Archiv der Kategorie: Alternative Heilmethoden

Lavendel ist die Arzneipflanze 2020 in Österreich – Mit einer Einführung von Jean Pütz

Hier verweise ich auf mein Hobbythekbuch ‚Gesundheit mit Kräutern und Essenzen‘, in dem ich für alle Kräuter eine Monographie erstellt habe über Wirkungen und Nebenwirkungen. Leider ist es nur noch antiquarisch zu bekommen.

Außerdem auf das Buch von Kurt Schnaubelt: ‚Praxis der Neuen Aromatherapie‘, ebenfalls nur noch antiquarisch erhältlich.

Jean Pütz

(pts) – Die Herbal Medicinal Products Platform Austria (HMPPA) – bestehend aus ExpertInnen der pharmazeutischen Institute der Universitäten Graz, Innsbruck und Wien – hat es sich zur Aufgabe gemacht, nach strengen Auswahlkriterien jährlich die Arzneipflanze des Jahres in Österreich zu küren. Die Wahl für 2020 fiel auf Lavendel. Wissenschaftliche Studien belegen u.a. die Wirksamkeit bei Angststörungen und anderen psychischen Erkrankungen sowie bei Infekten der Atemwege.

HMPPA: Interdisziplinäres Kompetenzzentrum für Arzneipflanzen
Die HMPPA ist ein einzigartiges Netzwerk, das seit seiner Gründung im Jahre 2006 mit höchster Kompetenz daran arbeitet, Naturstoffe und pflanzliche Arzneistoffe zu entwickeln. „Ziel ist es letztendlich, diese Erkenntnisse gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft zum Wohle der Patienten nach modernsten wissenschaftlichen Standards umzusetzen“, berichtet Univ.-Prof. Dr. Hermann Stuppner, Präsident der HMPPA, Institut für Pharmazie/ Pharmakognosie, Universität Innsbruck.

Tätigkeitsfelder der HMPPA sind die Grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung sowie deren Umsetzung in der pharmazeutischen Industrie sowie die Aus- und Weiterbildung im Bereich pflanzlicher Arzneimittel. Zudem bestehen Kooperationen mit weiteren wissenschaftlichen Einrichtungen, Registrierungsbehörden, Organisationen und Partnern aus der Wirtschaft in Österreich und dem europäischen Umfeld.

Lavendel – Porträt der Arzneipflanze 2020
„Lavendel zählt zu den seit jeher wohl bekanntesten Aroma-, Duft und Zierpflanzen und besitzt eine jahrhundertealte Tradition als Arzneidroge und Duftstoff“, erklärt em. o. Univ.-Prof. Dr. Chlodwig Franz, Vizepräsident der HMPPA, Abt. Funktionelle Pflanzenstoffe, Vetmeduni Wien. Die Gattung Lavandula umfasst etwa 40 Arten und gehört in die Pflanzenfamilie der Lippenblütler (Lamiaceae oder Labiatae). Größere praktische Bedeutung besitzen heutzutage Echter Lavendel (L. angustifolia Mill.), Speiklavendel (L. latifolia Medik.) sowie Hybridlavendel oder Lavandin (L. x hybrida Rev.ex Briq).

Die Lavendelarten sind meist kleine, 0,4 bis 1,5 Meter hohe, ausdauernde Sträucher mit kreuz-gegenständigen, lanzettlichen, ganzrandigen oder gezähnten Blättern an vierkantigen Stängeln. Endständig wirtelig in Scheinähren sind hell- bis dunkelvioletten, selten weißen Blüten angeordnet.

Vorwiegend in den Öl-Drüsenköpfchen der Blütenblätter befindet sich das ätherische Lavendelöl in Konzentrationen von 0,5 bis 3,0 Prozent der Blütendroge. Dieses besteht bei Echtem Lavendel und Hybridlavendel aus den Hauptkomponenten Linalylacetat und Linalool. Speiklavendel-Öl enthält als Hauptkomponenten 1,8-Cineol und Campher. Andere Komponenten mit geringeren Anteilen sind u.a. Terpinen-4-ol, alpha-Terpineol, Limonen sowie Lavandulol.

Inhaltsstoffe und Wirkungen
„Die Wirksamkeit der Inhaltsstoffe von Lavendelöl ist durch zahlreiche Studien belegt“, erläutert Univ.-Prof. Dr.Dr.h.c. Brigitte Kopp, Vizepräsidentin der HMPPA, Department für Pharmakognosie, Universität Wien. Reines ätherisches Öl aus Echtem Lavendel zeigt in-vitro eine breite antimikrobielle Wirkung gegen eine Vielzahl an Keimen. In Tierstudien wurden krampflösende, beruhigende, schmerzstillende und entzündungshemmende Effekte nachgewiesen. Lavendelöl kann die Blut-Hirn-Schranke passieren und im zentralen Nervensystem funktionelle Veränderungen hervorrufen, die der angstlösenden klinischen Wirkung entsprechen.

Speiköl wirkt expektorierend, sekretolytisch, antibakteriell, krampflösend und entzündungshemmend. Unterstützt wird die expektorierende Wirkung durch antimikrobielle Effekte gegen diverse Bakterien und Pilze. Durch Speiköl kommt es zu einer Besserung der mukoziliären Clearance bei akuten und chronischen Erkrankungen der Atemwege.

Positive Effekte gegen Angststörungen & Co.
Angststörungen stellen in Westeuropa mit Abstand die am weitesten verbreiteten psychiatrischen Erkrankungen dar. „In der Europäischen Union erkranken innerhalb eines Jahres etwa 14 Prozent daran, gefolgt von Schlaflosigkeit und Depressionen mit jeweils rund sieben Prozent“, so em. o. Univ.-Prof. Dr.h.c.mult. Dr.med. Siegfried Kasper, Emeritierter Vorstand der UKPP der Medizinischen Universität Wien, Zentrum für Hirnforschung. Unter Berücksichtigung sogenannter subsyndromaler Angststörungen, die einige, aber nicht alle Kriterien einer generalisierten Angststörung (GAS) erfüllen, übersteigt die Prävalenzrate pathologischer Angstsymptome vermutlich 20 Prozent.

Als medikamentöse Therapie von Angststörungen stehen Benzodiapezine, Antidepressiva (v.a. selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, SSRIs), Buspiron, Proranolol, Hydrozine und Pregabalin zur Auswahl. Sie können jedoch – je nach Substanz – mehr oder weniger gravierende Nebenwirkungen verursachen. Dies ist ein Mitgrund dafür, warum Angststörungen nach wie vor häufig nicht adäquat behandelt werden.

„Ein gut verträgliches, anxiolytisch wirksames Arzneimittel könnte hier Vorbehalte zerstreuen und so die Bedingungen für eine bessere Behandlungsakzeptanz und Compliance schaffen“, meint der Prof. Kasper im Hinblick auf die positiven Studiendaten für das orale Lavendelölpräparat Silexan. Dieses erwies sich bei Patienten mit subsyndromalen Angststörungen oder syndromaler GAS gegenüber Placebo überlegen und ebenso wirksam wie das Benzodiazepin Lorazepam in der Anfangsdosis oder der SSRI Paroxetin. Die Ergebnisse weisen auch auf eine günstige Beeinflussung von Begleitsymptomen wie Unruhezuständen, Depressionen, Schlafstörungen und somatischen Beschwerden hin. Weiters wurden positive Effekte auf Allgemeinbefinden und Lebensqualität beobachtet. Bei Tagesdosen von 80 und 160 Milligramm traten unter Silexan – abgesehen von leichten gastrointestinalen Symptomen wie Aufstoßen – keine spezifischen unerwünschten Wirkungen auf. „Es ergaben sich auch keine Hinweise auf Arzneimittelinteraktionen oder Absetzeffekte, sowie kein Suchtpotential und keine Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit“, betont Prof. Kasper.

Wirksam und verträglich bei Atemwegsinfekten
„Positive Effekte zeigt ein in Österreich aus Speik-Lavendel hergestelltes Präparat auch bei Atemwegsinfekten, insbesondere bei viral bedingter Sinusitis oder Bronchitis“, berichtet Dr. Daniel Dejaco, Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Medizinische Universität Innsbruck. In einer Studie aus dem Jahr 2017 wurde für Tavipec® bei akuter Bronchitis („unterer Atemwegsinfekt“) eine signifikante Verbesserung der Symptome verglichen mit Placebo beobachtet (Kähler. Spicae aetheroleum in uncomplicated acute bronchitis: a double-blind, randomised clinical trial. Wien Med Wochenschr. 2017).

Eine 2019 publizierte klinische Studie bei 288 Erwachsenen mit typischen Schnupfensymptomen (Sinusitis) legt nahe, dass Tavipec® im Vergleich zu Placebo zu einer signifikanten besseren Symptomreduktion und einer signifikanten Verbesserung der Lebensqualität führt, sicher in der Anwendung und gut verträglich ist (Dejaco. Tavipec in acute rhinosinusitis: a multi-centre, doubleblind, randomized, placebo-controlled, clinical trial. Rhinology. 2019). „Basierend auf diesen Daten kann Tavipec® als ergänzende Therapie zu Nasenduschen, Grippemitteln und abschwellenden Nasentropfen bei akuter Sinusitis erwogen werden“, resümiert Dr. Dejaco.

Hagebuttenpulver: Hoffnung für alle, die an Arthrose leiden ! Mit einer Empfehlung von Jean Pütz – Mit Video !

Hier geht’s zum Video

Eine persönliche Bemerkung von Jean Pütz

Dies ist nicht wissenschaftlich belegt, aber ich möchte Ihnen meine persönliche Erfahrung nicht vorenthalten:

Mit meinen 81 Jahren hatte ich enorme Schmerzen in Knie- und Hüft-Gelenken.
Der von mir konsultierte Orthopäde führte das auf Gelenkverschleiß zurück. Er empfahl mir sogar rechts ein künstliches Hüftgelenk. Ich nahm Schmerzmittel, insbesondere reichlich Iboprofen, das aber griff nach einiger Zeit meine Nieren an, ich kann also davor nur warnen. Dann empfahl mir rein zufällig ein Freund sogenanntes Hagebuttenpulver aus
getrockneten ganzen Früchten der Heckenrose. Ich war sehr skeptisch, denn ich fand keine wissenschaftlichen Belege für die Wirksamkeit. Aber ich versuchte es und konnte es kaum glauben. Ein gehäufter Teelöffel am Tag in Sirup, Wasser oder Tee gerührt, reichte aus, mir meine Schmerzen nachhaltig zu nehmen. Auf mich wirkte es wie ein Wunder. Deshalb machte ich meine eigenen empirischen Forschungen, in dem ich es an alle meine
Freunde und Bekannten verteilte, die ähnliche Leiden hatten. Alle berichteten mir von einer eklatanten Besserung der Schmerzen in den angesprochenen Gelenken. Ein befreundeter Jäger verabreichte es sogar seinem betagten Hund, der läuft jetzt wieder herum, was vorher kaum möglich war. Auch bei Pferden soll es sich nützlich machen.

Nun hoffe ich, dass nicht nur meine persönlichen Erfahrungen Sie liebe Leser mit gleichen Leiden es versuchen, sondern dass sich dem auch die Wissenschaft widmet. Das ist leider bei Naturstoffen immer das Problem, denn mit dieser Art Forschung kann man kein Geld verdienen.

Sollte Sie auch positive Erfahrung haben, teilen Sie es mir in meinem Gästebuch mit.

Ihr Jean Pütz

Hagebutte auf dem Prüfstand

Von Jens Bielenberg

Das Spektrum der Therapieansätze zur Linderung arthrosebedinger Symptome
konnte um standardisiertes Hagebuttenpulver erweitert werden. Als aktive
Inhaltsstoffe konnten Galaktolipide identifiziert werden, die im Fokus
neuerer Untersuchungen stehen und interessante wissenschaftliche
Perspektiven eröffnen.

Arthrose ist die weltweit häufigste Gelenkerkrankung und die häufigste Ursache
körperlicher Behinderungen. Die Knorpelalterung, und damit auch der
vermehrte Verschleiß beginnen üblicherweise schon im frühen
Erwachsenenalter und betreffen überwiegend die Gelenke von Hüfte, Knie,
Wirbelsäule und Händen. Der Knorpel wird immer rauer, verliert seine
Funktion als Stoßdämpfer und Gleitschicht, es kommt zu Steifigkeit und
Schmerzen in den Gelenken. Diese degenerative Schädigung bildet sich
nicht mehr zurück. Die Chronizität der Knorpeldegeneration verlangt eine
dauerhafte medikamentöse Behandlung. Zur Linderung der schmerzhaften
Beschwerden werden nicht steroidale Antirheumatika und
Cyclooxygenase-Hemmer eingesetzt. Der jüngste Neuzugang ist hier der
selektive COX-2-Hemmer Lumiracoxib, der im Januar zur symptomatischen
Behandlung von Patienten mit aktivierter Arthrose am Knie- oder
Hüftgelenk zugelassen wurde.

Untersuchungen haben neuerdings gezeigt, dass das standardisierte Pulver aus Samen und Schale der Hagebuttenfrüchte bestimmte Funktionen der Leukozyten, die
bei der Arthrose zu Entzündungen und Gewebeschädigungen führen können,
normalisieren kann. Ferner weisen die Daten darauf hin, dass das Pulver
antioxidativ und membranstabilisierend wirkt und dadurch den Aufbau und
den Zerfall des Knorpelgewebes beeinflusst.

Aktiver Inhaltsstoff identifiziert

Kürzlich ist es drei Forschungseinrichtungen in Dänemark gelungen, den aktiven
Inhaltsstoff zu identifizieren und mittels eines komplizierten
Fraktionierungsverfahrens zu isolieren. Es handelt sich um ein aus einem
Zuckeranteil und Fettsäuren bestehendes Galaktolipid.

Die Substanz hemmte in vitro die Migration polymorphkerniger Leukozyten (J.
Nat. Prod. 66, 2003, 994-995) und senkte in vivo die Serumkonzentrationen von C-reaktivem Protein (JAMA Online Publikation vom 12. September 2006). In einer Studie mit standardisiertem Hagebuttenpulver senkte das Galaktolipid den Wert des C-reaktiven
Proteins bereits nach zehn Tagen um durchschnittlich 39 Prozent (Inflammopharmacology 7, 1999, 377-386).

Zudem wird der Substanz ein antioxidativer Effekt zugeschrieben: Sie verhindert die Bildung toxischer freier Radikale und wirkt dadurch membranstabilisierend. Als Beleg für diese Eigenschaft wird angeführt, dass in Blutbanken gelagerte Erythrozyten von Personen, die Hagebuttenpulver eingenommen hatten, weniger Hämoglobin als erwartet
abgaben.

Das Max-Planck-Institut für Pflanzenphysiologie in Potsdam untersuchte die Funktion von Galaktolipiden bei Pflanzen und entdeckte, dass in den Membransystemen von Chloroplasten besondere Lipidformen auftreten, bei denen Galaktose im Lipidmolekül eingebaut ist. Galaktolipide sind für die Funktionalität der pflanzlichen Photosynthese essenziell. Die Phospholipide, die unter Normalbedingungen die Membranlipide ausmachen, werden vom pflanzlichen Stoffwechsel unter Freisetzung von Phosphat in
Galaktolipide umgewandelt. Interessant ist, dass bestimmte Galaktolipide (Digalactosylacylglycerol) dosisabhängig die Aktivität der Phospholipase A2 aus Escherichia coli zu 60 bis 70 Prozent hemmen können. Dieser Effekt ist abhängig von der Ladung beziehungsweise Polarität des Kopfes des Moleküls sowie vom Anteil der ungesättigten Fettsäure in der Seitenkette (Biochem. J. 15, 1996, 93-99).

Ein italienisches Forscherteam untersuchte verschiedene Galaktolipide (Monogalaktosyldiacylglycerol, Digalaktosyldiacylglycerol und Sulphoquinovosyldiacylglycerol) auf ihre in vivo entzündungshemmenden
Eigenschaften und fand beim Crotonöl-induzierten Ohrödem der Maus dosisabhängig eine stärker entzündungshemmende Wirkung als von Bethametason. Beim Carragenin-induzierten Pfotenödem der Maus zeigte Monogalaktosyldiacylglycerol sogar eine stärker entzündungshemmende Wirkung als Indomethacin (Eur. J. Pharmacol. 524, 2005, 159-168).

Die Effekte von standardisiertem Hagebuttenpulver scheint nicht auf einer
Hemmung der Cyclooxygenase zu beruhen; die Thrombozytenaggregation wird
durch hohe Dosen Hagebuttenpulver nicht beeinflusst (Inflammopharmacology 7, 1999, 63-68).

Besserung der Gelenkschmerzen

Die Wirksamkeit von Hagebuttenpulver belegen zwei randomisierte
placebokontrollierte Doppelblindstudien, die kürzlich auf dem Arthrose-Weltkongress (OARSI) vorgestellt wurden.

Rein und Mitarbeiter vom Institute for Clinical Research, Kolding, Dänemark,
untersuchten 112 Probanden mit Osteoarthritis (Phytomedicine 11, 2004,
383-389). Sie erhielten entweder drei Monate lang täglich 5 g standardisiertes Hagebuttenpulver oder Placebo. Nach der dreimonatigen Behandlung wurde das Therapieregime getauscht (Cross-over-Studie). Eingang in die Studienbewertung fanden die Parameter Gelenkschmerzen, Morgensteifigkeit und allgemeines Wohlbefinden. Die Verumgruppe zeigte verglichen mit Placebo hinsichtlich der Gelenkschmerzen und Steifigkeit eine signifikante Besserung. Ein ähnlich deutliches Resultat ergab sich
beim allgemeinen Wohlbefinden. Zudem konnte in der Verumgruppe der Gebrauch von zusätzlichen Schmerzmitteln wie Tramadol, Opioiden, Paracetamol und Acetylsalicylsäure um 44 Prozent gesenkt werden.

In einer weiteren Studie untersuchten Warholm und Mitarbeiter die Wirkung
von standardisiertem Hagebuttenpulver auf die Beweglichkeit von Hüft- und Kniegelenk, die Aktivitäten des täglichen Lebens sowie die Lebensqualität und Schmerzen bei Osteoarthritis-Patienten (Current Therapeutic Research 64, 2003, 21-31). Die Hälfte der 100 Probanden erhielt vier Monate lang zweimal täglich 2,5 g standardisiertes Hagebuttenpulver. Zu Beginn und Ende der Untersuchung wurde die Beweglichkeit des Hüftgelenks und des Knies gemessen. Verglichen mit Placebo verbesserte das Hagebuttenpulver die Beweglichkeit des Hüftgelenks signifikant. Auch der Schmerz nahm in der Verumgruppe signifikant ab. In der gesamten Studienpopulation berichteten
letztendlich 64,6 Prozent der Probanden über eine Reduzierung der Schmerzen während der Einnahme des Pulvers. Auffallend war der laut Probandenberichten weit über die Studiendauer hinaus anhaltende Langzeiteffekt (Carry-over-Effekt).

Senkung von CRP und LDL-Cholesterol

Aus dieser Studienpopulation analysierten die Forscher die Wirkung von
Hagebuttenpulver im Vergleich zu Placebo an insgesamt 32 Patienten mit
Arthrose der Handgelenke. Diese Form der Arthrose ist für die Betroffenen besonders unangenehm und behindernd. 88 Prozent der Patienten, die initial drei Monate lang Hagebuttenpulver erhalten hatten, berichteten über eine deutliche Schmerzsenkung bei der Durchführung häufiger Alltags-Handgriffe. In der Placebogruppe waren es
nur 36 Prozent.

In einer weiteren Subgruppenanalyse gelang es, den Beweis zu erbringen, dass Hagebuttenpulver nicht nur den erhöhten Entzündungsparameter CRP senkt, sondern auch das LDL-Cholesterol, das sich in den Gefäßen ablagert und zur Arteriosklerose führt. Ob jedoch mit Hagebuttenpulver ein wirksamer Gefäßschutz erzielt werden kann und ein erhöhter Blutdruck gesenkt werden kann, ist noch zu klären.

Fazit

Standardisiertes Hagebuttenpulver ist ein gut untersuchtes Nahrungsergänzungsmittel für
Patienten mit schmerzhafter Gelenkarthrose. Hagebuttenpulver hemmt Botenstoffe der Entzündung an verschiedenen Stellen innerhalb des Entzündungsprozesses. Zwei randomisierte placebokontrollierte Doppelblindstudien belegen eine bessere Beweglichkeit der arthrosebetroffenenen Gelenke. Die längerfristige Einnahme von
Hagebuttenpulver kann den Konsum an klassischen Schmerzmitteln
reduzieren.

Die Hagebutte
Rosa canina L. (Rosa carmata, R. caucasica, R. frondosa, R. glauca, R.
lutetiana, R. taurica), die Gemeine Heckenrose, Familie Rosacea, ist ein
1 bis 5 m hoher Strauch mit bogig überhängenden Zweigen, der an
Waldrändern, Hecken und Steinhaufen in Europa, Nordafrika, Klein-, Nord-
und Westasien sowie Nordamerika verwildert vorkommt.

Der rote Anteil der Hagebutten ist der fleischig gewordene Fruchtboden.
Schneidet man die Hagebutte auf, findet man darin die Kerne, Semen
cynosbati, die als Haustee mit mild diuretischem Effekt Anwendung
finden.

Unter den einheimischen Früchten hat die Hagebutte mit circa 500 mg/100 g den
höchsten Ascorbinsäuregehalt. Ihr Mark hat 20-mal mehr Vitamin C als
Zitronen. Ihre Früchte sind reif an Provitamin A und B-Vitaminen. Ferner
enthalten sie viele Mineralstoffe sowie die Spurenelemente Kupfer und
Zink.

Vom Strauch in den Mund können Hagebutten nicht verzehrt werden. Sie werden
jedoch getrocknet oder in Form von Suppen, Likören, Gelee oder
Marmelade oder als Früchtetee angeboten.

 

 

Frei von Laktose – Nett oder nötig?

Kommentar zum Artikel von Jean Pütz

„Ich, Jean Pütz, empfehle Joghurt (selbsgemacht) und jeglichen gesäuerten Käse, denn in diesen Milchprodukten ist die Laktose in Milchsäure umgesetzt, sie sind also auch laktosefrei, laktosefreier Käse ist deshalb beutelschneiderei. Ich schreibe Ihnen das aus eigener Erfahrung. Vor etwa 40 Jahren habe ich meine Laktoseintoleranz bemerkt, was auch für Ärzte nicht einfach ist zu entdecken. (vergl. www.jean-puetz-produkte.de )
Ihr Jean Pütz

Laktosefreie Lebensmittel gibt es schon sehr lange. Ursprünglich waren sie für diejenigen Menschen gedacht, die eine Laktoseintoleranz, also eine Milchzuckerunverträglichkeit haben. Die Betroffenen klagen über Blähungen, Völlegefühl, Darmkrämpfe oder Durchfälle. In Deutschland haben etwa 15 Prozent der Bevölkerung diese Unverträglichkeit. Für sie können Spezialprodukte ohne Milchzucker – insbesondere laktosefreie Milch – eine sinnvolle Alternative sein, weil sie dadurch eine größere Lebensmittelauswahl haben.

Seit einigen Jahren boomt der Markt mit laktosefreien Lebensmitteln. Viele Supermärkte bieten im Kühlregal einen separaten Bereich nur für diese Artikel an. Die Verkaufszahlen geben den Anbietern recht: Allein im Jahr 2012 legte der Absatz um 20 Prozent zu.

Woran liegt das? Haben auf einmal so viele Menschen eine Milchzuckerunverträglichkeit? Wohl kaum. Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat herausgefunden, dass rund 80 Prozent der Käufer von laktosefreien Lebensmitteln gar keine Milchzuckerunverträglichkeit haben. Da stellt sich die Frage: Warum kaufen sie solche Produkte? Es scheint ein Lifestyle-Trend zu sein. Für diese Kunden klingt „Frei von Laktose“ ziemlich gesund. Also greifen sie zu – mit dem beruhigenden Gefühl, ihrem Körper etwas Gutes zu tun. Dass diese teureren Produkte für sie in der Regel überflüssig sind, wissen die meisten von ihnen nicht.

Kurzum: Nötig sind laktosefreie Spezialprodukte (und davon auch nicht alle) für Personen mit einer Laktoseintoleranz. Nett sind sie für diejenigen, die damit Geld verdienen. (aid)

Breiter Zuspruch von Akupunktur & Co.

Komplementärmedizin bereits Mainstream
Breiter Zuspruch von Akupunktur, Homöopathie und Co als Ergänzung
 
Sonnenhut: Zuspruch für pflanzliche Heilmittel wächst (Foto: pixelio.de/Hannana)

Wien (pte019/24.10.2011/13:30) – Komplementärmedizin genießt ein hohes Vertrauen in der Bevölkerung und wird kaum noch grundsätzlich angezweifelt oder abgelehnt. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Befragung der Karmasin Motivforschung http://www.karmasin.at unter 1.000 Österreichern, die im Auftrag des Pharmaherstellers Sanova http://www.sanova.at erstellt und am heutigen Montag präsentiert wurde. "Zwei Drittel haben eine positive bis sehr positive Meinung zu komplementärmedizinischer Behandlung, nur acht Prozent eine negative", fasst Studienleiterin Sophie Karmasin zusammen.

Jeder Zweite mit eigener Erfahrung

Nicht nur das Vertrauen, sondern auch das Wissen um die einzelnen Ansätze hat seit den 90er-Jahren erheblich zugenommen. "Komplementäre Medizin ist kein elitärer Begriff mehr, wie Bekanntheitswerte von über 82 Prozent bei Akupunktur und Homöopathie zeigen. Dahinter rangieren Kneipptherapie, Bachblüten, Kräuterheilkunde und Traditionelle Chinesische Medizin. Besonders Frauen sind komplementären Behandlungsformen sehr aufgeschlossen", so Karmasin. Vorausschicken müsse man allerdings, dass die meisten mit der heutigen medizinischen Versorgung zufrieden sind und komplementäre Ansätze als Ergänzung, jedoch kaum als kompletten Ersatz der Schulmedizin verstehen.

Erst knapp jeder Zweite (46 Prozent) kann laut Studie bei Komplementärmedizin auf eigene Erfahrung verweisen, die allerdings in über 90 Prozent der Fälle positiv verlief. Anlass zum ersten Ausprobieren liefern meist leichtere Gesundheitsprobleme – allen voran Kopfschmerzen, Nervosität, Verdauungsproblemen, Schlafproblemen, Verspannungen oder Allergien. Erfahren haben die meisten davon über persönliche Empfehlungen von Freunden und Bekannten, während der Rat von Ärzten oder Apothekern weniger entscheidend ist.

Offen für alt und neu

Hinsichtlich des Umgangs mit Erkrankungen teilt Karmasin die Gesellschaft in drei Gruppen ein. "Naturorientierte" reduzieren Arzneimittel wo dies möglich scheint und greifen im Krankheitsfall zuerst zu Hausmitteln sowie zu pflanzlichen Wirkstoffen. Sie vertrauen der Komplementärmedizin, wissen viel über sie und kennen sie aus eigener Erfahrung. "Der Anteil der Naturorientierten beträgt 39 Prozent der Bevölkerung. Vertreten sind vor allem Frauen ab 50 Jahre", so die Meinungsforscherin.

Die "Offenen" sind in Österreich mit einem Anteil von 41 Prozent zahlenmäßig die größte Gruppe. Frauen und Männer ab 30 Jahren scheinen hier gleichermaßen auf. "Sie akzeptieren sowohl Schul- als auch Komplementärmedizin, nutzen beide Ansätze gleichzeitig oder den im Moment sinnvollsten", berichtet Karmasin. 18 Prozent der Bevölkerung – vor allem Männer der Altersgruppe ab 50 Jahren – setzen hingegen nur auf Schulmedizin, haben wenig Geduld bei der Wirkung von Arzneimitteln und interessieren sich nicht für komplementäre Ansätze.

Antwort auf persönliche Situation gesucht

"Männer setzen sich weniger mit der Behandlungsform auseinander", erklärt die Forscherin die Geschlechterunterschiede gegenüber pressetext. In den älteren Generationen entsprechen Männer noch viel eher dem Klischee, dass sie anderen gegenüber keine Schwäche oder Krankheiten eingestehen wollen, den Arztbesuch und auch Vorsorgemaßnahmen lieber meiden, während Frauen häufig die "Gesundheitsmanagerin" der Familie sind. Diese Rollenverteilung verschwindet bei jüngeren Generationen jedoch immer mehr. "Junge Erwachsene von heute sind bereits mit Homöopathie und Co groß geworden", so Karmasin.

Dass sich die Komplementärmedizin binnen 20 Jahren von der Außenseiterposition zu einem Mainstream-Ansatz entwickeln konnte, sei Teil des Gesellschaftswandels. "Die Schulmedizin gibt auf den Trend zur Individualisierung kaum eine befriedigende Antwort. Sie widmet dem Patienten wenig Zeit und gibt ihm nicht das Gefühl, er bekomme genau das, was er will oder müsse selbst einen aktiven Beitrag leisten. Komplementäre Therapien liefern das – oder inszenieren es zumindest besser." Schlüssig ist weiters, dass die auf Naturwissenschaft ausgerichtete, stark technologisierte Welt auch in der Medizin einen Gegentrend ausgelöst hat.

Die 3A-Erfolgsformel für dauerhaftes Wohlbefinden

Urnerboden (pts/27.08.2007/11:55) – Nebst qualitativ hochwertigem Wasser spielt die Entgiftung und Entlastung unserer Ausscheidungsorgane eine wichtige Rolle, damit unsere Organe und Systeme einwandfrei arbeiten können: Hier hilft uns wiederum die Natur! Mit dem Natur-MAC-Vulkangestein (modifiziertes und aktiviertes Clinoptilolith) ist es möglich, bereits vor dem Stoffwechselvorgang die Giftstoffe, die unseren Körper schädigen, schnell und einfach zu lösen, d.h. hauptsächlich Ammonium (Blähungen), Blei und Quecksilber aus dem Magen (Pulverform) und aus dem Darmtrakt magenresistente Kapseln) zu absorbieren. Dabei wirkt das natürliche Vulkangestein wie ein "Schwamm". Durch das patentierte Verfahren hat es eine Oberfläche von ca. 35m2/g (!) und die natürliche, minuspolige elektrische Ladung von 24mV hat die Fähigkeit, die Plus-Ionen wie ein Magnet an sich zu ziehen. Das Ionengleichgewicht ist auch in unserem Körper Ausdruck von Ausgeglichenheit und Wohlgefühl, ähnlich dem Klima in den Bergen oder an der See. Natur-MAC-Vulkangestein von Froximun wirkt effektiv und schnell, ohne Rückvergiftung der Leber, da das Clinoptilolith bereits vor dem Stoffwechselvorgang wirksam wird und nicht durch die Darmwand ins Blut gelangt. Deshalb hat es auch die europäische Zulassung als Medizinprodukt erhalten.

Dosierungsempfehlung:
Die Packungsinhalte reichen für ca. 30 Tage:
3×2 Kapseln/Tag. Bei evt. bestehenden Beschwerden und Medikamenteneinnahme sollte in den ersten 3-4 Tagen mit 1×2 Kapseln begonnen werden.

1-2 Sachets/Tag in ausreichend Flüssigkeit (mind. 0,3 l z.B. Wasser), am besten vor einer Mahlzeit. Während den ersten 2-3 Tagen sollte mit einem Sachet begonnen werden. Überschreiten Sie nicht die angegebene Tageseinnahme von 2 Sachets, ohne Ihren Arzt oder Therapeuten konsultiert zu haben. Nach einer ununterbrochenen Einnahme von ca. 30 Tagen unbedingt eine Pause von 5 Tagen einhalten.

Zur Beachtung:
Nicht zeitgleich mit Medikamenten anwenden: Warten Sie mind. 60 Minuten nach der Einnahme von Medikamenten, bevor Sie froximun einnehmen. Beenden Sie die Einnahme, wenn Sie einen unüblichen Effekt bemerken. Während der Schwangerschaft, dem Stillen oder bei einem medizinischen Problem konsultieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie froximun einnehmen. Außer Reichweite von Kindern unter 6 Jahren aufbewahren. Sachets nur unmittelbar vor der Einnahme öffnen. Trocken und bei unter 60°C lagern, vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.

Im übrigen liegen Studien über die Wirksamkeit dieser Produkte vor. Diese Produkte sind in der Apotheke erhältlich. Als Partner von Froximun AG dürfen auch wir diese Medizinprodukte direkt zu Sonderkonditionen anbieten. http://www.harmonische.info

Ausschwemmen und Zuführen:
Wasser wirkt homöopathisch. Daher ist es besonders wichtig, auf Qualität zu achten und dem Körper ein lebendiges Wasser anzubieten, das sowohl die Versorgung der Zellen mit Vitalstoffen als auch die Aufnahme und den Abtransport von Stoffwechsel-Endprodukten gewährleistet. Die mit MAC-Vulkangestein gelösten Stoffe können mit vitalem Wasser viel effizienter aufgenommen und abtransportiert werden, als mit Mineralwasser, Suppe, Kaffee oder halblebendigem, schwachem Wasser. Wichtig ist hier: Die im Wasser gespeicherten Informationen entscheiden über die Effektivität dieser Vorgänge, mehr als ein chemisch reines Nass. Zur "Verbesserung" der Wasserqualität reicht jedoch eine reine "Ueberspielung" von Informationen alleine nicht aus. Infolge der mechanischen, teilweise chemischen und hauptsächlich mit Gasen vollgepumpten Behandlung des Trinkwassers aus der Leitung oder Mineralflasche hat es keine Kapazität mehr frei für die einwandfreie Erfüllung seiner natürlichen Aufgaben. Der Physiker und Forscher Peter Gross hat ein Gerät entwickelt, das die Vorgänge nachvollzieht, die sich in der Natur (Bergbach) abspielen (Verwirbelung und Reinigung) – ohne Strom, ohne Chemie – allein mit Formen und Windungen.

Die moderne und praktische Lösung fürs ganze Haus, für die bequeme Handhabung, für Körper/Geist und Seele, für dauerhaftes Wohlbefinden und – auch für mehr Freizeit!Weitere Infos bei Vorträgen oder unter http://www.harmonische.info.

Aufbauen:
Wie wichtig es ist, sich in der heutigen Zeit vermehrt mit Produkten zu versorgen, die viele Vitalstoffe bieten, zeigen uns all die zunehmenden Disharmonien der Menschen. Nebst Stress, Ärger uvm. spielt auch die Ernährung einen wesentlichen Faktor für anhaltende Gesundheit. Relativ wenige Menschen nehmen die Möglichkeit wahr, sich mit Landwirtschaft oder Gartenbau zu beschäftigen. Trotzdem ist es möglich, auch die restlichen Menschen (z.B. in der Stadt) mit effektiv wirkenden Vitalstoffen und spürbaren Ergebnissen zu versorgen. Zu Hilfe kommen hier naturidentische, rohkostähnliche Vitalstoffe von LifePlus. Mehr unter http://www.harmonische.info .

Erfolge messbar:
Mit der GDV-BioEnergiefeld-Messmethode nach Prof. Konstantin Korotkov kann festgestellt werden, wie ein Mensch energetisch dasteht, im übertragenen Sinn: wie dick sein Fell ist. Energie ist bekanntlich die Triebfeder, die uns jauchzen und aufspringen oder aber bei Abwesenheit lahm und schlaff wie eine durstige Pflanze hängen lässt. Jedes einzelne Organ oder Organsystem hat seine eigene Frequenz. Durch Blockaden ist dieser Energiefluss unterbrochen wie ein Gartenschlauch mit Knick, durch den Wasser mit Hochdruck fließen soll. Nimmt nun dieser Mensch GIE-aktiviertes Wasser zu sich, entlastet seine Leber mit MAC-Vulkangestein, führt konsequent die notwendigen Vitalstoffe zu sich, ist ein signifikanter Anstieg seines Energiehaushaltes zu verzeichnen, reproduzierbar und messbar mit der GDV-BioEnergiefeld-Messmethode. Er wird dadurch ausgeglichener und kann auch dem härtesten (Lebens) Wind trutzen.

Dieser Mensch hat einen Riesenvorteil: er fühlt sich dauerhaft rundum wohlig fit und stark – er strahlt natürliche Kraft und Vitalität aus. Jederman(frau) will gerne mit dieser Person zusammen sein.

Heilpilz Maitake senkt den Blutdruck ganz natürlich

Limeshain (pts/01.02.2007/10:30) – Herz-Kreislauferkrankungen stehen an
erster Stelle der Todesursachen in den Industrieländern. Schätzungen
zufolge leidet in Deutschland jeder Vierte unter Bluthochdruck.
Hervorgerufen wird Bluthochdruck vor allem durch Einflussfaktoren wie
Übergewicht, Bewegungsmangel, Alkohol, Nikotin, Stress und
entsprechende Veranlagung. Die Heilpilze Maitake, Shiitake, Coprinus
und Reishi können – je nach Konstellation – die Ursachen und Symptome
des Bluthochdrucks und der damit in Verbindung stehenden Krankheiten
wie z.B. Diabetes, erhöhte Blutfettwerte und Arteriosklerose
beseitigen.

Die Therapie mit Hilfe medizinisch wirksamer Pilze

Neben der Änderung der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten,
Gewichtsreduktion sowie Bewegung und Entspannung sind Heilpilze eine
hervorragende ganzheitliche Therapiemethode zur Behandlung der Ursachen
und Symptome von Bluthochdruck ohne unerwünschte Nebenwirkungen.

Bluthochdruck in Verbindung mit Stoffwechselstörungen wie Diabetes

Wenn der Bluthochdruck in Kombination mit Stoffwechselstörungen wie zum
Beispiel Diabetes oder erhöhten Blutfettwerten auftritt, empfiehlt sich
der Einsatz von Maitake (Klapperschwamm). Besonders bei Diabetes-Typ II
wird mit Hilfe des Pilzes die Fähigkeit des Körpers, Zucker zu erkennen
und in die Körperzellen aufzunehmen verbessert. Dadurch sinkt der
Zuckergehalt im Blut.

Der Maitake wirkt außerdem auf natürliche Weise gegen Fettleibigkeit.
Er reduziert die Einlagerung von Fett in die Leber und die übrigen
Körperzellen. Nach einigen Monaten regelmäßiger Therapie wird auch der
Gesamtcholesterinspiegel gesenkt. Durch die Regulation der Blutzucker-
und Blutfettwerte werden Schäden an den Gefäßen verhindert und es kommt
zur Senkung des Bluthochdrucks.

Bei Arteriosklerose und erhöhten Blutfettwerten ist der Shiitake ideal

Der Pilz Shiitake hat antioxidative Eigenschaften. Somit werden
Gefäßschäden durch freie Radikale verhindert. Mit diesem Pilz können
wir daher der primären Ursache der Arteriosklerose entgegen wirken.
Dieser Effekt wird noch verstärkt, indem der Shiitake die Blutfettwerte
günstig beeinflusst: Er senkt den Gesamtcholesterinspiegel und hebt den
für den Körper positiven HDL-Cholesterinwert an. Ablagerungen in den
Arterien werden so verhindert. Bei bestehender Arteriosklerose und zur
Prophylaxe von Gefäßerkrankungen ist dieser Pilz unbedingt einzusetzen.

Reishi zur Verbesserung der Sauerstoffversorgung und zur Stressbewältigung

Der Reishi (Glänzender Lackporling) bewirkt eine höhere
Sauerstoffsättigung des Blutes, die sich positiv auf die Herzaktivität
auswirkt: Bei verengten Herzkranzgefäßen z.B. wird die
Sauerstoffversorgung des Herzmuskels verbessert und somit werden
Herzschmerzen, Herzrhythmusstörungen und Herzschwäche verringert. Wenn
Symptome einer Stressbelastung (Unruhe, Angespanntheit,
Schlaflosigkeit) im Vordergrund stehen, sollte dieser Pilz auf jeden
Fall auch in die Therapie mit einbezogen werden, da er das Nervensystem
sehr gut ausgleichen kann.

In der traditionellen chinesischen Medizin weiß man auch, dass
unterdrückte Emotionen wie Wut, Zorn oder Ärger eine Funktionsstörung
der Leber bewirken können und dieser innerliche Druck auch zu einem
Bluthochdruck führen kann. Die Unterstützung der Leber durch den Pilz
Reishi führt dazu, dass mit solchen Emotionen besser umgegangen werden
kann.

Kostenlose individuelle Beratung

Franz Schmaus, der Gründer von MykoTroph, dem führenden deutschen
Institut für Pilzheilkunde, und sein Team beschäftigen sich seit über
30 Jahren mit der Wirkung und Anwendung von Heilpilzen. Er hat sich zum
Ziel gesetzt, das Jahrtausende alte Wissen der Traditionellen
Chinesischen Medizin auch in Deutschland und im weiteren Europa den
Menschen zugänglich zu machen.

Zu diesem Zweck finden Sie ausführliche Informationen zum Thema oder
allgemeines zur Pilzheilkunde unter: http://www.heilenmitpilzen.de/
Dort können Sie auch die ausführliche Studie zu Bluthochdruck kostenlos
downloaden. Am besten ist es aber, Sie lassen sich persönlich beraten.
Rufen Sie bitte Mo.-Fr. von 8-17 Uhr unter 06047 / 988-530 an. Oder
senden Sie eine E-Mail an info@mykotroph.de. Dort werden Sie
ausführlich, ganz individuell und kostenlos beraten.

MykoTroph AG

Institut für Ernährungs- und Pilzheilkunde

Wernher-von-Braun-Strasse 2

63694 Limeshain

Telefon: 06047 / 988-530

Telefax: 06047 / 988-533

E-Mail: info@mykotroph.de

Web: http://www.heilenmitpilzen.de/

Süßholz / Glycyrrhiza – Arzneipflanze des Jahres 2012

Das Süßholz ist eine der ältesten bekannten Arzneipflanzen. Seine Wurzel wird schon seit der Antike als Mittel gegen Husten, Heiserkeit und Asthma, aber auch zur Behandlung von Gastritis und Magengeschwüren eingesetzt. Für die heilende Wirkung der Süßholzwurzel sind zwei Inhaltsstoffe besonders wichtig: Glycyrrhizin und Licochalcone A. Ihre entzündungshemmenden, antioxidativen und hautberuhigenden Eigenschaften machen die beiden Substanzen auch zu geeigneten Kandidaten für den Einsatz in Hautschutz- und Hautpflegeprodukten.

Wer „Süßholz raspelt“, der möchte sich bei jemandem einschmeicheln – am besten mit ganz sanfter Stimme. Die bekannte Redensart spielt direkt auf die medizinische Wirkung der Süßholzwurzel an. Denn ein Tee aus zerkleinerter, abgekochter Süßholzwurzel hilft schnell bei rauer, belegter Stimme und Husten. Dass sich das Süßholz als Arzneipflanze eignet, war schon vor über 3.000 Jahren in China, Indien und Ägypten bekannt. Es wird bis heute in der Traditionellen Chinesischen Medizin verwendet und dort zu den 50 Basiskräutern gezählt. Seit der Antike wurde Süßholz dann auch in Europa als Mittel zur Behandlung von Husten, Rachenkatarrh, Asthma und Brustbeschwerden geschätzt und außerdem zur Behandlung von Gastritis und Magengeschwüren eingesetzt.

Medizinisch ist die langjährige Anwendung der Süßholzwurzel durchaus begründet. Aus der Pflanze konnten bislang rund 400 Inhaltsstoffe isoliert und beschrieben werden. Zu den wichtigsten gehören Saponine wie das Glycyrrhizin sowie Flavonoide wie das Licochalcone A. Diese Inhaltsstoffe der Arzneipflanze erklären ihre entzündungshemmende, schleimhautschützende, hustenstillende und schleimlösende Wirkung. Für Süßholzextrakte ist auch eine antibakterielle und antimykotische Wirkung belegt.

Süßholz (Glycyrrhiza glabra), ein Schmetterlingsblütler, ist im Mittelmeerraum und in Vorder- und Mittelasien heimisch. Zwei verwandte Arten, Glycyrrhiza inflata und Glycyrrhiza uralensis, kommen auch in Ostasien vor. Die mehrjährigen, krautigen Staudenpflanzen erreichen eine Wuchshöhe von etwa 1,5 bis 2 m, ihr weit verzweigtes Wurzelwerk wird zur Arznei- und Genussmittelherstellung verwendet. Eine bekannte und beliebte Leckerei aus Süßholzwurzel-Extrakt ist Lakritz. Glycyrrhiza glabra wird weltweit, insbesondere aber in Osteuropa, Spanien, Italien und Südfrankreich angebaut. Glycyrrhiza glabra wurde vom „Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde“ der Universität Würzburg zusammen mit dem World Wide Fund For Nature (WWF) zur Arzneipflanze des Jahres 2012 gewählt. Mit der Nominierung soll die Bedeutung von Arzneipflanzen für den Menschen bekannt gemacht und auf die Gefahren einer Übernutzung hingewiesen werden.

Quelle: Eucerin

 

Pflanzliche Heilmittel auf dem Vormarsch

Hohe Akzeptanz von pflanzlichen Heilmitteln (Phytotherapie)

Ärzte und Patienten schätzen breite Wirksamkeit und gute Verträglichkeit

Johanniskraut (©iStock.com/APOMEDICA)
Johanniskraut (©iStock.com/APOMEDICA)

Wien (pts007/08.07.2015/09:00) – Jetzt im Hochsommer
steht sie in Blüte: Paracelsus Lieblingsheilpflanze, das Johanniskraut
(Hypericum perforatum). Als eine der am besten untersuchten Pflanzen
gilt Johanniskraut seit langem als erprobtes Naturheilmittel gegen
leichte bis moderate depressive Zustände. Stimmungsaufhellende und
angstlösende Effekte wurden in einer Vielzahl von Studien belegt (1,2).

Darüber hinaus konnte gezeigt werden, dass
Johanniskraut-Extrakt eine wertvolle Unterstützung bei der Nikotin- und
Alkoholentwöhnung darstellen kann, weil es Entzugssymptome lindert (1).
Bekanntlich ist "gegen jedes Leiden ein Kraut gewachsen". Daher besitzt
die Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) seit vielen Jahrtausenden in der
medizinischen Versorgung große Bedeutung. Dank ihrer vielfältigen, in
zahlreichen wissenschaftlichen Studien belegten Wirkungen sowie ihrer
guten Verträglichkeit ist sie auch heutzutage bei der Bevölkerung sehr
beliebt und wird von großen Teilen der Ärzteschaft hoch geschätzt –
insbesondere beispielsweise bei nervösen Zuständen, aber auch bei
Erkältungen, Verdauungsbeschwerden oder Frauenleiden.

Unter Phytotherapie versteht man die Behandlung und
Vorbeugung von Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen durch Pflanzen,
Pflanzenteile und deren Zubereitungen wie z.B. Pulver, Tee, Extrakte,
Tinkturen oder auch Tabletten. Für moderne aus Pflanzen hergestellte
Medikamente gelten die gleichen strengen Qualitätskriterien wie für
andere Arzneimittel auch: Wirksamkeit, Qualität und Unbedenklichkeit
müssen durch umfangreiche Studien belegt sein.

Breites Wirkungsspektrum

Pflanzenheilmittel (Phytopharmaka) zeichnen sich durch
ein breites Wirkungsspektrum aus, weil sie aus einem komplexen Gemisch
zahlreicher Wirkstoffe bestehen. Diese greifen an verschiedenen Stellen
an, können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken oder ergänzen.
In Fertigarzneimitteln und Tees werden oft mehrere Heilpflanzen
kombiniert, was das Spektrum noch erweitert.

Weltweit gibt es etwa 50.000 Pflanzen, die medizinisch
genützt werden können. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt,
dass bis zu 80 Prozent der Weltbevölkerung in erster Linie pflanzliche
Medikamente verwendet. Phytotherapeutika finden nicht nur in
Entwicklungsländern großen Zuspruch, sondern auch in westlichen Ländern –
hier v.a. als wertvolle natürliche Ergänzung zur Schulmedizin, etwa bei
leichten, chronischen oder psychosomatischen Erkrankungen und
funktionellen Störungen. So belegen mehrere deutsche Untersuchungen,
darunter eine erst kürzlich veröffentlichte Arbeit (3), das hohe Ansehen
der Phytotherapie sowohl in der Bevölkerung als auch unter Ärzten.
Aufgrund der kulturellen Vergleichbarkeit sind die Ergebnisse auch auf
Österreich übertragbar.

Großes Vertrauen und hohe Akzeptanz

Rund ein Viertel bis ein Drittel der deutschen
Bevölkerung hat innerhalb der letzten zwölf Monate Phytotherapien in
Anspruch genommen (4-6). Damit liegen pflanzliche Heilmittel im
absoluten Spitzenfeld aller abgefragten komplementärmedizinischen
Verfahren. Frauen vertrauen eher auf die Heilkraft von Pflanzen als
Männer (6). Die subjektive Einschätzung des Therapieerfolges wurde mit
68 Prozent (4) bzw. 86 Prozent (7) angegeben.

Die breite Wirksamkeit von Phytopharmaka bewährt sich
insbesondere bei häufigen Leiden wie Erkältungen, Verdauungsbeschwerden
sowie Angst, Unruhe und Schlafstörungen mit ihren individuell sehr
unterschiedlichen Auslösern, Verläufen und Erscheinungsbildern (siehe
Tabelle). So berichten vier von fünf Anwendern, dass Naturheilmittel bei
Erkältungen geholfen haben (78 Prozent). Jeweils rund jeder dritte
Nutzer vermeldete Erfolge bei der Behandlung von Magenbeschwerden,
Verdauungsbeschwerden, Schlaflosigkeit bzw. Kopfschmerzen, 20 Prozent
bei Hautkrankheiten und Nervosität. Ein wichtiges Argument für
Konsumenten ist die ihrer Meinung nach deutlich bessere Verträglichkeit
von Naturheilmitteln.(7)

Laut einer 2005 unter deutschen niedergelassenen
Kassenärzten durchgeführten Umfrage verschrieben 28 Prozent sehr häufig
und weitere 39 gelegentlich Pflanzenheilmittel (8). Sogenannte
Primärärzte – hier verstanden als Hausärzte, Gynäkologen und Pädiater –
verordneten zu 88 Prozent innerhalb des abgelaufenen Jahres
Phytopharmaka, Fachärzte gemittelt über alle Richtungen zu 54 Prozent.

Übersicht:

Bewährte Anwendungsgebiete der Phytotherapie

Pflanzliche Heilmittel bieten insbesondere bei
leichten, chronischen oder psychosomatischen Beschwerden und
Erkrankungen eine wertvolle, gut verträgliche Hilfestellung, wie zum
Beispiel:

* Erkältungen: Die möglichen Beschwerden reichen von Nebenhöhlenproblemen, Halsweh,
Schnupfen bis hin zu Reizhusten – die vielfältigen Effekte pflanzlicher
Mittel wie z.B. Pelargonium, Efeu, Isländisches Moos und Eibisch können
die unangenehmen Symptome lindern und den Krankheitsverlauf verkürzen.

* Verdauungsbeschwerden: Auch bei Beschwerden wie Völlegefühl, Übelkeit, Oberbauchschmerzen,
Blähungen oder Sodbrennen ist die Vielseitigkeit pflanzlicher Präparate
oft hilfreich – vorausgesetzt, dass keine organische Ursache zugrunde
liegt. So lindern Extrakte aus Artischockenblättern – als Arzneimittel
verarbeitet – Druck- und Völlegefühl, Übelkeit, Blähungen, Aufstoßen
sowie krampfartigen Beschwerden im Magen- und Darmbereich. Zusätzlich
unterstützen sie die Fettverdauung, speziell nach üppigen und schweren
Mahlzeiten. Zudem senken sie auf natürliche Weise den
Cholesterinspiegel.

* Angst, Unruhe & Co.: Kombinationspräparate mit Baldrian und Hopfen bei Ein- und
Durchschlafstörungen, ohne tagsüber müde zu machen oder zu einer
Gewöhnung zu führen. Passionsblume lindert nervöse Unruhezustände,
Lavendelöl hilft gegen ängstliche Verstimmung, Johanniskraut wirkt
stimmungsaufhellend bzw. leicht antidepressiv.

* PMS & Wechselbeschwerden: Frauen profitieren in vielerlei Hinsicht von dem Wirkspektrum der
Pflanzen. So kommt der Mönchspfeffer bei menstruationsbedingten
Schmerzen und prämenstrualen Syndrom zum Einsatz, die Traubensilberkerze
sowie Isoflavone aus Rotklee und Soja lindern Hitzewallungen,
Schweißausbrüche und andere Probleme im Wechsel.

* Blasenbeschwerden & Harnwegsinfekte: Frauen leiden zwar häufiger, aber auch Männer können von Schmerzen beim
Wasserlassen betroffen sein – hier hilft die Apotheke Natur mit
Arzneimittel aus Kürbis zur Blasenstärkung, sowie Cranberry,
Brunnenkresse und Meerrettich bei Harnwegsinfektion.

Cellulite: Neues aus der Naturheilpraxis

Paparazzifotos verraten es: Selbst Starmodels leiden unter Cellulite, schlechter und fahler Haut

Bonn (pts/18.07.2007/13:15) – Mit der unschönen Orangenhaut an Oberschenkeln und Po quälen sich etwa 80% der Frauen herum. Ein typisch weibliches Problem: Die verhassten Noppen sind, vereinfacht gesagt, aufgeblähte Fettzellen, die nach oben durchdrücken, und den Lymphfluss beeinträchtigen. Im Kampf um straffe Haut an Beinen und Po ist vielen Frauen kein Aufwand zu groß, keine Creme zu teuer. Doch ein Schlüsselfaktor wird oft außer Acht gelassen: Eine gesunde, überwiegend basische Ernährung kann Wunder bewirken – schöne glatte Haut, glänzendes Haar und stabile Nägel sind die Belohnung.

Entsäuerungskuren helfen
Der erfahrene Münchner Heilpraktiker Lothar Ohlhäuser kennt das Problem aus seiner langjährigen Praxisarbeit. Er betont: "Bei uns in der Praxis gehören Entsäuerungskuren zur Cellulite-Therapie. Wir haben damit gute Erfahrungen gemacht." Durch Stress und ungesunde Lebensweise mit Fast Food, zu viel Fett, Fleisch und Wurst kann der Körper dauerhaft übersäuern. Die Säuren lagern sich dann auch im Bindegewebe ab. Eine basenreiche Ernährung mit reichlich Obst, Gemüse und Salat kann die biologische Balance halten. Weil das im täglichen Leben jedoch nicht immer machbar ist, kann die Zufuhr von basischen Vitalstoffen sinnvoll sein. Wichtig: Hier sollte man Basenpräparate aus organischen Mineralverbindungen vorziehen, wie sie auch in Obst, Gemüse und Salat vorkommen. So werden Säuren natürlich neutralisiert. Bei einer Entsäuerungskur oder beim Basenfasten schwinden auch überflüssige Pfunde – gut für die Bikinifigur, schlecht für die Cellulite.

Cellulite-Therapie:

*Viel trinken, um Schadstoffe auszuscheiden: Wasser, zuckerfreie Tees.

* Täglich basische Lebensmittel wie Obst, Gemüse und Salat essen.

* Nikotin und Alkohol meiden oder stark einschränken.

* Basen-Kuren (z. B. mit dem Klassiker Basica) mindestens 8 Wochen zum Ausschwemmen der Säuren.

* Regelmäßig bewegen (mindestens dreimal 30 Minuten pro Woche): baut Fett und Wasseransammlungen ab, strafft Muskeln und Bindegewebe.

* Einen Mix aus Olivenöl und Speise- oder Meersalz zu gleichen Teilen anrühren, in die betroffenen Hautpartien leicht einmassieren, lauwarm abduschen; zweimal täglich, zwei Wochen lang.

Informationen zu Basenkuren mit Getränken, Tabletten oder Granulaten gibt es in Apotheken, Reformhäusern unter http://www.basica.de, info@basica.de
Tel.: 089-996553-666.

Irisdiagnose – Wissenschaftlicher Humbug

Irisdiagnostik ist medizinisch sinnlos

Berlin
– Organschwächen, Rheuma oder Stoffwechselprobleme: Die Iridologie, die
zu den alternativen Diagnoseverfahren zählt, will an der Regenbogenhaut
des Auges Erkrankungen erkennen und sogar vorhersagen können. Diese
Behauptung sei aus medizinisch-wissenschaftlicher Sicht unhaltbar,
betonen Augenärzte im Vorfeld des 116. Kongresses der DOG Deutsche
Ophthalmologische Gesellschaft. Die Deutung von Farbe, Flecken oder
Furchen an der Iris sei für Diagnosezwecke ungeeignet. Was die
Regenbogenhaut wirklich über unseren Körper verrät, erläutern Experten
auf einer Vorab-Pressekonferenz am 20. September 2018 in Berlin.

Einige
krankhafte Veränderungen der Regenbogenhaut können tatsächlich auf
Systemerkrankungen des Körpers hindeuten. „Das angeborene Fehlen der
Iris etwa kann auf einen Nierentumor hinweisen, Knötchen an der Iris auf
eine Trisometrie 21, die Tumorerkrankung Neurofibromatose oder die
entzündliche Gewebserkrankung Sarkoidose“, berichtet Frau Professor Dr.
med. Nicole Eter, Präsidentin der DOG und Direktorin der
Universitäts-Augenklinik Münster. Zudem können sich bösartige Tumoren
der Lunge oder der Brustdrüse an der Iris absiedeln.

Änderungen
der Struktur in Form von Furchen, Streifen, Farbe oder Flecken hingegen
besitzen keine medizinische Aussagekraft. Davon geht die Iridologie
jedoch aus. „Eine Fehlannahme“, wie Professor Dr. med. Martin Rohrbach
von der Universitäts-Augenklinik Tübingen betont. „Bis heute gibt es für
die Irisdiagnostik keine anatomische oder physiologische Evidenz“,
stellt der DOG-Experte fest. Sie sei medizinisch sinnlos. Bei den
„Irisflecken“ etwa handle es sich um harmlose Ansammlungen von
Pigmentzellen. „Die bräunlichen Punkte hat fast jeder im Auge“, so
Rohrbach.

Dementsprechend
konnten die Thesen der Iridologie noch in keinem einzigen Fall
wissenschaftlich bestätigt werden. „Egal, ob es sich um Karzinome des
Magen-Darm-Traktes handelte oder Gallenblasenleiden: Die Irisdiagnostik
kam über die reine Ratewahrscheinlichkeit nicht hinaus“, sagt Rohrbach.
Bücher aus dem Jahr 1954, die von Anhängern der Iridologie zur
Begründung ihrer Verfahren herangezogen werden, entsprächen in keinster
Weise mehr heutigen Standards.

Die
neue Iridologie geht auf Ignaz von Péczely (1826 bis 1911) zurück, der
als Kind bei der Abwehr einer Eule dieser ein Bein brach und danach im
Auge des Vogels einen „Balken“ zu erkennen meinte. Er schloss daraus,
dass körperliche Veränderungen an der Regenbogenhaut sichtbar werden
können.

In
der Folge entwickelten Iridologen, die weit überwiegend als
Heilpraktiker tätig sind, die Anschauung, dass der gesamte Körper mit
der Iris „nerval verkabelt“ ist. Alle Teile des menschlichen Körpers
sollen demnach in Form von „Organfeldern“ repräsentiert sein – die
rechte Körperhälte in der rechten Iris, die linke in der linken Iris,
die obere Körperhälfte in den oberen und die untere in den unteren
Regenbogenhaut-Hälften. An Änderungen der Struktur könnten
zurückliegende, aktuelle und künftige Erkrankungen abgelesen werden.
Derzeit sind in Deutschland etwa 45.000 Heilpraktiker tätig, von denen
schätzungsweise 5.000 bis 8.000 iridologisch tätig sein dürften.

Dass
die Iridologie nach wie vor umfangreich nachgefragt wird, führt der
Tübinger Ophthalmologe vor allem auf einen Umstand zurück:
„Heilpraktiker und Iridologen besitzen etwas sehr Wertvolles, das wir
Ärzte in Zeiten der auch ökonomisch bedingten Verdichtung für unsere
Patienten sehr oft leider nicht mehr erübrigen können: ausreichend
Zeit.“