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Elf-jährige Mädchen trinken schon wie Jungs

Neuer Trend unter den Jugendlichen ist das „Schnüffeln“


London (pte, 09. Mär 2005 15:50) – Eine englische Studie enthüllt, dass junge Mädchen bereits im Alter von elf bis 15 Jahren genau so viel Alkohol konsumieren wie ihre gleichaltrigen männlichen Pendants. 23 Prozent der Mädchen gaben an, in der vorangegangenen Woche Alkohol getrunken zu haben, berichtet die BBC. Laut einer seit 1982 jährlich durchgeführten Studie des National Centre for Social Research http://www.natcen.ac.uk liegt der durchschnittliche Alkoholkonsum der Mädchen pro Woche bei satten 10,2 Alkoholeinheiten, was bereits der Hälfte der höchst zulässigen Dosis für erwachsene Frauen entspricht. „Ich habe keine schlüssige Erklärung für dieses Phänomen, aber ich vermute, dass der Grund für die geänderten Trinkgewohnheiten der Mädchen generell darin zu suchen ist, dass sich Mädchen immer mehr wie Jungen benehmen“, sagte Martin Barnes, Vorsitzender der britischen DrugScope http://www.drugscope.org.uk .


Die Studie analysiert jährlich die Einstellung von 10.000 Jugendlichen in Großbritannien gegenüber Alkohol, Rauchen und Drogenmissbrauch. Als neuen Trend, der sich vor allem bei den Elf- und 12-Jährigen durchsetzt, konnten die Forscher den Missbrauch von flüchtigen Gasen, wie beispielsweise Benzin, Klebstoff und Aerosol, feststellen. Die derzeitigen Ergebnisse zeigen auf, dass vier Prozent der Jugendlichen in dieser Altersgruppe regelmäßig „schnüffeln“, jedoch nur ein Prozent der Teenager Cannabis raucht. Bei der Gruppe der 12- bis 15-Jährigen gaben elf Prozent an, Cannabis im vorangegangenen Jahr konsumiert zu haben. Die Zahl der Jugendlichen, die regelmäßig rauchen blieb konstant bei neun Prozent. Die Zahl der männlichen Teenager im Alter von elf bis 15 Jahren, die regelmäßig Alkohol trinken, blieb ebenfalls konstant bei 23 Prozent.


Im Vergleich zum Vorjahr stellt vor allem die Senkung des Prozentsatzes jener Kinder, die Drogen nahmen, eine positive Wendung dar. Der Drogenmissbrauch der Jugendlichen hat sich von 12 auf zehn Prozent reduziert. Die Experten führen diese Entwicklung auf die positive Wirkung der Anti-Drogenkampagnen zurück. „Es ist ermutigend zu sehen, dass der Drogenmissbrauch innerhalb dieser Altersgruppe zurückgegangen ist. Die Tatsache, dass der Drogenkonsum entgegen unseren Erwartungen nicht weiter hochgeschnellt, sondern sogar verringert werden konnte, führen wir auf die fruchtbare Anti-Drogenpolitik der Regierung zurück“, erklärte Barnes.

Energiekosten senken

(aid) – Die Energiekosten für baden-württembergische Landwirte betragen rund 275 Euro pro Hektar – in der Schweinehaltung liegen sie sogar bei rund 350 Euro pro Hektar. Diese Energiekosten zu senken und den Kohlendioxidausstoß zu verringern, ist ein Ziel der Energieberatung, die das Land Baden-Württemberg neuerdings anbietet. Extra qualifizierte Berater stellen den Energieverbrauch in allen Bereichen des Betriebs auf den Prüfstand und suchen gemeinsam mit den Betriebsleitern nach optimalen Lösungen für verschiedene Produktionsverfahren im Betrieb.
Landwirte, die eine Energieberatung in Anspruch nehmen möchten, können einen Zuschuss für die Kosten einer Energieeffizienzberatung stellen, wenn sie von qualifizierten Beratungskräften durchgeführt wird. Wie das Ministerium mitteilt, kann die Förderung bis zu 70 Prozent der Beratungskosten betragen und ist auf 1 500 Euro pro Jahr begrenzt. Anträge können bei den zuständigen unteren Landwirtschaftsbehörden gestellt werden.
Renate Kessen, www.aid.de

Weitere Informationen: www.mlr.baden-wuerttemberg.de

Durch Anbau von Gentechnik-Mais drohen neue Superunkräuter

Durch Anbau von Gentechnik-Mais drohen neue Superunkräuter

EFSA veröffentlicht eilig verfasste Stellungnahme 3. Oktober 2016 / Die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA
unterstützt in einer aktuellen Stellungnahme die Pläne von Monsanto,
DuPont und Syngenta, den Anbau von gentechnisch verändertem Mais in der
EU auszuweiten. Bisher darf in der EU nur ein Gentechnik-Mais
kommerziell angebaut werden. Die Konzerne fordern eine Entscheidung, die es ihnen erlauben würde, 2017 das Saatgut für drei Varianten von transgenem Mais zu verkaufen. Die
Maispflanzen produzieren Insektengifte, zwei sind zudem gegenüber
Spritzmitteln resistent. Im Zusammenhang mit dem Anbau dieser Pflanzen
gibt es neue Risiken für die Umwelt, bedingt durch
das Auftreten von Teosinte-Pflanzen. Diese Pflanzen stammen
ursprünglich aus Zentralamerika und breiten sich seit einigen Jahren in
Spanien und Frankreich aus.
Teosinte und Mais können gemeinsame Nachkommen produzieren. Das Risiko: Wenn sich Teosinte mit dem transgenen Mais kreuzt, entstehen neue Superunkräuter, die Insektengifte produzieren und resistent gegenüber Herbiziden sind. Nach einer Anfrage
der EU-Kommission hat die EFSA jetzt eine hastig verfasste
Stellungnahme veröffentlicht, in der die Risiken heruntergespielt
werden.
Spätestens seit dem Jahr 2009 breitet sich die Teosinte in Spanien aus,
hier werden innerhalb der EU auch die meisten Gentechnik-Pflanzen
angebaut. 2015 waren laut offiziellen Angaben rund 750 Hektar in
mehreren Regionen Spaniens von der Ausbreitung der Teosinte betroffen.
Dabei ist es wahrscheinlich, dass es viele weitere Felder gibt, die
unentdeckt blieben. Einige der Teosinte-Pflanzen wurden auch auf Feldern
gefunden, auf denen Gentechnik-Mais angebaut wird. Es ist nicht bekannt, ob bereits transgene Teosinte-Pflanzen entstanden sind, aber ihr Auftreten dürfte nur eine Frage der Zeit sein.

Wie die Stellungnahme der EFSA zeigt, fehlen bislang Daten, die für die
Risikoabschätzung entscheidend sind: (1) Einige der vielen Arten und
Unterarten von Teosinte produzieren wesentlich mehr Hybride mit Mais als
andere und bergen damit ein höheres Risiko für einen Gen-Austausch.
Doch derzeit ist nicht bekannt, welche Arten bzw. Unterarten sich auf
den Feldern ausbreiten. (2) Die biologische Aktivität der zusätzlichen
Gene ist jeweils abhängig vom gesamten Genom der Pflanzen. Das bedeutet,
dass die Hybride beispielsweise wesentlich mehr Insektengift
produzieren könnten als die ursprünglichen Maispflanzen. Diese Fragen
wurden aber nie untersucht. (3) Die Behauptung der EFSA, dass sich die
Ausbreitung von Teosinte wirksam kontrollieren lasse, lässt sich
empirisch nicht belegen. Die bisher verfügbaren Daten zeigen vielmehr
einen starken Anstieg bei der Anzahl der betroffenen Maisfelder zwischen
2014 und 2015, trotz entsprechender Gegenmaßnahmen.

All dies verdeutlicht, dass für eine adäquate Risikoprüfung wesentlich
mehr Daten benötigt würden. Aber anstatt mehr Daten zu verlangen,
erklärte die EFSA die Risiken für den Anbau von Gentechnik-Mais einfach
für nicht relevant.

„Laut ihren eigenen Richtlinien muss die EFSA auch sogenannte
‚Worst-Case-Szenarien‘ prüfen. Die Stellungnahme der EFSA basiert jedoch
auf Annahmen, die keineswegs die wahre Dimension der Risiken zeigen“,
sagt Christoph Then für Testbiotech. „Die Risikobewertung darf auf
keinen Fall abgeschlossen werden, bevor weitere Untersuchungen
durchgeführt wurden.“

Die EFSA kann jederzeit mehr Daten von den Firmen verlangen, wenn sich
das für die Risikoabschätzung als notwendig erweist. In diesem Fall aber
verzichtete die Behörde darauf. Offensichtlich gab es einen erheblichen
Zeitdruck seitens der EU-Kommission, die verlangte, dass der Bericht
rasch veröffentlicht wird. Der Grund: Die Kommission will schon in den
nächsten Wochen über den erstmaligen Anbau von Gentechnik-Mais
entscheiden, der als Bt 11 (Syngenta) und Mais 1507 (DuPont) bekannt
ist. Zudem soll die Anbauzulassung für den Mais MON810 (Monsanto)
erneuert werden. Eine erste Abstimmung der Mitgliedsländer könnte Mitte
Oktober stattfinden.

Testbiotech befürchtet, dass die Abstimmung der Mitgliedsländer
wesentlich von der mangelhaften Stellungnahme der EFSA beeinflusst wird.
In diesem Zusammenhang warnt Testbiotech auch vor erheblichen
Interessenkonflikten in der Behörde: Der federführende Autor des
Teosinte-Berichts, Yann Devos, ist zugleich bei der Organisation
„International Society for Biosafety Research“ (ISBR), die zu großen
Teilen von der Industrie finanziert wird, in führender Funktion tätig.

Schnellster Serienreifen der Welt: ContiSportContact Vmax

Erster Pkw-Sommerreifen im Guinness-Verzeichnis der Rekorde eingetragen

Hannover (pts/12.07.2007/11:00) – Der ContiSportContact Vmax, der seine Leistungsfähigkeit bis zu 360 km/h bereits mehrfach unter Beweis gestellt hat, ist jetzt als der schnellste Serienreifen der Welt ins Guinness-Verzeichnis der Rekorde eingetragen worden. Die unabhängige technische Dokumentation des Rekordversuchs, die vor kurzem in München abgeschlossen wurde, haben die Zertifizierungsfachleute der TÜV Süd Automotive GmbH, München übernommen. Der vom Guinness-Buch-Verlag anerkannte Rekord wird voraussichtlich in der neuen Auflage des Buches veröffentlicht und im Internet unter www.guinnessworldrecords.com zu finden sein. Continental hat den ersten bis 360 km/h zugelassenen Straßenreifen der Welt seit 2004 im Lieferprogramm. Er wurde speziell für ultraschnelle Super-Sportwagen im Tuningbereich konzipiert. Bei der Entwicklung des Hightech-Reifens hat Continental auf Kenntnisse zurückgreifen können, die die Techniker des führenden deutschen Reifenherstellers in Zusammenarbeit mit führenden Sportwagenherstellern und Tunern gewonnen haben – ein Engagement in der Formel 1 oder anderen Rennserien war dafür nicht erforderlich. Jan Fatthauer, Eigentümer des Porsche-Veredelers 9ff, hält mit seinen unter Testbedingungen auf dem ContiSportContact Vmax erzielten 388 km/h derzeit den Rekord für das schnellste Straßen zugelassene Fahrzeug der Welt.

Moderne Sportwagen sind inzwischen mit genug PS ausgestattet, um Geschwindigkeiten zu fahren, die nicht einmal von Rennwagen erreicht werden. Exklusive Modelle von Spitzentunern machen 360 km/h und mehr möglich. Speziell für diese Fahrzeuggruppe hat Continental den ContiSportContact Vmax entwickelt.

Ausgangsbasis für den Supersportreifen ist die erfolgreiche ContiSportContact-Produktfamilie, deren Modell ContiSportContact Vmax auf ein deutliches Plus bei den Hochgeschwindigkeits-Eigenschaften hin weiterentwickelt wurde. Dabei legten die Reifenentwickler ihren Fokus vor allem auf eine wirkungsvolle Kühlung des Reifens bei gleichzeitig guten Handling- und Nässeeigenschaften. "Bei der Entwicklung eines solchen Straßen zugelassenen Hightech-Reifens haben wir auf Erfahrungen zurückgreifen können, die wir durch die Konzeption von Hochleistungsreifen für die Erstausrüstung und unsere Technologiepartner im Tuningbereich gewonnen haben", berichtet Holger Berkmann, Reifenentwickler von Continental. "Anleihen aus der Formel 1 sind hier nicht zielführend, da Straßen zugelassene Hochgeschwindigkeitsreifen Grip auf nasser und trockener Straße aufbauen müssen und eine angemessene Laufleistung ebenfalls erwartet wird." Voraussetzung für einen Eintrag im Guinness-Buch ist die Zertifizierung des Rekords durch unabhängige Experten.

Der ContiSportContact Vmax ist weltweit der erste Serienreifen, der bis 360 km/h zugelassen ist. Dies dokumentiert der neue Supersportler aus Hannover auch auf seiner Seitenwand, die neben dem bekannten Schriftzug ContiSportContact auch das Kürzel Vmax trägt. In der Betriebskennung ist für den neuen Supersport-Reifen das klassische "ZR" angegeben (frei über 240 km/h), da die Geschwindigkeitsskala für Reifen bislang bei "Y" (frei bis 300 km/h) endet.

Unter kontrollierten Versuchsbedingungen sind mit dem Supersportreifen aus Hannover auch höhere Geschwindigkeiten möglich – den bisherigen Rekord erreichte der Porsche GT3 des Sportwagen-Tuners 9ff mit Firmeninhaber Jan Fatthauer am Steuer im süditalienischen Nardó im Dezember 2004 mit einer Höchstgeschwindigkeit von 388 km/h. Auch der Rekord für das schnellste Cabriolet der Welt – ebenfalls auf einem Porsche von 9ff mit Jan Fatthauer am Steuer – wurde im Oktober 2006 mit 380,5 km/h auf dem ContiSportContact Vmax erfahren.

Der Continental-Konzern ist ein führender Automobilzulieferer und Anbieter für Reifen, Bremssysteme, Fahrwerkkomponenten, Fahrzeugelektronik und Technische Elastomere. Das Unternehmen erzielte im Jahr 2006 einen Umsatz von 14,9 Milliarden Euro und beschäftigt derzeit weltweit rund 87.000 Mitarbeiter.

Die Reifen-Divisionen sind ein Offizieller Sponsor der UEFA EURO 2008TM, die im Juni 2008 in Österreich und der Schweiz stattfindet, und der UEFA U21 Europameisterschaft, die im Juni 2007 in Holland stattfand. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie unter www.ContiSoccerWorld.de, www.contifanworld.com und www.conti-online.com.

Alternative Möglichkeiten der Solarstromgewinnung

pte20181205003 Umwelt/Energie, Forschung/Technologie

Solarstrom: Neue Keramik bietet mehr Power

Wärmestrahlen der Sonne werden durch Aluminiumnitrid und Siliziumkarbid besser absorbiert

Moskau/Kairo (pte003/05.12.2018/06:10) – Poröse Keramik, die 40
Prozent Aluminiumnitrid und 60 Prozent Siliziumkarbid enthält, hat sich
als optimal für den Einsatz in Solarturmkraftwerken herausgestellt.
Entwickelt wurden die extrem harten, verschleißarmen und
hochtemperaturfesten Bauteile von Forschern der National University of
Science and Technology http://en.misis.ru und des Central Metallurgical R&D Institute http://www.cmrdi.sci.eg in Kairo.

Mehr als 600 Grad Celsius

Die Wissenschaftler haben einen Raum an der Spitze eines Turmes mit dem
neuen Material ausgefüllt. Heliostate, die rundherum angeordnet sind,
konzentrieren die Wärmestrahlen der Sonne auf diesen Receiver genannten
Raum. Dort entstehen Temperaturen von mehr als 600 Grad Celsius. Diese
Energie wird mithilfe von hindurch strömender Luft zu einem
Wärmetauscher transportiert.

Hier heizt die Luft Wasser auf, das sich in Dampf verwandelt, sodass es
einen Turbogenerator zur Stromerzeugung antreibt. Der Charme dieser
Lösung: Der Dampf ist so heiß, dass die gleichen Turbogeneratoren
eingesetzt werden können wie in Kohle- oder Kernkraftwerken. Es sind
keine äußerst teuren Sondermaschinen nötig wie bei
Parabolrinnenkraftwerken, die auf gerade einmal 300 Grad Celsius kommen.

Keramik unter hohem Stress

Die keramischen Formkörper sind wegen der großen Hitze und der
durchströmenden Luft hohem Stress ausgesetzt, der die Lebensdauer der
Anlage verkürzt. Die Neuentwicklung wird die Betriebsdauer der damit
ausgestatteten Solarkraftwerke deutlich erhöhen, sagen die Forscher.
"Solarkraftwerke benötigen haltbare Materialien ohne Fehlstellen", sagt
Emad Ewais vom Kairoer Forschungsinstitut. Im Labor ist die
Standfestigkeit bereits erwiesen. "Jetzt wollen wir die Formkörper in
Solaranlagen im täglichen Einsatz testen", so Ewais. Wo die Versuche
stattfinden, ist noch nicht klar. Ägypten hat noch kein
Solarturmkraftwerk, jedoch große Pläne zum Ausbau der Solarenergie.

Tests könnten beispielweise in Jülich stattfinden. Dort betreibt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt http://dlr.de eine große Testanlage, in der neue Verwendungsmöglichkeiten für
konzentrierte solare Wärme entwickelt werden, etwa die Spaltung von
Wasser in Wasser- und Sauerstoff. Dort werden auch neue
Receiver-Konzepte entwickelt.

Fitness für Herz und Kreislauf

Schlank, fit, durchtrainiert! Das steht für Erfolg und Selbstbewusstsein. So möchte heute jeder gern aussehen, die Fitnessbranche boomt. Doch so manchem fehlt’s am Geld für teure Kurse in schicken Studios – oder an der Zeit. Und nicht jeder hat die Traute, sich mit vielen Extra-Kilos auf den Rippen im "Work-Out" neben Drahtigen und Ranken abzustrampeln.
Die Lösung: Ein Fahrrad-Heimtrainer.

Gute ergonomisch ausgereiften Geräte gibt es allerdings nur im Fachgeschäft. Doch die Investition lohnt sich. Beim Training kommt kein unnötiger Frust auf und die Geräte zeigen auch Ausdauer. Wichtig bei der ausführlichen Beratung, an der man ein gutes Fachgeschäft erkennt: Klären Sie mit welchem Gerät sie welchen Effekt erzielen können – also Kondition, Fettabbau oder stabilisierendes Herz-Kreislauf-Training. Welcher Trainingsstil liegt Ihnen? Probieren Sie alle Gerätetypen in Ruhe im Laden aus – in den eigenen Sportschuhen!

Apropos Herz-Kreislauf. Seit einigen Jahrzehnten beobachten Wissenschaftler, dass Menschen, die Tee trinken, oft gesünder sind, als Menschen, die Kaffee oder andere Getränke regelmäßig trinken. Besonders auffallend: Genießer von "Grünem Tee" leiden seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Grund sind hohe Mengen an Mineralstoffen, allen voran Magnesium.

Idee und Text: Horst Minge

Typ-2-Diabetes – gutes Selbstmanagement verlängert das Leben

Blutzucker kontrollieren, körperlich aktiv sein, auf die Ernährung achten – Menschen mit Typ-2-Diabetes haben ein geringeres Sterblichkeitsrisiko, wenn sie gut organisiert sind und auf ihren Körper achten. Das ist das Resultat einer Untersuchung des Helmholtz Zentrums München, an der 340 Typ-2-Diabetiker teilnahmen. „Die Ergebnisse zeigen, dass neben der ärztlichen Behandlung auch das Patientenverhalten eine große Bedeutung für den Krankheitsverlauf hat“, betont Autor Michael Laxy. „Angebote wie Selbstmanagement-Trainings, Diabetesschulungen und Informationsangebote sind daher sehr wichtig“.

Diabetes ist eine Stoffwechselstörung, bei welcher der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht ist. Beim Typ-2-Diabetes spricht der Körper nicht mehr ausreichend auf das Hormon Insulin an. Die Teilnehmer der Studie machten in einem Fragebogen ausführliche Angaben zum Patientenverhalten und zum Selbstmanagement. Beispiele sind Eigenkontrolle des Blutzuckerspiegels und des Körpergewichts, körperliche Aktivität, das Führen eines Ernährungsplans und eines Diabetes-Tagebuchs. Anhand dieser Angaben wurde für jeden Patienten ein sogenannter Selbstmanagement-Index berechnet. Zusätzlich nahmen die Mediziner Blut- und Urinproben, um verschiedene Parameter zu bestimmen. Anhand der glykosylierten Hämoglobine (HbA1c-Wert) kann man die Einstellung des Blutzuckers über einen längeren Zeitraum beurteilen. In den folgenden 12 Jahren starben 189 Teilnehmer der Studie.

Typ-2-Diabetiker mit einem hohen Index, also einem guten Selbstmanagement, hatten ein um 39 Prozent geringeres Sterblichkeitsrisiko als Patienten mit einem schlechten Selbstmanagement. Dieser Zusammenhang war unabhängig von anderen Faktoren wie Alter, Geschlecht, Begleiterkrankungen und medikamentösen Therapien. Das Diabetes-Selbstmanagement stand nicht mit dem Blutdruck und Folgeerkrankungen von Diabetes wie Nerven-, Nierenschädigungen und Durchblutungsstörungen in Zusammenhang. Allerdings hatten Patienten, die diszipliniert waren und auf eine gesunde Lebensweise achteten, einen um 0,44 Prozent niedrigeren HbA1c-Wert und damit einen besser eingestellten Blutzuckerspiegel.

Zudem vermuten die Wissenschaftler, dass durch ein gutes Selbstmanagement gefährliche Phasen der Über- oder Unterzuckerung verringert oder Langzeitkomplikationen wie z. B. stumme Herzinfarkte oder Schlaganfälle früher erkannt werden und sich dadurch die medizinische Versorgung verbessert. Das könnte teilweise die geringere Sterblichkeit erklären. „Anhand der vorliegenden Daten kann man aber über die zugrundeliegenden Mechanismen nur mutmaßen“, erklärt Laxy dem aid infodienst. „Denn das Patientenverhalten ist sehr komplex und von vielen Faktoren abhängig.“
Heike Kreutz, (aid)

 

Neueste Katalysator-Forschung

pte20181003016 Forschung/Technologie, Umwelt/Energie

Muster für neue Turbo-Katalysatoren entdeckt

Phänomen bei Metall-Legierungen könnte die Synthese von Chemikalien revolutionieren

Illustration einer isolierten Atomlegierung (Bild:
Illustration einer isolierten Atomlegierung (Bild: "Nature Chemistry")

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Mülheim an der Ruhr (pte016/03.10.2018/12:30) – Max-Planck-Forscher http://mpg.de haben bei sogenannten Metall-Legierungen ein Phänomen entdeckt, das die
Synthese von Chemikalien durch neue Formen von
Hochleistungs-Katalysatoren künftig revolutionieren könnte. Denn bisher
lassen sich einige Stoffe nicht effizient herstellen, da die hierfür
benötigten Katalysatoren noch nicht existieren.

Chemische Industrie profitiert

Wird einem Metall eine sehr kleine Menge eines anderen hinzugefügt,
verändern sich die Eigenschaften des beigemischten Elements drastisch
sowie seine Interaktion mit Molekülen, so die Wissenschaftler. "Dieses
Ergebnis ist besonders interessant für die chemische Industrie, wo die
Effizienz der chemischen Produktion oft davon abhängt, wie Moleküle mit
Metallkatalysatoren interagieren", heißt es in dem in der
Fachzeitschrift "Nature Chemistry" publizierten Fachbeitrag. Das Team
hat konkret ermittelt, dass eine verdünnte Mischung aus Kupfer und
Silber zu bestimmten Eigenschaften führt, die freien isolierten Atomen
ähneln.

Die Natur verwendet isolierte Metallatome in biologischen Katalysatoren.
Diese fein abgestimmten Katalysatoren sind bekannt für ihre
katalytische Effizienz. Industriekatalysatoren müssen sich dieses
Phänomen zunutze machen, da sie unter viel härteren Bedingungen arbeiten
müssen als biologische Systeme. Die industrielle Katalyse muss sich auf
weniger effiziente anorganische Materialien in Form von makroskopischen
Partikeln stützen. Durch die Nutzung der Eigenschaften isolierter Atome
ist es möglich, dass katalytische Effizienz der industriellen
Katalysatoren mit biologischen Systemen konkurrieren kann.

NASA arbeitet an Warp-Antrieb

NASA arbeitet an Warp-Antrieb
Wissenschaftler halten Umsetzung für möglich
 
Warp-Antrieb: verzerrt die Raumzeit (Foto: Wikipedia, gemeinfrei)

Houston (pte004/19.09.2012/06:15) – Die US-Raumfahrtsbehörde NASA http://www.nasa.gov hat grünes Licht für die Erforschung von Warp-Antrieben gegeben, wie Gizmodo berichtet. Wissenschaftler sollen versuchen, eine mikroskopisch kleine Warp-Blase im Labor zu erzeugen und so die entsprechenden Theorien bestätigen. Solche Blasen verzerren die Raumzeit und ermöglichen dadurch theoretisch überlichtschnelle Reisen, ohne Einsteins Relativitätstheorie zu verletzen, nach der nichts schneller sein kann als das Licht. "Vielleicht ist eine Star-Trek-Erfahrung noch zu unseren Lebzeiten gar nicht so unwahrscheinlich", sagt Projektleiter Harold White. Bis dahin ist es freilich noch ein sehr weiter Weg.

Theoretisch möglich

"Ein Wissenschaftler hat theoretisch ausgearbeitet, dass ein Warp-Antrieb möglich wäre, der die Raumzeit vor einem Objekt staucht und sie dahinter dehnt. So kann ein Objekt scheinbar schneller als das Licht reisen, ohne sich eigentlich schnell zu bewegen. Das heißt aber nicht, dass die Idee auch technisch umsetzbar ist. Selbst wenn das Konzept im kleinen Labormaßstab realisiert werden könnte, wäre ein Raumschiff noch ein ganz anderes Thema. Andrerseits gibt die NASA für Projekte, die komplett an den Haaren herbeigezogen sind, kein Geld aus. Sag also niemals nie", so Physiker Heinz Oberhummer http://bit.ly/U8frVB im Gespräch mit pressetext.

Die Wissenschaftler um White versuchen im Johnson Space Center in Houston den experimentellen Beweis für die theoretisch mögliche Raumzeitverzerrung zu finden. Ursprünglich waren Forscher davon ausgegangen, dass für die Erzeugung einer nutzbaren Warp-Blase enorme Mengen exotischer Materie notwendig wären, für einen funktionierenden Antrieb etwa eine Kugel in der Größe des Jupiters. Neue Berechnungen der NASA haben ergeben, dass diese Menge deutlich reduziert werden kann. Schon 500 Kilogramm sollen ausreichen, um eine zehn-Meter-Blase effektiv mit zehnfacher Lichtgeschwindigkeit zu bewegen.

Keine geeigneten Kandidaten

"Die exotische Materie bräuchte die Eigenschaft, dass Massen sich abstoßen anstatt sich anzuziehen. Leider ist ein solcher Stoff bisher nicht bekannt. Auch Antimaterie wirkt, wie jetzt bekannt ist, anziehend. Ob es einen solchen Stoff gibt, ist offen, es werden aber ständig neue Teilchen gefunden, wie etwa das Higgs-Boson", sagt Oberhummer. Ein Warp-Antrieb könne die Reisezeit zum Mars von einem Dreiviertel-Jahr auf 14 Minuten verkürzen und bisher unerreichbare Sterne in greifbare Nähe katapultieren, erklärt der Physiker.

"Die Wissenschaft schmettert neue Konzepte nicht ab, sondern untersucht sie. Viele heutzutage selbstverständliche Technologien galten früher als unrealisierbar. Ob oder bis wann eine Umsetzung möglich ist, lässt sich heute aber nicht sagen. Andere aus Star Trek bekannte Konzepte, wie Headsets, PCs, USB-Sticks, Handys und Flachbildschirme haben den Sprung in die Realität aber immerhin auch schon geschafft", erklärt Oberhummer.

Jedenfalls betreiben die NASA-Forscher derzeit Grundlagenforschung zum Thema. Sollte ihnen der Nachweis einer Warp-Blase im Labor gelingen, wäre das ein enormer Fortschritt für die Raumfahrt. "Selbst auf kleinstem Maßstab wäre ein Beweis für die Machbarkeit von Raumzeitverzerrung ein Wendepunkt für die Wissenschaft, ähnlich dem erstmaligen Nachweis einer nuklearen Kettenreaktion, die damals auch nur ein halbes Watt lieferte", sagt White. Da ein Raumschiff mit Warp-Antrieb sich nicht durch den Raum bewegt, sondern diesen um sich herum verformt, gäbe es für die Passagiere auch keine Probleme mit Beschleunigung oder anderen Unannehmlichkeiten. Bemannte interstellare Raumfahrt wäre praktikabel.

Technische Details gibt es im Bericht unter http://bit.ly/QICUpQ .