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Grundlagen-Forschung- Voraussetzung für die kulturelle Entwicklung der Gesellschaft

Darmstädter Tage der Transformation
Wandel gestalten, Wandel begleiten: Wissenschaft und Kommunikation

Die großen globalen Herausforderungen
erfordern gesellschaftliche Veränderungsprozesse,
die ökologisch, sozial gerecht und
wirtschaftlich nachhaltig sind. Für die Bereitstellung
von Wissen, das für die Gestaltung
solcher Transformationsprozesse notwendig
ist, sind Forschung und Wissenschaft
von zentraler Bedeutung. Die hier entstehenden
Ergebnisse und Erkenntnisse schaffen
wichtige Grundlagen für gelingende Veränderungsprozesse.
Damit gewinnen die Fragen an Bedeutung,
welches Wissen benötigt wird, um Transformationsprozesse
zu gestalten und wie
dieses Wissen aus der Forschung in die Gesellschaft
gelangt. Es stellt sich jedoch auch
die Frage, unter welchen Bedingungen gesellschaftliche
Veränderungsprozesse hin zu
einer Nachhaltigen Entwicklung überhaupt
entstehen können.
Mit der Veranstaltung „Wandel gestalten,
Wandel begleiten: Wissenschaft und
Kommunikation“, die im Rahmen der
„Darmstädter Tage der Transformation“ stattfindet,
greifen die Schader-Stiftung und das

ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung
diese Fragen in ihren verschiedenen
Facetten auf.
Am 16. Januar 2019 diskutieren wir den Bedeutungswandel
der Wissenschaft im Rahmen
des aktuellen gesellschaftlichen Umbruchprozesses.
Wie soll Wissenschaft und
Forschung mit der Spannung zwischen dem
eigenen Anspruch auf die Freiheit von Wissenschaft
und Forschung und den gesellschaftlichen
bzw. politischen Forderungen
nach einem direkten Anwendungsbezug von
Forschungsergebnissen umgehen?
Der 17. Januar 2019 ist der Rolle der Wissenskommunikation
gewidmet, die gesellschaftliche
Veränderungsprozesse in Richtung
Nachhaltigkeit anstoßen und begleiten soll.
Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie
und mit welchen Methoden Wissenschaft
kommunizieren muss, damit ihre Erkenntnisse
in reale Veränderungsprozesse umgesetzt
werden.

Wandel gestalten, Wandel begleiten: Wissenschaft und
Kommunikation
Mittwoch, der 16. Januar 2019
Das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft befindet sich im Umbruch. Für die Bewältigung der Probleme, die die
Transformation in eine nachhaltige gesellschaftliche Entwicklung aufwerfen, soll Wissenschaft heute nicht nur methodisch
gesichertes, sondern auch direkt anwendbares Wissen bereitstellen. Statt eines Nebeneinanders der Forschungsdisziplinen
wird ein inter- und transdisziplinärer Zugang vonseiten der Wissenschaft gefordert. Vor diesem Hintergrund stellen wir die
Frage, was kritische Wissenschaft heute und morgen bedeutet.
Diese Veranstaltung richtet sich an Wissenschaftskommunikatoren und -kommunikatorinnen, Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen
aus der Nachhaltigkeitsforschung sowie Vertreter und Vertreterinnen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

REACH – Chemie ist gut, Kontrolle ist besser

Seit Juli 2007 ist die EU Verordnung REACH zur Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien in Kraft getreten. Für produzierende und importierende Unternehmen bedeutet dies einen gigantischen Datenberg verwalten zu müssen. Mit der richtigen Technologie, kann der administrative Aufwand jedoch effizient gemeistert werden.
R-E-A-C-H – Registration-Evaluation and Authorisation of Chemicals. Über diese fünf Buchstaben diskutieren bereits seit 2005 Industrie und vor allem Chemikalienhersteller im gesamten europäischen Raum. Es handelt sich dabei um die, seit Juli 2007 in Kraft getretene, EU Verordnung zur systematischen Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien. Gewährleistet werden soll mit dieser Maßnahme, die sichere Verwendung von Chemikalien und damit einhergehend ein zuverlässiger Umwelt- und Gesundheitsschutz sowohl für Mitarbeiter als auch Verbraucher.
"no data, no market"
Betroffen von dem Mammut-Projekt sind alle Chemikalien, die in der EU in Mengen von über einer Tonne pro Jahr produziert oder importiert werden. Dazu gehören sowohl gefährliche, als auch unbedenkliche Chemikalien. Nicht erfasst werden müssen lediglich Stoffe, die bereits einer Registrierungspflicht unterstehen, wie zum Beispiel Abfall, radioaktive Stoffe, nicht isolierte Zwischenprodukte, Lebensmittel, Pflanzenschutz- und Biozidwirkstoffe.
Datendetektive
Der administrative Aufwand ist groß, denn eine der zentralen Neuerungen dieses Überwachungsystems ist die Verlagerung der Verantwortlichkeiten. Die richtige Erfassung und Registrierung der Daten muss im REACH-System von den Unternehmen selbst gewährleistet werden. Dies bedeutet, dass die Unternehmen die vollständigen Stoffdaten einholen müssen. Um alle Daten zusammenzutragen, stellen Mitarbeiter über die gesamten Verzweigungen der Lieferkette Nachforschungen an. Die Chemikalienhändler verfügen jedoch meist nur über wenige Informationen hinsichtlich der genauen Zusammensetzung der Rohstoffe und Vorprodukte, die von den Chemieunternehmen bezogen werden.
Große Chemiekonzerne, wie beispielsweise das Schweizer Unternehmen Clariant bereiten sich bereits seit mehreren Jahren auf die Einführung von REACH vor. Diverse Arbeitsgruppen und neu geschaffene Strukturen sollen die, durch REACH, hinzukommenden Arbeitsprozesse definieren und die 5000 Seiten starke Verordnung mit all seinen Anhängen und Anmerkungen meistern.

Umfassende Veränderungen
Das neue Gesetzt wirkt sich auf fast jeden Bereich aus. Von Produktion, Einkauf, Forschung und Entwicklung bis hin zu Marketing, Rechtsabteilung, Informationstechnologie oder auch Vertrieb und Logistik. Schnell kommt zur administrativen auch die Problematik der technischen Abwicklung hinzu. Ohne ein geeignetes Enterprise Content Management (ECM) und Dokumenten Management System (DMS) ist die Menge an Datenerhebung, Verwaltung und Austausch kaum zu bewältigen. Die nötigen Informationen müssen zuverlässig erfasst werden, eine transparente Struktur und sichere, langfristige Archivierung sind essenziell für Unternehmen. Diese neuen gesetzlichen Regelungen erfordern eine sichere, schnelle und vor allem nachvollziehbare Erstellung der geforderten Dokumente. Der Kommunikationsfluss in der Wertschöpfungskette und zu den zuständigen Behörden muss rasch und problemlos ablaufen.
Neue Agentur zur Datenkontrolle
Insgesamt handelt es sich um circa 30.000 chemische Stoffe, die von den Herstellern, Importeuren, aber auch Händlern registriert werden müssen. Jeder Teil der Wertschöpfungskette wird berücksichtigt und so sind beispielsweise auch verarbeitende Firmen verpflichtet, den Herstellern bisher nicht registrierte Anwendungen zu melden. Der Prozess der Registrierung und Klassifizierung ist in Teilschritte unterteilt und soll bis 2018 abgeschlossen sein. Bei der Registrierung sind Informationen zu Eigenschaften, Verwendungen und dem sicheren Umgang mit den Chemikalien anzugeben. Diese werden in einer zentralen Datenbank gesammelt, verwaltet und geprüft. Die EU hat dafür eigens eine neue Agentur gegründet, in der sämtliche Daten zusammenfließen. Die Bestimmungen regeln aber nicht nur die Pflichten der Industrie, auch die neue Behörde muss nach streng festgelegten Regeln die Daten der eingereichten Dossiers prüfen. So kann bestimmten Stoffen nachgegangen werden, bei denen Verdacht auf Gefährlichkeit für Mensch und Umwelt besteht. 
Sicherheitsdossiers
Die technischen Dossiers, die von den Unternehmen an die Agentur geliefert werden müssen, können je nach Chemikalie, sehr umfangreich sein. Als gefährlich eingestufte Chemikalien werden beispielsweise mit einem Sicherheitsdatenblatt ausgestattet, aus dem Expositionsbeurteilung und Expositionsszenarien hervorgehen. Das bedeutet, dass nicht nur die Gefährlichkeit selbst, sondern auch bestimmte Verwendungen und Gefahrenpotenziale im Einzelnen festgestellt und aufgelistet werden müssen.
Die richtige Technologie
Wichtig wird es für Unternehmen vor allem sein, möglichst früh eine Inventarisierung ihrer Stoffe bzw. Chemikalien vorzunehmen, um zu prüfen welche von REACH betroffen sind. Firmen, wie die Benmark, die über langjährige Erfahrungen mit Enterprise Content Management Systemen verfügen, erarbeiten speziell zugeschnittene Konzepte, um den Verordnungen von REACH gerecht zu werden. Die Erstellung von Sicherheitsdatenblättern und Dossiers (Submission and Dossiers Management) wird durch ein automatisiertes System verwaltet. Auch ein automatisierter Datenaustausch von und mit Drittsystemen ebenso wie die Möglichkeit Daten aus bestehenden IT-Ablagesystemen und Quellen zu verschieben, vereinfachen die Datenpflege enorm. Auf diese Weise kann das Unternehmen ohne viel Aufwand die notwendigen Dossiers zusammenstellen und aktualisieren. Sobald eine Liste aller verwendeten Chemikalien vorliegt und die genauen Parameter der Verordnung für den unternehmensspezifischen Fall ausgearbeitet wurden, können auch die Genehmigungsprozesse für die Freigabe von unternehmenskritischen Dokumenten durch angepasste Workflowsysteme unterstützt werden.
Dennoch polarisiert REACH innerhalb der Industrie. Die Investition in mehr Sicherheit im Umgang mit Chemikalien wird als notwendig, aber auch als Belastung für die meisten Unternehmen empfunden. Der Verband der chemischen Industrie (VCI) schätzt die finanziellen Auswirkungen auf die gesamte chemische und nachgeschaltete Anwenderindustrie in den kommenden elf Jahren auf mindestens vier Milliarden Euro. Andererseits kann REACH für Unternehmen auch eine Chance sein, Wettbewerbsvorteile zu generieren. Wer REACH am effizientesten umsetzt, läge damit, zumindest in den ersten Jahren, mit Sicherheit vor der Konkurrenz.

Zum Autor:
Christian Gröger ist Direktor der Benmark AG Schweiz. Die Benmark ist Spezialist für Enterprise Content Management Systeme. Sie begleitet ihre Auftraggeber partnerschafltich und konstruktiv von der Planung bis zu Produktentscheidung über Integration und Testing bis hin zu Betrieb, Schulung und Wartung der Systeme. Benmark arbeitet mit nahmhaften Technologiepartnern wie der EMC Corporation und Oracle zusammen und hat für den Schweizer Spezialchemie-Konzern Clariant International AG bereits eine erfolgreiche DMS Anwendung für REACH entwickelt.

Zeitstress macht dick

Genussvolles Essen ohne Hektik gesünder

Köln (pte/31.10.2007/12:10) – Die Deutschen werden aus Zeitmangel immer dicker. Nach einer Umfrage der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD http://www.oecd.org sind 13,6 Prozent der Deutschen fettleibig. Die Welt sei hektischer geworden und jeder habe sehr viel Stress. Die Wege zur Arbeit seien oft lang, sodass man gezwungen sei, häufig außer Haus zu essen. Dabei fiele die Wahl oft auf Fastfood, erklärte Ulrich Overdiek, Geschäftsführer von Vivamangiare Wellfood http://www.vivamangiare.de, im Gespräch mit dem Deutschlandfunk.

Gesundheit gilt als hohes Gut – nicht nur in Deutschland. In seinem Buch "Lebenslust" schreibt der Psychotherapeut Manfred Lütz, die Leute lebten heute fast nur noch präventiv, um dann gesund zu sterben. Doch bei vielen sieht die Sache etwas anders aus. Sie leben eben nicht gesund, werden dick, sterben früher und belasten die Gesundheitskassen. "Man hat selbst keine Möglichkeit mehr, ein gutes Essen zuzubereiten, also einen Salat zu putzen, Gemüse zu waschen. Das hat ja alles auch mit Zeit und Aufwand zu tun. Da ist es natürlich viel einfacher, zu Convenience-Produkten zu greifen, die oft viel Zucker und versteckte Fette haben. Wenn man sieht, dass sogar eine Bionade, die eigentlich als Biogetränk immer in den Vordergrund gestellt wird, noch Zucker hat, dann muss man sich fragen, wie man als Otto Normalverbraucher überhaupt noch an gesunde Lebensmittel kommen soll", so Overdiek.

Gesundes Essen stelle aber nicht automatisch einen Verzicht auf Geschmack und Genuss dar, so der Vivamangiare-Gründer. In den Stores seines Unternehmens verzichte man bewusst auf Geschmacksverstärker, weil ein gutes Stück Fleisch oder ein gutes Stück Fisch oder auch frisches Obst immer natürlich schmecke und viel mehr Geschmack habe als manche Geschmacksverstärker. "Wir haben wahrscheinlich verlernt, die naturreinen Dinge wirklich zu genießen", sagte Overdiek. Wellfood verzichte auf viel Salz und Zucker, arbeite mit vielen Kräutern und mit verschiedenen Gewürzen, die naturbelassen seien. Zudem pflege man die Essenskultur mit einem sehr gehobenen Ambiente mit großen Eichentischen und schönen Lampen.

Haaranalyse kein Beweis für Cannabis-Konsum

Haaranalyse kein Beweis für Cannabis-Konsum

THC-Einlagerung findet bei Konsumation nicht über Blutkreislauf statt

Hanfplantage: Haaranalyse kein Konsumbeweis (Foto: pixelio.de, Peter Franz)
Hanfplantage: Haaranalyse kein Konsumbeweis (Foto: pixelio.de, Peter Franz)

Freiburg (pte017/07.10.2015/13:30) –

Die Einlagerung des Cannabis-Hauptwirkstoffs THC, der unter anderem für
Abstinenzkontrollen im Rahmen von Fahreignungsüberprüfungen im Haar
gemessen wird, findet bei entsprechendem Konsum nicht über den
Blutkreislauf statt – Haaranalysen sind demnach kein eindeutiger Beweis.
Zu diesem Schluss kommen Forscher am Institut für Rechtsmedizin des
Universitätsklinikums Freiburg http://uniklinik-freiburg.de .

Falsche Interpretationen

"Die neuen Erkenntnisse sind insbesondere bei Analysen
von Kinderhaarproben im Rahmen von Sorgerechtsfragen von Bedeutung, da
eine Cannabinoid-Übertragung bei engem Körperkontakt besonders
wahrscheinlich ist und zu völlig falschen Rückschlüssen führen kann",
erläutert Toxikologe Volker Auwärter. In Ländern, in denen bei
Arbeitnehmern oder Bewerbern Drogenkontrollen durchgeführt werden, könne
die Folge einer Fehlinterpretation zum Verlust des Arbeitsplatzes oder
zum Ausschluss vom Bewerbungsverfahren führen.

Auch ein Abbauprodukt von THC, das in Zweifelsfällen in
der Praxis zum eindeutigen Nachweis eines Konsums herangezogen wurde,
kann laut den Experten über Schweiß und Sebum eines Konsumenten auf
andere Personen übertragen werden. Um den experimentellen Nachweis
hierfür zu erbringen, führten zwei der Autoren einen einmonatigen
Selbstversuch mit regelmäßiger Einnahme von Dronabinol (halbsynthetisch
hergestelltes THC) sowie umfangreiche Messungen durch. Details wurden im
Magazin "Scientific Reports" publiziert.

Cannabinoide übertragbar

Bereits in früheren Studien konnten die Freiburger
Wissenschaftler nachweisen, dass es zu einer von außen herbeigeführten
THC-Kontamination der Haare durch Cannabisrauch von anderen Personen
kommen kann, die auch nach zahlreichen Haarwäschen erhalten bleibt.
Außerdem werden bereits durch das bloße Hantieren mit Cannabis relevante
Mengen Cannabinoide auf das Haar übertragen. Offen bleibt, inwieweit
die neuen Erkenntnisse die Ermittlungsarbeit von Exekutivorganen wie
auch Gerichten künftig beeinflussen werden.

Druck mehrfarbiger OLEDs

Forscher haben im Rahmen des europäischen Projekts ROLLED flexible organische Leuchtdioden (OLEDs) entwickelt, die mit rein mechanischen Druckverfahren in Serie gefertigt werden können. Da das die Fertigung billiger macht, wollen die Wissenschaftler mit den gedruckten Leuchtelementen neue Anwendungsgebiete erobern. Die gedruckten OLEDs sollen beispielsweise bei Produktverpackungen zum Einsatz kommen und bieten dafür vielfältige optische Möglichkeiten. "Der letzte Prototyp, den wir gefertigt haben, ist mehrfarbig", erklärt Projektkoordinator Arto Maaninen, Technology Manager am VTT Technical Research Centre of Finland http://www.vtt.fi/, gegenüber pressetext.

Ein Anwendungsbeispiel im Bereich der Produktverpackung, das die Forscher demonstriert haben, setzt auf eine zweifarbige gedruckte OLED. Ein grünes Häkchen kennzeichnet dabei eine original verschlossene Verpackung. Wird diese geöffnet, brennt eine Sicherung durch und das Häkchen wird durch ein rotes Kreuz ersetzt. Denkbar sind den Forschern zufolge aber auch Elemente, die in Verbindung mit geeigneten Sensoren die Frische von verpackten Lebensmitteln überwachen. Insgesamt sind die möglichen Anwendungsgebiete sehr weit gefasst. Beispielsweise nennt das VTT Poster mit OLED-Elementen, Aufmerksamkeit erregende Leuchthinweise auf Supermarktregalen sowie den Schutz vor Produktfälschungen.

Eine Möglichkeit, OLEDs mit Strom zu versorgen, haben die Forscher bereits demonstriert. Bei einer kleinen EU-Fahne mit gedruckten OLED-Sternen konnten die Sterne dadurch zum Leuchten gebracht werden, dass ein NFC-fähiges Handy (Near Field Communication) nahe an die Karte gehalten wurde. Die denkbaren Lösungen zur Energieversorgung der Elemente sind aber ebenso vielfältig wie die Anwendungsideen. Eine leistungsfähigere drahtlose Stromversorgung wäre per Hochfrequenz-Technologie möglich, so Maaninen. "Auch Knopfzellen sind eine Option und in manchen Fällen kann das Stromnetz genutzt werden", sagt der Forscher weiter.

Die OLED-Elemente des ROLLED-Projekts sind 200 bis 250 Mikrometer dick, was drei bis vier Blatt Papier entspricht. Sie bestehen aus organischen Materialien, die von einem Feuchtigkeitsbarriere-Film umhüllt werden, und sind zur Fertigung per Rolle-zu-Rolle-Druckverfahren geeignet. "Wir nutzen rein mechanische Drucktechniken statt Inkjet-Technologie, die für gedruckte Elektronik häufig zum Einsatz kommt", erklärt Maaninen. Die zur Herstellung erforderliche Ausrüstung ist laut VTT deutlich günstiger als beim bisherigen Herstellungsverfahren mit Glassubstraten. Auch sei eine größere Produktionsgeschwindigkeit möglich, sodass die Fertigungskosten insgesamt bis auf die Hälfte gedrückt werden können. Langfristig wollen die Forscher Einsatzgebiete erschließen, für die nur wenige Cent teure OLEDs gefertigt werden. Schon in zwei bis drei Jahren könnten die gedruckten OLEDs kommerziell Verwendung finden, schätzt Maaninen.

Rückenbeschwerden – Gelenkverschleiß und Schmerzen am Bewegungsapparat

Rückenbeschwerden
– Gelenkverschleiß und Schmerzen am Bewegungsapparat: Orthopäden und
Unfallchirurgen legen Weißbuch zur nichtoperativen Behandlung vor

Berlin
– Die nicht-chirurgische Behandlung in Orthopädie und Unfallchirurgie
muss in allen Bereichen gestärkt werden: So lautet das Hauptfazit des
Weißbuchs Konservative Orthopädie und Unfallchirurgie, das auf der
heutigen Pressekonferenz im Vorfeld des DKOU 2017 vorgestellt wurde. Die
Veröffentlichung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und
Unfallchirurgie und des Berufsverbandes für Orthopädie und
Unfallchirurgie zeigt nun erstmals anhand einer Vielzahl von Daten und
Fakten, was die konservativen Methoden in Deutschland leisten können und
wie es um sie bestellt ist. In zehn Forderungen erklären die Autoren,
wie die konservative Therapie gestärkt werden kann, damit gute
Behandlungskonzepte flächendeckend für alle Patienten zur Verfügung
stehen.

Drei
von vier Bundesbürgern litten im Jahr 2016 an Schmerzen in Muskeln,
Knochen oder Gelenken, wie eine Umfrage der Bertelsmann Stiftung im Jahr
2016 ergab. Eine Operation ist bei ihnen meist nicht angezeigt – sie
können oft durch konservativen Methoden wie manuelle Medizin,
Schmerztherapie, Orthopädietechnik oder Physiotherapie gut behandelt
werden. Das neue Weißbuch Konservative Orthopädie und Unfallchirurgie
thematisiert unter anderem gängige diagnostische Verfahren für
zahlreiche Erkrankungen und Verletzungen, das umfangreiche Spektrum an
therapeutischen Optionen, die Vernetzung und Kooperation mit anderen
Berufsgruppen, aber auch Fragen der Prävention, Qualitätssicherung, Aus-
und Weiterbildung sowie Forschung.

„Durch
nicht-operative Behandlungsmethoden können wir in vielen Fällen
erfolgreich und risikoarm Schmerzen lindern, Beweglichkeit und
Lebensqualität verbessern oder das Fortschreiten von Erkrankungen
bremsen“, sagt Dr. med Matthias Psczolla, einer der Autoren des
Weißbuchs. Doch mit Blick auf die Alterung der Gesellschaft befürchten
die Experten Versorgungsengpässe, falls die konservative Therapie nicht
aufgewertet wird. „Die sichere und erfolgreiche Anwendung konservativer
Behandlungsmethoden erfordert eine gute Weiterbildung aller Orthopäden
und Unfallchirurgen, eine intensive Zusammenarbeit mit Patienten und mit
nicht-ärztlichen Fachberufen wie Physiotherapeuten und
Orthopädietechnikern. Dem muss in Weiterbildung und Vergütung auch
entsprechend Rechnung getragen werden“, so Psczolla weiter.
Weiterbildungskliniken mit konservativen Schwerpunkten und
Weiterbildungsverbünde zwischen Kliniken und Praxen seien ein erster
wichtiger Schritt.

Auch
die Grundlagen- und Versorgungsforschung in diesem Bereich müsse
gestärkt werden, fordern die Autoren. „Viele konservative Methoden, wie
etwa die manuelle Medizin, beruhen bisher auf Erfahrungswerten“, sagt
Psczolla. „Wir müssen in klinischen Studien untersuchen, welche
Patienten von diesen Therapien am meisten profitieren und so eine
evidenzbasierte Grundlage dafür schaffen.“ Diese und andere Optionen
haben die Autoren des Weißbuchs in „Zehn Forderungen zur Zukunft der
konservativen Orthopädie und Unfallchirurgie“ zusammengefasst.

Das Weißbuch Konservative Orthopädie und Unfallchirurgie ist kostenlos zum Download verfügbar unter https://www.degruyter.com/view/product/485172?format=EPUB.

Bewegungs- und Sprachstörungen diagnostizieren und behandeln

ewegungs- und Sprachstörungen diagnostizieren und behandeln

Leipzig – Nach einem Schlaganfall leiden viele Patienten an bleibenden Lähmungen, etwa ein Drittel leidet unter Sprachstörungen, der sogenannten Aphasie. Wie klinische Neurophysiologen motorische und sprachliche Störungen nach einem Schlaganfall, bei Parkinson oder Multipler Sklerose mittels elektrophysiologischer Techniken nicht nur erkennen, sondern auch therapieren, ist Thema der 57. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN). Diese findet vom 21. bis 23. März 2013 in Leipzig statt. Hier diskutieren Experten der DGKN auch über neue therapeutische Möglichkeiten der Tiefen Hirnstimulation mittels im Gehirn implantierten Elektroden und darüber, wie Sport das Gehirn verändert.

In Deutschland leben mehrere Hunderttausend Schlaganfallopfer mit den Folgen für die Beweglichkeit und Sprache. Viele Patienten leiden an Bewegungsarmut durch Parkinson, viele auch an Störungen des Denkens und Handelns oder an Depressionen. „Uns reicht nicht, dass wir oft vorhersagen können, wie gut sich das Gehirn reorganisieren wird, um eine Schädigung auszugleichen. Wir wollen die Erkenntnisse, die uns moderne bildgebende Verfahren liefern, nutzen, um Kranken besser mit neuen Techniken zu helfen“, so Professor Dr. med. Joseph Claßen, Tagungspräsident der 57. Jahrestagung der DGKN und Direktor der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Leipzig.

Mithilfe bildgebender Verfahren können Neurowissenschaftler heute beispielsweise  schlaganfallbedingte Störungen im Sprachnetzwerk des Gehirns genau charakterisieren. Patienten mit einer Aphasie vertauschen Wortlaute, lassen sie weg oder verwechseln Worte oder können sich überhaupt nicht mehr verbal äußern. „Der Verstand von Menschen mit Aphasie kann dabei aber unbeeinträchtigt sein“, erklärt Privatdozentin Dr. med. Dorothee Saur vom Universitätsklinikum Leipzig, sie betreut das wissenschaftliche Sekretariat des DGKN-Kongresses. „Welche Mechanismen das Gehirn besitzt, um Sprachstörungen auszugleichen, müssen wir besser verstehen. Dann können wir diese Mechanismen verstärken, um bessere Behandlungsergebnisse zu erzielen."

Ein Schwerpunkt der Tagung befasst sich mit der Plastizität des Nervensystems, wie sie durch körperliche Bewegung im Gehirn entsteht. Bei Tieren haben Forscher gezeigt, dass bereits eine einzige Trainingseinheit ausreicht, damit sich neuronale Verknüpfungen verändern. „Eine aktuelle Studie lässt erstmals vermuten, dass auch beim Menschen ein ähnlich dynamischer Mechanismus vorhanden ist, der durch bildgebende Untersuchungen beim lebenden Menschen sichtbar gemacht werden kann“, erklärt Professor Claßen die Ergebnisse eines Forscherteams vom Max-Planck Institut in Leipzig.

Neben dem Erlernen neuer Bew egungen befassen sich die Experten der DGKN auch mit der Therapie von Bewegungsstörungen etwa bei Parkinson oder Dystonie. „Anhand des erfolgreichen Einsatzes der Tiefen Hirnstimulation wird klar, dass die Klinische Neurophysiologie längst nicht mehr nur ein diagnostisches Fach ist“, erklärt Claßen. Viele elektrophysiologische Methoden, die einmal nur der Diagnose dienten, untersuchen wir mittlerweile auch auf mögliche therapeutische Nutzen. Über diese Trendwende zur interventionellen Neurophysiologie diskutieren Experten im Rahmen des DGKN-Kongresses in Leipzig.

Wie auch in den Vorjahren bietet die DGKN mit dem Richard-Jung-Kolleg ein bewährtes Fortbildungsprogramm an. Zum zweiten Mal finden spezielle Veranstaltungen für junge und angehende Neurowissenschaftler statt. Für Studierende und Doktoranden ist die Teilnahme am wissenschaftlichen Tagungsprogramm kostenfrei. Tei lweise parallel findet in Leipzig vom 19. bis 21. März die fünfte International Conference on non-invasive Brain-Stimulation statt. Weitere Informationen zur 57. Jahrestagung der DGKN stehen im Internet unter www.dgkn-kongress.de/.

Online-Rechner ermittelt Verkaufswert von Photovoltaikanlagen

Online-Rechner ermittelt erstmals Verkaufswert von Photovoltaikanlagen weltweit

Solarpraxis und Milk the Sun entwickeln Rechentool für Bestandsanlagen

Berlin, 29.1.2013 – Erstmals ermittelt ein frei zugänglicher Online-Rechner den aktuellen Verkaufswert, den der Besitzer einer Photovoltaikanlage bei der Veräußerung erzielen kann. Das kostenlose Rechentool ist für alle Länder weltweit anwendbar und bezieht verschiedene Parameter wie das Alter der Solaranlage, den Zeitpunkt des Anschlusses an das Stromnetz und den Anteil des eigenverbrauchten Stroms ein. Es zeigt den Verkaufswert zum Zeitpunkt des gewünschten Verkaufstermins und die Rendite, die der Käufer mit der Photovoltaikanlage erreicht. Die Berliner Solarunternehmen Milk the Sun und Solarpraxis haben den Rechner in Kooperation entwickelt.

„Wer seine Solaranlage nach ein paar Jahren wieder verkaufen möchte, hat o ft Schwierigkeiten, einen verlässlichen Verkaufswert zu erhalten“, erklärt Felix Krause, Geschäftsführer der Milk the Sun GmbH. „Viele Faktoren bestimmen die Höhe des erzielbaren Verkaufswertes, neben der Höhe der Einspeisevergütung, der Betriebskosten und dem Leistungsverlust der Anlage spielen zum Beispiel steuerliche Abzüge, Finanzierungskosten und die aktuelle Inflationsrate eine Rolle.“ Diese und weitere Faktoren bezieht der Online-Rechner in die Ermittlung von Verkaufswert und Rendite ein. Mit dem Rechner kann der Nutzer durchspielen, wie sich der Verkaufswert in Abhängigkeit vom Verkaufszeitpunkt und anderen Variablen entwickelt.

„Das Rechentool liefert Verkäufern und Käufern einen ersten objektiven Anhaltspunkt für den Wert der Solaranlage und ist besonders für größere Photovoltaikanlagen interessant“, sagt Alexander Woitas, Leiter des Bereichs Engineering bei der Solarpraxis AG. Die Rechenformel basiert auf kaufmännischen Berechnungen und technischen Erfahrungswerten der Solarpraxis . „Der präzise Verkaufswert sollte anschließend individuell ermittelt werden. Eine umfassende technische Anlagenprüfung ist wesentlich für die Bestimmung des genauen Verkaufswertes.“ Auf dem Online-Rechner-Portal kann der Anlagenbesitzer ein kostenloses Angebot für die Prüfung der Solaranlage anfordern. Zudem hat er die Möglichkeit, seine Solaranlage auf dem Portal zum Verkauf anzubieten.

Der Online-Rechner ist in deutscher, englischer und italienischer Sprache verfügbar.

Online-Rechner:
https://www.milkthesun.com/deu/verkaufswert_rechner_photovoltaik

 

Schädlinge, die uns in den Wein spucken

IN VIVO VERITAS:  SCHÄDLING VON WEINPFLANZEN IN ÖSTERREICH GENETISCH VARIABEL

Gleich 14 verschiedene Varianten eines sehr speziellen Bakteriums, das
Weinstöcke schädigt, kommen in Österreich vor. Dies ist eines der
herausragenden Ergebnisse eines Projekts des Wissenschaftsfonds FWF, das
sich mit der Schädigung von Weinpflanzen durch sogenannte Phytoplasmen
beschäftigte.

Phytoplasmen sind das „Gott-Sei-Bei-Uns“ der Pflanzenpathologen: Sie
stehen mit über 100 Pflanzenkrankheiten im Zusammenhang, können aber bis
heute nicht im Labor gezüchtet werden. Genaue Untersuchungen der
zellwandlosen Bakterien sind daher kaum möglich. Einem Team am Health
& Environment Department des AIT Austrian Institute of Technology
ist es nun in Zusammenarbeit mit der Höheren Bundeslehranstalt und dem
Bundesamt für Wein- und Obstbau, Klosterneuburg, gelungen, ein in
österreichischen Weingärten verbreitetes Phytoplasma näher
zu analysieren – und dabei konnte es Überraschendes feststellen.

VON TYP ZU TYP

Ein wesentlicher Aspekt des von Günter Brader geleiteten Projekts war
dabei die Isolierung und Charakterisierung der DNA von ganz bestimmten
Phytoplasmen: Jene, die für eine als Schwarzholzkrankheit (Bois Noir)
bezeichnete Vergilbungserkrankung von Weinreben verantwortlich sind. Die
spezielle Herausforderung dabei erläutert Brader so: „Da es ja keine
Laborkulturen der Phytoplasmen gibt, isolierten wir zunächst die gesamte
DNA von befallenen Wirtspflanzen. Damit erhielten wir ein Gemisch von
Pflanzen- und Bakterien-DNA. Dank einer speziellen Zusammensetzung der
Phytoplasmen-DNA konnten wir diese dann mit besonderen
Methoden abtrennen.“ Einmal isoliert, konnte das Team mit der
Charakterisierung der DNA beginnen. Anschließende Vergleiche bestimmter
DNA-Sequenzen zeigten dann überraschenderweise, dass es in Österreich
mindestens 14 Genotypen – also genetisch unterschiedliche –
Phytoplasmen gibt.

VON DER BRENNNESSEL AUF DEN WEIN

Weitere Untersuchungen ergaben dann, dass eine aktuell in Österreich
grassierende Ausbreitungswelle der Schwarzholzkrankheit hauptsächlich
durch einen einzigen dieser 14 Genotypen verursacht wird. „Zwei Drittel
aller Erkrankungen sind allein auf diesen einen Genotyp zurückzuführen“,
erklärt Brader. Verbreitet wird dieser Typ durch eine spezielle Zikade
(die Windenglasflügelzikade), wobei die Brennnessel als Zwischenwirt
dient. Die Klärung dieses Verbreitungsweges war insofern
überraschend, als bisherige Arbeiten andere Routen identifiziert hatten.
„Die Verbreitung könnte sich in den letzten Jahren geändert haben“,
meint Brader, dessen Erkenntnisse nun wesentlich zu den Möglichkeiten
der Bekämpfung beitragen.

INFEKTIONSVERGLEICH 

In einem zweiten Teil des Projekts wurden Modellpflanzen (Tomaten und
Immergrün) mit insgesamt sechs Genotypen des Phytoplasmas infiziert.
Ziel dieser Arbeit war es, zu untersuchen, ob die unterschiedlichen
Genotypen gleiche oder verschiedene Symptome in den Pflanzen verursachen
würden. Tatsächlich zeigten die Stämme markant
unterschiedliche Symptome. Dazu Brader: „Wir vermuten, dass sogenannte
Effektoren für diese unterschiedlichen Symptome zuständig sind. Das sind
Proteine, die von den Bakterien in die Wirtzelle abgegeben werden und
so den Infektionsprozess unterstützen.“

VERTEIDIGUNGSMECHANISMEN

Auch die Verteidigungsmechanismen der Pflanze interessierte das Team. So
untersuchte man die Wirkung der als Abwehrstoff bekannten Salicylsäure
in den Modellpflanzen. Dabei zeigte sich, dass diese scheinbar wenig
Einfluss auf die Anfälligkeit der Pflanzen hatte. So
wurden Tomatenpflanzen infiziert, die keine Salicylsäure akkumulieren
konnten. Würde diese Säure im Kampf gegen Phytoplasmen eine wichtige
Rolle spielen, so hätten diese Pflanzen deutlich anfälliger für eine
Infektion sein sollen – doch tatsächlich zeigten sie kaum Unterschiede
zu den unveränderten Formen. Zusätzlich wurde analysiert, ob eine
vorherige Behandlung mit anderen Bakterien sich in irgendeiner Form auf
die Infektion auswirken würde – und sich somit ein Weg
zur biologischen Schädlingsbekämpfung anbieten würde. Doch hier waren
die Ergebnisse ernüchternd: Eine einzige Bakterienart („Bacillus
atrophaeus“) verzögerte die Entstehung von Erkrankungssymptomen und
reduzierte die Anzahl von Phytoplasmen in der Pflanze – die Intensität
der Symptome blieb jedoch gleich.

Diese Erkenntnisse der Grundlagenforschung über Verbreitungswege und
Infektionsverläufe bieten wichtige Einblicke in die Möglichkeit für die
Schädlingsbekämpfung und bilden die notwendige Grundlage, um Eingriffe
zielgerichtet und effizient zu machen.

Zur Person

Günter Brader forscht am AIT Austrian Institute of Technology im Health & Environment Department  und ist Experte für die Wechselwirkungen von Pflanzen mit Mikroben sowie für die Nutzung von bakteriell produzierten Wertstoffen.