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Wasserstoffstrategie 2023 der AMPEL-Regierung

(rnd) – Wasserstoff gilt als großer Hoffnungs­träger, um die Energie­wende zu schaffen. Jetzt hat die Ampel mit der nationalen Wasserstoffstrategie einen neuen Fahrplan erarbeitet. Am Mittwoch ist er im Kabinett. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Was ist Wasserstoff, und wie wird er gewonnen?

Vereinfacht ausgedrückt: Um Wasserstoff zu gewinnen, muss Wasser in seine Einzelteile zerlegt werden. Durch diese Abspaltung entsteht gasförmiger Wasserstoff – auch als H2 bekannt. Allerdings hat dieser Prozess einen Haken: Er ist sehr energie­intensiv. Deshalb wird bei den einzelnen Verfahren genau unterschieden – und Wasserstoff in verschiedene Farben eingeteilt.

Grün, türkis, blau: Was bedeuten die Farben?

Er gilt als zentral zum Erreichen der Klimaziele: grüner Wasserstoff. Um ihn herzustellen, kommen nur erneuerbare Quellen zum Einsatz, Wind- oder Solarenergie beispielsweise. Grüner Wasserstoff ist also tatsächlich „grün“ im ökologischen Sinne. Anders sieht es beim grauen Wasserstoff aus: Der wird durch den Einsatz fossiler Brennstoffe wie Erdgas gewonnen, wodurch CO₂ entsteht.

Dann gibt es noch blauen Wasserstoff: Das ist im Prinzip grauer Wasserstoff, bei dem das entstandene CO₂ jedoch abgeschieden und eingelagert wird (CCS-Technologie). Bei türkisem Wasserstoff ist das Verfahren ähnlich, allerdings basiert es auf einer sogenannte Methan­pyrolyse, sodass anstelle von CO₂ fester Kohlenstoff entsteht. Als pink oder gelb wird Wasserstoff bezeichnet, wenn dafür Atomenergie zum Einsatz kommt. Bei orangefarbenem Wasserstoff kommt die Energie aus der Abfall­verwertung.

Warum eine Wasserstoffstrategie?

Schon die vorige Bundesregierung hatte sich vorgenommen, dass Wasserstoff künftig eine viel größere Rolle einnehmen solle. 2020 wurde eine nationale Wasserstoffstrategie verabschiedet. Die Pläne der großen Koalition sahen unter anderem vor, dass bis 2030 Erzeugungs­anlagen mit einer Gesamt­leistung von bis zu fünf Gigawatt entstehen. Bis spätestens 2040 sollte noch einmal die gleiche Kapazität dazukommen. Die Regierung ging davon aus, dass bis 2030 der Bedarf an Wasserstoff zwischen 90 und 110 Terawattstunden liegen würde.

Was ist jetzt neu?

Gegenüber der bisherigen Wasserstoff­strategie geht die Regierung von einem höheren Bedarf aus. Wurde bisher für 2030 mit bis zu 110 Terawattstunden (TWh) gerechnet, liegt die Prognose nun bei bis zu 130 TWh. Deshalb soll das Ziel für die heimische Produktion von Wasserstoff in Elektrolyse­anlagen von fünf Gigawatt auf mindestens zehn Gigawatt verdoppelt werden. Das entspricht einer grünen Wasserstoff­produktion von bis zu 30 TWh. Die Masse des Bedarfs soll über Importe gedeckt werden. Um den Hochlauf der Produktion zu beschleunigen, soll es im Unterschied zur bisherigen Planung auch eine begrenzte Förderung für blauen, türkisen und orangefarbenen Wasserstoff geben.

Erstmals gibt es auch für die Infrastruktur eine Zielvorgabe. Bis 2027/28 soll ein „Startnetz“ von mehr als 1800 Kilometern aus umgestellten und neu erbauten Leitungen entstehen. Bis 2030 sollen alle großen Erzeugungs-, Import- und Speicher­anlagen mit den „relevanten“ Abnehmern verbunden sein. Der Aufbau des Netzes wird der Privat­wirtschaft überlassen – Pläne für eine staatliche Netz­gesellschaft hatte Bundes­wirtschafts­minister Robert Habeck (Grüne) fallen lassen.

Welche Schwerpunkte gibt es beim Import?

Im Gegensatz zur bisherigen Wasserstoff­strategie wird nunmehr ein größerer Schwerpunkt darauf gelegt, wie und unter welchen Bedingungen Wasserstoff aus dem Ausland bezogen werden kann. Dazu soll bis Ende des Jahres eine gesonderte Import­strategie erarbeitet werden. Zu den Leitplanken soll insbesondere ein fairer Umgang mit Entwicklungs- und Schwellen­ländern gehören, die als Exporteure infrage kommen. Zwar bestehe die Chance, dass die neue Wasserstoff­wirtschaft ökologisch, ökonomisch und sozial zu einer besseren Entwicklung führe als die alte fossile Weltwirtschaft, heißt es in einem ergänzenden Papier des Entwicklungs­ministeriums, dazu müsse aber bei der Produktion von Wasserstoff zum Beispiel sichergestellt werden, dass der Zugang zu Trinkwasser oder zu Bewässerung in der Landwirtschaft nicht gefährdet werde.

Was sagen Umweltschützer?

„Die nationale Wasserstoff­strategie stellt zwar die Verdoppelung der Ziele für grünen Wasserstoff voran, will aber vor allem Import­kapazitäten und vorerst die H2-Produktion aus fossilem Gas massiv fördern“, kritisierte Greenpeace-Chef Martin Kaiser die erwartete Strategie. Grüner Wasserstoff könne und müsse in Zukunft ein Baustein der Energie­wende in sehr ausgewählten Bereichen sein, bei denen es keine wirkliche Alternative gebe, sagte er dem Redaktions­Netzwerk Deutschland (RND). „Die Ampel­regierung schafft mit den völlig überdimensionierten Import­zielen der Wasserstoff­strategie jedoch erneute Abhängigkeiten von autokratischen Regierungen.“

Sollte Wasserstoff importiert werden, müssten strenge ökologische und soziale Kriterien angelegt werden, forderte er. „Unser Energie­hunger darf nicht dazu führen, dass wir im globalen Süden weiter Land- und Wasser­ressourcen ausbeuten und neokoloniale Strukturen fortschreiben.“

Ein weiterer Kritikpunkt: „Die Regierung von Bundeskanzler Scholz will blauen und türkisen – also aus Erdgas gewonnenen – Wasserstoff mit Steuergeldern fördern“, sagte Kaiser. „Das ist nichts anderes als eine Fortführung überkommener fossiler Geschäfts­modelle und damit keine Option im Kampf gegen die Klima­katastrophe.“

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) bewertete die Strategie laut Entwurf als gut, damit der Einstieg in grünen Wasserstoff gelingen könne. Allerdings sei eine stärkere Beschränkung bei den Anwendungs­feldern erforderlich. Grüner Wasserstoff habe nur eine Chance, wenn man ihn richtig dosiere, sagte DUH-Energie­expertin Ricarda Dubbert. „Die Aufnahme von fossil-blauem Wasserstoff in die Strategie ist ein massiver klimapolitischer Rückschritt“, kritisierte sie hingegen. Nur grüner Wasserstoff könne einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Welche Forderungen gibt es noch?

„Es ist gut, dass die Bundesregierung die Fortschreibung der Nationalen Wasserstoffstrategie nun endlich vorlegt“, sagte Kerstin Andreae, Hauptgeschäftsführerin des Energie- und Wasserwirtschaftsverbandes BDEW. Die Entwicklung der Wasserstoffwirtschaft sei für die künftige Energieversorgung und für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts unverzichtbar.

Mit dem Inflation Reduction Act in den USA – aber auch anderen Entwicklungen – habe sich der internationale Wettbewerb verschärft, sagte Andreae. „Deutschland kann hier nur mithalten, wenn hierzulande ebenfalls ein attraktives Investitionsumfeld geschaffen wird.“ Insbesondere das Ziel, bis 2030 10 Gigawatt heimische Elektrolysekapazität hochzufahren, müsse mit konkreten Maßnahmen und Förderprogrammen sowohl auf Erzeugungs- als auch auf Nachfrageseite unterfüttert werden.

Welche Reaktionen gibt es?

„Um Klimaneutralität in der Industrie und Mobilität zu erreichen, brauchen wir dringend Wasserstoff in großen Mengen zu günstigen Preisen“, sagte Michael Theurer (FDP), Parlamentarischer Staatssekretär im Verkehrsministerium. Mit der Fortschreibung der Nationalen Wasserstoffstrategie schaffe man technologieoffenere Rahmenbedingungen, um die Produktion auszuweiten. Dass in der Hochlaufphase nicht nur grüner, sondern auch blauer, türkiser und organgfarbener Wasserstoff als förderfähig angewesen werde, sei ein „klares Bekenntnis für die Wasserstoffwirtschaft“ und zeige, welche riesigen Wachstumschancen in der Schlüsseltechnologie lägen.

Die Strategie der Bundesregierung erkennt auf Wirken der FDP in der Hochlaufphase nicht nur grünen, sondern auch blauen, türkisen sowie orangen Wasserstoff als förderfähig an. Das ist ein klares Bekenntnis für die Wasserstoffwirtschaft und zeigt, welche riesigen Wachstumschancen in der Schlüsseltechnologie liegen, insbesondere auch für die Herstellung synthetischer Kraftstoffe. Das Ziel muss sein, Deutschland zum Leitmarkt für Wasserstofftechnologien zu machen und den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft innerhalb einer Europäischen Wasserstoffunion umzusetzen. Sonst droht das Abwandern der Schlüsseltechnologien aus Deutschland und Europa in die USA und nach Asien.“

Klima-Rettung ohne Pardon! Die Wasserstoffstrategie — alles für die Katz???

Die sich immer mehr durchsetzende Heureka – Methode (Hurra, ich habs!) der Ampelregierung, das heißt die der Technik unbedarften Minister erfahren, dass dies oder das dem Klimawandel nützt, unbedingt verfolgt werden muss. Das ist an sich okay. Aber manchmal geht es auch in die Hose. All das wird gefördert auf Teufel komm raus mit milliarden von Euros, die nach Corona und Ukraine-Krieg natürlich nicht zur Verfügung stehen. Auch die vielen Berater unterstützen sie dabei. Aber mit sehr viel Eigeninteresse. Denn sie sind die Empfänger dieser Subventionen. Das gilt ganz besonders für Forschungsinstitute und Universitätsfakultäten, die unbedingt auf Drittmittel angewiesen sind. Eine besondere Rolle spielen dabei die Lobbyisten der Industrie. Beispiel alles rund um das batterieschwere Elektroauto. Dem genialen Scharlatan Elon Musk ist es gelungen der Welt weis zu machen, das wäre die Zukunft. Geholfen hat ihm dabei ein Auto, dass auf den ersten Blick kein Abgas erzeugt und deshalb umweltfreundlich sein muss. So jedenfalls denkt das Volk. Die Politik übernahm dies in Heureka-Eurphorie. Das passte so schön in den Zukunftsglauben und den sich immer mehr ausbreitenden Populismus. Die Nebenwirkungen wurden völlig unterdrückt und die technisch kurzsichtige Presse machte mit. Dabei ist die Ökobilanz seines Teslas und Abkömmlinge wegen seiner schweren Batterie, ihrer notwendigen Rohstoffe und durch das schwere Gewicht katastrophal. Man kann sich natürlich fragen, warum ist vorwiegend die deutsche Automobilindustrie darauf hereingefallen?

Dies ist einfach zu beantworten: der von der EU geforderte Flottenverbrauch war so, dass Deutschland seine schweren SUVs nicht mehr verkaufen durfte. Aber jedes Elektroauto wird unverständlicherweise mit Nullverbrauch gerechnet, was den Durchschnittsverbrauch erheblich reduziert. Die falschinformierte Regierung war davon so begeistert, dass sie glaubte, das wäre der Fortschritt in Rheinkultur. Jedes Elektroauto wurde mit mindestens 20.000€ pro Exemplar gefördert. Und weil das immer noch zu teuer war, kamen 9.000€ Verkaufsprämie hinzu. Trotzdem wird das der deutschen Automobilindustrie noch teuer zu stehen kommen. Die Weltmarktführerschaft in Sachen Verbrennungsmotoren wurde freiwillig preisgegeben. Dabei gibt es eine Alternativen, die als Prototyp furore macht. Sie ist viel preiswerter zu produzieren, braucht ganz wenig Energie, benötigt keine Subventionen und ist trotzdem ein Elektroauto. Aber leider versperrt Heureka diese Alternative.

Das es viel preiswerter und ökologisch 100 mal besser geht, beschreibt Ihnen der folgenden Link:

Ein sparsames und ökologisches E-Auto für jedermann

Gleiches gilt für den Wasserstoff. Da wurde sogar von der Regierung eine Wasserstoffstrategie verabschiedet. Auch hier schlägt Heureka wieder zu. Es stimmt, dass grüner Wasserstoff die einzige Möglichkeit ist die Welt mit einem regenerativen Energieträger zu versorgen, aber nicht als Wasserstoffgas. Wasserstoff in Gasform zu verteilen, zu transportieren und anzuwenden, ist praktisch mit so viel Investitionen in eine neue Infrastruktur verbunden, dass das selbst für Industrieländer nicht tragbar ist. Ihn zu verflüssigen mit einer notwendigen Temperatur von -252 Grad ist wirtschaftlich ein Unding.

Auch ein Verteilernetz mit Pipelines und unterirdischen Leitungen zu verlegen ist nicht mehr zu stämmen. Das kann nicht ohne weiteres vom Erdgas übernommen werden.

Der große Fehler, den die Regierung macht ist, dass sie nicht global denkt. Es bringt nichts, wenn wir in Deutschland oder Europa die Dekarbonisierung bis ins letzte erfüllen. Das hilft nur bedingt der Klimarettung. Deutschland mit seinen 2% und Europa mit seinen 10% CO2-Ausstoß. Bleiben immer noch 90% übrig. Deshalb muss von vornherein die Strategie auf die Länder ausgedehnt werden, die im wirtschaftlichen Aufstieg sind. Aber die können sich diese Spitzfindigkeiten und extremes Hightech der Industrieländer sowie nicht leisten. Die zu beteiligen ist das Gebot der Stunde. Und das ist einfacher als man denkt und würde auch eine Entwicklungshilfe in Augenhöhe ermöglichen.

Es ist mit Technologieoffenheit und neuen technischen Entwicklungen überhaupt nicht notwendig, denn Wasserstoff lässt sich auch chemisch binden, sodass eine energiereicher Flüssigkeit entsteht, die ökologisch keine Probleme bereitet. Nicht so wie Erdöl etc. Der Klimaschutz wird sogar besser, wenn man nicht auf Teufel komm raus dekarbonisiert sondern diese defossilisiert. Eine neue Erfindung macht dies möglich: Mit Hilfe von grünem Wasserstoff und Co2 aus der Atmosphäre lässt sich preiswert und ohne grossen Energieeinsatz grünes Methanol gewinnen. Sogar in der extrem trockenen Wüste wird dies mit viel Sonneneinstrahlung möglich, denn gleichzeitig mit der Co2-Extraktion aus der Atmosphärenluft lässt sich auch das Wasser gewinnen, dass für die Wasserstoffproduktion natürlich unentbehrlich ist.

Vieles habe ich bereits in meinen umfangreichen Moderationen mitgeteilt, aber einiges finden Sie jetzt auch noch in den folgenden Links:

Regenerative Energieproduktion in der Wüste jetzt möglich

Diese Möglichkeit wird aber konterkariert durch die Monopolisten, die derzeit unmengen Erdöl aus der Erdkruste fördern, mehr als jemals zuvor. Und China und Amerika sich an die Auflagen überhaupt nicht halten. Ihre Zustimmung in den Klimakonferenzen hat mit Glaubwürdigkeit nichts zu tun. Lesen Sie dazu den folgenden Beitrag.

Das fossile Imperium schlägt zurück

 

Zu der unerfreulichen Heureka-Ideologie ließ sich noch viel sagen, das behalte ich mir aber in den nächsten Beiträgen vor.

Ihr Jean Pütz

Folge 308: der Vernunft eine Chance

Enzyme zaubern chemische Verbindungen die sonst niemals möglich wären

Die industrielle Biokatalyse mit Enzymen gilt als „Gamechanger“ bei der Entwicklung einer nachhaltigen chemischen Industrie. Mithilfe von Enzymen kann eine eindrucksvolle Bandbreite an komplexen Molekülen wie pharmazeutische Wirkstoffe unter umweltfreundlichen Bedingungen synthetisiert werden. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben nun eine neue Klasse von Materialien entwickelt, indem sie Enzyme als Schäume hergestellt haben, die eine enorme Haltbarkeit und Aktivität besitzen. Über ihre Ergebnisse berichten die Forschenden in der Fachzeitschrift Advanced Materials. Das neuartige Herstellungsverfahren der Enzym-Schäume wurde bereits zum Patent angemeldet.

Um das Gebiet der industriellen Biokatalyse, die vor allem bei der Herstellung von Pharmazeutika und Spezialchemikalien zum Einsatz kommt, weiterzuentwickeln, arbeiten Forschende intensiv an neuen Prozesstechnologien. Bei der Biokatalyse beschleunigen Enzyme statt chemischer Katalysatoren die Reaktionen, damit lassen sich Rohstoffe und Energie einsparen. Ziel ist es nun, Enzym-Biokatalysatoren unter möglichst schonenden Bedingungen kontinuierlich und in großen Mengen bereitzustellen. Damit effiziente Stoffumwandlungen realisierbar sind, werden die Enzyme in mikrostrukturierten Durchflussreaktoren immobilisiert. Sie sind dabei räumlich fixiert und an ein reaktionsträges Material gebunden und somit eingeschränkt mobil, was zu einer höheren Konzentrierung der Enzyme und damit verbunden zu einer höheren Produktivität führt.

Aufgeschäumte Mikrotröpfchen aus selbstorganisierenden Enzymen

Normalerweise verändern Enzyme beim Verschäumen ihre Struktur und verlieren damit ihre biokatalytische Aktivität. Die neuen Proteinschäume haben aber eine enorme Haltbarkeit und Aktivität. Die Aktivität ist ein Maß für die Wirksamkeit des Enzyms, das dafür sorgt, dass Ausgangsstoffe möglichst schnell miteinander reagieren. Für die Herstellung der Proteinschäume werden zwei Dehydrogenase-Enzyme gemischt, die zueinander passende Verknüpfungsstellen tragen, sodass sie spontan ein stabiles Proteinnetzwerk ausbilden können. „Dieses Gemisch wird dann in einem mikrofluidischen Chip mit einem Gasstrom versetzt, damit sich kontrolliert mikroskopische Blasen einheitlicher Größe bilden“, erklärt Professor Christof Niemeyer vom Institut für Biologische Grenzflächen-1 den Prozess. Der so hergestellte Schaum mit einheitlicher Blasengröße wird direkt auf Kunststoffchips aufgebracht und getrocknet, wodurch die Proteine polymerisieren und ein stabiles, hexagonales Gitter ausbilden.

„Es handelt sich dabei um monodisperse „Voll-Enzym-Schäume“, also dreidimensionale, poröse Netzwerke, die ausschließlich aus biokatalytisch aktiven Proteinen bestehen“, charakterisiert Niemeyer die Zusammensetzung der neuen Materialien. Die stabile hexagonale Wabenstruktur der Schäume besitzt einen mittleren Porendurchmesser von 160 µm und einer Lamellendicke von 8 µm und wird aus den frisch hergestellten, etwa gleich großen kugelförmigen Blasen nach wenigen Minuten gebildet.

Aktive und stabile Voll-Enzym-Schäume effizient einsetzen

Um Enzyme effizient für Stoffumwandlungen nutzen zu können, müssen sie in großen Mengen unter möglichst schonenden Bedingungen immobilisiert werden, um ihre Aktivität zu erhalten. Bisher wurden Enzyme auf Polymeren oder Trägerpartikeln immobilisiert, allerdings wird hierfür wertvoller Reaktorraum benötigt und die Aktivität kann beeinträchtigt werden. „Im Vergleich zu unseren bereits entwickelten „Voll-Enzym-Hydrogelen“ entsteht bei den neuen Materialien auf Schaumbasis eine deutlich größere Oberfläche, an der die gewünschte Reaktion stattfinden kann“, beschreibt Niemeyer die wesentliche Verbesserung. Im Gegensatz zu theoretisch erwarteten Ergebnissen zeigen die neuen Schäume überraschenderweise eine auffallend hohe Haltbarkeit, mechanische Widerstandsfähigkeit und katalytische Aktivität der Enzyme, was bisher beim Schäumen von Proteinen nicht gelungen war.

Die Stabilität kommt, so vermuten die Forschenden, durch die zueinander passenden Verknüpfungsstellen zustande, mit der die Enzyme ausgestattet sind. Hierdurch können sie sich von selbst zusammenfügen und so während des Trocknens ein hochvernetztes Gitter bilden, das dem neuen Material eine einzigartige Stabilität verleiht. „Erstaunlicherweise sind die neu entwickelten Enzymschäume nach der Trocknung für vier Wochen deutlich stabiler als die gleichen Enzyme ohne Schäume“, erläutert Niemeyer die Vorteile, „dies ist für die Vermarktung von großem Interesse, da hierdurch Vorratsproduktion und Versand erheblich vereinfacht werden.“

Die neuen Biomaterialien eröffnen vielseitige Wege für Innovationen in der industriellen Biotechnologie, den Materialwissenschaften oder auch für die Lebensmitteltechnologie. So könnten die Proteinschäume in biotechnologischen Prozessen eingesetzt werden, um wertvolle Verbindungen effizienter und nachhaltiger herzustellen. Das Forschungsteam konnte zeigen, dass mithilfe der Schäume der industriell wertvolle Zucker Tagatose hergestellt werden kann, der eine vielversprechende Alternative zu raffiniertem Zucker als Süßungsmittel darstellt.

Persönliche Absage an die AFD

Persönliche Absage an die AFD,
die viele meiner Einsprüche ungefragt für ihre Politik übernimmt. Ich poste bei Facebook meine Kommentare unter dem Titel: Der Vernunft eine Chance und kritisiere auch Widersprüche in der Politik, aber stets unter dem Apodikt unserer Verfassung. Mit ihrem faschistischem Gedankengut gefährdet die AFD auf lange Sicht unsere Demokratie.
Lesen Sie dazu meine Mail an die AFD:

Bitte löschen Sie sofort meine Mail-Adresse in Ihrem Adressen-System.

Ich bin zwar Andersdenkender und kritisiere die Widersprüche bzgl. Klimarettung in Politik und Parteien, aber als Geschädigter der Nazi-Zeit lehne ich die AFD deswegen ab, weil deren Populismus zum Himmel schreit. Ich würde die AFD als normale Partei akzeptieren, wenn sie ihre faschistische Anhänger und Mitglieder in Schranken weist. Diese Form von Populismus ist leider Mittel zum Zweck, die Wähler mit Ewig-Gestrigem-Gedankengut zu aktivieren, was ich nach den Verbrechen der Deutschen in der Vergangenheit des Nazi-Regimes für frevelhaft empfinde.

Gerne bin ich bereit mit Ihnen zu diskutieren, wenn Sie diese politische Irreführung aufgeben.

Mit freundlichen Grüßen
Jean Pütz

Klimaschutz – nein danke: Das fossile Imperium schlägt zurück

(Pioneer Briefing) – Wann immer irgendwo ein neuer Windpark oder eine Photovoltaik-Anlage eingeweiht wird, wird gerne vom „Ende des Ölzeitalters“ gesprochen. Das allgegenwärtige Ziel sei es, das „Ende von fossilen Energien einzuläuten“, verkündete etwa Annalena Baerbock bei der UN-Klimakonferenz im vergangenen Jahr.

Auch als die Richter in Den Haag vor zwei Jahren den Ölkonzern Shell per Gerichtsurteil festlegen wollten, seine CO2-Emissionen ehrgeiziger zu senken als bisher geplant, waren die Medien euphorisch gestimmt: Die Beschlüsse seien historisch, schrieb die Zeitschrift „Capital“. Shell müsse nun gezwungenermaßen sein Geschäftsmodell ändern.

Seither hat sich viel bewegt, nur leider in die andere Richtung:

  • Das fossile Imperium weitet sich aus. 655 von 685 der Unternehmen, die Erdöl und Erdgas fördern, wollen ihre Produktion ausbauen und neue Quellen erschließen. Das geht aus einer neuen Analyse der Nichtregierungsorganisation urgewald hervor. „Öl- und Gasfirmen und besonders die Oil Majors zeigen keine glaubwürdige Transformation“, sagt urgewald-Sprecherin Stefanie Jellestad.
  • Zwar gelobten alle Mineralölfirmen, deutlich mehr in Wind, Solar und Bioenergie zu investieren. Ein Großteil ihres Kapitals stecken sie aber heute weiterhin in das Geschäft mit fossilen Energien.
  • Auch die Investoren an der Börse haben den Glauben an das schnelle Ende des Ölzeitalters verloren und investieren heftiger denn je in die sechs großen Konzerne des fossilen Imperiums – Saudi Aramco, Shell, BP, ExxonMobil, Chevron, Total Energies. Die Börsenkapitalisierung von Saudi Aramco übertrifft den Wert aller DAX-Konzerne deutlich.

Die Demut der Shell-Manager nach dem Urteil ist längst wieder der alten Selbstgewissheit gewichen. Der CEO des britischen Öl- und Gaskonzerns machte vor ein paar Tagen klar:

Die ganze Branche profitierte von der großen Nachfrage nach Öl und Gas und den hohen Energiepreisen. Das Stichwort der Dekarbonisierung der Volkswirtschaft kursiert in der Sphäre der Politik und hat die Betreiber und Profiteure des fossilen Zeitalters erkennbar nicht erreicht.

Shell hat seinen Gewinn im vergangenen Jahr auf 40 Milliarden US-Dollar im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt – nach Angaben des Konzerns der höchste jemals verzeichnete Gewinn.

Der größte US-Ölkonzern Exxon Mobil strich 2022 einen Nettogewinn von knapp 56 Milliarden Dollar ein – rund 140 Prozent mehr als im Vorjahr und das höchste Ergebnis in der mehr als 140-jährigen Geschichte des Unternehmens.

Unverzüglich erlahmt der Ehrgeiz zum Ausstieg aus dem alten Geschäftsmodell:

Ursprünglich wollte Shell seine Ölproduktion bis 2030 um ein bis zwei Prozent senken. Jetzt wurde beim Kapitalmarkttag den Investoren verkündet, dass Shell die Ölproduktion stabil halten und die Gasproduktion ankurbeln wolle. Zwischen 2023 und 2025 will der Öl-Riese 40 Milliarden US-Dollar in die Öl- und Gasproduktion investieren.

BP verkündete, sein Ziel für die Reduzierung der Öl- und Gasproduktion erheblich zu senken: von 40 Prozent auf nur noch 25 Prozent bis 2030. CEO Looney:

Die Ölkonzerne sind zwar heute auch Investoren bei erneuerbaren Energien, aber das fossile Geschäft ist noch immer gigantisch im Vergleich dazu. Gemessen an ihren Investitionsmöglichkeiten sind die grünen Bemühungen nicht mehr als ein Feigenblatt.

Den Aktienkursen hat die Strategie der Öl- und Gaskonzerne gut getan. Seit Januar 2022 haben Exxon Mobil (+78 Prozent), Chevron (+37 Prozent), Shell (+45 Prozent) oder Total (+27 Prozent) große Kurssprünge hingelegt.

Die Realität ist: Der fossile Markt bleibt attraktiver. Bei Öl und Gas sind die Ölmultis Marktführer, bei erneuerbaren Energien nicht. Und: Der Markt für erneuerbare Energien ist noch klein im Vergleich zum klassischen Markt für Öl und Gas. Die weltweiten Klimakonferenzen haben die Marktdynamik der fossilen Konzerne beeinflusst, aber nicht grundlegend verändert.

Fazit: Der Fortschritt ist in den Politikerreden ein Jaguar und in der Wirklichkeit eine Schnecke. Wenn man den Status quo in nur einer Grafik festhalten wollte, dann wäre es wohl diese:

 

 

Angeblicher Kulturfunktionär der AFD bezichtigt den ‚Stern‘ der Geschichtsvergessenheit

Sehr geehrter Herr Dr. Thomas Hartung,

ausgerechnet die AFD bezichtigt ein seriöses Presseorgan der Geschichtsvergessenheit. Ihrem akademischen Werdegang entnehme ich, dass Sie zum logischen Denken fähig sind. Umso mehr bedaure ich, dass Sie mit der AFD als kulturpolitischer Sprecher diese Schlüsse gezogen haben. Wie wäre es, wenn Sie einmal vor Ihrer eigenen Tür kehren würden? Ich bin parteiunabhängig und kritisiere bei Facebook mit über 96.000 Follower viele Widersprüche, die sich aus der bundesrepublikanischen Politik ergeben haben. Insbesondere, dass mittlerweile das Wunschdenken zum Prinzip der Gesetzgebung geworden ist. Auch das ist nur möglich wegen so mancher populistischer Methoden der Parteien. Die AFD aber ist mit ihrer Ansprache der Wähler darin der große Meister. Sie sprechen die niedrigsten Instinkte der Menschen an, nutzen übrigens auch meine kritischen Thesen, um unsere Demokratie zu diffamieren. Als Demokrat würde ich das sogar noch akzeptieren, wenn sie nicht in den eigenen Reihen ein faschistisches Gedankengut propagierten, welches unerträglich ist.

Damit Sie sehen, dass ich sie ernst nehme, schildere ich Ihnen einen Vorgang im zweiten Weltkrieg, den ich erleben musste und überlebte, einen Krieg, den die Hitler-Faschisten angezettelt hatten mit ersten verbrecherischen Bombenangriffen auf die Bevölkerung Englands. Dass Großbritannien entsprechend reagierte, musste ich erleben, weil der 29. Juni 1943 ein Datum ist, welches mit einem schrecklichen Bombenangriff auf die Kölner Innenstadt endete, was ich nie vergessen werde. Von 60 Menschen entgingen wir mit meiner Familie zu 5 Personen dem Tod durch Phosphor- bzw. Napalm-Dämpfe. Mein Vater war so klug, dass er das nicht England angelastet hat, sondern dem faschistischem Hitler-Regime, welches sich so extrem an der Menschheit versündigte, durchaus im Verein mit dem stalinistischen Russland. Ich begreife nicht, dass es heute in Deutschland noch Menschen gibt, die das leugnen und sogar zu ihrer politischen Überzeugung machen.

Die AFD fördert diese Geschichtsvergessenen, ja, sie nutzt sie sogar aus, um Wähler zu gewinnen. Leider werden alle die Parteimitglieder auf die Seite geschoben, die vor dieser Ideologie warnen. Ich erinnere nur an den enormen Einfluss, den der offensichtliche Faschist Höcker in der AFD gewonnen hat.

Sie sind ein Mensch der Kultur, wenn Sie dann die deutsche Presse als geschichtsvergessen deklarieren, sollten Sie sich schämen.

Bitte löschen Sie mich aus Ihrem Mail-Verzeichnis, ich erwarte auch keine Antwort. Damit wir uns recht verstehen, Gott sei Dank besitzen nicht alle Wähler der AFD dieses zum Extremismus führende Gedankengut, es sind leider unbedarfte Bürger, die sich genauso über bestimmte nicht zum Ziel führende Klima rettenden Maßnahmen der Politik ärgern wie ich. Der Vernunft eine Chance, das ist meine Antwort.

Jean Pütz

Dr. Rainer Balzer MdL: Stern liefert geschichtsvergessene Manipulation
Der kulturpolitische AfD-Fraktionssprecher Dr. Rainer Balzer MdL hat dem Magazin Stern geschichtsvergessene Manipulation vorgeworfen. „Offenbar hat das Blatt sein Kujau-Trauma immer noch nicht verarbeitet und sucht weiter nach Nazis, anders ist allein der Titel mit Alice Weidel nicht zu erklären. Den Hamburger Tintenstrolchen ins Stammbuch: Gebrochene Schriften wie Schwabacher oder Fraktur spielten zwischen dem ausgehenden 15. und dem 20. Jahrhundert eine herausragende Rolle. Sie waren schlicht die meist verwendeten Druckschriften: Das ‚Kommunistische Manifest‘ wurde ebenso in Fraktur gedruckt wie die Bibel. Hitler allerdings empfand gebrochene Schriften als zu romantisch, zu rückwärtsgewandt, verbot sie am 3. Januar 1941 mit Max Amann, dem Präsidenten der Reichsschrifttumskammer, und beschloss, die Antiqua als ‚Normal-Schrift‘ im Reich durchzusetzen. Von der Verwendung einer gebrochenen Schrift also auf eine politische Affinität zu schließen zeugt einzig und allein von fehlender Bildung.“

Hinzu kommt die plumpe Manipulation, das Interview unserer Ex-Landesvorsitzenden durch einen Essay des skandalumwitterten jüdischen Publizisten Michel Friedman zu kontern, der wegen des Aufstiegs unserer Partei das Land verlassen will, moniert Balzer. „Weder das Interview noch unsere Programme zeigen in irgendeiner Weise ‚Hass‘. Im Gegenteil: wir sind inzwischen die einzigen Realisten in einem Sumpf aus linken Ideologen, die gegen die Bürger regieren. Wenn ein Jude wegen der AfD das Land verlassen will, ist das ein nicht hinnehmbarer Skandal, so der Duktus. Da erinnere ich gern an Karl Lagerfelds Worte: ‚Wir können nicht Millionen Juden töten und Millionen ihrer schlimmsten Feinde ins Land holen‘. Wenn Regierungskritik inzwischen ‚Hass‘ ist, zeugt das schlicht von der Angst der selbsternannten Demokraten, ihre diktatorischen Umtriebe entlarvt zu sehen. Der Stern bedient sich exakt derselben perfiden Methodik, mit der nationalsozialistische Hetzblätter in den 30er Jahren jüdische Mitbürger und missliebige Politiker vernichtet haben. Das ist ein Armutszeugnis und ein neuer Tiefpunkt der Medienkultur.“

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Thomas Hartung

Pressesprecher

Leiter der Pressestelle der AfD-Fraktion im

Landtag von Baden-Württemberg

Der nachhaltige Weg in eine klimapositive Zukunft

Die Firma Obrist identifiziert in aMethanol® den neuen, globalen Energieträger für die Menschheit. Durch ein innovatives Direct-Air-Capture-Verfahren wird reines CO2 der Atmosphäre entnommen und mit grünem Wasserstoff zu Methanol synthetisiert. Ein Teil des CO2 wird über ein Zwischenprodukt in Sauerstoff und reinen Kohlenstoff gespalten. Somit kann mit Strom aus Photovoltaik-Anlagen im Sonnengürtel der Erde der erste klima-positive[1] Energieträger der Welt dargestellt werden.

Der patentierte Prozess kann bereits heute wettbewerbsfähig sein und mit State of the Art-Techniken und -Teilprozessen beliebig in Form von Großanlagen skaliert werden. Aufgrund der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von Methanol als Basis-Chemikalie sind von der Stromerzeugung über die Schifffahrt bis hin zum Automotive-Sektor sämtliche Anwendungen umsetzbar. Erste Branchen starten bereits eine umfängliche Transition des verwendeten Energieträgers hin zu Methanol, der bezüglich Infrastruktur/Transport und Energiedichte große Vorteile bspw. gegenüber Wasserstoff aufweist.

In Form einer ersten aFuel® Großanlage beispielsweise in Nordafrika (Ägypten, Tunesien etc.) ließen sich mit der Unterstützung Österreichs und mit lokal vorhandenen Quellen für grünen Wasserstoff und erneuerbare Energien Synergie-Effekte nutzen und sowohl klimapositives Methanol als auch reiner Kohlenstoff rentabel vermarkten.

„Klimapositiv sind alle Aktivitäten, die dazu führen, den Anteil der Treibhausgase langfristig wieder auf das alte [, vorindustrielle] Niveau zu bringen“ (Kluthe Magazin, 2023)

Fortsetzung siehe:
Handbuch Bundeskanzleramt

Muss Deutschland wegen der Klimarettung auf alles verzichten ?

Muss Deutschland wegen der Klimarettung auf alles verzichten, auf seinen Wohlstand, seinen inneren Frieden, seine wirtschaftliche Weltgeltung und seine bisher florierende Industrie??

Zunächst der in meiner Moderation versprochene Link zur katastrophalen Ökobilanz des Fracking-Erdgases, das bei uns als Liquid Gas als Retter unserer Wirtschaft gefeiert wird – keine Spur von sonstigem Political Correctness.

Eine geniale Erfindung hat es möglich gemacht, dass wir auf längere Sicht unseren Lebensstandard bewahren können, ohne unseren bisherigen Wohlstand aufzugeben. Wirtschaftswachstum ohne Reue ist möglich, weil ohne CO2 zu verteufeln, denn die fossilen Energieträger werden überflüssig. Motto: nicht um jeden Preis dekarbonisieren, sondern defossilisieren, das muss die Welt so schnell wie möglich realisieren, ohne zu viel Brimborium und Hightech.

Wasserstoff als Gas ist zwar unentbehrlich, aber die milliardenschweren Investitionen in die dafür notwendige Infrastruktur, um H2 zu verteilen und anzuwenden, können möglicherweise die Industrieländer aber auf keinen Fall die Länder der Dritten Welt leisten. Doch auf diese Länder kommt es an, wenn die Klimarettung gelingen soll. Sie haben sogar einen großen Vorteil, denn sie verfügen im Sonnengürtel über regelmäßige Sonneneinstrahlung in Hülle und Fülle. Die Photovoltaik, die sogar in der menschenleeren Wüste möglich wird, ist etwa doppelt so effektiv wie z. B. in Deutschland. Bisher haben Fachleute das bezweifelt und das ‚Projekt Desertec‘ eingestampft, auch weil der elektrische Strom seine Grenzen hat und es deshalb aus wirtschaftlichen und politischen Gründen unmöglich sei, die gewonnene elektrische Energie nach Europa zu transportieren.

Jetzt aber bestehen andere Möglichkeiten, dort Wasserstoff zu produzieren, und als Flüssigkeit in Form von grünem Methanol fast ohne Verlust zu speichern. So lässt sich die regenerative Energie in alle Ecken der Welt bequem transportieren. Alle Transportmittel aus der fossilen Welt können verwendet werden. Methanol kann alle ersetzen, sei es Erdöl, Stein- oder Braunkohle und sogar Erdgas. Das macht nicht nur unseren Verkehr auf der Erde, in der Luft und auf dem Wasser CO2-neutral, sogar mit Verbrennungsmotor oder Düsenantrieb, sondern ist unmittelbar für die Beheizung und Kühlung unserer Gebäude, so wie der dafür notwendigen Kraftwerke geeignet, überall dort, wo bisher Erdgas, Kohle oder Erdöl verwendet wurde. Methanol ermöglicht eine mittelfristige Klima-Rettung ohne die bisherigen Verbote und Verzichte.

Davon profitieren aber nicht nur die Industrieländer, sondern auch die Länder der sogenannten Dritten Welt. Effektive Frieden stiftende Entwicklungshilfe auf Augenhöhe wird möglich zu unserem eigenen Nutzen ohne Kolonialismus-Verbrechen.

Öffnen Sie dazu den folgenden Link

Bisher haben alle Fachleute behauptet, die Produktion von Energie in der Wüste entstamme schon allein wegen des Wassermangels der Welt der Fantasie. Aber die oben angesprochene Erfindung reduziert nicht nur das Klima schädliche CO2 in der Atmosphäre, sondern entzieht gleichzeitig auch der Luft das minimale Waser, welches immer zu mindestens 10% relativer Feuchtigkeit vorhanden ist, selbst in langen Trockenperioden.

Eine kleine Technologie Schmiede aus Österreich hat diese Entwicklung möglich gemacht.

Notabene, ich verdiene keinen Cent an der Zusammenarbeit, bin nur begeistert, dass meine ursprünglichen Ideen, auch was das Energie-sparendende serielle Hybrid-E-Auto anbelangt, unabhängig von mir in die Realität umgesetzt wurde. Doch lesen Sie den folgenden Link selbst, er wird Ihnen Hoffnung und Zuversicht spenden:

Folge 303 Der Vernunft eine Chance

Regenerative Energieproduktion in der Wüste, jetzt möglich !

Grünes Methanol als weltweiter Energieträger. Eine geniale Erfindung schafft die Voraussetzungen:

Die OBRIST DAC-Technologie ist das weltweit kostengünstigste Direct Air Capture Verfahren, welches man deshalb zur aktiven und nennenswerten Senkung der CO2 Konzentration in der Atmosphäre verwendet werden kann. Alle benötigten Stoffe sind für die gesamte Menschheit uneingeschränkt zugänglich. Es werden auch keine seltenen Edelmetalle und keine neuartigen Technologien verwendet, die erst großtechnisch entwickelt werden müssten.

Dadurch kann die OBRIST DAC-Technologie schon heute sehr einfach und in jeder beliebigen Größe realisiert werden. Sie stellt damit die „Schlüssel-Technologie“ dar, um bei weltweiter Anwendung die Erderwärmung zu stoppen und ermöglicht den kommenden Generationen die Erderwärmung sogar wieder kräftig zu reduzieren.

Die OBRIST DAC-Technologie ist das einzige DAC-Verfahren, welches der Atmosphäre im
Sonnengürtel der Erde sowohl CO2 als auch definierte Mengen Wasser entziehen kann.
Konzentrierte Natronlauge bindet CO2 eindeutig chemisch und wird über Zwischen-Schritte anschließend 100 % rein entlassen. Die kontinuierlich ablaufenden Prozesse sorgen für eine unübertroffene Wirtschaftlichkeit.

Die verwendeten Produkte müssen im Betrieb nicht ausgetauscht werden, laufen immer im Kreis, können nicht altern und reduzieren somit OPEX auf ein noch nie erreichtes Minimum.
Jeder einzelne Schritt dieser Technologie ist heute schon großtechnisch realisiert jedoch
erstmals derart vorteilhaft kombiniert. Alle verwendeten Produkte haben zudem eine
Lebensmittel-Zulassung und werden seit Langem täglich von uns verwendet. Durch die sinnvolle Integration in eine synthetische Methanol Produktion werden die meisten dort auftretenden Abwärmen für die OBRIST DAC-Technologie kostenlos nutzbar gemacht.

Zusammen mit den minimalen Solarstromkosten im Sonnengürtel ergibt sich eine
unschlagbare Wirtschaftlichkeit, die zu bislang unerreicht niedrigen DAC-Energiekosten von 14€/ t CO2 führt. Das in dieser Anlage gewonnene klimaneutrale Methanol wird der neue Welt–Energieträger um zukünftig Erdöl, Gas und Kohle zu ersetzen.

Die OBRIST DAC-Technologie ist ganz besonders auf den Sonnengürtel der Erde und die dort herrschenden Bedingungen optimiert. Der auf Basis von Natronlauge ausgeführte
Gaswäscher ist hervorragend geeignet als Wärmeübertrager. Er kann auch bei höchsten
Umgebungstemperaturen im Sonnengürtel der Erde Prozess-Abwärme effizient abführen. Gleichzeitig entzieht konzentrierte Natronlauge bei höheren Temperaturen mehr CO2 aus der Luft und wirkt somit insgesamt optimal.
Die OBRIST DAC-Technologie folgt einem neuen Ablauf. Alle Prozessschritte für sich sind
bisher schon auf TRL 9 Niveau großtechnisch umgesetzt. Deshalb gelingt uns ein Sprung auf TRL 9 wesentlich schneller als bei allen weltweiten DAC-Mitbewerbern.

Unterstützen Sie bitte diese Technologie, um sie so rasch wie möglich für uns Menschen
nutzbar zu machen. Hinterlassen wir gemeinsam eine Welt, die uns, unseren Kindern und den Enkeln die Möglichkeit eröffnet unsere historischen Fehler zu korrigieren.

 

Elektromobilität: Ein perfektes und ökologisches E-Auto für jedermann ?

Elektromobilität: Ein perfektes und ökologisches E-Auto für jedermann – nicht teurer als heutige VerbEinrenne-Autos und mit großer Reichweite. Wer hat Interesse daran diese geniale Möglichkeit zu verhindern? Ist es eine quere grüne Ideologie, oder Dummheit oder Geschäftemacherei. Der Leidtragende ist jedenfalls die Umwelt und die Klimarettung. Lesen Sie im Folgenden eine umfangreiche Bestandsaufnahme, es lohnt sich
Die Prototypen liegen vor. Die Politik muss nur aufhören, die bisherigen batterieschweren Elektroautos mit katastrophaler Ökobilanz mit Hunderten von Milliarden Euros zu fördern. Die kurzfristigen Gewinne der Deutschen Automobil-Industrie werden sie auf lange Sicht extrem gefährden. Trotzdem können nur reiche und privilegierte sich diese Autos leisten. Dabei beweisen die existierenden Prototypen, dass die Produktionskosten der alternativen Elektro-Autos nur die Hälfte betragen., so dass diese Energie-sparenden seriellen Hybrid-E-Autos auch für Menschen mit kleinerem Geldbeutel erschwinglich sind, auch ohne teure Ladestationen.
Die Grünen Ideologen haben sich vor allen Dingen von Elon Musk verführen lassen. Nur weil dieses Auto keinen Auspuff benötigt, ist die ganze Welt auf eine enorm Batterie schwere Version reingefallen, welches zumindest für Deutschland und Europa überflüssig ist wie ein Kopf. Lassen Sie mich das einmal kurz erläutern:
Wie gesagt, die mittlerweile 9 Prototypen mit dem seriellen Hybrid-Antrieb hat eine kleine österreichische Technologie Schmiede entwickelt. Die haben sich sogar bisher in der Praxis enorm bewährt, insbesondere durch den geringen Energiebedarf. Es besitzt trotz reinem elektrischen Antrieb über Elektromotoren ein etwa 250 bis 300 kg geringeres Gewicht als das E-Auto Typ Tesla.
Ein kleiner Verbrennungsmotor, dessen Leistung geringer ist als der eines Fiat 500, lädt nur dann, wenn die auf 1/7 verkleinerte Batterie sich ungefähr auf 30% entladen hat. Der große Vorteil: zur Beschleunigung wird nur die Energie aus der Batterie benötigt. Ist die die gewünschte Geschwindigkeit erreicht, senkt er sich der elektrische Energie-Bedarf auf einen solch geringen Wert, dass sogar die Batterie wieder geladen wird. Aber noch entscheidender ist, dass beim Bremsen oder wenn es bergab geht, die Verringerung der kinetischen Energie wieder in die Batterie rekuperiert wird.
Und nun kommt das Sensationelle, die Firma hat nicht nur das serielle Hybrid-Auto – angetrieben mit normalem Benzin – gebaut, sondern auch die Möglichkeit geschaffen, dass dieser Motor auch mit regenerativem Methanol als Treibstoff verwendet werden kann. Dann benötigt das Auto sogar weniger Energie, denn Methanol bringt einen Verbrennungsmotor auf noch höhere Effizienz, z. B höher als beim herkömmlichen Dieselmotor. Außerdem entstehen keine Schadstoffe mehr im Abgas.
Zum Thema regeneratives Methanol: Die Firma Obrist hat mittlerweile zusätzlich eine geniale Möglichkeit eröffnet, wie aus grünem Wasserstoff das flüssige Methanol hergestellt werden kann, und zwar mit Hilfe von Kohlendioxid, welches aus der atmosphärischen Luft gewonnen wird. Gleichzeitig ermöglicht diese Methode auch, das für die Wasserstoff-Produktion benötige Wasser der Luftfeuchtigkeit zu entziehen, sodass selbst in Wüstengegenden Methanol produziert werden kann. Damit erhalt Methanol die Eigenschaft, als universaler regenerativer Energie-Träger für die ganze Welt geeignet zu sein. Auch als Wasserstoff-Speicher, denn es kann mit Hilfe von Katalysatoren ohne Energie-Einsatz wieder in Wasserstoff rückverwandelt werden.
Der Enorme Vorteil: Es erübrigt milliardenschwere Investitionen in die Infrastruktur, um das Wasserstoffgas zu verteilen und anwenden zu können. Alle Transportmittel sind schon aus der fossilen Energiewelt vorhanden. Hören Sie sich deshalb meine Moderation an, die ich ihn abgekürzter Form schon 2020 bei Facebook gepostet hatte. Alles ist heutzutage noch voll aktuell, insbesondere unter dem Aspekt, in Zukunft Energie zu sparen und damit verbunden, den CO2-Ausstoß extrem zu reduzieren. Nicht nur die teure Dekarbonisierung ist notwendig, sondern die Defossilisierung.
Jean Pütz
Hier einige Links die meine These bestätigen:
a) grünes Methanol der Energieträger für die ganze Welt. Methylalkohol speichert Wasserstoffgas in flüssiger Form. Milliarden von Investitionen in die Verteilung vom Wasserstoff nicht nötig.
b) Das Bundes- Forschungsministerium stellt Methanol Auto vor:
c) Widersprüche am laufenden Band!! Wie können das die Grünen mit ihrer Wertevorstellung verbinden: Fracking Gas, eine Katastrophe für die Umwelt und die Klimarettung. Bitte nehmen Sie sich die Zeit und schauen diesen objektiven Fernsehbeitrag der ARD erstes Programm, an, in der Sendung „die Story“ sind die Redakteure über ihren Schatten gesprungen und haben die enormen ökologischen Schäden bei der Gewinnung von Fracking Gas offenbart, das Motto: nur nicht bei uns nach dem ST Florian Prinzip. Viel ökologischer könnten wir ausreichend Erdgas in Deutschland gewinnen. Auch das ist Populismus..
d) Die Automobil-Industrie zahlt die höchsten Gehälter – ein Anzeichen für die Bedeutung dieser Industrie-Sparte. Immerhin beschäftigt sie 850.000 Mitarbeiter, die Zulieferindustrie nicht mitgerechnet
Kopf hoch, wir schaffen das?
Folge 302: der Vernunft eine Chance