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Vogelgrippe: Tödliche Pandemie bleibt unzähmbar

Theoretische Möglichkeit der Übertragung über die Luft nachgewiesen
 
Schutz vor Vogelgrippe: Virus via Luft übertragbar (Foto: pixelio.de, Schwarz)

Rotterdam (pte007/22.06.2012/10:15) – Das H5N1-Virus könnte sich in eine Form verändern, die rasch von einem Menschen zum anderen übertragen wird. Forscher am Erasmus Medical Centre http://erasmusmc.nl haben fünf genetische Veränderungen identifiziert, die es dem Virus erlauben könnten, eine tödliche Pandemie auszulösen. Das Team um Ron Fouchier schreibt in Science http://sciencemag.org , dass es theoretisch auch möglich wäre, dass diese Veränderungen in der Natur stattfinden. Zuvor wurde versucht, die vollständige Veröffentlichung dieser Studienergebnisse zu verhindern. Zu groß war die Angst, dass dieses Wissen von Terroristen zur Herstellung von Biowaffen eingesetzt werden könnte.

Hoffnung auf Impfstoffe

Fouchier betont in einem BBC-Bericht, dass die vollständige Veröffentlichung der wissenschaftlichen Community die beste Möglichkeit bietet, zukünftige Pandemien zu bekämpfen. "Wir wollen verstehen, welche Viren Pandemien auslösen können. Dieses Wissen könnte bei der Einführung strikter Programme zur Bekämpfung helfen." Zusätzlich besteht auch Hoffnung für neue Impfstoffe und antivirale Medikamente gegen eine tödliche Form der Vogelgrippe, die sich rasch von einem Menschen zum anderen verbreiten könnte.

Bisher sind mehrere Zehnmillionen Vögel an den Folgen der Infektion mit H5N1 gestorben. Hunderte Millionen wurden geschlachtet, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Das Virus ist auch für den Menschen tödlich. Es kann allerdings nur über den engen Kontakt mit infizierten Vögeln übertragen werden. Aus diesem Grund sind erst relativ wenige Menschen verstorben. Zahlen der WHO gehen seit 2003 von 332 Todesopfern aus. Offizielle Stellen befürchten, dass das Virus eines Tages mutiert und über Husten oder Niesen übertragen werden könnte.

Vorhersehbarkeit schwierig

Erst jetzt hat eine Studie bewiesen, dass das Auftreten eines derart tödlichen Virus theoretisch möglich ist. Fouchier wollte herausfinden, welche genetischen Veränderungen für eine Mutation von H5N1 notwendig sind. Die Wissenschaftler verglichen die genetische Struktur des Vogelgrippe-Virus mit jenen, die in der Vergangenheit für Grippeepidemien beim Menschen verantwortlich waren. Sie fanden fünf entscheidende Unterschiede, die ihrer Meinung nach jene Mutationen sein könnten, die für eine Übertragung über die Luft erforderlich sind.

Die Richtigkeit dieser Theorie wurde durch das Herbeiführen dieser Veränderungen bei H5N1 bestätigt. Der Virus konnte tatsächlich bei Frettchen durch Husten und Niesen übertragen werden. Experten der University of Cambridge http://www.cam.ac.uk untersuchten in einem nächsten Schritt die genetische Struktur von 3.000 Vogelviren und 400 Viren, die beim Menschen auftreten. Es zeigte sich, dass einige dieser Viren über zwei der entscheidenden Veränderungen verfügten, die für eine Übertragung über die Luft vonnöten sind.

Mathematische Modelle legen nahe, dass es durchaus möglich ist, dass ein Virus auch die drei noch fehlenden Veränderungen durchmachen kann, die für das Entstehen einer Pandemie erforderlich sind. Damit wurde erstmals gezeigt, dass es möglich ist, dass die Vogelgrippe auch über die Luft übertragen werden kann. Die Wissenschaftler können derzeit jedoch nicht genau sagen, wie wahrscheinlich ein derartiges Ereignis ist.

Edelmetall Platin wird auch unedel

pte20190124017 Forschung/Technologie, Produkte/Innovationen

Auch Platin schlägt Nanoblasen und oxidiert
Geräte wie beispielsweise Abgas-Katalysatoren im Auto büßen durch Reaktion an Wirksamkeit ein

(pte017/24.01.2019/13:55) – Platin kann unter technisch relevanten Bedingungen schneller oxidieren – und dass, obwohl es ein hochwertiges Edelmetall ist. Dies zeigt eine Untersuchung aus dem DESY-NanoLab http://desy.degemeinsam mit der Universität Wien http://univie.ac.at . Das Problem im Alltag: Platinhaltige Geräte, wie beispielsweise Abgas-Katalysatoren im Auto, können durch diese Reaktion an Wirksamkeit einbüßen. Details wurden in „Solid State Ionics“ publiziert.
YSZ-Kristall ist ein Ionenleiter
Die Forscher hatten eine dünne Platinschicht auf einem Yttrium-stabilisierten Zirkonkristall (YSZ-Kristall) untersucht, eine Kombination, die beispielsweise in der Lambda-Sonde zur Abgaskontrolle im Auto zum Einsatz kommt. Der YSZ-Kristall ist ein Ionenleiter. Er leitet elektrisch geladene Atome, in diesem Fall Sauerstoffionen. Die aufgedampfte Platinschicht dient als Elektrode. Mit der Lambda-Sonde wird der Sauerstoffgehalt des Abgases gemessen und in ein elektrisches Signal verwandelt, mit dem elektronisch die Verbrennung im Motor so gesteuert wird, dass die Schadstoffe in den Abgasen minimiert werden.
Im DESY-NanoLab haben die Wissenschaftler nun eine Spannung von ungefähr 0,1 Volt an den platinbedampften YSZ-Kristall angelegt und erhitzten ihn auf rund 450 Grad Celsius – Bedingungen, wie sie im Betrieb vieler technischer Geräte herrschen. In der Folge sammelte sich der Sauerstoff unter der undurchlässigen Platinschicht bis zu einem Druck von maximal zehn bar, wie er beispielsweise in LKW-Reifen herrscht. Unter Einfluss dieses Sauerstoffdrucks und der erhöhten Temperatur schlug die Platinschicht kleine Blasen mit einem Durchmesser von 1.000 Nanometern. Die Forscher vermuten, dass der hohe Sauerstoffdruck innerhalb der Bläschen die Oxidation des Metalls beschleunigt. Dies müsse für die Funktion elektrochemischer Sensoren beachtet werden, so ihre Schlussfolgerung.

Therapie gegen Atempausen im Schlaf

Ein Schrittmacher für die Zunge – Therapie gegen Atempausen im Schlaf

Dortmund – Nächtliches Schnarchen geht oft mit Atempausen einher, die nicht nur den Schlaf, sondern auch das Herz belasten. Eine neue Therapie gegen Schnarchen hat sich jetzt in einer internationalen Studie bewährt: Ein vollständig implantierter Schrittmacher sorgt dafür, dass betroffene Schlafapnoiker gleichmäßig atmen und wieder erholsamen Schlaf finden. Die HNO-Klinik der Universitätsmedizin Mannheim hat die Operationstechnik erstmals in Deutschland eingesetzt und für die Studie wesentlich verbessert. Die Methode, die inzwischen unter bestimmten Bedingungen von den Krankenkassen erstattet wird, ist Thema auf der 85. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals- Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V. (DGHNO KHC).

Patienten, die unter Schnarchen mit Atemaussetzern leiden, der sogenannten obstruktiven Schlafapnoe (OSA), ringen im Schlaf ständig nach Luft. In der Folge nimmt die Sauerstoffkonzentration im Blut ab, Stresshormone werden freigesetzt. Schließlich verhindert eine Weckreaktion des Körpers, dass der Schlafende erstickt. Auf den wenig erholsamen Schlaf folgen am Tag dann Abgeschlagenheit und Konzentrationsschwäche, das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und hohen Blutdruck steigt. Schätzungsweise sind fünf Prozent der erwachsenen Bevölkerung von OSA betroffen, sie betrifft überwiegend die Altersgruppe der 40 bis 65 Jährigen.

Ursache der OSA sind funktionelle Störungen der Atemwegssteuerung: Die Muskulatur erschlafft im Schlaf, sodass die Zunge in den Rachen fällt und die Atemwege verschließt. Die bisherige Standardtherapie ist ein Beatmungssystem, Continuous Positive Airway Pressure (CPAP) genannt. Dieses ist wirksam, viele Betroffene nehmen die Atemmaske und das rauschende Gerät im Schlafzimmer aber nicht an. „Fast die Hälfte aller Patienten ist daher nicht ausreichend oder überhaupt nicht behandelt“, sagt Dr. med. Joachim T. Maurer von der Universitäts-Hals-Nasen-Ohren-Klinik Mannheim. Abhilfe könnte hier die sogenannte Upper Airway Stimulation (UAS) schaffen. Dabei handelt es sich um ein vollständig implantiertes Schrittmachersystem, das den Unterzungennerv milde stimuliert. So verhindert es direkt, dass die Muskulatur erschlafft, die für die Atempausen verantwortlich ist. „Der Patient atmet dadurch im Schlaf wieder gleichmäßig“, erläutert der Experte im Vorfeld der Tagung der DGHNO KHC. Die unerwünschten Nebenwirkungen des Schrittmachers können gemäß der Studie als gering eingestuft werden: „Durch die Operation entstehen keine irreversiblen Veränderungen der oberen Atemwege, Schlucken und Sprechen bleiben unbeeinträchtigt,“ sagt der Experte.

Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Studie zeigen die Wirksamkeit der neuen Therapie: Atemaussetzer verringern sich um 68 Prozent, der Sauerstoffabfall im Blut um 70 Prozent. Die mit der OSA verbundene Tageschläfrigkeit nimmt ab und die Lebensqualität verbessert sich. Über die genauen Studienergebnisse spricht Dr. Joachim T. Maurer auf der Pressekonferenz anlässlich der 85. Jahresversammlung Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V., die vom 28. Mai bis 1. Juni in Dortmund stattfindet. Dann ist auch Thema, wie Ärzte einen solchen Schrittmacher implantieren und wem sie zu dem Eingriff raten.

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hobbythek – Besser Schlafen
Sanfte Wege zu einer erholsamen Nacht

von Jean Pütz, Sabine Fricke, Monika Pohl
Erscheinungsjahr: 2000
ISBN: 3-8025-6222-4

Schlaf ist Genuss und Lebenselixier zugleich. Und trotzdem tun wir
schlechten Schlaf gern als Bagatelle ab. Dabei hat Schlafmangel auf
Dauer schlimme Folgen: Unausgeschlafen und ausgelaugt laufen Körper und
Geist auf Sparflamme; die Lebensfreude sinkt, und das Immunsystem wird
schwächer. Schließlich werden wir krank. Schon bei Kindern sind
Schlafstörungen weit verbreitet und können sogar zu ernsthaften
Entwicklungsstörungen führen. Das muss nicht sein!

Das Hobbythekbuch Besser Schlafen zeigt, wie man auf sanftem Weg wieder
zu einer erholsamen Nacht kommt, wie man seinen persönlichen
Schlafrhythmus findt, eine erquickende Siesta in den Tagesablauf
integriert und mit den richtigen Leckereien am Abend, beruhigenden Tees
und Bädern sowie Entspannungsübungen problemlos ein- und tief
durchschlafen kann.

Außerdem verrät die Hobbythek, warum der Blick in die untergehende
Sonne nicht nur schön, sondern auch sinnvoll ist, und wie man Licht
generell für einen besseren Schlaf nutzen kann.

Inhaltsverzeichnis:
–    Der Schlaf – das unbekannte Wesen
–    Einschlafen im Einklang mit der Natur
–    Schlaf, Kindlein, schlaf
–    Das richtige Bett: ein Himmelreich
–    Dicke Luft im Schlafzimmer
–    Wenn die Nacht zur Qual wird – Schlafstörungen

Einfluss der Gene auf chronische Krankheiten neu erforscht

Zwillingsforschung zum Einfluss der Gene

DGRh: Erbanlagen und Lebensstil beeinflussen Rheuma

Berlin
– Mit Ausnahme eineiiger Zwillinge nach ihrer Geburt haben wohl keine
zwei Menschen auf der Welt das gleiche Immunsystem. Entsprechend
unterschiedlich fällt die Reaktion auf Impfstoffe oder Krankheitserreger
aus, ebenso die Neigung zu Allergien oder Autoimmunerkrankungen.
Entzündlich-rheumatische Erkrankungen gehen auf eine Fehlfunktion des
Immunsystems zurück – und auch hier entscheidet die erblich festgelegte
Immunausstattung mit darüber, ob eine Rheumaerkrankung ausbricht oder
nicht – und wie stark sie ausfällt. Wie groß ist jedoch der genetische
Einfluss und welche anderen Faktoren spielen dabei eine Rolle? Darüber
sprachen Experten auf dem 46. Kongress der Deutschen Gesellschaft für
Rheumatologie (DGRh), der vor kurzem in Mannheim stattfand.

Entscheidend
für die Funktion oder Fehlfunktion des Immunsystems ist eine Gruppe von
zwölf Genen, die für die so genannten HLA-Antigene auf der Oberfläche
von Immunzellen codieren. Sie bestimmen wesentlich darüber, worauf das
Immunsystem reagiert und wie heftig die Reaktion ausfällt. Die HLA-Gene
kommen in einer Vielzahl unterschiedlicher Ausprägungen vor und werden
jeweils zur Hälfte vom Vater und von der Mutter vererbt. „Die
Kombination dieser Gene ist entscheidend für die Infektabwehr und die
Entstehung von überschießenden Immunantworten, wie wir sie bei
Autoimmunerkrankungen sehen“, sagt Professor Dr. med. Hanns-Martin
Lorenz, Leiter der Sektion Rheumatologie am Universitätsklinikum
Heidelberg und Präsident der DGRh.

In
den letzten Jahren sind Zusammenhänge zwischen dem individuellen
HLA-Profil und so unterschiedlichen Erkrankungen wie Typ-1-Diabetes,
Zöliakie oder eben entzündlich-rheumatischen Erkrankungen aufgedeckt
worden. Als Beispiel nennt Lorenz den Morbus Bechterew, bei dem der
rheumatische Entzündungsprozess unter anderem die Gelenke der
Wirbelsäule angreift und dazu führt, dass diese versteifen. „95 Prozent
der Morbus-Bechterew-Patienten besitzen die Genvariante HLA-B27“,
erläutert Lorenz. In der hiesigen Gesamtbevölkerung komme diese Variante
aber nur zu zehn bis fünfzehn Prozent vor.

So
deutlich dieser Zusammenhang ist – die Morbus-Bechterew-Forschung
belegt auch, dass das Vorhandensein von HLA-B27 alleine nicht ausreicht,
um die Krankheit entstehen zu lassen. Denn nur jeder zehnte Genträger
erkrankt tatsächlich an Morbus Bechterew. „Offensichtlich sind
zusätzliche Faktoren notwendig, damit die Krankheit zum Ausbruch kommt“,
sagt DGRh Präsident Lorenz. Als Auslöser kämen zum Beispiel Infektionen
mit bestimmten Viren oder Bakterien infrage, die das Immunsystem
zusätzlich aktivierten und so die Krankheit provozierten.

Auch
Studien mit eineiigen Zwillingen – den einzigen Menschen, die dieselben
HLA-Gene besitzen – belegen die Grenzen des genetischen Einflusses:
Zwillingsgeschwister von an Rheuma erkrankten Menschen haben zwar ein
deutlich erhöhtes Erkrankungsrisiko. Tatsächlich erkrankt der zweite
Zwilling bei den klassischen Autoimmunerkrankungen aber in weniger als
der Hälfte der Fälle. Neben Infektionen spielt hier auch der Lebensstil
eine Rolle. So haben Raucher zum Beispiel ein höheres Rheumarisiko als
Nichtraucher. „Die Bedeutung des Lebensstils – und damit auch der
Eigenverantwortung der Patienten – wird immer deutlicher“ sagt Lorenz.
Epigenetik ist ein recht neues Forschungsfeld, das die Regulation der
Genaktivierung erforscht. Auch hier zeigen sich immer mehr interessante
Korrelationen zu entzündlich-rheumatischen Erkrankungen, erläutert der
Experte. „Das nährt die Hoffnung, dass das Verständnis der Entstehung
wächst und sich daraus vielleicht auch Therapiemöglichkeiten ergeben“.

Engpass in der Antibiotika-Versorgung – kaum zu glauben, aber lösbar

Engpass in der Antibiotika-Versorgung – kaum zu glauben, aber lösbar

Im Oktober 2016 kam es bei
einem ostchinesischen Arzneimittelhersteller zu einer folgenschweren
Explosion. Danach fehlte weltweit ein Grundstoff, der für die
Herstellung von Piperacillin/Tazobactam benötigt wird, einem vor allem
bei schweren Infektionen unverzichtbaren Antibiotikum. Lieferengpässe
waren die Folge.

Zu den Betroffenen gehörte
auch das Universitätsklinikum Frankfurt. An der Klinik mit 1300 Betten
wurde das Medikament monatlich etwa 5400 Mal eingesetzt. Als der
Hersteller mitteilte, dass er die Lieferungen um ein Drittel
einschränken müsse, informierte die Klinikapotheke das Antibiotic
Stewardship (ABS)-Team, das seit 2016 Ärzte beim Antibiotika-Einsatz in
der Klinik berät. Es erstellte daraufhin einen Notfallplan.

Piperacillin/Tazobactam war
fortan für die Klinikärzte nur noch auf Sonderrezept erhältlich. Der
Einsatz des Antibiotikums wurde auf bestimmte Infektionen beschränkt,
bei denen es kaum Alternativen gab. Dies waren schwere
Lungenentzündungen und komplizierte Infektionen. Darüber hinaus
erhielten Kinder im Rahmen einer empirischen Antibiotikatherapie bei
einer Chemotherapie-bedingten Abwehrschwäche den Wirkstoff weiterhin.
Auch bei Nachweis bestimmter Problemerreger konnten die Ärzte weiterhin
auf Piperacillin/Tazobactam zurückgreifen.

Der Notfallplan ging auf –
sogar besser als erwartet. Wie das ABS-Team um Professor Christoph
Stephan in der DMW berichtet, wurde der Einsatz von
Piperacillin/Tazobactam schon in der ersten Woche um 71 Prozent gesenkt.
Der Einspareffekt blieb in den folgenden Wochen erhalten, sodass das
ABS-Team die Restriktionen lockern konnte.

Nachteile für die Patienten
haben sich im Rahmen der Maßnahmen nicht ergeben. So blieb laut
Professor Stephan der befürchtete Anstieg von Darminfektionen mit
Clostridium difficile aus. Dazu hätte es kommen können, weil viele
Patienten statt mit Piperacillin/Tazobactam mit sogenannten
Breitband-Antibiotika behandelt wurden. Diese können bei der
Wirkstoffaufnahme über den Darm die dort befindlichen Darmbakterien
zerstören und eine anschließende Vermehrung von Clostridium difficile
begünstigen. Dieser Keim kann durch Bildung von Toxinen
lebensgefährliche Komplikationen auslösen. Das Ausbleiben solcher
Darminfektionen könnte laut Professor Stephan auf den insgesamt
überlegten und maßvollen Einsatz der Antibiotika zurückzuführen sein.

Auch die Zahl
lebensbedrohlicher Blutinfektionen ist laut Professor Stephan nicht
angestiegen. Bei einigen Infektionen kam es durch den überlegteren
Einsatz von Antibiotika sogar zu einem leichten Rückgang.

Darüber hinaus wirkten sich
die Maßnahmen des ABS-Teams finanziell positiv aus: Obwohl die Preise
für Piperacillin/Tazobactam durch den Mangel um 67 Prozent gestiegen
waren, konnte die Klinik ihre Antibiotika-Ausgaben insgesamt um 13
Prozent senken. Dies war laut Stephan zum einen dem Rückgang des
Antibiotika-Einsatzes um fast sechs Prozent zu verdanken. Zum anderen
lagen die Preise einiger alternativer Antibiotika unter dem von
Piperacillin/Tazobactam. Das positive Fazit: Trotz der leicht
angestiegenen Personalkosten hat die Klinik unter dem Strich
Einsparungen erzielt.

Professor Stephan rechnet
damit, dass in Zukunft ähnliche Maßnahmen notwendig werden. Die Zahl der
Lieferengpässe bei Arzneimitteln habe in den letzten Jahren weltweit
zugenommen. Die Ursachen sieht der Infektiologe in der zunehmenden
Verlagerung der Produktion in Niedriglohnländer. Zudem werde die
Herstellung wichtiger Medikamente immer häufiger auf wenige Standorte
konzentriert, sodass bei plötzlichen Produktionsschwierigkeiten
alternative Anbieter fehlen könnten.

  1. Kessel, B. Dolff, T. Wichelhaus, N. Keiner, M. Hogardt, C.
    Reinheimer, I. Wieters, S. Harder, V. A. J. Kempf, C. Stephan, für das
    Antibiotic-Stewardship-Team (UKF):
    Piperacillin/Tazobactam-Lieferengpass: Zentrale Restriktion und
    Alternativempfehlungen als effektive Antibiotic-Stewardship-Maßnahme an
    einem Klinikum der Maximalversorgung. DMW Deutsche Medizinische
    Wochenschrift 2018; 143 (8); e59-e67

Ernährungskommunikation 2.0

Bis(s) zum Netzprofi – Ernährungskommunikation 2.0
Essen wird digital

2012/05/23 „Es stellt sich heute gar nicht mehr die Frage, ob man in Sachen Social Media überhaupt aktiv wird, sondern nur noch wie gut“, stellte Dr. Margareta Büning-Fesel, Geschäftsführender Vorstand des aid infodienst auf dem 15. aid-Forum am 23. Mai 2012 in Bonn fest. Twitter, Xing, Facebook, Blogs und Foren – Soziale Medien verändern die Kommunikation und gewinnen zunehmend an Bedeutung. Auf dem aid-Forum „Bis(s) zum Netzprofi – Ernährungskommunikation 2.0“ wurde mit interdisziplinären Experten diskutiert, wie digitale Medien professionell für eine wirkungsvolle Ernährungskommunikation genutzt werden können. Der aid infodienst selbst hat erste Schritte in diese Richtung unternommen „Wir twittern seit einigen Jahren über undere website und über unsere Jugend- und Bildungsseiten mit mittlerweile über 3.500 Followern. Auch unsere Frage- und Antwortforen im Internet werden rege genutzt. Die ersten aid-Apps schafften es sogar in Top-Ten-Listen bei den Downloads,“ so
Büning-Fesel.

Prof. Dr. Dieter Georg Herbst von der Universität der Künste in Berlin zeigte in seinem Vortrag die Chancen und Grenzen der digitalen Kommunikation auf. So seien neben der Vernetzung von Menschen und Anwendungen die unbegrenzte räumliche, zeitliche und kapazitative Verfügbarkeit die größten Vorteile der digitalen Medien. „Zu den Grenzen der digitalen Ernährungskommunikation gehören die Vielzahl der Quellen und die Bewertung der Qualität dieser Quellen für die Konsumenten und Konsumentinnen“, erklärte Herbst. Wie eine professionelle Kommunikation im Netz aussehen kann, zeigte Dennis Horn, Redakteur, Moderator und Reporter für verschiedene renommierte Medien. „Unternehmen, die ihren Kunden im Netz zuhören und mitdiskutieren, haben die Chance, ständig die eigene Arbeit zu korrigieren und zu verbessern. Das verlangt allerdings, schnell zu reagieren. Es verlangt, den richtigen Ton zu treffen und auf Augenhöhe zu kommunizieren. Es verlangt, mit Kunden umzugehen, wie man mit
ihnen auch im normalen Leben umgeht – transparent, schnell, sachlich.“

Food-Trendexpertin Hanni Rützler aus Wien ging in ihrem Vortrag darauf ein, welche Auswirkungen die digitalen sozialen Netzwerke und der „Megatrend Connectivity“ auf die Ernährungskultur haben. So intensivierten Social Media den Dialog über das Essen und würden immer mehr zu Essbegleitern. „Esserfahrungen werden in Echtzeit geteilt, Brands empfohlen und an den digitalen Pranger gestellt. Insbesondere Organisationen in der Ernährungsbranche haben daher Bedarf, sich auch in den sozialen Netzwerken zu profilieren und eine glaubwürdige online personality zu entwickeln, die mit den Usern persönliche Beziehungen aufbaut.“

Welche Möglichkeiten der Bereich „Online-Ernährungscoaching“ bietet, erklärte Dr. Andrea Jahnen von der xx-well.com GmbH aus Berlin. Mittels Online-Coaching und e-Learning-Angeboten könne etwa dem steigenden Bedarf an persönlicher Betreuung begegnet werden. Die rasante Entwicklung der Informationstechnologie in den letzten Jahren habe es außerdem möglich gemacht, dass interaktive Systeme im Internet flexibel auf persönliche Interessen und das individuelle Vorwissen reagieren und sich an die Situation des Einzelnen anpassen, so die Expertin.

Prof. Dr. Michael Jäckel, Universität Trier, ging in seinem Vortrag auf die Bedeutung von Smartphones und Apps für die Ernährungskommunikation ein. „Die kleinen und zuverlässigen Vereinfacher sind Erweiterungen unserer Sinnesorgane. Sie ermöglichen ein höheres Maß an Selbstkontrolle, die aber nicht notwendigerweise ausschließlich durch das Selbst bestimmt wird. Denn die Erwartung, man könne Ernährung, Fitness und Gesundheit nunmehr nach eigenen Bedürfnissen einem kontinuierlichen Monitoring unterziehen, entspricht einer neuen Form von „Normalität“, die bei einer kritischen Masse von Verbrauchern vor einigen Jahren als expliziter Wunsch vielleicht noch gar nicht vorhanden war.“

In ihrem Vortrag „Ernährung und e-health“ stellte Prof. Dr. Hannelore Daniel von der Technischen Universität München die neuen Möglichkeiten der IT-Branche vor, etwa vitale Körperfunktionen, aber auch Informationen zum Ernährungs- und Essverhalten sowie das Bewegungsprofil mit spezifischen Werkzeugen und Instrumenten individuell zu erfassen und elektronisch zu dokumentieren.

Den Abschluss bildeten die Foodblogger Peggy Schatz aus Berlin und Sebastian Dickhaut aus München. Sie erläuterten anschaulich anhand von Praxisbeispielen, wie Ernährungskommunikation 2.0 gelingen kann. aid

aid: Infodienst für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Der gemeinnützige Verein löste sich 2016 auf.

Weitere Informationen: Bundeszentrum für Ernährung

Unfallrisiko bei geringem Schlafentzug verdoppelt

Unfallrisiko bei geringem Schlafentzug verdoppelt

Fünf Stunden Ruhe reichen nicht aus – Folge ist betrunkener Fahrstil

Unfall: Fünf Stunden Schlaf gefährden Verkehr (Foto: Erich Kasten/pixelio.de)
Unfall: Fünf Stunden Schlaf gefährden Verkehr (Foto: Erich Kasten/pixelio.de)

Washington/Wien (pte002/07.12.2016/06:05) –

Schon ein bis zwei Stunden Schlafmangel pro Nacht reichen aus, um das
Risiko für einen Verkehrsunfall am Folgetag zu verdoppeln. Zu diesem
Ergebnis kommt eine aktuelle Erhebung der US-amerikanischen AAA
Foundation for Traffic Safety http://aaafoundation.org .

Aufopfern von Schlaf

"Man kann Schlaf nicht einfach auslassen und dann noch
erwarten, dass man hinter dem Steuer sicher funktioniert", erklärt David
Yang von der AAA Foundation. "Unsere neue Studie zeigt, dass ein
Fahrer, der unter fünf Stunden geschlafen hat, ein ähnliches
Unfallrisiko wie ein Betrunkener aufweist." Demnach reichen wenige
Stunden Schlafentzug bereits aus, um zu einem Verkehrsrisiko zu werden.

"Eine Veränderung der Schlafzeiten wird es vermutlich
aufgrund der andauernden Erreichbarkeit durch unsere
Kommunikationsmittel geben. Möglicherweise kommt es zunehmend zu einer
Stückelung der Schlafzeiten, sodass man sich nicht auf einmal rund acht
Stunden gönnt, sondern diese Zeit aufteilt. Vermutlich sind junge Leute
eher bereit Schlafzeit zu opfern, um "nichts zu versäumen", weil sie
vielleicht rasch informiert sein möchten und gleich antworten wollen.
Auf Dauer geht dies jedoch zu Lasten ihrer Leistungsfähigkeit, auch wenn
sie denken, vieles noch kompensieren zu können", erklärt
ÖAMTC-Verkehrspychologin Marion Seidenberger http://oeamtc.at gegenüber pressetext.

Obwohl rund 97 Prozent der in einer weiteren Kategorie
der Erhebung befragten Fahrer angaben, es unverantwortlich finden,
übermüdet zu fahren, gaben drei Prozent zu, mindestens einmal im
vergangenen Monat im schläfrigen Zustand ein Auto bewegt zu haben. "Eine
gesundes Gleichgewicht von Arbeit und Leben zu organisieren, ist
schwierig und viel zu oft opfern wir unseren Schlaf dafür", so Jake
Nelson von der AAA Foundation.

Eindeutige Symptome

Hinweise für eine Übermüdung sind unter anderem
Probleme beim Offenhalten der Augen, das Nichteinhalten der Fahrspur und
Schwierigkeiten beim Erinnern an die letzten Fahrminuten. Die AAA
Foundation gibt deshalb den Tipp, vor langen Fahrten schweres Essen zu
vermeiden, sich mit dem Partner beim Fahren abzuwechseln, alle zwei
Stunden eine kurze Pause einzulegen und auf gewisse Medikamente zu
verzichten.

"Die Methode, mit der die Bewegungen des Augenlids
mithilfe von Infrarotlicht aufgezeichnet werden, galt lange Zeit als
sehr vielversprechend, denn die Blinzel-Frequenz steigt mit zunehmender
Müdigkeit. Nachteil: Diese Sensorik ist störanfällig. Hauptproblem: Die
Systeme verwirren den Fahrer, indem sie ihm antrainieren, das eigene
Müdigkeitsgefühl zu ignorieren. Und: Viele Fahrer lassen sich nicht die
Pausen von einem Computersystem anordnen", erläutert Klaus Robatsch vom
Kuratorium für Verkehrssicherheit http://kfv.at im pressetext-Gespräch.

Neues vom 3D-Druck

Mit
laserbasiertem 3D-Druck lassen sich heute schon beliebige Strukturen im
Mikrometermaßstab herstellen. Für viele Anwendungen, insbesondere in der
Biomedizin, wäre es jedoch vorteilhaft, wenn die gedruckten Objekte
nicht starr, sondern schaltbar wären. Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) konnten
nun Mikrostrukturen drucken, die durch den Einfluss von Temperatur oder
Licht ihre Form verändern. Die Ergebnisse veröffentlichten sie in der
Fachzeitschrift Nature Communications. (DOI: 10.1038/s41467-018-08175-w)

Der 3D-Druck ist als
Technik mit zahllosen Anwendungsfeldern etabliert. Als besonders
vielversprechendes Verfahren gilt das direkte Laserschreiben: Ein
computergesteuerter fokussierter Laserstrahl fungiert als Stift und
erzeugt die gewünschte Struktur in der Druckertinte, hier ein Fotolack.
Auf diese Weise können beliebige dreidimensionale Formen bis hinunter zu
einer Größe von wenigen Mikrometern erzeugt werden. „Für viele
Anwendungen vor allem in der Biologie und Biomedizin wäre es allerdings
wünschenswert, nicht nur starre Strukturen zu erzeugen, sondern aktive
Systeme, die nach dem Druckprozess noch beweglich sind, also zum
Beispiel durch ein externes Signal ihre Form verändern können“, betont
Professor Martin Bastmeyer vom Zoologischen Institut und dem Institut
für Funktionelle Grenzflächen des KIT. Gemeinsam mit der Arbeitsgruppe
von Professor Martin Wegener vom Institut für Angewandte Physik und dem
Institut für Nanotechnologie des KIT sowie Chemikern aus Karlsruhe und
Heidelberg wurde nun ein Druckverfahren für solche beweglichen
Strukturen entwickelt. Für die Druckertinte verwenden sie besondere
Materialien: Stimuli-responsive Polymere, deren Eigenschaften durch
externe Signale modifiziert werden können. So verändert die chemische
Verbindung poly(N-Isopropysycraymide) ihre Form erheblich, wenn die
Temperatur nur leicht über Raumtemperatur angehoben wird. Die so
hergestellten 3D-Strukturen sind in wässriger Umgebung funktionsfähig
und damit ideal für Anwendungen in Biologie und Biomedizin.

„Wir haben die Methode
soweit entwickelt, dass wir auch komplexe Strukturen herstellen können,
in denen die beweglichen Teile durch die äußere Stimulation nicht alle
gleich reagieren, sondern unterschiedliche, aber genau definierte
Reaktionen zeigen“, erläutert Marc Hippler, Erstautor der Studie.
Möglich wird dies durch die Graustufenlithographie: Bei diesem Verfahren
wird der Fotolack nicht an allen Stellen gleichstark, sondern abgestuft
belichtet. Damit können die gewünschten Materialeigenschaften – und
somit die Stärke der Bewegung bei einer bestimmten Temperaturänderung –
sehr genau eingestellt werden. Mit Computersimulationen lassen sich die
resultierenden Bewegungen präzise vorhersagen und erlauben daher ein
rationales Design komplexer 3D-Strukturen.

Die Arbeitsgruppen um
Martin Bastmeyer und Martin Wegener sind noch einen Schritt
weitergegangen: Anstelle von Temperatur wird fokussiertes Licht als
Steuersignal verwendet. Dies erlaubt es erstmals in einer komplexen,
dreidimensionalen Anordnung einzelne Mikrostrukturen gezielt
anzusteuern, was beispielsweise in mikrofluidischen Systemen zum Einsatz
kommen könnte. Da der verwendete Fotolack bei Raumtemperatur geschaltet
werden kann, ergeben sich zusätzlich Anwendungen in der biologischen
Grundlagenforschung, wie zum Beispiel die gezielte mechanische
Beeinflussung einzelner Zellen.

Die interdisziplinäre
Arbeit entstand im Rahmen des Exzellenzclusters „3D Matter Made to
Order“, einem gemeinsamen Forschungsverbund des Karlsruher Instituts für
Technologie und der Universität Heidelberg. Beteiligt waren auch
Promovierende der Karlsruhe School of Optics & Photonics (KSOP) des
KIT.

Original-Veröffentlichung (Open Access):

Marc Hippler, Eva
Blasco, Jingyuan Qu, Motomu Tanaka, Christopher Barner-Kowollik, Martin
Wegener, and Martin Bastmeyer: Controlling the shape of 3D
microstructures by temperature and light. Nature Communications. 2019.
DOI: 10.1038/s41467-018-08175-w

Gewicht halten – eine Frage der Ausdauer

(aid) – Der Kampf gegen die überflüssigen Pfunde ist für viele eine Tortur. Doch ebenso schwierig wie das Abnehmen selbst ist es, das Gewicht zu halten und nicht ständig dem Jojo-Effekt zu erliegen. Besonders nach einer strengen Diät kann sich das Aufnehmen "alter" Essgewohnheiten verheerend auswirken. Deshalb empfehlen Experten nicht zu hungern, sondern die Ernährung von Anfang an so umzustellen, dass sich auch nach der Abnehmphase damit leben lässt. Planen Sie Ihr Essen und Trinken mit der aid-Ernährungspyramide, achten Sie auf genügend Bewegung, aber auch auf die nötige Entspannung. Denn auch beim Abnehmen und beim Gewicht halten gilt: Am wichtigsten ist es, sich wohl zu fühlen. Leichte Gewichtsschwankungen, gerade nach dem Abnehmen, sind völlig normal. Setzen Sie sich nicht ein bestimmtes Zielgewicht, sondern finden Sie eine Spanne, in der Ihr Gewicht schwanken darf.
Und verzweifeln Sie nicht, wenn sie gerade an den Weihnachtsfeiertagen einmal schwach werden und dadurch etwas an Gewicht zunehmen. Ein Ausrutscher allein ist nichts Schlimmes, sondern gehört auf dem langen Weg zum richtigen Essverhalten dazu. Übergewicht entwickelt sich nicht in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten!
aid, Stephan Bähnisch

aid-Heft "Mein Weg zum Wohlfühlgewicht"
60 Seiten, Bestell-Nr. 61-1389, ISBN 978-3-8308-0656-1, Preis: 2,50 EUR (Rabatte ab 10 Heften), zzgl. einer Versandkostenpauschale von 3,00 EUR gegen Rechnung

aid-Vertrieb DVG, Birkenmaarstraße 8, 53340 Meckenheim
Tel.: 02225 926146, Fax: 02225 926118