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Blüten-Gen entdeckt

Die jahrelange Jagd nach dem Florigen ist beendet

Umea (pte/12.08.2005/08:08) – Wissenschaftlern des schwedischen Umea
Plant Science Centre (UPSC) http://www.upsc.se/ der Universität für
Agrarwissenschaft ist in der Erforschung der Blüten von Pflanzen ein
Durchbruch gelungen. Wie das Nachrichtenportal Alpha Galileo
http://www.alphagalileo.com berichtet, haben sie ein Molekül entdeckt,
welches Pflanzen in ihren Blättern produzieren. Dieses wird in die
Spitze eines Pflanzenschösslings transportiert, wo es dann das Wachstum
einer Blüte veranlasst. Für eine Pflanze ist die richtige Blütezeit
überlebenswichtig, denn nur wenn sie zur richtigen Zeit blüht, kann sie
bestäubt werden beziehungsweise andere Pflanzen bestäuben.

Bereits in den 30er Jahren fanden Wissenschaftler heraus, dass Pflanzen
ihre Blütezeit bestimmen, indem sie die Länge der Tage messen. Es
konnte sogar bewiesen werden, dass sie dazu ihre Blätter benutzen.
Außerdem glaubten die Forscher an die Existenz eines so genannten
Florigens, einer Flüssigkeit, welche die Blüte einer Pflanze einleitet.
Wird nämlich eine nicht blühende Pflanze mit Blättern einer blühenden
Pflanze veredelt, beginnt auch die veredelte Pflanze zu blühen. Die
Wissenschaftler gingen daher davon aus, dass das Florigen in den
Blättern von blühenden Pflanzen enthalten ist und von dort auch in die
Wirtspflanze transportiert wird. 70 Jahre verbrachten Forscher mit der
intensiven Suche nach dem Florigen und blieben dabei – bis heute –
erfolglos.

Eine Forschergruppe um Ove Nilsson am UPSC hat nun einen Botenstoff
identifizieren können, der die klassischen Eigenschaften des Florigens
aufweist. Ein Gen mit dem Namen FT produziert diesen Botenstoff, der in
der Pflanzenspitze das Blütenwachstum anregt. Das Gen ist in den
Pflanzenblättern aktiv, seine Tätigkeit wird durch die Länge der Tage
bestimmt. "Mit diesem Wissen geben wir Pflanzenzüchtern ein Werkzeug in
die Hand, um die Blütezeit von Pflanzen zu kontrollieren und
schließlich zu übernehmen", sagte Nilsson. "Das ist nicht nur ein
großer Fortschritt für Agrarwissenschaftler sondern auch für die
Forstwirtschaft, denn es kann bei der Entwicklung von effizienten
Zuchtmethoden von Bäumen helfen."

Bis 2050 rund 135 Mio. Demenz-Patienten erwartet

Demenz: Bis 2050 rund 135 Mio. Patienten erwartet
Krankheit erstmals Thema eines G8-Gipfels – Viele Staaten unvorbereitet
 
Demenzkranke: Immer mehr Menschen im hohen Alter betroffen (Foto: SPL)

London (pte017/05.12.2013/11:05) – Die Anzahl der Menschen, die weltweit mit einer Demenz leben, wird sich bis zum Jahr 2050 laut einer neuen Analyse von Alzheimer’s Disease International http://alz.co.uk verdreifachen. Derzeit leiden rund 44 Mio. Menschen an dieser Krankheit, bis 2050 werden es geschätzte 135 Mio. Menschen sein. Die Zahlen wurden im Vorfeld des am 11. Dezember in London stattfindenden ersten G8-Gipfels zum Thema Demenz http://bit.ly/IQcUg7 veröffentlicht.

Epidemie zeichnet sich ab

In Großbritannien erhält die Demenzforschung ein Achtel der Mittel, die für Krebs ausgegeben werden. Hilfsorganisationen zufolge ist das zu wenig. Alzheimer’s Disease International erwartet, dass das Ansteigen der Lebenserwartung zu einem starken Anstieg der Erkrankungen in Ländern mit geringen und mittleren Einkommen führen wird.

Besonders stark betroffen werden Südostasien und Afrika sein. Derzeit entfallen 38 Prozent der Erkrankungen auf reiche Länder. Diese Verteilung soll sich laut Voraussagen bis 2050 deutlich verändern. Dann leben 71 Prozent der Erkrankten in Ländern mit geringen und mittleren Einkommen. Die aktuelle Studie geht davon aus, dass die meisten Regierungen auf diese Epidemie vollkommen unvorbereitet sind.

Forschung bleibt essenziell

Laut Marc Wortmann von Alzheimer’s Disease International handelt es sich um eine globale Epidemie, die immer schlimmer zu werden scheint. In Zukunft werde die Anzahl der älteren Menschen sehr stark zunehmen. Jeremy Hughes von der Alzheimer’s Society http://alzheimers.org.uk betont, dass Demenz sehr rasch zur größten Herausforderung in den Bereichen Gesundheit und Soziales dieser Generation wird.

"Der G8-Gipfel ist eine Chance. Nach den Gesprächen müssen auch Taten folgen", fordert Hughes. Rebecca Wood von Alzheimer’s Research UK http://www.alzheimersresearchuk.org argumentiert, dass die Anzahl der Betroffenen alarmierend ist. Forschung könne aber einen entscheidenden Einfluss haben. "Könnte das Einsetzen von Alzheimer um fünf Jahre verzögert werden, würde sich die Anzahl der Menschen, die mit dieser Krankheit sterben, halbieren und damit das Leben von Millionen Menschen verändern."

| | Wolfgang Walther | Dresden

Wolfgang Walther Dresden

Sehr geehrter Herr Pütz,
auch ich habe Ihren Beitrag in der Sächsischen Zeitung gelesen und kann dem leider nicht so euphorisch zustimmen wie Herr Kochte. Besonders ärgerlich ist Ihre Aussage über die von der Bundeskanzlerin kurzfristig und unbürokratischen Hilfe bei der Aufnahme von Flüchtlingen im September 2015. Ich weiß nicht ob Sie diese Bider von verzweifelten Menschen um den Budapester Bahnhof gesehen haben, ich habe sie erlebt. Ich bin der deutschen Bundesregierung unendlich dankbar für dies humanitäre Hilfe. Wenn in den Jahren des Faschismus viele Länder so gehandelt hätten wären wahrscheinlich mehr europäische Juden vor der Vernichtung gerettet wurden. Als 2016 Frau Prof. Dr. Ruth Klüger im Deutschen Bundestag zum Holocaust Gedenktag eine bewegende Rede hielt, brachte Sie zum Ausdruck, dass Ihre Hauptmotivation überhaupt nach Deutschland gekommen zu sein und hier zu sprechen, eben diese großartige Hilfsaktion gewesen ist. Es ist dringend geboten Solidarität und Humanismus zu praktizieren und Sie könnten durch Ihren Prominetenstatus dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Was macht Ihnen denn Angst wenn Flüchtlinge zu uns kommen ? Ist es möglicherweise der Verzicht auf weitere Anhäufung materieller Güter? Ja wir werden abgeben müssen von unserem teilweise unverdientem Wohlstand. Gerade Sie als Wissenschaftler mit Ihren analytischen Fähigkeiten sollten doch längst bemerkt haben in welcher gewaltigen Veränderung sich die Welt befindet. Schon vor Jahren als von Flüchtlingströmen noch keiner gesprochen hat gab es ein Gedicht von dem Lyriker Wenzel mit den Zeilen:
„Sie werden kommen, der Tag ist nicht fern, aus den verwahrlosten Städten
Und reißen uns nachts, in London und Bern aus unseren Schlaraffiabetten“.
Die Gemeinschaft der wohlhabenden Staaten und mit ihnen die großen Konzerne haben viel zu lange arme Länder ausgebeutet und dicke Profite gemacht. Ein Teil der Deutschen kauft gerne die billige Banane ohne zu fragen wie kann dass eigent lich sein ? Schade dass Sie eine Chance vertan haben aufklärerisch zu wirken und zur Versachlichung der Probleme beizutragen. Gerade in Dresden wäre das dingend notwendig gewesen, wo schon der Chef der Landesregierung über Jahre versagt hat.
Ich grüße Sie

Machtspiele auf der Chefetage: So bewegen Sie sich im Haifischbecken

Machtspiele auf der Chefetage: So bewegen Sie sich im Haifischbecken

Wie in Familien, gibt es auch in Firmen immer wieder Machtspiele. In
Firmen nimmt die Häufigkeit der Machtspiele zu, je enger die Ressourcen
werden. Das bedeutet: Je weiter man die Karriereleiter aufsteigt, desto
weniger Möglichkeiten gibt es, noch weiter aufzusteigen – dafür aber
verhältnismäßig immer mehr Bewerber um den gleichen Platz an der Sonne.
Das führt in etlichen Firmen dazu, dass es in den oberen Etagen gehäuft
zu Machtspiele kommt.

Dabei geht es zum einen darum, das eigene Revier zu sichern, zum
anderen darum, sich in eine gute Position für den nächsten
Karrieresprung zu bringen, während man gleichzeitig andere in eine
schlechtere schiebt. Solche Machtspiele gehen letztlich immer auf Kosten
der Firmeninteressen, denn das Absichern und Fallenstellen kostet
Energie, die dem Unternehmen verlorengeht.

Warum werden in den Führungsetagen Machtspiele gespielt?

Dass überhaupt Machtspiele gespielt werden, hat auch etwas mit der
hierarchischen Gliederung in Firmen zu tun. Wenn eine Firma wie eine
Pyramide aufgebaut ist, ist der Aufstieg schwierig. Es gilt: Je größer
der Einfluss, je höher der Headcount, desto wichtiger ist man, desto
besser wird man bezahlt, desto größer die Chance, es bis nach ganz oben
zu schaffen. Einigen Theorien zufolge werden in großen Firmen zwischen
vierzig und fünfzig Prozent der Energie eines Managers in die
Machtspiele „investiert“, die den Aufstieg vorantreiben sollen. Als
Folge daraus ist die Arbeit von Vorstandsteams destruktiv, langjährige
„Zusammenarbeit“ fast unmöglich.

Dabei geht es auch anders. Es kommt auf die Zusammensetzung der
Vorstandsmitglieder an. Sind beispielsweise alle nicht besonders
status-bewusst, sondern wollen lieber gemeinsam gestalten und sich
gegenseitig Freiräume lassen, kann das miteinander arbeiten auch auf
dieser Ebene ganz ohne Machtspiel funktionieren. Ich habe mit einem
Vorstands-Board gearbeitet, bei dem das hervorragend geklappt hat –
solange, bis es einen neuen Vorstandsvorsitzenden gab. Dank eines
einzigen machtbewussten Menschen hat sich ein gut funktionierendes Team
innerhalb von Monaten in ein Haifischbecken verwandelt.

Wirkmechanismen und Funktionsweisen von Machtspielen

Die Transaktionsanalyse definiert Psychologische Spiele als unbewusst
ablaufende Manipulationsmechanismen. Im Topmanagement-Bereich wird
gezielt und absichtlich „gespielt“, was man in der Transaktionsanalyse
statt „Spiel“ als „Manöver“ bezeichnet. Die Nomenklatura ist aber
letztlich nicht entscheidend, denn egal ob „Spiel“ oder „Manöver“,
beides läuft nach dem gleichen Muster ab. Gespielt wird in aller Regel
im sogenannten „Drama-Dreieck“, das aufgeteilt ist in drei klassische
Rollen: Opfer, Retter und Verfolger. Ein Opfer sucht sich einen Retter,
ein Verfolger wiederum sucht sich sein Opfer. Opfer und Retter wirken
dabei auf den ersten Blick sympathischer als der Verfolger – man darf
jedoch nicht vergessen, dass alle drei Rollen zu manipulativen Zwecken
eingenommen werden. Auch Opfer und Retter handeln nicht aus
tatsächlicher Hilflosigkeit oder nur aus purer Menschenfreundlichkeit
heraus. Außerdem kann ein vermeintliches Opfer, dem nicht geholfen wird,
oder ein Retter, dessen „Hilfsangebote“ verweigert werden, bei Bedarf
schnell zu einem aggressiven Verfolger mutieren.

Die drei Einstiege in ein Machtspiel

  • Der Einstieg in ein Spiel kommt häufig dadurch zustande, dass ein
    Sachverhalt stark verzerrt wird. Dafür eignen sich sogenannte
    Absolut-Begriffe hervorragend: „Immer haben wir die gleiche Situation /
    Nie kann man sich auf Ihre Abteilung verlassen / Alle wissen doch,
    dass…“ Durch die Verwendung von Absolut-Begriffen wird gleich eine
    höhere Dramatik erzeugt, das fördert die Emotionalität.
  • Ein anderer beliebter Einstieg besteht darin, Wesentliches einfach
    auszublenden. Man kann sowohl bei sich selbst etwas ausblenden, als auch
    bei anderen (beispielsweise Fähigkeiten). Und auch Tatsachen können in
    manchen Situationen ausgeblendet werden, zum Beispiel, wenn man im
    Meeting in Anwesenheit des Vorstands ausrastet. Auch wenn man zu dem
    Ausbruch provoziert wurde, blendet man aus, dass ein solches Meeting
    nicht der richtige Rahmen ist, seiner Empörung Ausdruck zu verleihen.
  • Die dritte Möglichkeit, einen Anderen in ein Spiel zu locken,
    besteht darin, ein Bild von ihm zu entwerfen, wie er garantiert nicht
    gesehen werden will. Wenn jemand zum Beispiel auf gar keinen Fall als
    „führungsschwach“ wahrgenommen werden möchte, wird er sehr empfindlich
    reagieren, wenn man ihm im Meeting vorwirft, er sei ohnehin viel zu
    weich und lasse sich von den Mitarbeitern auf der Nase herumtanzen.

Lässt jemand einen ausgelegten „Köder“ liegen, kommt auch kein Spiel zustande

Spiele können nur gespielt werden, wenn bei dem, der ins Spiel
gezogen werden soll, ein „wunder Punkt“ vorhanden ist. Einen
Vorgesetzten etwa damit ködern zu wollen, dass er sich viel zu wenig um
seine Mitarbeiter kümmere, funktioniert nur, wenn der selbst ein
schlechtes Gewissen diesbezüglich hat. Jemand, der mit seinem
Führungsstil im Reinen ist, reagiert nicht auf Vorwürfe, er sei zu
nachgiebig, zu hart oder zu autoritär.

„Wer ist schuld an dem Problem?“ – Machtspiele im Stil eines Gerichtsaales

Ein häufig anzutreffendes Spiel, mit dem auch Machtspiele
ausgefochten werden können, ist das „Gerichtssaal-Spiel“. Dabei geht es
darum, einen Schuldigen zu finden. Wenn etwas schiefgegangen ist, steht
häufig nicht die Suche nach Lösungen im Vordergrund. Stattdessen wird
viel Energie darauf verwendet, herauszufinden, wer daran Schuld hat. Man
muss also nach Möglichkeit so gut spielen, dass die Schuld auf jeden
Fall nicht bei einem selbst oder in der eigenen Abteilung landet,
sondern am besten beim Lieblingsfeind. Die Suche nach Lösungen gerät
dabei leicht ins Hintertreffen. Schafft man es, durch geschickte
Argumentation und gekonnte Auswahl der Fakten, dem Anderen recht oft die
Rolle des Schuldigen unterzujubeln, stärkt man auf jeden Fall die
eigene Machtposition.

Guter Spieler – schlechte Führungskraft?

Gute, und damit gefährliche, Spieler wissen sehr genau, wann sie
angreifen und wann sie sich zurückhalten sollten. Das gelingt nicht
jedem. Viele Menschen gehen nach einem Angriff automatisch zum
Gegenangriff über. Das kann von einem „versierteren“ Spieler ausgenutzt
werden, zum Beispiel, indem er eine Situation herbeiführt, die den
anderen „zwingt“, auszurasten und so das Gesicht zu verlieren.

Die andere Seite von Machtspielen ist, dass sie oft eine Form sind,
mit der eigenen Angst umzugehen – schließlich erleben sich Topmanager
oft als quasi im Krieg. Sie gehen damit um, indem sie möglichst brutal
zuschlagen, um den Gegner mehr zu ängstigen, als sie selbst geängstigt
sind. Es wird ein großes Bedrohungsszenarium aufgebaut, damit die
anderen gar nicht erst auf den Gedanken kommen, ihrerseits anzugreifen.

Führungskräfte, die auf Grund ihrer guten Arbeit aufsteigen, sind
manchmal perplex und auch verunsichert, was ihnen in den oberen Etagen
an Machtspielen begegnet. In solchen Fällen empfehle ich ein Coaching
bei dem sehr genau hingeschaut wird, ob es für denjenigen eine Chance
gibt, zu lernen, sich im Haifischbecken zu bewegen oder ob der
permanente Umgang mit Spielen ihn so auslaugt, dass er sich besser eine
andere Rolle im Unternehmen sucht.

Meiner Erfahrung nach sind Machtspiele in mittleren und kleineren
Familienunternehmen und in mittelständischen Firmen nicht so ausgeprägt
wie in großen Firmen oder Konzernen. Im Mittelstand sind die
Machtverhältnisse meist eindeutiger, es werden seltener die Stellen
gewechselt und dort ist es häufiger so, dass man das, was man sich
einbrockt, auch selbst auslöffeln muss.

System übernimmt Gas und Lenkung

Stauhilfe: System übernimmt Gas und Lenkung
Fords "Traffic Jam Assist" soll Belastung und Unfallgefahr reduzieren
 
Traffic Jam Assist: Entlastung des Lenkers bei Stau (Foto: YouTube/fordvideo1)

Dearborn (pte003/21.07.2012/06:10) – Die Ford Motor Company http://www.ford.com will das Unfall- und Verletzungsrisiko in Stausituationen reduzieren. Dazu arbeitet der US-Konzern gleich an mehreren technischen Fahrhilfen, die den nächsten Evolutionsschritt von Sicherheitssystemen in Autos einläuten sollen. Mit dabei ist ein sogenannter "Traffic Jam Assist", der bei Stau sowohl Gaspedal als auch Lenkung übernimmt.

Das soll Auffahrunfälle verhindern und ganz allgemein den Stress und die Belastung für den Lenker minimieren. Ein eigenes "Health and Wellness"-Monitoringprogramm überwacht dabei den gesundheitlichen Zustand und gibt im Notfall Alarm.

Trend zur Assistenz beim Fahren

"Was die Entwicklung von automatischen Fahrhilfen und Assistenzsystemen betrifft, geht die Entwicklung sehr schnell voran", erklärt Max Lang, Cheftechniker beim ÖAMTC http://www.oeamtc.at , gegenüber pressetext. Seit der Einführung des Antiblockiersystems hätten sich Technologien wie ESP (Electronic Stability Control), Abstandmessung, Spurkontrolle und Einparkhilfe bereits als sinnvoll erwiesen und etabliert. "In Stausituationen stellt das Stop-and-Go-Fahren für den Lenker eine besondere Belastung dar. Die Entwicklung, an der Ford arbeitet, wäre daher nicht nur ein Sicherheits- sondern auch ein Komfortgewinn", so Lang.

Tempomat und Spurassistent

Die technologische Basis des "Traffic Jam Assist" von Ford liegt in den bereits vielfach in Autos verbauten adaptiven Tempomaten. Diese greifen auf Radar- und Kamerasysteme zurück, um den Abstand eines Fahrzeugs nach vorne und hinten zu messen und bei Bedarf die Geschwindigkeit entsprechend anzupassen. Unterstützt wird das Ganze von einem automatischen Spurhalteassistenten, der durch Einschreiten in den Lenkprozess ungewolltes Ausscheren auf der Fahrbahn verhindert, und der hauseigenen "PowerShift"-Schaltung, die auf die jeweiligen Geschwindigkeitsänderungen reagiert.

Ein spezielles Highlight stellt der sogenannte "Workload Estimator" dar, der sich als Hüter der Gesundheit und des Wohlempfindens eines Autolenkers versteht: über am Lenkrad angebrachte Sensoren überwachen den Herzschlag und die Körpertemperatur des Lenkers. Gleichzeitig wird aber auch über einen Sensor, der sich im Haltegurt versteckt, die Atemgeschwindigkeit gemessen. Lassen die gesammelten Daten darauf schließen, dass der Lenker gerade einer übermäßigen Belastung ausgesetzt ist, werden beispielsweise eingehende Handyanrufe geblockt, um zusätzlichen Stress zu vermeiden.

Markteinführung in den nächsten fünf Jahren

"Die Autohersteller arbeiten an allen Ecken und Enden, um solche technischen Hilfssysteme weiter zu entwickeln. Die Frage, die sich in diesem Zusammenhang immer stellt, ist, wie schnell es eine neue Entwicklung tatsächlich auf die Straße schafft", meint ÖAMTC-Experte Lang. Im Fall des "Traffic Jam Assist" von Ford wird das wohl noch eine ganze Weile dauern. Als möglicher Zeitraum für eine Markteinführung werden vom US-Unternehmen die nächsten fünf Jahre angegeben.

Sommerhitze – Trinken lebenswichtig

(aid) – Sommer, Sonne, Hitzewellen – der Klimawandel bescherte uns 2003 und 2006 ungewohnt heiße Sommer. Was viele freut, birgt allerdings auch etliche Gefahren. Darauf macht eine Veröffentlichung des Umweltbundesamtes aufmerksam. Vor dem Hintergrund von 7.000 Hitzetoten allein in Deutschland im Sommer 2003 informiert die Broschüre über die Gesundheitsgefahren der hohen Temperaturen. Als Ursachen für die Todesfälle nennen die Experten Herzinfarkt, Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, der Nieren und der Atemwege sowie Stoffwechselstörungen infolge der Hitzebelastung. Am stärksten betroffen war die Altersgruppe über 70 Jahre, besonders Frauen. Durch das richtige Verhalten kann allerdings jeder Gesundheitsrisiken durch Hitze reduzieren. So ist es beispielsweise sinnvoll, Aktivitäten im Freien – wie Gartenarbeit oder Sport – auf die Morgen- und Abendstunden zu beschränken.
"Gerade bei hohen Temperaturen ist das Trinken besonders wichtig", erklärt Maria Flothkötter, Ernährungswissenschaftlerin vom aid infodienst. Denn als Reaktion auf die Wärme produziert der Körper Schweiß, der beim Verdunsten kühlt und uns so vor dem Überhitzen schützt. Weil Schweiß überwiegend aus Wasser besteht, muss die verlorene Flüssigkeit ersetzt werden. Grundsätzlich gilt, dass täglich mindestens anderthalb bis zwei Liter Flüssigkeit aufgenommen werden sollten. Bei Hitze und körperlicher Aktivität noch mehr. Als Durstlöscher sind Trink- und Mineralwasser, aber auch ungesüßte Kräuter- und Früchtetees gut geeignet. Mit Wasser verdünnte Fruchtsäfte liefern zusätzlich wertvolle Vitamine. Mit dem Schweiß abgesonderte Mineralstoffe lassen sich durch Suppen oder Brühe wieder zuführen. Dagegen sollten koffeinhaltige Getränke wie Kaffee und schwarzer oder grüner Tee gemieden werden – besonders von älteren Personen, die aufgrund des nachlassenden Durstempfindens oft ohnehin zu wenig trinken. Auch wasserreiches Obst und Gemüse, wie Melonen, Gurken, Tomaten, Erdbeeren, Pfirsiche können helfen, Flüssigkeitsverluste auszugleichen. "Im Umkehrschluss gilt: Wer wenig bis kein Obst und Gemüse isst, sollte mehr trinken", so Flothkötter.
aid, Nicole Rehrmann

Shii-Take-Wundcreme

Pilze haben mich seit jeher fasziniert. Aber wussten Sie, dass das was wir sehen gar nicht der eigentliche Pilz ist, sondern lediglich der Fruchtkörper? Der Pilz, das sogenannte Myzel, ist ein Geflecht, das den Boden durchzieht.

Besonders angetan hat es mir der köstliche Shii-Take-Pilz und empfehle an dieser Stelle die leckeren Rezepte meines Kollegen Armin Rossmeier.

Shii-Take heißt übersetzt „Baumpilz“, denn er wächst bevorzugt auf abgestorbenem Holz und gilt in Japan seit Jahrhunderten als der König unter den Pilzen.

Da er unter anderem eine große Anzahl wichtiger Mineralstoffe enthält ist er auch für die Kosmetik interessant. In den USA gibt es bereits eine Shii-Take-Wundcreme, die erfolgreich bei entzündlichen Hautreaktionen, wie z.B. eine wunde Nase und bei Juckreiz, angewendet wird.

Hier das Rezept aus dem Volle-Kanne-Labor.

Schmelzen Sie zunächst im Wasserbad: 40 g Mandelöl, 5 g Bienenwachs und 15 g Lanolin. Lanolin ist das Fett, das aus Schafwolle gewonnen wird. Es wirkt nicht nur hautheilend, sondern dient uns als Emulgator. Achten Sie aber darauf, dass das Lanolin pestizidgeprüft ist.

Lösen Sie nun in einem weiteren Gefäß 5 g Shii-Take-Extrakt in 40 ml warmem Wasser auf. Beim Shii-Take-Extrakt handelt es sich um einen Heißwasserauszug aus getrockneten und gemahlenen Shii-Take-Pilzen. In bester Qualität ist der Extrakt bei der GAMU GmbH erhältlich.

Rühren Sie schließlich die Shii-Take-Lösung in die noch warme Öl-Fett-Mischung. Fertig.

Creme einfach mehrmals täglich auf die betroffenen Hautstellen auftragen. Sie werden sehen, unsere Shii-Take-Creme macht Sie zu einem echten Glückspilz.

Schlaganfall: Stent oder Medikation?

Schlaganfall durch Verschluss der Wirbelsäulenarterien: Stent oder Medikation?

Berlin
– Arteriosklerotische Engstellen in den beiden kleineren Hirnarterien
rechts und links der Wirbelsäule sind bisweilen Auslöser von
Schlaganfällen in hinteren Gehirnregionen. Solche Vertebralisstenosen
können zwar von Neuroradiologen durch das Setzen von Stents behandelt
und die Arterien damit für den Blutfluss ins Gehirn offengehalten
werden. Allerdings musste jüngst eine niederländische Studie vorzeitig
abgebrochen werden, weil sich bald zeigte, dass diese interventionelle
Therapie keine Vorteile gegenüber einer optimalen konservativen Therapie
mit Medikamenten besitzt. Die Arbeit sorgt für Diskussionsstoff: Bei
näherer Betrachtung zeigen sich aber deutliche Mängel im Studiendesign.
So bleiben zahlreiche Fragen offen, die in weiteren Studien geklärt
werden müssen, erklären die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG),
die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche
Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR). Trotz des negativen Ausgangs
ist diese Form der endovaskulären Therapie nicht abgeschrieben. Experten
diskutieren, warum sie eine Behandlungsoption bleibt.

Das
Blut gelangt nicht allein über die beiden großkalibrigen
Halsschlagadern ins Gehirn. Zwei kleinere Arterien (A. vertebralis), die
beiderseits der Wirbelsäule verlaufen, versorgen wichtige hintere
Abschnitte des Gehirns wie das Kleinhirn, den Hirnstamm, das
Zwischenhirn und das zentrale Sehzentrum. Ist eine Arteria vertebralis
verengt oder blockiert, kann dies einen Schlaganfall auslösen. Seit
einigen Jahren ist es möglich, diese Engstellen durch einen Stent zu
beseitigen, der entweder von der Leiste aus oder über eine Arterie des
Arms bis in die Wirbelarterie vorgeschoben wird. Die verbesserte
Durchblutung und die Abdeckung der Arteriosklerose durch den Stent
sollen die Patienten vor einem erneuten Schlaganfall schützen.

Deutlich höheres Risiko durch Stents im Vergleich zur medikamentösen Therapie

Diese
Behandlung ist für die Betroffenen nicht ohne Risiken, wie die jetzt in
der Fachzeitschrift Lancet Neurology veröffentlichte Studie Vertebral
Artery Stenting Trial (VAST) zeigt: Bei drei der insgesamt etwa 50 mit
einem Stent versorgten Patienten kam es innerhalb von 30 Tagen zu einem
Herzinfarkt, Schlaganfall oder einer tödlichen Gefäßerkrankung
(Komplikationsrate: 5 Prozent). Bei zwei dieser drei Patienten handelte
es sich allerdings um intrakranielle Stenosen, also Gefäßverengung in
unmittelbarer Nähe des Gehirns, bei denen bereits aus anderen Studien
ein erhöhtes Behandlungsrisiko bekannt ist. In der Vergleichsgruppe gab
es lediglich ein einziges Ereignis (1 Prozent). Die Vergleichsgruppe
erhielt keine Gefäßstütze, aber eine optimale medikamentöse Therapie.
Das niederländische Forscherteam hatte Patienten mit einem leichten
Schlaganfall oder der Vorstufe TIA (Transitorische ischämische Attacke)
untersucht. Die Beschwerden gingen bei allen Patienten auf eine
Verengung in einer Wirbelarterie zurück.

„Ein
gewisses Risiko durch die Katheterbehandlung war bekannt“, sagt
Professor Dr. med. Joachim Röther, Chefarzt der Neurologischen Abteilung
der Asklepios Klinik Altona in Hamburg und Pressesprecher der Deutschen
Schlaganfall-Gesellschaft (DSG): „Dieses Risiko sollte jedoch durch
einen späteren Schutz vor weiteren Schlaganfällen wieder wettgemacht
werden.“ Doch hierfür liefert die Studie keine Anzeichen. In den ersten
drei Jahren nach der Stent-Behandlung erlitten sieben Patienten (12
Prozent) erneut einen Schlaganfall. In der Kontrollgruppe waren es nur
vier Patienten (7 Prozent).

Studienlage zur Schlaganfalltherapie mit Stents

Zweifel
an dem Nutzen der Stent-Behandlung kamen bereits vor vier Jahren auf,
als es in einer US-Amerikanischen Studie (SAMMPRIS) nach dem Stenting
von intrakraniellen Stenosen zu vermehrten Schlaganfällen kam und eine
Vorbeugung künftiger Schlaganfälle nicht erkennbar war. „In SAMMPRIS war
die Behandlung nicht auf die Beseitigung von Stenosen in der Arteria
vertebralis beschränkt. Die meisten Stents wurden in intrakraniellen
Ästen der Halsschlagader platziert“, erläutert Professor Hans-Christoph
Diener, Direktor der Klinik für Neurologie am Uniklinikum Essen und
Pressesprecher der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN). Außerdem
sei ein Stent verwendet worden, der aus heutiger Sicht veraltet ist.

Die
aktuelle Studie VAST konnte wegen eines anderen Studiendesigns und der
Anwendung moderner Stents durchgeführt werden. Als es dann aber zu einem
Todesfall nach einer Stent-Behandlung kam, musste sie doch vorzeitig
abgebrochen werden. Die Reaktion der niederländischen Kollegen sei
verständlich, so Professor Diener. Das vorzeitige Ende der Studie habe
jedoch dazu geführt, dass die Frage nach einem Nutzen der Therapie nicht
abschließend geklärt werden konnte. Die Indikation für einen Stent
liegt danach nur noch bei Patienten mit distalen hochgradigen Stenosen
der Arteria vertebralis vor, bei denen trotz optimaler medikamentöser
Therapie TIAs auftreten, weil der Blutfluss zum Gehirn eingeschränkt
ist, so Professor Diener. Dies ist der Fall, wenn von Geburt an die
zweite Arteria vertebralis nicht richtig angelegt oder bereits
verschlossen ist. TIAs treten bei einer hochgradigen Einengung der
verbliebenen Arterie und Blutdruckabfall auf.

Zahlreiche mögliche Gründe für das schlechte Ergebnis – weitere Studien notwendig

Die
Gründe für diese ungünstigen Ergebnisse vermutet Professor Dr. med.
Christoph Groden, Leiter der Abteilung für Neuroradiologie des
Universitätsklinikums Mannheim, in der Auswahl der Patienten: „Eine
Katheterbehandlung ist nur bei Patienten mit einem hohen
Schlaganfallrisiko sinnvoll, bei hochgradigen Stenosen und insbesondere
wenn die andere Arteria vertebralis auch betroffen ist“, erläutert der
Präsident der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR). „Eine
Behandlung sollte dann erwogen werde, wenn der Stenosegrad über 70
Prozent liegt, ähnlich wie bei Stenosen der vorderen Halsschlagader. In
der Studie war aber nur eine 50-prozentige Stenose gefordert. Außerdem
sollte man zwischen einer Stenose im Anfangsabschnitt der Wirbelarterie
außerhalb des Gehirns und einer intrakraniellen Stenose – die direkt am
Gehirn liegt – unterscheiden. Diese intrakraniellen Stenosen haben beim
Stenting ein erhöhtes Komplikationsrisiko. Solche Stenosen wurden aber
in die Studie auch mit eingeschlossen und waren für zwei der drei
Komplikationen verantwortlich. Die Hälfte der Patienten hatte nur eine
TIA, aber keinen Schlaganfall erlitten. Ein Nachteil war aus Sicht von
Professor Groden auch die lange Wartezeit. Nur 28 Prozent der Patienten
wurden innerhalb von 14 Tagen nach einem zerebrovaskulären Ereignis mit
Stents behandelt.

Alle
drei Experten hoffen auf weitere Studien, in denen moderne Stents
eingesetzt werden. Im Bereich dieser endovaskulären Therapien habe es in
den letzten Jahren deutliche Fortschritte gegeben, wie in jüngerer Zeit
das Beispiel der Thrombektomie verdeutlicht hat. Daher müssen einige
neuere Methoden einer gründlichen Neubewertung unterzogen werden.

Neues Akku-Prinzip: Doppelte Speicherfähigkeit?

Akku kann Reichweite von E-Autos verdoppeln

Neues Keramik-Elektrolyt ermöglicht langlebige Lithium-Metall-Batterie

Prüfung einer Lithium-Elektrode im Labor (Foto: Evan Dogherty)
Prüfung einer Lithium-Elektrode im Labor (Foto: Evan Dogherty)

Ann Arbor (pte004/17.08.2018/06:15) –

Durchbruch in der Batterietechnik: Forscher der University of Michigan https://www.umich.edu haben einen Lithium-Metall-Akku entwickelt, der verglichen mit
Lithium-Ionen-Batterien die doppelte Kapazität hat. Zugleich bannt die
Bauweise die Gefahr, dass Akkus in Flammen aufgehen, wie das bei
Smartphones, Elektroautos und selbst in Flugzeugen schon geschehen ist.
Das Geheimnis: Statt eines flüssigen Elektrolyten, der die beiden
Elektroden trennt, setzen die US-Wissenschaftler um Jeff Sakamoto,
Professor für Mechanik, einen speziell strukturierten Keramikfilm ein.

Bahnbrechende Entwicklung

Es hat schon viele Versuche gegeben, keramische
Elektrolyten einzusetzen. Anders als viele der heute genutzten
Flüssigkeiten, können Keramiken nicht brennen, wenn es einen internen
Kurzschluss gibt. Bisher ging das zu Lasten der Kapazität. "Unsere
Entwicklung könnte bahnbrechend sein", sagt daher Sakamoto. Wenn sich
die neuartige Batterie wirtschaftlich produzieren lässt, würden sich die
Akkulaufzeiten glatt verdoppeln und damit die Reichweite von
Elektroautos und die Nutzungsdauer von Smartphones.

Lithium-Metall-Batterien haben Elektroden aus Metall.
Das sorgt für eine hohe Kapazität. Doch bisher flüssige Elektrolyten
sorgten für Brandgefahr. In den Neunzigerjahren des vergangenen
Jahrhunderts kam die Lithium-Ionen-Batterie mit einer Anode aus Graphit.
Sie war weniger feuergefährdet, hatte aber eine deutlich geringere
Kapazität. Sakamotos Team kehrte gewissermaßen an den Anfang zurück.
Theoretisch haben Lithium-Metall-Batterien eine Kapazität von 1200
Wattstunden pro Liter. Lithium-Ionen-Akkus kommen auf gerade mal die
Hälfte.

Lebensdauer drastisch verlängert

Der Keramikfilm sorgt nicht nur für eine Reduktion der
Brandgefahr auf Null. Er verhindert auch Veränderungen der Elektroden,
die in den Anfängen der Lithium-Metall-Batterien dafür sorgten, dass die
Lebensdauer untragbar kurz war. "Wir haben die Oberfläche der
Lithium-Elektroden mit unserer Keramik stabilisiert", sagt Sakamoto.
Dazu kommt eine dramatische Reduzierung der Ladezeit. Während die ersten
Lithium-Metall-Batterien 20 bis 50 Stunden am Ladegerät hängen mussten,
braucht der neue Akku lediglich drei Stunden.

Auch die Lebensdauer konnte erheblich verbessert
werden. "Wir haben unsere Batterie 22 Tage lang ständig geladen und
wieder entladen", sagt Sakamoto. Er habe danach keinen Kapazitätsverlust
feststellen können.

Regionale Folgen des Klimawandels

Für das Großvorhaben TERENO werden in Deutschland vier Observatorien eingerichtet, um die Auswirkungen des Klimawandels auf lokale Ökosysteme sowie die wirtschaftlichen Konsequenzen zu erforschen. Sechs Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft sind daran beteiligt.

Der Monsun Westafrikas und seine Folgen
Im internationalen Forschungsvorhaben AMMA (Afrikanische Monsun Multidisziplinäre Analyse) messen und modellieren Experten des Forschungszentrums Karlsruhe in Westafrika den Monsun, um Vorsorgemaßnahmen für die Trinkwasserversorgung, den Ackerbau und das Gesundheitswesen zu ermöglichen.

Neues Beobachtungs-System für die Nordsee
Mit dem Großprojekt COSYNA (Coastal Observation System for Northern and Arctic Seas) entsteht ein umfassendes Beobachtungs-System zur Erfassung, Vorhersage und wissenschaftlichen Analyse des aktuellen Zustandes des Küstenmeeres. Koordiniert wird das Projekt vom GKSS-Forschungszentrum Geesthacht.

Ozeanversauerung und die Folgen für Marine Ökosysteme
Emissionen des Treibhausgases Kohlendioxid verändern nicht nur die Atmosphäre sondern auch die Ozeane, mit potenziell dramatischen Auswirkungen auf die marine Lebewelt. Messdaten des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung belegen die zunehmende Versauerung der Weltmeere.

Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie, Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit fast 28.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 15 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 2,4 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894). www.helmholtz.de