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Längster Genozid der Geschichte?

(Welt der Wunder) – Amerika wurde nicht von friedlichen Siedlern erobert, sondern von Soldaten. Forscher schätzen, dass dabei 98,6 Prozent der indigen Bevölkerung der USA ums Leben kam. Wir blicken auf die unschöne Vergangenheit der USA.

Wir werden gezwungen sein, sie wie Tiere zu jagen – und sie aus den Wäldern in die Felsengebirge zu treiben“, erklärt Anfang des 19. Jahrhunderts ausge­rechnet Thomas Jefferson. Der Präsident, der als großer Indianderfreund in die Geschichte einging, enttarnt so mit nur einem Satz einen Völkermord, der über zwei Jahrhunderte systematisch hinter romantischen Wild-West-Geschichten verborgen wurde. Bis zu 18 Millionen Ureinwohnersterben allein in Nordamerika durch die gewalttätige Besiedlung des Westens. Dabei fing alles so harmlos an…
Nachdem gegen Ende des 17. Jahrhunderts immer mehr Britennach Amerika kommen, beginnen die Indianer mit den Weißen Handel zu treiben und schließen Verträge über Landnutzungsrech­te ab. Zwar brechen zwischen den Ureinwohnern und Neuankömmlingen immer wieder auch ge­walttätige Auseinandersetzungen aus, insgesamt jedoch leben die fremden Kulturen relativ friedlich nebeneinander. Das jedoch ändert sich paradoxerweise mit einem Ereignis, das in den USA heute eher mit einem Akt der Befreiung verbunden wird: der amerikanischen Unabhän­gigkeitserklärung am 4. Juli 1776 – und dem Rückzug des britischen Kolonialherren aus den USA.

Denn anders als oft dargestellt, haben die Briten nicht die Absicht, die USA zu erobern. Ganz im Gegenteil. Die britische Kolonialpolitik basiert von jeher auf dem Ansatz, Handel zu treiben. Und um die Geschäfte nicht zu stören, achtet man sogar darauf, mithilfe von Einwanderungsquoten das empfindliche Gleichgewicht zwischen Sied­lern und Eingeborenen zu halten. Die militärischen Ambitionen beschränkten sich dabei in der Regel auf die Verteidigung von wirtschaftlichen Inter­essen und die Absicherung von Handelsposten. Die Regierung der Vereinigten Staaten verfolgt dagegen seit 1776 machtpolitische Ziele – und das bedeutet: die Unterwerfung der Indianer. Während Millionen europäischeSiedler mit dem romantischen Mythos gelockt werden, sich im Westen ein besseres Leben aufbauen zu können, werden die Ureinwohnerdes Kontinents praktisch ausgelöscht.

Wofür standen die „Indian Removal Act?”
Vor allem Andrew Jackson, der 7. US-Präsident, ist ein Verfechter der ethnischen Säuberungen. Am 28. Mai 1830 unterschreibt er mit dem „Indian Removal Act“ ein Gesetz, das die Umsiedlung Tausender Indianer-Stämme erlaubt, um Territorien für weiße Siedler zu schaffen. Viele Stämme wollen jedoch ihre fruchtbare Heimat am Mississippi nicht gegen ein Stück staubige Prärie tauschen. Daraufhin reagiert die US-Regierung mit brutaler Gewalt. Die Indianer werden zusammengetrieben, in Lagern interniert und unter strenger Bewachung in ihre Reservate abgeschoben. Das passiert so unorganisiert, dass rund ein Viertel der Depor­tierten während des Gewaltmarsches ums Leben kommt – durch Hunger, Unterkühlung und Er­schöpfung.
Dieses düstere Kapitel geht als der „Pfad der Tränen“ in die Geschichte der USA ein. Folge: Als es im Jahr 1890 zum letzten sogenann­ten „Indianerkrieg“ kommt, bei dem in Wahrheit lediglich 300 unbewaffnete Lakota-Indianer dahingemetzelt werden, leben insgesamt nur noch 250.000 Indianer in den USA. Erst 1924 spricht man ihnen Bürgerrechte zu – und been­det nach 148 Jahren eine Phase der US-Geschich­te, die heute unter Historikern als längster Ge­nozid der Geschichte gilt.

Dem Stickstoff geht es an den Kragen

(pte) – Ein Metall-Organisches Gerüst, ein sogenanntes „Metal Organic Framework“ (MOF), das Stickoxide aus jedwedem Abgasstrom herausfiltert und speichert, haben Forscher der University of Manchester entwickelt. Das Gas, das die Atemwege reizen kann, lässt sich in Salpetersäure umwandeln, eine wichtige Chemikalie, deren Produktionswert im Jahr 2016 weltweit bei 2,5 Mrd. Dollar lag. Sie wird zur Herstellung von Dünger und Nylon sowie als Raketentreibstoff benötigt.

Große innere Oberfläche
MOFs sind 3D-Gebilde, die aus organischen und anorganischen Baugruppen bestehen. In ihren Poren können sie Gase speichern – und zwar große Mengen davon. Deren innere Oberfläche kann so groß sein wie ein Fußballfeld, bei einem Gewicht von lediglich einem Gramm. Das Gebilde, das Stickstofftetroxid (NO2) ansaugt wie ein Schwamm Wasser, trägt die Bezeichnung MFM-520. Das geschieht bei normalem Druck und Umgebungstemperatur. Es funktioniert sogar dann, wenn im Abgasstrom Feuchtigkeit, CO2 und Schwefeldioxid enthalten sind.

„Es funktioniert am besten bei der Temperatur, die Auspuffgase eines Autos haben“, sagt Chemiker und Studienleiter Sihai Yang. Wie sich das Material zur Entgiftung von Autoabgasen einsetzen lässt, ist allerdings noch offen. Wie die Adsorption von NO2 genau funktioniert, haben Forscher am Oak Ridge National Laboratory und am Berkeley National Laboratory mithilfe von Neutronenstreuung und Röntgenstrahlen herausgefunden. Die Umwandlung von NO2 in Salpetersäure gelingt unter Einsatz von Wasser und Luft. MFM-520 verliert auch nach mehrmaliger Nutzung seine Fähigkeit nicht, NO2 einzufangen.

Tele-Medizin für den ländlichen Raum

(DSG) – Ein Schlaganfall ist ein medizinischer Notfall – je früher Patienten die richtige Behandlung bekommen, desto größer sind ihre Chancen, bleibende Schäden zu vermeiden. In spezialisierten Einrichtungen – sogenannten Stroke Units – können sie bestmöglich versorgt werden. Wenn Kliniken im ländlichen Raum keine spezialisierten neurologischen Abteilungen haben, können telemedizinische Schlaganfallnetzwerke, Telestroke-Netzwerke genannt, eine gute Versorgung sicherstellen. Per Videokonferenz werden Schlaganfallexperten aus Neurologischen Stroke Units beratend zugeschaltet. Zur Koordination der Telestroke-Netzwerke wurde in der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) nun die Kommission „Telemedizinische Schlaganfallversorgung“ gegründet. Hier arbeiten alle derzeit 21 Telestroke-Netzwerke zusammen.

„Die Tele-Stroke-Units gewährleisten eine hochwertige Versorgung von Patienten in Krankenhäusern, die nicht selbst über neurologische Abteilungen verfügen“, sagt Professor Dr. med. Armin Grau, 1. Vorsitzender der DSG. „Rasche telemedizinisch getroffene Entscheidungen können von essentieller Bedeutung für die Patienten sein, da die schnelle Therapieeinleitung den Betroffenen hilft, die Erkrankung ohne dauerhafte Einschränkungen – wie Sprachstörungen oder Lähmungen – zu überstehen.“

Der Sprecher der Kommission, Priv.-Doz. Dr. med. Christoph Gumbinger, Oberarzt in der Neurologie und Poliklinik am Universitätsklinikum Heidelberg, betont: „Durch die Einführung neuer katheterbasierter Schlaganfalltherapieverfahren sind die Bedeutung und die Anforderungen an die telemedizinische Schlaganfallakutbehandlung nochmals gestiegen.“ Deshalb tauschen sich die Telestroke-Netzwerke nun enger aus, um die Herausforderungen optimal bewältigen zu können. So verfügen beispielsweise nicht alle Einrichtungen über hinreichende technische Kapazitäten, um die notwendige schnelle Bildübertragung bereitzustellen, die für eine rasche Entscheidungsfindung so entscheidend ist. Die Strukturen in verschiedenen Bundesländern sind uneinheitlich, was die Sicherstellung der hohen Standards, die die telemedizinische Schlaganfallbehandlung erfordert, erschwert.

Ein weiteres Problem spricht Professor Dr. med. Heinrich Audebert, Direktor der Klinik für Neurologie mit Experimenteller Neurologie an der Charité Berlin und Vorsitzender der Arbeitsgruppe Finanzen der Kommission Telemedizinische Schlaganfallversorgung, an: „Deutschlandweit besteht ein Flickenteppich, was die Finanzierung der Telestroke-Netzwerke angeht. Trotz politischer Zusagen, die Telemedizin fördern zu wollen, existiert weiterhin eine Unterfinanzierung vieler Netzwerke.“ Eine mögliche Konsequenz daraus seien Qualitätseinbußen, da dann nur Teilaspekte des Tele-Stroke-Unit-Konzeptes umgesetzt werden könnten.

Die Mitglieder der Kommission sind sich einig, dass sie gemeinsam die telemedizinische Schlaganfallbehandlung verbessern können. Der DSG-Pressesprecher Professor Dr. med. Wolf-Rüdiger Schäbitz, gratulierte der Kommission zur Aufnahme ihrer Arbeit. „Es ist ein positives Signal, dass nun alle Telestroke-Netzwerke zusammenarbeiten, um die Chancen der Telemedizin für die Schlaganfallbehandlung in Deutschland voll auszuschöpfen, was zudem eine Vorbildfunktion für die Telemedizin insgesamt hat.“ Die telemedizinische Versorgung sollte nach Ansicht der DSG-Experten ein Wegbereiter für die flächendeckende Etablierung von Neurologischen Stroke Units auch in ländlichen Regionen sein.

23.11.2019 Aggressive Demonstrationen – weltweit ?

Unsere freiheitliche Demokratie muss das offenbar aushalten, aber wo führt das hin ? Ein Wort zu den Nebenwirkungen und Risiken. Im Grundgesetz verankert ist nur das friedliche demonstrieren. Aber viele Demonstranten nehmen einfach die zerstörerische Variante hin.

Einer der Ursachen liegt darin, dass die Presse dann nach dem Motto „Bad news are good News“ = schlechte Nachrichten sind gute, erst dann darüber berichtet, wenn geprügelt wird oder sogar gestorben. Je mehr Leichen den Weg pflastern umso besser. Das steigert den Umsatz, egal welche Ziele die Demonstranten vorgeben. Und die Justiz spielt mit.

Heute beispielsweise darf die faschistische NPD eine Demonstration durchführen in dem Journalisten mit Namen und Herkunft gebrandmarkt werden. Die Polizei die das verbieten wollte wurde von dem zuständigen Gericht überstimmt. Gegendemonstrationen und gegebenenfalls Prügeleien sind nicht auszuschließen.

Ich denke dass hier der Gesetzgeber gefordert ist. Ob links oder rechts, die Methoden sind die gleichen. Und damit die Verfolgung umso schwieriger ist, wird vermummt auf Teufel komm raus. Bezeichnend dafür ist der schwarze Block, der sich zum Ziel gemacht hat, möglichst bei vielen Demonstrationen Remmidemmi zu machen. Und je länger die gewünschte Revolution ausbleibt umso aggressiver wird draufgehauen.

Der Rechtsstaat ist in Gefahr, weil auch die Polizei praktisch hilflos ist, und wenn sie mit gleichen Mitteln antwortet, dann ist das wieder ein gefundenes Fressen für die Presse.
Mag sein, dass die Verhältnisse beispielsweise in Südamerika und Hongkong so etwas rechtfertigen, z.B. gegen Korruption oder schreiende Ungerechtigkeiten zu demonstrieren, aber bei uns?

Ich möchte hier nicht von den Aktionen gegen die Atomkraftwerke und deren Folgen sprechen, aber die davon angestrebten Ziele sind durchaus diskussionswürdig. Es wird behauptet, dass diese viel zu gefährlich sind. Stimmt, aber die abgebrannten Kernstäbe zu lagern ist genauso gefährlich. Und eine passende Lagerstätte für diesen Atomabfall wird in Deutschland niemals gefunden werden.

Noch diffuser sind die Ziele die die französischen „Gelbwesten“ mit ihren Protestaktion anstreben. Die wollen wieder zurück zur französischen Revolution, aber bekanntermaßen frisst die Revolution immer ihre Kinder. Erst in fünf bis zehn Generationen könnte möglicherweise daraus ein Vorteil erwachsen. Hauptsache die Regierung muss weg, dabei hat die Bewegung Immanuel Marco durchaus eine Chance verdient. Mit links oder rechts Ideologien lässt sich heute kein Staat mehr sanieren.
Oft spülen solche Verhältnisse den Mob aus der Reserve und dann wird geplündert koste es was es wolle. Und die Presse hat wieder ihre Stories.

Dieser Beitrag, soll wenigstens ein wenig die Diskussion anregen. Es ist die Aufgabe der Politiker über ihren eigenen Tellerrand zu schauen. Noch sind die Verhältnisse in Deutschland erträglich, aber was wird sein wenn die wirtschaftlichen Verhältnisse sich verschlechtern und der Wohlstand schwindet ? Müssen wir uns dann unseres Lebens nicht mehr sicher sein ? Die Auseinandersetzungen zwischen Kurden und Erdogan-Türken auf deutschem Boden verheißen z.B. nichts Gutes.

Folge 47. Mit Vernunft in die Zukunft, oder ?

17.11.2019 Warum wird die Klimarettung scheitern?

Ich möchte nicht die Bevölkerungsexplosion in den nächsten 50 Jahre dafür verantwortlich machen.
Aber wenn selbst das umweltschutzwillige Deutschland nicht in der Lage ist zielführende Maßnahmen zu ergreifen, dann fragt man sich wo das irgendwo in der Welt funktionieren sollte. Und das, trotz zukünftigem Abbau von Hunderttausenden von Arbeitsplätzen in der deutschen Industrie, die derzeit noch Weltgeltung besitzt.

Das Augenmerk der Politik lag weitgehend auf dem Verkehrssektor. Den kann man allerdings allein nicht für die CO2 Misere verantwortlich machen aber insbesondere nicht der Bereich unserer privaten Autos.

Summa summarum sind also wir Bürger mit unserem privaten Mobilitätsbedürfnis bestenfalls mit 6 bis 8% am CO2 Ausstoß in Deutschland verantwortlich. Das hochgelobte reine Elektroauto mit der großen und schweren Batterie, hat eine solch schlechte Ökobilanz, dass diese Einführung niemals zur Klimaverbesserung beitragen wird. Aber es wird als Heilsbringer gehandelt und mit Milliarden Subventionen versehen. Es ist völlig unpraktisch und selbst mit besserer Infrastruktur wird es keinen Durchbruch erzielen. Allerdings bin ich durchaus ein Anhänger der Elektromobilität jedoch in Form von einer Hyper-Hybrid-Version, mit einem kleinen Lade-Motor, ohne Getriebe und nur einem Viertel der Batterie. Diese besondere Art des Hybrid kann auch mit regenerativen Treibstoff betrieben werden und zu Hause wenn die Infrastruktur vorhanden ist wie ein reines Elektroauto jederzeit geladen werden.

Aber das allein löst nicht die CO2 Problematik, denn demgegenüber steht der Energiebedarf zum Heizen und Kühlen unserer Häuser und Gebäude. Dieser ist mit einem Anteil von über 40% am CO2 Ausstoß beteiligt.
Wenn diese hohen Subventionen im Verkehrssektor in diesem Gebäudebereich geflossen währen, dann gäbe es kein Problem, die CO2 Grenzwerte der Zukunft einzuhalten.
Es gibt nämlich mittlerweile Möglichkeiten mit Hilfe kreativer Technik, dieses ohne Verlust an Behaglichkeit und Selbstbeschränkung zu erreichen.

Natürlich spielen da auch regenerative Energien eine sinnvolle Rolle, aber nicht nur, Wärme- und Kälteisolation von Fenstern und Wänden, aber auch Wärmerückgewinnung durch preiswerte Lüftungsventilatoren helfen enorm mit.

In meinem folgenden Beitrag weise ich auf eine besonders kreative und verblüffende Technik hin, die enormes CO2 Einsparpotential besitzt. Es ist kaum zu glauben, als Energiespeicher fungiert dort der Prozess des Einfrierens von Wasser also ein großer Behälter mit Eis. Über eine Wärmepumpe, die übrigens auch mit Gas betrieben werden kann und dann noch effizienter ist, lassen sich nachhaltig private Häuser oder auch große Gebäudekomplexe im Winter heizen und im Sommer kühlen. Physikalisch wird dabei die hohe Gefrier- bzw. Erstarrungsenergie und umgekehrt wieder die Energie zum Schmelzen (Verflüssigungsenergie), für das Energiespeichersystem genial ausgenutzt. Viel Spaß

Folge 46 . Mit Vernunft in die Zukunft, oder?

Wem die Funktionsweise des Energie Eis Speichers interessiert, dann klicken Sie hier.
Unter etlichen Videos habe ich das herausgesucht das den geringsten Werbeanteil besitzt.

Hier noch ein interessanter Beitrag aus der Deutschen Welle zum Unsinn des Elektroautos.

Heizen mit Eis – Energiequelle der Zukunft ? Mit Video

Unten finden Sie ein sehr anschauliches Video

Besonders innovativ ist die Nutzung eines Eisspeichers als Energiequelle. Dabei handelt es sich um eine Zisterne mit eingebauten Wärmetauschern, die im Garten vergraben und mit normalem Leitungswasser gefüllt wird.

Auf dem Dach des Hauses werden spezielle Solar-Luftabsorber angebracht, die Wärme aus der Umgebungsluft sowie aus der solaren Einstrahlung sammeln und sie dem Eisspeicher zuführen. Darüber hinaus bezieht der Eisspeicher Wärme direkt aus dem Erdreich.

Kristallisationsenergie zum Heizen nutzen
Wird über die Solar-Luftabsorber nicht genügend Energie bereitgestellt, so entzieht die Wärmepumpe dem in der Zisterne gespeicherten Wasser die zum Heizen und zur Warmwasserbereitung benötigte Energie. Sinkt die Temperatur dabei innerhalb der Zisterne auf den Gefrierpunkt, wird die Vereisung des Wassers zur weiteren Energiegewinnung genutzt – daher der Name Eisspeicher. Beim Übergang von Wasser zu Eis wird genauso viel Kristallisationsenergie frei, wie man für den umgekehrten Prozess – das Auftauen – benötigt. Bei der für Einfamilienhäuser üblichen Größe des Eisspeichers von zehn Kubikmetern Wasserinhalt entspricht das dem Energiegehalt von ca. 120 Litern Heizöl. Während jedoch Heizöl für die Wärmeerzeugung vollständig verbraucht wird, steht der Wasserinhalt des Eisspeichers durch Regeneration mit Energie aus Sonne und Luft nahezu unbegrenzt als Wärmequelle zur Verfügung.

Umweltbewusst und wirtschaftlich
Energiebewusst leben und Heizkosten sparen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Das auch aus gutem Grund, denn Heizung und Warmwasser machen in deutschen Haushalten zirka 70 Prozent des Energieverbrauchs aus. Deshalb entscheiden sich immer mehr Bauherren und Renovierer für die Kombination verschiedener regenerativer Energiequellen.

Primärquellenspeicher als Alternative zu Erdsonden und Erdkollektoren
Wärmepumpen haben seit einigen Jahren im Mix der jährlich installierten Wärmeerzeuger einen festen Platz eingenommen. So war 2010 jedes zehnte neu eingebaute Heizgerät eine Wärmepumpe. Das Eisspeicher-Konzept für die Erschließung und Nutzung der Naturwärme macht jetzt den Einsatz dieser Technologie noch attraktiver.

2019/11/18 Wissenschaftsjournalistisches Seminar an der Universität Freiburg

Das University College Freiburg und das Studium generale laden alle Interessierten zum Vortrag „Wissenschaftsjournalismus und Demokratie“ von mir ein.
Wann: 18.11.2019, 20:00 Uhr
Wo: Alte Universität, Hörsaal 1, Eingang Brunnenstraße, 79098 Freiburg

Vorbereitungstext zu meiner Vorlesung im Rahmen des Wissenschaftsjournalistischen Kurses an der Universität Freiburg:

Prof. Sabine Rollberg hatte mich für den 18. November 2019 dazu eingeladen
Einen guten Überblick über mein journalistisches Denken können interessierte Studenten und Besucher meiner Homepage im folgenden Text zusammengefasst erfahren.

Insbesondere möchte ich aufmerksam machen auf die Buttons: ‚Gedanken zur Zeit‘, aber auch ‚Lexikon der Wissenschaft‘, die viele Berichte der letzten 5 Jahre enthält und noch weiter zurück, denn ich unterhalte diese Seite seit mehr als 14 Jahren.
Vielleicht ist auch die Rubrik ‚Wissenschaft soeben eingetroffen‘ interessant, darein kommen sämtliche Beiträge, die mir als Journalist regelmäßig zugesendet werden und die ich auswähle und ggf. redaktionell überarbeite. Das sind immer nur 20 Artikel, aber im Überlauf geraten die dann in die Rubrik ‚Lexikon der Wissenschaft‘. An der Aktualisierung arbeite ich täglich über drei Stunden – ganz unter dem von mir selbst gesetzten Motto: ‚Wissen darf niemals nur Herrschaftswissen werden‘.

Als Redakteur, der die Redaktionsgruppe ‚Naturwissenschaft und Technik‘ am 01.01.1070 gegründet hat, wollte ich von Anfang an eher bildungsarme Schichten erreichen. Wohlwissend, dass in der Demokratie jede Stimme zählt und ich diesem Massenkommunikationsmittel Fernsehen die Aufgabe zuwies, den Zuschauern wenigstens die Notwendigkeit und Nutzen von Wissenschaft und Technik näher zu bringen. In diesem Zusammenhang schuf ich die Sendeform ‚Hobbythek‘, sozusagen als trojanisches Steckenpferd, dies zu vermitteln.

Heutzutage werde ich fast immer nur damit konfrontiert, aber selbstverständlich stand auch die Vermittlung von Wissenschaft und Technik in anderen Sendeformen im Vordergrund, z. B. größere Serien wie 1970 ‚Energie die treibende Kraft‘ (13 Folgen) – mein Erstlingswerk in Featureform, in dem ich zum ersten Mal den Begriff ‚Nachhaltigkeit‘ erwähnte. Im nächsten Jahr folgte ‚Elektronik, eine Einführung‘ (mein Debüt als Moderator), in der ich den Übergang von der elektronischen Röhre zur Halbleitertechnik darstellte. Das Begleitbuch hat – inkl. Taschenbuchausgabe – über 600.000 Auflage erreicht.

Das digitale Zeitalter eröffnete ich schon 1973 mit der Sendereihe ‚Einführung in die Digitaltechnik‘ – ebenfalls von mir moderiert und vom VDI mit 4 Wochenendseminaren begleitet. Sie wurde in sämtlichen 3. Programmen mindestens 150 Mal wiederholt. Auch hierzu existierte ein Begleitbuch, welches ca. 200.000 mal verkauft wurde.
Weitere Sendereihen finden Sie auf meiner Homepage, z. B. ‚Die Welt des Schalls‘, ‚die Welt des Fernsehens‘ usw.

1975 bekam ich einen Sendetermin im 1. Programm der ARD (60 Min.) unter dem Titel ‚Aus den Augen in den Sinn‘ über optische Täuschungen. Die Publikumsresonanz übertraf sämtliche Erwartungen. Leichtsinnigerweise bot ich ein Begleittext an, welches von 40.000 Zuschauern angefordert wurde. Gott sei Dank erklärte sich mein damaliger Verlag (VGS Köln), den Druck und den Versand durchzuführen, denn in meinem Redaktions-Etat war das nicht vorgesehen.

Diese extreme Resonanz gab mir den Mut, die Hobbythek (sie ging im Dezember 1974 auf Sendung) ebenso mit schriftlichem Begleitmaterial, den sogenannten ‚Hobbytips‘, auszustatten – allerdings nur gegen Einsenden eines adressierten und frankierten Rückumschlags. Es ist kaum glaublich, 20 Mio. dieser gedruckten ‚Hobbytips‘ wurden in den 30 Jahren der Ausstrahlung angefordert. Nebenbei bemerkt: Das Öffnen und Eintüten der ‚Hobbytips‘ in die zugesandten Umschläge erfolgte In der Kölner JVA – dem sogenannten Klingelpütz‘ von Häftlingen, die zwar ganz selten, aber gelegentlich einen Kassiber herausschmuggelten.

1975 erfolgte in der ARD die von mir moderierte Sendung ‚Keiner raucht für sich allein – Raucher und Nichtraucher im blauen Dunst‘. Das war wohl der nachhaltigste Beitrag, denn alles, was wir damals darstellten, führte 25 Jahre später fast 100%ig zum gesetzlichen Verbot und zur Ächtung des Rauchens in der Öffentlichkeit.

Erwähnen möchte ich noch die Sendung – 1978 ebenfalls im 1. Programm – unter dem Titel ‚Intelligenz in Miniatur – Mikroprozessoren revolutionieren die Technik‘,. Für sie erhielt ich im darauffolgenden Jahr den damals einzig vergebenen Preis für Wissenschaftsjournalismus, den Batelle-Preis, der mit 10.000 DM dotiert war. Die Sendung beschrieb, was letztlich zum Erfolg der digitalen Technik geführt hat, den Ersatz von Hardware durch Software durch immer mehr und größere Kapazität der Informationen verarbeitenden Mikroprozessionen. Das betrifft sowohl die CPU, das logische Gehirn jeden Computers und Smartphones usw. und die enorme Entwicklung der Informations-Speicher. Bekanntlich lassen sich heutzutage auf einen Silizium-Chip, nicht größer als ein Daumennagel, über 500 Gigabit sicher abspeichern.

Anschließend entwickelte ich die ‚Wissenschaftsshow‘, eine neue Form unterhaltender Präsentation von Inhalten mit aktuellen Themen. Da die Arbeit überhand nahm, stellte ich zu meiner Unterstützung Ranga Yogeshwar ein. Er sollte anfangs nur Nachrichten aus der Wissenschaft sammeln, weil in meinem Etat das Geld fehlte, um teure Nachrichtenagenturen zu nutzen. Nach etwa drei Jahren bat ich ihn, mit mir gemeinsam die ‚Wissenschaftshow‘ zu moderieren, weil ich sehr früh sein Talent erkannte.

1990 übernahm ich zusätzlich – als Alexander von Cube in Pension ging – die Sendereihe im 1. Programm ‚Bilder aus der Wissenschaft‘, die Themen finden Sie auf meiner Homepage inkl. zwei extrem erfolgreicher Sendungen mit dem Titel ‚Der Sonne eine Chance‘, die seinerzeit bewies, dass vor allen Dingen in unseren Gebäuden mit der Energie geaast wurde und man diese Verluste mit technischer Intelligenz auf mindestens nur 5% reduzieren könnte. Die Architekten hielten mich für verrückt und meinten, das sei viel zu teuer. Vor 10 Jahren habe ich dann, weil die damals nicht absehbare Fotovoltaik hinzu kam, ganz persönlich zwei Energie-Plus-Häuser für mich und meine Familie realisiert. Übers Jahr berechnet gebe ich elektrische Energie ins Netz ab, so dass ich summa summarum inkl. Heizung und Stromverbrauch CO2-neutral lebe.

Diese Umweltsensibilität gilt übrigens für alle meine – manchmal sehr persönlich gefärbten – Beiträge. Die vielen Tipps – inkl. die für die Gesundheit – die ich verbreitete, habe ich auch persönlich sehr gut verwerten können. Wahrscheinlich verdanke ich dieser Tatsache meine im Sinne des Alten Testaments biblisches Alter von derzeit 83 Jahren körperliche und geistige Fitness. Tipps dazu finden Sie auch auf meiner Homepage und meinem Facebook-Auftritt

Als Homopolitikus beteilige ich mich insbesondere an Diskussionen rund um politische und ökologische Ideologien im Sinne einer liberalen Demokratie. Das gilt sowohl für Veranstaltungen, zu denen ich als Referent eingeladen werde, als auch für meine eher kabarettistischen ‚Pützmunter-Shows‘. Aber wirksamer sind meine Auftritte in den neuen sozialen Medien: Zunächst Facebook, indem ich niemals private Informationen poste, sondern immer nur, wenn mir extreme Widersprüche in Politik, Technik und Umwelt auffallen. Mich ärger vor allen Dingen, dass regelmäßig Nebenwirkungen und Risiken keine Berücksichtigung bei Gesetzgebung, Forderungen politischer Parteien und NGOs finden. Mit meiner offiziellen Seite bei Facebook informiere ich regelmäßig über 49.000 Abonnenten und erziele oft eine Reichweite von über 1 Mio. Facebook-Freunden. So nebenbei gesagt, das erspart mir den Psychiater.

Ihr Jean Pütz

09.11.2019 Es lebe die Freiheit ! Live von der Pützmunter-Show in Koblenz

Danke an die Bürger der DDR die seinerzeit den Mut hatten sich gegen ein Unrechtssystem aufzulehnen.
Was sagt uns das heute?

Politische Systeme die auf Kommunismus oder Faschismus aufbauen sind extrem instabil. Sie nehmen den Menschen jeglichen Entscheidungsspielraum. Nur mit unmenschlichen Sanktionen sind sie auf die Dauer aufrechtzuerhalten, aber irgendwann lassen sich die Bürger das nicht mehr gefallen, sie lehnen sich auf, oder die Verhältnisse landen im schlimmsten Fall in einem Weltkrieg.
Das ist doch heute noch die große Gefahr. Kriege waren oft in der Vergangenheit ein übliches Mittel um die Bürger nach innen zu disziplinieren, „Wer nicht für mich ist, ist gegen mich“ und der hat keine Existenzberechtigung.

Autokraten aller Länder nutzen auch heute noch dieses Mittel wie die Geschichte beweist. Hass schüren und ausgrenzen, das ist das Wundermittel dieser Verbrecher. Die waren Helden der Geschichte, sind diejenigen die den Mut und die Zivilcourage aufgebracht haben sich dagegen aufzulehnen. „Sie leben hoch“ die Bürger der damaligen DDR den das gelungen ist. Vergessen dürfen wir aber auch nicht diejenigen die das mit ihrem eigenen Leben oder mit langjährigen Gefängnisstrafen bezahlt haben.

Das sollten sich alle insbesondere die jungen Menschen hinter die Ohren schreiben, die wieder glauben das Wunschdenken in Richtung Faschismus oder Kommunismus, aber auch übertriebene grüne Ideologien eine Lösung der heutigen Probleme darstellen.
Gleichzeitig appelliere ich aber auch an die Regierungen aller demokratischen Länder und an deren Parlamentarier: Wenn ihr ein Gesetz verabschiedet, dann bedenkt stets auch die Nebenwirkungen und Risiken. Wer das vernachlässigt landet im Populismus.

Folge 47. Mit Vernunft in die Zukunft, oder ?

06.11.2019 Meinungsfreiheit in Deutschland ?

Müssen wir uns wieder auf die drei Affen gefasst machen ? „Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen“…

Dass dies mittlerweile so weit wäre, behauptet die AFD. Nun habe ich da meine eigenen Erfahrungen gemacht. Mein letzter Kommentar hier bei Facebook hat offenbar die Bürger aktiviert die glauben sie würden mit ihrer AFD Affinität ausgrenzen.

Dabei habe ich nicht sie persönlich angesprochen sondern nur die Verhältnisse in Thüringen, bei denen man eine gewisse faschistische Affinität nicht leugnen kann.
Die Wehleidigkeit scheint mittlerweile so überhand zu nehmen, dass sie glauben sie müssten bei auch nur dem kleinsten Widerspruch, teilweise in langen schriftlichen Erörterungen, widersprechen. Es waren über 400 dieser Kommentare und ich möchte mich hiermit offiziell entschuldigen dass ich nicht jedem antworten kann. Aber signifikant ist das schon. Da schweigt des Sängers Höflichkeit.

Dass allerdings der Zuspruch andersdenkender Facebook Freunde bei weitem überwiegt – das sieht man an den über 500 Icons von Daumen hoch bis Herz.

Trotzdem hat mich das Thema „Meinungsfreiheit“ nicht ruhen lassen und so habe ich ein tolles Interview im Deutschlandfunk gefunden.
Ich kann das vor allen Dingen jedem empfehlen der glaubt unsere Demokratie wäre durch Mangel an Meinungsfreiheit in Gefahr.

Klicken Sie einfach Hier und gönnen Sie sich die Viertelstunde.

Herzlichst ihr Jean Pütz

90 Jahre TELI und wer Jean Pütz den Psychiater ersetzt …

(TELI) – Die Jubiläumsveranstaltung am 6. November 2019 ist eine gute Gelegenheit, um darüber zu spekulieren, wie die TELI auch in Zukunft mithelfen kann, die öffentlichen Debatten noch intensiver zu bereichern, die nach Wegen aus perfekten Problemen suchen. Perfekte Probleme sind solche, die schlimmer werden, wenn man sie zu lösen versucht.

Die enorme Technikaffinität der Gesellschaft wird überschattet, vielleicht sogar untergraben von Geschäftsmodellen und politischen Praktiken, die den Nutzen von Technik vielfach fragwürdig, ja sogar gefährlich erscheinen lassen. Es sind diese wirtschaftlichen Verwertungszwänge, die den Nährboden für Mythen, Verschwörungstheorien und sogar Lügen bilden.

Genau da sieht die TELI ihre Aufgabe, den Menschen zu helfen, über selbst gezogene Horizonte weit hinauszudenken und die Möglichkeiten von Technik, aber auch die Grenzen ihrer Verwertung aufzuzeigen.

Einst wurde die TELI als Gesprächsraum für Technikjournalisten und Pressesprecher von damals besonders innovativen Unternehmen gegründet. Doch seitdem hat sich die TELI zu einer populären Dialogplattform entwickelt, deren Mitglieder auch eigenständig wissenschaftliche und technische Fakten in Medien und der Öffentlichkeit verbreiten. Sie verliert dabei nie die kritische Würdigung neuer Entwicklungen aus den Augen. Das ist eine Rolle, die sie sich bereits vor Jahrzehnten zugedacht hat, lange vor theoretischen Überlegungen zu Technikfolgenabschätzungen (https://www.teli.de/die-teli/ziele/).

Konsequenterweise sind die Mitglieder der TELI inzwischen keineswegs nur Journalisten, Pressesprecher und Kommunikatoren, sondern auch aktive Forscher und kritische, interessierte Laien. Geschuldet ist diese Öffnung natürlich auch den dramatischen Wandlungen in der Medienwelt und in der Forschungslandschaft.

Die vier Protagonisten auf dem Podium der TELI-Jubiläumsveranstaltung am 6. November 2019 sind in den gesellschaftlichen Debatten über Wissenschaft, Forschung und Technik halb so lange aktiv, wie die TELI jetzt alt ist. Sie erfuhren, wie es dazu kam, dass die Welt mit Klimawandel, Umweltverschmutzung, steigender Armut und unbehandelten Krankheiten aus dem Ruder lief – obwohl das Wissen seit vielen Jahrzehnten allgemein bekannt und weit verbreitet ist. Aus dieser Erfahrung heraus können sie vielleicht aber auch Wege aufzeichnen, komplexe Probleme zu lösen, wobei es für komplexe Probleme eben auch keine einfachen Lösungen gibt.

Kommen Sie also zum Empfang aus Anlass des 90-jährigen Bestehens der TELI am 6. November 2019, lassen Sie sich inspirieren und lernen Sie anregende Menschen kennen – und feiern Sie mit

Jean Pütz, das prominenteste TELI Mitglied, blickt uns im aktuellen Stern aus seinem Gartenstrandkorb entgegen. Genau so, wie wir ihn 30 Jahre lang in der WDR-Hobbythek kennengelernt haben, mit Einstein-Zottelkopf und markantem Schnauzer.

Der heute 82-Jährige, mit dessen Kult-Sendung  („Ich hab da mal was vorbereitet“) viele von uns wissenschaftlich-technisch sozialisiert worden sind, ist wie eh und je umtriebig wie kein Anderer.

Im Stern (#30/2019) steht er zu seinem lebenslangen Credo, authentisch zu bleiben – und in seinem Kölschen Sing-Sang seine laute Stimme gegen Öko-Missstände zu erheben. Den Diesel hält er für den effizientesten Verbrennungsmotor seit Erfindung der Dampfmaschine und viel nachhaltiger als Elektroantriebe mit der ressourcen-fressenden Akku-Technik. Die Grünen zeiht er des Wunschdenkens und einer katastrophalen Politik.

Der meinungsfreudige Mann ist einer der großen wissenschaftlich-technologischen Influencer in diesem Lande. Sein Facebook Konto, dem er täglich drei Stunden Arbeit mit neuen Debattenbeiträgen widmet, hat 40.000 Follower. „Facebook erspart mir den Psychiater“, sagt er im Stern-Interview. Wenn er die Widersprüche der Politik in sich hineinfräße, hätte er ein Problem. „Nee nee, dat muss raus!“

Seine tragende Rolle sieht er als Hofnarr. Immerhin habe er „die närrische Reifeprüfung bestanden“. „Hofnarren waren hochintelligent und befugt, dem Souverän die Leviten zu lesen. Das mache ich.“

„Dran bleiben!“, lieber Jean Pütz, rufen Ihnen die TELIaner zu. Wir brauchen mehr von Ihrem Kaliber!

Wolfgang Goede