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Ein Vorschlag zur Güte von Jean Pütz

Brief an die Leitung der Konrad-Adenauer-Stiftung, die diese Thematik zu einem Schwerpunkt ihrer Veröffentlichungen gemacht

Verehrter Dr. Lammert, lieber Dr. Blind, lieber Dr. von Diest, lieber Herr Thielen, lieber Herr Algermissen,

mein Name ist Jean Pütz, Wissenschaftsjournalist der zweiten Stunde, Überzeugungstäter in Sachen Wissenschaftskommunikation. Ich möchte Ihnen allen ein großes Kompliment aussprechen. In letzter Zeit haben Sie eine Themenauswahl in Ihren Vorträgen und Seminaren bedient, die einzigartig ist und extrem wichtig für unsere Demokratie in postfaktischen Zeiten. Da begegnen wir uns einhellig. Auch ich arbeite jeden Tag täglich mit meiner Sekretärin an der Aktualisierung meiner sehr gut besuchten wissenschaftlichen Homepage

www.jean-puetz.net

Nicht nur deshalb bin ich auch mit 85 Jahren auf der Höhe der Wissenschaftskommunikation.

Ein Thema allerdings vermisse ich, insbesondere was die Zukunft unserer Landwirtschaft anbelangt, das heißt, Alternativen zur biologischen und konservativen Landwirtschaft. Dazu bitte ich Sie, dieses ggf.  in Ihre digitale Gesprächsrunde mit aufzunehmen.

Für beide Sparten sehe ich große Probleme, was ihre Konkurrenzfähigkeit in Europa und der Welt anbelangt. Ganz klar, es wäre schön, wenn sich die biologische Methode durchsetzen würde. Die Probleme kennen Sie, deshalb hier mein Vorschlag, der beide versöhnen würde:

In der Viehzucht gibt es Tierärzte, die allerdings dringend darauf achten müssen, dass die Verabreichung von Medikamenten nur bei vorhandenen Krankheiten und nicht prophylaktisch erfolgen soll. Da hinkt auch der Gesetzgeber hinterher.

Warum schafft man nicht parallel zu den Tierärzte ähnliche Möglichkeiten für den Ackerbau? Ich schlage vor, dass der Gebrauch von Pestiziden und sonstigen chemischen Mittel nur dann den Landwirten erlaubt werden, wenn Pflanzenkrankheiten dieses erfordern. Deshalb empfehle ich – analog zu den Tierärzten – Pflanzendoktoren diese Aufgabe zu übertragen und auch hier prophylaktische Maßnahmen zu verbieten. Das könnten zertifizierte Biologen, die in der Pflanzenzucht heimisch sind, übernehmen. Alle extrem wirksamen Pestizide und Unkrautvernichter dürften nur wohl dosiert nach Ausstellung von Rezepten durch diese Fachleute vergeben werden.

Ganz klar, mir sind die Probleme bewusst, denn es müsste ein neuer Berufsstand geschaffen werden, aber ich bin sicher, dass viele fachkundige Biologen dazu bereit wären.

Lieber Herr Algermissen, besteht die Möglichkeit, dieses Thema in der Runde zur Sprache zu bringen?

Vielen Dank im Voraus.

Ich finde, zu den Aufgaben eines Wissenschaftsjournalisten gehört nicht nur die Vermittlung und Kritik, sondern auch Vorschläge zu machen, die die Situation verbessern.

Mit freundlichen Grüßen

Jean Pütz

Saure Mitgift für den neuen Verkehrsminister Volker Wissing

(Morning Briefing) – „Das katastrophale Versagen seiner Vorgänger Dobrindt und Scheuer in Sachen Mobilität mit der Bahn“

Wenn das Virus weiter grassiert und mutiert, zuckt die neue Regierung genauso die Achseln wie die alte. Der noch amtierende Gesundheitsminister hat die Generalamnestie bereits erlassen: „Wir werden einander viel verzeihen müssen.“ Was er damit meinte: für verspätete Booster-Impfungen, das fortgesetzte Sterben unter der Atemmaske und andere Nebenwirkungen unserer Politik sprechen Sie bitte mit ihrem Arzt oder Apotheker, nur bitte nerven Sie damit nicht Ihre Regierung.

Aber: Es gibt ein politisches Aufgabenfeld, da gelten keinerlei Beschönigungen. Da entscheiden sich Erfolg oder Misserfolg einzig und allein in einem Ministerbüro. Und – auch das unterscheidet diese Angelegenheit von allen anderen – jeder und jede kann den Erfolg oder eben den Misserfolg dieses Ministers sehen und fühlen. Er ist der Mann ohne Ausreden.

Die Rede ist von der Deutsche Bahn AG und ihrem neuen Chef-Chef, dem liberalen Verkehrsminister Volker Wissing. Er managt – im Auftrag aller Bürgerlein – 100 Prozent der Anteile dieser letzten großen Staatsfirma.

Die Erwartungen an einen Liberalen, der ja in Sachen Wirtschaft und Führung einer Kompetenzvermutung unterliegt, sind deutlich höher als an den Vorgänger, der vor allem fesch, aber fachlich nicht sattelfest war. Hier zur Erinnerung die Mängelliste, die der eine hinterließ und die deshalb oben auf den Schreibtisch des neuen Amtsinhabers gehört:

Punkt 1: Die Worte Bahn und Pünktlichkeit reiben sich. Bei einer vom ADAC durchgeführten Untersuchung von 30 Verbindungen waren nur 43 Prozent der Züge auf die Minute pünktlich; selbst laut der geschönten internen Bahn-Statistik – hier werden fünf Minuten Verspätung als Normalfall akzeptiert und ausgefallene Züge zählen erst gar nicht – waren im Oktober nur 67,6 Prozent der Fernverkehrszüge pünktlich. Jeder dritte Zug ist demnach ein Bummelzug.

Punkt 2: Die Bahn hasst den Mobilfunk. Die Netzabdeckung ist nicht gewährleistet und eine verlässliche WLAN-Verbindung gilt als Glücksfall. Laut der jährlichen Untersuchung der Fachmagazine „Chip“ und „Connect“ konnten etwa über das Telekom-Netz nur rund 90 Prozent der Verbindungen aufgebaut werden. Jeder zehnte WhatsApp-Anruf plumpst ins Funkloch.

Punkt 3: Die Bahn leidet unter Materialermüdung: Marode Brücken, kaputte Tunnel, veraltete Bahnhöfe, wenig Digitalisierungstechnik – die deutsche Schieneninfrastruktur ist in die Jahre gekommen.

Punkt 4: Die Bahn als Treiber der Mobilitätswende ist bisher ein Totalausfall. Sie lockt den Güterverkehr nicht auf die Schiene, sondern stößt ihn in Richtung Straße ab. Bis 2030 soll der Marktanteil im Gütertransport nach den Plänen der Bundesregierung bei 25 Prozent liegen, dabei ist er in der Realität bereits weit unter die 20-Prozent-Marke gefallen. Der Lkw konnte seinen Marktanteil auf 74,1 Prozent ausbauen.

Punkt 5: Der Aufsichtsrat verdient diesen Namen nicht. Er tagt, aber er kontrolliert nicht. Sowohl Bundestagsabgeordnete wie Bundesbedienstete sitzen im Kontrollgremium der Deutsche Bahn AG, nur der Minister bisher nicht. Die Aufsichtsräte nehmen, sagt der Bundesrechnungshof, „konkurrierende Funktionen beim Mittelempfänger DB AG und beim Geldgeber Bund wahr“, sprich sie konnten ihre Kontrollfunktion gar nicht wahrnehmen.

Dabei sei es die Aufgabe des Verkehrsministeriums, „bereits dem Anschein einer möglichen Parteilichkeit bei Entscheidungen“ entgegenzuwirken. Doch der Minister (der bisherige) habe die Interessenkonflikte „weder vorbeugend geprüft“, noch hätten die Aufsichtsratsmitglieder die „widerstreitenden Interessen“ selbst gemeldet. Ein grober Fall von Aufsichtsversagen.

Punkt 6: Das chronische Missmanagement von Bahn-Chef Richard Lutz wurde vom bisherigen Minister nicht goutiert, aber toleriert. Der Schuldenberg des Konzerns hat sich in den vergangenen zehn Jahren beinahe verdoppelt, derweil der Umsatz schrumpfte.

Die Bedeutung des genialen Elektromotors für die Verkehrswende wird unterschätzt, umso erfreulicher sind neue Forschungsbemühungen

(KIT) – Elektrische Traktionsmotoren sind unerlässlich für hybride und vollelektrische Antriebsstränge und müssen in höchster Qualität und Leistungsdichte produziert werden – bei gleichzeitig geringen Kosten. Wie das künftig erfolgreich gelingen kann, erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) gemeinsam mit dem Unternehmen Schaeffler und weiteren Industriepartnern. Dabei wird das KIT insgesamt mit 3,4 Millionen Euro gefördert.

Elektromobilität gewinnt zwar immer mehr an Bedeutung, für Automobilhersteller herrschen aber weiter unsichere Rahmenbedingungen: Welche Stückzahlen sind zu erwarten? Welche Technologien eignen sich? Um dies zu lösen, befassen sich im Forschungsvorhaben AgiloDrive2 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des KIT, das Unternehmen Schaeffler sowie 16 weitere Industriepartner mit der Frage, wie Elektromotoren künftig flexibel, aber dennoch wirtschaftlich gefertigt werden können. „Hierdurch wird die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie nachhaltig gestärkt, um die Elektromobilität nicht nur technisch, sondern auch wirtschaftlich in die Energie- und Mobilitätswende zu integrieren,“ sagt Professor Thomas Hirth, Vizepräsident des KIT für Innovation und Internationales.

Grundlage: Digitale Zwillinge und modulare Baukästen

AgiloDrive, die Pilotphase des Forschungsvorhabens, die vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg mit rund einer Million Euro für 1,5 Jahre gefördert wurde, schuf die Grundlagen: Das Projektteam, bestehend aus dem wbk Institut für Produktionstechnik, dem Elektrotechnischen Institut (ETI) und dem IPEK Institut für Produktentwicklung des KIT sowie Industriepartnern, setzte digitale Zwillinge ein, also computergestützte Simulationen, die das Produktionssystem sehr realitätsnah und detailliert widerspiegeln. Es erarbeitete modulare Baukastenstrukturen und baute zwei Demonstratoren auf, mit denen ein Funktionsnachweis für die Implementierung eines neuartigen, agilen Produktionssystems erbracht werden konnte.

Agiles Produktionssystem für elektrische Traktionsmotoren

Im Projekt AgiloDrive2, das in den kommenden drei Jahren bei einem Projektvolumen von 33,7 Millionen Euro mit insgesamt 16,4 Millionen Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird, arbeiten die drei Institute des KIT gemeinsam mit 17 Industrieunternehmen daran, zukunftsrobuste Baukastenstrukturen, effiziente Auslegungsmethoden sowie datenbasierte Technologien und digitale Prozessketten zu entwickeln. Diese sollen es gestatten, ein agiles Produktionssystem für elektrische Traktionsmotoren als reale Versuchsumgebung zu implementieren. „Unsere agilen Lösungsansätze ermöglichen es, Produktionssysteme in bedarfsgerechten Betriebspunkten zu betreiben und darüber hinaus kostensenkende Skaleneffekte durch eine datenbasierte Prozessanpassung über verschiedene Produktbaureihen und Technologien hinweg zu nutzen“, erklärt Professor Jürgen Fleischer, Leiter des wbk Instituts für Produktionstechnik am KIT und wissenschaftlicher Projektleiter bei AgiloDrive2.

Ein Team des IPEK wird unter der Leitung von Professor Albert Albers einen modularen Baukasten für die Entwicklung von E-Motoren erforschen und eine Methodik zur Auswirkungs- und Risikoanalyse in frühen Phasen der Produktentstehung erarbeiten. Am ETI werden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter der Leitung von Professor Martin Doppelbauer digitale Prozessketten für die effiziente Auslegung elektrischer Maschinen erarbeiten. Das Team des wbk wird gemeinsam mit seinen industriellen Partnern einen Produktionsbaukasten für E-Motoren entwickeln sowie Prozesse analysieren und optimieren, die nötig sind, um elektrische Traktionsmotoren flexibel, aber dennoch wirtschaftlich herzustellen. Die betrachteten Prozesse und Technologien umfassen dabei klassische Handhabungs- und Fügetechnologien, zum Beispiel im Kontext der Magnetmontage, aber auch hochkomplexe Sonderprozesse wie die Formgebung sowie das Einbringen und Twisten von U-förmigen Hairpin-Steckspulen aus Kupferflachdraht. Zudem werden Methoden zur datenbasierten Steigerung der Effizienz in der Produktion sowie die flexible Demontage von Elektromotoren erforscht – basierend auf dem Lösungsansatz der Wertstromkinematik.

Die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie soll sich sowohl kurz- als auch langfristig für alle Projektpartner auszahlen: Schaeffler plant, die Erkenntnisse nach dem Projektende in kurzer Zeit in die E-Motoren-Fertigung an den Standort Bühl zu überführen. Mit der neuen Karlsruher Forschungsfabrik am Campus Ost des KIT und dem Schaeffler Hub for Advanced Research (SHARE) existiert bereits eine Infrastruktur für Forschungsarbeiten zur nachhaltigen Mobilität. (kla)

Beteiligte Partner

An AgiloDrive2 sind neben dem KIT und Schaeffler die e-mobil BW GmbH sowie folgende Industriepartner beteiligt: 4D GmbH, Braun Sondermaschinen GmbH, Carl Zeiss Industrielle Messtechnik GmbH, FormiKa GmbH, Gehring Technologies GmbH + Co. KG, Koob Testsystems GmbH, KUKA AG, LTB Bachofer GmbH, Magnet-Physik Dr. Steingroever GmbH, pro-beam systems GmbH, SCHUNK GmbH & Co. KG, Siemens AG, STAHL GmbH & Co. KG, TRUMPF Laser GmbH und WAFIOS AG.

Erst Statistik ermöglicht tiefe Einblicke in komplexe Naturphänomene

komplexe Prozesse wie der Klimawandel oder die pandemische Ausbreitung von Viren sind heute durch Methoden der Statistischen Physik beschreibbar. Das hat das Nobelpreiskomitee erkannt und würdigt den in Japan geborenen, amerikanischen Physiker Syukuro Manabe, den deutschen Meteorologen Klaus Hasselmann sowie den italienischen Physiker Giorgio Parisi in diesem Jahr mit dem Nobelpreis für Physik. Alle drei trugen wesentlich zum Verständnis komplexer Systeme bei.

Von der Vortrefflichkeit der Arbeiten von Parisi, dem eine Hälfte des Nobelpreises zugesprochen wurde, ist die Deutsche Physikalische Gesellschaft schon lange überzeugt: Bereits im Jahr 2011 verliehen wir ihm die Max-Planck-Medaille; das ist unsere höchste Auszeichnung für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der theoretischen Physik.

Und die Arbeiten von Manabe und Hasselmann, die sich die andere Hälfte des Nobelpreises teilen, zeigen deutlich, dass die Wissenschaft schon frühzeitig mit fundamentalen Arbeiten auf den menschengemachten Klimawandel hingewiesen hat. Auch uns hat das bewogen, bereits im Jahr 1985 vor einer drohenden Klimakatastrophe zu warnen

Physik Konkret

 

2G-Impfpass verliert seine Gültigkeit

(Wirtschaftswoche) – Die EU-Kommission will die Gültigkeit der Covid-Impfzertifikate von aktuell zwölf auf nur noch neun Monate verkürzen. Diesen Plan hat EU-Justizkommissar Didier Rynders am Donnerstagmittag in Brüssel vorgestellt. Damit reagiert die Kommission auf den laut mehrerer Studien bereits nach rund einem halben Jahr stark nachlassenden Schutz durch die bisherigen Schutzimpfungen.

Als „vollständig geimpft“ sollen nach den neuen Plänen künftig nur noch Menschen gelten, die – zusätzlich zu den bisherigen Impfdosen – noch eine weitere Auffrischungsimpfung erhalten haben. Über die Pläne der Kommission wird kurzfristig der Ministerrat beraten, das Gremium der Regierungschefs der EU-Mitgliedsländer. Sofern dieser den Vorschlag akzeptiert, soll die Neuregelung spätestens zum 10. Januar 2022 wirksam werden. Bisher haben EU-Länder rund 650 Millionen Impfzertifikate ausgestellt.

„Wir berücksichtigen mit dem Vorschlag einerseits neue wissenschaftliche Erkenntnisse“, so der belgische EU-Kommissar bei der Vorstellung der Pläne. „Gleichzeitig wollen wir den EU-Staaten aber auch die Möglichkeit geben, ihren Bürgerinnen und Bürgern durch kurzfristige Booster-Kampagnen die volle Reisefreiheit zu sichern.“ Bisher garantiert eine vollständige Impfung mit ein oder zwei Impfdosen, je nach Vakzin, dass EU-Bürger innerhalb der Union reisen können – ohne Quarantäne oder Testpflicht.

Laut dem Vorschlag der Kommission würden nun auch heute als vollständig geimpft geltende EU-Bürger ohne Booster neun Monate nach ihrem letzten Impftermin wieder als ungeimpft gelten. Sie müssten sich dann bei Reisen in andere EU-Staaten erneut testen lassen oder sogar nach Grenzübertritten wieder in Quarantäne begeben. Umgekehrt sollen Zertifikate von Reisenden mit Booster zunächst unbeschränkt gültig bleiben.

„Wir wissen um die nachlassende Wirkung der Impfungen auch schon nach sechs Monaten“, so Rynders in Brüssel, „wir verstehen den Vorschlag für die Gültigkeit der Zertifikate daher als eine Art 6+3-Monats-Regelung – verbunden mit der dingenden Empfehlung an alle Menschen, sich möglichst rasch eine Boosterimpfung zu holen.“ Allerdings seien die entsprechenden Impfkampagnen noch nicht in allen Mitgliedsstaaten angelaufen, sodass die vorgeschlagene Übergangsfrist ein Kompromiss zwischen dem Wünschenswerten und dem Machbaren sei.

Elon Musk: Der Hecht im Karpfenteich

(Gründerszene) – Elon Musk ist bekannt für spontane Massenkommunikation über Twitter wie auch via E-Mails, die er an alle Tesla-Mitarbeiter schickt. Dem US-Sender CNBC wurden nun zwei E-Mails von Anfang Oktober zugespielt, die Rückschlüsse auf den Führungsstil Musks geben. In einer E-Mail an die Tesla-Mitarbeiter schrieb er, es sei in Ordnung, bei der Arbeit Musik zu hören. In einer anderen, deutlich strengeren Nachricht erinnerte er die Mitarbeiter dagegen daran, wer der Chef ist.

Darin heißt es: „Wenn von mir eine E-Mail mit expliziten Anweisungen gesendet wird, sind nur drei Aktionen von Managern erlaubt. 1. Senden Sie mir eine E-Mail, um zu erklären, warum das, was ich gesagt habe, falsch war. Manchmal liege ich einfach falsch! 2. Fordern Sie weitere Erläuterungen an, wenn meine Aussage mehrdeutig war. 3. Führen Sie die Anweisungen aus. Wenn keiner der oben genannten Schritte unternommen wird, wird dieser Manager aufgefordert, unverzüglich zurückzutreten.“ Gleichzeitig wurde bekannt, dass am Anfang des Wochenendes hunderte Tesla-Fahrer aus ihren Autos ausgesperrt waren, nachdem die mobile App des Herstellers ausgefallen war.

Überfordert die technische Entwicklung den Bürger?

In letzter Zeit habe ich immer mehr den Eindruck. als wenn der rasante technische Fortschritt, getriggert durch das digitale Zeitalter, viele Menschen überfordert. Kein Wunder, dass manche Bürger immer ängstlicher werden und vor allen Dingen Scharlatane und sogenannte Querdenker mit ihren Fake News den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft immer mehr beeinträchtigen. Eines der Kredos der freien Demokratie ist der „mündige Bürger“.  Doch wie soll der eine Chance haben, wenn kaum jemand mehr bereit ist, längere Texte oder Feature bzw. Podcasts in Fernsehen und Rundfunk zu nutzen. Auch die Schulen, insbesondere die Gymnasien, und deren didaktische Qualitäten nehmen immer mehr ab in Bezug auf Naturwissenschaft. Anstelle von Verständnis und Motivation werden den Schülern seelenlose Formeln eingepaukt. Eins der wichtigsten physikalischen Gesetze ist der 2. Hauptsatz der Thermodynamik. Mental geht es darin um die Wechselwirkung zwischen Ordnung und Unordnung zu beschreiben. Aber der wo wichtige Begriff der Entropie wird für viele Schüler zum roten Tuch. Wie kann Unordnung zu Ordnung werden, welche Selbstorganisationskräfte sind dabei beteiligt, bzw. wie kann aus unordentlicher Wärme ordentliche Bewegung und ordentlich strömende elektrische Energie entstehen?

Die Folgen dieses Missverstehens erleben wir täglich in der Lösung notwendiger Klimawandel-Probleme. Auf Schöngeist getrimmte Klimaschützer nutzen das populistisch, um durch Wunschdenken Wolkenkuckucksheime zu bauen. Das grenzt an gefährliche Realitätsverweigerung. Dem Populismus sind Tür und Tor geöffnet.

„I’ve a Dream“, dass unsere freie Demokratie noch in der Lage ist, fundamentale Probleme, z. B. den Klimawandel mit rationalen Methoden zu lösen. Die Idee des mündigen Bürgers beruht auf einem Mindestmaß an naturwissenschaftlicher Schwarmintelligenz und minimale Verständnis für die Gesetzmäßigkeiten der Naturphänomene.

Die folgende Meta-Studie macht nicht gerade Hoffnung für Vernunft betonte Entwicklungen in Sachen Assimilierung moderner Technologie.

Jean Pütz

(DAH) – Braucht es eine Datenschutz-Ampel? Wie schätzen die Menschen in Deutschland ihre digitale Kompetenz ein? Und welche Sorgen haben sie in Bezug auf ihre Privatsphäre? Die heute veröffentlichte Publikation „Mensch und Technik in Interaktion. Wie gelingt individuelle digitale Souveränität?“ zeigt in einer umfangreichen repräsentativen Umfrage die persönlichen Einstellungen, Sorgen und Hoffnungen der Menschen in Deutschland in Bezug auf die eigene Techniknutzung auf. Die Umfrage wurde gemeinsam mit dem Forschungsinstitut Ipsos durchgeführt und wird durch zahlreiche Beiträge von Fachleuten eingeordnet.

Elisabeth Schauermann, Projektleiterin des Digital Autonomy Hubs: „Datenmündigkeit in der Techniknutzung ist ein zunehmend relevantes und herausforderndes Thema. Mit der Studie, die Perspektiven der Informatik, Pädagogik, Ethik sowie der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften vereint, hoffen wir einen Einstieg in den Themenkomplex rund um individuelle digitale Souveränität zu bieten. Die Publikation geht sowohl auf Sorgen und Risiken in der Mensch-Technik-Interaktion ein, als auch auf individuelle und gesellschaftliche Möglichkeiten für einen mündigen Umgang mit Daten. Dabei wollen wir konkrete Ansatzpunkte für Innovationen aufzeigen.“

Die Publikation, die unter Einbeziehung zahlreicher Fachleute aus unterschiedlichen Disziplinen entstanden ist, stellt neben Einblicken in die Techniknutzung auch Erfolgsfaktoren für eine Steigerung der individuellen digitalen Souveränität vor. So geben die zehn Forschungsvorhaben des Digital Autonomy Hubs, die im Programm „Mensch-Technik-Interaktion für digitale Souveränität“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert werden, einen Einblick in ihre Arbeit zu nutzerzentrierten Lösungen.

Die Veröffentlichung der Publikation findet eingebettet in die heute stattfindende virtuelle Forschungstour „Ich, Zukunft und digitale Souveränität“ des BMBF statt.

Die Publikation steht auf der Webseite des Digital Autonomy Hubs zum Download zur Verfügung

 

Leibniz-Magazin – Eine Inhaltsangabe, die Appetit macht zum Lesen

Das Leibniz-Magazin, sehr empfehlenswert für Wissbegierige, unterhaltend, spannend und interessant:

Lernorte im Wandel, Aufbruch ins All, wiederbelebte Wohnsiedlungen und umkämpfte Reviere. Die neue Printausgabe des Magazins der Leibniz-Gemeinschaft widmet sich dem Schwerpunkt „Räume“.

Um sie zu erfassen, müssen wir uns in verschiedene Dimensionen und Winkel begeben. Denn Räume können vielschichtig sein, ihre Grenzen fließend verlaufen. Wir können sie gestalten, beanspruchen oder anderen überlassen. In ihnen leben, lernen, arbeiten – und neue Räume erdenken. Dabei gilt: Bloß nicht die Orientierung verlieren. Mit Forscherinnen und Forschern aus Raumwissenschaft, Astrophysik, Biodiversitätsforschung, Geschichtswissenschaft, Resilienz-forschung und weiteren Disziplinen begibt sich die neue Printausgabe von „leibniz“ auf Entdeckungstour.

Sie sind ein anschauliches Relikt der DDR: Plattenbauten. 1990 lebte in Ostdeutschland jede und jeder Vierte in ihren Vierteln, dann folgten Leerstand und Rückbau. Doch es kommt Bewegung in die Szenerie: Junge Menschen und Familien ziehen in die „Platte“, seit 2015 sind es häufig Geflüchtete. Mit drei Forschenden haben wir über die Entwicklung gesprochen. Eine kleine Geschichte der großen Wohnsiedlungen.

Im Wandel befinden sich auch Bibliotheken. Wie können sie in Zeiten der Digitalisierung eine Anlaufstelle bleiben für Studierende, Forscherinnen, Wissbegierige? In der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, der weltweit größten Forschungsinfrastruktur für wirtschaftswissenschaftliche Literatur, hat Nicole Clasen die Herausforderung angenommen. Bei einem Rundgang durch den Bau an der Kieler Förde gibt sie Einblick in diesen digitalen wie analogen „Lernraum“.

Taucht ein neuer Bewohner im Revier auf, kann das zu Konflikten führen. Selten sind sie so heftig wie jene, die die Rückkehr des Wolfs nach Deutschland begleiten: Die einen sehen in ihm den „bösen Wolf“, die anderen ein schützenswertes Wesen. Wir haben uns auf seine Spur begeben und dazu fünf Menschen befragt, die dem Tier ganz nahe kommen.

Außerdem lesen Sie in leibniz:

  • Raumvorstellung: Räume und unsere Vorstellungen davon spielen in zahlreichen Kontexten eine entscheidende Rolle. In acht haben wir uns hineingedacht.
  • Pausenende: Schule ohne Klassenzimmer? Was undenkbar war, wurde während der Pandemie Realität. Ein Bildungsforscher, eine Lehrerin, eine Schülerin und ein Schüler im Gespräch über das Lernen und Lehren von zu Hause – und was davon bleibt.
  • Weltraum I: Das All regt zum Träumen an, früher wie heute. Der Slawist und Historiker Matthias Schwartz vom Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung über die sowjetische und gegenwärtige Faszination für die Raumfahrt.
  • Weltraum II: Der Flug ins All ist inzwischen Hobby für Milliardäre, und auch viele Staaten zieht es wieder dorthin. Mirko Krumpe vom Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam erklärt, was der neue Aufbruch in den Kosmos für die Forschung bedeutet.
  • Standortdebatte: Prestigeprojekt oder Skandal? Die Tesla-Fabrik bei Grünheide ist umstritten. Ein Ortsbesuch.
  • Infografik: Hier die Stadt, da das Land! Dass es so einfach nicht ist, zeigt ein Blick in die aktuelle Raumforschung.
  • Räume des Atoms: Die Historikerin Anna Veronika Wendland vom Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung – Institut der Leibniz-Gemeinschaft hat jahrelang in Kernkraftwerken geforscht – und die Anlagen als Industrie-Arbeitsplätze, aber auch als moderne Heterotopien kennengelernt.
  • Trauerarbeit: Wie viel Raum sollten wir Sterben und Tod als Gesellschaft geben? Ein Gespräch mit Isabella Helmreich vom Leibniz-Institut für Resilienzforschung.
  • Nutzerführung: Radikalisierung und Hass, Demokratie und Liebe: Das Internet bietet Raum für fast alles. Ein Rundgang durchs Netz mit der Politikwissenschaftlerin Katharina Mosene vom Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut.
  • Pro und Contra: Matthias Kleiner, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, erörtert, was es eigentlich bedeutet, Raum zu greifen und Raum zu geben.
  • Epilog: Mit 30 Forschenden verschiedener Disziplinen hat Johan Rockström vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung das Konzept der „Planetaren Grenzen“ entwickelt. Im Epilog erklärt der Direktor des Leibniz-Instituts, wo wir uns im roten Bereich bewegen.

leibniz ist das Magazin der Leibniz-Gemeinschaft.

Brennstoffzellen-Forschung mit Fortschritt

(pte) – Festoxid-Brennstoffzellen, die so heißen, weil der Elektrolyt aus Keramik ist, haben eine Betriebstemperatur von 800 Grad Celsius. Diese wollen Forscher an der Technischen Universität Wien senken, um den Stromerzeuger langlebiger zu machen und die Produktionskosten zu senken. Der Sauerstoff wird an der Kathode eingefangen. In Form von Ionen wandert er durch den Elektrolyten zur Anode, wo er sich mit Wasserstoff zu Wasser vereinigt. Dabei werden Wärme und elektrische Energie frei.

Neue Elektrodenmaterialien

Für den Betrieb der Festoxid-Brennstoffzelle bei niedrigeren Temperaturen stellt vor allem der Sauerstoffeinbau an der Kathode einen Flaschenhals dar, denn die chemische Reaktion läuft nun langsamer ab. Daher sind Forscher weltweit auf der Suche nach Wegen, um neue Elektrodenmaterialien zu entwickeln, die auch bei niedrigeren Temperaturen Sauerstoff ausreichend schnell einbauen können.

Wissenschaftler des Forschungsbereichs „Technische Elektrochemie“ arbeiten bereits seit Jahren an gemischtleitenden Materialien. Oxide dieser Materialklasse sind besonders gut für Brennstoffzellenkathoden geeignet, da sie bei höheren Temperaturen sowohl Sauerstoffionen als auch Elektronen leiten können. Dies funktioniert vor allem über Defekte, also über minimale Abweichungen vom idealen Kristallgitter, die absichtlich in das Material eingebracht werden.

„Um diese Materialien zielgerichtet optimieren zu können, ist ein besseres Verständnis der Rolle dieser Defekte für die Sauerstoffeinbaureaktion von höchster Bedeutung. In-situ-Charakterisierung oxidischer Dünnfilme beim Wachstum“, sagt Projektleiter Markus Kubicek. Dazu war wahre Detektivarbeit nötig. Jetzt stellte sich der Erfolg ein.

Kleinste Verunreinigungen stören

In einer Vakuumkammer haben die Forscher Kathodenmaterial mithilfe eines Lasers hergestellt und untersuchten sie gleich danach mit einer Methode namens Impedanzspektroskopie. Dabei wird der Wechselstromwiderstand, der auch Impedanz genannt wird, in Abhängigkeit von der Frequenz des Wechselstroms bestimmt. Daraus lässt sich die Struktur des Materials bestimmen.

„Da bereits kleinste Verunreinigungen zu einer starken Verfälschung der Messergebnisse führen, brauchten wir eine Messmethode, mit der wir tatsächlich saubere Elektrodenoberflächen untersuchen können. Das ist uns hier erstmals gelungen“, erklärt Christoph Riedl aus der Forschungsgruppe für Festkörperionik. „Nur durch unsere hier entwickelte in-situ-Methode konnten wir theoretische Simulation und reale Messergebnisse perfekt miteinander vereinen“, ergänzt er. Auf diese Weise fanden die Forscher fünf vielversprechende Materialien, die jetzt in realen Brennstoffzellen getestet werden sollen.

2G Coronavirus Schutz nimmt nach vier Monaten rapid ab

Erst nach ä der Boosterimpfung ist der Körper wieder besser als je zuvor geschützt.

Also Vorsicht, nicht leichtsinnig auf die schützende Maske , besonders in der Öffentlichkeit, verzichten und, wenn möglich, Distanz waffen. Die neue Omega-Variation lässt grüßen!!

Die Diskussion rund um den Impfzwang geht völlig quer. Was nicht berücksichtigt wird ist, das auch Geimpfte nach relativ kurzer Zeit ihre Immunität gegen Corona verlieren, weil die Impfstoffe nur begrenzt in der Lage sind, unseren Körper zu schützen. Das gilt für fast alle Impfstoffe. Dies wird aber in der Öffentlichkeit viel zu wenig diskutiert, obwohl 2G ja schon Gesetzescharakter bekommen hat.

Kein Zweifel, die beiden Impfstoffe von BioNtech und Moderner, also diese mRNA Impfstoffe, besitzen die wenigsten Nebenwirkungen aller bisher in der Medizin bekannten Impfstoffe. Man hat leider den Bürger viel zu wenig darüber informiert, dass diese begrenzte Wirksamkeit Probleme bereiten kann. Z. B., dass die BioNtech-mRNA zwar anfangs über 90% der Menschen schützt, aber diese Eigenschaft fällt nach 4 Monaten schon auf 70 % und nach 7 Monaten gar nur noch auf 20 % zurück. Zwar schützt das immer noch gegen die schlimmsten Corona-Auswüchse, trotzdem ist es logisch, wenn 2G nur noch begrenzte Aussage-Fähigkeit besitzt und einige wenige Kranke auf der Intensivstation landen, allerdings nur maximal 10%. Wie die Krankenhäuser melden, sind es vorwiegend die Ungeimpften, die für die Überlastung des Gesundheitssystems verantwortlich sind. Auch wenn auf Impfzwang verzichtet wird, müsste die Moral die Impfverweigerer zum Nachdenken bringen. Insbesondere, weil die Nebenwirkungen des Impfstoffs zwar einzelne Bürger treffen können, diese sind aber beherrschbar im Gegensatz zu einem Corona-Ausbruch. Das Risiko ist tausendmal größer.

Hören Sie sich bitte dazu meine Moderation an.

Problem erkannt – Problem gebannt. Die Wirksamkeit lässt sich auf fast 100% durch eine 3. Impfung, genannt Booster-Impfung, wieder herstellen. Vielleicht ist Moderna dabei etwas empfehlenswerter als BioNtech, insbesondere, weil die Impfdosis fast auf die Hälfte gegenüber der Erst-Impfung reduziert wird.

Leider hat die Politik bisher eine stümperhafte Information rund um Corona geliefert, die nicht hilfreich war, sondern im Gegenteil, die Menschen verunsicherte. In dieses Manko sind natürlich die Verschwörungsaktivisten gestoßen und haben insbesondere in deutschsprachigen Ländern den Glauben an die Wissenschaft erschüttert. Das ist einer der Gründe der vielen Menschen, denen die Angst vor dem Impfen nicht mehr auszutreiben ist. Ob der Impfzwang die Spaltung der Gesellschaft begrenzt, ist eine zweite Frage Infolge dessen melde ich mich hier bei Facebook ungern zu dem Corona Thema, aber wenn ich als Wissenschaftsjournalist mehr Einsichten habe, als der Normalbürger, dann bin ich moralisch dazu verpflichtet. Das ist der Grund weshalb ich mich noch einmal gemeldet habe, trotz ganz übler Beschimpfungen der Partei der Impfgegner. Manche wurden sogar von Facebook ausgegliedert.

Die Moral von der Geschicht‘: Bevor überhaupt über allgemeine Impfpflicht diskutiert wird, müssen die neue Bundesregierung und die Regierungen der Länder ihre Hausaufgaben machen und alle anderen Maßnahmen ausschöpfen, z. b. die Booster-Impfung extrem forcieren und die Impfwerbung intensivieren. Wenn nichts hilft, wird wahrscheinlich nicht nur ein Lockdown, sondern auch ein Impfgebot für alle nicht zu vermeiden sein.

Hier im Link die Tabelle: Wirksamkeitsdauer der verschiedenen Impfstoffe:

Link zu ‚Drei Fragen und drei Antworten zu Corona‘

Folge 237 Der Vernunft eine Chance

Hier geht’s zum Video