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Tratsch und Ausgrenzung haben ihre Vorteile

Tratsch und Ausgrenzung haben ihre Vorteile
Vermeintliche Gemeinheiten können gut für das Gemeinwohl sein
 
Tratschen über Dritte: kann sinnvoll sein (Foto: Maren Beßler, pixelio.de)

Stanford (pte002/29.01.2014/06:05) – Obwohl Tratsch und Ausgrenzung als echte Gemeinheiten gelten, können sie eigentlich sehr gut für die Gesellschaft sein, so das Ergebnis einer aktuellen Studie. Denn sie dienen häufig als Werkzeug, um Rüpel zu resozialisieren und das Ausnutzen netter Menschen zu verhindern. "Gruppen, die ihren Mitgliedern das Tratschen erlauben, fördern Zusammenarbeit und verhindern Selbstsucht besser als jene, die das nicht tun", sagt Matthew Feinberg, Soziologe an der Universität Stanford http://stanford.edu .

Zu diesem Schluss kamen die Forscher durch ein Spiel, bei dem 216 Personen in kleineren Gruppen finanzielle Entscheidungen zu treffen hatten, die für die Gruppe vorteilhaft sein können. Dabei hat sich gezeigt, dass dank Tratsch wirklich kooperationsbereite Personen leichter zusammenfinden. Letztlich zurecht ausgegrenzte Egomanen wiederum wurden dadurch motiviert, aus ihren Fehlern lernen.

Schikanen nicht immer schädlich

Eigentlich gelten soziale Schikanen generell als großes Übel, wird doch beispielsweise Cyber-Mobbing in sozialen Netzwerken als Killer für die Psyche gehandelt (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/20130917003 ). Doch Tratsch und Ausgrenzung sind womöglich besser als ihr Ruf.

"Wenngleich beide Verhaltensweisen missbraucht werden können, legen unsere Ergebnisse nahe, dass sie eine wichtige Funktion für Gruppen und die Gesellschaft haben", erklärt Feinberg. Speziell, wenn es um wenig vertrauenswürdige Personen geht, können die vermeintlichen Gemeinheiten letztlich dem Gemeinwohl dienen.

Das hat sich im Studien-Spiel gezeigt. Zwischen den einzelnen Runden konnten die Teilnehmer tratschen, ehe sie einer neuen Gruppe zugeteilt wurden. Anhand dieses Tratsches war es den Probanden möglich, offenbar selbstsüchtige Mitspieler zu identifizieren und zu meiden – was letztlich gut für die Gruppe ist. "Indem sie Abtrünnige ausschließen, können kooperativere Menschen freier in das Gemeinwohl investieren, ohne Ausnutzung befürchten zu müssen", so die Forscher.

Ausgrenzung fördert gutes Benehmen

Zudem kann der Studie zufolge sozialer Druck unsozialere Individuen dazu motivieren, sich zu bessern. Denn wer sich im Spiel konsequent selbstsüchtig verhalten hat, über den wurde laut Robb Willer, Soziologie-Professor in Stanford, entsprechend getratscht. Schon das Risiko der Ausgrenzung habe letztlich oft selbstsüchtigem Verhalten vorgebeugt. Die Studie bestätigt den Forschern zufolge frühere Arbeiten, nach denen Menschen, die wissen, dass über ihren Ruf gesprochen wird, sich eher großzügig zeigen.

"Trotz negativer Besetzung hat die Paarung aus der Möglichkeit zu tratschen und unerwünschte Personen aus Gruppen auszugrenzen, einen starken positiven Einfluss auf den Grad der Kooperation in Gruppen", schließt Willer. In weiterer Folge will sein Team Feldstudien durchführen, um die Auswirkung der Androhung von Tratsch unter realweltlichen Bedingungen zu beobachten. So ist vorgesehen Autoreperaturwerkstätten anzurufen, um Kostenschätzungen einzuholen – wobei eine Anrufe-Gruppe betonen soll, dass sie aktive Nutzer des Empfehlungsportals Yelp http://yelp.de sind.

| | Sascha G. | Aachen

Sascha G. Aachen

Lieber Jean,

ich möchte Dir – die freundschaftliche Ansprache wähle ich aufgrund meines lebenslangen Folgens Deiner Hobbythek bzw. Deiner anderen lehrreichen Beiträge. Ich bin zunächst über meine Eltern, dann aber auch aus Eigeninteresse an der Wissenschaft und den Kleinigkeiten des Alltags ein großer Fan von Dir geworden. Allein deswegen möchte ich Dir von ganzem Herzen alles Gute zu Deinem runden Geburtstag wünschen 🙂 In Buchform wie im Netz werde ich immer wieder das eine oder andere nutzen können. Mit den besten Wünschen und einem frohen Cin cin,

Sascha.

Mini-Mikroskope dienen zur Diagnose von Parasiten

Mini-Mikroskope dienen zur Diagnose von Parasiten
Günstige Webcams und Handykameras machen hochauflösende Bilder
 
Mikroskop: essenziell für die Parasitologie (Foto: pixelio.de/Michael Bührke)

Helsinki/Solna/Wien (pte017/12.12.2013/11:45) – Billige Mini-Mikroskope sollen tropischen Infektionskrankheiten Einhalt gebieten, wenn es nach finnischen und schwedischen Forschern geht. Mitarbeiter des Institute for Molecular Medicine Finland http://fimm.fi , der University of Helsinki http://helsinki.fi/university und des Karolinska Institutet http://ki.se haben günstige Webcams und Handykameras so verknüpft, dass sie ausreichend hochauflösende Bilder zur Parasitenerkennung generieren.

Hohe Auflösung von Vorteil

Fast alle Parasiten kann man mithilfe eines Mikroskops erkennen. "Grundsätzlich ist diese Entwicklung schon sinnvoll, aber nichts Neues. Mikroskope werden schon lange eingesetzt – aber je schneller und einfacher das geht, desto besser ist es", kommentiert Herbert Auer, Leiter der Abteilung für Medizinische Parasitologie an der Medizinischen Universität Wien http://bit.ly/1d7Swjb , gegenüber pressetext.

Im ersten Testdurchlauf wurde das Sample direkt auf den Bildsensor-Chip gelegt, nachdem die Optik entfernt wurde. Die Auflösung ist abhängig von der Pixelgröße des Sensors, jedoch können einige Parasiten damit erkannt werden. In der Studie wurden die Verursacher der Bilharziose, die Schistosoma-Würmer, herangezogen. "Das Mikroskop muss eine relativ vernünftige Auflösung haben. Die Larven der Schistosoma-Würmer sind etwa 100 bis 150 Mikrometer groß, da geht das noch relativ leicht. Aber es gibt auch Amöben und Lamblien, die kleiner als 30 Mikrometer sind", so Auer.

Mikroskopie wichtig für Therapie

Billige Mikroskope wären gerade in Entwicklungsländern wichtig, zum Beispiel in Afrika, wo die Bilharziose weit verbreitet ist. "Ein vernünftiges Mikroskop kostet in seiner billigsten Ausführung rund 500 bis 1.000 Euro. Ohne Diagnose kann ich keine Therapie veranlassen – denn jeder Parasit verlangt nach einer spezifischen Therapie", gibt Auer im pressetext-Gespräch zu bedenken.

Die Forscher entwickelten auch einen eigenen Erkennungs-Algorithmus, der die Bilder des Mini-Mikroskops analysiert und automatisch Parasiteneier entdeckt. "Mit der Ausbreitung von Mobiltelefonen, Datentransfernetzwerken und Applikationen für digitale Mikroskopie ist der Weg zu Alternativen für konventionelle Mikroskopie in endemischen Gebieten bereitet", erläutert Johan Lundin, einer der Studienleiter.

12 TIPPS UM IHR HANDY ZU SCHÜTZEN

„DIE 12 BESTEN TIPPS UM IHR HANDY VOR ANGRIFFE ZU SCHÜTZEN“

Seit der Affäre um Angela Merkels Diensthandy ist die Panik groß in Deutschland. Gibt es einen optimalen Schutz um Handys sicherer zu machen?

Ja, sagen die Präventionsexperten vom Sicher-Stark-Team.

Es gibt zwar keine 100 %-prozentige Sicherheit, sonst hätte die NSA es nicht geschafft, das Diensthandy unserer Bundeskanzlerin abzuhören, aber man kann vorbeugend viel unternehmen, um Lauschangriffe zu verhindern.
Das Handy wird in der heutigen Zeit ja nicht nur zum Telefonieren genutzt. Sowohl Erwachsene als auch Kinder
nutzen die Technik, um Fotos und Videos aufzunehmen, SMS zu verschicken, in das Adressbuch persönliche Daten einzutragen, Kontoverbindungen und Pin- oder Tan-Nummern  im Notizbuch zu speichern, Termine einzutragen und Vieles mehr.
Wenn das Handy erst einmal geknackt wurde und die Daten beim Hacker auf dem PC sind, sind die Sorgen groß.  
Lassen Sie es nicht so weit kommen und informieren Sie sich auf der Internetseite
www.sicher-stark.de, was Sie machen können, um Ihr Handy sicherer zu machen und sich vor vielen weiteren Gefahren zu schützen.   

Tipp 1   Updates
Genauso wie am Computer sind aktuelle Updates sehr wichtig. Viele Handys sind noch immer mit der gleichen Software, die beim Kauf erworben wurde ausgestattet und wenige Kinder oder Erwachsene halten Ihr Handy auf dem neusten Stand. So nutzen Hacker die Sicherheitslücken, um Zugriff zu erlangen.

Tipp 2   Codierung nutzen
Bei neueren Handys können Sie Ihre Daten verschlüsselt verschicken. Sie sollten immer persönliche Daten,  Anmeldedaten, E-Mails und Websites verschlüsselt übertragen. Mails können beispielsweise mit Hilfe von Apps wie dem Android Privacy Guard vor dem Senden unleserlich gemacht werden. Während die Daten übertragen werden, kann dann niemand mithören.

Tipp 3   Achten Sie auf das richtige Smartphone
Jeder Hersteller hat Vor- und Nachteile. Informieren Sie sich vor dem Kauf. Die  gängigsten Smartphones sind, Apples iPhone, Blackberry Googles Android und Microsofts Windows Phone 8.  Laut Testergebnissen sind iPhones und das Windows Phone 8 zur Zeit die sichersten Systeme, was sich aber jederzeit wieder ändern kann.   

Tipp 4    Zugangscode aktivieren
Nach Kauf sollten Sie auf jeden Fall die Sperrmöglichkeiten, die das Handy bietet, nutzen. In der Regel Pincodesperre und Kartensperre auf „aktiv“ setzen, um es vor Fremden zu schützen. Auch die Displaysperre/Tastensperre sollten Sie aktivieren, sodass sich das Handy in der Tasche nicht selbst aktiviert und mit dem Internet verbindet oder jemanden unbeabsichtigt anruft.

Tipp 5   Vorträge besuchen
Informieren Sie sich frühzeitig auf Vorträgen/Workshops über die neuen Gefahren und den Schutz für das Handy, den PC und mobile Geräte. Auch Ihre Kinder sollten Sie in diese Sicherheitsthemen einbeziehen. Das Sicher-Stark-Team bietet seit Jahren deutschlandweite Vorträge unter http://www.sicher-stark-team.de/sicher-stark-vortraege.cfm an.

Tipp 6    Bluetooth abschalten
Gerade Bluetoothverbindungen lieben Hacker als Einfallstor. Schalten Sie generell Funkdienste ab, wenn sie nicht gebraucht werden. WLAN, GPS und Bluetooth brauchen Sie bestenfalls bei Google Maps und Datenabgleich mit anderen Handys. Deshalb: Wenn Sie nicht gerade diese Funktion nutzen, abschalten. So können Fremde keinen Zugriff erlangen. Sie kosten außerdem unnötig Strom.

Tipp 7   Hotspots beachten
Gerade öffentliche Internet-Hotspots bieten nur wenig Sicherheit.
Leider können Sie nur selten prüfen, ob ein Hotspot wirklich der ist, der er vorgibt zu sein. Hacker können gefälschte Zugangspunkte installierten: Wenn Sie diese dann mit Ihrem Handy nutzen, können Gauner mithören oder persönliche Zugangsdaten abgreifen.    

Tipp 8   Fremde Rufnummern
Bevor Sie eine Rufnummer zurückrufen, sollten Sie prüfen, ob es sich um eine kostenpflichtige Mehrwertrufnummer handelt. In der heutigen Zeit ist es kein Problem, mehrere Rufumleitungen zu legen, was Mehrkosten verursachen kann.

Sofern möglich, sollten sie eine Einzelverbindungsnachweis für Ihre Telefonrechnung beantragen. Prüfen Sie die Abrechnung sehr genau. Dort finden Sie sofort teure Mehrwertrufnummern.
Wenn Sie Kindern haben,  sollten Sie kostenpflichtige Mehrwertdienste und mobilen Zahlungsverkehr für das Kinderhandy sperren lassen. Dann gibt es keine bösen Überraschungen am Monatsende.

Tipp 9   Niemals SMS, MSM von Fremden klicken
Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, sollten Sie niemals auf Links in SMS, E-Mails oder anderen Nachrichten klicken. Leider nutzen Cracker dies als Einfallstor um das Handy mit Maleware anzugreifen oder zu infizieren.
Danach kann der Hacker nach Lust und Laune alle Funktionen Ihres Handys bedienen und abrufen. Öffnen Sie MMS nur, wenn Sie auch sicher sind, dass die Bildnachricht von der Person kommt, die sie geschickt haben soll. Zur Not rufen Sie vorher kurz an.

Bildmaterial kostenlos unter http://www.sicher-stark-team.de/so-helfen-sie-uns.cfm ( ganz unten) http://www.sicher-stark-team.de/?loadCustomFile=eigenes_Bildmaterial/Handy_hacken1.JPG

Tipp 10   Apps  
Installieren Sie nur vertrauenswürdige Apps. Jede App will verschiedene Funktionen Ihres Smartphones nutzen, beispielsweise die Internetverbindung oder die Daten Ihres Adressbuches. Bei der Installation einer App, muss der Nutzer immer zunächst sein Einverständnis geben. Stimmen Sie der Installation nur dann zu, wenn Sie sicher sind, dass die App aus vertrauenswürdigen Quellen stammt, denn hinter einigen Apps verstecken sich Viren. Im Zweifel nehmen Sie von der Installation Abstand und suchen nach einer anderen App. Installieren Sie zunächst Apps, die Viren auf Ihrem Smartphone ausfindig machen können.  

Tipp 11   Diebstahl
Sollte Ihr Handy einmal gestohlen werden, so aktivieren Sie von einem anderen Handy aus den Löschcode. Neuere Smartphones haben diese Funktion bereits installiert. Ältere Geräte können durch eine App nachgerüstet werden. F-Secure bietet für Smartphones und Tablets bereits solche Apps an. Auch eine Sperre der Smartphones von Kindern kann eingerichtet werden.
So können Sie im Notfall immer sämtliche Daten von einem anderen Handy aus löschen, sodass sie für den Dieb unzugänglich sind.

Tipp 12   Backups  
Denken Sie auch daran, immer regelmäßig Backups zu machen. Sollte das Handy verloren gehen, spielen Sie die Sicherungskopie einfach auf Ihr Handy zurück.

Arzt klagt an gegen die Bevorzugung der Wirtschaftlichkeit in der Medizin

Liebe Besucher meiner Homepage,

um
Ihnen stets garantiert glaubhafte Berichte aus der Welt der
Wissenschaft zu präsentieren, habe ich etliche ausgesuchte
Wissenschaftler und Techniker gebeten, mich zu beraten. Vor allen Dingen
wenn es um strittige Themen geht. Besonders häufig frage ich meine
Mediziner-Gruppe ab.  Ein Beispiel eines praktizierenden Chefarztes
möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. Er nimmt den geleisteten
‚Hippokratischen Eid‘ sehr ernst und legt Finger in die Wunden der
Gegenwart

Ihr Jean Pütz


Sehr geehrter Jean Pütz,

ich kann mir das sehr wohl vorstellen.

Meine sehr subjektive, nicht wissenschaftlich geprüfte aber durch Beobachtungen geformte Überzeugung ist:

Es
besteht ein Zusammenhang zwischen dem wirtschaftlichen Druck in vor
gegebener Zeit möglichst viele „Fälle“  —  nicht Patienten!!!  —  zu
operieren und dem schlechter werdenden OP-Ergebnissen.

Wundinfekten
begegnet man mit noch mehr Antibiotika, noch mehr aufgestellte
Händedesinsfektionsspender – aber die Arbeit am Patienten vor Ort auf
der Station , im OP-Saal kontrolliert niemand …!

Ich
habe all diese OP’s auch selber durch geführt und eine extrem niedrige
Komplikationsrate gehabt – in dem Bewusstsein, dass ich „nur der
Schrauber bin – Heiler ist jemand anderes“ . Der „Andere“ ist der
Patient mit oder ohne lieben Gott, aber der braucht zum Heilen Zeit und –
ZUWENDUNG!!!  Die aber ist heute so teuer, dass man an  ihr spart,
sowohl bei Pflegekräften wie Ärzten.

Ich wundere mich über steigende Komplikationen nicht.

Dazu
kommt für mich ein stetig abfallendes Niveau an handwerklichen
Fähigkeiten. Die Jungen schauen höchstens ins Internet, wer geht von
denen auf OP-Kurse? Wer hat von denen als Kind schon eine
Eisenbahnanlage aufgebaut?? Statt dessen wird am Patienten studiert und
probiert …

Mit
dem 3D-Drucker demnächst auch als Kinderspielzeug gehen die letzten
Fähigkeiten verloren. Sicher ein bisschen schwarzmalerisch, aber die
Richtung ist es, die furchterregend ist.

Ich
fahre heute bewusst vorsichtiger um bloß keinen Unfall auf der Autobahn
zu haben und ich nicht steuern kann, in wessen Hände ich gerate …

pte20181205012 Medizin/Wellness, Forschung/Technologie

Dänemark: Mehr Infektionen nach Hüftfrakturen

Antibiotika werden laut aktueller Studie des Aarhus University Hospital immer öfter verschrieben

Hüfte: OPs erhöhen das Infektionsrisiko stark (Foto: pixelio.de, Dirk Kruse)

Hüfte: OPs erhöhen das Infektionsrisiko stark (Foto: pixelio.de, Dirk Kruse)

Aarhus (pte012/05.12.2018/11:30) – Das Risiko
von Infektionen nach einer Hüftfraktur-OP hat in Dänemark laut einer
Studie von Forschern des Aarhus University Hospital http://en.auh.dk stark zugenommen. Zwischen 2005 und 2016 wurde eine deutliche Erhöhung
in verschiedenen Zeiträumen nach den Eingriffen festgestellt. Der
Untersuchungszeitraum umfasste 15 bis 365 Tage nach der Operation.

Lungenentzündung und Co

Das Auftreten von im Krankenhaus behandelten
Infektionen innerhalb von 30 Tagen nach dem Eingriff erhöhte sich um 32
Prozent. Zum Vergleich: 2005 bis 2006 lag der Prozentsatz der
Erkrankungen bei 10,8 Prozent. 2015 bis 2016 war er auf 14,3 Prozent
gestiegen. Das Risiko einer im Krankenhaus behandelten Lungenentzündung
innerhalb von 30 Tagen nach der OP erhöhte sich in diesem Zeitraum um 70
Prozent.

Gleichzeitig nahm auch die Verschreibung von
Antibiotika um 54 Prozent zu. Lagen die Werte zu Beginn noch bei 17,5
Prozent, stiegen sie am Ende des Beobachtungszeitraums auf 27,1 Prozent.
Für die Studie wurden die Daten von 74.771 Patienten über 65 Jahren
ausgewertet. Bei allen wurde eine OP nach einer Hüftfraktur zum ersten
Mal durchgeführt. Es zeigte sich, dass das Risiko einer Infektion bei
dieser Personengruppe deutlich höher war als in der diesem Sample
entsprechenden Gesamtbevölkerung.

Hohe Sterblichkeit festgestellt

Laut Forschungsleiterin Kaja Kjørholt hat die
landesweite Studie ein erhöhtes Risiko von Infektionen und eine
vermehrte Verschreibung von Antibiotika nach durch Hüftfrakturen
notwendig gewordenen OPs festgestellt, die nicht vollständig durch die
Trends in der Gesamtbevölkerung erklärt werden können.

Aufgrund der hohen Sterblichkeit, die
Infektionen bei älteren Menschen verursachen, sollte laut der Expertin
in diesem Bereich dringend weiter geforscht werden. Erklärtes Ziel müsse
es sein, mehr über die Risikofaktoren und die Profile von Patienten zu
erfahren, die mit Infektionen nach einer Operation in Zusammenhang
stehen. Die Forschungsergebnisse wurden im "Journal of Bone and Mineral
Research" veröffentlicht.



| | Gerhard Schaubach | Altenstadt

Gerhard Schaubach Altenstadt

Zu Ihrem facebook-statement „Merkel“: Genau das sage ich bereits seit Beginn von Merkels unkontrollierter Grenzöffnung ! Die Folgen, die wir nun auszubaden haben, waren in der Tat vorhersehbar. Wenn Merkel sie ausdrücklich in Kauf genommen hat ohne ihre Entscheidung vom Bundestag absegnen zu lassen, ist sie auch quasi ALLEINE dafür verantwortlich zu machen und müßte auch die Konsequenzen tragen in Form von Rücktritt und finanzieller Beteiligung ! Die Folgen badet jetzt das untere Drittel der Gesellschaft aus.

App vernetzt Jogger weltweit

"Yog"-App vernetzt Jogger weltweit
Gemeinsames virtuelles Laufen soll gegenseitig motivieren
 
Laufen: App vernetzt Jogger weilweit (Foto: pixelio.de, P. Bork)

New York/Wien (pte012/18.12.2012/11:50) – Die iPhone-App "Yog" http://getyog.com vernetzt Jogger weltweit miteinander und ermöglicht Laufrunden mit Gleichgesinnten desselben Levels. Die Termine können einfach erstellt und Facebook-Freunde zum Joggen eingeladen werden. Jeder Teilnehmer rennt für sich – die Verbindung mit anderen findet virtuell statt. Die App misst dabei die zurückgelegte Strecke oder teilt beispielsweise mit, wenn ein Jogger einen anderen überholt hat. Bei einer Veröffentlichung der Jogging-Tour auf der Profil-Seite können auch andere User außerhalb der Freundschaftsliste der Runde beitreten. Bevor die Nutzer starten, findet zusätzlich ein Countdown für alle Teilnehmer statt. Seit Mitte November nutzen Jogger aus 58 Ländern "Yog". Die Entwickler der App planen nun eine globale Community, die auch Sportarten wie Radfahren oder Schwimmen implizieren soll.

Wettkampf schüchtert ein

"Ein Vorteil dieser Technologie ist einerseits das Vernetzen mit anderen und andererseits die Motivation", sagt der Lauftrainer Walter Kraus http://runtasia.at im Interview mit pressetext. Durch die gesammelten Daten habe der User zusätzlich die Möglichkeit, sich stets zu verbessern. "Die Masse ist jedoch ein Gesellschaftsläufer", meint er. Viele bräuchten demnach vielmehr einen physischen Laufpartner als ein Datenprotokoll.

"Als Spielerei ist solch eine App genau das, was die Menschen heute wollen", führt der Spezialist aus. Vom gesundheitlichen Aspekt her sei sie jedoch weniger effektiv, da damit ein Wettkampf entstehe, der viele Teilnehmer einschüchtert.

Physische Treffen sichern Attraktivität

Ob die Erfindung dauerhaft Jogger weltweit miteinander vernetzen kann, lässt sich noch nicht prognostizieren. Für ein langfristiges Bestehen müssen laut dem Experten ab und an physische Treffen veranstaltet werden, um die Attraktivität des Angebots aufrecht zu erhalten.

Der persönliche Kontakt sei dahingehend wesentlich. "Solche Treffen können unter anderem über Foren veranstaltet werden, wodurch die Teilnehmer dem Produkt lange Zeit erhalten bleiben. Zu virtuell darf das Ganze nicht sein", schließt der Fitnesstrainer ab.

| | Walter Freiwild | Zizenhausen

Walter Freiwild Zizenhausen

Der Beitrag „Wissenschaftliche Analyse und Flüchtlingsproblematik“ gefällt mir gut, weil er an der richtigen Stelle die Fragen stellt, die „der Bürger“ sich auch stellt, aber sich nicht zu stellen traut, weil er schon gewohnt ist, dann von den diversen farbigen Parteien und deren Anhänger in die rechte Ecke gestellt zu werden.

Was Sie da schreiben, ist nach Maßstäben der Reflex-Gutmenschen (jaja, „Gutmenschen“ ist kein netter Begriff, aber er beschreibt am besten die Sorte Mensch, die ich hier meine) ja schon rassistisch.

Für jeden, der neben reinen Reflexen aber noch ein Gehirn übrig hat, das er auch nutzt, um Dinge zu hinterfagen, Entwicklungen zu beobachten, Tendenzen zu erkennen und Prognosen daraus abzuleiten, sind ihre Fragen absolut gerechtfertigt und gehören ganz offen geklärt. Genau das, das Eingehen und Dikutieren solcher Fragen, entzieht nämlich allen Radikalen die Grundlage.

Ich hoffe sehr, dass Sie für so viel Offenheit nicht büßen müssen, aber ich gehe davon aus, dass Sie in jeder Hinsicht unabhängig sind, und sich das daher leisten können.

Kamera-Gummiball erkundet gefährliches Terrain

Kamera-Gummiball erkundet gefährliches Terrain
US-Start-up entwickelt Prototypen – Erste Tests im Januar
 
Kamera-Ball: zur gefahrlosen Erkundung (Foto: screenshot, bounceimaging.com)

Boston (pte020/29.10.2012/13:40) – Das Bostoner Start-up Bounce Imaging http://bounceimaging.com hat eine tennisballgroße Gummikugel entwickelt, die mit modernsten Kameras und Sensoren ausgerüstet ist. Wird das Hightech-Gerät geworfen, schießen sechs integrierte Kameras jeweils zwei Bilder pro Sekunde. Die Daten werden drahtlos an einen Computer gesendet, der aus den Aufnahmen eine 360-Grad-Panorama der Umgebung des Gummiballs errechnet. Das System soll Ersthelfern bei Katastropheneinsätzen, der Polizei oder auch Soldaten bei der Erkundung gefährlicher Räumlichkeiten helfen, wie der New Scientist berichtet

System aufrüstbar

Die Kameras im Gummiball sind in der Lage, Licht aus dem Nah-Infrarot-Bereich zu verwerten. Durch in der Kugel verbaute Infrarot-LEDs können somit auch bei sehr schlechten Lichtverhältnissen brauchbare Bilder geschossen werden. Das Zusammenfügen der einzelnen Aufnahmen zu einem Panoramabild kann auch von einem Smartphone mit entsprechender Software übernommen werden. Dem Gründer von Bounce Imaging, Francisco Aguilar, ist die Idee für die Gummiball-Sonde nach dem schweren Erdbeben in Haiti im Jahr 2010 gekommen.

Der Kamera-Gummiball hätte die Erkundung der eingestürzten Häuser damals wesentlich vereinfachen können. Auch für Polizisten, die sich in Gebäuden begeben müssen, in denen bewaffnete Verbrecher warten, wäre die Technologie nützlich. Der Ball ist robust, weshalb Sorgen um die Kamera-Ausrüstung kein Faktor mehr sind. Ausgerüstet mit zusätzlichen Sensoren, etwa für die Ermittlung von Temperatur oder Sauerstoffgehalt, kann der Hightech-Gummiball auch für die Feuerwehr von Nutzen sein. Ein eingebauter Geigerzähler könnte für Einsätze in Atomkraftwerken interessant sein.

Fortschritt im Katastrophenschutz

Derzeit gibt es von dem Gerät lediglich Prototypen. Allerdings soll der Kamera-Ball bereits im Januar 2013 von SWAT-Teams und der Polizei von Massachusetts getestet werden.

"Neue Technologien sind grundsätzlich immer interessant für Katastropheneinsätze. Wir haben beispielsweise 2011 bei einer Übung erstmals den Einsatz von Drohnen getestet, die den Einsatzort überfliegen und Luftaufnahmen liefern. Das hat im Test gut funktioniert, der Einsatz im Alltag lässt noch auf sich warten. Wenn diese Bälle Ähnliches für geschlossene Räumlichkeiten leisten können, kann das durchaus Sinn machen. Allerdings müsste das Gerät zuerst ausführlich getestet werden", sagt Georg Tazoll, Katastrophenhilfebeauftragter des Roten Kreuzes http://www.roteskreuz.at in Kärnten, gegenüber pressetext.

Mitmach-Ausstellung auf der MS Wissenschaft

Wissenschaftsjahr 2013 – Die demografische Chance:

Ausstellung „Alle Generationen in einem Boot“ von Staatssekretär Schütte eröffnet

Mitmach-Ausstellung auf der MS Wissenschaft

Am 30. April 2013 startet das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft in
Berlin seine Tour durch 40 Städte in Deutschland und Österreich. Im
Wissenschaftsjahr 2013 – Die demografische Chance präsentiert die
Ausstellung an Bord Exponate aus d
er Forschung zum demografischen Wandel. Das schwimmende Science Center
des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bietet vor allem
Schülern ab 12 Jahren und Familien faszinierende Einblicke in die
Forschung. Der Eintritt ist frei.

Die
Ausstellung „Alle Generationen in einem Boot – Gemeinsam den
demografischen Wandel gestalten“ erläutert Schlagworte wie
„Generationenvertrag“ und „Alterspyramide“ und zeigt die
Bevölkerungsentwicklung in deutschen Kommunen. Ökonomen rechnen vor, wie
sich eine längere Schulbildung auf die spätere Rente auswirkt und
Sozialwissenschaftler geben erstaunliche Einblicke in die Welt der
Vorurteile: Junge Frauen haben andere Vorstellungen von Karriere,
Familie und Partnerschaft als junge Männer häufig vermuten – und
umgekehrt. An einer Morphing-Station können die Besucher sich ein Bild
davon machen, wie sie mit 70 oder 80 Jahren aussehen.

Ingenieurwissenschaftler
zeigen auf dem Schiff, wie sie Senioren-Wohnungen so ausstatten, dass
ältere Menschen möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben können. „Die Ausstellung zeigt, dass der demografische Wandel eine Menge Herausforderungen mit sich bringt, die jedoch

nicht einfach auf uns zu rollen, sondern gemeinsam gestaltet werden können. Genau dazu wollen wir mit der Ausstellung anregen“, sagte Prof. Dr. Gerold Wefer, Vorsitzender des Lenkungsausschusses von Wissenschaft im Dialog, anlässlich der Eröffnung der MS Wissenschaft 2013.

Konzipiert und umgesetzt wurde die Ausstellung im Auftrag des BMBF von der Initiative der deutschen Wissenschaft – Wissenschaft im Dialog. Die Exponate werden von Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft,
der Leibniz-Gemeinschaft und der
Max-Planck-Gesellschaft sowie von DFG-geförderten Projekten, Hochschulinstituten und weiteren Partnern zur Verfügung gestellt.

Der FWF – Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung ermöglicht den Aufenthalt in Österreich.


Informationen:

www.ms-wissenschaft.de und www.demografische-chance.de