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Mobilfunk im internationalen Konsens?

Britische NRPB fasst weltweiten Wissensstand zusammen

Wien (pts, 24. Jan 2005 09:19) – Innerhalb weniger Tage hat sich die
britische Strahlenschutzbehörde NRPB (National Radiation Protection
Board) neuerlich zum Thema „Mobilfunk und Gesundheit“ geäußert. Nun
wurden insgesamt 26 Berichte von besonders hohem wissenschaftlichem
Wert unter die Lupe genommen, welche Erkenntnisse aus der
In-vitro-Forschung, experimentellen Untersuchungen und aus
epidemiologischen Studien beinhalten. Alle Berichte, die zusammen eine
international aktuelle Wissensbasis umfassen, heben hervor, dass keine
gesundheitlichen Schäden durch Mobilfunk festgestellt wurden.

Isolierte Hinweise auf biologische Effekte, wie beispielsweise die
geringe Wärmezunahme an Gewebeoberflächen beim Telefonieren, können
plausibel erklärt werden und haben keine gesundheitliche Auswirkung, so
die NRPB. Eine Schlussfolgerung aus diesen Effekten auf negative
Gesundheitseinflüsse ist daher unbegründet. Die NRPB hebt hervor, dass
die Sicherheit der Mobilfunktechnologie auch in Zukunft von
wissenschaftlicher Seite regelmäßig überprüft und auch auf Basis von
Langzeitstudien bewertet wird.

In den letzten Jahren wurden zahlreiche ähnliche Untersuchungen zu
möglichen Einflüssen durch elektromagnetische Felder und Mobilfunk
durchgeführt. Nationale und internationale Institutionen wie die
Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Schwedische
Strahlenschutzbehörde (SSI) und der Niederländische Gesundheitsrat
(HCN) haben seit der Veröffentlichung des Stewart Reports 2000
umfassende Berichte zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Mobilfunk
erstellt.

Das Dokument kann auf folgender Seite heruntergeladen werden:
http://www.nrpb.org/publications/w_series_reports/2005/nrpb_w65.pdf

Forum Mobilkommunikation
Das Forum Mobilkommunikation (FMK) ist die Brancheninitiative aller
österreichischen Mobilfunkbetreiber, der Mobilfunkindustrie und des
Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI). Es
beschäftigt sich intensiv mit dem Thema „Mobilfunk und Gesundheit“ und
mit allen Fragen, die mit dem Aufbau der österreichischen
Mobilfunknetze zusammenhängen.

Wien, am 24. Jänner 2005

Brennstoffzelle ersetzt langfristig Batterie

Luftfahrt: Brennstoffzelle ersetzt langfristig Batterie
Hamburg (pts007/16.04.2013/09:00) – In einer ganzen Reihe von Projekten versucht die Technologie- und Innovationsberatung Altran die derzeit insbesondere bei Boeing starke Probleme verursachende Lithium-Ionen-Batterie durch Brennstoffzellen zu ersetzen.

Langfristiges Ziel von Airbus und der Technologie- und Innovationsberatung Altran ist es, ein hybrides Triebwerk für Verkehrsflugzeuge zu entwickeln. "Zwar ist es heute noch unvorstellbar, ein tonnenschweres Flugzeug allein mit Brennstoffzellen zu starten. Denkbar ist allerdings, die Brennstoffzelle in der Luft zuzuschalten und so den Kerosinverbrauch während des Fluges weiter zu reduzieren", sagt Rüdiger Ebeling, der bei Altran an der Integration von Brennstoffzellen in die Luftfahrt forscht. Derzeit hat die Integration noch den Status eines Forschungsprojekts ohne zeitlich festgelegtes Projektfenster. Doch neben der Antriebshilfe könnte die Brennstoffzelle künftig noch eine weitere Funktion in Flugzeugen übernehmen – und hier ist der Projektfortschritt schon bemerkenswert.

Ersetzt die Brennstoffzelle schon bald ein Nottriebwerk?

Künftig soll eine mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzelle auch noch ein Nottriebwerk (die sogenannte "Ram Air Turbine", im Fliegerslang auch "Ratte" genannt) ersetzen. Bei dieser eher unbekannten Sicherheitseinrichtung in Düsenflugzeugen handelt es sich um einen mechanisch ausklappbaren Propeller, der im Falle eines Ausfalls der Triebwerke durch den Flugwind angetrieben Strom für die notwendigsten Systeme erzeugt. Diese RAT sind nicht nur aufwendig zu integrieren, sondern beeinflussen auch das Design des Flugzeugs, da die kleinen Propeller inklusiv Aufhängung und Kabel in den Tragflächen des Flugzeugs angebracht werden müssen. Könnte man auf diese Sicherheitseinrichtung verzichten, hätten die Airlines nicht nur neue Freiräume bei der Gestaltung ihrer jeweils individuell gebauten Flugzeuge, auch die Kosten würden geringer ausfallen. Und genau dieser Ersatz der RAT durch eine kleine und an die Bedingungen der Luftfahrt angepasste Brennstoffzelle wird derzeit intensiv untersucht. Sollte sich das Projekt bewähren, müsste lediglich in großen Abständen der Wasserstofftank ausgetauscht werden, um auch künftig im Notfall auf ein weiteres Sicherheitssystem zurückgreifen zu können.

Brennstoffzellen-Wasser für die Toilettenspülung?

Ein weiterer bedeutender Nebeneffekt, der die neue Technologie in die Luftfahrt treibt: Je mehr Brennstoffzellen künftig traditionell betriebene Turbinen oder Motoren ersetzen können, desto mehr Wasser steht aus den chemischen Reaktionen in der Zelle zur Verfügung. Dieses Wasser kann dann z. B. für die Toilettenspülung genutzt werden. Da das Wasser dann nicht mehr auf den Flughäfen getankt, sondern durch die Brennstoffzelle quasi erst während des Fluges "produziert" wird, reduziert dies wiederum das Gewicht des Fliegers insgesamt und steigert das mögliche Zuladungsgewicht. "Ein Kilogramm eingespartes Gewicht ist den Flugzeugherstellern bis zu 10.000 Dollar wert", sagt Rüdiger Ebeling. "Die Zahlen allein verdeutlichen, wie wertvoll es wäre, auf einige Hundert Liter Wasser verzichten zu können", so der Berater.

Brennstoffzellen-Abluft als innovatives Feuerlöschmittel

Der Einsatz von Brennstoffzellen im Flugzeug hat noch einen weiteren Vorteil: Da jede mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzelle neben Energie auch sauerstoffarme Luft freisetzt, kann auch diese einen sinnvollen Zweck erfüllen und für das Feuerlöschsystem des Flugzeugs verwendet werden. Noch heute wird das seit vielen Jahren – bis auf den Bereich der Flugzeuge – verbotene und gesundheitsschädliche Halon-Gas verwendet, um plötzliches Feuer im Flugzeug im Keim zu ersticken. Die sauerstoffarme Abluft der Brennstoffzelle könnte dabei noch so optimiert werden, dass den Passagieren noch genügend Sauerstoff zum Atmen bleibt, Feuer jedoch kein "Futter" zur weiteren Ausbreitung erhält. Diese Methode des "Feuerlöschens" hat sich in Bibliotheken bereits bewährt und wird nun bereits mit Hochdruck auf den Einsatz in Flugzeugen vorbereitet.

Im Rahmen der Brennstoffzellen-Projekte arbeiten die Entwicklungsingenieure in diesem Jahr beispielsweise auch an innovativen Wasserstoffsensoren. Diese wird man beim künftig geplanten Einsatz von Brennstoffzellen im Flugzeug brauchen, um gefährliche Leckagen im Flugzeug zu detektieren.

Einer der Vorteile von Wasserstoff gegenüber der heute eingesetzten Batterie: "Wenn die Batterie erst einmal angefangen hat zu brennen, ist sie kaum noch zu löschen – brennt hingegen die Brennstoffzelle, muss lediglich der Wasserstoffzufluss unterbrochen werden. "Die Brennstoffzelle ist damit nicht nur effizienter, sondern auch sicherer", sagt Dieter Klemm, bei Altran für die Weiterentwicklung von Brennstoffzellen in der Luftfahrt verantwortlich. Für den kurzfristigen Einsatz im Flieger reicht dies aber noch lange nicht: "Die Brennstoffzelle hat allerdings noch nicht die technische Reife, die sie für den regelmäßigen Einsatz in der weltweiten Luftfahrt benötigt. Dafür sind außerdem die Lebensdauer und damit die Wirtschaftlichkeit entscheidend, die wir derzeit prüfen", so der Altran-Berater. "Wir gehen davon aus, dass die Brennstoffzellen in den genannten Projekten erstmals im A30x zum Einsatz kommen werden, dem Nachfolgemodell des heutigen A320 – dieses wird in den Jahren nach 2025 erwartet."

Altran Teil des internationalen Normungsgremiums SAE

Neben den Brennstoffzellenprojekten erarbeitet Altran derzeit und mittelfristig im internationalen Normungsgremiums ("SAE") gemeinsam mit OEM wie Airbus und Boeing aber auch mit Systemlieferanten wie Liebherr oder Dassault und den Luftfahrtaufsichtsbehörden FAA und EASA eine neue Zertifizierungsgrundlage: Aktuell geht es insbesondere um die Spezifizierung von Krankenbetten und deren Installation in Verkehrsflugzeugen. Auf der Grundlage dieser Schnittstellenfunktion kann Altran spezifizieren, welche Produkte und Dienstleistungen in den kommenden Jahren überhaupt am Luftfahrtsmarkt benötigt werden.

Über Altran
Altran wurde 1982 in Paris gegründet und ist das global führende Beratungsunternehmen für Innovations- und Ingenieurdienstleistungen. Altran begleitet seine Kunden bei der Konzeption und Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen und berät seit über 30 Jahren Marktführer aus den Bereichen Automobilbau, Energie, Finanzen, Healthcare, Luft- und Raumfahrt, Schienen- und Transportwesen sowie Telekommunikation. Altran deckt mit seinen Beratungsangeboten sämtliche Stufen der Projektentwicklung ab, von der strategischen Planung bis hin zur Serienreife und kann dabei auf umfangreiches Technologie-Know-how aus vier Solutions zurückgreifen: Innovative Technologies, Sustainable Products, Sustainability Concepts sowie Sustainable Enterprise Performance. Altran beschäftigt derzeit weltweit mehr als 20.000 Mitarbeiter in über 20 Ländern, bei einem Jahresumsatz der Gruppe von 1,45 Mrd. Euro im Jahr 2012. Die Aktie von Altran ist an der Euronext-Börse in Paris gelistet. In Deutschland zählt das Beratungsunternehmen rund 3.000 Mitarbeiter. Der deutsche Unternehmenssitz befindet sich in Frankfurt am Main.

Wollpullover, die im Regen trocken bleiben

Nasse Kleidung klebt unangenehm am Körper. Dieser unerwünschte
Nebeneffekt plötzlicher Regengüsse könnte in Zukunft vermieden werden –
wenn sich die Entdeckung der Wissenschaftler des Dresdner
Leibniz-Instituts für Polymerforschung durchsetzt. Den Forschern ist es
gelungen, Oberflächen durch die Beschichtung mit Polymeren so zu
strukturieren, dass sie aus jedem Wolkenbruch trocken hervorgehen (bei
Polymeren handelt es sich um chemische Verbindungen, die aus vielen
miteinander verknüpften Einheiten aufgebaut sind; Kunststoffe bestehen
aus Polymeren). Ziel des Projekts ist es, diese Technik auch bei
normalen Wollstoffen anzuwenden, was die Regenmode der Zukunft durchaus
bereichern könnte. Das Besondere liegt unter anderem darin, dass die
gleiche Oberfläche, also beispielsweise ein Pullover, sich von einem
Zustand in den anderen schalten lässt: im Regen wasserabweisend und in
der Wäsche wasseraufnehmend.

Kontakt:

Prof. Dr. Manfred Stamm

Teilinstitut für Physikalische Chemie und Physik der Polymere

Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden

Hohe Straße 6

01069 Dresden

Tausende TV-Programme Dank Multytenne

Über 3000 Programme von 4 Orbitpositionen mit nur einer Minisatellitenantenne – ohne Drehanlage

Eine von mehreren spektakulären Weltneuheiten hält TechniSat für die
Besucher auf seinem diesjährigen IFA-Stand mit der TechniSat Multytenne
bereit. Die Multytenne ist eine so genannte Minisatellitenantenne mit
nur 45 cm Durchmesser und einer zum Patent angemeldeten digitalen
Empfangseinheit, über die digitale TV- und Radioprogramme von gleich
vier(!) unterschiedlichen Orbitpositionen parallel empfangen werden
können. Es handelt sich hierbei um die populären Satellitensysteme auf
den Positionen EUTELSAT 13° Ost, ASTRA 19.2° Ost, ASTRA 23.5° Ost und
EUROBIRD-ASTRA 28.5° Ost. Mit der Multytenne lassen sich über diese
vier Orbitalpositionen insgesamt über 3000 digitale TV- und
Radioprogramme empfangen und das ganz ohne Drehmotor.

Der besondere Clou : Die Antenne muss wie eine „ganz normale“
Satellitenantenne nur auf die „deutsche“ Hauptorbitposition ASTRA 19.2°
Ost ausgerichtet werden. Die Empfangseinheit der  Multytenne ist
so ausgelegt, dass dadurch zusätzlich zu ASTRA 19.2° Ost
deutschlandweit die drei Satellitenpositionen EUTELSAT 13° Ost, ASTRA
23.5° Ost und EUROBIRD-ASTRA 28.5° Ost empfangen werden können.

Kotakt. www.technisat.de

Aufruf an Studierende und junge Akademiker zum Sommercamp

Aufgepasst! Diese Möglichkeit kann ich nur bestens empfehlen.

Bitte warten Sie nicht zu lange mit Ihrem Antrag.

Ihr Jean Pütz

Zur Bewerbung


Ein interdisziplinäres Sommercamp lockt junge Menschen aus Wissenschaft oder den Anfängen der Berufstätigkeit nach Darmstadt!

Das Thema „Echt kommunikativ? Analoge und digitale Begegnungen im öffentlichen Raum“ wird vom 15. bis 18. August 2019 im Darmstädter Schader-Forum von rund
zwanzig jungen Menschen bearbeitet werden. Ziel ist es, Dialogprojekte
zu entwickeln, von denen im Anschluss eines umgesetzt, weiter entwickelt
oder fördernd vorangetrieben wird.

Aufgerufen zur Bewerbung sind

·Studierende höherer Semester

·junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Promotionsphase

·junge Berufstätige mit maximal drei Jahren Berufserfahrung

Wir
bitten herzlich darum, den Aufruf zur Bewerbung für dieses Sommercamp
über Ihr Netzwerk und Ihre Kontakte zu verbreiten oder aber
– sollten Sie zur Zielgruppe gehören – laden wir Sie herzlich ein, sich zu bewerben.

Das
Sommercamp wird veranstaltet von der Akademie der Architekten- und
Stadtplanerkammer Hessen, dem Deutschen Werkbund Hessen, der
Schader-Stiftung und der Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius.

Die Bewerbungsfrist endet am 1. März 2019.

Bewerbungen bitte an: sommercamp@schader-stiftung.de. Der beiliegende Aufruf zur Bewerbung enthält alle weiteren Informationen.

Wir freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen aus den unterschiedlichsten Disziplinen!

Ameisen als Gärtner

Forscher entdecken zielgenauen Herbizideinsatz der fleißigen Krabbeltiere

New York (pte/23.09.2005/06:05) – Ameisen setzen Chemikalien ein, wenn
es darum geht, sich die eigene Gartenlandschaft nach ihrem Willen zu
gestalten. Wie extrem die kleinen Krabbler dabei sind, haben Forscher
der University of Stanford nun entdeckt und im Wissenschaftsmagazin
Nature http://www.nature.com beschrieben. Das Forscherteam um Megan
Frederickson wollte nämlich herausfinden, ob die Ameisen im Amazonas
auch große Baumstämme kultivieren können. Die Wissenschaftler waren
interessiert, ob bei der Ausprägung der Pflanzenspezies die Ameisen
auch eine Rolle spielen oder nicht.

Nach Legenden der lokalen Bevölkerung in Amazonien wird die Region, in
der fast auschliesslich Bäume der Spezies Duroia hirsuta wachsen, von
bösen Waldgeistern gepflanzt. In diesen Zonen leben auch die Ameisen
der Spezies Myrmelachista schumanni. Das Forscherteam war nun daran
interessiert, die Symbiose der beiden Spezies genauer unter die Lupe zu
nehmen. Dabei wollten die Forscher wissen, warum in den Teufelsgärten
ausschließlich jene Pflanzenarten gedeihen. Frederickson und ihr Team
pflanzte zu diesem Zweck Setzlinge der amazonischen Zeder innerhalb und
außerhalb dieser Teufelsgärten. Einige der Setzlinge waren daher vor
den Ameisen sicher. Bereits fünf Tage nach dem Einpflanzen hatten die
Ameisen die ungeschützten Pflanzensetzlinge mit Ameisensäure
vernichtet.

Dieses Verhalten sei mitverantwortlich dafür, dass die Ameisen den
Pflanzenbestand tatsächlich beeinflussten. Umgekehrt konnten die
Wissenschaftler eine Erklärung dafür finden, warum einige der
Ameisenkolonien bis zu 800 Jahre lang überleben konnten. Den Forschern
war bekannt, dass tropische Blattschneiderameisen ihre Nester derart
konzipieren, dass Pilze als Nahrungsmittel darauf gedeihen. Andere
Spezies züchten Blattläuse, von deren saft sie sich ernähren.

Essknete – preisgekrönte Innovation

Wiesbaden (pts/18.04.2008/11:00) – Das "TOPP-Kreativbuch Essknete" ist im Frechverlag erschienen. Der Marktführer für kreative Freizeitbücher entwickelte gemeinsam mit dem Wissenschafts-Journalist und Hobbythek-Gründer Jean Pütz Bastelanleitungen für witzige Essknetefiguren. Essknete ist ein Produkt des Familienunternehmens 123 Nährmittel GmbH in Idstein und seit Ende letzten Jahres im Handel erhältlich. Im Oktober wurde sie als Nahrungsmittel-Innovation mit dem Taste-Award ausgezeichnet. Es handelt sich um eine Backmischung, die sowohl in rohem Zustand genascht als auch gebacken gegessen werden kann. Die essbare Knetmasse fühlt sich genauso an wie handelsübliche Knete, sie kann also leicht geformt werden. Damit verbindet die nach Butterkeks schmeckende Masse Basteln und Naschen auf einzigartige Weise. Viele Ideen aus dem neuen Essknetebuch eignen sich hervorragend für Anlässe wie Geburtstage oder, aktuell, dem Muttertag. Die Wochenschau von "HESSEN hat was!" http://www.hessen-hat-was.de lässt sich in ihrer aktuellen Ausgabe von dieser Buchneuerscheinung inspirieren und präsentiert weitere Top-Leistungen, Veranstaltungen und Produkte aus Hessen.

Jean Pütz präsentiert Bastelanleitungen für die ganze Familie
Viele verschenken zum Muttertag Blumen. Wie wäre es als Alternative mit Figuren und Motiven aus Essknete? Es ist eine süße Überraschung und dazu noch selbst gemacht. "Als ich von der Essknete-Erfindung hörte, habe ich es sofort ausprobiert und war begeistert", sagt Jean Pütz, der mit seiner Hobbythek ganz Deutschland mit kreativen und witzigen Ideen überzeugte. "Beim Kneten hatte ich plötzlich so viele Motive im Kopf, dass direkt die Idee für ein Essknete-Buch entstand. Am meisten freue ich mich aber, dass Kinder die Essknete erfunden haben." Die Idee ist nämlich beim Basteln mit herkömmlicher Spielknete entstanden. Sarah (8) und Luisa (5) Kaczmarek hatten beim Spielen die Idee, Knete essbar zu machen. Über ein halbes Jahr stand Stefan Kaczmarek, Vater der beiden Mädchen und Gründer der 123 Nährmittel GmbH, mit ihnen in der Küche und probierte unterschiedliche Teigvarianten aus. Im Frühjahr 2007 war die Rezeptur entwickelt und Essknete geboren. Zwischenzeitlich wurde die Rezeptur so weiter entwickelt, dass keine frischen Eier mehr benötigt werden und die Backmischung industriell gefertigt wird. Für den internationalen Markt ließ Kaczmarek sich den Namen "Yummy Dough" (leckerer Teig) reservieren; Anfragen kommen aus Amerika und Asien. Weitere Ideen und Anregungen zum Basteln sowie Bildmaterial stehen auf der Webseite http://www.essknete.de. Presse-Infos gibt es direkt bei der 123 Nährmittel GmbH, Stefan Kaczmarek, +49-(0)6126-6633, sk@123naehrmittel.de und über die Agentur Mensch & Kommunikation, Michael Groß, +49-(0)6152-958246, mgross@mensch-kommunikation.de – Heike Roland, Stefanie Thomas: Essknete – Das Ideenbuch. 32 Seiten, A5, perforierte Vorlagebögen, ISBN 978-3-7724-3691-8, Euro 7,50

Die "HESSEN hat was!"-Wochenschau vom 18. April 2008

 

Starkes Rauchen beeinträchtigt das Gedächtnis

Newcastle (pte/19.05.2005/13:30) – Anhaltender starker Nikotinkonsum
hat eine negative Auswirkung auf das kurzfristige Gedächtnis. Zu diesem
Ergebnis ist eine Studie der Universitäten von Newcastle,
http://www.ncl.ac.uk Wales, http://www.aber.ac.uk/en Northumbria,
http://northumbria.ac.uk Westminster http://www.wmin.ac.uk und Teesside
http://www.tees.ac.uk gekommen. Die Wissenschafter befragten Raucher
und Nichtraucher zu ihrem Langzeitgedächtnis. Dabei ging es zum
Beispiel darum, sich an das Schicken von Geburtstagskarten zu erinnern.
Es zeigte sich, dass das Rauchen das Gedächtnis deutlich
beeinträchtigte. Starke Raucher schnitten dabei am schlechtesten ab. An
der Studie nahmen mehr als 700 Personen teil. Die Ergebnisse der Studie
wurden in dem Fachmagazin Drug and Alcohol Dependence
http://authors.elsevier.com/JournalDetail.html?PubID=506052&Precis=DESC
veröffentlicht.

Tom Heffernan von der Northumbria University testete zusätzlich das
alltägliche Gedächtnis. Dazu gehörte auch sich daran zu erinnern, wo
man Dinge hingetan hatte. Als starke Raucher galten Personen, die mehr
als 15 Zigaretten in der Woche rauchten. Als leichte Raucher wurden
Teilnehmer bezeichnet, die zwischen einer und vier Zigaretten pro Woche
rauchten. Laut Heffernan berichteten Raucher von mehr Fehlern in ihrem
Langzeitgedächtnis als Nichtraucher. Ein zusätzlicher Unterschied
bestand laut BBC zwischen Nichtrauchern und schweren Rauchern. "Ein
typischer starker Raucher berichtete von 22 Prozent mehr mit dem
Gedächtnis in Zusammenhang stehenden Problemen als Nichtraucher und von
rund zwölf Prozent mehr Problemen als jene Teilnehmer, die nur wenige
Zigaretten rauchten." Was genau die Beeinträchtigung des Gedächtnisses
verursacht, ist derzeit nicht bekannt.

Fünf No-Gos für den ersten Sex

Erstes Mal = letztes Mal? Fünf No-Gos für den ersten Sex mit einem neuen Partner

Schnarchstopper Pflanzenzucht-Set
Schnarchstopper Pflanzenzucht-Set
[ Foto ]

Metzingen (pts010/28.11.2016/09:00) – Die schönste
Nebensache der Welt funktioniert wie von selbst, wenn es zwischen den
Partnern stimmt. Trotzdem gibt es zahlreiche Fauxpas, die man beim
ersten Sex vermeiden sollte. Schließlich will man den neuen Partner
nicht direkt verschrecken. Auf das erste Mal sollen ja noch zahlreiche
weitere folgen. Diese fünf Tipps sollten beherzigt werden, um die/den
neuen Sexpartner/in nicht aus dem Bett zu verjagen:

1. Geheime Vorlieben (erstmal) geheim halten

Wer auf ungewöhnliche Vorlieben im Bett steht, sollte sich in Geduld
üben. Die Gasmaske beim ersten Sex aufziehen, kommt selten gut an. Es
soll ja ums Verführen und nicht ums Verstören gehen. Fetische sind eher
etwas für vertrautere Bekanntschaften.

2. Freiheit für die Füße

Wer mit Tennissocken ins Bett hüpft, läuft Gefahr schnell wieder
rauszufliegen. Eine eindrucksvollere Manifestation des Wortes "unsexy"
wird man nicht so schnell finden. Selbst halterlose Strümpfe sind für
das erste Mal etwas dick aufgetragen. Lieber natürlich geben und die
Reizwäsche noch ein wenig im Schrank verstauen.

3. Don’t talk dirty

Dirty Talk kann eine reizvolle Sache sein, wenn man eine Vorliebe dafür
hat. Dennoch sollte man vorsichtig sein, die neue Sexpartnerin als
"geile Schlampe" zu bezeichnen. Der Weg ins verbale Fettnäpfchen ist nie
weit entfernt.

4. Ein lustiger Filmabend

Die neue Eroberung zu einem Porno-Marathon einzuladen, ist keine gute
Idee. So disqualifiziert man sich schnell als einsamer Sonderling.
Lieber selber machen als anschauen, ist die Devise.

5. Geräuschvoller Schlaf

Und das absolute No-Go: einschlafen und lautstark schnarchen. Natürlich
übermannt einen nach einiger Zeit der Schlaf, wenn das Liebesspiel
besonders ausgiebig war. Gegen Schnarchen hilft das
Schnarchstopper-Pflanzenzucht-Set, das im Racheshop angeboten wird.
Jeder Betroffene weiß, wie schwer man dieses Laster wieder loswird.

Wenn man diese fünf Hinweise beachtet, sollte einem
gelungenen ersten Mal nichts mehr im Wege stehen. Der erste Sex ist
kinderleicht, solange man alles richtig macht.

2015/06/07 Antibiotika-Minimierungskonzept ist 0 wirklich null?

 Antibiotikaresistenzen nehmen weltweit immer weiter zu.

Sie waren auch Thema des Gipfels der Staats- und Regierungschefs der G7 am
7. und 8. Juni 2015 in Elmau. Sie fordern eine umfassende globale
Strategie, die die Human- und die Veterinärmedizin gemeinsam behandelt.

In Deutschland gilt für Nutztiere seit dem 1. April 2014 das Antibiotika-Minimierungskonzept der 16. Novelle des Arzneimittelgesetzes. Damit soll der Verbrauch von Antibiotika auf das therapeutisch unverzichtbare Mindestmaß verringert werden. Jeder landwirtschaftliche Betrieb, der Rinder, Schweine, Hühner oder Puten
mästet, muss halbjährlich melden, wie häufig er Antibiotika bei seinen
Tieren einsetzt. Diese Daten werden in der zentralen staatlichen HIT-Datenbank gesammelt. Die Zahlen werden anonymisiert an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit übermittelt, das daraus die deutschlandweit gültigen Kennzahlen errechnet, die im Bundesanzeiger veröffentlicht werden.

Es werden statistische Durchschnittswerte berechnet und die 25 Prozent der
Betriebe, die deutschlandweit am meisten Antibiotika eingesetzt haben, müssen gemeinsam mit Ihrem Tierarzt beim Veterinäramt einen schriftlichen Plan einreichen, mit welchen Maßnahmen sie in Zukunft weniger Antibiotika brauchen werden. Die Zahlen des ersten Meldehalbjahrs vom 1. Juli bis 31. Dezember 2014 sind Ende März 2015
veröffentlicht worden. Alle Mastbetriebe ab einer bestimmten Größe waren verpflichtet, sich bei der HIT-Datenbank zu registrieren. Nach dem Gesetz sind jedoch nur die Betriebe verpflichtet, ihre Therapiehäufigkeit zu melden, die tatsächlich Antibiotika bei Ihren
Masttieren eingesetzt haben.

Betriebe, die keine Antibiotika im Meldezeitraum gebraucht haben, sind nicht verpflichtet,
aktiv eine Nullmeldung abzugeben. Die Datenbank hat zwar die Möglichkeit einer Nullmeldung eingerichtet, aber diese Angabe ist freiwillig. Damit ist bei den vorliegenden Daten nicht zu unterscheiden, ob ein Betrieb, der nicht meldet, es nicht wusste, es vergessen hat oder sogar absichtlich nicht meldete oder eben in diesem Halbjahr keine Antibiotika gebraucht hat.

Mit diesen Unsicherheitsfaktoren beläuft sich der Median (Mittelwert für die Verteilungen in der Statistik) der Therapiehäufigkeit bei Mastkälbern und Mastrindern auf 0,000, das heißt – statistisch gesehen – setzen mindestens 50 Prozent der Betriebe keine Antibiotika ein. Kritiker bezweifeln diese Zahlen und vermuten eine große Zahl von Betrieben, die nicht gemeldet haben. Die Länderbehörden sollen jetzt stichprobenartig die Richtigkeit der Angaben prüfen. Sie können anhand des Bestandsbuches schnell herausfinden, ob
wirklich keine Antibiotika eingesetzt wurden. Die nächste „Deadline“ ist der 30. Juni diesen Jahres und man kann gespannt sein auf die Zahlen, die dazu im September veröffentlicht werden.
Dr. Elisabeth Roesicke, (aid)