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Dieselmotor für Wasserstoff umgerüstet – 26 Prozent effizienter

(futurezone) – Dieselmotor für Wasserstoff umgerüstet, 26 Prozent effizienter© UNSW
Forscher*innen der University New South Wales in Sydney haben einen Dieselmotor so umgerüstet, dass er mit 90 Prozent Wasserstoff laufen kann. Der Motor spart so nicht nur CO2 ein, sondern ist auch effizienter.
Das Team rund um Professor Shawn Kook verbrachte 18 Monate mit der Entwicklung des Motors. Laut den Forscher*innen können bestehende Dieselmotoren, etwa von Lkw, in der Landwirtschaft oder im Bergbau, rückwirkend auf ihr neues System umgerüstet werden.

86 Prozent an CO2 wird eingespart

Die Studie, die im International Journal of Hydrogen Energy veröffentlicht wurde, gibt eine CO2-Einsparung von 86 Prozent an. Voraussetzung ist natürlich, dass es sich beim verwendeten Wasserstoff um grünen Wasserstoff handelt, der mit erneuerbaren Energien durch den Prozess der Elektrolyse erzeugt wurde.
“Diese neue Technologie reduziert die CO2-Emissionen bestehender Dieselmotoren erheblich und könnte daher eine große Rolle dabei spielen, unseren CO2-Fußabdruck viel kleiner zu machen”, sagt Kook in einer Aussendung Die Möglichkeit, bereits bestehende Dieselmotoren umzurüsten, sei außerdem viel schneller, als auf die Entwicklung von neuartigen Brennstoffzellen zu warten.

 

Deutschland widersteht Corona – 90% besitzen Antikörper

(BMBF) – Heute wurden die Zwischenergebnisse der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten IMMUNEBRIDGE-Studie zum Immunisierungsgrad in der Bevölkerung gegen SARS-CoV-2 veröffentlicht. Die Studie wird im Rahmen des Netzwerks Universitätsmedizin durchgeführt.

Dazu erklärt Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger:

„Die Immunitätsstudie ist ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung der Corona-Datenlage. Sie zeigt, wie wichtig die Wissenschaft zur Bewältigung der Pandemie ist. Die gute Nachricht: 95 Prozent der Bevölkerung besitzen bereits Antikörper gegen das Coronavirus. Das zeigen die Zwischenergebnisse der Studie, die vom Bundesforschungsministerium mit rund drei Millionen Euro gefördert wird. Demnach ist ein Großteil der Menschen in Deutschland im kommenden Herbst und Winter moderat bis gut gegen schwere Corona-Verläufe geschützt. Dank der Studiendaten können Modelle verbessert werden, um verschiedene Pandemie-Szenarien zu simulieren. Auch diese zeigen, dass wir gut für den Herbst und Winter aufgestellt sind. Mit Blick auf den Entscheidungsspielraum der Länder heißt das: Sie müssen nur dann auf zusätzliche Schutzmaßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz zurückgreifen, falls sich eine neue, gefährlichere Variante durchsetzen sollte. Mein Dank gilt allen beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die in so kurzer Zeit eine große Forschungsleistung erbracht haben.:

IMMUNEBRIDGE-Sprecherin Prof. Dr. Sabine Blaschke, Zentrale Notaufnahme, Universitätsmedizin Göttingen, ergänzt:

„Die IMMUNEBRIDGE-Studie liefert mit den Antikörperuntersuchungen und Datenerhebungen zu Impfungen und Infektionen hochrelevante Informationen zum bestehenden Immunitätsschutz vor schweren Verläufen sowie Infektion im Kontext der Corona-Pandemie in Deutschland. Mit den Analysen in populationsbasierten Kohortenstudien, der Querschnittstudie GUIDE und der IMMUNEBRIDGE_ED Studie in der Notaufnahme wird dabei das gesamte Spektrum von der Allgemeinbevölkerung über Kinder und Jugendliche bis hin zu den vulnerablen Risikogruppen infektionsepidemiologisch erfasst. Auf diese Weise können die Ergebnisse der IMMUNEBRIDGE Studie einen wichtigen Beitrag zur Pandemiesteuerung in Deutschland leisten.“

IMMUNEBRIDGE-Sprecher Prof. Dr. Hendrik Streeck, Institut für Virologie, Universitätsklinik Bonn, ergänzt:

„Die Studie zeigt eindrucksvoll, wie effektiv eine Vernetzung der Wissenschaft in Deutschland funktionieren kann, insbesondere auch weil diese Ergebnisse nachhaltig für weitere Projekte einsetzbar sind. 95 Prozent der Bürgerinnen und Bürger hierzulande haben inzwischen eine Grundimmunität entwickelt. Dies bedeutet in der Pandemie-Bekämpfung, dass Infektionszahlen nicht mehr in erster Linie ausschlaggebend sind, sondern wie viele Patienten im Krankenhaus ‚mit‘ Corona behandelt werden. Die Daten zeigen aber auch, dass wir eine deutliche Immunitätslücke in den Risikogruppen haben und das Impfkampagnen bei über 70-Jährigen dringend notwendig sind.

Hintergrund

Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte IMMUNEBRIDGE-Studie erfasst kurzfristig valide und repräsentative Daten zum Immunisierungsgrad in der deutschen Bevölkerung und ermöglichst so eine Abschätzung der Krankheitslast für den Herbst und Winter 2022. Für die nun vorliegenden Zwischenergebnisse wurden die Daten von >25.000 Teilnehmenden aus acht verschiedenen Studien eingeschlossen.

Modellierungen des Pandemieverlaufs sind wichtig, um Infektionswellen frühzeitig erkennen und einschätzen zu können. Deshalb fördert das BMBF bis 2025 sieben interdisziplinäre Modellierungsverbünde mit über 15 Millionen Euro. Ziel ist es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem Forschungsschwerpunkt Modellierung untereinander zu vernetzen sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit relevanten Fachdisziplinen wie Virologie und Epidemiologie zu intensivieren.

Das Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) wurde im April 2020 als Reaktion auf die Corona-Pandemie vom BMBF gegründet. Ziel des NUM ist es, die Corona-Forschung an allen 36 Universitätskliniken in Deutschland zu koordinieren. Es handelt sich um eine bislang einzigartige Initiative zur bundesweiten Vernetzung und Bündelung von Kompetenzen, Ressourcen und Forschungsaktivitäten.

Erfundene Krankheiten – Milliardengeschäft der Psychiatrie

(pte) – Die Psychiatrie möchte Sie glauben machen, es sei eine Epidemie an Geisteskrankheiten ausgebrochen, die mit Psychopharmaka (Bewusstseinsverändernden Substanzen!) unter Kontrolle gehalten werden muss.

Normale menschliche Emotionen wie etwa Trauer, Wut, Trotz oder Fröhlichkeit etc. werden plötzlich zu Krankheiten erklärt, die angeblich eine lang anhaltende Einnahme von Psychopharmaka erfordern. Dabei gibt es für die Existenz dieser „Störungen“ keinen wissenschaftlichen Beweis. Es sind einfach erfundene Krankheiten. Wer profitiert davon? Gibt es eine unheilige Allianz zwischen Psychiatrie und Pharmaindustrie?

In Wien fand ein Psychiatrie-Kongress statt. Zu den „Partnern“ des Kongresses zählen milliardenschwere Pharmafirmen, die dort bei einer „Industrieausstellung“ unter anderem Psychopharmaka bewerben. Getarnt wird diese Marketingveranstaltung als „Medizinische Fortbildung“.

Schlimme Nebenwirkungen

Bis zu 80 Prozent der Patienten, die Antidepressiva nehmen, klagen über Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme, Gefühllosigkeit, Schlafstörungen, Persönlichkeitsveränderungen oder sexuelle Funktionsstörungen. Selbstmord und aggressives Verhalten zählen ebenfalls dazu, genau wie Nervenschäden und letztendlich Tod. Und das ist nur ein kleiner Auszug aus der Liste der Nebenwirkungen von Psychopharmaka.

Depression wird nicht durch chemisches Ungleichgewicht verursacht – neue Studie bringt falsche Theorie zum Einstürzen

Seit Jahrzehnten wird behauptet, der Auslöser für Depressionen sei ein Serotonin-Mangel im Gehirn, also ein chemisches Ungleichgewicht. Das Wirkprinzip von Antidepressiva beruht darauf, diesen Mangel auszugleichen und rechtfertigte die Verschreibung.

Die neue Studie von Prof. Dr. Joanna Moncrieff und Dr. Mark Horowitz besagt allerdings, dass ihre neuen Forschungsergebnisse keine eindeutigen Beweise dafür liefern, dass der Serotoninspiegel, oder die Serotoninaktivität für Depressionen verantwortlich sind.

Mehr unter: https://www.ucl.ac.uk/news/2022/jul/analysis-depression-probably-not-caused-chemical-imbalance-brain-new-study

Dr. Joanna Moncrieff ist eine britische Psychiaterin, Professorin für kritische und soziale Psychiatrie am University College London, führende Persönlichkeit im Critical Psychiatry Network. https://joannamoncrieff.com/2013/11/21/models-of-drug-action/
Dr. Mark Horowitz ist ein akademischer Psychiater in der Ausbildung zum Absetzen von Psychopharmaka.

Über CCHR
Die Citizens Commission on Human Rights (CCHR) wurde im Jahre 1969 von Mitgliedern der Scientology Kirche und Dr. Thomas Szasz, emerierter Professor für Psychiatrie gegründet. In Deutschland ist sie als Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.V. (KVPM) bekannt, in Österreich und in der Schweiz als Bürgerkommission für Menschenrechte. Sie setzt sich dafür ein, psychiatrischen Missbräuchen ein Ende zu setzen und für den Schutz der Patienten zu sorgen.

Dieselmotoren dank Wasserstoff sauberer

(pte) – Die fatale Umweltbilanz von Dieselmotoren lässt sich dank eines neuen Konzepts von Forschern der University of New South Wales entschärfen. Sie haben ein Aggregat umgebaut, sodass es mit nur noch zehn Prozent des bisher üblichen Dieselkraftstoffs auskommt. Die restliche Energie liefert Wasserstoff. So lassen sich die Emissionen von CO2 und anderen Schadstoffen um 85 Prozent senken.

Jeder Motor umrüstbar

Das Team unter der Leitung von Shawn Kook von der School of Mechanical and Manufacturing Engineering behält die Direkteinspritzung für Diesel zwar bei, fügt jedoch eine weitere Anlage dieser Art hinzu, um zusätzlich Wasserstoff in den Zylinder zu pressen. Jeder Dieselmotor, der in Lastkraftwagen und Antriebsgeräten in der Transport-, Landwirtschafts- und Bergbauindustrie verwendet wird, lässt sich auf das neue Hybridsystem umrüsten, so Kook.

Die besten Ergebnisse lassen sich mit grünem Wasserstoff erzielen, der durch Elektrolyse mit Wind- und/oder Solarstrom hergestellt wird. Australien hat dafür die besten Voraussetzungen. Mehrere Konsortien bauen oder planen gigantische Wind- und Solarparks, deren Strom für die Wasserstoffproduktion genutzt werden soll. Große Teile davon sollen nach den bisherigen Plänen exportiert werden, unter anderem nach Europa. Doch Australien hat so große Flächen, die für die Erzeugung von Ökostrom geeignet sind, dass auch im Inland enorme Mengen verbraucht werden könnten.

Entwicklung braucht Zeit

„Unsere neue Technologie kann eine große Rolle dabei spielen, unseren CO2-Fußabdruck deutlich zu verkleinern. Insbesondere in Australien mit all unseren Bergbau-, Landwirtschafts- und anderen Schwerindustrien, in denen Dieselmotoren weitverbreitet sind“, sagt Kook. Dieselmotoren nachzurüsten, die bereits auf dem Markt sind, gehe viel schneller als die Entwicklung völlig neuer sauberer Motoren.

Man hätte Wasserstoff auch gemeinsam mit Diesel einspritzen können, um die CO2-Emissionen zu reduzieren. Doch würden dann wegen der hohen Verbrennungstemperatur sehr viele Stickoxide emittiert, die gesundheitsschädlich sind und auch Pflanzen zerstören. Bei der getrennten Einspritzung lassen sich die Temperaturen genauer steuern. Das Team will das neue System in den nächsten zwölf bis 24 Monaten kommerzialisieren und sucht Investoren sowie interessierte Unternehmen.

Bei Wunden Blutung effektiv stoppen, verkleben und verschließen

(pte) – Unzählige Menschen könnten bei Blutungen dank eines neuen medizinischen Klebers von Forschern der McGill University gerettet werden. Entwickelt wurde er nach dem Vorbild der Strukturen von Muscheln und Plattwürmern. „Wenn unser Klebstoff auf die Wunde aufgetragen wird, saugt er Blut auf, reinigt die Oberfläche für die Adhäsion und verbindet sich mit dem Gewebe, das eine physische Abdichtung darstellt“, so Forschungsleiter Lianyu Li vom Department of Mechanical Engineering.

Der neue Kleber haftet immer

„Der gesamte Applikationsprozess ist schnell und druckfrei – im Gegensatz zu Druckverbänden, die oft lebensbedrohlich sind“, ergänzt Lis Schüler Guangyu Bao. Jedes Jahr sterben weltweit rund zwei Mio. Menschen an Blutungen oder Blutverlust. Unkontrollierte Blutungen machen mehr als 30 Prozent der traumatischen Todesfälle aus. Um die Blutung zu stoppen, üben Ärzte oft Druck auf die Wunde aus und versiegeln die Stelle mit medizinischem Klebstoff. Schwierig wird es, wenn Druck die Dinge noch schlimmer macht oder die Oberfläche der Wunde zu blutig für Klebstoff ist. Der neue Kleber haftet in jedem Fall, heißt es.

Bei der Prüfung der neuen Technologie haben die Wissenschaftler herausgefunden, dass der Klebstoff zusätzlich die Blutgerinnung fördert. Der neue Klebstoff kann nach einer Weile entfernt werden, ohne dass es zu erneuten Blutungen kommt. „Unser Material zeigt eine viel bessere Wirkung als andere kommerzielle Produkte. Außer zum Stillen von Blutungen könnte unser Kleber eines Tages Wundnähte ersetzen und die Entwicklung von neuen Medikamenten ermöglichen, um therapeutische Wirkungen zu erzielen“, verdeutlicht Li abschließend.

Wie soll die Gaspreisbremse funktionieren?

(Hauptstadt – Das Briefing) – Nach den Ländern hat sich am Wochenende auch Kanzler Olaf Scholz (SPD) dafür ausgesprochen, die Gaspreisbremse vorzuziehen. Auf Januar, statt erst März. Wenn möglich, schob er noch hinterher. Aber da war die Saat der falschen Hoffnung schon gesät.

So langsam flattern die Jahresabrechnungen für den Gasverbrauch in deutsche Briefkästen. Es sind Horror-Zahlen für die Gaskunden. Wenn sich in der Politik nicht bald etwas bewegt, müssen sie zum Teil mit einer Vervierfachung ihrer Gasrechnung klarkommen.

Die Mitglieder der Gaspreiskommission waren sich der Eile durchaus bewusst. Sie haben deshalb einen schlichten, zweistufigen Vorschlag unterbreitet, von dem sie sagen: Schneller geht es nicht.

In der ersten Stufe soll der Dezemberabschlag einmalig komplett vom Staat übernommen werden. Das soll helfen, die Zeit bis März, spätestens April zu überbrücken. Dann soll die zweite Stufe zünden. Ab dann sollen 80 Prozent des Verbrauchs von Privatleuten und kleinen Unternehmen mit 12 Cent je Kilowattstunde berechnet werden. Der Rest zum Marktpreis.

Dass die zweite Stufe erst frühestens im März kommt, liegt an der Komplexität des Vorhabens. Alle Gasversorger müssen dafür ihre automatisierten Rechnungsprogramme aktualisieren. Es geht um 20 Millionen Gaskunden in Deutschland. Und für jeden einzelnen muss am Ende die Abrechnung stimmen.

Ein Problem ist: Die Zähler arbeiten immer noch analog. Sie werden nur einmal im Jahr abgelesen. Es liegen also keine Echtzeitdaten über den Verbrauch vor. Auch das verzögert die Neu-Berechnung.

Das ist bei industriellen Großverbrauchern anders. Weshalb für sie eine eigene Gaspreisbremse gilt, die schon ab 1. Januar greifen kann.

Die Gaspreisbremse auf den 1. Januar vorzuziehen, scheitere also „nicht am fehlenden Willen der Energiewirtschaft“, sagt uns die Präsidentin des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Marie-Luise Wolff. „Sondern an der Unmöglichkeit der technisch-administrativen Umsetzung in so kurzer Frist.“ Die Umstellung der IT-Prozesse sei „so komplex, dass die breite Front der Energieversorger dies in dieser kurzen Frist nicht stemmen kann“.

Ähnlich sieht das Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU):

Beide Verbandschefs sehen nur einen Weg. Es müsste mindestens eine weitere Abschlagszahlung übernommen werden. „Das wäre schnell umsetzbar“, sagt Liebing.

 

Rund um Cannabis – Heilwirkungen

(Morning Briefing) Seitdem die Menschheit beschlossen hat, Cannabis nicht nur als Droge, sondern auch als Medikament zu betrachten, sind erstaunliche Dinge möglich geworden. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) veröffentlichte kürzlich ihre Auswertung der letzten fünf Jahre zur Therapie mit Cannabis-Arzneimitteln und bestätigt: Bei schwerwiegenden Erkrankungen und starken Schmerzen wirkt Cannabis positiv.

Ein Markt, der sich nach Schätzungen der Firma Prohibition Partners bis 2025 in Europa auf 3,1 Milliarden vervierfachen könnte. Die Firma SynBiotic verdient ihr Geld mit medizinischem Cannabis. Lars Müller, Chef von Synbiotic, erwartet von einer geplanten Cannabis-Legalisierung in Deutschland „eine Umsatz- und Gewinnexplosion”. Derzeit arbeitet Karl Lauterbach an einem Gesetz, das Bob Marley seherisch schon besungen hat: Legalize it.

Auf dem schwierigen Weg zum Fusions-Reaktor

(Max-Planck-Institut) – Vor 40 Jahren fanden Physiker am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik einen neuen Plasmazustand, der sich besonders gut für die Energiegewinnung eignen könnte: die H-Mode. Am 8. November 1982 erschien der zugehörige Fachartikel, der der Fusionsforschung weltweit Auftrieb gab. Bis heute gehört die Untersuchung der H-Mode zu ihren wichtigsten Arbeitsgebieten.
 
Der Durchbruch kam an einem Donnerstag, an dem – wie oft davor – Plasmen mit Neutralteilchenheizung bei hohen Temperaturen untersucht werden sollten.  Diese Plasmen waren von einer hartnäckigen Gleichförmigkeit. „Doch mitten in der Serie änderten sich schlagartig die wichtigen Plasmaparameter. Alle Wissenschaftler im Kontrollraum von ASDEX merkten, dass etwas Außergewöhnliches passiert war“, erinnert sich Prof. Dr. Friedrich Wagner, der damals für dieses Forschungsgebiet bei ASDEX zuständig war. Anfangs glaubten viele, dass man es an diesem 4. Februar 1982 mit „schmutzigen Entladungen“ und großen Sägezähnen, also inneren Energierelaxationen, zu tun hatte. Tatsächlich machten Wagner und seine Kollegen am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching eine der bis heute wichtigsten Entdeckungen der Kernfusionsforschung: Sie fanden die H-Mode.
 
Vor 40 Jahren, am 8. November 1982 erschien der zugehörige Fachartikel in der Zeitschrift „Physical Review Letters“. Er beendete eine jahrelange Phase der Stagnation und der Enttäuschung in der Fusions-Community über den Nutzen der Neutralteilchenheizung. Zwar hatten die Forschenden in den 1970er Jahren Plasmen auf beachtliche Ionentemperaturen von sieben Kiloelektronenvolt heizen können – was kurzzeitig eine wahre Euphorie auslöste. Bald stellte sich aber heraus, dass die hohen Plasmatemperaturen durch eine Abnahme beim Energieeinschluss erkauft war. Es war so, als würde man ein Zimmer kräftig heizen und gleichzeitig die Fenster aufreißen. Dieses Plasmaverhalten stellte eine Gefahr für die weitere Entwicklung eines Fusionskraftwerks dar.
 
Viele in der Fusions-Community hielten die H-Mode für einen Messfehler
Heute heißt dieser ungünstige Betriebszustand L-Mode (Low-Confinement Mode). Wagners Entdeckung an ASDEX, dem Vorgänger des jetzigen Garchinger Experiments ASDEX Upgrade, bezeichnen die Forscher dagegen als High-Confinement Mode, kurz H-Mode. Dass es sich dabei tatsächlich um einen neuen Plasmaszustand handelte, war anfangs umstritten. „Ich fuhr im Juni 1982 zur Varenna Summer School in Italien, auf der ich unsere Ergebnisse erstmals öffentlich vorstellte. Besonders amerikanische Kollegen verbreiteten hinterher, dass wir in ASDEX den Plasmastrom nicht korrekt messen würden“, sagt Wagner, der später Direktor am IPP wurde. Erst beim nächsten wichtigen Symposium im September in Baltimore überzeugte er seine Kollegen – nachdem sie ihn vorher in einer stundenlangen Diskussion „gegrillt“ hatten. Wenig später konnten auch sie den neuen Plasmazustand in ihren Anlagen erzeugen.
 
„Die Entdeckung der H-Mode hat ITER erst möglich gemacht“, erklärt Prof. Dr. Elisabeth Wolfrum, die heute am IPP die Forschung an der H-Mode fortsetzt. ITER – die größte Fusionsanlage der Welt, entsteht derzeit im südfranzösischen Cadarache. Sie ist dafür ausgelegt, zehnmal mehr Leistung aus einem Fusionsplasma zu erzeugen, als an Heizleistung  zugeführt wird. Dass ITER nach dem Vorbild von ASDEX und auch ASDEX Upgrade aufgebaut ist, liegt auch an der H-Mode. Diese trat bei ASDEX zuerst auf, weil dort im Donut-förmigen Vakuumgefäß vom Typ Tokamak das Plasma unten erstmals nicht rund, sondern spitz zulaufend geformt wurde. Die Physiker nennen die Spitze den X-Punkt. Dort wird überschüssige Energie in den sogenannten Divertor, quasi den Aschekasten eines Fusionsreaktors, abgeführt. Heute ist diese Bauweise Standard in allen Fusionsanlagen, die Magnetfelder zum Einschließen des Plasmas benutzen.
 
Die H-Mode führt zur Bildung einer Isolationsschicht am Plasmarand
Kurz nach der Entdeckung der H-Mode wurde am ASDEX gezeigt, warum Plasmen in diesem Zustand Energie doppelt so gut einschließen können wie in der L-Mode. „Am äußeren Rand des Plasmas bildet sich eine sehr effektive Isolationsschicht“, erklärt Wolfrum. „Die Temperaturdifferenz zwischen ihrer Außenseite und der dem Plasmainneren zugewandten Seite beträgt mehrere Millionen Grad Celsius.“ Allerdings entdeckten die Physikerinnen und Physiker auch eine unangenehme Begleiterscheinung der H-Mode: Am Plasmarand entstehen in regelmäßigen Zeitabständen heftige Energieeruptionen – so genannte Edge Localized Modes (ELMs). „In ASDEX Upgrade sind ELMs verkraftbar, aber im viel größeren ITER wären sie so stark, dass die beschichteten Wandoberflächen des Vakuumbehälters schmelzen würden“, sagt Wolfrum. ITER wird mit dem vierfachen Gefäßradius von ASDEX Upgrade gebaut, was wohl zu zehn- bis 15mal so starken ELM-Energien wie bei ASDEX Upgrade führen würde. Deshalb gehört die Unterdrückung dieser Störungen zu den wichtigsten Forschungsgebieten der Fusionsphysik.
 
Zentrale Fragen in Sachen H-Mode sind auch 40 Jahre nach ihrer Entdeckung noch ungeklärt. Etwa: Wie genau lässt sich der Übergang von der L-Mode in die H-Mode physikalisch erklären? Oder: Wie dick ist die Isolationsschicht, die so genannte Randtransportbarriere? Noch gibt es kein numerisches Modell, das die H-Mode komplett abbilden kann. Bislang müssen die Theoretiker ihre Computercodes mit bestimmten Anfangsannahmen füttern, um einzelne Phänomene der H-Mode zu berechnen. Was noch nicht gelingt: Ein Modell zu programmieren, bei dem der Übergang von L-Mode zu H-Mode sich quasi zwangsläufig aus der Physik ergibt. Mit einem solchen Modell ließen sich dann auch die Erreichbarkeit der H-Mode und die Parameter der ELMs im noch nicht fertiggestellten ITER-Experiment vorhersagen.
 
Auf der Suche nach dem perfekten numerischen Modell
Dieser perfekte Code müsste drei physikalische Ansätze für Plasmen vereinen: den Neoklassischen Transport, die Magnetohydrodynamik (siehe Erklärungen unten) und Turbulenz-fokussierte Modelle. Die derzeitigen Codes konzentrieren sich meist auf einen dieser Ansätze und beschäftigen selbst mit dieser Vereinfachung die weltweit besten Supercomputer oft monatelang für die Beantwortung begrenzter Fragestellungen. Aber die Modelle werden besser und die Rechner immer schneller.
 
Am IPP sind vor allem zwei numerische, nichtlineare Modelle im Einsatz, die beide von internationalen Teams unter Mitwirkung des IPP weiterentwickelt werden:
  • JOREK basiert auf den magnetohydrodynamischen Gleichungen.
  • GENE fokussiert sich auf Mikroturbulenzen in Plasmen.
 
„Durch das Zusammenspiel von Experimenten und Computermodellen haben wir beim Verständnis der H-Mode in den vergangenen Jahren viel gelernt“, erklärt Wolfrum. „Unsere experimentellen Ergebnisse vergleichen die Theoretiker mit ihren numerischen Modellen, bauen notwendige physikalische Verfeinerungen ein und erzielen dadurch wiederum Ergebnisse, die uns die Richtung für neue Experimente weisen.“
 
Bei diesen geht es auch immer um die Einstellung der Parameter Plasmadichte, Temperatur und Magnetfeld, die letztlich die Bewegung der Teilchen im Plasma bestimmen und bestimmte Moden, also Betriebsarten, erzeugen. Weil sich die Messtechnik in den letzten vier Jahrzehnten rasant verbessert hat, lassen sich Plasmen heute genauer vermessen als zur Zeit der Entdeckung der H-Mode, was hilft, den Plasmazustand besser zu beschreiben und zu verstehen.
 
Was die Forschenden inzwischen wissen: Es sind verscherte Strömungen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten am Rand des Plasmas, so genannte Flow Shears, die bei der Entstehung der Randtransportbarriere eine entscheidende Rolle spielen. Diese Flow Shears reduzieren Turbulenzen am Plasmarand und führen so zu den spezifischen Eigenschaften der H-Mode.
 
Strategien zur Unterdrückung von Eruptionen am Plasmarand
Auch bei der Unterdrückung großer Edge Localised Modes – genannt Type-1-ELMs – ist die Wissenschaft zuletzt einen großen Schritt vorangekommen. So existieren zwei vielversprechende Strategien gegen die großen Energieeruptionen:
  1. Schwache magnetische Störfelder können ELMs im günstigsten Fall vollständig beseitigen. Dabei wird das ansonsten komplett achsensymmetrische Magnetfeld zum Einschluss des Plasmas leicht verformt, was allerdings die Energieeinschlusszeit um zehn bis 20 Prozent verringert. Seit 2011 erforscht das IPP an ASDEX Upgrade, wie diese Störfelder platziert werden müssen. Diese Methode ist besonders effektiv bei niedrigen Plasmadichten am Rand. Die Störfelder betragen dabei ein Promille des starken Toroidalfeldes.
  2. Die Entstehung von großen Type-I-ELMs lässt sich auch verhindern, indem man die Entstehung kleinerer unschädlicher ELMs fördert. Dafür wird die ansonsten elliptische Form des Plasmaquerschnitts mit Hilfe von Magneten in Richtung eines abgerundeten Dreiecks verformt. Die Plasmadichte am Rand wird erhöht. Indem man gezielt weitere Teilchen von außen ins Plasma bläst, treten dann mehrere tausend Mal pro Sekunde kleine Plasmaeruptionen am Rand auf, die die Gefäßwand nicht gefährden können.
 
„Durch die Erforschung der H-Mode nähern wir uns immer mehr Plasma-Betriebszuständen an, die für große Fusionsanlagen wie ITER am besten geeignet sind“, resümiert Prof. Elisabeth Wolfrum. Der inzwischen emeritierte H-Mode-Entdecker Prof. Friedrich Wagner freut sich über die völlig neuen Möglichkeiten, die die Fusionsanlage in Südfrankreich nach Fertigstellung bieten wird: „ITER wird ein Instrument sein, wie wir es noch nie auf der Erde hatten.“ Aus seiner Arbeit an ASDEX – und vor allem aus dem H-Mode-Jahr 1982 –hat er eines gelernt: „Fortschritt entwickelt sich nicht immer linear. Zwischendurch gibt es völlig unerwartet große Sprünge nach vorn. Das ist es, was Wissenschaft so spannend macht.“

Müssen Waffenlieferungen an die Ukraine auf dem Jahrmarkt der Öffentlichkeit ausgetragen werden ?

Stille Diplomatie wäre besser.

Ein großer Fehler ist außerdem, dass Deutschland die militärische Führerschaft akzeptiert und scheinbar gerne übernehmen will.
Die USA, Frankreich, Großbritannien und viele andere Länder helfen, aber insgeheim und im Stillen, ohne sich damit zu brüsten.
Die Folge: Putin wird uns als den Hauptfeind in der Nachfolge dieses Krieges brandmarken. Kinder und Jugendliche werden von der russischen Regierung bereits jetzt darauf vorbereitet, in dem sie kürzlich und vor Kameras, vor eine Attrappe des Brandenburger Tors in Moskau indoktriniert werden. Der Sturm auf das Wahrzeichen Deutschlands wird wie 1945, nach dem Ende des 2. Weltkriegs. nachgespielt. Dort wurde ja der große vaterländische Sieg der UDSSR über das Nazideutschland besiegelt. Und so wird das auch im erweiterten Krieg gegen die Ukraine sein?
Noch eine kurze Bemerkung:
Auf mich wirkt der Kotau vor der ukrainischen Regierung, ich vergesse nicht die Beschimpfungen des ehemaligen Botschafters der Ukraine Melnik peinlich, unter anderem wurde unser Bundeskanzler und der Bundespräsident doch vor kurzem noch ausgeladen, er bräuchte nicht in die Ukraine zu kommen, denn Deutschland würde sich sowieso nicht genügend engagieren. Eigenartig, das jetzt die Politiker sich darum reißen die Ukraine zu besuchen. Sorry, mag sein dass diese Beobachtung nur eine Nebensächlichkeit darstellt! Der echte Zeit der, der schlecht darüber denkt?

Folge 273: Der Vernunft eine Chance

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Kernenergie gegen Erdgas ?

These: weil Angela Merkel die Kernkraft verdammt hat, wurden wir abhängig vom russischen Gas.
Aber: Immer wenn du glaubst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her. Vielleicht kann Deutschland den elektrischen Gau vermeiden ?

Unglaublich aber wahr, Olaf Scholz hat von seiner Richtlinienkompetenz Gebrauch gemacht und eine weise Entscheidung getroffen. Die drei noch existierenden Kernkraftwerke dürfen weiterhin für den Winter Strom liefern. Allerdings ist das nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Er hat sich nicht dazu durchgerungen diese weiterhin über den April nächsten Jahres weiterzubetreiben.
Trotzdem geht ein Licht an. Endlich hat ein Politiker konkret begriffen, in welch großer Gefahr sich unsere Volkswirtschaft befindet. Nicht nur unser Wohlstand der letzten Jahre steht auf dem Spiel, sondern Deutschland befindet sich im Begriffe der Deindustrialisierung wenn Ideologie vor technische Realität steht. Energie ist die „treibende Kraft“, ohne sie stehen nicht nur alle Räder still.

Warum wurden wir so abhängig vom russischen Erdgas, das jetzt alle Träume durch den verbrecherischen von Putin angezettelten Krieg in der Ukraine zunichte gemacht hat.
Fachleuten war die Rolle der Energie für die Zukunft Deutschlands durchaus bewusst, aber man hatte ja zunächst ausreichend Braun- und Steinkohle im eigenen Land und für die Zukunft setzte man auf die Kernenergie.

Tatsächlich gelang es die weltweit sichersten und effizientesten Kernkraftzentralen zu bauen. In ganz Deutschland wurden sie weitgehend gleichmäßig verteilt und jedes Bundesland war stolz darauf. Klar, die gefahren wurden nicht unterdrückt, aber man glaubte diese zu verringern, indem man sozusagen eine doppelte Sicherheit vorschrieb. Und so kam es, dass Deutschland immerhin die sichersten Kraftwerke der Welt besaß.
Und dann passierten die Unglücke zunächst in Amerika mit Three Miles Island und vor allen Dingen Tschernobyl. Dies alles erzeugte eine kollektive Angst vorwiegend in Deutschland, die sogar zur Bildung einer eigenen Partei, den Grünen führte. Hinzukam, dass die bis dato dominierenden Parteien die Umwelt völlig vernachlässigten.
Unzweifelhaft: Die Grünen haben sich damit große Verdienste erworben. Aber eigentlich bildeten sie sich vorwiegend rund um die Kernkraftgegner. Diese schürten die Ängste vor der Kernenergie, dass sie angeblich nicht beherrschbar wäre. Trotzdem produzierten diese Kernzentralen einen großen Anteil der benötigten elektrischen Energie für Deutschland. Aber wem war das schon bewusst? Und, dass sogar weitgehend CO2 neutral.
Die Angst vor der Kernenergie verbreitete sich in Deutschland immer mehr und bescherte den Grünen großen Zulauf, sodass sie sich zur Volkspartei entwickelten. Dieses musste auch die damalige Regierungspartei Die CDU zur Kenntnis nehmen.

Erdgas soll deutsche Kernkraftwerke ersetzen
Insbesondere als das Unglück im japanischen Fukushima, hervorgerufen durch einen Tsunami passierte. Das hatte allerdings mit den Verhältnissen in Deutschland überhaupt gar nichts zu tun. Denn selbst Überschwemmungen deutscher Flüsse waren im Sicherheitskonzept für die Kernzentralen fest mit eingebaut. Trotzdem veranlasste dies Angela Merkel, unsere damalige Kanzlerin, im Vorfeld der Landtagswahlen in Baden-Württemberg das verhängnisvolle Moratorium der Kernenergie in Deutschland auszurufen. Sie hätte es als Physikerin besser wissen müssen und die minimalen Gefahren rational besser einschätzen können. Aber im Hinterkopf hatte sie das russische Angebot Erdgas in Hülle und Fülle zu liefern.
So entstand die verhängnisvolle Abhängigkeit. Und man glaubte damit die Kernenergie überflüssig zu machen. Das passte genau in den Populismus der Grünen hinein. Denn sie definieren sich ja heute noch als die Retter Deutschlands. Sie bauten auf die im Ausland er spöttisch betrachtete „German Angst“ . Die Realität hat sie eingeholt. Die Ursache sehen sie nicht ein. Die deutschen Kernkraftwerke hätten das spielend ersetzen können, selbst über die Nord 3 verbliebenen Kraftwerke, die eigentlich Ende des Jahres abgeschaltet werden sollten, gabs am Bundesparteitag der Grünen großen Streit, obwohl die Notwendigkeit des Weiterbetriebs in der heutigen Energieknappheit dringend notwendig war. Lieber lassen sie wieder die unsäglichen Kohlekraftwerke ans Netz gehen als auf die Vernunft zu setzen.

Damit wir uns Recht verstehen: Ich, Jean Pütz, war immer gegenüber der Kernenergie skeptisch, zumindest was den Neubau und weiteren Ausbau der Kernenergie in Deutschland anbelangt. Aber das war vor der Klimakrise. Ich bin und bleibe ein überzeugter Klimaretter. Auch ganz persönlich: Mir persönlich und meiner Familie ist es gelungen CO2 neutral zu leben. Die Problematik der Entsorgung der Kernstäbe war mir natürlich bewusst. Ab die Gefahr wird nicht geringer, wenn ein Kernkraftwerk abgeschaltet ist.
Verflucht sei German Angst, nur mit kühler Vernunft lässt sich die Katastrophe verhindern. Und da spielt die Kernenergie in Zukunft eine entscheidende Rolle, leider steht die Fusionsenergie noch immer in den Kinderschuhen. Sie würde das Energieproblem ein für alle Male lösen können. Auch Robert Habeck kennt diese Gefahren und hat sich schwer getan den Weiterbetrieb der noch bleibenden Kernkraftwerke zu akzeptieren. Aber Christian Lindner stand ihm im Nacken. Er hätte ihn verantwortlich machen können für einen vielleicht nicht zu vermeidenden Stromgau in Deutschland. Dieser bringt unsere Volkswirtschaft noch mehr in die Bredouille als z.B Corona und der Ukraine Krieg. Es lebe die Vernunft, frei von Ängsten und auf der Basis naturwissenschaftlicher Kenntnisse, die leider immer mehr ins Hintertreffen gerät.
Als Elektroingenieur habe ich mich schon öfters mit dem Thema des elektrischen Gaus beschäftigt, auch hier bei Facebook, deshalb empfehle ich Ihnen auch den folgenden Link, wo die Folgen eines Gaus plastisch dargestellt werden.

Titel: steht die Stromapokalypse bevor vom
Folge 271: Der Vernunft eine Chance