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Positive Nachrichten aus der Corona-Forschung

(pte) – Auch nicht-neutralisierende Antikörper können für den Schutz vor COVID-19 wichtig sein, wie Forscher der Universität Lund http://lunduniversity.lu.se herausgefunden haben. „Wenn sich diese These erhärten lässt, könnten wir einen breiteren Schutz erreichen als bisher angenommen, was uns weniger anfällig gegen Mutationen des Coronavirus macht“, sagt Infektionsmediziner und Studienleiter Pontus Nordenfelt.

Coronaviren werden abgekapselt

Nordenfelt und sein Team haben untersucht, wie das Immunsystem das Virus auch mittels Phagozytose, der Fähigkeit, Fremdpartikel aufzunehmen, bei COVID-19-Patienten bekämpft. Phagozytose ist eine Art Reinigungsmechanismus, bei dem die Akteure des Immunsystems potenzielle Bedrohungen wie Bakterien oder Viren ins Visier nehmen und sie umhüllen, sodass sie keinen Schaden mehr anrichten können. Das gelingt dem Immunsystem besonders gut, wenn der Schadstoff, in diesem Fall das Coronavirus, durch einen Antikörper markiert wird.

„Wir haben beobachtet, dass viele der Antikörper, die sich als Reaktion auf COVID-19 entwickeln, opsonisierend sind, das heißt, sie signalisieren dem Immunsystem, sich das Unheil bringende Virus zu schnappen. Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass diese nicht-neutralisierenden Antikörper, solange sie opsonisieren können, auch in der Lage sind, eine wirksame Reaktion auf das Virus zu liefern“, betont Nordenfelt. Unterstützt werden die Ergebnisse durch Experimente an Mäusen, bei denen die nicht neutralisierenden Antikörper die Tiere vor einer COVID-19-Infektion schützten.

Zu viel hilft weniger oder gar nicht

Überraschenderweise wird die maximale Opsonisierung bereits bei relativ niedrigen Antikörperspiegeln erreicht. Wenn dieser erhöht wurde, verringerte sich der positive Effekt. „Grundsätzlich gilt: Wenn man eine zu hohe Dosis gibt, bekommt man nicht die schützende Wirkung“, sagt Nordenfelts Kollege Wael Bahnan, ebenfalls Infektionsmediziner in Lund. „Es sieht so aus, als passiere irgendetwas mit dem Spike-Protein, mit dem sich das Corona-Virus an Körperzellen andockt, um sie zu infizieren“, meint Bahnan. Das führe dazu, dass das Immunsystem das Virus durch Phagozytose neutralisiert.

Corona: Masken effektiv

(pte) – Flüge bieten optimale Bedingungen zur Verbreitung von SARS-CoV-2, wie Forscher der Shanghai Jiao Tong University http://en.sjtu.edu.cn zeigen. Sie haben die Übertragung des Virus auf einem Flug von London nach Hanoi und einem weiteren Flug von Singapur nach Hangzhou simuliert. Im Zentrum stand die Analyse der Verteilung von Tröpfchen in verschiedenen Größen, wie sie durch Husten, Sprechen und beim Atmen einer infizierten Person in einer Flugzeugkabine entstehen. Ergebnis: Das in diesen Tröpfchen enthaltene SARS-CoV-2-Virus würde von anderen Passagieren eingeatmet.

Masken verringern Infektionsrisiko

Um eine Infektion festzustellen, haben die Wissenschaftler die Zahl der viralen Kopien, die von jedem Passagier eingeatmet wurde, gezählt. Das Verfahren sagte auf dem ersten Flug 84 Prozent der infizierten bzw. nicht infizierten Fälle richtig voraus. Die Forscher fanden auch heraus, dass das Tragen von Masken und die Verringerung der Gesprächshäufigkeit zwischen den Passagieren dabei helfen könnte, auf dem zweiten Flug das Risiko eines Kontaktes mit dem Virus zu verringern.

Laut dem korrespondierenden Autor Dayi Lai sind die Forscher sehr zufrieden, dass ihr durch Versuchsdaten bestätigtes Modell die Übertragung von COVID-19 in Flugzeugkabinen mit einer derart hohen Genauigkeit vorhersagen kann. „Es ist aber auch wichtig zu wissen, dass das Tragen von Masken eine beträchtliche Auswirkung auf die Verringerung der Übertragung des Virus hat“, unterstreicht Lai abschließend. Die Forschungsergebnisse wurden in „Indoor Air“ veröffentlicht.

Chinesischer Tot-Impfstoff Sinovac unwirksam gegen Omikron-Corona-Mutation

(pte) – Der in China hergestellte Corona-Totimpfstoff Sinovac, der die Übertragungsraten von COVID-19 reduzieren soll und bereits in 48 Ländern zum Einsatz kommt, hilft laut einer Studie der Yale University http://yale.edu allein jedoch nicht gegen die zirkulierende Omikron-Variante. Eine Analyse des Blutserums von 101 Personen aus der Dominikanischen Republik hat ergeben, dass die Infektion mit Omikron zu keiner Bildung von neutralisierenden Antikörpern führt. Die Betroffenen hatten zwei Impfungen mit Sinovac erhalten. Die Werte der Antikörper stiegen nur bei jenen an, die auch eine Booster-Impfung mit dem mRNA-Impfstoff von Pfizer-BioNTech bekommen hatten.

Sinovac hält nicht mit

Als die Forscher die Proben mit in Yale gelagerten Proben von Blutserum verglichen, zeigte sich, dass sogar jene Personen, die zwei Sinovac-Impfungen und einen Booster erhalten hatten, nur über Antikörperwerte verfügten, die in etwa jenen von Menschen entsprachen, die erst zwei Mal mit mRNA-Impfstoffen geimpft waren. Andere Studien haben bereits darauf hingewiesen, dass zwei Impfungen mit mRNA-Impfstoffen ohne Booster nur einen eingeschränkten Schutz gegen Omikron bieten. Es konnte auch nachgewiesen werden, dass Personen, die mit früheren Stämmen von SARS-Cov-2 infiziert worden waren, nur über wenig Schutz gegen Omikron verfügten.

Diese Studienergebnisse werden die weltweiten Anstrengungen zur Bekämpfung von Omikron schwieriger machen, befürchten die Yale-Wissenschaftler. Ein zusätzliche Booster-Impfung, möglicherweise auch zwei, werden laut der Seniorautorin Akiko Iwasaki in Regionen notwendig sein, wo vorwiegend Sinovac eingesetzt worden ist. „Booster sind hier eindeutig notwendig, da wir wissen, dass auch zwei Impfungen mit einem mRNA-Impfstoff keinen ausreichenden Schutz vor einer Infektion mit Omikron bieten.“

Eindämmung wichtig

Die Bekämpfung von Omikron erweist sich als besonders schwierig, da es über 36 Mutationen auf Spike-Proteine an der Oberfläche verfügt, die das Virus nutzt, um in Zellen einzudringen. Bestehende mRNA-Impfstoffe sind darauf ausgerichtet, wenn Spike-Proteine erkannt werden, eine Antikörperreaktion auszulösen. Iwasaki betont jedoch auch, dass das Immunsystem über andere Möglichkeiten zur Bekämpfung von COVID-19 verfügt. Dazu gehören T-Zellen, die infizierte Zellen angreifen und abtöten können. Sie verhindern damit eine schwere Erkrankung. „Wir brauchen aber Antikörper, um eine Infektion zu verhindern und die Verbreitung des Virus zu verlangsamen.“ Die Forschungsergebnisse wurden in „Nature Medicine“ veröffentlicht.

Die Preisexplosion von Kobalt, Lithium, Nickel und Kupfer erschwert die Klimawende

(pte) – Steigende Preise benötigter Metalle wie Kupfer, Lithium, Nickel und Kobalt könnten die Transformation des Energiesektors und den damit verbundenen Ausbau bremsen. Zu dem Ergebnis kommt eine Szenarioanalyse am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) http://diw.de . In einem Szenario der Internationalen Energieagentur (IEA) haben die Experten berechnet, wie sich die Preise dieser Metalle entwickeln könnten. Das Szenario basiert auf einem hohen Einsatz erneuerbarer Energien und Emissionsneutralität bis 2050.

Preishöchststand 2030

„Wenn wir davon ausgehen, dass die Nachfrage weiter stark zunimmt, dürften die Preise für Kupfer, Lithium, Nickel und Kobalt um das Jahr 2030 herum auf einen Höchststand steigen und dort auch über Jahre verharren. Damit würden sie ein Hindernis für die Energiewende darstellen“, so DIW-Berlin-Ökonom Lukas Boer. Annahmen der IEA zufolge dürfte sich der jährliche Kupferverbrauch in den kommenden 20 Jahren verdoppeln, der von Nickel mehr als verdreifachen und der von Kobalt versechsfachen. Bei Lithium ist die Steigerungsrate am höchsten: 2040 wird die Nachfrage voraussichtlich mehr als 20 Mal so hoch sein wie heute. Damit dürfte die Nachfrage bedeutend schneller wachsen als die anderer für die Energiewende notwendiger Metalle.

Das Angebot reagiert aber kurzfristig nur begrenzt auf Preisanreize, wie Boers Berechnungen auf Basis historischer Erfahrungen zeigen. Der Grund für das zunächst sehr unelastische, aber dann immer stärker steigende Angebot dürfte in der Art der Gewinnung der Ressourcen liegen: Kupfer, Nickel und Kobalt werden in Minen abgebaut – es kann bis zu zwei Jahrzehnte dauern, bis neue Bergwerke erschlossen werden. Bei Lithium können die Kapazitäten je nach Art der Förderung etwas schneller gesteigert werden, aber auch hier muss für eine gewisse Vorlaufzeit eingeplant werden. Die Preise steigen: Kupferpreise könnten dem Szenario zufolge 2030 im Vergleich zu 2020 um fast 70 Prozent zulegen, Lithiumpreise um knapp 180 Prozent.

Ausbau könnte teuer werden

„Wenn diese Entwicklung tatsächlich eintritt, würden die untersuchten Metalle künftig maßgeblich Inflation, Handel und die globale Wirtschaftsleistung beeinflussen. In dem Szenario könnte die Energiewende im Zeitraum von 2021 bis 2040 zu einem vierfachen Anstieg des Produktionswertes der vier Metalle führen und damit den Ausbau der erneuerbaren Energien verteuern“, sagt Boer, sieht in seiner Berechnung aber auch Unsicherheiten: Unvorhergesehene technologische Fortschritte könnten potenzielle Preisanstiege dämpfen und die Kosten der Energiewende verringern. Dasselbe gelte, wenn sich alternative Materialien zu den betrachteten Rohstoffen als tauglich erweisen würden, erneuerbare Energie zu erzeugen und zu speichern.

Bewiesen: Populistisch regierte Länder haben viel mehr Coronatote

(pte) – Populistische Regierungen schneiden bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie und ihrer Folgen schlechter ab als nicht populistische Regierungen. Dies betrifft etwa Länder wie Großbritannien, Ungarn oder Indien, wie ein Forschungspapier unter Mitwirkung des Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel) http://ifw-kiel.de zeigt.

Große Klappe, viele Tote

Den Experten nach ist die Übersterblichkeit, also die Zahl an Todesfällen oberhalb der auch ohne die Pandemie erwartbaren Todesfälle, in populistisch regierten Ländern mit knapp 18 Prozent im Schnitt mehr als doppelt so hoch wie in nicht-populistisch regierten Ländern (acht Prozent). Elf Regierungen haben die Autoren als populistisch eingestuft, darunter jene in Polen, der Slowakei, Tschechien, Ungarn, Großbritannien, Brasilien und Indien.

„Die Zahlen sind eindeutig – Populisten sind in der Corona-Pandemie die klar schlechteren Krisenmanager und für viele vermeidbare Tote in den von ihnen regierten Ländern verantwortlich“, sagt IfW-Kiel-Forscher Michael Bayerlein. Er und ein internationales Team haben das Krisenmanagement während der Corona-Pandemie im Jahr 2020 von 42 Ländern ausgewertet, die Mitglied der OECD sind oder zu den BRICS-Staaten gehören.

„Populisten leisten schlechte Arbeit“

„Unsere Studie belegt erstmals, dass Populisten bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie schlechte Arbeit leisten, was sich auch direkt in den Todeszahlen niederschlägt. Die hohe Übersterblichkeit wird getrieben durch eine zu hohe Mobilität, die wiederum wird hervorgerufen durch fehlende Beschränkungen und eine Anti-Corona-Propaganda“, so Bayerlein.

Robert Habeck, der moderne  Don Quijote in seinem Kampf mit und gegen die Windmühlen

Robert Habeck, der moderne  Don Quijote in seinem Kampf mit und gegen die Windmühlen

Liebe Freunde,

ich bin bekannt als engagierter Klimaschützer. Das heißt, ich akzeptiere die gesetzten Ziele, bin aber großer Kritiker der Maßnahmen, die bisher ergriffen worden sind. Die Politik spricht derzeit nur von Zielen und kneift, wenn es darum geht, den Weg dahin zu beschreiben. Teilweise verliert sie sich in Wolkenkuckucksheimen. Ein Beispiel dafür ist, dass für Fachleute keine akzeptablen Pläne vorhanden sind, den Deutschen Energiebedarf auf regenerative Quellen umzustellen. Ganz konkret und aktuell: Wie soll der steigende Bedarf an elektrischer Energie befriedigt werden, wenn  die wenigen noch existierenden Atomkraftwerke vom Netz gehen – parallel zur berechtigten Aufgabe vieler Kohlekraftwerke. Das erinnert mich an die 1960er Jahre, als die spöttische Volksberuhigung grassierte: ‘Wir benötigen keine Kraftwerke, bei uns kommt der Strom aus der Steckdose‘.

Das Problem möchte ich hier nicht vertiefen, dazu habe ich aber meinen 85.000 Followern bei Facebook einen Beitrag geliefert, der auf eine außergewöhnliche Akzeptanz gestoßen ist, mit einer Reichweite von über 500.000, mehr als was heute mit Fernsehen und Rundfunk erzielt werden kann. Hinzu kommen 490 schriftliche Kommentare der Bürger, die der Hoffnung Vorschub geben, dass die Schwarmintelligenz der Deutschen nicht ganz am Boden liegt.

Zunächst mein geschriebener Vortext. Wenn Ihr danach noch Lust habt, findet Ihr den Link zu meinem Video. Darin enthalten sind auch die Tausenden von Reaktionen der Follower.

Euer Jean Pütz

Robert Habeck, und sein vergeblicher Kampf gegen die Windmühlen, frei nach Don Quijote, der Held, der von ganz Spanien verehrt wird. Sein berühmter Dichter Cervantes löst das Problem mit Humor, der geht Harbeck und den Grünen aber völlig ab, die meinen es bierernst.

Die deutsche Politik hat sich in einer Fiktion verrannt, leider auch die neue Ampel-Koalition unter  Olaf Scholz. Aus populistischen Gründen wurden die unrealistischen Wunschvorstellungen der Grünen kritiklos übernommen. Tragisch ist, dass der Politik diese Wolkenkuckucksheime durch die Naturgesetze langfristig einen Strich durch die Rechnung gemacht werden.

Wie konnte es soweit kommen? Es scheint, dass die Schwarmintelligenz der Deutschen in Sachen ‘technologisches Wissen‘ nicht ausreicht, um auf demokratischem Weg den Regierenden einen Riegel vorzuschieben. Die Ziele der Klimarettung sind lobenswert, doch sobald es um die Realisierung geht, schweigt des Sängers Höflichkeit. Der Teufel steckt im Detail, die Nebenwirkungen und Risiken bestimmter Klimagesetze und Vorhaben wurden nicht erkannt oder bewusst verschwiegen.

Verhängnisvoll ist dabei, dass sich die Regierung mit Beratern umgibt, die ihrer Aufgabe nicht gerecht werden: ‚wes‘ Brot‘ ich ess‘, des Lied ich sing‘, denn viele dieser Fachleute stammen aus Universitäten und Forschungseinrichtungen, die in ihren Drittmitteln von Subventionen, Zuwendungen und Forschungsaufträgen der politischen Instanzen abhängig sind. So hat sich klammheimlich auf Kosten der Glaubwürdigkeit der Wissenschaft political correctness breit gemacht. Hinzu kommt, dass auch die Abgeordneten des Bundes und der Länder nicht mehr das Volk repräsentativ vertreten können, Techniker und Ingenieure spielen nur eine untergeordnete Rolle, dafür sind aber Schöngeister, Bürokratiespezialisten und Juristen in der Mehrzahl vertreten, die der Rhetorik mächtig sind, das heißt gut reden und argumentieren können, auf Fachkenntnis kommt es weniger an.

Dann gibt es noch ein fast unüberwindliches Problem: Naturwissenschaftler müssen, um Beweise zu liefern, rechnen und in Statistiken kramen können, damit wird es kompliziert und umfangreich.

Und welcher Abgeordnete hat schon die Zeit und macht sich die Mühe, sich fundamental damit zu beschäftigen? Meistens wachsen diese Expertisen zu einem unüberschaubaren Buch an. Noch schwieriger ist es, dies dem Bürger plausibel zu machen. So haben Populisten leichtes Spiel, auf Vorurteile und Nichtwissen zurück zu greifen und Ziele zu setzen, die nur plausibel erscheinen, aber nicht erreichbar sind. Beispiel: Mit regenerativem Strom könne man angeblich den deutschen Energiebedarf decken, die am meisten CO2-erzeugende Wärme-Energie wird dabei völlig vergessen, so etwas nennt man Primär-Energiebedarf – oder, wenn ein Auto keinen Auspuff hat, sei es umweltfreundlich – oder, aus Deutschland heraus könne das Klima der Welt gerettet werden. Das alles führt zu katastrophalen Fehleinschätzungen, die Deutschland in Zukunft aus dem Kreis der erfolgreichen Industrienationen hinauskatapultieren.
Zum Resignieren ist allerdings auch kein Anlass, wenn wir die regenerative Energie nicht nur in Deutschland suchen, sondern über den eigenen Tellerrand hinweg dezentral die Länder einbeziehen, die mehr von der Sonnen-Energie profitieren oder darunter leiden wie wir, rund um den 52. Breitengrad. In diesen Tropen und Subtropen liegen vorwiegend die Entwicklungsländer. Sie eignen sich besonders zur Gewinnung von regenerativen Energien.

Dazu habe ich, Jean Pütz, ein umfangreiches Konzept entwickelt, welches den Ruf ‚Klimarettung‘ verdient. Stichwort: Wasserstoff und daraus produziertes Methanol, das sämtliche Energieträger ersetzen kann auf Basis von vorhandener Infrastruktur für Transport und Verteilung dieses flüssigen Methyl-Alkohols. Die Billiarden-schweren Investitionskosten fallen weg. Aber welche politische Instanz macht sich schon die Mühe, einem kleinen Querkopf wie mir, auch nur Aufmerksamkeit zu schenken – trotzdem entwickelt sich immer mehr vernunftbetonter Widerstand unter Ingenieuren und Chemikern – ein Hoffnungszeichen.

Die Explosion der Nebenkosten hätte verhindert werden können!

Seit Jahren fördern und sparen die Bundesregierungen am falschen Ende. Jetzt läuft sogar die verhältnismäßig geringe Förderung zur Verbesserung der Energieeffizienz in Gebäuden aus. Dabei hätte gerade diese Maßnahme erheblich zu einer geringeren CO2-Belastung aus Deutschland heraus beitragen können.
Während seit über 50 Jahren feststeht, dass in den Gebäuden am meisten Energie zum Heizen und Kühlen benötigt und ein großer Teil davon verschwendet wird, nimmt die Politik das hin. Statt dessen hat die grün-gefärbte Umweltpolitik den Verkehr ins Visier genommen. Der CO2-Ausstoß aller unserer privaten Autos macht nur 6 – 8 % vom deutschen Kohlendioxid-Aufkommen aus. Dem gegenüber entweicht in allen Gebäuden so viel nicht genutzte Wärme, die 40% dieses klimaschädlichen Gases in die Atmosphäre freisetzt. Man beachte: 8% gegen 40%! Mit strengeren Gebäudeenergiegesetzen und Förderung technischer Maßnahmen hätte das verhindert werden können. Doch damals übten die Lobbyisten der Bauwirtschaft so viel Einfluss aus, dass dieses Problem selbst beim Neubau von Gebäuden vernachlässigt wurde und immer noch wird. Angeblich würde das das Bauen unnötig verteuern. Heute ist das ungeliebte Kind in den Brunnen gefallen. Um von diesem Desaster abzulenken, fordert die Politik eine Revolution der Mobilität, und greift vor allen Dingen unsere individuellen Kraftfahrzeuge an, obwohl das nur wenig zur CO2-Reduktion beiträgt. Als Heilbringer wird das Batterie-schwere Auto betrieben, eine völlige Fehleinschätzung.
Wie kam es zu diesem Irrsinn? Tatsächlich ist es nicht einfach, dem Burger plausibel zu machen, dass vor allen Dingen der enorme Wärmebedarf der modernen Gesellschaft für die Klima-Misere verantwortlich zeichnet. Der Anteil der Wärme wird grundsätzlich unterschätzt, man benötigt schon einige naturwissenschaftliche Grundkenntnisse um das zu begreifen.
Ein Beispiel soll das versinnbildlichen:
Um einen Liter Wasser, z. B. für den Tee- oder Kaffee-Aufguss, von 10 Grad aus dem Wasserhahn zum Sieden auf 100 Grad zu bringen, werden 90 Kilokalorien benötigt . Mit dieser Energiemenge könnte man – grob gerechnet – drei Personen in einem Aufzug 100 m hoch transportieren, also mehr als 30 Etagen hoch. An diesem Beispiel kann jeder erkennen, wie leicht allein vom Gefühl her, die Wärme am Energieaufwand unterschätzt werden kann.
Das nutzen dann die Schöngeister in der Regierung populistisch aus. Es ist einfacher einem Bürger klarzumachen, dass, wenn ein Auto im Auspuff kein CO2 ausstößt, es umweltfreundlicher wäre, als sich für hocheffiziente Hyperhybrid-Elektro-Autos zu entscheiden, die nur 1,5 Liter Treibstoff auf 100 Kilometer benötigen, der sogar mit grünem Methanol CO2-neutral fährt. Welcher Abgeordnete beschäftigt sich mit solchen Möglichkeiten? Der kann sich sogar damit brüsten, von Naturwissenschaft und Technik keine Ahnung zu haben, und keiner nimmt ihm das übel. Er ist auf Gedeih und Verderben den angeblich so objektiven Sachverständigen und Lobbyisten angewiesen. Wenn unsere repräsentative Demokratie Bestand haben soll, muss sich da etwas ändern, denn nur Technik und Naturwissenschaft kann den Weg aus der Klimakrise ebnen.
Konkreter Ratschlag an unseren Wirtschafts- und Klimaminister Robert Habeck:
Sehr geehrter Herr Habeck, wenn sie klug sind, erneuern sie dringendst diese Förderung zur Verbesserung der Energiebilanz in unseren Gebäuden. Nicht kleckern, sondern klotzen, und nutzen Sie die Hunderte von Milliarden-Förderung, die bisher für nichts und wieder nichts der Automobilindustrie geschenkt wurden, für die zukünftige Verringerung des Energieverlustes in Alt- und Neu-Gebäuden. Dass dabei auch verbesserte Technik helfen kann, habe ich vor 32 Jahren, 1990, in zwei Sendungen im 1. Fernsehprogramm in der renommierten Sendereihe ‚Bilder aus der Wissenschaft‘ gezeigt. Dort habe ich bewiesen, dass es möglich ist, mit existierender Technologie und gezielten Investitionen den Energiebedarf um 95% zu reduzieren. Übrigens, diese Tipps habe ich persönlich verwendet und lebe CO2-neutral in einem Energie-Plus-Haus, aus Überzeugung und ohne Inanspruchnahme von Förderungsmittel. Nur so wird es möglich, die ambitionierten Ziele zur Klimawende bis 2049 konkret zu realisieren.
Jean Pütz
Folge 245: Der Vernunft eine Chance

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„Eulenflügel“ machen Windkraftanlagen leise

(pte) – Das Design der Eulenflügel soll zum Vorbild für die Abrisskante von Flugzeug- und Drohnenturbinen sowie von Windenergieanlagen werden, zumindest wenn es nach Forschern der Xi’an Jiaotong University http://en.xjtu.edu.cn geht. Denn dadurch, so die Fachleute, soll die Lärmbelästigung sinken.

Formänderung beim Flug

„Eulen produzieren aufgrund ihrer einzigartigen Flügelkonfiguration etwa 18 Dezibel weniger Lärm als andere Vögel bei ähnlichen Fluggeschwindigkeiten“, sagt Forschungsleiter Xiaomin Liu. Zum Vergleich: Eine Minderung um drei Dezibel bedeutet eine Halbierung des Lärms. Während des Fluges ändere sich die Form des Flügels ständig. „Deshalb ist die Untersuchung der Flügelkantenkonfiguration während des Eulenfluges von großer Bedeutung.“ Lärm an technischen Flügeln entsteht durch Turbulenzen an deren Hinterkanten. Daher hat auch der Auricher Windgenerator-Hersteller Enercon http://enercon.de an den Hinterkanten der Rotoren Sägezahnstrukturen zur Dämpfung der Turbulenzen angebracht.

Liu glaubt, dass es noch besser geht. Sein Team nutzt Lärmberechnungs- und Analyse-Software, um eine Reihe detaillierter theoretischer Untersuchungen an Tragflächen mit Eigenschaften durchzuführen, die an Eulenflügel erinnern. Die dadurch hervorgerufene Dämpfung der Turbulenzen reduziert tatsächlich den Lärm. Interessanterweise sind asymmetrische Zacken effektiver als ihre symmetrischen Gegenstücke, heißt es.

Tragflächen neu denken

Die Geräuschreduzierung variiert mit unterschiedlichen Betriebsbedingungen. Daher sollten die Tragflächenkonstruktionen, basierend auf der spezifischen Anwendung, weiter bewertet werden. An den Hinterkanten der Flügel von Windturbinen finden sich drehzahlabhängig komplexe Turbulenzen, die eine allgemeinere Lärmreduzierungstechnologie erfordern. Die Untersuchung von Lärmminderungstechniken unter dem Einfluss verschiedener Strömungen würde ihre Schlussfolgerungen universeller machen. Die Forscher glauben, dass ihre Arbeit als wichtiger Leitfaden für das Tragflächen-Design und den Lärmschutz dienen wird.

Möglicherweise müssen die Zacken an den Hinterkanten steuerbar sein, sodass sie sich an die jeweiligen Turbulenzen anpassen lassen, die drehzahlabhängig sind. Erfolge würden nicht zuletzt die Anwohner von Flughäfen und die Nachbarn von Windenergieanlagen freuen. Vielleicht könnten dann auch die teilweise rigiden Abstandsregeln gelockert werden, die den Bau von Mühlen in der Nachbarschaft von Wohngebieten regeln.

Studie weist Inhaltsstoffe von Hanf als Schutz vor Corona-Infektion aus

(pts) – Wissenschaftler der Oregon State University und Oregon Health & Science University konnten in Laborversuchen nachweisen, dass die Cannabinoide CBDa (Cannabidiolsäure) sowie CBGa (Cannabigiolsäure) Corona-Viren abhalten, an menschliche Zellen anzudocken und einzudringen. BioBloom CBD Öle enthalten beide Hanf-Inhaltsstoffe in ihrer natürlichen Form und in vergleichsweise großen Mengen.

Sowohl CBDa als auch CBGa sind Säuren, die sich während des Wachstums der Hanfpflanze entwickeln bzw. aktiv sind. Um sie zu erhalten ist ein spezielles Decarboxylierungsverfahren bei niedrigen Temperaturen notwendig. „Wir bei BioBloom wissen seit Beginn an um die Bedeutung der Cannabinoide CBDa und CBGa. Unsere Produktion zielt ganz bewusst darauf ab, auch diese beiden wertvollen sauren Vorstufen zu erhalten. Unsere Bio CBD Öle enthalten sowohl CBDa als auch CBGa in vergleichsweise relativ großen Mengen“, erklärt BioBloom-Geschäftsführer Christoph Werdenich.

Die am 10. Jänner veröffentlichten Studienergebnisse ergaben, dass im Zuge eines Neutralisations-Tests im Labor CBGa und CBDa das Eindringen von Sars-CoV-2 in menschliche Epithelzellen verhindern können. Die beiden Cannabinoide binden an das Spike-Protein von Sars-CoV-2, jene Proteinverbindung an der Außenhülle des Coronavirus, mit denen das Virus an die Zellen andockt. CBGa und CBDa wirken somit als Hemmstoffe und hindern die Sars-CoV-2 in die Zellen einzudringen, um eine Infektion auszulösen. Die Wissenschaftler gaben zudem an, dass dies sowohl für die Corona-Varianten Alpha B.1.1.7 und Beta B.1.351. zutreffe.

„Jede Erkenntnis zur Verhinderung einer Corona-Infektion ist ein großer und wichtiger Schritt in dieser Pandemie. Studienergebnisse dieser Art sind für uns als Hanfunternehmen sehr erfreulich und zeigen das große Potenzial der Hanfpflanze in medizinischer Hinsicht. Derartige Erkenntnisse bestätigen auch unseren Weg, so viele wertvollen Inhaltsstoffe der Hanfpflanze wie möglich zu erhalten und zu nutzen. Wir blicken gespannt in die Zukunft!“, so Christoph Werdenich zu den Studienergebnissen.

BioBloom zählt zu den größten und erfolgreichsten CBD-Produzenten in der DACH-Region. Basis der Bio CBD Öle und Hanfprodukte sind die gesunden Hanfpflanzen von den eigenen Feldern (ca. 110 Hektar). BioBloom CBD Öle sind 100 Prozent natürliche Hanfextrakte mit dem wertvollen Vollspektrum der Hanfpflanze. Sie sind die einzigen ihrer Art, die zusätzlich zur Austria Bio Garantie (ABG)-Zertifizierung das noch strengere Bio Austria Zertifikat besitzen.

E-Netz-Instabilität steht bevor

Auf Twitter tummeln sich viele nicht ernstzunehmende Personen. Aber mehrmals pro Woche entdecke ich auf Twitter denkende Menschen, die interessante Überlegungen zur wetterabhängigen Energiewende veröffentlichen.

Heute habe ich einen Finanzfachmann gefunden, der als gelernter Energieelektroniker mit 20 000 Volt umgehen kann. Er liest regelmäßig die Jahresberichte der Netzbetreiber und hat auf dieser Basis ein Video erstellt, das sehr schlechte Leistungszahlen bei Dunkelflauten ab 2022 zeigt:

https://www.youtube.com/watch?v=eoaaY2Wcp_A

Hier seine Selbstdarstellung

https://www.outdoor-chiemgau.info/uber-mich

Mit besten Grüßen
Jürgen Schwager (Prof. Dr.-Ing. )