Archiv der Kategorie: Erde, Klima, Umweltschutz

Fußbälle für WM 2006 aus Fairem Handel

„Sepp Blatter muss ein Zeichen für faire Produktionsbedingungen setzen“


28. Januar 2005 – Nach den Diskussionen um den Ticketverkauf für die
Fußball-WM 2006 ist jetzt auch eine Debatte darüber entbrannt, welche Bälle
die FIFA bei den WM-Spielen einsetzen wird. Der Verbraucherzentrale
Bundesverband (vzbv) und die Fairhandelsorganisation TransFair Deutschland
haben die FIFA aufgerufen, bei allen WM-Spielen ausschließlich Fußbälle aus
Fairem Handel einzusetzen. „Wenn man an die Arbeitsbedingungen denkt, unter
denen Profi-Fußbälle häufig hergestellt werden, kann einem die Lust am
Fußball vergehen,“ sagte vzbv-Vorstand Edda Müller.


In einem Brief an FIFA-Chef Sepp Blatter rufen der vzbv und TransFair die
FIFA dazu auf, Sponsoring-Partner adidas-Salomon zu verpflichten, bei der WM
2006 ausschließlich solche Bälle einzusetzen, die den TransFair-Standards
für faire Produktions- und Handelsbedingungen entsprechen.


Die Bälle bei der Fußball-WM 2006 werden von adidas-Salomon kommen, einem
der zehn offiziellen Sponsoring-Partner der FIFA. Zwar hat sich
adidas-Salomon in einem eigenen Kodex dazu verpflichtet, nur mit solchen
Zulieferern zusammenzuarbeiten, „die ihre Mitarbeiter in bezug auf Löhne,
Sozialleistungen und Arbeitsbedingungen fair und gesetzeskonform behandeln.“
Der Faire Handel setzt jedoch höhere Standards. „Langfristigkeit,
Vorfinanzierung, Stärkung der Angestellten und eine Sozialprämie sind die
Säulen einer nachhaltigen Entwicklung in den Nähzentren,“ so Dieter Overath,
Geschäftsführer von TransFair.


Der Hintergrund: 70 Prozent aller handgenähten Fußbälle des Weltmarktes
kommen aus Pakistan, wo sie häufig unter miserablen Arbeitsbedingungen
hergestellt werden. Allerdings gibt es seit einiger Zeit auch Initiativen,
um die Lebensbedingungen der von der Fußballproduktion abhängigen Menschen
zu verbessern. So sind auch in Deutschland Bälle erhältlich, die mit dem
TransFair-Siegel ausgezeichnet sind.


Green Goal 2006?


Mit ihrem Projekt Green Goal hat sich die FIFA erstmals offiziell dazu
bekannt, bei der Fußball-WM ökologische Aspekte in den Vordergrund zu
stellen. Mindestens ebenso wichtig ist die Frage, unter welchen sozialen
Bedingungen diejenigen Produkte hergestellt werden, die im Mittelpunkt des
weltweiten Medieninteresses stehen: Sportbekleidung, Fußballschuhe und
Bälle. „Mit der WM haben wir die einmalige Chance vor der Weltöffentlichkeit
ein klares Zeichen für Fairness zu setzen. Die FIFA könnte mit der Auswahl
der Spielbälle eine Vorbildfunktion übernehmen“, so Overath.


Fairplay beginnt vor dem Anpfiff


Die Fußballproduktion ist eine aufwändige und anstrengende Handarbeit. Die
Näherinnen und Näher der pakistanischen Hersteller benötigen rund zwei
Stunden, um das Kunststück aus 32 Waben mit über 700 Stichen anzufertigen.
Einen festen Lohn erhalten die Beschäftigten dort selten, sie werden pro
abgeliefertem Ball bezahlt. Hierbei richtet sich der Stückpreis nach der
Ballqualität. Die Arbeiter müssen mit dem Entgelt ihre Familien ernähren,
die aus durchschnittlich sechs bis sieben Personen bestehen. Der normale
tägliche Arbeitslohn deckt meist nicht die Lebenshaltungskosten von vier bis
fünf Euro. Um dieser Situation entgegenzuwirken, gibt es inzwischen
Fußbälle, die das TransFair-Siegel tragen.


Die Fairtrade-Spielregeln:


Nur wer sich vertraglich verpflichtet, die Kriterien des Fairen Handels
einzuhalten und dies auch von TransFair beziehungsweise der internationalen
Dachorganisation FLO kontrollieren lässt, darf seine Produkte mit dem
Fairtrade-Siegel auszeichnen.
Bei den Partnern des Fairen Handels sind Zwangs- und illegale Kinderarbeit
verboten. In den Fabriken sind eigenständige, unabhängige Vertretungen der
Arbeiter/Innen zugelassen. Alle Beschäftigten sind berechtigt, sich einer
unabhängigen Gewerkschaft anzuschließen und kollektiv über Löhne und
Arbeitsbedingungen zu verhandeln. Ein Komitee aus Arbeitervertretern,
Gewerkschaftern und Firmenbesitzern, das Joint-Body, bestimmt gemeinsam über
die Verwendung des Fairtrade-Sozialfonds.
Die Importeure sind verpflichtet, langfristige Lieferverträge abzuschließen
und auf Wunsch eine Vorfinanzierung zu gewähren. Die Kaufverträge werden je
nach Ballqualität zu den jeweils nach Fairhandelskriterien vereinbarten
Einkaufspreisen abgeschlossen. Zusätzlich wird eine Fairtrade-Prämie von 15
Prozent des Importpreises für Sozialprojekte vor Ort bezahlt.
Die Joint-Bodies bestimmen selber, wie sie die Fairtrade-Prämien nutzen, zum
Beispiel für Gesundheitsvorsorge, Kinderbetreuung oder Kleinkredite.

Amazonas Regenwald fällt Soja-Anbau zum Opfer

Brasilia/London (pte/19.05.2005/11:03) – Entgegen allen Warnungen von
Umweltaktivisten geht das Abholzen des Regenwaldes im Amazonas munter
weiter. Nach Angaben des brasilianischen Umweltministeriums sind allein
in den vergangenen 12 Monaten 26.000 Quadratkilometer Regenwald gerodet
worden. Die schlimmsten Rodungen fanden im Staat Mato Grosso statt.
Experten machen den verstärkten Anbau von Soja für den Verlust des
Waldes verantwortlich. Der Export von Soja brachte Brasilien ein
Rekordplus in der Außenhandelsbilanz, berichtet BBC-Online
http://news.bbc.co.uk.

Ein Fünftel des gesamten Amazonas Regenwaldes ist nun endgültig
zerstört, berichten die Medien. Die Umweltorganisation Greenpeace
http://www.greenpeace.org , die sich für den Erhalt des Regenwaldes
einsetzt, nannte den Gouverneur von Mato Grosso wörtlich den "König der
Rodung". Die Umweltaktivisten werfen der Regierung vor, Exporte vor dem
Erhalt der Umwelt zu stellen. Die brasilianische Regierung argumentiert
indessen, dass mit Hilfe von Satelliten das größte Naturschutzgebiet
überwacht werde. Allerdings ist das, was davon übrig blieb, ein matter
Abklatsch dessen, was eigentlich schützwürdig ist.

Wissenschaftler fürchten, dass mit dem Verschwinden des Regenwaldes
auch der CO2-Ausstoß Brasiliens rapide ansteigen wird, da der nicht
mehr vorhandene Wald auch kein CO2 mehr bindet. Hingegen steigen die
Emissionen durch Brandrodung rapide an. Alle drei der größten
Regenwald-Regionen der Erde, im Amazonas, im Kongo und auf der Insel
Neuguinea, sind massiv gefährdet. Die instabile politische Lage im
ehemaligen Zaire und in der Republik Kongo machen einen umfassenden
Schutz der Regenwälder im Kongogebiet unmöglich. Erst diese Woche
forderte ein Abgesandter Papua Neuguineas bei einer UN-Konferenz zum
Klimaschutz finanzielle Hilfe für den Schutz der Regenwälder.

Klimawandel unterminiert Armutsbekämpfung in Afrika

Bis 2080: Weitere 80 bis 120 Mio. Hungerleidende weltweit

Exeter (pte, 02. Feb 2005 15:45) – Ein Experte der nigerianischen
Universität Jos warnt in einer Studie vor den Auswirkungen der
Klimaveränderung auf die Verbreitung von Krankheiten, die Ernährungs-
und Einkommenssituation. Die Studie ist bei der derzeit stattfindenden
Climate Change Conference http://www.stabilisation2005.com in Exeter
vorgestellt worden. Besonders in Ländern wie Nigeria gibt es
Auswirkungen auf soziale und ökonomische Entwicklungsmöglichkeiten
sowie auf den Gesundheitssektor, berichtet die Umweltorganisation WWF
http://www.wwf.at , die die Studie in Auftrag gegeben hat.

„In Entwicklungsländern müssen erfolgreiche Naturschutzarbeit und
Armutsbekämpfung immer Hand in Hand gehen. Die Auswirkungen des
weltweiten Klimawandels auf Mensch und Natur werden noch viel weiter
gehen als bisher angenommen“, so Studienautor Anthony Nyong Nyong. Auch
andere Experten warnen davor, dass eine Erwärmung von bis zu zwei Grad
Celsius dramatische Auswirkungen auf die reichhaltigen aber fragilen
Ökosysteme haben wird. „Durch den Verlust der natürlichen Ressourcen
werden aber auch die Lebensgrundlagen von Millionen Menschen bedroht“,
warnt auch WWF-Österreich-Klimaexperte Markus Niedermair.

Nach der Studie werden Wetterextreme und Naturkatastrophen wie Fluten,
Hitzeperioden und Dürre weiter zunehmen. Diese Faktoren stehen auch in
direktem Zusammenhang mit der Verbreitung von Krankheiten. Für
Südafrika wird etwa eine Verdoppelung der Malariagebiete
prognostiziert. Gleichzeitig wird das Aussterben von Pflanzenarten
erwartet, die in der traditionellen Medizin Verwendung finden. Nach
Angaben der WHO ist diese traditionelle Medizin für 80 Prozent der
Menschen die wichtigste Heilquelle.

Nach den ersten Schätzungen werden bis zum Jahr 2080 werden weitere 80
bis 120 Mio. Menschen in Folge des Klimawandels durch Hungersnöte
gefährdet sein, 70 bis 80 Prozent davon in Afrika. In erster Linie wird
die Armut die Chance auf Schulbildung bei Frauen und Mädchen nehmen, da
sie für die Versorgung der Familien zuständig sind. Hungersnöte werden
zu einer weiteren Intensivierung der Landwirtschaft und daraus
resultierend zu noch mehr Kahlschlägen führen. Die Wege zur
Brennholzbeschaffung und Trinkwasserversorgung werden noch länger
werden. Zeit für Schulbildung bleibt den Mädchen dann keine mehr.

Auch die britische Umweltministerin Margaret Beckett forderte bei der
Eröffnung der Konferenz eiligst Schritte gegen die globale Erwärmung zu
treffen. Radikale Veränderungen in der Art und Weise wie Energie
erzeugt und auch verbraucht werde, wären notwendig. Kyoto sei nur ein
erster Schritt in die richtige Richtung, so die Ministerin.

Riff-Lärm sorgt für Highlife

Cairns/Edinburgh (pte/08.04.2005/10:51) – Dass die Welt am Korallenriff
still ist, kann jeder Schnorchler und Taucher widerlegen. Dass aber
gerade die Geräuschkulisse dazu beiträgt, dass Fische Riffe besiedeln,
konnten Forscher der University of Edinburgh erst jetzt beweisen.
Knackende Garnelen und schnarrende Fische locken nämlich andere Fische
erst recht an, berichten die Forscher im Wissenschaftsmagazin Nature
http://www.nature.com.

In Versuchen mit künstlichen Korallenriffen, die die Forscher vor der
Lizard Island, 240 Kilometer nördlich von Cairns, am Meeresgrund
installiert hatten, sorgten Lautsprecher für die typische
Geräuschkulisse eines Riffs. Ein zweites künstliches Riff ohne
Beschallung hingegen wurde von neuen Tieren weit weniger schnell als
neue Heimstätte angenommen. Bisher wussten Forscher, dass Fische von
Lichtquellen angezogen wurden, völlig neu hingegen war die Tatsache,
dass Geräusche so wirkten, erklärt der Forschungsleiter Stephen Simpson
von der University of Edinburgh. 80 Prozent der Fische, die von
Geräuschen angezogen wurden, waren Kardinalbarsche (Apogonidae), aber
auch andere zum Teil wesentlich seltener vorkommende Arten waren von
der neuen Lärmkulisse offensichtlich beeindruckt.

Simpson geht nun davon aus, dass mit Hilfe von solchen Geräuschen
Fische wieder in verlassene und zerstörte Riffe zurückgebracht werden
könnten und sich dann dort ansiedeln. Ökologen warnen hingegen davor,
Fische von Riffen zu nehmen. "Wenn Fische von Riffen entfernt werden,
kann dies das Gleichgewicht des gesamten Riffsystems verändern", so
Ameer Abdulla vom Global Marine Programme der World Conservation Union
http://www.iucn.org . "Diese Forschungsresultate müssen extrem
vorsichtig interpretiert werden", meint der Experte. Da die Zahl der
Fische auf jeden Fall gleich bleibt, müsse entschieden werden, welches
Gebiet jetzt zu schützen sei und welches nicht.

Simpson glaubt, dass das Fangen von sehr jungen Fischen die Chance auf
eine Wiederbesiedelung erhöht. Da junge Fische in den ersten zwei bis
drei Tagen ihres Lebens Mortalitätsraten von 70 Prozent haben, sei dort
ein Ansatz zu finden. Ein weiterer Punkt sei außerdem eine bessere
Beobachtung der Umweltverschmutzung durch Lärm durch die Schifffahrt.
Simpson, der gerade Forschungsarbeiten an der Straße von Hormuz
durchführt, will nachforschen, wie sehr sich der Tankerverkehr auf die
Entwicklung der Korallenriffe auswirkt.

Palmöl-Biodiesel schadet Klima am meisten

Palmöl-Biodiesel schadet Klima am meisten
Experte: EU schürt CO2-Freisetzung in Tropenregionen
 
Palmöl-Plantage: verheerende Klimabilanz (Foto: Flickr/Tucano)

Bogor/Wien (pte001/27.01.2012/06:00) – Biodiesel aus den Ölpflanzen Palmöl, Jatropha und Soja schadet dem Klima mehr als fossile Treibstoffe. Diese Anklage, die bereits seit einigen Jahren besteht, haben nun Forscher durch Analysen von zwölf Betrieben in sechs Entwicklungsländern in Zahlen gefasst. "Die Ergebnisse verdeutlichen, dass wir vieles von dem, was wir bisher im Namen des Klimaschutzes betrieben haben, einstellen müssen", sagt Louis Verchot vom Center for International Forestry Research http://cifor.org .

Palmöl erst im Jahr 2200 rentabel

Bei der Verbrennung setzt Biodiesel um 40 bis 75 Prozent weniger CO2 frei als klassischer Diesel. Eine Betrachtung des freikommenden Kohlenstoffs über den gesamten Lebenszyklus – also inklusive der Produktion der Pflanzen – verdirbt jedoch oft die Rechnung, verdeutlicht die in der Zeitschrift "Ecology and Society" veröffentlichte Studie. "Biosprit ist nicht grundsätzlich schlecht, doch gibt es die nötigen Voraussetzungen für eine nachhaltige Produktion weitaus seltener als die meisten Menschen annehmen", so der Studienleiter.

In Indonesien etwa werden für Palmöl zunehmend Tiefmoorwälder abgeholzt und abgebrannt – bis 2020 laut Schätzungen in einer Fläche der Größe Westdeutschlands (2,5 Mio. Hektar). Tiefmoor speichert mehr Kohlenstoff als der Regenwald. Bei seiner Zerstörung kommen 200 bis 300 Tonnen CO2 pro Hektar frei, zusätzlich noch jährlich zehn Tonnen für die Trockenlegung und Zersetzung. "Erst nach 200 Jahren Biodiesel-Produktion aus Palmöl ist die Kohlenstoff-Schuld abbezahlt", betont Verchot.

Auch Jatropha und Soja fallen durch

Doch auch die Biodiesel-Pflanze Jatropha, die in Ghana, Sambia und Tansania untersucht wurde, schneidet vernichtend schlecht ab. Hier beträgt die CO2-Schuld je nach Anbaugebiet 100 bis 300 Jahre, zudem ist dieser Öllieferant ertragsärmer als die Ölpalme. Als etwas weniger schädlich zeigte sich im Vergleich Biodiesel aus Sojabohnen des Graslandes im brasilianischen Matto Grosso, was auf die geringe vorhandene Biomasse zurückgehen dürfte.

Dabei wurden jedoch soziale Aspekte in der Untersuchung noch nicht berücksichtigt. Land, das für den Anbau von Nahrungsmitteln geeignet ist und noch nicht genutzt wird, ist auf dem Planeten äußerst knapp. Großflächige Pflanzungen für Biotreibstoffe vertreiben in vielen Regionen die kleinen Landbesitzer, die teils keine Landtitel haben, was oft zu Konflikten führt. Ein Beispiel dafür liefert das Zuckerrohr-Ethanol aus Kolumbien (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/20100127112 ).

EU trägt Mitschuld

"Zwar hat Biodiesel aus Palmöl, Jatropha und Soja seinen Ruf heute verspielt, die Produktion wird jedoch in Zeiten steigender Ölpreise und hohem Bedarf an pflanzlichen Ölen immer noch ausgeweitet", betont Jurrien Westerhof, Energieexperte bei Greenpeace http://greenpeace.org , auf pressetext-Anfrage. Mitschuld daran trägt auch Europa – verfolgt die EU doch das Ziel, bis 2020 ein Zehntel der Transporttreibstoffe aus ökologischen Quellen zu beziehen. Ein Teil des deutschen Biodiesels fällt auch heute auf Palmöl-Importe (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/20110721022 ).

Aktualisierung (27.1., 12:40 Uhr): Der Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie betont, dass der Palmöl-Anteil des Biodiesels an deutschen Tankstellen gering sei. "Der in Deutschland produzierte Biodiesel ist zu über 90 Prozent aus Raps hergestellt. In Deutschland wird genug Biodiesel für die Deckung des inländischen Bedarfs produziert. Mineralölhändler können natürlich auch Biodiesel von ausländischen Herstellern beziehen, ebenso wie deutscher Biodiesel ins Ausland exportiert werden kann", so Verbandssprecher Wolf-Dietrich Kindt gegenüber pressetext.

Originalstudien unter http://www.ecologyandsociety.org/issues/view.php?sf=68

Dauergiften und ihrer globalen Ausbreitung auf der Spur

Hamburg-Eppendorf (pte/08.04.2005/15:50) – Forscher des
Max-Planck-Instituts für Meteorologie http://www.mpimet.mpg.de haben
ein Modell entwickelt, in dem eine weltweite Verbreitung von
Dauer-Giftstoffen erklärt werden kann. Die meisten dieser Substanzen
werden vor allem in der Atmosphäre transportiert. Für die
Risikobewertung eines Stoffes spielen sie eine große Rolle. Die
Forscher haben das Gefährdungspotenzial von Chemikalien mit einem
Multikompartiment-Modell, das die geographische Verteilung und die
Verteilung über die verschiedenen Umweltmedien beschreibt, untersucht.

In mehreren "Sprüngen" verteilen sich die Gifte über Kontinente hinweg.
Dieser Effekt, der Grashüpfer-Effekt genannt wird, bewirkt eine erhöhte
Persistenz und eine Anreicherung der Problemstoffe in den
Polargebieten. Überraschenderweise sagen die Modellexperimente dies für
bestimmte Stoffe sogar ohne den Grashüpfer-Effekt voraus. In der
Untersuchung wurde durch Separation der beiden Transportmodi im
Modellexperiment zum ersten Mal die Bedeutung des Grashüpfer-Effekts
auf das Ferntransport-Potenzial von den zwei persistenten,
mittelflüchtigen Substanzen, so genannten POPs ("persistent organic
pollutants"), nämlich DDT und Lindan, untersucht. Beide Substanzen sind
Insektizide. Während DDT wegen seiner Nebenwirkungen nur noch in
tropischen Ländern eingesetzt wird, ist Lindan ein global verwendetes
Pestizid aus der Landwirtschaft. Lindan ist von Landoberflächen
flüchtiger, wird aber durch Niederschlag auch rascher aus der
Atmosphäre entfernt als DDT.

Die Forscher konnten nun feststellen, dass sowohl der Grashüpfer-Effekt
als auch die Verteilung nach Erstemission für den Ferntransport
bedeutsam sind. "Das Modellexperiment sagt eine Anreicherung von
Lindan, nicht aber von DDT, in der Arktis und Antarktis sogar ohne dem
Grashüpfer-Effekt voraus. Die Gründe dafür liegen in der
Verschiedenartigkeit der Ausbringungsverteilung", berichtet das
Institut. Die Wahrscheinlichkeit in der freien Troposphäre und in noch
höheren Luftschichten bereits Lindan-Moleküle anzutreffen ist höher als
für DDT-Moleküle. Das hat mit rascherer Auswaschung und Reemission von
Lindan an den Oberflächen zu tun. Der Grashüpfer-Effekt verändert die
Verteilung über die verschiedenen Umweltmedien und erhöht die
Persistenz.

Unklar sind immer noch einige der Prozesse, denen diese Stoffe in der
Umwelt unterliegen. Das betrifft sogar Stoffeigenschaften. Außerdem
fehlen in der Modellstudie die Ferntransporte in den Ozeanen. Den
Forschern ist dennoch ein wesentlicher Einblick in die globalen Zyklen
wichtiger Spurenstoffe gelungen.

Alles hat zwei Seiten : Biotreibstoff

Zuckerrohr als Monokultur zerstört den Boden und die Umwelt

Pullman (pte/04.07.2005/15:13) – Alkohol als Biotreibstoff verursacht
zwar weniger CO2-Ausstoß, aber die Folgen eines großflächigen Anbaus
der "treibstoffliefernden Pflanzen" bleiben dennoch äußerst
problematisch, wie eine Studie von Forschern der Washington State
University http://www.wsu.edu/ nun ergab. Zuckerrohr oder Getreide in
großen Mengen angebaut, fügen dem Planeten zusätzlich großen Schaden
zu, denn die Methoden reduzieren die Artenvielfalt und zerstören die
Böden, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature
http://www.nature.com/.

Der Ruf von Ethanol ist um einiges besser, als er eigentlich sein
sollte, zu diesem Schluss kommt Burton Vaughan, Biologe von der
Washington State University, der mit seinen Kollegen Marcelo Dias de
Oliveira und Edward Rykiel die Auswirkungen des Biosprits untersucht
hat. In Brasilen fahren bereits 40 Prozent der Autos mit Ethanol aus
Zuckerrohr. Auch in den USA erfreut sich der Biotreibstoff dank der vom
Senat erteilten "Energy Bill" vom Ende Juni als populär.

Allein das Abfackeln von geernteten Zuckerrohrfeldern – eine gängige
Methode um die Felder zu säubern – bringt die angrenzende Vegetation in
große Gefahren. Zuckerrohr wird unter Einsatz zahlreicher Pestizide und
Düngemittel angebaut, das reinigen der Pflanzen verbraucht große Mengen
von Wasser. "Bis zu 3.900 Liter Wasser werden zur Säuberung von einer
Tonne Zuckerrohr benötigt", so Dias de Oliveira. Zusätzlich fällt die
Ernte des Zuckers noch in die Trockenzeit. Das Abwasser hatte darüber
hinaus die Ökologie des nahen Flusses bedroht. Zu ähnlichen Ergebnissen
kommt auch der Landwirtschafts-Experte David Pimentel von der Cornell
University in Ithaca/New York. "Die Ethanol Herstellung verbraucht mehr
Energie als in einem Auto je gewonnen werden kann." Den Aussagen der
Wissenschaftler widersprechen Studien der Argonne National Laboratory
in Illinois und das US-Department of Agriculture.

"Ethanol ist keineswegs perfekt, aber es ist immerhin besser als Benzin
bzw. Dieselöl", meint Monte Shaw, Sprecher der Renewable Fuels
Association http://www.ethanolrfa.org/, einer in Organisation zur
Förderung der US-Ethanol-Industrie. "Gründe dafür liegen darin, dass
Materialien zur Herstellung von Treibstoffen verwendet werden, die
ohnehin nach der Nahrungsmittel-Produktion übrig bleiben", so Shaw, der
zu bedenken gibt, dass die Effizienz bei der Produktion von Ethanol
stark zugenommen hat.

Alarm ! Regenwald verschwindet

Selektives Schlagen zerstört Fähigkeit der CO2-Aufnahme

 

Stanford/New York (pte/21.10.2005/11:26) – Die Lage im Amazonas ist
nicht nur angesichts der extremen Trockenheit (pte berichtete
http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=051017023 ) dramatisch: Jüngsten
Studien zufolge verschwindet der Wald doppelt so schnell wie bisher
angenommen. Als weiteres Bedrohung kommt, so Wissenschaftler des
Carnegie Institute of Washington in Stanford/Kalifornien
http://globalecology.stanford.edu hinzu, dass selektives Schlagen dazu
beiträgt die Kohlendioxidmenge, die der Wald aufnehmen kann, drastisch
zu verringern. Das berichtet das Wissenschaftsmagazin Science
http://www.sciencemag.org in der jüngsten Ausgabe. Die Schäden durch
Abholzen werden um mindestens 60 Prozent unterschätzt. Die
brasilianische Regierung hat die Studie willkommen geheißen, aber
zugleich eingeräumt, dass die Zahlen weit überzogen sind.

Durch selektives Schlagen gingen bis zu 50 Mio. Kubikmeter Holz in den
Jahren von 1999 bis 2002 pro Jahr verloren. Insgesamt ist eine Fläche
von 19.800 Quadratkilometer allein im Jahr 1999 durch selektives
Schlagen verloren gegangen. Hinzu kamen weitere 16.100 Quadratkilometer
durch Kahlschlag, wie der Wissenschaftler Gregory Asner berichtete.
Betroffen vom selektiven Holzschlag sind auch Regionen, die eigentlich
als Naturschutzgebiete ausgewiesen sind. Als besonders dramatisch kommt
hinzu, dass diese Art des Holzschlags nur sehr schwer auszumachen ist,
betonen die Wissenschaftler.

Das Forscherteam hatte Satellitenaufnahmen und -daten miteinander
verglichen und dabei festgestellt, dass es vielerorts zu einer
Ausdünnung der Vegetation gekommen war. Zusätzlich dazu hinterlassen
Holzarbeiter eine Schneise zerstörter Pflanzen, wenn die Baumstämme
abtransportiert werden. Obwohl diese Methode des selektiven Schlagens
weit weniger gefährlich für den Regenwald ist, als Kahlschlag, ist
dennoch der Schaden beachtlich: Meist sind es gerade dichte
Regenwälder, die große Mengen von CO2 aufnehmen, in denen solche
Methoden angewendet werden. Dies führt dazu, dass die Wälder danach
weit weniger CO2 aufnehmen können als vorher.
http://asnerlab.stanford.edu/projects/amazon_logging2/amazon_logging.shtml

Eine andere Studie, die ebenfalls im Wissenschaftsmagazin Science
veröffentlicht wurde, untersuchte die Folgen des Einschlages für die
CO2-Aufnahme. Das Team um Daniel Bunker von der Columbia University in
New York http://www.columbia.edu hat festgestellt, dass es durch den
Einschlag zu weniger Niederschlägen im Regenwald komme. Das verhindere
das Wachstum der Pflanzen, die viel Feuchtigkeit brauchen und bevorzuge
Spezies, die auch unter trockenen Bedingungen gedeihen können. Diese
Pflanzen können Kohlenstoff effektiver in ihrem Gewebe aufnehmen.
Allerdings gebe es auch einige weniger positive Effekte. Dazu gehöre
etwa die Fähigkeit vor Überschwemmungen zu schützen, die Wasserqualität
zu halten und anderen Risiken im komplexen Lebensraum standzuhalten.
"Die beste Strategie wäre, so viele Arten wie möglich zu schützen",
erklärt der Forscher. "Wenn zahlreiche verschiedene Lebewesen in einem
Ökosystem vorhanden sind, gibt es auch mehrere Möglichkeiten auf
Veränderungen der Umwelt zu reagieren. Und das wird in Zukunft
wesentlich sein", erklärt der Forscher. Die Tatsache, dass Holzfäller
einige Baumarten gezielt entfernen, sei keine positive Lösung.

Europäische Gletscher: Das Ende naht

Seit 1850 gingen 50 Prozent der Masse verloren

Zürich (pte/31.01.2007/10:00) – Die Gletscher in den Bergen weichen
heute drei Mal schneller zurück als in den achtziger Jahren des
vergangenen Jahrhundertes. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie des World
Glacier Monitoring Service http://www.geo.unizh.ch/wgms gekommen.
Durchschnittlich verloren sie 2005 rund 66 Zentimeter an Dichte. Dieser
Rückgang ist ein 1,6 Mal höher als der jährliche Durchschnitt für die
neunziger Jahre und drei Mal so hoch wie in den achtziger Jahren. Laut
Michael Zemp sind diese Werte alarmierend aber nicht wirklich
überraschend. Sie entsprächen dem Trend der letzten 25 Jahre. Wirklich
beunruhigende Ergebnisse liefert die Analyse der letzten 150 Jahre im
Kontext der letzten 10.000 Jahre der Geschichte der Gletscher. Die
Berggletscher erreichten 1850 ihre maximale Ausdehnung. Seit damals
haben sei 50 Prozent ihrer Ausdehnung verloren und haben heute die
geringste Ausdehnung seit 10.000 Jahren.

In diesem Zeitraum stiegen die Temperaturen weltweit um rund 0,8 Grad
an. Es wird laut New Scientist erwartet, dass eine groß angelegte
Studie des International Panel on Climate Change (IPCC)
http://www.ipcc.ch/ , am kommenden Freitag einen weiteren Anstieg der
Temperaturen bis zum Jahr 2100 vorhersagen wird. Diese
Studienergebnisse gehen von einer weiteren Erwärmung zwischen zwei und
vier Grad aus. Das WGMS erwartet, dass ein weiterer Temperaturanstieg
der Temperaturen in Europa dazu führen wird, dass die Alpen weitere 80
Prozent ihrer Gletscher verlieren. Sind die Temperaturvorhersagen
korrekt, werden laut Zemp nur noch die größten und höchsten Gletscher
das 21. Jahrhundert überleben.

Das WGMS beobachtet 30 Gletscher in neun Gebirgsregionen auf der ganzen
Welt. Die gesammelten Daten weisen darauf hin, dass die Gletscher in
den europäischen Alpen am schnellsten zurückgehen. Seit dem Jahr 2000
haben sie durchschnittlich einen Meter verloren. Seit 1980 sind es
insgesamt 19 Meter. Heute sind sie durchschnittlich nur noch 30 Meter
tief. Zemp geht davon aus, dass die IPPCC-Studie entgegen den
kursierenden Gerüchten alle aktuellen Daten berücksichtigen wird. Er
selbst übermittelte im Sommer 2006 eine Studie und glaubt, dass sie ein
Teil der angekündigten Veröffentlichungen sein wird.

Spielplätze wichtig für kindliche Entwicklung

Wien (pts/07.09.2005/10:00) – Gerade im September ereignen sich laut
Statistik des Instituts Sicher Leben besonders viele Unfälle auf
Spielplätzen – Großzügige Raumplanung und Stoßdämpfung minimieren
Unfälle – Aktion "Dreh und Trink-Spielplatzdetektive" fördert
Spielplatzsicherheit – Gewinnspiel für Traumspielplatz läuft bis 30.9.

Die Ferien sind vorbei – und damit auch die ruhige Zeit auf den
öffentlichen Spielplätzen. Der September gilt als vergleichsweise
unfallträchtiger Monat: 900 Kinder unter 15 Jahren verletzten sich
letzten September auf einem Spielplatz so schwer, dass sie im Spital
behandelt werden mussten – genauso viele wie im Juli und August
zusammen! "Dieser enorme Anstieg an Verletzten hängt damit zusammen,
dass die Ferienzeit vorbei ist, die Kinder aus den Urlaubsquartieren
zurückkehren und die Spielplätze nun wieder verstärkt frequentieren.
Auch ist das Baden im Freien im September nicht mehr so angesagt, aber
für den Spielplatzbesuch ist das Wetter noch gut genug", erklärt Dr.
Rupert Kisser, Leiter des Instituts Sicher Leben. Insgesamt mussten
2004 6.600 Kinder nach einem Unfall auf einem öffentlichen Spielplatz
im Krankenhaus behandelt werden.

Großzügige Raumaufteilung

Nun den mahnenden Zeigefinger gegenüber den Betreibern der Spielplätze
zu erheben, wäre allerdings falsch: Ein Blick auf die Liste der
Unfallhergänge zeigt, dass viele Kinder sich nicht an defekten Geräten
verletzen, sondern im Eifer des Gefechts von der Schaukel fallen oder
auf der Wippe das Gleichgewicht verlieren. Nicht verwunderlich, dass
Stürze mit 64 Prozent die Unfallart Nr. 1 sind, gefolgt von
Zusammenstößen mit Gegenständen und Personen (26%). Diese durch
kindlichen Übermut und nicht durch Produktfehler der Geräte
verursachten Unfälle können – und hier kommt wieder der Betreiber ins
Spiel – allerdings gemildert werden, wenn der Spielplatz unter
Beachtung professioneller Richtlinien angelegt ist. "Das größte
präventive Potenzial liegt momentan in der Raumaufteilung der
Spielplätze. Die Geräte müssen mit ausreichendem Abstand angeordnet
sein. Besonders gilt das natürlich bei schwingenden Schaukeln",
erläutert Kisser ein wichtiges Kriterium, Unfallrisiken zu minimieren.
Eltern erkennen einen hochwertigen Spielplatz außerdem beispielsweise
an üppig vorhandenem stoßdämpfenden Bodenbelag sowie an einem Zaun zur
Abgrenzung vom Straßenverkehr.

Private Spielplatzgeräte im Fokus

Wertet man die Statistik mit Blick auf alle Spielplatzgeräte – also
auch die in den privaten Gärten – aus, so erkennt man: Das Problem
liegt weniger im öffentlichen denn im privaten Bereich. So kamen 2004
3.600 Kinder unter 15 Jahre unter Beteiligung eines privaten
Spielplatzgerätes zu Schaden, bei öffentlichen waren es "lediglich"
3.100. "Oft stellen Eltern oder Großeltern für die Kinder im eigenen
Garten Rutsche, Sandkasten und Schaukel auf, kümmern sich dann aber
selten um die regelmäßige Wartung. Außerdem lässt man seine Kinder im
eigenen Garten schneller ‚mal kurz‘ unbeaufsichtigt als auf
öffentlichen Plätzen – und schon wird mehr getobt und folglich auch
mehr gefallen", interpretiert Kisser das Zahlenmaterial aus der
Freizeitunfallstatistik des Instituts Sicher Leben. Kisser will jedoch
Pädagogen und Eltern, deren Kinder klettern, rutschen, wippen und
schaukeln wollen, keine Angst machen. Im Gegenteil: "Ursache der
Spielplatzunfälle ist hauptsächlich das Spielen und Toben der Kinder,
nicht defekte Spielplatzgeräte. Eltern sollten sich nicht scheuen, ihre
Jüngsten auf Spielplätze zu schicken, denn sie sind enorm wichtig für
die kindliche Entwicklung: Hier wird Bewegung gefördert und diese hilft
letztlich durch den Aufbau von Kraft und Geschicklichkeit, Unfälle zu
vermeiden."

Dreh und Trink-Spielplatzdetektive fördern Spielplatzsicherheit

Ziel der seit April laufenden österreichweiten Informationskampagne
"Dreh und Trink-Spielplatzdetektive" – von der niederösterreichischen
Herstellerfirma Klosterquell in Zusammenarbeit mit dem Vertriebspartner
Maresi Austria GmbH ins Leben gerufen und neben anderen Partnern auch
vom Institut Sicher Leben unterstützt – ist es, die Kinder selbst dazu
zu animieren, ihren Spielplatz auf Sicherheit, Kinderfreundlichkeit und
Spaßfaktor zu überprüfen. Dafür wurde eigens eine Spielefibel kreiert,
die Geschichten von den Dreh und Trink-Detektiven Kevin, Patrick, Sara
und Philipp erzählt. Sie sind den "bösen" Spielplatzpiraten, die sich
nicht um Sauberkeit und Ordnung kümmern und die schönen Spielplätze
beschädigen, auf der Spur, und zeigen Mut zur Eigeninitiative. Parallel
zur Spielefibel bietet die eigens konzipierte Kinderplattform
http://www.kinderdetektive.at umfangreiche Informationen zum
Spielplatz-Check und zahlreiche Tipps für Outdoor-Spiele. Die Dreh und
Trink-Spielefibel kann unter E-Mail: office@maresi.at angefordert
werden.

Gewinnspiel: Kinder planen ihren Traumspielplatz – noch bis 30.9.

Noch kurze Zeit – nämlich bis zum 30. September (Einsendeschluss) –
können alle Kinder im Rahmen der Aktion Dreh und
Trink-Spielplatzdetektive ihren eigenen Traumspielplatz planen und die
Idee als Zeichnung oder Geschichte einreichen. Die originellsten
Einsendungen der Kinder werden mit Sachpreisen belohnt. Der beste
Vorschlag für einen kindergerechten Spielplatz wird von Dreh und Trink
und seinen Kooperationspartnern realisiert. Einsendungen sind zu
richten an: Dreh und Trink, Kennwort "Spielplatzdetektive", Postfach
111, 1131 Wien.

Rückfragehinweis:

Institut Sicher Leben

Doreen Kallweit, M.A.

Marketing & Kommunikation

Tel.: 01-717 70-161

E-Mail: doreen.kallweit@kfv.at