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Munition am Grund der Ostsee

Gemeinsame Pressemitteilung des Thünen-Instituts für Fischereiökologie und des Alfred-Wegener-Instituts

Munition am Grund der Ostsee

Überwachen, bergen oder liegenlassen – Forscher geben Handlungsanleitungen und Entscheidungshilfen

Auf dem Grund der Ostsee liegen große Mengen versenkter Munition als
Hinterlassenschaft des zweiten Weltkriegs – teilweise nicht weit
entfernt von der Küste. Lässt man sie dort liegen und nimmt in Kauf,
dass giftige Substanzen langsam austreten, oder birgt man die Munition
und riskiert, dass die porösen Metallkörper dabei zerbrechen oder gar
explodieren? Vor solchen Fragen stehen Verwaltung und Politik, wenn zum
Beispiel ein neuer Windpark gebaut oder ein Seekabel verlegt werden
soll. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben hierzu im
internationalen Forschungsprojekt DAIMON Entscheidungshilfen entwickelt
und jetzt im Thünen-Institut in Bremerhaven vorgestellt.

Die Menge an konventioneller Munition und chemischer Kampfstoffe wird
allein in deutschen Gewässern auf 300.000 Tonnen geschätzt. Diese wurden
nach dem Krieg entsorgt, ohne sich Gedanken zu machen, welche
Konsequenzen dies für die Umwelt hat. Direkt vor den Toren Kiels zum
Beispiel befindet sich das Munitionsversenkungsgebiet Kolberger Heide –
ein Sperrgebiet, in dem rund 35.000 t Seeminen und Torpedos in maximal
zwölf Meter Wassertiefe und in Sichtweite zum Strand liegen. Munition am
Meeresgrund entwickelt auch noch Jahrzehnte nach der Versenkung eine
gefährliche Wirkung, wie ein internationales Forscherteam jetzt
herausfand: Die Ergebnisse des Forschungsprojekts DAIMON (Decision Aid
for Marine Munitions) wurden vom 5. bis 7. Februar 2019 auf der
gemeinsamen Abschlusskonferenz des Thünen- und des
Alfred-Wegner-Instituts in Bremerhaven vorgestellt.

Die Forscherinnen und Forscher haben mit großem Aufwand Proben gewonnen
und die Chemikalien analysiert, die aus den Munitionskörpern austreten.
Spuren der Munition wurden in Fischen aus Munitions-Versenkungsgebieten
nachgewiesen. Das gilt für Abbauprodukte des Sprengstoffs TNT und für
Arsen-haltige chemische Kampfstoffe gleichermaßen. Muscheln, die in der
Kolberger Heide in kleinen Netzkäfigen dem Einfluss der Munition
ausgesetzt waren, reicherten TNT-Abbauprodukte an. Damit ist klar, dass
giftige Stoffe aus den Bomben austreten und von den dort lebenden
Organismen aufgenommen werden. Darüber hinaus konnten die Forscher
feststellen, dass TNT für Muscheln giftig ist und bei Fischen das Erbgut
schädigt, was zu Tumoren führen kann. Die empfindliche Plattfischart
„Kliesche“ weist im Munitions-Versenkungsgebiet Kolberger Heide
tatsächlich mehr Lebertumore auf als anderswo. Ein Zusammenhang zwischen
lokaler TNT-Belastung und erhöhter Tumorrate liegt nahe. Die
Abbauprodukte von TNT sind ebenfalls erbgutschädigend, so dass die
Organismen selbst dann noch der Wirkung der Munition ausgesetzt sind,
wenn das schnell abbaubare TNT schon nicht mehr nachweisbar ist.

Die Ergebnisse dieser und anderer Untersuchungen gehen in praktische und
direkt anwendbare Empfehlungen für die Umweltüberwachung und für den
Umgang mit der Munition ein. Wesentliche Produkte des Projekts DAIMON
sind Handlungsanleitungen für die Risikoüberwachung und –bewertung: Eine
direkt anwendbare Methodensammlung aus der Umweltüberwachung zur
Einschätzung von akuter Gefahr für das Ökosystem durch Munition (DAIMON
Toolbox) sowie ein webbasiertes System (Decision Support System),
welches etwa Politikern und Behörden bei der Entscheidung helfen wird,
ob Munitionsobjekte in der Ostsee z.B. lediglich überwacht oder geborgen
werden sollen. Das System wurde während der Konferenz live demonstriert
und stand für interessierte Anwender zur Verfügung.

Die Abschlusskonferenz war eine gemeinsame Veranstaltung des
Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und
Meeresforschung und des Thünen-Instituts für Fischereiökologie. An der
Konferenz nahmen mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus
Forschung, Verwaltung, Politik und Industrie teil.

„Nachteulen“ haben mehr Albträume

"Nachteulen" haben mehr Albträume
Innere Uhr enger mit Schlafregulation verbunden als vermutet
 
Schlafende Frau: Träume mit innerer Uhr verknüpft (Foto: FlickrCC/Sarah)

Van/Innsbruck (pte027/05.09.2011/13:55) – Wer stets spät ins Bett geht, ist häufiger von Albträumen geplagt als "Morgentypen", die schon zeitig einschlafen. Das behaupten Forscher der türkischen Universität Yuzuncu Yil http://www.yyu.edu.tr in der Zeitschrift "Sleep and Biological Rhythms". "Das deutet erneut darauf hin, dass die innere Uhr noch viel enger mit der Schlafregulation und deren Störungen verknüpft ist als man bisher dachte", erklärt Birgit Högl von der Gesellschaft für Schlafmedizin und Schlafforschung http://www.schlafmedizin.at im pressetext-Interview.

Schlafstörung deutet auf Probleme

Die Forscher um Yavuz Selvi untersuchten 264 Studenten. Deren Aufgabe lautete, die Häufigkeit von Albträumen – definiert als "schlechte Träume, die Gefühlen wie Bedrohung, Angst, Schrecken oder Grauen auslösen" – auf einer Skala von null (nie) bis vier (sehr häufig) anzugeben. Der Vergleich mit den Schlafgewohnheiten zeigte, dass der Albtraum-Skalenwert bei den "Nachteulen" bei 2,10 lag, bei "Morgentypen" jedoch mit bloß 1,23 deutlich darunter.

Gründe für diesen Unterschied fand man nicht. Zutreffen dürfte allerdings, dass sich unter den Nachteulen mehr stressgeplagte Menschen befinden, so die Forscher. Naheliegend ist auch die Häufung von Patienten mit psychiatrischen oder neurologischen Erkrankungen sowie mit noch nicht erkannten Atmungsstörungen in dieser Gruppe. "Viele Patienten mit Depression sind morgens oft besonders schlechter Stimmung und kommen erst abends zu einer Aufhellung, weshalb sie oft den ‚Nachteulen‘ zugeordnet werden", erklärt Högl.

Nur Dauerqual ist bedenklich

Seltene Albträume kommen auch bei Gesunden vor, und haben wohl auch eine physiologische Funktion, betont die Innsbrucker Neurologin. "Dass man im Traum eine Bedrohungssituation nochmals durchspielt, um negative Situationen so zu verarbeiten, ist normal. Krankhaft wird es, wenn jemand ständig aus dem Traum aufwacht, dadurch schlecht schläft oder sogar Angst vor dem Einschlafen entwickelt. Dann ist eine medizinische Abklärung nötig."

Warnung vor gefährlichen Arzneimittelcocktails

London (pte/12.04.2005/12:15) – Mediziner sollten sich genau über deren
Ernährungsgewohnheiten informieren, ehe sie ihren Patienten
Arzneimittel verschreiben. Mehr als 200 Arzneimittel können giftig oder
weniger effektiv werden, wenn sie mit gewissen Lebensmitteln in
Verbindung kommen. Als besonderes Beispiel nennen die Wissenschaftler
der britischen Food Standards Agency http://www.food.gov.uk in einem
Bericht Grapefruit-Juice. Dieser kann bei einigen Präparaten zu
heftigen Reaktionen führen, berichtet BBC-Online http://news.bbc.co.uk .

Besonders gefährdet sind demnach Patienten, die bis zu zehn
verschiedene Medikamente täglich verabreicht bekommen. Damit steigt das
Risikopotenzial immens an, berichtet das unabhängige Committee on
Toxicity. Als Beispiele führen die Experten die unerwünschte
Nebenwirkung eines Versagens oraler Verhütungsmittel bei der Gabe von
Johanniskraut an. Der Gerinnungshemmer Warfarin reagiert mit
Preiselbeeren. Wissenschaftler fürchten auch, dass ein Bestandteil in
der Sojasauce zu unerwünschten Nebenwirkungen beim Brustkrebsmedikament
Tamoxifen führen kann.

Die meisten Menschen müssen sich allerdings kaum bei ihrer Diät
umstellen, wenn sie Medikamente einnehmen, so das Schlussstatement des
Berichts. Die meisten Wechselwirkungen wie etwa die verminderte Wirkung
von Antibiotika bei gleichzeitigem Genuss von Milchprodukten sowie das
Aussetzen der Wirkung von oralen Verhütungsmitteln bei der Einnahme von
Antibiotika, sind auf den meisten Gebrauchsanweisungen der Medikamente
beschrieben. Die Experten raten daher dringend, vor dem Einnehmen von
Arzneimitteln die Gebrauchsinformationen genau zu lesen.

Warnung vor gefährlichen Apps

Sicherheitsrisiko: Warnung vor gefährlichen Apps

Beliebteste
Programme geben persönliche Daten unverschlüsselt weiter
Apps: Datenschutzverstöße keine Seltenheit (Foto: flickr.com/Sean MacEntee)
Apps: Datenschutzverstöße
keine Seltenheit (Foto: flickr.com/Sean
MacEntee)

Hannover (pte002/12.03.2015/06:05) – Bei den Nutzern von
Smartphones und Tablets liegen mobile Apps weiterhin hoch im Kurs. Doch der
Großteil der Betroffenen ist sich nicht wirklich darüber im Klaren, welchem
Sicherheitsrisiko man sich dabei aussetzt. Security-Spezialisten von mediaTest
digital http://mediatest-digital.com und TÜViT http://tuvit.de haben die
aktuell beliebtesten Apps Deutschlands genauer unter die Lupe genommen. Das
Ergebnis: Alle Testkandidaten weisen drastische Sicherheitslücken auf und
übertragen etwa persönliche Daten – darunter Name, Adresse, Passwort, Standort
oder Geräte-ID – vollkommen unverschlüsselt.

"Mobile Apps sind ständige Begleiter für Nutzer von Smartphones
und Tablets", stellt mediaTest digital fest. Ihr volles Potenzial würden die
kleinen mobilen Programme in der Regel aber erst mit den verwendeten Nutzerdaten
entfalten. "Sind diese nicht ausreichend geschützt, können sie von Hackern und
Datensammlern abgefangen werden. Oft sind davon sogar die populärsten Apps in
den Stores betroffen", so die Warnung der Security-Experten.

Drei
Testkandidaten

Im Testlabor von mediaTest digital werden täglich Apps für alle
gängigen Betriebssysteme auf Datensicherheit und die Einhaltung von
Datenschutzrichtlinien des deutschen Bundesdatenschutzgesetzes geprüft. Diesmal
waren die drei beliebten Apps "DFB" (iOS), "wetter.de" (Android) und "Weight
Watchers" (Android) an der Reihe. Alle Testkandidaten wurden dabei zwar als
"hilfreich" und "nützlich", aber auch als "sicherheitstechnisch äußerst
problematisch" eingestuft.

Bei der DFB-App werden Passwort, Benutzername, Vorname, Nachname,
Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse unverschlüsselt an den App-Anbieter
übertragen. "Diese Sicherheitslücke ist leider kein Einzelfall", so die
Experten. Auch die wetter-Applikation hat es in sich: Hier werden sowohl exakte
Standortdaten als auch die eindeutige Gerätekennung IMEI ohne Verschlüsselung an
ein Werbe- und Analytics-Netzwerk übermittelt. Das gleiche Bild zeigte sich auch
bei der Weight-Watchers-App, die ebenfalls einfach die Android-Geräte-ID
preisgibt.

Aufklärung auf
der CeBIT

Angesichts der alarmierenden Testresultate wollen mediaTest
digital und TÜViT auf der diesjährigen CeBIT http://cebit.de , die vom 16. bis 20. März in
Hannover über die Bühne geht, vor allem darüber aufklären, wie Datenschutz und
Sicherheit auf mobilen Endgeräten im Unternehmensumfeld gewährleistet werden
kann. Dort spielt der Schutz von sensiblen Daten eine herausragende Rolle:
"Mobile-Verantwortliche und CIOs müssen die gewohnte Absicherung der IT mit
Firewall und Geräteverwaltung lückenlos auf den mobilen Bereich übertragen. Das
hört sich trivial an, ist aber eine Herkulesaufgabe", so Sebastian Wolters,
Geschäftsführer bei mediaTest digital.

Urlaubsgefahr Hepatitis: Auf Reisen die Leber schützen

Urlaubsgefahr Hepatitis: Auf Reisen die Leber schützen

Berlin
– In den ersten Bundesländern haben die Sommerferien begonnen, und wer
sich vom Alltag erholen möchte, reist gerne in den Süden. Beliebte
Reiseziele wie der Mittelmeerraum, aber auch die meisten tropischen
Gebiete sowie Osteuropa zählen zu den Risikogebieten für eine Infektion
mit Hepatitis A-Viren. Hepatitis A gilt als typisches
„Reisemitbringsel“. Weiter verbreitet als lange angenommen, sind zudem
Infektionen mit dem Virus-Typ E – nicht nur auf Reisen, sondern auch in
Deutschland besteht eine Infektionsgefahr. Wer einige einfache
Hygieneregeln beachtet und sich vor dem Urlaub gegen Hepatitis A impfen
lässt, verringert sein Risiko, zu erkranken, teilt die Deutsche
Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und
Stoffwechselkrankheiten (DGVS) mit.

Infektionen
mit den Hepatitis-Typen A und E verursachen eine Entzündung der Leber
und rufen Übelkeit, Erbrechen und grippeähnliche Symptome hervor. Anders
als Infektionen mit Hepatitis B oder C, die durch Blut oder
Sexualkontakte übertragen werden, heilen Infektionen mit Hepatitis A
oder E meist folgenlos aus, mitunter verlaufen sie auch unbemerkt. Eine
Gefahr für ernstere Verläufe haben Patienten mit vorgeschädigter Leber,
Schwangere, Ältere sowie Menschen mit eingeschränkter Immunfunktion.
Impfstoffe stehen gegen Hepatitis A und B zu Verfügung. Gegen Hepatitis C
und E existiert kein Impfstoff.

Hepatitis
A-Viren kommen nur beim Menschen vor und werden in der Regel fäkal-oral
übertragen: Dabei gelangen Viren, die mit dem Kot ausgeschieden wurden,
durch mangelnde Hygiene ins Trinkwasser oder in die Nahrung. „Weil die
Viren recht umweltstabil sind, kann im Prinzip jedes Obst und jeder
Salat, der durch schmutzige Hände gegangen ist, infektiös sein“, sagt
Professor Dr. med. Christian Trautwein, Direktor der Klinik für
Gastroenterologie, Stoffwechselerkrankungen und Internistische
Intensivmedizin am Universitätsklinikum Aachen und Vorstandsmitglied der
DGVS. Gerade auf Reisen sei es sinnvoll, Nahrungsmittel am besten zu
kochen oder zu schälen. Vor allem Muscheln und Austern gehören zu den
häufig mit Hepatitis A- oder auch Noroviren belasteten Nahrungsmitteln.
Da sie Nahrung aus dem Wasser filtern, reichern sich in ihnen auch die
im Wasser enthaltenen Kontaminationen an. Das Bundesinstitut für
Risikobewertung rät daher vom Verzehr roher und unzureichend gekochter
Muscheln und Austern unbedingt ab. Zwei Minuten kochen bei 85 bis 100
Grad tötet die Erreger jedoch zuverlässig ab.

Für
die nahe verwandten Hepatitis E-Viren gelten im Wesentlichen dieselben
Übertragungswege. Anders als Hepatitis A-Viren können sie sich jedoch –
je nach Subtyp – nicht nur im Menschen, sondern auch in Tieren wie
Schweinen, Wildschweinen, Rindern oder Kamelen vermehren. Während
Infektionen im Ausland hauptsächlich durch kontaminiertes Wasser
verursacht werden, gehen sie in Deutschland vor allem auf nicht
durchgegartes Schweine- und Wildfleisch zurück. „Die Diagnose von
Hepatitis E-Fällen hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen –
wobei nicht geklärt ist, ob die Fälle tatsächlich zunehmen oder eine
erhöhte Aufmerksamkeit für die Infektionen zu mehr Diagnosen führt“,
sagt Trautwein. Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben sich in
den vergangenen Jahren rund 320 000 Deutsche jährlich neu mit dem
Hepatitis E-Virus infiziert.

Eine
sorgfältige Hand- und Lebensmittelhygiene gehört zu den wichtigsten
Maßnahmen, um eine Infektion mit Hepatitis A oder E zu verhindern:

– Waschen Sie sich regelmäßig die Hände mit Seife.


Vermeiden Sie es, auf Reisen in den Süden nicht abgekochtes
Leitungswasser zu trinken. Achtung bei Eiswürfeln in Getränken: Diese
sind meist aus Leitungswasser hergestellt, das nicht abgekocht wurde.

– Achten Sie darauf, Fleisch, insbesondere Schweine- und Wildfleisch, durchzugaren.

– Auf Reisen in südliche Länder sollte Gemüse und Obst entweder geschält oder gekocht werden.

– Vermeiden Sie den Verzehr roher oder unzureichend durchgegarter Muscheln.

Diese
Maßnahmen schützen zugleich vor anderen Infektionen wie etwa
Durchfallerkrankungen. Der wirksamste Schutz vor Hepatitis A-Viren
besteht in einer Impfung. Gegen das Hepatitis E-Virus kann jedoch nicht
geimpft werden. Generell ist die Hepatitis A-Impfung für jeden
empfohlen, der in die eingangs genannten Risikogebiete reist. Impfstoffe
gibt es sowohl als Einzelvakzine als auch in Kombination mit einer
Hepatitis B- oder einer Typhus-Impfung. Bei der reinen Hepatitis
A-Impfung reichen zwei Impfstoffgaben im Abstand von sechs Monaten aus,
um mindestens zehnjährigen, womöglich sogar lebenslangen Schutz, zu
gewährleisten. „Schützende Antikörper sind aber schon rund zwei Wochen
nach der ersten Impfung vorhanden“, erläutert Trautwein. Das sei
deutlich kürzer als die Inkubationszeit von drei bis vier Wochen. Eine
Impfung sei deshalb auch noch kurz vor Antritt der Urlaubsreise möglich.

Die
Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und
Stoffwechselkrankheiten (DGVS) wurde 1913 als wissenschaftliche
Fachgesellschaft zur Erforschung der Verdauungsorgane gegründet. Heute
vereint sie mehr als 5000 Ärzte und Wissenschaftler aus der
Gastroenterologie unter einem Dach. Die DGVS fördert sehr erfolgreich
wissenschaftliche Projekte und Studien, veranstaltet Kongresse und
Fortbildungen und unterstützt aktiv den wissenschaftlichen Nachwuchs.
Ein besonderes Anliegen ist der DGVS die Entwicklung von Standards und
Behandlungsleitlinien für die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen
der Verdauungsorgane – zum Wohle des Patienten.

Prothesenhaut lässt Träger Schmerzen fühlen

Prothesenhaut lässt Träger Schmerzen fühlen

Neues Gadget ermöglicht Berührungs- wie auch Schmerzempfinden

Prothesenhaut wird an den Fingerspitzen getragen (Foto: hopkinsmedicine.org)
Prothesenhaut wird an den Fingerspitzen getragen (Foto: hopkinsmedicine.org)

Baltimore (pte022/25.06.2018/12:30) –

Forscher der John Hopkins School of Medicine http://hopkinsmedicine.org/som haben eine neue Prothesenhaut entwickelt, die Schmerz und
Berührungsintensität fühlen lässt. Die E-Haut generiert elektrische
Impulse, welche die Nerven im Oberarm stimulieren. Es handelt sich bei
der Haut um eine dünne Schicht aus Gummi und Stoff, die über den
Fingerspitzen einer Prothese getragen wird. Das neue Gadget wurde
bereits an Amputierten getestet, die den Einsatz als "belebend"
beschreiben.

Schmerz ist essenziell

Die Empfindung von Schmerz ist für vollständig
funktionierende Gliedmaßen unerlässlich, um Gefahren in der Außenwelt zu
vermeiden. "Schmerz ist natürlich unerfreulich. Dennoch ist er
essenziell und fehlt bei Prothesen, die Amputierten derzeit zur
Verfügung stehen", erklärt Luke Osborn von der John Hopkins University.

Die Sensoren der Prothesenhaut sind mit einem kleinen
Computer, der am Oberarm des Trägers angebracht ist, verbunden. Wird ein
Objekt berührt, sendet die E-Haut elektrische Signale zu Elektroden,
die sich am Ende des Oberarms befinden. Dadurch werden die Nerven im Arm
– wie bei einem Menschen ohne Prothese – stimuliert.

Natürliche Empfindungen

Je nach dem Muster der Impulse, die durch das Device
abgegeben werden, handelt es sich um ein breites Spektrum an
Empfindungen von Licht bis Schmerz, die im Gehirn als Reaktion ausgelöst
werden. "Mithilfe des sensorischen Feedbacks können wir der Hand eines
Amputierten natürliche Empfindungen ermöglichen", schildert Osborn. Bei
ersten Experimenten konnten Amputierte beim Erfassen von spitzen
Gegenständen Schmerz und bei runden Gegenständen die jeweilige
Berührungsintensität fühlen.

Beschriftungen auf Sonnenschutz verwirren Kunden

Beschriftungen auf Sonnenschutz verwirren Kunden

Experten fordern einfache und einheitliche Standards zu UVA und UVB

Beine in der Sonne: Kunden wissen oft zu wenig (Foto: pixelio.de, R. Eckstein)
Beine in der Sonne: Kunden wissen oft zu wenig (Foto: pixelio.de, R. Eckstein)

London (pte020/30.06.2015/10:30) –

Die Royal Pharmaceutical Society http://rpharms.com fordert die Einführung einheitlicher Etikettierungen bei Sonnencreme.
Hersteller sollten das gleiche Bewertungssystem nutzen. Laut einer
Umfrage unter 2.000 Briten weiß einer von fünf nicht, dass der
Lichtschutzfaktor keinen Schutz gegen alle Schädigungen durch die Sonne
bietet. Er betrifft nur die UVB-Strahlen. Ein Schutz gegen die
UVA-Strahlen wird durch Sterne gekennzeichnet. UVA-Strahlen führen zur
Alterung der Haut und Falten. UVA- und UVB-Strahlen können Hautkrebs
verursachen.

Große Unwissenheit

Der Schutz, den Sonnencremes und -lotions gegen
UVB-Strahlen bieten, die auch für das Entstehen eines Sonnenbrandes
verantwortlich sind, findet sich als Lichtschutzfaktor auf der
Verpackung. UVA-Strahlen sind jedoch laut den britischen Experten beim
Kauf von Sonnenschutzmitteln ebenfalls zu berücksichtigen. Sie dringen
viel tiefer in die Haut ein und führen zur frühzeitigen Alterung. Nur
einer von drei bei der aktuellen Studie Befragten überprüfte jedoch beim
Kauf eines Sonnenschutzes die Angaben zum Schutz vor UVA-Strahlen.

Laut der Forschungsleiterin Jayne Lawrence wissen viele
nicht, dass sich die Angaben zum Lichtschutzfaktor nur auf UVB-Strahlen
beziehen. "Die Menschen sollten sich nicht mit zwei komplizierten
Bewertungssytemen herumschlagen müssen, um zu verstehen, wie ein
Sonnenschutz funktioniert und welchen Schutz sie von einem Produkt
erwarten können. Laut Lawrence sei es an der Zeit, dass die Hersteller
eine einfache, leicht verständliche Beschreibung des gesamten
Sonnenschutzes eines Produktes anbieten: niedriger, mittlerer, hoher
oder sehr hoher Schutz."

Hautkrebs vermeidbar

Nur acht Prozent von zehn wissen, dass sich der
Lichtschutzfaktor nur auf UVB-Strahlen bezieht. Einer von vier
Teilnehmern weiß nicht, was diese Angabe bedeutet. Bei Erwachsenen mit
Kindern geben 15 Prozent zu, den Lichtschutzfaktor beim Einkauf eines
Sonnenschutzes nie zu überprüfen. Zu viel UV-Strahlung gilt laut Cancer
Research UK als die häufigste vermeidbare Ursache von Hautkrebs. 2011 im
"British Journal of Cancer" veröffentlichte Studien gingen davon aus,
dass 86 Prozent der Melanome in Großbritannien durch zu viel Kontakt mit
Sonnenlicht und zu vielen Besuchen im Solarium in Zusammenhang stehen.

Zigaretten enthalten immer mehr Nikotin

Werte seit 1997 um elf Prozent gestiegen

Boston (pte/01.02.2007/06:05) – Ganz still und leise haben die großen
US-Zigarettenhersteller die Nikotinwerte in den wichtigsten und
meistverkauften Marken erhöht. Ein Forscherteam um Gregory Connolly von
der Harvard Universität hat Anfang des Jahres erneut Zigarettenproben
im US-Bundesstaat Massachussetts untersucht. Im Vergleich zum Vorjahr
lag der Nikotingehalt um durchschnittlich 1,6 Prozent je Zigarette
höher, berichtet die Harvard School of Medical Health
http://www.hsph.harvard.edu/ . Jede Zigarette der großen Konzerne
enthielt 2005 rund elf Prozent mehr Nikotin als noch 1997.

Offensichtlich ist der Schlag der Zigarettenindustrie wohl dazu da, um
die verbliebenen Raucher noch süchtiger zu machen, schließen die
Forscher. Der US-Bundesstaat ist einer der drei Staaten, die eine
jährliche Angabe der Nikotinwerte von den Zigarettenherstellern
fordert. Die Angaben lassen sich bis 1997 zurückverfolgen. Erst im
August 2006 hatten Untersuchungen an Rauchertestgeräten ergeben, dass
die Nikotinwerte zwischen 1998 und 2004 um zehn Prozent erhöht wurden.
Besonders betroffen davon waren die drei Marken Camel, Doral und
Newport, die sich auch bei jungen Rauchern großer Beliebtheit erfreuen.
Umgekehrt argumentierten die Zigarettenhersteller damit, dass die
Nikotinwerte die schwer zu kontrollieren wären, jährlichen Schwankungen
unterliegen und keinen eindeutigen Trend aufweisen. Die Tabakhersteller
brachten dazu auch das Argument ein, dass bei einer genaueren
Gegenüberstellung der Werte zwischen 1997 und 2005 kein derart
deutlicher Zuwachs von Nikotin feststellbar wäre.

Die Argumente der Tabakhersteller konnten von den Experten der Harvard
School of Medical Health http://www.hsph.harvard.edu/ allerdings
widerlegt werden. Die Werte, die in so genannten Rauchmaschinen und in
der Konzeption der Filter gemessen wurden, stiegen kontinuierlich an:
Und zwar um 1,1 Prozent jährlich zwischen 1997 und 2005 und um 1,7
Prozent jährlich im Zeitraum 1998 bis 2004. Offensichtlich hatten alle
Zigarettenhersteller diesem Trend der Nikotinerhöhung nachgegeben –
manche mehr, manche weniger. Marlboro, die am meisten verkaufte Marke
war eine der wenigen, bei der keine Nikotinerhöhung festgestellt werden
konnte.

Der fatale Hintergrund der Geschichte: Untersuchungen im Humanbereich
haben gezeigt, dass eine vermehrte Aufnahme von Nikotin auch die Sucht
nach der Droge Nikotin fördert. Erhöhte Nikotinwerte im Tabak führen
nämlich auch dazu, dass der Raucher mehr von dem Nervengift zu sich
nimmt.

Weihnachtliche Allergierisiken

fzm – Pollenallergiker können aufatmen: Für sie hat die erholsamste Zeit des Jahres begonnen. Als letztes Allergen der Saison ist nun auch das Traubenkraut verblüht, und in normalen Wintern ist nicht vor Mitte Februar mit den ersten Frühblühern zu rechnen. Wenn Patienten mit allergischen Beschwerden in die Praxis kommen, sollten Mediziner jedoch auch in den nächsten Wochen an pflanzliche Auslöser denken, rät Christiane Bayerl. "Sowohl der Weihnachtsstern als auch der Weihnachtskaktus können bei manchen Menschen Allergien hervorrufen", schreibt die Direktorin der Wiesbadener Klinik für Dermatologie und Allergologie in der Fachzeitschrift "Aktuelle Dermatologie" (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2007).

Manch Allergiegeplagter kann der Adventszeit aber auch aus anderen Gründen nicht völlig entspannt entgegenblicken. Nüsse haben jetzt Hochsaison, sowohl pur genossen, als auch versteckt in zahlreichen Plätzchen und anderem weihnachtlichen Gebäck. Besonders tückisch sind Spuren von Nusseiweiß, die in zunächst eher unverdächtig erscheinenden Lebensmitteln wie Schokolade enthalten sein können. "Nüsse zählen zu den häufigsten und bekanntesten Allergenen", sagt Christiane Bayerl, "Schätzungen zufolge leidet rund jeder hundertste Bundesbürger unter einer Allergie auf Baumnüsse". Dabei gebe es zwei Gruppen von Kreuzallergien: Menschen, die auf Walnüsse allergisch sind, vertragen häufig auch keine Pecannüsse oder Haselnüsse; manch anderer Haselnussallergiker reagiert dagegen eher auf Cashewkerne, Paranüsse, Pistazien und Mandeln.

Während Unverträglichkeiten gegenüber Nüssen und Gewürzen recht häufig sind, ist anderen Allergenen wesentlichen schwerer auf die Spur zu kommen. Wie Bayerl berichtet, können allergische Symptome auch von Pektin verursacht werden, einer Substanz, die aus Früchten und Fruchtschalen gewonnen wird und sich zuweilen in Plätzchenrezepten findet. Ebenso unerwartet können die weihnachtlichen Genüsse für die Menschen getrübt werden, die an einer Latex-Allergie leiden: Manche Schokoladen- oder Keksverpackungen sind mit latexhaltigen Klebstoffen fixiert.

Wer auch dem verstecktesten Allergen ausweichen möchte, dem empfiehlt es sich, die Weihnachtsplätzchen selbst zu backen – da weiß man, was drin ist, und es macht jede Menge Spaß!
C. Bayerl
Allergie unter dem Weihnachtsbaum.
Aktuelle Dermatologie 2007; 33 (11): S. 401

Alle 10 Sekunden eine neue Schad-App!

Alle 10 Sekunden eine neue
Schad-App!

G DATA sieht bei aktuellen
Android-Malware-Zahlen wachsende Bedrohungslage.

IT-Sicherheit und Android
dürfen sich 2018 nicht mehr ausschließen. Google hat bereits die Weichen
gestellt und will wichtige Updates schneller an Nutzer ausliefern und so
Sicherheitslücken zeitnah schließen. Die Gefahr eines Mobile-GAU wächst. Allein
in Deutschland nutzen rund 65 Prozent ein Smartphone mit Android-Betriebssystem
(Quelle: Statcounter). Diese zunehmende Bedrohung sehen auch die G DATA
Sicherheitsexperten bei den aktuellen Malware-Zahlen. Allein im ersten Quartal
entdeckten die Analysten 846.916 neue Android-Schadprogramme. Rund 12 Prozent
mehr als im ersten Quartal des Vorjahres.

Im ersten Quartal 2018
entdeckten G DATA Analysten 846.916 neue Android-Schadprogramme. Für das
Gesamtjahr rechnen die Experten mit rund 3,4 Millionen neuen Schad-Apps.

Täglich durchschnittlich 9.411
neue Schad-Apps für das beliebte Android-Betriebssystem erkannten die G DATA
Sicherheitsexperten im ersten Quartal 2018. Das heißt: Alle 10 Sekunden
erscheint ein neues Schadprogramm. Für das Gesamtjahr 2018 rechnen die G DATA
Analysten mit rund 3,4 Millionen neuen Android Schad-Apps. Die aktuellen Zahlen
belegen die zunehmende Bedrohung für Smartphone-Nutzer. Cyberkriminelle wissen
sehr genau, dass die mobilen Alleskönner längst für alle digitalen Aufgaben vom
Shoppen bis zum Banking eingesetzt werden. Die Android-Entwickler sind bemüht
alle Smartphones und Tablets besser und schneller mit wichtigen Updates zu
versorgen. Denn: Geräte auf dem aktuellsten Stand weisen durch geschlossene
Sicherheitslücken weniger Angriffsflächen für Cyberkriminelle auf.

Google zertifiziert keine Smartphones mit veraltetem Android

Ab sofort zertifiziert Google
keine Geräte mehr, die mit Android 7 („Nougat“) als Betriebssystem ausgeliefert
werden. Der Schritt überrascht nicht, da das Unternehmen bereits mit „Project
Treble“ und anderen Maßnahmen Hersteller dazu bringen will, Smartphones zeitnah
mit Updates und der neuesten Version von Android zu versorgen.

Für die Hersteller ist es sehr
wichtig, dass ihre Geräte zertifiziert sind. Nur so erhalten sie Zugriff auf
die Google Mobile Services, also allen Diensten und Apps des Unternehmens, wozu
auch der Playstore gehört. Die Anforderungen an die Hersteller, um eine
Zertifizierung zu erhalten, steht im sogenannten „Compatibility Definition
Document“. Derzeit müssen die Smartphones und Tablets hierfür mit Android 8
ausgeliefert werden. So ist sichergestellt, dass „Project Treble“ auf alle
neuen Geräten implementiert ist. Aber haben Hersteller bereits Lücken gefunden?
Ein aktueller Bericht von Sicherheitsforschern der Security Research Labs lässt
dies vermuten.

Tricksen Hersteller bei
Android-Updates?

Sicherheitsexperten kritisieren
Smartphone-Hersteller, dass sie Kunden in Bezug auf Aktualisierungen ihrer
Geräte und das installierte Android-Betriebssystem täuschen. Mehr als 1.000
Smartphones, auch Geräte namhafter Hersteller, sind betroffen, insbesondere aus
der Einsteiger- und Mittelklasse. Hierbei wird dem Nutzer angezeigt, dass das
Gerät alle erhältlichen Sicherheitsupdates habe und auf dem neuesten Stand sei,
dabei fehlen diese in Wirklichkeit.

Hersteller gehen sogar so weit
und ändern das Datum des letzten Updates, ohne tatsächlich neuen Inhalt
anzubieten. Der Nutzer bemerkt dies nicht und geht davon aus, dass sein Gerät
aktuell ist.

Es muss aber nicht immer böse
Absicht dahinterstecken. Bei einigen Herstellern können durchaus technische
Probleme der Grund für die fehlerhaften Auslieferungen von Updates sein. Auch
die verbauten Prozessoren sind entscheidend: Smartphones mit Samsung-Chips etwa
sind weitaus weniger betroffen, als Geräte mit Prozessoren von Mediatek. Der
Grund: Die Smartphone-Hersteller sind bei Patches auf die Prozessor-Lieferanten
angewiesen. Liefern die Chip-Hersteller nicht, können auch die Anbieter der
Geräte das Update nicht veröffentlichen.

Klage von
Verbraucherschützern gegen Update-Dschungel

Verbraucher vor dem Ladenregal
sind durch das Durcheinander bei Updates genauso verwirrt wie Fachleute. Käufer
sind bei Billig-Smartphones häufig bereit für einen günstigeren Preis,
beispielsweise Einbußen bei der Qualität der Kamera zu machen. Solche Daten
sind in der Produktbeschreibung einzusehen. Dort ist aber nicht zu sehen, wann,
ob oder wie lange Updates für das jeweilige Gerät erscheinen. Meist findet sich
nur ein Hinweis zur ab Werk installierten Version des Betriebssystems.

Die
Verbraucherzentrale NRW will eine Veränderung herbeiführen. Hierzu hat die
Organisation bereits im vergangenen Jahr einen Elektrofachhändler verklagt, der
ein Smartphone für 99 Euro angeboten hat. Bereits zum Zeitpunkt des Verkaufs
wies das Gerät behebbare Sicherheitslücken auf. Denn: Das veraltete
Android-Betriebssystem in der Version 4.4 („Kitkat“), welches bereits 2013 auf
dem Markt erschien, war hier installiert. Selbst nach Hinweisen des Bundesamtes
für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) 2016 hat der Hersteller nicht
reagiert. Updates für das Gerät blieben aus.

Die Verbraucherzentrale hätte
auch Google als Entwickler von Android oder den Hersteller des Mobilgeräts
verklagen können, hat sich aber schlussendlich für den Händler entschieden,
weil dieser für Verbraucher der unmittelbare Vertragspartner ist und die
Pflicht hat, Kunden über vorhandene Sicherheitslücken in einem neuwertigen
Gerät zu informieren.