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Rheumatische Fiebersyndrome zukünftig besser behandelbar

Berlin – Fieber ist eines der häufigsten Krankheitssymptome bei Kindern. Tritt es in regelmäßigen Schüben auf, ist die Ursache oft schwer zu finden. Mögliche Auslöser sind entzündlich-rheumatische Erkrankungen. Um Langzeitfolgen wie etwa schwere Nierenschäden zu vermeiden, stehen inzwischen neue Medikamente zur Verfügung. Im Rahmen des 36. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie vom 24. bis zum 27. September in Berlin werden Experten über die Fortschritte in der Diagnose und Therapie von Kindern mit Rheuma am Beispiel der Fiebersyndrome berichten.

Ähnlich wie bei rheumatisch-entzündlichen Erkrankungen spielt bei periodischen Fiebersyndromen das Abwehrsystem der Betroffenen eine entscheidende Rolle. In beiden Fällen richtet sich die Immunabwehr unkontrolliert gegen den eigenen Körper. Neue Medikamente setzen etwa an den Entzündungszellen an, die ihrerseits Botenstoffe aussenden. Gentechnisch hergestellte „Zytokinblocker“ fangen diese signalgebenden Substanzen ab. Auf diese Weise unterdrücken sie die Entzündung.

Fiebersyndrome wie das familiäre Mittelmeerfieber (FMF), das Tumornekrosefaktor-Rezeptor-assoziierte Syndrom (TRAPS) oder das Muckle-Wells-Syndrom sind erblich bedingt. Welche molekulargenetischen Mechanismen die Symptome hervorrufen, haben Wissenschaftler für einige Fiebersyndrome durch intensive Forschung aufgeklärt. Professor Dr. med. Günther Dannecker aus Stuttgart, Mitglied des wissenschaftlichen Programmkomitees des 36. Kongresses der DGRh, berichtet darüber auf der Tagung in Berlin. Wegweisende Fortschritte in der Behandlung von Fiebersyndromen sind auch eines der Themen der Eröffnungs-Pressekonferenz der DGRh am 24. September 2008.

 

Wärmepumpen senken Heizkosten

Neue Infowebsite www.infoplattform-umweltwaerme.de

Berlin, 13. Oktober 2005. Durch den Einsatz von Wärmepumpen können
Hauseigentümer nach Angaben der Infoplattform Umweltwärme und des BDH
ihre Heizkosten halbieren. Denn Wärmepumpen nutzen das konstant im
Erdreich, in der Luft und im Grundwasser vorhandene Energiepotenzial
und wandeln es in Heizwärme um. Auf einer Pressekonferenz in Berlin
betonte Heinrich-H. Schulte, Präsident des Bundesindustrieverbandes
Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) am Donnerstag
die wachsende Bedeutung von Wärmepumpen sowohl für Neubauten als auch
in der Altbausanierung. Schulte: "Wer jetzt nicht auf Energieeinsparung
durch moderne Technik setzt, wird sich mit stetig steigenden Heizkosten
konfrontieren müssen." Die Infoplattform Umweltwärme stellt für
Verbraucher ab sofort unter der neu gestalteten Website
www.infoplattform-umweltwaerme.de kostenfrei und herstellerneutral In
formationen zu Technik und Funktionsweise von Wärmepumpen zur
Verfügung. Unter der ebenfalls herstellerneutralen Infohotline 089 – 27
13 021 ist eine individuelle Beratung möglich. Der BDH informiert auf
seiner Website www.bdh-koeln.de.

Etwa 80 Prozent der Energie im Haushalt werden für Heizen und warmes
Wasser verbraucht. Effizienzverbessernde Maßnahmen bei der
Heizungsanlage sind laut BDH daher notwendig, um die eigenen Heizkosten
im Griff zu behalten. Dazu seien verschiedene Wege möglich und
sinnvoll: Brennwerttechnik auf Basis von Gas oder Öl nutzt die im Abgas
vorhandene Wärme und erreicht so hohe Wirkungsgrade, was den
Brennstoffverbrauch deutlich senken kann. Holz- und Pelletfeuerungen
setzen auf heimische Ressourcen und Solarwärmeanlagen können mit jedem
Wärmeerzeuger kombiniert werden, um den Energiebedarf zu reduzieren.

Wärmepumpen beziehen bis zu 75 Prozent der Energie aus kostenlos in
Boden, Grundwasser oder Luft gespeicherter Sonnenenergie. 25 Prozent
der Energie werden in Form von Strom als Antriebsenergie eingesetzt.
Diese wird eingesetzt, um die Umweltwärme auf die für Heizzwecke und
Warmwasser notwendigen Temperaturen zu bringen. Wegen dieser hohen
Energieeffizienz von Wärmepumpen ergeben sich im Endeffekt niedrige
Heizkosten. Karl-Heinz Stawiarski, Vorstand des Bundesverbandes
Wärmepumpe: "Aus einer Kilowattstunde elektrischer Energie werden vier
bis fünf kWh Wärme aus erneuerbaren Energien. Wer bei seiner
Heizungssanierung auf Wärmepumpen setzt, kann seine Heizkosten um bis
zu 40 Prozent senken. Besonders bei einem Heizungstausch im Altbau
erfahren Wärmepumpen eine steigende Nachfrage".

Im vergangenen Jahr sei der Markt für Wärmepumpen-Heizungen in
Deutschland laut BWP um 30 Prozent gewachsen, im Vergleich zu den
Absatzzahlen von 1998 habe sich das Marktvolumen sogar mehr als
verdoppelt. Über 12.500 Wärmepumpen wurden gemäß BDH-BWP-Statistiken im
Jahr 2004 bundesweit verkauft. Bald dürfte die einhunderttausendste
Wärmepumpe in Deutschland installiert werden – Mitte 2005 hätten
bereits über 95.000 Häuser in Deutschland ihre gesamte Heizenergie
durch Wärmepumpen gewonnen. Bei günstigen Rahmenbedingungen könnten bis
2020 insgesamt 200.000 Anlagen in Deutschland installiert sein. Die
Umwelt würde dadurch jährlich eine Verminderung der klimaschädlichen
CO2-Emissionen von 590.000 Tonnen erfahren.

Neben klassischen Wärmepumpen könnten Lüftungsgeräte mit
Wärmerückgewinnung den Energiebedarf nochmals reduzieren. Der BWP macht
darauf aufmerksam, dass Neubauten und Niedrigenergiehäuser heute sehr
gut gedämmt und mit Wärmeschutzfenstern ausgestattet sind. Sie seien
deswegen nahezu dicht. Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung könnten
hier für ausreichend Frischluft sorgen. Stawiarski: "Wärmpepumpen
können zusätzlich dafür sorgen, dass kein Geld zum Fenster hinaus
geheizt wird."

Infos zu Wärmepumpen für Verbaucher und Presse:
www.infoplattform-umweltwaerme.de sowie über die herstellerneutrale
Infohotline des Bundesverbandes Wärmepumpe unter 089 – 27 13 0 21. Der
BDH informiert Verbraucher und Presse unter www.bdh-koeln.de

Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten

Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten

Negative
Schlagzeilen haben einen höheren Nutzen für die Leser
Zeitungen: Schlechte Nachrichten sind mehr wert (Foto: pixelio.de/Hermsdorf)
Zeitungen: Schlechte
Nachrichten sind mehr wert (Foto:
pixelio.de/Hermsdorf)

Washington (pte003/20.03.2015/06:10) – Für die Leserschaft haben
schlechte Nachrichten einen weitaus größeren individuellen Nutzen als gute
Nachrichten. Zu diesem Ergebnis sind Forscher der Washington State University http://wsu.edu gekommen,
die analysierten, wie Menschen anhand von Zeitungsartikeln versuchen, ihr
Wohlbefinden zu steigern und Verluste zu vermeiden.

Das von den Forschern verwendete Modell orientiert sich stark an
der ökonomischen Theorie des Gesetzes vom abnehmenden Grenznutzen: Je mehr Geld
jemand angesammelt hat, desto weniger zählt der einzelne Dollar. Jedoch verrät
Jill McCluskey, Hauptautorin der Studie, die Tücken der Theorie: "Der Verlust
von 1000 Dollar wird schmerzlicher sein, als dir ein zufälliger Gewinn derselben
Summe Freude bereitet."

Nachrichtenkonsum hilft, Entscheidungen zu
treffen

Umgemünzt auf das Zeitungsgeschäft heißt das: Erfolgsstorys z.B.
über ein Unternehmen könnten dem Leser helfen zu entscheiden in eine bestimmte
Aktie zu investieren und damit einen bestimmten Betrag zu gewinnen. Eine
schlechte Nachricht jedoch versorgt den Leser mit Informationen darüber, wie ein
negatives Ereignis oder ein Verlust vermieden werden kann und bringt dem Leser
somit mehr Nutzen als eine positive Nachricht.

"Zeitungen reagieren auf diese Nachfrage, indem sie mehr über
schlechte Nachrichten berichten um Leser anzuziehen und mehr Zeitungen zu
verkaufen", ist McCluskey überzeugt. Der Appetit auf negative Schlagzeilen zeigt
sich beispielsweise bei Nahrungsmittelskandalen, so die Forscherin: "Die
Menschen entscheiden sich dafür, verdächtige Nahrung – wie Rind während des
Rinderwahnsinns – zu vermeiden."

Schlechte
Nachrichten können auch schaden

Schlechte Nachrichten können jedoch zu einer übertriebenen
Reaktion bei einem negativen Zwischenfall oder bei manchen Menschen sogar zu
Depressionen führen. "Auch nach dem Rinderwahnsinn waren die Menschen noch lange
nicht bereit, wieder Rind zu kaufen. Dasselbe ist bei Spinat nach dem
E.coli-Skandal passiert. Solche panischen Reaktionen schaden den Produzenten und
führen zu Essensverschwendung", so McCluskey abschließend.

„Solar Dogger“ brät Hotdogs mit Sonnenschein

„Solar Dogger“ brät Hotdogs mit Sonnenschein
Isolierte Röhre fängt reflektiertes Licht ein und brutzelt die Würste
Solar Dogger: Tragbarer Griller schont die Umwelt (Foto: GoSun)
Solar Dogger: Tragbarer Griller schont die Umwelt (Foto: GoSun)

Cincinnati (pte002/15.07.2016/06:05) – Würstchen grillen ohne Kohle, Strom oder Gas – das macht neuerdings der „Solar Dogger“ von GoSun http://gosunstove.com möglich. Die Kraft der Sonnenstrahlen wird in dem tragbaren Solargriller durch zwei Parabolreflektoren eingefangen. Die Reflektoren verdreifachen die Menge an Sonnenlicht, die auf die Röhre trifft, in der zwei Würstchen gleichzeitig gebraten werden können.

Die Röhre besteht aus feuerfestem Glas und ist so gefertigt, dass sich im Inneren Hitze bildet, während der äußere Teil der Röhre dank eines Vakuums zwischen Innen- und Außenwand kühl bleibt. 80 Prozent des Sonnenlichts wird in Wärme verwandelt. Im Ofen werden dadurch Temperaturen von bis zu 288 Grad Celsius erreicht.

Gut isolierte Hitzekammer

Mit einem isolierten Deckel, der durch eine Silikonschicht die Röhre abdichtet, werden die Würstchen in der Hitzekammer eingeschlossen und können friedlich vor sich hin brutzeln. Die per Vakuum isolierte Röhre sorgt dafür, dass die Hitze gleichmäßig im Grillgut verteilt wird. Nach zehn Minuten sind die Würstchen durchgebraten.

Damit auch noch die letzten Sonnenstrahlen des Tages effizient eingefangen werden können, kann der Solar Dogger in alle möglichen Positionen gebracht werden, Neigungswinkel von null bis 75 Grad sind möglich. Auf Indiegogo http://bit.ly/29E67Tv kann der Solargriller derzeit für 59 Dollar (rund 53 Euro) erstanden werden, der voraussichtliche Liefertermin ist im Dezember.

Optimale Antennen fürs 5G-Netz

pte20181212005 Computer/Telekommunikation, Forschung/Technologie

Optimale Antennen fürs 5G-Netz entwickelt

100-prozentige Abdeckung laut US-Wissenschaftlern deutlich einfacher zu realisieren

Roboter für die Messung von Funksignalen für bessere Antennen (Foto: nist.gov)
Roboter für die Messung von Funksignalen für bessere Antennen (Foto: nist.gov)

Gaithersburg
(pte005/12.12.2018/06:15) – Der Aufbau des Mobilfunknetzes der fünften
Generation (5G) könnte deutlich billiger werden. Denn Forscher am
National Institute of Standards and Technology (NIST) http://nist.gov haben eine Technik zur Beurteilung und zur Auswahl des für die
Reichweite optimalen Antennen-Designs entwickelt. Bisher waren die
Entwickler auf das "Versuch-und-Irrtum"-Verfahren angewiesen.

Millimeterwellenbereich

Das 5G-Netz arbeitet nicht in den bisher genutzten Frequenzspektren. Es
nutzt den Millimeterwellenbereich. Die auf diesen Frequenzen
übertragenen Signale verlieren auf ihrem Weg sehr viel Energie. Das
reduziert die Stärke der Signale. Sind sie zu schwach, lassen sich Daten
nicht mehr mit Höchstgeschwindigkeit übertragen. Das ist der
Hauptvorteil von 5G. Im Extremfall kann man nicht einmal mehr
telefonieren. Aus dem Grund müssen die Sende- und Empfangsanlagen
relativ dicht beieinander stehen. Das treibt die Kosten für eine
100-prozentige Abdeckung, die der Gesetzgeber zumindest in Deutschland
verlangt.

Die NIST-Methode, die auf Messungen beruht, führt zu Antennen mit
optimaler Reichweite in der Umwelt. Für jede Topologie wird es eine
andere Antennenform geben. Im Gebirge wird sie anders aussehen als im
Flachland. "Die NIST-Methode wird auch die Nutzung von Masten durch
mehrere Anbieter ermöglichen, weil sich die Signale nicht gegenseitig
beeinflussen", sagt Kate Remley, Elektroingenieurin am NIST. Das
wiederum kommt der Umwelt zugute, zumindest optisch. Die
Antennenentwickler können sich beispielsweise für eine geringere
Reichweite entscheiden, um störende Reflexionen an Hindernissen zu
vermeiden.

Innovativer Algorithmus

Das Team um Remley hat Daten von Antennen in einem Gang und der Lobby
des NIST-Hauptgebäudes gesammelt. Mit einem Spezialempfänger, montiert
auf einem fahrbaren Roboter, ermittelten die Forscher Reflexionen,
Beugung und Streuung des Funksignals zwischen Sender und Empfänger.
Daraus entwickelten sie einen Algorithmus, der die optimalen
Antenneneigenschaften in Abhängigkeit von der realen Umwelt errechnet.

| | Michael Kochte | Weißkollm (Sachsen)

Michael Kochte Weißkollm (Sachsen)

Guten Abend Herr Pütz,

als Ihr langjähriger Verehrer habe ich natürlich sofort das in der „Sächsischen Zeitung“ vom 11. Nov. 2017 abgedruckte Interview mit Ihnen „gestürzt“. Und so wie ich schon als junger Mensch ihre Veröffentlichungen und WDR-Sendungen zu allen möglichen Themen aus Wissenschaft und Technik „verschlang“, war ich dabei positiv beeindruckt über Ihre dort offen vorgetragene Sichtweisen und Kritiken zu aktuellen Gesellschaftsthemen, welche im Übrigen zu 99,7…% auch die meinen sind! Und es tut gut zu wissen, dass eine von mir verehrte Person – noch dazu von Ihrem Bekanntheitsgrad – die aktuell brennenden Themen unter gewählten Untertitel „Der Vernunft eine Chance! Vernunftbegabte aller Länder, vereinigt Euch!“ vor relativ breitem Publikum zu benennen und auch rational zu bewerten. Dies vermisse ich seit einiger Zeit leider sehr…

Lediglich ein von Ihnen dort genannter Aspekt über den möglichen Applaus von falscher Seite findet nicht ganz meine Zustimmung. Möglicherweise ist dies jedoch auch ein Produkt medial-gesteuerter Desinformation. Und wer vermag schon die außer den Leitmedien sonst noch verfügbaren Informationskanäle zu wichten… Alles in Allem: Ein sehr interessantes (und auch wichtiges!) Thema, über das ich mit Ihnen „rasend“ gerne einmal persönlich kommunizieren würde (evtl. per Mail?), da es den Rahmen dieses Forums wohl sprengen würde…

Wohl wissend, dass es vermutlich außerhalb Ihrer zeitlichen und sonstigen Möglichkeiten ist, auf jedes hier Geschriebene zu antworten, wünsche ich Ihnen dennoch Alles Gute und bin Ihnen dankbar für jeden geleiteten Beitrag insbesondere zur Jugend-Bildung, aber auch zur Förderung der Vernunft!

Ihr Michael Kochte

Medikamentenmix stoppt Arthritis

Eine monatliche Injektion könnte rheumatoide Arthritis (RA) bei der Hälfte aller Patienten zum Stillstand bringen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der University of Leeds http://www.leeds.ac.uk/ gekommen. Das Antikörper-Medikament Tocilizumab soll in Kombination mit dem bereits in Einsatz befindlichen Methotrexat als RoActemra von Roche http://www.roche.com/ auf den Markt gebracht werden. Derzeit wartet das Pharmaunternehmen auf die Zulassung in Europa und den USA. Die Ergebnisse der aktuellen Studie wurden auf einer Veranstaltung des American College of Rheumatology http://www.rheumatology.org/ der Öffentlichkeit präsentiert.

Es gibt derzeit keine Möglichkeiten, die durch diese Form der Arthritis hervorgerufenen Schäden wieder rückgängig zu machen. Die aktuellen Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass die beiden Medikamente gemeinsam eine Remission durch das Stoppen des Fortschreitens der Krankheit erzielen können. An den Tests nahmen 1.190 Patienten teil. Die Kombination der Medikamente brachte die Krankheit bei 47 Prozent zum Stehen. Wurde Methotrexat allein eingenommen, lag die Erfolgsrate bei nur acht Prozent. Röntgenbilder machten sichtbar, dass der kombinierte Behandlungsansatz die strukturelle Schädigung der Gelenke durchschnittlich um 85 Prozent verlangsamte. Bei Methotrexat allein lag dieser Wert bei 67 Prozent.

Der leitende Wissenschaftler Paul Emery betonte, dass diese Forschungsergebnisse von großer Bedeutung seien. Es sei entscheidend, die Schädigung der Gelenke so rasch wie nur möglich zum Stillstand zu bringen und den Betroffenen soviel Lebensqualität wie nur möglich zu erhalten. Derzeit stehen andere Medikamente, die so genannte Anti-TNF-Therapie zur Verfügung, die das Fortschreiten der Krankheit ebenfalls verhindern können. Ihr Einsatz unterliegt zum Beispiel in Großbritannien jedoch Einschränkungen. Eine Sprecherin der National Rheumatoid Arthritis Society http://www.rheumatoid.org.uk/ begrüßte laut BBC die neuen Forschungsergebnisse. "Dieser neue Behandlungsansatz könnte die Alternative für jene 30 Prozent der Patienten sein, die nicht auf die Anti-TNF-Therapie ansprechen." Allein in Großbritannien leiden dereit rund 400.000 Menschen an rheumatoider Arthritis.

An alle Wissenschaftler: Hört, Hört und Leset

Hört, Hört und Leset

Das GAIN-Treffen deutscher Nachwuchskräfte in San Francisco informiert über Karriereperspektiven in Deutschland / BMBF-Staatssekretärin Quennet-Thielen: "Wir unterstützen die Rückkehr auf attraktive Stellen.

Die deutsche Wissenschaftslandschaft hat sich aufgrund vielfältiger Initiativen von Bund und Ländern – gerade in den vergangenen Jahren – dynamisch entwickelt. Deutschland ist international attraktiver geworden. Um einem drohenden Fachkräftemangel entgegen zu wirken, beteiligt sich das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) am weltweiten Wettbewerb um die klügsten Köpfe und wirbt auch um Hochqualifizierte, die im Ausland leben und arbeiten. Zu diesem Zweck hat das German Academic International Network (GAIN), gefördert vom BMBF, mehr als 300 überwiegend in den USA lebende Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen zur Jahrestagung nach San Francisco eingeladen. Vom 2. bis 4. September diskutieren sie dort ihre Wünsche und Anregungen mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft.

"GAIN bietet eine großartige Chance, Netzwerke zu knüpfen, Arbeitskontakte anzubahnen und den jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu zeigen: Ja, Ihr seid willkommen in Deutschland! Wir brauchen Euch! erklärt BMBF-Staatsekretärin Cornelia Quennet-Thielen, die das Treffen in San Francisco eröffnet. "Wir unterstützen mit dieser Tagung gezielt die Rückkehr deutscher Akademikerinnen und Akademiker. Auf der Agenda der Tagung stehen daher die Themen "Doppelkarrierepaare, alternative Berufsfelder für Wissenschaftler, Unternehmensgründungen und Mentoring hierzulande.

"Mit den geltenden Regelungen des Aufenthaltsgesetzes zur Zuwanderung von Arbeitskräften aus dem Ausland und dem künftigen Anerkennungsgesetz ist Deutschland grundsätzlich gut aufgestellt. Gleichzeitig haben gerade diejenigen, die wir gewin nen wollen, auch in anderen Ländern gute Chancen, so Staatssekretärin Quennet-Thielen. Neben dem Abbau bürokratischer Hindernisse brauche Deutschland deshalb dringend eine Willkommenskultur.

GAIN wurde im Jahr 2003 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung angestoßen und ist eine Gemeinschaftsinitiative verschiedener Wissenschaftsorganisationen. Mit fast 3800 Mitgliedern dient es als Netzwerk und transatlantisches Diskussionsforum für deutsche Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen. Die Konferenz in San Francisco wird von der Alexander von Humboldt Stiftung, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst und der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgerichtet und vom BMBF finanziert.

Schauen von Horrorfilmen macht schlank

Schauen von Horrorfilmen macht schlank
Im Schnitt werden 133 Kalorien durch Angst verbrannt
 
The Ring: Angst bei Horrorfilmen verbrennt Kalorien (Foto: pixelio.de, M. Kluth)

London/Wien (pte018/29.10.2012/13:10) – Das Schauen von Horrorfilmen verbrennt bis zu 200 Kalorien. Dies haben Forscher der University of Westminster http://westminster.ac.uk ermittelt, die die Teilnehmer der Studie beim Schauen von zehn Horrorfilmen beobachtet haben. Dabei wurden durchschnittlich 133 Kalorien verbrannt. Stanley Kubricks "The Shining" konnte mit 184, die meisten Kalorien verbrennen. Zum Vergleich: Diese Menge kann ebenfalls bei einem halbstündigen Spaziergang verbraucht werden.

Hormonausschüttung steuert Puls

"Der Mensch verbrennt generell immer Kalorien – auch im Schlaf", erklärt Personal Trainer Andreas Nöhmayr http://masterrunning.at , im Interview mit pressetext. "Bei der Menge der verbrannten Kalorien kommt es darauf an, wie ein Mensch gebaut ist", sagt er. Muskulöse Personen würden demnach bei derselben Übung mehr Kalorien verbrennen als Übergewichtige.

"Bei Horrorfilmen wird Adrenalin durch Angst im Körper ausgeschüttet, was alle Systeme aktiviert, um auf bestimmte Situationen zu reagieren", so der Experte. Das Schauen eines Horrorfilms könne mit einem Fallschirmsprung verglichen werden, wobei der Puls nach oben geht. "Je höher der Puls ist, umso mehr Kalorien werden verbrannt", erläutert Nöhmayr.

Liebesfilme haben gleichen Effekt

Nicht nur Horror-, sondern auch Liebesfilme lassen laut dem Personal Trainer die Kalorien schmelzen. "Liebesfilme lösen positive Emotionen aus, die ebenfalls den Puls nach oben treiben", führt Nöhmayr aus. "Bei Horrorfilmen, die durchgehend schockierend sind, verbraucht man jedoch mehr Energie als bei Liebesfilmen, da letztere nur einige Szenen, die uns eine Gänsehaut verschaffen, beinhalten", so der Fachmann.

Einen Trend für ein neuartiges Trainingsprogramm stellen die Filme jedoch nicht dar, denn auch Alkohol- und Nikotinkonsum würden den Puls erhöhen. "Zusätzlich muss man auch die psychologische Ebene solcher Filme berücksichtigen", so der Fachmann. Auf Dauer seien sie demnach nicht empfehlenswert.