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Resistente Malaria bedroht Weltgesundheit stark

Resistente Malaria bedroht Weltgesundheit stark

Nachweis an Grenze von Myanmar zu Indien bereitet Experten Sorge

Indische Metropole: Gefahr durch Malaria nimmt zu (Foto: pixelio.de, J. Kant)
Indische Metropole: Gefahr durch Malaria nimmt zu (Foto: pixelio.de, J. Kant)

Bangkok (pte014/20.02.2015/10:30) –

Arzneimittelresistente Malaria hat ein Wissenschaftlerteam unter der Leitung der Mahidol University http://mahidol.ac.th/en an der Grenze von Myanmar zu Indien nachgewiesen. Das bedeutet laut der in "Lancet Infectious Diseases" http://bit.ly/Ll5ou3 veröffentlichten Studie eine enorme Bedrohung für die Weltgesundheit.
Die Widerstandsfähigkeit des Malariaparasiten gegen die Wirkung des
Medikaments Artemisinin breitet sich seit dem ersten Auftreten in
Südostasien weiter aus.

Ausbreitung wahrscheinlich

Die Resistenz ist nun bereits kurz davor, sich auf
Indien auszubreiten. Laut Experten wie Philippe Guerin vom Worldwide
Antimalarial Resistance Network http://wwarn.tghn.org ist diese Entwicklung alarmierend. Die Todesfälle durch diese Krankheit
haben sich seit dem Jahr 2000 fast halbiert. Derzeit sterben rund
584.000 Menschen an der Folge einer Infektion.

Die Resistenz gegen das bisherige Mittel Artemisinin
bedroht jetzt alle bisher erreichten Fortschritte. Sie wurde bisher in
Kambodscha, Laos, Thailand, Vietnam und Myanmar nachgewiesen. Bluttests
von 940 Malariapatienten aus 55 Orten in Myanmar haben zudem gezeigt,
dass diese Resistenz im Land weit verbreitet ist. Betroffen ist auch die
Region Sagaing, die nur 25 Kilometer von der indischen Grenze entfernt
ist.

Studienautor Charles Woodrow von der Mahidol-Oxford Tropical Medicine Research Unit http://www.tropmedres.ac nach stellt die Resistenz so nahe an der Grenze zu Indien eine
Bedrohung dar. In Zukunft sei mit einer Ausbreitung zu rechnen.
Artemisinin wird normalerweise als Teil einer Kombinationstherapie
verabreicht. Am Anfang wird es dem anderen Medikament laut Woodrow noch
gelingen, die Wirksamkeit dieses Ansatzes aufrechtzuerhalten. Die
Resistenz wird jedoch unvermeidlich zu einem Scheitern führen.

Südostasien und Afrika im Blick

Eine ähnliche Entwicklung hat es in der Vergangenheit
bereits einmal gegeben. Das Medikament Chloroquin hat wahrscheinlich
hunderten Mio. Menschen das Leben gerettet. Die Resistenz gegen dieses
Medikament wurde 1957 an der Grenze zwischen Kambodscha und Thailand
nachgewiesen. Sie breitete sich weltweit aus und erreichte 17 Jahre
später Afrika. Derzeit gibt es in Afrika keine Hinweise auf eine
Resistenz gegen Artemisinin. Es bestehen jedoch Bedenken, dass die
Geschichte sich wiederholen könnte.

Südostasien wurde mit der Zunahme von Resistenzen gegen
Chloroquin und Artemisinin in Zusammenhang gebracht. Dafür ist
hauptsächlich verantwortlich, dass die natürliche Immunität gegen die
Krankheit geringer ist als in Afrika. Daher sind die verabreichten
Medikamente von entscheidender Bedeutung.

In Afrika tritt die Krankheit jedoch weit häufiger auf.
Wiederholte Infektionen sind so verbreitet, dass die Betroffenen eine
gewisse Immunität entwickeln. Das bedeutet, dass das Immunsystem und die
Medikamente gegen die Krankheit ankämpfen. Damit wird jedoch
Südostasien zu einer Region, die es dem Parasiten leichter macht, eine
Resistenz zu entwickeln.

Diabetesstil und Lebensstil

Übergewicht und Mangel an Bewegung entscheidend

Newcastle (pte/06.07.2005/09:15) – Ein ungesunder Lebensstil als
Erwachsener ist der größte Risikofaktor für Diabetes. Zu diesem
Ergebnis ist eine Studie der University of Newcastle upon Tyne
http://www.ncl.ac.uk gekommen. Faktoren aus der Kindheit wie das
Geburtsgewicht sind für Typ 2 Diabetes von weit geringerer Bedeutung
als Fettleibigkeit im Erwachsenenalter. Typ 2 Diabetes tritt
normalerweise bei Menschen mittleren Alters oder älteren Personen auf.
Seit kurzen werden aber laut BBC auch Fälle bei Kindern beobachtet, die
wahrscheinlich mit einer bestehenden Fettleibigkeit in Zusammenhang
stehen. Die Autoren erklärten gegenüber dem Fachmagazin
Diabetes/Metabolism Research and Reviews,
http://www3.interscience.wiley.com/cgi-bin/jhome/10009394 es sei nie zu
spät, seinen Lebensstil entsprechend zu ändern.

Der leitende Wissenschafter Mark Pearce erklärte, dass es
selbstverständlich besser sei, von Kindheit an gesund zu essen und
regelmäßig Sport zu betreiben. Es sei jedoch nie zu spät damit
anzufangen. Das gelte auch für Über-Fünfzigjährige. "Unsere
Forschungsergebnisse legen nahe, dass es das Körperfett des Erwachsenen
ist, das das Risiko einer Insulinresistenz und einer späteren Typ 2
Diabetes verändert." Für die Studie wurden die Daten von 412 Männern
und Frauen von ihrer Geburt an bis zum 50. Lebensjahr ausgewertet. Das
Geburtsgewicht oder die Ernährung als Kleinkind schienen das
Diabetesrisiko anders als bisher angenommen nicht stark zu verändern.
Das Fehlen körperlicher Aktivität und eine schlechte Ernährung als
Erwachsener bis hin zum Entstehen einer Fettleibigkeit erhöhten die
Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung bis zum 50. Lebensjahr deutlich.
Männer und Frauen mit einem höheren Körperfettanteil und höheren
Verhältniswert zwischen Taille und Hüfte litten eher an einer
Insulinresistenz.

Kurkuma – gut für die Gesundheit

Singapur (pte/05.08.2006/13:00) – Gelber Ingwer, Haldi, Turmeric,
Gelbwurz oder auch Kurkuma genannt ist nach Angaben von Forschern aus
Singapur noch gesünder als bisher angenommen. Das Gewürz, einer der
Hauptbestandteile der indischen Curry-Gemische, ist nämlich in der Lage
die Gedächtnisleistungen von Menschen deutlich zu steigern, berichtet
das Wissenschaftsmagazin New Scientist http://www.newscientist.com in
seiner jüngsten Ausgabe.

Das Forscherteam um Tze-Pin Ng von der National University in Singapur
hat herausgefunden, dass Kurkuma die Ablagerung von Amyloid-Plaques bei
Alzheimer-Patienten hemmt. Bei Untersuchungen von mehr als Tausend
gesunden Asiaten zwischen 60 und 93 Jahren konnten die Forscher
feststellen, dass jene Probanden, die regelmäßig Curry aßen, eine
bessere Gedächtnisleistung aufwiesen als jene, die nie oder selten
Curryspeisen zu sich nahmen. Die Wissenschaftler führten so genannte
Mini Mental State Examinations an den Probanden durch.

"Das Erstaunliche an den Untersuchungen war, dass bereits ein
Currygericht in einem Zeitabstand von einem halben Jahr diese positiven
Veränderungen bewirkte", so der Forscher. Das Wissenschaftlerteam will
nun weitere Studien durchführen, um die genaue Wirkung von Kurkuma zu
erforschen. Dazu sollen klinische Tests Gelbwurz mit einem Placebo
vergleichen.

Kurkuma ist in der Geschichte bereits seit 3.000 Jahren in Gebrauch.
Neben der Verwendung als Gewürz diente der Farbstoff auch zum Färben
von Stoffen. Zunächst wurde der Gelbwurz nur in Indochina und Indien
verwendet, gelangte aber bereits Ende des ersten Jahrhunderts nach
Europa – zuerst nach Griechenland, später nach Mitteleuropa. Das Gewürz
ist seit jeher für seine verdauungsfördernde Wirkung bekannt. Kurkuma
hat zudem antimutagene, antikarzinogene und antitumorale Wirkung. Die
Substanz wirkt außerdem antioxidativ. In der indischen Medizin wird
Kurkuma bei Entzündungen, Wunden und Ulzera der Haut, Juckreiz,
Bauchbeschwerden, Blähungen und Verstopfung angewendet.

Rot macht vorsichtig

Farbwirkung: Rot macht vorsichtig
Zurückschrecken und Unterwürfigkeit aufgrund der Evolution
 
Rote Ampel und Stop-Schild: Warnfarbe der Evolution (Foto: pixelio.de/Sturm)

Hanover/Neu Isenburg/Bettendorf (pte028/09.06.2011/13:55) – Die Evolution ist schuld daran, dass Stopp- und Warnsignale meist Rot sind und Kampfsportler mit roten Trikots einen leichten Vorteil haben. Das behaupten Gehirnforscher vom Dartmouth College http://dartmouth.edu in der Zeitschrift "Psychological Science". "Das Meidungsverhalten und die Unterwürfigkeit, die Rot auslöst, stammt scheinbar aus einer vererbten psychischen Veranlagung. Denn ein rötliche Gesicht des Gegenübers deutet auf starke Erregung und macht vorsichtig", so Studienleiter Jerald D. Kralik.

Affen verzichten auf Leckerbissen

Die Forscher machten dazu Verhaltenstests mit Rhesusaffen-Männchen. Jeweils zwei Personen legten diesen ein Apfelstück vor und gingen dann zwei Schritte zurück. Fast immer griffen die Affen zu und verschwanden mit seiner Beute, wobei es egal war, ob die durchführenden Personen männlich oder weiblich waren und auch ob sie grüne oder blaue Kleidung trugen. War ein Kleidungsstück jedoch rot, ließen die Affen die Mahlzeit meist liegen, was die Forscher als erhöhten Respekt deuten.

Die Farbpsychologin Karin Hunkel http://farb-gefuehl.de erklärt das Ergebnis durch ein Phänomen der Physik. "Rot ist die langwelligste Farbe und wird deshalb am schnellsten und stärksten wahrgenommen. Es könnte sein, dass die Affen die anderen Farben gar nicht gesehen haben", so die Expertin im pressetext-Interview. Rot stecke deshalb in allen Warnschildern und sei auch die erste Farbe, die Babys im Mutterleib sehen oder nach der sie später greifen.

Feuer und Blut statt Kommunikation

"Rot ist Feuer und Blut. Auch wenn wir das Feuer gebändigt haben, brennt es trotzdem immer wieder, und viele sind bei Blut wie gebannt", erinnert Farbforscher Harald Braem http://haraldbraem.de gegenüber pressetext. Rot wird von der linken Gehirnhälfte verarbeitet, sorgt für Adrenalin und leichtes Schwitzen. Die Aufmerksamkeit des Publikums bekommen selbst kleine Rotflächen immer – daher auch die Farbwahl des Tuches beim Stierkampf. "Für den farbenblinden Stier ist hingegen nur die Bewegung entscheidend", so Braem.

Beide Farbexperten mahnen zur Vorsicht gegenüber zuviel Rot. "Es macht aggressiver und bringt das Wutpotenzial hoch. Während unsichere Menschen durch rote Kleidung auf festeren Beinen stehen, sollten aggressiv Veranlagte deshalb lieber andere Farben wählen", so Hunkel. Braem rät Frauen, sparsam mit Rot umzugehen. Zuviel Kraft stecke in der Farbe, die Männer zwar hingucken lässt, doch jegliche Kommunikation verunmöglicht. Rot ist Eye-Catcher und versetzt in höchste Alarmbereitschaft. Im Supermarkt wird das überstrapaziert."

Tumormarker für Krebsfrüherkennung nicht empfehlenswert

Experte: Tumormarker für die Krebsfrüherkennung nicht empfehlenswert
Stuttgart, Januar 2013 – Ärzte können heute den Verlauf von Krebsleiden durch Labortests beurteilen, die von den Krebszellen in Blut, Urin oder andere Körperflüssigkeit abgegebene Moleküle messen. Der Nutzen dieser Tumormarker für die Krebsfrüherkennung ist jedoch gering, erklärt ein Experte in der Fachzeitschrift „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2013).
Der bekannteste Tumormarker ist das Prostata-spezifische Antigen, kurz: PSA. Es ist beim Krebs der Vorsteherdrüse vermehrt im Blut nachweisbar. Da es aber in geringerer Menge auch von gesunden Drüsenzellen freigesetzt wird, ist der Test nicht zuverlässig: Nicht alle Männer mit erhöhten PSA-Werten leiden an einem Prostatakarzinom. Andererseits kann eine Krebserkrankung nicht ausgeschlossen werden, wenn der PSA-Wert nur die Hälfte des allgemein anerkannten Schwellenwerts – das sind 4 Nanogramm auf 1 Milliliter Blutserum – erreicht hat, erläutert Professor Günther Wiedemann, Chefarzt an der Oberschwabenklinik in Ravensburg.
Um die Diagnose zu sichern, müssen die Urologen eine Biopsie durchführen. Dabei werden mit feinen Nadeln Gewebeproben aus der Drüse entnommen und unter dem Mikroskop untersucht. Werden dabei Krebszellen gefunden, wird den Patienten meistens zur Entfernung der Prostata durch eine Operation geraten. In den USA hat die Einführung des PSA-Tests zu einer deutlichen Zunahme der Operationen geführt. Professor Wiedemann: Das „Lebenszeitrisiko“ von Männern auf ein Prostatakarzinom ist dort von neun Prozent auf 16 Prozent gestiegen.
Der deutsche Experte stellt den Nutzen des PSA-Tests jedoch in Frage. Zwar sei für Männer in den USA die Wahrscheinlichkeit auf einen Tod am Prostatakarzinom deutlich gesunken. Doch die Lebenserwartung sei deshalb nicht gestiegen. Der Grund: Prostatakrebs tritt meistens im höheren Lebensalter auf und das Wachstum des Tumors ist sehr langsam. Professor Wiedemann: Die meisten Patienten sterben nach einem verhältnismäßig langen Leben an einer anderen Ursache. Durch die Entfernung der Prostata erleiden sie jedoch Nachteile: Zu den Komplikationen der Operation gehören dem Internisten zufolge Infektionen, Blutungen, Darmprobleme, Thrombosen, Harninkontinenz und Erektionsstörungen.
Auch andere Tumormarker sind für die Früherkennung nicht geeignet. Professor Wiedemann nennt die Antigene CA-125, das bei Eierstockkrebs im Blut auftritt, CA-15–3, das von Brustkrebszellen gebildet wird, und das Alpha-Fetoprotein, das auf einen Leberkrebs hinweisen kann. Alle drei Marker wurden in klinischen Studien überprüft. Keiner konnte die Krebsfrüherkennung verbessern. Statt dessen lösten die Tests bei den Patienten häufig Angst aus. Tumormarker führen in der Regel zu Überdiagnosen und Übertherapien, beklagt der Autor.
Die Einführung des PSA-Tests habe allerdings gezeigt, dass Tumormarkertests den Patienten in der Früherkennung kaum vorenthalten werden können. Die gefühlte Sicherheit, nicht an Krebs zu leiden, sei oft stärker als die Statistik, meint Professor Wiedemann. Er rät Ärzten die Nutzen-Risiko-Relation eines PSA-Screenings mit den Betroffenen umfassend und individuell zu erörtern. In den USA hätten Internisten die Notwendigkeit zu einem offenen Dialog mit den Patienten erkannt. Mit choosingwisely.org („Klug auswählen“) würden sie einen offenen Dialog mit den Patienten anstreben. Auf der Internetplattform stellen verschiedene Fachverbände Informationen über Sinn und Unsinn von diagnostischen Maßnahmen und Therapien bereit. Zusammen mit seinen US-Kollegen zählt Professor Wiedemann Tumormarker zu den Top-5 der medizinischen Maßnahmen, die weit verbreitet, teuer und in ihrer Wirkung nicht belegt sind.
Dies gilt allerdings nur für die Früherkennung. Anders ist die Situation bei Patienten, deren Tumor bereits bekannt ist. Onkologen setzen die Tumormarker nach der Krebstherapie regelmäßig zur Nachsorge ein. Ein Anstieg des Tumormarkers kann hier ein erster Hinweis auf ein Rezidiv, den Rückfall des Krebsleidens sein.
J. Wiedemann:
Sinn und Unsinn von Tumormarkern in der Krebsfrüherkennung
DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift 2013: 138 (1/2): S. 43-45

Internet aus der Stromsteckdose

Zusammenarbeit zwischen IBM und US-Energieanbieter Centerpoint Energy

Houston (pte/11.07.2005/13:06) – Laut New York Times wollen IBM und
Centerpoint Energy http://www.centerpointenergy.com in Houston ein
gemeinsames Technologiecenter aufbauen, wo die Möglichkeiten von
Internet über die Steckdose weiterentwickelt werden sollen. Erstes
Centerpoint-Ziel in Houston sei es, neue Chips zu testen, welche die
Verbindungsgeschwindigkeit verdreifachen können, schreibt die NYTimes.
Damit soll eine Geschwindigkeit von 7 Megabit pro Sekunde erreicht
werden, womit man mit Kabelanbietern gleich ziehen kann.

Unterstützt wird die Initiative von der US-Regulierungsbehörde FCC
http://www.fcc.gov . Diese erwartet ein rasches Wachsen der
Breitbandanschlüsse und hofft, dass dadurch ein Gegengewicht zu der
Kabel- und Telefonindustrie entsteht. Derzeit habe diese einen
Kundenstock mit 36 Millionen Anschlüssen. Auch sinkende Preise wären
von der FCC erwünscht.

Für die Stromversorger ist aber nicht nur die Erschließung neuer
Einkommensquellen Motivation für ihr Engagement. Durch den Netzausbau
sei auch eine bessere Überwachung der Leitungen möglich. Ray Blair,
Vizepräsident bei IBM für Breitband-Internet via Stromleitungen meint,
dass es künftig möglich sein wird, das Energiesystem zu überwachen und
auf Probleme sofort zu reagieren. Mit der Internettechnik können
Probleme im Netz in Echtzeit beobachtet und auf einen plötzlichen
Anstieg des Energiebedarfs sofort reagiert werden. Die Energieanbieter
erhoffen sich dadurch auch auf dem Wartungssektor Einsparungen in
Millionenhöhe.

Erst vergangene Woche kündigten die US-Konzerne Google, Goldman Sachs
und Hearst an, dem Internet aus der Steckdose zu weiterem Aufschwung zu
verhelfen. Insgesamt investierten die drei Unternehmen 100 Mio. Dollar
in die Current Communications Group http://www.currentgroup.com , ein
im Raum Cincinatti aktives Unternehmen. (pte berichtete:
http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=050707016 )

Größtes Kranschiff der Welt

„Thialf“ setzt Fundamente für REpower-Anlagen

Superlative trifft auf Pioniergeist: „Thialf“, der leistungsfähigste
Schwimmkran der Welt, unterstützt die Fertigstellung von Deutschlands erstem
Offshore-Windpark alpha ventus. Das Arbeitsschiff stellt zurzeit sechs
Stahlfundamente auf den Meeresboden der Nordsee in 30 Meter Wassertiefe,
rund 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum. Auf diesen so genannten
„Jacket-Fundamenten“ wird das Konsortium von EWE, E.ON und Vattenfall dann
in Kürze sechs Windkraftanlagen des Typs REpower 5M – jede mit einer Höhe
von 155 Meter über dem Meeresspiegel – errichten. Der Windpark alpha ventus
besteht im Endausbau aus insgesamt zwölf Windkraftanlagen. Sechs Turbinen
des Typs Areva Multibrid M5000 stehen bereits und sind in der
Inbetriebnahme.

Die Thialf ist ein Hochsee-Arbeitsschiff, das in der Offshore-Industrie zum
Einsatz kommt. Sein Name stammt ab von „Thialfi“, dem Diener des
Donnergottes Thor. Seine technischen Daten sind beeindruckend: Die
Gesamtlänge der Thialf misst gut 200 Meter, bei einer Breite von knapp 90
Meter. Das entspricht den Ausmaßen von zwei Fußballfeldern. Thialf verfügt
über zwei Kräne, die im Doppelhub bis zu 14.200 Tonnen heben können. Zum
Vergleich: die Stahlmasse einer Windenenergieanlage von alpha ventus beträgt
etwa 1.000 Tonnen. Thialf ist ein so genannter Halbtaucher, das bedeutet,
dass es seinen Tiefgang variieren kann, um sich an die Umgebungsbedingungen
anzupassen. Das Schiff ist im Besitz der niederländischen Werft Heerema
Marine Contractors (HMC).

Die laufenden Arbeiten auf hoher See können auch im Internet verfolgt
werden. Von der Forschungsplattform FINO1 aus zeigt eine Webcam direkt auf
das Baufeld. Sie finden den Link auf die Webcam unter www.alpha-ventus.de.

Bereits im September 2008 hat die DOTI mit der erfolgreichen Errichtung des
Offshore-Umspannwerks die Voraussetzung dafür geschaffen, dass der erzeugte
Windstrom an Land transportiert werden kann. Dies geschieht mit Hilfe eines
Seekabels, das das Umspannwerk mit dem deutschen Stromnetz verbindet und das
ebenfalls bereits vergangenes Jahr durch die transpower stromübertragungs
gmbh (ehemals E.ON Netz) gelegt wurde.

Liebe geht durch die Zellen

Liebe geht durch die Zellen
Vortragsreise des Zellbiologen Bruce H. Lipton am 30. Mai 2013 im Allgäu
 
Bruce H. Lipton: "Der Honeymoon-Effekt – Liebe geht durch die Zellen"

Oy-Mittelberg (pts007/17.05.2013/08:00) – Am Donnerstag, 30.05.2013 um 19:30 Uhr, kommt Dr. Bruce H. Lipton nach Oy-Mittelberg im Allgäu. An diesem Abend erklärt er mit Hilfe der Zellbiologie, der Quantenphysik und der Neurologie, wie wir das herrliche Gefühl der Flitterwochen dauerhaft in unsere Beziehungen holen können. Eine unterhaltsame Tour durch die Wissenschaft von Liebesbeziehungen für alle, die eine Liebesbeziehung in ihr Leben bringen oder lebendig erhalten möchten.

Der Zellbiologe, Forscher, Dozent und Bestsellerautor Dr. Bruce Lipton ist international dafür bekannt, Wissenschaft und Geist miteinander zu verbinden. Dabei schafft er es, durch seine wundervoll einprägsame und amüsante Art, wissenschaftliche Inhalte leicht verständlich zu vermitteln. Mit seinen Forschungen wurde er zum Pionier der Zellbiologie. Seine Bücher sind weltbekannt, darunter die Bestseller: Intelligente Zellen (ISBN-13: 9783936862881) und Spontane Evolution (ISBN-13: 9783867281034).

Mehr Infos über den Autor Bruce H. Lipton
http://www.vielharmonie.com/de/seminare/lipton/flitterwochen.php

Auch das noch : Kindersender startet per Handy

Cartoons werden vor Sendestar über UMTS ausgestrahlt

Berlin (pte/26.08.2005/14:09) – Der Kindersender Nick, ein Ableger des
weltweit erfolgreichsten Kinderfernsehsenders Nickelodeon
http://www.nick.com/ des Medienkonzern Viacom http://www.viacom.com/,
wird offiziell am 12. September 2005 on air gehen. Schon vor Sendestart
kann man Teile des Programms, etwa "SpongeBob-Schwammkopf" oder "Die
Ren & Stimpy Show" über das mobile TV-Angebot von Vodafone
empfangen. Neben den Cartoon-Serien kann man über UMTS auch
Programmelemente von MTV empfangen. Nick wird ab 12. September den
Musiksender MTV2 Pop ersetzen.

Wenn Nick am 12. September auf Sendung geht, sollen 30 Mio. Haushalte
in Deutschland erreicht werden, das entspricht einer technischen
Reichweite von etwa 83 Prozent. In der Zielgruppe der drei- bis
13-Jährigen erwarte sich Nick einen Marktanteil von fünf Prozent im
ersten Jahr und zehn Prozent im zweiten Jahr, sagt MTV-Deutschland
Sprecher Mats Wappmann im Gespräch mit pressetext. Ab 21.15 Uhr richtet
sich das Programm an die Zielgruppe 14 bis 49, geplant sei in erster
Linie Unterhaltung für die ganze Familie, genaue Zuschauerzahlen, die
nach 21.15 Uhr erwartet werden, wollte MTV nicht bekannt geben. "Das
Hauptaugenmerk liegt auf dem Kinderprogramm", so Wappmann.

Zwischen sechs Uhr früh und 21 Uhr soll das Programm für Kinder
zwischen drei und 13 gesendet weden. Das Programm sei von hoher
Qualität, in jedem Fall gewaltfrei und solle wieder für mehr Vielfalt
am deutschen Fernsehmarkt sorgen, sagt Programmchef Markus Andorfer. Am
Vormittag soll sich Nick den jüngsten Zuschauern widmen, am Nachmittag
werden die erfolgreichsten Serien und Shows des Senders, etwa SpongeBob
oder der Forscherexpress mit Thomas Brezina ausgestrahlt. Im
Vorabendprogramm will Nick Programm für Teenager senden, ab 21.15
werden vorwiegend Spielfilme ausgestrahlt. Die Homepage zum Sendestart
http://www.nick.de/ ist bereits online. Neben Informationen zu den
Sendungen sollen sich dort ab September zahlreiche Spiele und weitere
Extras finden.

Nick wird via Satellit analog und digital auf Astra 19,2º ost, der
Frequenz von MTV2 Pop, ausgestrahlt. Den Handy-TV-Service von Vodafone
wird es weiter geben, kostenlos ist das Programm allerdings nur für
eine Übergangszeit. Wie lange diese dauern wird und was Nick per Handy
danach kosten wird, konnte MTV auf Anfrage von pressetext nicht bekannt
geben.