nordhaus als wirtschafts- und sozialverträglich bezeichnet wurde.

Paradox erscheint, dass diese disponible und rasch umsetzbare Technologie, die bereits vor über 10 Jahren von den beiden britischen Universitäten Edinburgh und Newcastle in einer Studie als Königsweg beschrieben wurde – einem Paper nota bene, welches bei den meisten Umweltämtern, Klima-Organisationen und universitären Instituten für Klima und Umwelt unbeachtet herumliegt – beharrlich ignoriert wird. Ganz offensichtlich deshalb, weil Regierung, Parlament und Administration heute weitaus stärker an einer Bewirtschaftung denn an einer Lösung der grossen Probleme unserer Zeit interessiert sind.

Die Energie-, Umwelt- und Klima-Fachleute der im deutschen Sprachraum grenzübergreifend engagierten Arbeitsgemeinschaft Innovationscontainer haben deshalb den Entschluss gefasst, durch die Gründung und den Aufbau einer genossenschaftlich strukturierten NGO in dieser Frage selbst aktiv zu werden.

Das entsprechende Engagement bildet auch Gegenstand einer Buchpublikation unter dem Titel „CO2 bewirtschaften statt verteufeln!“, die mit Blick auf die bevorstehende Abstimmung über das neue schweizerische CO2-Gesetz erscheint. Deren wichtigste Inhalte können in der Webdomain eingesehen werden, wo auch Angaben zur in Gründung begriffenen „Genossenschaft zur Förderung des Kohlenstoff-Kreislaufs und des CO2-Recyclings KOBEREC“ zu finden sind.

Bill Gates, Wohltäter der Menschheit oder Scharlatan?

Bill Gates ist in das Spektrum der Verschwörungstheoretiker geraten, Er soll Bestandteil der Weltregierung sein, die die Menschheit vernichten will. Dass er aber auch ein normaler Mensch ist und den Hebel an globale Missstände setzt, soll der folgende Beitrag beweisen, den ich Ihnen deshalb nicht vorenthalten will.

Ihr Jean Pütz

Lange Zeit galten Bill und Melinda Gates als das Vorzeige-Ehepaar unter den Superreichen. Jetzt lassen sich die beiden nach 27 Jahren Ehe scheiden. Bill soll unter anderem eine Affäre mit einer Microsoft-Kollegin gehabt haben. Damit reiht er sich ein in eine Liste an berühmten Personen, die durch eine Affäre ihr Ansehen verloren.

Die Scheidung von Bill und Melinda Gates warf Fragen auf. Das Wall Street Journal berichtete nun, der Microsoft-Gründer solle vor etwa 20 Jahren eine Affäre mit einer Mitarbeiterin des Konzerns gehabt haben. Sie sei nicht nur der Grund für die Scheidung, sondern auch der Grund, warum Bill Gates 2019 sein Verwaltungsratsmandat bei Microsoft niederlegte.

Schon so manchem Prominenten hat eine Affäre den Ruf oder gleich die Ehe gekostet. Wir haben für euch ein paar der berühmtesten Fälle aufgelistet.

Mit einem Gesamtvermögen von mehr als 200 Milliarden US-Dollar ist der Amazon-Gründer Jeff Bezos einer der beiden reichsten Menschen des Planeten. Außerdem rief er das private Raumfahrtunternehmen „Blue Origin“ ins Leben. 2019 machte er allerdings vor allem durch seine Scheidung Schlagzeilen. Als seine Gattin MacKenzie Scott und er sich öffentlich trennten, wurde kurz darauf bekannt, dass Bezos eine außereheliche Affäre mit der Moderatorin Lauren Sánchez hatte – auch Sánchez war zu diesem Zeitpunkt noch verheiratet. Nachdem beide dann eine Scheidung hinter sich brachten, wurden sie offiziell ein Paar.

MacKenzie Scott behielt 25 Prozent der von ihr und Jeff Bezos gehaltenen Amazon-Anteile und hält dadurch noch Aktien im Wert von aktuell 35,6 Milliarden Dollar.

Als „Conan, der Barbar“ oder „Terminator“ wurde er zum Filmstar, acht Jahre lang war er zudem der Gouverneur des US-Bundesstaats Kaliforniens. Doch auch „Arnie“, wie ihn seine Fans nennen, blieb seiner Ehefrau nicht treu. Seit 1986 war er mit der Journalistin Maria Shriver verheiratet, einer Nichte von US-Präsident John F. Kennedy. Das Paar hat vier gemeinsame Kinder, doch nach 25 Jahren gaben beide plötzlich die Scheidung bekannt. Den Grund gestand „Arnie“ der Öffentlichkeit: Er hatte eine langjährige Liaison mit der Hausangestellten Mildred Patricia Baena – und war der Vater ihres zu dem Zeitpunkt 14-jährigen Sohnes.

In seiner Autobiographie „Total Recall: Autobiographie – Die wahre Geschichte meines Lebens“ bezeichnete Schwarzenegger die Affäre später selbst als „Fehltritt“.