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Suche nach Außerirdischen geht weiter

Projekt erhält neue Mittel für Betrieb von Teleskopen
 
Erster Kontakt: Wahrscheinlichkeit steigt wieder (Foto: wikipedia, cc AIVEN)

Mountain View (pte001/08.12.2011/06:00) – Das Allen Telescope Array des Search-for-Extraterrestrial-Intelligence-Projekts (SETI) http://www.seti.org hat die Suche nach Signalen von außerirdischem Leben wieder aufgenommen. Die Teleskope waren zuvor im April stillgelegt worden, weil die Universität Berkeley die Finanzierung nicht mehr gewährleisten konnte. Das SETI-Institut ist eine Non-Profit-Organisation mit Sitz in Kalifornien. "Die Forschung ist immer auch von der gesamtwirtschaftlichen Situation abhängig. Grundlagenforschung ohne praktische Anwendungen wird leider oft als erstes eingestellt", sagt Elke Pilat-Lohinger vom Institut für Astronomie der Universität Wien http://www.univie.ac.at gegenüber pressetext.

Habitable Zone

Durch Spenden, die mithilfe der Webseite setistars http://www.setistars.org eingetrieben wurden, und eine Finanzspritze durch die US-Airforce kann der Betrieb wieder starten. "Das ist ein sehr positiver Schritt. Dass die Forschung nach jahrzehntelanger Arbeit abgebrochen werden musste, war schlecht. Vor allem in einer Phase, in der die Erforschung extrasolarer Planeten erst richtig losging", sagt Pilat-Lohinger. Das erste Ziel, das die Teleskope ins Visier nehmen, sind deshalb auch Planeten, die mit dem Kepler-Weltraumteleskop gefunden wurden. Vor allem die Kandidaten, deren Umlaufbahn in der bewohnbaren Zone ihres jeweiligen Sterns vermutet werden, sind interessant.

"Das ist ein sehr junges Forschungsgebiet. Die ersten Exoplaneten, die um eine fremde Sonne Kreisen, wurden erst 1995 entdeckt. Mittlerweile können wir schon beinahe Planeten von der Größe der Erde entdecken", sagt Pilat-Lohinger. Obwohl die Entdeckung von Planeten in anderen Sonnensystemen die Vorauswahl der abzusuchenden Himmelsbereiche erleichtert, bleibt die Suche nach außerirdischen Signalen eine Suche nach der Nadel im Heuhaufen. "Wenn wir gleich aufgeben, werden wir nie wissen, ob außerirdisches Leben existiert", gibt die Forscherin zu bedenken.

Neue Herangehensweise

Die Kepler-Entdeckungen werden in einem sehr weit gefassten Bandbreitenfenster durchkämmt. Das Allen-Array durchsucht dabei eine Bandbreite von neun Mrd. Hertz. Das entspricht einer simultanen Beobachtung von ebenso vielen Frequenzen. Diese Herangehensweise unterscheidet sich von der bis vor kurzem üblichen Praxis, nur auf einer einzelnen Frequenz ins Universum hinauszuhören. "Ich glaube, wir können etwas finden, auch wenn wir technisch vielleicht noch einen Schritt entfernt sind. Ohne die nötigen Mittel können wir diesen nicht tun", sagt Pilat-Lohinger. Freiwillige können auf der SETI-Webseite erfahren, wie man mittels seti@home Bandbreite für die Auswertung der Daten aus dem All zur Verfügung stellen kann.

Genschere (CRISPR)

Genschere (CRISPR):

Lesen Sie dazu meine kurze Stellungnahme und
anschließend vor allen Dingen die Beurteilung des Präsidenten der
Deutschen Akademie der Naturforscher (Leopoldina), Prof. Dr. Jörg Hacker
und zusätzlich im Link die Expertenliste mit Ansprechpartnern für
Recherchen und Interviews

Meine Stellungnahme:

Genetische Pflanzenzüchtung
war und ist immer noch ein schwieriges Thema. Als seinerzeit das
entsprechende Max-Planck-Institut in Köln zum ersten Mal lachsrot
blühende Petunien zum Feldversuch freigab, haben wir von der WPK –
Wissenschaftspressekonferenz Bonn/Berlin eine PK veranstaltet. Ich
sollte sie leiten. Doch dagegen hatte das sogenannte Gentechnik-Netzwerk
Einwände. Diese äußerten sich handfest, in dem sie eine Stunde vor dem
Termin sämtliche Eingänge des Instituts mit Motorrad-Vorhängeschlössern
blockierten. Es blieb uns nichts anderes üblich, als diese
Pressekonferenz durch den Zaun zu realisieren, die Journalisten außen,
die eingesperrten Wissenschaftler innen.

Für mich war das das erste
Beispiel von mit reinen Emotionen gegängelte Wissenschaft. Die Folge,
dass wir Journalisten mit Tomaten und Eiern beworfen wurden, während
sich die Wissenschaftler aus dem Staub machen konnten. 

Nichtdestotrotz behielt ich
meine vernunftbetonte Skepsis gegen die Gentechnologie und machte das
auch in meinen Sendungen deutlich.  

Als im Jahr 2010 Emmanuelle
Charpentier die Möglichkeit entdeckte, bestimmte Abschnitte aus einem
Genom gezielt herauszulösen (Genschere oder CRISPR genannt) änderte sich
meine Einstellung.

Während bei herkömmlicher
Pflanzenzüchtung die Samen mit dubiosen Mitteln malträtiert wurden, z.
B. mit Röntgen-, mit radioaktiven Strahlen oder mit aggressiver Chemie,
und anschließend eine Auslesung nach dem Darwin’schen Prinzip in
aufwendigen und sehr teuren Experimenten erfolgen musste, die ebenfalls
große Risiken bergen, kann man mit CRISPR im bestehenden Erbgut
bestimmte Eigenschaften gezielt herauslösen oder ergänzen. Meines
Erachtens ist dabei das Risiko wesentlich geringer als bei der
klassischen Pflanzenzüchtung. Nur als Beispiel genannt: Die
Getreide-Ähren des Weizens erhielten auf diese herkömmliche Weise viel
kürzere Strohhalme. Als Nebenwirkung entstand dabei das Risiko, dass
Körner mit Mutterkorn verseucht wurden, denn die Pilzsporen aus der Erde
nutzen die verkürzten Halme zur Ausbreitung.

Was mich besonders ärgert
ist, dass die europäischen Politiker nicht in der Lage waren, die
Bedeutung und Nebenwirkung von CRISPR in Gesetzen so darzustellen, dass
diese fantastische Forschung auch juristisch adäquat möglich wurde.

Jetzt haben Richter des
Europäischen Gerichtshofs, also Juristen, die selbst keine
naturwissenschaftliche Qualifikation haben, lediglich auf Grund von 
Gutachten, die, wie bei allen Problemen rund um die Gentechnologie,
traditionell sehr emotional und kontrovers aufgeladen sind, eine
katastrophale Entscheidung getroffen haben. Damit wird die Genforschung
der Pflanzen in Europa für lange Zeit ins Abseits gestellt und große
Konzerne erheblich bevorzugt.

Auch bei
Gerichtsentscheidungen sollten Nebenwirkungen und Risiken nicht
ausgeschlossen werden. Ich hoffe, dass – wenn überhaupt möglich – eine
Revision bald in Angriff genommen wird.

Dass ich kein einsamer Rufer in der Wüste bin, können Sie an der folgenden Stellungnahme von Professor Dr. Hacker erkennen.

Ihr Jean Pütz

Expertenliste und Zitat zum EuGH-Urteil zu gentechnisch veränderten Organismen (GVO)

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat heute
entschieden, dass mittels Genome Editing gezüchtete Pflanzensorten als
gentechnisch veränderte Organismen (GVO) gelten. Anlässlich des Urteils
äußert sich der Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften
Leopoldina Prof. Dr. Jörg Hacker folgendermaßen:

"Der Europäische Gerichtshof hat heute ein
folgenreiches Urteil zur Richtlinie für das europäische Gentechnikrecht
abgegeben: Mittels Genome Editing gewonnene Pflanzen, die auch durch
konventionelle Methoden hätten gezüchtet werden können, dürfen nicht
unter denselben Bedingungen wie diese in den Verkehr gebracht werden,
sondern müssen wie gentechnisch veränderte Organismen behandelt werden.
Das EuGH-Urteil weist in eine andere Richtung als diejenige, welche die
Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und zahlreiche andere
Forschungsinstitutionen seit langem vorgeschlagen haben: Nicht das
Züchtungsverfahren sollte für den Gesetzgeber ausschlaggebend sein,
sondern das Produkt. Darüber hinaus müssen wir abwarten, wie sich das
EuGH-Urteil auf die Chancen für die molekulare Pflanzenzüchtung in
Europa auswirkt, insbesondere auch auf kleinere Biotech-Unternehmen, die
vorteilhafte, etwa trockentolerante oder schädlingsresistente
Pflanzensorten auf den Markt bringen möchten."

Mit freundlichen Grüßen
Caroline Wichmann

Expertenliste zum Thema Pflanzenzüchtung

Kontakt

Fachgebiete/Themen

Prof. Dr. Jens Boch
Institut für Pflanzengenetik
Leibniz Universität Hannover
Mobil: 01522-4040647
E-Mail: boch@genetik.uni-hannover.de

Molekularbiologie

  • Genome Editing
  • Pflanzenerkrankungen
  • Pflanzenbiotechnologie

Prof. Dr. Hans-Georg Dederer
Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht, Völkerrecht, Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht
Universität Passau
E-Mail: Hans-Georg.Dederer@uni-passau.de

Rechtswissenschaften

  • Gentechnikrecht

Prof. Dr. Andreas Graner
Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK), Gatersleben
Tel.: 039482 5219
E-Mail: graner@ipk-gatersleben.de
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Pflanzengenetik

  • Getreidegenome
  • Resistenzgene
  • Züchtung krankheitsresistenter Gerstensorten
  • genetische Diversität

Prof. Dr. Christian Jung
Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Tel.: 0431 880 2577
E-Mail: c.jung@plantbreeding.uni-kiel.de
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Pflanzenzüchtung

  • Molekulare Pflanzengenetik
  • Genome Editing
  • Pflanzengenomforschung
  • Pflanzenbiotechnologie
  • gentechnisch veränderte Nutzpflanzen

Prof. Dr. Matin Qaim
Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung
Georg-August-Universität Göttingen
Tel.: 0551 39 4806
E-Mail: mqaim@uni-goettingen.de
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Agrarökonomie

  • nachhaltige Landwirtschaft
  • Landnutzungswandel
  • ländliche Entwicklung
  • Welternährung
  • Ernährungsökonomie

Prof. Dr. Jochen Taupitz
Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung
Universität Mannheim
E-Mail: taupitz@jura.uni-mannheim.de
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Rechtswissenschaften

  • rechtliche und ethische Aspekte des Genome Editing
  • Medizinrecht und Medizinethik
  • Mitglied der Leopoldina-Arbeitsgruppe Genome Editing

Prof. Dr. Detlef Weigel
Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie Tübingen
E-Mail: detlef.weigel@tuebingen.mpg.de
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Molekularbiologie

  • genetische Vielfalt
  • Mechanismen der pflanzlichen Entwicklung
  • Hybride
  • Epigenetik

Schmerzmittel steigern Kopfweh bei Überdosierung

Schmerzmittel steigern Kopfweh bei Überdosierung
Hohe Dunkelziffer befürchtet – Mediziner empfehlen Einnahmestopp
 
Schmerztabletten: können Kopfschmerzen verstärken (Foto: pixelio.de, J. Goetzke)

London (pte012/19.09.2012/10:35) – Bis zu eine Mio. Menschen leiden in Großbritannien unter vollständig vermeidbaren starken Kopfschmerzen, die laut Experten durch die Einnahme von zuviel Schmerzmitteln verursacht werden. Das Einnehmen von Schmerzmitteln führt in vielen Fällen zu noch stärkeren Kopfschmerzen. Diese Warnung ist Teil der ersten Richtlinien des National Institute for Health and Clinical Excellence’s (NICE) http://nice.org.uk zur Behandlung von Kopfschmerzen.

Viele Patienten im Teufelskreis

Kopfschmerzen, die durch eine zu starke Medikation verursacht werden, fühlen sich nicht anders an als andere Kopfschmerzen oder eine Migräne. Für Großbritannien gibt es keine genauen Daten wie häufig diese Art von Kopfschmerzen auftritt. Studien aus anderen Ländern legen jedoch nahe, dass davon ein bis zwei Prozent der Menschen betroffen sind. Laut der WHO http://who.int dürfte dieser Anteil eher bei fünf Prozent liegen.

Laut Martin Underwood von der Warwick Medical School http://warwick.ac.uk/fac/med , der auch Leiter des NICE-Ausschusses ist, kann die Einnahme von Schmerzmitteln zu einem Teufelskreis führen. "Die Kopfschmerzen werden schlimmer, also werden mehr Medikamente eingenommen und damit werden auch die Kopfschmerzen noch stärker. Und genau das wäre ganz einfach zu verhindern", verdeutlicht der Experte.

Verstärkende Wirkung ungeklärt

Warum Schmerzmittel diese Auswirkungen auf das Gehirn haben können, ist bisher nicht erforscht. Es wird angenommen, dass die meisten Betroffenen am Beginn täglich Kopfschmerzen hatten, unter Spannungskopfschmerzen oder Migräne litten. Bei der Behandlung zu Hause wurden sie in der Folge immer schlimmer. Laut Manjit Matharu vom National Hospital for Neurology and Neurosurgery http://bit.ly/AlIlu3 gibt es nach zehn bis 15 Tagen der Einnahme von Schmerzmitteln im Monat einen Punkt, an dem die Medikamente selbst zum Thema werden.

"Das ist ein großes Problem in der Bevölkerung. Rund einer von 50 Menschen nimmt bei Kopfschmerzen zu viele Medikamente. Das bedeutet, dass rund eine Mio. Menschen, die täglich oder fast jeden Tag, unter Kopfschmerzen leidet, durch diese Schmerzmittel erst Schmerzen hat." Die neuen Richtlinien für Ärzte in England und Wales empfehlen, die Einnahme von Schmerzmitteln in diesem Fall sofort zu stoppen. Die Folge ist ein Monat wirkliche Qual, in der die Patienten immer wieder Kopfschmerzen ohne Schmerzmittel haben werden.

Akupunktur und Prävention wichtig

Nach dieser Zeit sollte es den Betroffenen wieder besser gehen. Der Ausschuss rät auch zu anderen Möglichkeiten im Umgang mit Kopfschmerzen wie der effizienten Prävention. Bei Spannungskopfschmerzen und Migräne sei auch der Einsatz von Akupunktur zu überlegen. Zusätzlich werden die Ärzte ersucht, bei Patienten keinen Gehirn-Scan durchführen zu lassen, nur um sicher zu gehen, dass es sich nicht um einen Tumor handelt. Ein Tumor würde laut NICE auch zu anderen Symptomen wie einer Verhaltensänderung oder Epilepsie führen.

 

So schmecken die Pommes besser

So schmecken die Pommes besser
Das Geheimnis des zweimaligen Frittierens
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(aid) – Belgien gilt als die Heimat der Pommes frites. Und irgendwie schmecken dort die frittierten Kartoffelstäbchen auch besonders gut. Auf dem Workshop "Fette und Öle", der im September von der deutschen Gesellschaft für Fettwissenschaft in Hamburg veranstaltet wurde, erläuterten Wissenschaftler die komplexen physikalischen Vorgänge während des Frittierens.

Frittieren ist ein Garprozess, bei dem wasserhaltige Lebensmittel bei Temperaturen von 140 bis 180 Grad Celsius vollständig in Speiseöl oder -fett eintauchen. Fette und Öle haben eine hohe Wärmekapazität und können Wärme bei Temperaturen weit über dem Siedepunkte des Wassers auf das Lebensmittel übertragen (Wärmetransfer). Das im Lebensmittel gebundene Wasser wird infolge der Verdunstung in der Randzone nach und nach aus dem Inneren an die Randschicht geführt (Massentransfer). Solange noch Wasser aus dem Lebensmittel – in diesem Fall Pommes – austritt, herrscht in der Verdampfungszone eine Temperatur von 100 bis 103 Grad Celsius. In einer ersten Phase bildet sich innerhalb von wenigen Sekunden eine dünne Kruste, deren Struktur den weiteren Frittierprozess und die Qualität des Lebensmittels hinsichtlich Fettaufnahme und Knusprigkeit entscheidend beeinflusst.

Werden die Pommes nämlich bei einer niedrigen Temperatur – circa 140 Grad Celsius vorgegart – bis sie blassgelb sind, hat die Kruste optimale Eigenschaften. Nach dem Abkühlen beginnt der zweite Durchgang bei etwa 175 Grad Celsius. Erst wenn kein Wasser mehr aus dem Inneren der Pommes an die Randschicht herangetragen wird, steigt die Temperatur von außen nach innen zunehmend auf über 100 Grad Celsius an. Es beginnt die Ausbildung des typischen Frittieraromas und -geschmacks und der goldgelben Farbe. Und so schmecken sie eben am besten.
Rüdiger Lobitz

Lernen stark von Sinnesinformationen abhängig

Lernen stark von Sinnesinformationen abhängig
Tests verbessern Werte der Zwei-Punkt-Diskriminationsschwelle
 
EEG-Messung: fällt bei Probanden unterschiedlich aus (Foto: MPI CBS Leipzig)

Berlin (pte004/14.02.2013/06:15) – Der Grund, warum manche Menschen schlechter lernen als andere liegt daran, dass das Gehirn die Informationen unzureichend an den entscheidenden Stellen verarbeitet. Manche speichern Sinnesinformationen nicht ausreichend, so Forscher der Ruhr-Universität Bochum http://ruhr-uni-bochum.de , der Humboldt-Universität zu Berlin http://hu-berlin.de , der Charité – Universitätsmedizin Berlin http://charite.de und des Leipziger Max-Planck-Instituts (MPI) für Kognitions- und Neurowissenschaften http://www.cbs.mpg.de .

Reaktion nicht immer gleich

In einem Experiment trainierten die Wissenschaftler den Tastsinn der Probanden, indem sie die Haut an der Hand elektrisch stimulierten. Der Tastsinn gewinnt dadurch üblicherweise an Sensibilität. Die Forscher reizten 30 Minuten lang wiederholt den Tastsinn der Teilnehmer. Vor und nach diesem passiven Training testeten sie die sogenannte Zwei-Punkt-Diskriminationsschwelle – ein Maß für die Sensibilität des Tastsinns.

Dabei übten sie mit zwei Nadeln sanften Druck auf die Hand aus. Dann bestimmten die Forscher den kleinsten Abstand zwischen den Nadeln, bei dem die Testperson sie noch als separate Reize wahrnahm. Im Durchschnitt verbesserte das passive Training die Diskriminationsschwelle um zwölf Prozent. Allerdings nicht bei jedem der 26 Teilnehmer.

EEG-Werte geben Aufschluss

Warum manche besser lernten als andere, untersuchte das Team mittels EEG. Bei guten Lernern veränderte sich die Hirnaktivität im EEG, genauer gesagt die Alpha-Wellen. Diese zeigen unter anderem an, wie effektiv das Gehirn die sensorische Information, die man zum Lernen braucht, verwertet. "Eine spannende Frage ist nun, inwieweit sich die Alpha-Aktivität mit Biofeedback willentlich beeinflussen lässt", sagt Hubert Dinse vom Neural Plasticity Lab der Ruhr-Universität Bochum.

"Das könnte enorme Implikationen für die Therapie nach Hirnschädigung oder ganz allgemein für das Verständnis von Lernvorgängen haben", weiß Dinse. Wie gut wir lernen, hängt von genetischen Aspekten, der individuellen Gehirnanatomie und nicht zuletzt der Aufmerksamkeit ab. "Wir haben in den vergangenen Jahren ein Verfahren etabliert, mit dem wir bei Menschen Lernprozesse auslösen, die keine Aufmerksamkeit erfordern", sagt Dinse. Diesen Faktor konnten die Forscher also ausklammern.

Wissen nützlich für Behandlung

"Wie der Alpha-Rhythmus es schafft, das Lernen zu beeinflussen, untersuchen wir mit Computermodellen. Wir können mit dem Alphaeffekt eine Vorhersage treffen, wie gut jemand lernen kann", sagt Petra Ritter, Leiterin der Arbeitsgruppe BrainModes am MPI Leipzig und der Berliner Charité, gegenüber pressetext.

"Erst wenn wir die Art der komplexen Informationsverarbeitung des Gehirns verstehen, können wir ganz gezielt in die Prozesse eingreifen, um bei Störungen zu helfen", fügt Ritter hinzu. Neue Therapieansätze zu entwickeln, ist das gesteckte Ziel des Kooperations-Netzwerkes, das Ritter koordiniert.

Brennstoffzellen bewegen

Autos fahren, unbemannte Flugzeuge fliegen bereits mit Wasserstoff und Brennstoffzellen. Ein entsprechendes Leichtflugzeug mit Besatzung soll schon bald abheben können. Alternative brennstoffzellenbetriebene Energiesparmobile legen Rekordentfernungen von über 2.000 Kilometern mit dem Energiegehalt von nur einem Liter Benzin zurück. Zu sehen sind diese besonderen Fahr- und Flugzeuge während des internationalen Fachforums „f-cell“ am 24. und 25. September in Stuttgart. Für registrierte Gäste, die sich vorab unter www.f-cell.de eingeschrieben haben, ist der Messebesuch kostenlos.

Stuttgart (eos) – Dass mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellen nicht nur die Gemüter der Entwickler bewegen – sondern Autos und Flugzeuge, das veranschaulicht die diesjährige „f-cell“ (kurz für fuel cell, das englische Wort für Brennstoffzelle), ein Brennstoffzellen-Fachforum am 24. und 25. September in Stuttgart. „Die Symposiums-Vorträge und die Exponate auf unserer Messe zeigen, was Brennstoffzellen heute leisten können“, sagt Peter Sauber, Geschäftsführer der Gerlinger Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH, die den Branchen-Event gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) zum siebten Mal veranstaltet. Die Ausrichter legen den Schwerpunkt der diesjährigen „f-cell“ auf die mobilen Anwendungen des umweltfreundlichen Energiewandlers und kooperieren mit der DaimlerChrysler AG sowie dem baden-württembergischen Umweltministerium.

Brennstoffzellen-PKW in der Stuttgarter City

Während frühe Prototypen der Brennstoffzellen-Autos den benötigten Wasserstoff noch in Druckgasbehältern auf dem Dach mitführten und dadurch weithin als neuartige Versuchsfahrzeuge erkennbar waren, unterscheiden sich heutige Modelle optisch nicht mehr von bekannten Benzinern oder Dieselfahrzeugen. Wer die Mercedes-Benz A-Klasse F-Cell von einer traditionellen A-Klasse unterscheiden möchte, merkt dies am schnellsten daran, dass das Auto quasi lautlos dahingleitet und statt Abgasen lediglich Wasserdampf aus dem Auspuff kommen. Wer das nicht glauben mag, hat während der diesjährigen „f-cell“ Gelegenheit, das Objekt zu studieren. Die Brennstoffzellen-A-Klasse mit markanter F-Cell-Aufschrift dreht Vorführrunden um den Veranstaltungsort – das Haus der Wirtschaft in der Stuttgarter City.

B-Klasse F-Cell erlaubt Blick ins Innere

Zwar sind die  Brennstoffzellen-Autos schon recht nah an der Marktreife. Trotzdem gibt es noch die ein oder andere  Herausforderung, zu bewältigen. Dazu gehören unter anderem die Verlängerung der Lebensdauer sowie die Reduktion der Kosten. DaimlerChrysler arbeitet daher an dem Nachfolgemodell der A-Klasse F-Cell, der neuen Mercedes-Benz B-Klasse F-Cell, die sich zum Beispiel durch ihre deutlich größere Reichweite pro Tankfüllung auszeichnet und die auf der Messe als Schnittmodell zu sehen sein wird. „Das ist spannend, denn Brennstoffzellen-Autos unterscheiden sich schließlich durch ihr Innenleben“, meint Veranstalter Sauber, der registrierte Interessenten zum kostenlosen Besuch der Messe einlädt. Eine Registrierung ist auf der Veranstaltungshomepage unter www.f-cell.de möglich.

Energiesparmobil verbraucht 0,04 Liter auf 100 Kilometer

Doch auch den Experimentalfahrzeugen von Studententeams der Uni Chemnitz sowie der Hochschule in Offenburg räumen die Veranstalter gute Chancen ein, zum Publikumsliebling zu avancieren. Das Chemnitzer Team mit dem klangvollen Namen „Fortis Saxonia“ stellt gleich zwei brennstoffzellenbetriebene „Ökomobil-Fahrzeuge“ vor. Sie heißen „Sax 1“ und „Sax 2“ und nahmen beiden in den vergangenen Jahren bereits erfolgreich beim Shell Eco-Marathon im südfranzösischen Nogaro teil. Auch das Offenburger Energiesparmobil mit den etwas irreführenden Namen „Schluckspecht“ blickt auf eine sehr erfolgreiche Eco-Marathon Karriere zurück. Den alternativen Wettbewerb gewinnt das Fahrzeug, das mit dem Energie-Äquivalent von einem Liter Benzin, die weiteste Stecke zurücklegen kann. „Sax 1“ brachte es auf 1.742, „Sax 2“ auf 2.552 und der „Schluckspecht“ sogar auf stolze 2.716 Kilometer. Die Energiesparmobile machen jedoch nicht nur Spaß und die Brennstoffzelle bekannter, sie dienen ihren Sponsoren vor allem als Plattform für den Praxistest ihrer Komponenten.

Flugzeuge mit Brennstoffzellen-Antrieb

Ein völlig neu entwickeltes, bemanntes Leichtflugzeug, das mit herkömmlichen Zweisitzern konkurrieren kann, wollen Wissenschaftler der Universität Stuttgart künftig mit Brennstoffzellen-Antrieb fliegen lassen. Brennstoffzellen in Kombination mit einem Elektromotor seien das konsequenteste und effektivste Antriebskonzept für ein umweltfreundliches Flugzeug, erklärte das Entwickler-Team, das das geplante Produkt bereits auf den Namen „Hydrogenius“ taufte. Auf der „f-cell“ wird ein großes „Hydrogenius“-Modell zu sehen sein, das einen realistischen Eindruck des künftigen Originals vermittelt.
Auch das mit Wasserstoff und Brennstoffzellen betriebene (unbemannte) Flugmodell HyFish des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), das kürzlich seinen Jungfernflug absolvierte, wird während der „f-cell“ ausgestellt sein. Das Modell ist 1,2 Meter lang und sechs Kilogramm schwer. Auf einem sieben-minütigen Video können Interessierte seinen ersten Flug nachverfolgen. Auf dem Gebiet der Luftfahrtanwendungen erreichte das DLR einen wichtigen Meilenstein in Zusammenarbeit mit Airbus: Erstmals testeten die Wissenschaftler ein  Brennstoffzellenystem im DLR-eigenen Forschungsflugzeug ATRA (A320). Erste Ergebnisse des Tests stellen sie im Rahmen eines Symposiumsvortrages vor.

Steht Kohlekraftwerken eine Renaissance bevor – Wunschdenken oder was?

pte20190227028 Umwelt/Energie, Forschung/Technologie

Forscher machen aus CO2 wieder Kohle

Klimakiller lässt sich dank eines innovativen Ansatzes dauerhaft aus der Atmosphäre entfernen

(pte028/27.02.2019/11:30) – Kohlekraftwerke könnten eine Renaissance
erleben, weil sie die Umwelt künftig kaum noch belasten. Aus den
Rauchgasen soll das Kohlendioxid (CO2) abgetrennt und in Kohle
zurückverwandelt werden. So jedenfalls stellen es sich Forscher an der
RMIT University http://rmit.edu.au vor. Dann könnten die bestehenden Kraftwerke weiterbetrieben werden,
statt zusätzlich riesige Flächen für Solarkraftwerke und Windgeneratoren
auszuweisen.

Flüssigmetall-Katalysator

Die Verwandlung findet in einem Reaktionsgefäß statt, das mit einem
flüssigen Elektrolyten gefüllt ist. Diesen reichern die Forscher um die
Elektrotechnikerin Dorna Esrafilzadeh und Torben Daeneke mit einem
eigens für diesen Prozess entwickelten Flüssigmetall-Katalysator an.
Letzterer ist ein extrem guter Stromleiter, wenn seine Oberfläche
chemisch angeregt wird. Fließt Strom durch diese Anordnung und wirtd CO2
dabei eingedüst, spaltet sich das Gas in Sauerstoff und festen
Kohlenstoff, den Hauptbestandteil von natürlich vorkommender Kohle. Es
ist gewissermaßen die Umkehr des Verbrennungsvorgangs. Der benötigte
Strom hierfür soll durch Solar- und Windkraftwerke erzeugt werden.

Die Umwandlung von CO2 in festen Kohlenstoff ist an sich nichts Neues.
Bisherige Verfahren benötigen jedoch sehr hohe Temperaturen.
Entsprechend groß ist der Energieaufwand. Das Verfahren der
RMIT-Forscher funktioniert dagegen bei Zimmertemperatur. Der entstehende
reine Kohlenstoff kann verbrannt oder anderweitig genutzt werden, etwa
als Elektrodenmaterial oder zur Herstellung sogenannter Supercaps. Das
sind Kondensatoren, die Strom sehr schnell speichern und abgeben können.
Die lassen sich in größeren Fahrzeugen wie Bahnen, Zügen, Bussen und
Lkw nutzen, um Bremsenergie zwischenzuspeichern.

Endlagerung wäre sicher

Wenn all diese Nutzungsmöglichkeiten nicht infrage kommen, lässt sich
der Kohlenstoff auch in tiefen geologischen Formationen endlagern. Es
ist also eine Form der endgültigen Entfernung von CO2 aus der
Atmosphäre. Bisher wird CO2 dazu verflüssigt und in unterirdische
Hohlräume gepresst. Die Befürchtung, dass es irgendwann in Form von Gas
wieder an die Erdoberfläche kommt, sodass dort Menschen und Tiere
ersticken, lässt sich nie vollkommen ausschließen. "Auch wenn noch
Forschungsarbeit nötig ist: Wir haben einen großen Schritt getan, um CO2
dauerhaft aus der Atmosphäre zu entfernen", sagt Daeneke. Das könnte
den Klimawandel verlangsamen.

Verletzte Milz nicht entfernen

Kinderunfälle: verletzte Milz nicht entfernen

Immunorgan schützt lebenslang vor Infekten

Berlin
– Etwa 8000 Menschen ließen hierzulande im vergangenen Jahr ihre Milz
auf dem Operations-Tisch – meist wegen einer Verletzung, etwa einem
Milzriss. Unter den Operierten waren nur 300 Kinder und Jugendliche.
Denn gerade junge Menschen brauchen ihre Milz für die körpereigene
Abwehr. Kinderchirurgen bemühen sich deshalb, eine verletzte Milz zu
retten anstatt das Immunorgan zu entfernen.

Unfälle
beim Reiten, Downhill-Mountainbiking oder im Straßenverkehr, aber auch
ein Sturz vom Wickeltisch verursachen in bis zu 15 Prozent schwere
Verletzungen der Bauchorgane von Kindern. In einem Drittel der Fälle ist
dabei die Milz betroffen. Ein Milzriss kann zum Schock und Tod durch
Verbluten führen. Bei Erwachsenen entfernen Ärzte deshalb meist die
verletzte Milz. Jedoch bedeutet die Entnahme des Immunorgans für
Patienten, dass sie lebenslang stärker anfällig für Infekte sind – bis
hin zur Blutvergiftung mit Todesfolge. „Dieses Risiko ist vor allem im
Kindesalter, aber auch bei Jugendlichen noch einmal deutlich erhöht“,
sagt Professor Dr. med. Bernd Tillig, Präsident der Deutschen
Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH).

Die
Erkenntnisse über die Milz als wichtiges Organ hätten in der
Kinderchirurgie in den letzten Jahren einen Wandel bewirkt: „Wir
versuchen bei Kindern und Jugendlichen sehr gezielt, das Organ zu
erhalten und eine Entnahme zu vermeiden“, erläutert Tillig, der Chefarzt
der Kinderchirurgie am Klinikum Vivantes in Berlin ist. Auch
Fortschritte in Diagnostik und Therapie spielten bei dieser Entwicklung
eine Rolle. So ist es heute möglich, eine Verletzung im Bauch zu orten,
zu beurteilen und schonend zu behandeln. In etwa 98 Prozent der Fälle
ist eine Verletzung der Milz heute erfolgreich ohne Operation zu
behandeln. „Voraussetzung ist jedoch, dass die Blutung beherrschbar und
nicht primär lebensbedrohlich ist. Zudem müssen die Kliniken die
entsprechende kinderchirurgische Expertise, spezialisierte Ärzte und die
erforderliche technische Ausstattung besitzen“. Oft helfen moderne
interventionelle, radiologische Therapieverfahren, bei denen der Arzt
kleine Katheter über eine Punktion in die Blutgefäße einführt und die
Blutungen in der Milz durch gezielte Embolisierung stoppt.

Das
nicht operative Vorgehen sei jedoch oftmals aufwändiger als die
schnelle Entfernung der Milz. „Wir müssen unsere Patienten auf der
Intensivstation Stunden bis Tage mit modernster Technik engmaschig
überwachen. Da es bei schweren Milzverletzungen letztendlich um Leben
und Tod geht, stehen wir rund um die Uhr bereit, um bei Bedarf  die
Blutung doch noch operativ stoppen zu können“. Kinderchirurgie bedeute
mitunter eben auch, gezielt nicht zu operieren, so Tillig.

„Rein
betriebswirtschaftlich gesehen ist das jedoch ein Verlustgeschäft“,
gibt er zu Bedenken. Denn die Krankenkassen bezahlten im Rahmen ihrer
Fallpauschalen für eine Milzentfernung mehr Geld als für einen
Klinikaufenthalt, bei dem die Milz gerettet würde. Hier müsse noch
nachjustiert werden, fordert er.

Quellen:

DRG-Statistik 2013 – Vollstationäre Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern

Matte macht iPad-Tastatur fühlbar

Kickstarter-Projekt steht kurz vor der Massenproduktion

Redmond (pte010/19.12.2011/11:55) – Software-Designer Steve Isaac hat eine Möglichkeit entwickelt, die Bildschirmtastatur von Apples http://apple.com iPad mit einer haptischen Erfahrung auszustatten. Dabei bedient er sich einer dünnen, flexiblen Silikonmatte namens "TouchFire" http://touchfire.com , die passgenau über dem Bildschirm liegt. Das Projekt war auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter äußerst erfolgreich und steht kurz vor der Marktreife.

Tasten-Feeling für Touchscreen

Das Prinzip ist simpel: Die Matte wird am Rand des Touch-Displays angelegt und darüber gerollt. Sie liegt passgenau über dem Onscreen-Keyboard auf und bringt dessen Anordnung in eine dreidimensionale, tastbare Form, ohne dabei selbst ungewünschte Klicks am Bildschirm auszulösen.

Der User kann somit die Form der Tasten fühlen und intuitiver auf dem Tablet schreiben. Die einfache Montage und Möglichkeit, TouchFire wieder einzurollen und mitzunehmen, soll das Gadget zu einer Alternative zu externen Bluetooth-Tastaturen machen. Zudem ist es problemlos mit iPad-Hüllen von Drittherstellern kompatibel. Die Matte ist transparent, sodass auch ihre Verwendung mit verschiedenen Tastaturlayouts kein Problem darstellt.

Produktionsstart im März

Überzeugend waren diese Argumente auch für die User des Crowdfunding-Dienstes KickStarter http://kickstarter.com . Isaac hatte sein Projekt dort mit einem Spendenziel von 10.000 Dollar (rund 7.700 Euro) eingestellt. Am Ende des Funding-Runs konnte er sich mit 201.400 Dollar (ca. 155.000 Euro) über das mehr als Zwanzigfache dieses Betrags freuen.

TouchFire richtet sich an Vielschreiber. Vorbestellungen sind auf der Projekthomepage zu einem Preis von 45 Dollar möglich. Die Massenproduktion soll zwischen Ende Februar und Anfang März aufgenommen werden.

Touchscreens der Zukunft dürften auf Aufsätze wie TouchFire vermutlich verzichten können, da sie dem Nutzer erfolgreich verschiedene Oberflächen vorgaukeln können. Schon 2012 könnten die ersten Geräte mit der entsprechenden Technologie ausgerüstet sein