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Viele glauben, dass Technologie die Welt besser macht

(Bosch) – Technologie macht die Welt zu einem besseren Ort. Dieser Meinung sind drei von vier Befragten (72 Prozent) des Bosch Tech Compass, einer in fünf Ländern durchgeführten repräsentativen Umfrage, die auf der CES in Las Vegas erstmals vorgestellt wird. Der Hintergrund: Technologie sorgt für rasante und tiefgreifende Veränderungen in vielen Bereichen unseres täglichen Lebens und zieht mit zunehmendem Tempo in immer mehr Alltagsbereiche ein. Sich intensiv mit den Auswirkungen verschiedener Technologien auf die globalisierte Welt und die Gesellschaft zu beschäftigen – dazu soll der Bosch Tech Compass dienen.

 

Technologischer Fortschritt als Schlüssel zur Bekämpfung des Klimawandels

Statt im Ofen, die Pizza lieber mit dem 3D-Drucker zubereiten – Technologie hat heutzutage das Potenzial, fast alles möglich zu machen. Die Befragten weltweit sind sich allerdings einig, dass sich Technologie mehr auf die Bewältigung der großen Herausforderungen unserer Zeit konzentrieren sollte, anstatt auf individuelle Bedürfnisse einzugehen (83 Prozent). So zeigt die Umfrage zum Beispiel, dass mehr als drei von vier Befragten weltweit den technologischen Fortschritt als Schlüssel zur Bekämpfung des Klimawandels sehen. „Der Bosch Tech Compass zeigt: Die Menschen wünschen sich, dass Technologie die großen Herausforderungen unserer Zeit löst und den Alltag in vielen Bereichen erleichtert. Deshalb treiben wir bei Bosch technologische Lösungen voran, die den Menschen dienen: Technik fürs Leben.“ Trotz des weltweiten Vertrauens in den technologischen Fortschritt gibt es bei den Befragten durchaus Unterschiede, wenn es um die Frage geht, zu welchem Zweck Technologie genutzt wird. Während die Chinesen (83 Prozent) und Inder (77 Prozent) zuversichtlicher sind, dass Technologie derzeit ausreichend eingesetzt wird, um die großen Probleme unserer Zeit anzugehen, glaubt dies nur eine Minderheit der Menschen in den USA (47 Prozent), Großbritannien (37 Prozent) und Deutschland (29 Prozent).
„Der Bosch Tech Compass zeigt: Die Menschen wünschen sich, dass Technologie die großen Herausforderungen unserer Zeit löst und den Alltag in vielen Bereichen erleichtert.“
sagt Bosch CEO Stefan Hartung

Westliche Länder setzen große Hoffnungen auf grüne Technologien, Asien auf KI

Bei der Frage, welche Technologien positive Auswirkungen auf die Gesellschaft haben werden, gibt es ebenfalls deutliche regionale Unterschiede. Deutschland, Großbritannien und die USA setzen große Hoffnungen in grüne Technologien wie Climate Engineering, Biotechnologie und Wasserstoff. China und Indien sind hingegen davon überzeugt, dass sich intelligente und vernetzte Technologien wie KI und 5G positiv auf die Gesellschaft auswirken werden. Rund ein Drittel aller Befragten in den USA und Europa gibt jedoch an, KI als die größte technologische Bedrohung zu sehen. „Diese Vorbehalte abzubauen und Vertrauen in digitale Technologien aufzubauen – das wird in der Zukunft von entscheidender Bedeutung sein und sich auch auf das Verhalten der Verbraucher auswirken“, sagt Hartung. Das zeigt auch ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Vier von fünf Menschen weltweit glauben, dass der Erfolg eines Unternehmens davon abhängt, in Zukunft digitales Vertrauen bei seinen Kunden aufzubauen. Denn das wird nach Meinung der weltweit Befragten immer wichtiger: Für 43 Prozent spielt Vertrauen in der digitalen Welt eine größere Rolle als in der analogen Welt. „Aus diesem Grund hat Bosch sich mit dem KI-Kodex Leitlinien für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz gegeben und damit einen wichtigen Beitrag zur öffentlichen Debatte geleistet“, sagt Hartung.
„Diese Vorbehalte abzubauen und Vertrauen in digitale Technologien aufzubauen – das wird in der Zukunft von entscheidender Bedeutung sein und sich auch auf das Verhalten der Verbraucher auswirken.“
sagt Hartung.

Fahren oder Beamen?

Die Umfrage zeigt außerdem: Der Traum vom Beamen lebt. Mehr als ein halbes Jahrhundert, nachdem Star Trek zum ersten Mal über die Mattscheibe geflimmert ist, übt die Idee der Teleportation weiterhin Faszination aus – insbesondere in Deutschland. Auf die Frage, wie sie sich in Zukunft – unabhängig von der technischen Machbarkeit – am liebsten fortbewegen möchten, nennen mehr als ein Drittel (39 Prozent) der Menschen hierzulande: Beamen. Damit zeigen sich die Deutschen im internationalen Vergleich besonders experimentierfreudig, gefolgt von China mit 34 Prozent. Auch in Großbritannien (27 Prozent), den USA (20 Prozent) und Indien (10 Prozent) findet Teleportation einige Fans. An erster Stelle steht mit 56 Prozent das deutlich profanere, von Menschen gesteuerte Auto, gefolgt von Flugzeugen (40 Prozent) und Zügen (32 Prozent).

Der nächste Schritt bei der Feststoffbatterie

(KIT) – Mehr Sicherheit, größere Speicherkapazitäten, kürzere Ladezeiten – Festkörperbatterien sollen herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien zukünftig in fast allen Leistungsparametern übertreffen. Grundlagen dafür hat das Batterie-Kompetenzcluster FestBatt unter Beteiligung von Forschenden des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) erarbeitet. In einer zweiten Förderphase werden nun komplette Batteriesysteme und Methoden für die Produktion entwickelt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit rund 23 Millionen Euro.

Eine Weiterentwicklung der Lithium-Ionen-Batterie könnte der Elektromobilität schon in wenigen Jahren den entscheidenden Anstoß geben. Davon ist Professor Helmut Ehrenberg, Koordinator der Plattform Charakterisierung im Kompetenzcluster FestBatt vom Institut für Angewandte Materialien (IAM) des KIT überzeugt: „Festkörperbatterien kommen ohne flüssige und brennbare Elektrolyten aus, ihre Chemie ermöglicht höhere Energiedichten sowie kürzere Ladezeiten. Zudem kann auf giftige und seltene Materialien wie Kobalt verzichtet werden.“ Das 2018 gestartete Kompetenzcluster FestBatt entwickelt im Auftrag der Bundesregierung diese Schlüsseltechnologie und startet nun in die zweite Förderphase. Die Arbeiten finden in einem starken internationalen Wettbewerb statt – um Zukunftsmärkte auch für Europa möglichst rasch zu öffnen, hat die Bundesregierung mit FestBatt die Kompetenzen von 17 wissenschaftlichen Einrichtungen gebündelt. Darunter befinden sich Universitäten, Helmholtz-Institute sowie Institute der Fraunhofer-Gesellschaft und der Max-Planck-Gesellschaft, gesamtheitlich werden die Arbeiten durch die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) koordiniert.

Erste Schritte auf dem Weg zur Massenproduktion
Im Mittelpunkt der neuen Förderphase von FestBatt wird die Entwicklung von Zellkomponenten und ganzen Festkörperbatteriezellen auf der Basis vielversprechender Elektrolyte stehen, außerdem sollen Material- und Prozesstechnologien für deren Produktion entwickelt werden. Bis zu einer Massenproduktion von Festkörperbatterien gilt es allerdings noch eine Reihe von wissenschaftlichen und technologischen Herausforderungen zu lösen. Die vom KIT koordinierte Plattform Charakterisierung unter Beteiligung der Universität Marburg, dem Forschungszentrum Jülich sowie der JLU wird dabei unter anderem Charakterisierungen von Kontakt- und Grenzflächen mit Röntgen-, Synchrotron und Neutronenstrahlung sowie verschiedener Mikroskopietechniken an komplexen Mehrphasensystemen durchführen. Am KIT wird unter anderem eine Forschungsgruppe die mit besonderen Schutzschichten versehenen Kathodenmaterialien den Partnern innerhalb der Plattform und dann als Referenzmaterial allen anderen an FestBatt beteiligten Verbundprojekten zur vollständigen Charakterisierung zur Verfügung stellen.

Vorsprung durch systematische Charakterisierung

In der ersten Förderphase von FestBatt haben mehr als 100 Forschende in transdisziplinär aufgestellten thematischen Plattformen daran gearbeitet, geeignete Materialien zu identifizieren und unterschiedliche Festelektrolyte zu synthetisieren. Die Plattform Charakterisierung hat die Materialien dabei systematisch untersucht: Dabei konnten die wichtigsten Einflussgrößen bei der Synthese von Festelektrolyten und kritische Materialveränderungen in Kompositen identifiziert werden. Darauf baut nun die Weiterentwicklung der Feststoffbatterien in der zweiten Förderphase von FestBatt auf. Erst durch die Entwicklung von standardisierten Messprotokollen gelang eine zuverlässige Bestimmung der Leistungskenndaten und eine Einordnung der sehr unterschiedlichen Zellkonzepte, die weltweit mit großer Intensität entwickelt werden.

Ein bedeutender Professor der Physik kritisiert die derzeit existieren Pläne die deutsche Energieversorgung auf ausschließliche umzustellen

Lieber Jean,

danke, dass Du wieder aktiv wirst.

Das Grundproblem ist doch der Glaube (das Wunschdenken, die Vision), dass es physikalisch und ingenieurwissenschaftlich möglich sei, die Bereitstellung von Elektroenergie, die bisher durch Kohle und Kern-KW garantiert wurde, in Zukunft ausschließlich durch volatile Erzeuger (Wind und PV) zu sichern.

Auf diesem Glauben beruht „der deutsche Weg“ zur global erforderlichen Lösung der Klimaproblematik.

Wir wollen zeigen, dass es geht und dass dann die ganze Welt Deutschland folgen wird. Am deutschen Wesen soll die Welt genesen-

Wenn man sich aber als Vorreiter aufspielt, sollte man sich ab und zu mal umdrehen, um sich zu überzeugen, ob überhaupt jemand dem Vorreiter folgt.

Und genau das passiert jetzt mit der Taxiometrie der EU. Niemand folgt! Man prüft weltweit  technologieoffen, ob es andere Wege gibt, Elektroenergie CO2-frei herzustellen, die nicht die Nachteile der bisherigen KKW (Kernschmelze, radioaktive Rückstände) aufweisen. Macron legt ein Programm mit 1 Mrd. EUR auf dafür.

Und was macht Deutschland? Beharrt auf einem Weg, der weder physikalisch, noch ingenieurwissenschaftlich, noch ökonomisch evaluiert wurden, setzt ausschließlich auf ein falsches Pferd und lässt noch nicht einmal zu, nachzudenken und nachzuprüfen. Die Offentlich-Rechtlichen folgen brav und verbreiten FAKE News, tagesschau und Prof. Lesch.

Ich habe die meisten Studien und Szenarien, auf die sich die Regierung und die GRÜNEN berufen (je Hunderte von Seiten, die meist blabla sind und bei denen die entscheidenden Punkte erst z.B. ab S. 121 und später sichtbar werden oder noch tiefer in „Simulationen“ versteckt werden) auf Konsistenz mit physikalischen Gesetzen geprüft.

Sie können alle in die Tonne. A l l e  verletzen ein einfaches physikalisches Gesetz: Erster Kirchhoffscher Satz

(Knotensatz) der Elektrodynamik oder allgemeiner: Die Kontinuitätsgleichung bei Strömen aller Art.

Stattdessen rechnet man mit Mittelwerten und gaukelt den Auftraggebern der Studien vor:

100 % Erneuerbare seinen möglich.

Weil der Knotensatz verletzt wird, ist es eben nicht möglich, unbegrenzt volatile EE in das Netz einzuspeichern.

Denn es gibt instantan keine Verbraucher! Selbst bisherige Speichertechnologien (das sind in diesem Sinn auch Verbraucher) sind nicht in der Lage, den enormen Leistungsschwankungen volatiler EE instantan zu folgen.

Meine Suche nach Erzeugern von grünem Wasserstoff in Deutschland blieb bisher erfolglos. Ich behaupte, es gibt keine Anlagen zur Erzeugung von grünem Wasserstoff mit Leistungen über 1 Megawatt.

Fragt man die Produzenten nach den Details, erhält man keine Antwort.

Wie grüner Wasserstoff in Deutschland produziert wird, ist eines der bestgehütetsten Geheimnisse der Produzenten. Sie benutzen m.E. „grünen Bilanzstrom“ aus dem Netz und verschweigen dies.

Greenwashing sagt man dazu.

Das nur prinzipiell:

Zur Frage „Endlager“ noch eine kleine Bemerkung. Dieser Begriff wurde von Ideologen erfunden.

Wir brauchen keine Endlager für Millionen Jahren. Die Rückstände sind wertvolle Rohstoffe. In ihnen sind

gigantische Mengen von Energie gespeichert, nur wenige Prozent  wurden in de Brennstäben der alten KKW umgesetzt. Der Rest ist noch drin. Und weltweit werden Technologien entwickelt, diesen Schatz zu bergen.

Herzlich
Dein Sigismund

Prof. em. Dr. rer. nat. habil. Sigismund Kobe

  • 1971                  Dr. rer. nat. (TU Dresden)
  • 1988                  Dr. sc. nat. (TU Dresden)
  • 1991                  Dr. rer. nat. habil. (TU Dresden)
  • 1992                  Professor für Theorie ungeordneter Festkörper am Institut für                                            Theoretische Physik, TU Dresden
  • 2006                  Emeritierung

 

Wird Deutschland in der Stromversorgung zum Entwicklungsland?

Prof. Dr.-Ing. Harald Schwarz ist Lehrstuhlinhaber an der BTU Cottbus-Senftenberg und einer der profiliertesten Fachleute und Spezialisten für die sichere Versorgung und Verteilung ganz Europas mit elektrischer Energie. Er hat der Deutschen Welle ein beachtenswertes Interview zu den Gefahren gegeben, die dem deutschen  Verteilungsnetz zur Versorgung mit Elektrizität drohen – insbesondere, wenn jetzt alle Kern- und Kohlekraftwerke abgeschaltet werden. Selbst im Status quo sind wir in der letzten Zeit ganz nah an einem gefährlichen Black out vorbeigeschrammt, denn bei Übernahme der Versorgungslücken durch regeneratives Fotovoltaik-Strom und Wind-Energie gibt es ein physikalisches und nicht wegzudiskutierendes Problem, es fehlen effiziente Stromspeicher-Anlagen. Derzeit verfügt Deutschland über eine Speicherreserve, die höchstens für eine Stunde Stromversorgung erreicht.

Dieses Interview sollten sich alle verantwortliche Politiker anhören, die geschworen haben, Unheil vom Deutschen Volk abzuwenden. Es enthüllt alle, die wider besseres Wissen auf Wolkenkuckucksheime setzen. Auch das engverzweigte europäische Hochspannungsnetzt – und das ist einer seiner Hauptaussagen am Beispiel konkreter Ereignisse – kann das Problem nicht lösen. Später kann niemand mehr sagen, er hätte es nicht gewusst. Wo bleibt da die Verantwortung der Politik für das Ganze? Es geht dabei nicht um ein Glack out um ein oder zwei Stunden, sondern um mehrere Tage, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Wer weiß, welch große Bedeutung die Kontinuität der Stromversorgung für unsere Volkswirtschaft ist, kann sich den teilweise nicht reparierbaren Schaden für unsere gesamte Gesellschaft nicht vorstellen.

Hier nun der Link zu dem empfehlenswerten Video, welches wegen der Komplexität des Themas ca. 1 Stunde dauert. Doch es kann jeden Politiker und interessierten Bürger die Notwendigkeit und bei Nichtbeachtung die drohenden Gefahren plastisch vor Augen führen:

Hier geht’s zum Youtube-Video

Jean Pütz

Facebook-Kommentar – NATO an der Grenze zu Russland ?

Ekkehardt Gudewill schrieb mir auf meinen Facebook-Kommentar zu Russland bzgl. Versicherung an Gorbatschow, dass die NATO nicht an die Grenzen Russlands reichen soll

Jean Pütz

„Sehr geehrter Herr Pütz! Sie haben in vielen Dingen Recht! Z.bsp. mit Russland. Das hat damals H. Genscher vor den Ostgrenzen u. Mauerfall gesagt:,,Die Nato soll nicht mit schweren Gerät an die russischen Grenzen nachrücken! Was haben sie gemacht, haben Raketenstationen aufgebaut! Darum hat H.Putin das mit der Krim gemacht, das konnte er nicht anders weil er damit rechnen musste das die in die Nato gehen u. ihn auch noch mehr die Raketenstationen vor die Nase setzen. Es war von H. Putin reiner Selbstschutz. Zumal damals Russland einen nicht Angriffspackt von Deutschland hatte u.sind doch Einmarschiert! H. Putin hat eine Jahreskonferrenz gehalten u. hat das klar gestellt mit dem Gas dabei kam heraus das Putin bzw. Gazprom für die Einheit 300$ bekommt aber unsere Finanzwirtschaft mit den Finanzminister alt u. neu das die das nach Polen umleiten es pro Einheit für 2000€ verkaufen, auch an uns die Verbraucher! Schlimm ist es die schieben die Verteuerungen H. Putin auch noch in die Schuhe!!!“

Richtigstellung eines Berichtes in der Tagesschau zur Einstellung von drei der letzten sechs Kernkraftwerke in Deutschland zum Jahresende 2021

Meine persönliche Bemerkung:

Professor Dr. Sigismund Kobe ist als Professor der Physik einer der führenden Fachleute auf dem Gebiet der Versorgung Deutschlands mit sicherer Energie. Prof. Kobe hat mich auf ein fundamentalen Fehler aufmerksam gemacht, der sogar in der renommierten Tagesschau der ARD  am 26.12.2021 zunächst ohne Widerspruch und Korrektur ausgestrahlt. Offenbar ist das von den Fernseh-Publikum geglaubt worden, sonst wären sie auf die Barrikaden gestiegen. Das ist das große Problem der heutigen Energiepolitik, ein Populismus mit unerträglichem Wunschdenken hat in Deutschland die öffentliche Meinung erfasst. Weil nur wenige Menschen die Zusammenhänge naturwissenschaftlicher Gesetze deuten können, entstehen große Gefahren für die deutsche technische Kultur, auf der unser Wohlstand beruht.

‚Denke ich an Deutschland in der Nacht, so werde ich um den Schlaf gebracht‘ (Heinrich Heine). Gott sei Dank gibt es einige warnende Fachleute, die noch den Überblick bewahren, aber derzeit wenig Resonanz bei Politikern finden.

Der erste langfristige Blackout in Versorgung mit elektrischer Energie steht bevor, weil sich die Politik im Wunschdenken verloren hat. Das sagen nicht nur Pessimisten.

Ich weiß, längere Texte werden heute nicht mehr gelesen, aber diesmal lohnt es sich besonders, um Unheil vom deutschen Volk abzuwenden:

Jean Pütz

(Sigismund Kobe) – In dem Beitrag stellt tagesschau folgende Behauptung auf:

„Rein rechnerisch entspricht die installierte Leistung der jetzt abzuschaltenden Blöcke der von 1000 Windrädern.“

Mit dem Vergleich von Äpfeln mit Birnen, hier der installierten Leistung von Kernkraftwerken mit der installierten Leistung von WEA, soll offenbar  dem Leser/Zuhörer vermittelt werden, man könne die Abschaltung von drei KKW zum Jahresende durch die Errichtung von nur 1000 Windräder kompensieren.

Die Wahrheit sieht aber so aus:

Die Grafik vom ISE Fraunhofer-Institut Freiburg zeigt den Jahresertrag 2021 (bis zum 28.12.) von Elektroenergie:

6 KKW (links, rot)                  = 64,83 TWh
ca. 30 000 WEA onshore (rechts) = 87,63 TWh

 

Damit ergibt sich folgende Abschätzung

Jahresertrag von drei KKW:         ca. 30 TWh

Jahresertrag von 1000 WEA:       ca.    3 TWh

Rein rechnerisch benötigt man also nicht 1000, sondern 10 000 WEA.

Dieser Vergleich bezieht sich allerdings nur auf die Jahresbilanz, d.h. auf die jeweils jahreskumulierten Stromerträge.

Um die volatile Erzeugung der WEA zu kompensieren, benötigt man zusätzlich Großspeicher.

Wir haben als Großspeicher in Deutschland nur Pumpspeicherwerke zur Verfügung. Sämtliche Pumpspeicherwerke

lieferten 2021 ca. 10 TWh. Dies entspricht auch etwa der benötigten Speicherkapazität, um die durch 10 000 WEA  erzeugte Elektroenergie verbrauchergerecht (so wie die KKW es bisher geschafft habe) bereitzustellen.

Fazit:  Um allein drei KKW durch onshore-WEA zu substituieren, werden zu den 30 000 vorhandenen noch weitere 10 000 WEA benötigt. Dies ALLEIN reicht aber nicht aus: Zusätzlich müsste nur für diese 3 KKW auch der Gesamtbestand an PSW in Deutschland verdoppelt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Sigismund Kobe
(Prof. em. S. Kobe, TU Dresden)

ZDFheute: Quarantäne verkürzen wegen Omikron?

(ZDF) – Noch ist die vielfach beschriebene „Wand“ aus Omikron-Infektionen nicht in Deutschland angekommen. Eventuell liegt das aber auch nur an den verzögerten Meldewegen über die Weihnachtsfeiertage. Ein Blick ins Ausland zeigt: Omikron treibt die Infektionszahlen in vorher ungekannte Höhen.

Anders als bei vorherigen Corona-Wellen scheint das Hauptproblem diesmal nicht die Schwere der Covid-19-Erkrankungen oder ein gar tödlicher Verlauf zu sein. Es ist vielmehr die schiere Masse an Krankheitsfällen, die die Infrastruktur belasten könnte.
Zusätzlich müssen aktuell Kontaktpersonen zu Omikron-Fällen in Quarantäne. Auch diese Menschen fehlen dann als Personal, etwa in Kliniken oder Betrieben. In Großbritannien und in den USA wird bereits das Krankenhauspersonal knapp, in New York fehlten letzte Woche 2.700 Polizisten Weltweit sind Tausende Flüge ausgefallen weil kein Personal verfügbar war. Auch die Krankenhäuser in Frankreich arbeiten am Rande der Kapazität.

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat sich vor diesem Hintergrund dafür ausgesprochen, über eine Verkürzung der Corona-Quarantänezeit nachzudenken. Man müsse sich das genau anschauen, auch mit Bezug auf die kritische Infrastruktur, sagt der CSU-Politiker im ZDF-Morgenmagazin. Er erwarte dazu sehr zeitnah Vorschläge vom Robert-Koch-Institut.

Überarbeitung der Quarantäne-Regeln gefordert

Zuvor hatte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) das Thema bereits ins Spiel gebracht: „Die aktuell gültigen Quarantäne-Regeln bedürfen mit Blick auf eine mögliche explosionsartige Verbreitung von Omikron einer Überarbeitung – wir können nicht das ganze Land in Quarantäne schicken“, sagte er der „Welt am Sonntag“.

Der Vize-Vorsitzende der Unionsfraktion, Sepp Müller (CDU), hat vorgeschlagen, dass Menschen sich bereits nach fünf Tagen „freitesten“ können sollen, um eine Massenquarantäne zu verhindern.

USA halbieren Quarantänezeit für symptomfreie Infizierte

In den USA wurde genau das bereits von der Gesundheitsbehörde CDC beschlossen: Dort wird die Quarantänezeit für symptomfreie Infizierte halbiert. Wer positiv auf das Virus getestet, aber beschwerdefrei ist, muss künftig nur noch fünf statt zehn Tage in Quarantäne.
Die Entscheidung sei eine Reaktion auf die Omikron-Variante, deren Ausbreitung „alle Teile unserer Gesellschaft“ zu beeinträchtigen drohe, erklärte CDC-Chefin Rochelle Walensky. Die Behörde schlägt in ihren neuen Richtlinien auch vor, dass der fünftägigen Quarantäne eine fünftägige Sicherheitsphase folgen sollte, in der die Betroffenen in Gegenwart anderer eine Schutzmaske tragen.

Am Wochenende wurden in den USA jeweils mehr als 200.000 Neuinfektionen pro Tag gemeldet.

Genaue Daten darüber, wie lange man nach einer Infektion mit der Omikron-Variante ansteckend ist, gibt es noch nicht. Es ist aber bekannt, dass zum Höhepunkt der Ansteckungsgefahr die Virenlast höher ist als bei anderen Varianten, so der Frankfurter Virologe Martin Stürmer auf Anfrage von ZDFheute.

Sollte die Dauer der Ausscheidung infektiöser Partikel bei Omikron insgesamt kürzer sein, könne man eine Verkürzung der Quarantäne gegebenenfalls verantworten, so Stürmer.

Bundesregierung will „schrittweise“ reagieren

Die Bundesregierung strebt wegen Omikron derzeit noch keine Lockerung der Quarantäne-Regeln an, hält aber Änderungen für möglich. „Im Moment besteht dazu kein Anlass“, sagte ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums am Montag in Berlin.
In der Pandemie müsse „schrittweise“ auf Entwicklungen reagiert werden. Die Ampel-Koalition äußerte sich zuversichtlich, die angepeilte Impfquote von 80 Prozent nun bis Ende Januar zu erreichen.

Drohende Kriegsgefahr ! Muss Russland Deutschlands Erbfeind bleiben ? oder … mit Song von Udo Lindenberg

Was aus einer Hass-Ideologie entsteht, lehrt die Geschichte. Der Krieg gegen Frankreich 1870/71, der mit dem letzten deutschen Sieg endete, nahm Deutschland zum Anlass, Frankreich insofern zu verhöhnen, als sich der Preußenkönig Wilhelm im Versailler Schloss zum Kaiser krönen ließ, ohne Rücksicht auf die nationale Volksseele. Elsass-Lothringen, das einzige Industriegebiet Frankreichs, wurde annektiert. Damals fand der Krieg vorwiegend unter der Clique der Militärs statt, der Kaiser als großer Heerführer. Daraus resultierte eine Überheblichkeit, die letztlich zum Ersten – genannt – Weltkrieg – führte, weil nicht nur alle Staaten Europas, sondern auch die USA involviert wurden. Eine große Rolle spielte dabei die Propaganda, die in Frankreich und Deutschland dazu beitrug, dass selbst die Bürger dieser Völker vom jeweiligen Erbfeind überzeugt waren. So grenzt es an ein Wunder, dass es weitsichtigen europäischen Politikern durch die spätere Bildung der Europäischen Gemeinschaft gelang, einen Schlussstrich zu ziehen und nachhaltigen Frieden zu schaffen.

Auch Russland, zunächst als UDSSR, wurde schon im 2. Weltkrieg als deutscher Erbfeind deklariert. Anders sind die Millionen von Verbrechen der Nazis an diesen Völkern durch Wehrmacht, SA und SS nicht zu verstehen. Der NS-Propaganda gelang es, diese meist slawischen Völker als Untermenschen zu verunglimpfen. So beteiligten sich sogar unbescholtene deutsche Bürger an dem Gemetzel an der Zivilbevölkerung. Dass auch heute noch Restbestände dieser Erbfeind-Ideologie existieren, liegt auch an der verheerenden Hegemonial-Politik Stalins, die nicht nur Millionen Russen das Leben kosteten, sondern auch z. B. zur Gründung der DDR beitrug, die sich zwar demokratisch nannte, aber zum Unrechtstaat mutierte. Natürlich ist an dieser negativen Einstellung auch der ‚Kalte Krieg‘ beteiligt, der häufig an einem weltzerstörenden Atomkrieg vorbei schrammte.

Die große Chance, dieser gefährlichen Erbfeindschaft nicht nur Deutschlands gegen Russland ein Ende zu setzen, wurde verpasst, als sich Michael Gorbatschow – durch welche Eingebung auch immer – auf die Menschenrechte besann, was nicht nur Deutschland die Einheit brachte, sondern auch vielen osteuropäischen Staaten die Selbstbestimmung ermöglichte. Die westlichen Mächte versagten fundmental weil sie glaubten, das kommunistische System mit viel Triumpf-Geschrei endgültig besiegt zu haben. Der amerikanische Präsident Obama ließ sich in einer Pressekonferenz sogar dazu verleiten, Russland nur noch als ‚lokale‘ Macht zu deklarieren, die in der Weltpolitik nur noch eine unbedeutende Rolle spielt. Wer Russland kennt, der weiß, dass das den Stolz eines jeden Bürgers verletzen musste und den Aufstieg Putins mit seiner Machtpolitik erleichterte.

Aber bleiben wir noch in Deutschland: Immerhin verdanken wir den Russen die Deutsche Einheit. Auch dabei hat Gorbatschow eine entscheidende Rolle gespielt. Er akzeptierte sogar, dass der freie, noch getrennte DDR-Staat, sich in die Bundesrepublik integrieren konnte. In den Verhandlungen wurde auch erreicht, dass sich das in der DDR befindliche russische Militär endgültig aus Deutschland zurück zog, allerdings unter der Voraussetzung, dass das entstehende Macht-Vakuum nicht zur Expansion der NATO bis nahe an die Grenzen Russlands führen würde. Die damalige Bundesregierung nahm das ebenso wie die Westmächte zur Kenntnis. Leider gibt es dazu keinen völkerrechtlich bindenden Vertrag.

Dass die Westmächte inkl. Bundesrepublik sich daran nicht hielten und eine einmalige Möglichkeit zur Friedenssicherung verpasst wurde, nutzt Putin heute mit seinem Eintritt in die Weltpolitik. Die Probleme in Syrien, Armenien, Moldawien und vor allen Dingen die Ukraine sind die Folgen. Wenn sogar der Westen Putins Forderungen nach der Garantie verweigert, die Ukraine nicht in die NATO aufzunehmen, sollten sich die NATO-Strategen nicht wundern, dass Russland Unruhe an den Grenzen schürt und in seinem Sinne Machtpolitik betreibt. Dazu gehört auch die Annexion der KRIM, wo die russische Schwarzmeer-Flotte seit fast einem Jahrhundert beheimatet war. Auch in Syrien gibt es einen wichtigen Mittelmeer-Stützpunkt für diese Flotte. Diese Interessen zu berücksichtigen und nicht mit Sanktionen zuzupflastern, muss jede Friedenspolitik beinhalten.

Sehen und hören Sie sich dazu meine Gedanken zum Jahreswechsel an. Dabei steht der Frieden im Vordergrund.

Empfehlenswert ist auch ein Song, den Udo Lindenberg diesem Thema gewidmet hat. Vielleicht hilft er Ihnen, liebe Facebook-Freunde, ins neue Jahr zu starten. Auch in der Weltpolitik spielen Gefühle eine wesentliche Rolle. Hoffentlich ist unsere neue Außenministerin in der Lage, alle diese Fakten zu berücksichtigen. Dazu wünsche ich ihr viel Erfolg

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Folge 240 Der Vernunft eine Chance

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Siliziumfreie Perowskit-Fotovoltaik-Zelle auf dem Vormarsch – preisewert und mittlerweile auch langzeitbeständig

(pte) – Forscher des Helmholtz Instituts Erlangen-Nürnberg und des Forschungszentrums Jülich haben eine Perowskit-Variante entwickelt, die durch ihre besondere Stabilität hervorsticht. In Tests bei erhöhter Temperatur um die 65 Grad Celsius und Beleuchtung behielt die neue Zelle über 1.450 Betriebsstunden hinweg 99 Prozent ihres anfänglichen Wirkungsgrads bei. Details wurden in „Nature Energy“ publiziert.

Außergewöhnliche Stabilität

„Die Achillesferse der Perowskit-Solarzellen ist ihre geringe Haltbarkeit. Klassische Silizium-Module sind recht langlebig. Selbst nach mehr als 20 Jahren im praktischen Einsatz büßen sie nur wenig von ihrer Leistungsfähigkeit ein. Solarzellen aus Perowskit verlieren dagegen meist schon nach wenigen Tagen oder Wochen an Effizienz. Früheren Modellen konnte man beim Altern regelrecht zuschauen: der Wirkungsgrad sank innerhalb von Sekunden oder Minuten nach dem Anschalten der Beleuchtung im Labor“, so Forscher Christoph Brabec.

Die neue Zelle besticht den Experten nach durch ihre außergewöhnliche Stabilität. „Die Werte gehören sicher zu den besten, die jemals für eine planare Perowskit-Solarzelle in einem Langzeittest gemessen wurden. Eine Langzeitprognose ist immer schwierig. Aber die Perowskit-Solarzelle, die wir jetzt entwickelt haben, könnte unter normalen Umständen sicherlich schon über 20 000 Betriebsstunden betrieben werden“, sagt Brabec.

Elektrode in einer Schutzhülle

„Um die Stabilität an der Kontaktstelle zu verbessern, haben wir die gesamte Elektrode in eine Art Schutzhülle gepackt“, erklärt Yicheng Zhao, Kollege von Brabec. Eine neue Doppelschicht-Polymer-Struktur, deren Unterseite undotiert und deren Oberseite mit einem nicht-ionischen Dotanden dotiert ist, schütze vor Zersetzung und sorge dafür, dass die Kontaktierung erhalten bleibt. Diese Architektur beschützt auf der einen Seite die sehr sensible Grenzfläche zum Perowskit und zeigt auf der anderen Seite eine außerordentlich stabile Leitfähigkeit, auch bei erhöhten Temperaturen, heißt es.

Neuer Impfstoff auch gegen alle Corona-Mutanten? – ein interessantes Konzept aus Ottawa

(pte) – Am Ottawa Hospital ist mit „TOH Vac1“ ein Impfstoff entwickelt worden, der besser als andere vor einer Ansteckung mit den Corona-Viren schützen soll. Anders als bisher zugelassene Vaccine reproduziert er sich in den Körperzellen, sodass die erwünschte Immunantwort kräftiger ausfällt, heißt es. Arzt John Bell hat diesen Effekt an Mäusen und Affen nachgewiesen. „Wir glauben, dass unser Impfstoff eine länger funktionierende Immunantwort auslöst“, so Bell.

Billig herzustellen, leicht lagerbar

Der Impfstoff sei billig herzustellen, leicht zu lagern und zu transportieren und könne vor allem so modifiziert werden, dass er auch vor den Mutanten schützt, die die Pandemie weiter zu verlängern drohen. „Wir müssen jedes Werkzeug nutzen, um diese Pandemie zu kontrollieren, einschließlich neuer Impfstoffe mit einzigartigen Vorteilen“, unterstreicht Medizinerin Carolina Ilkow, leitende Wissenschaftlerin am Ottawa Hospital und Assistenzprofessorin an der University of Ottawa, die den Impfstoff gemeinsam mit Bell entwickelt hat.

TOH Vac1 basiert auf einem Stamm des Vaccinia-Virus, der in den 1950er-Jahren zur Impfung von Millionen von Menschen gegen Pocken verwendet wurde. Die kanadischen Wissenschaftler haben das Virus gentechnisch so modifiziert, dass es das Spike-Protein des Corona-Virus produziert. Dieses ermöglicht es dem Corona-Virus, in die Wirtszelle einzudringen und sie zu verändern. Der Impfstoff zeigt dem Immunsystem, wie der Eindringling aussieht, den es zu bekämpfen gilt.

Krebsforscher schwenken um

Die Idee, TOH-Vac1 zu entwickeln, kam von einer Gruppe von Postdocs, Doktoranden und Forschungstechnikern, die mit Bell und Ilkow im Krebszentrum des Ottawa Hospital zusammenarbeiten. Das Team konzentriert sich normalerweise auf die Entwicklung von Viren zur Bekämpfung von Krebs, aber als die Pandemie zuschlug, erkannten sie, dass sie ihre Forschung schnell anpassen konnten, um einen Impfstoff gegen COVID-19 zu entwickeln. Den stellten sie im Biotherapeutics Manufacturing Centre des Krankenhauses her, dem einzigen Labor im Land, in dem sich Vaccine in größeren Mengen herstellen lassen. Jetzt arbeiten die Entwickler am Zulassungsverfahren.