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Biobasierte Kunststoffe

(BZfE) – Verpackungen aus Kunststoff schützen und erhalten die Qualität von Lebensmitteln. Allerdings schadet Plastik auch der Umwelt und der Gesundheit, wenn er vom Menschen unsachgemäß verwendet wird. Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderten Projekts hat sich die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AÖL) mit Handlungsoptionen zum Einsatz von nachhaltig biobasierten Kunststoffen als Verpackungsmittel für Lebensmittel beschäftigt. Die Ergebnisse sind das „Biokunststofftool“ für Lebensmittelhersteller und ein Sonderthemenheft, das Vorteile und Kritikpunkte in Bezug auf Biokunststoffe beleuchtet.

Kann denn Kunststoff Bio sein? Dafür gibt es keine allgemeingültige Antwort, erklärt die AÖL. Schon allein der Begriff kann für Verwirrung sorgen. Während „Bio“ im Lebensmittelbereich gemäß der EU-Öko-Verordnung für eine bestimmte Produktionsmethode steht, geht es bei Kunststoffen allein um den landwirtschaftlichen Ursprung. Allerdings können biobasierte Kunststoffe nach Ansicht der AÖL eine gute Verpackungslösung für Lebensmittel sein. Dafür müssten die Materialien in der Praxis weiterentwickelt und an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden.

Ein Beispiel sind Drop-In-Biokunststoffe wie Bio-PE (Polyethylen), Bio-PP (Polypropylen) oder Bio-PET (Polyethylenterephthalat). Sie sind nicht biologisch abbaubar. Da sie technisch identisch mit den Kunststoffen aus fossilen Rohstoffen sind, können sie aber in etablierten Systemen recycelt werden. Umweltvorteile sind geringere Kohlendioxidemissionen und ein geringerer Energieverbrauch bei der Herstellung. Als Rohstoffe werden in erster Linie Zuckerrohr und Zuckerrübe genutzt, aber auch Nebenprodukte der Landwirtschaft sind geeignet. „Wenn es gelingt, den Weg des Klimaschutzes und der Ressourcenschonung in Form von Kreislaufwirtschaft ernsthaft zu gehen, dann sehe ich gute Chancen für biobasierte Kunststoffe“, betont Projektleiter Brunhard Kehl. Allerdings bleibt noch die Frage, ob Bio auch für die Verbraucher mit Kunststoff zusammenpasst und die neuen Verpackungen akzeptiert werden.

Das „Biokunststofftool“ bietet Informationen und Entscheidungshilfe für Lebensmittelhersteller, die sich für den Einsatz von biobasierten Kunststoffverpackungen interessieren. Es gibt ein Bewertungssystem für die sechs wesentlichen Stoffgruppen biobasierter Kunststoffe, aber auch Praxisbeispiele, Argumentationshilfen und eine Checkliste für den Entscheidungsprozess.

Heike Kreutz

 

Verschwörungstheorien: Vor allem AfD-Wähler halten Corona für eine Erfindung

Diesen Artikel aus der ‚Welt ‚ möchte ich Ihnen nicht vorenthalten, machen Sie sich Ihren eigenen Reim darauf
Ihr Jean Pütz

(WELT) – Trotz steigender Infektions- und Todeszahlen halten einige Deutsche Corona für eine Erfindung. Besonders weit verbreitet ist diese Auffassung unter AfD-Anhängern. Für die Pandemiebekämpfung ist das ein großes Problem.

Hier geht’s zum Video

Sprache der Pandemie

Der Autor, Professor Sigismund Kolbe, ist mittlerweile ein guter Freund von mir geworden. Wir bezeichnen uns als ‚Brüder im Geiste‘ und ich finde, sein Kommentar passt sehr gut auf meine Homepage unter dem Button: ‚Gedanken zur Zeit‘. Schön, dass es noch so freie Gedanken-Geister gibt.

Jean Pütz

Daimler will Motoren künftig in großem Stil in China bauen lassen

(Business-Insider) – Der deutsche Autobauer Daimler will ab 2024 Hunderttausende Motoren pro Jahr in China bauen lassen. Bei der Produktion arbeiten die Stuttgarter demnach mit dem chinesischen Autohersteller Geely zusammen, der gleichzeitig Großaktionär bei Daimler ist.

Daimler hat die Pläne bestätigt. „Die Unternehmen planen die Entwicklung eines hocheffizienten modularen Motors, der Hybridfahrzeuganwendungen der nächsten Generation ermöglicht, die in Europa und China hergestellt werden“, sagte ein Konzernsprecher. Die deutschen Werke würden in dem Zuge nach und nach auf Elektro umstellen.

Bei der Arbeitnehmerseite herrscht indessen Unverständnis für die Entscheidung. “Wir sind fassungslos. Nicht einmal Diskussionen über alternative Fertigungsstandorte waren möglich”, sagte Michael Häberle, Betriebsratschef des führenden Antriebswerks in Stuttgart-Untertürkheim, der Nachrichtenagentur Reuters.

Mit der Kooperation will Daimler offenbar seine Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Geely kann in China zu wesentlich günstigeren Bedingungen produzieren. Daimlers Ziel sei eine jährliche Kosteneinsparung im dreistelligen Millionenbereich.

Die gemeinsam entwickelten Motoren sollen laut dem Stuttgarter Autobauer nicht nur in Daimler-Fahrzeugen, sondern auch in Volvo-Autos zum Einsatz kommen. Geely und Volvo sind eng miteinander verflochten.

Daimler hatte Anfang Oktober bekannt gegeben, künftig noch stärker als bis dato angekündigt auf die E-Mobilität setzen zu wollen Man strebe nicht weniger als „die führende Position“ bei Elektroantrieben und Fahrzeug-Software an, hieß es. Der Konzern betonte nun, man setze seine Bestrebungen fort, „die bestehenden Antriebsstrangwerke auf elektrische Umfänge umzustellen“.

25.12.20 Frieden mit dem orthodoxen Islam ?

Liebe Freunde,

verzeihen Sie bitte, dass ich meine Erwiderung auf die vielen Glückwünsche, die Sie mir zum Jahresende geschickt haben, pauschal antworte. Sie sind mir nicht nur über Facebook und Mail zugegangen, sondern auch über WhatsApp.

Aber selbstverständlich hoffe ich, dass Sie Corona-bedingte fröhliche Weihnachten hatten, für das neue Jahr wünsche ich Ihnen Erfolg, Glück, Gesundheit, innere Zufriedenheit und dass alles in Erfüllung geht, was Sie sich erhoffen. Ich bin sicher, darunter besteht auch die Erleichterung darüber, dass das Corona-Jahr 2020 vergangen ist. 2021 kann nur besser werden, auf dass die Hoffnung in die Erlösung durch die neuen Impfstoffe, die die Wissenschaft in kürzester Zeit entwickelt haben, in Erfüllung geht.

Aber Corona ist nicht das einzige Problem, mit dem wir uns auseinander setzen müssen. Gerade jetzt nach Weihnachten, wo wir uns alle intensiv den Frieden wünschen, habe ich einige aktuelle Fakten zum Thema Islam zusammengefasst, ohne diese Religion als Christ zu verteufeln. Aber die zukünftigen Probleme, die unserer liberalen Demokratie drohen, dürfen auch nicht übersehen werden.

Interessant sind vor allen Dingen die Links, die ich wertfrei zusammengetragen habe.

Sorry, ich habe es nicht aufgegeben, ich will immer noch die Welt retten, nehmen Sie mir das bitte nicht übel.

Euer Jean Pütz

Muss Deutschland Frieden schließen mit dem orthodoxen Islam? … Hier alles, was häufig unter dem Tisch gefegt wird.

Unser Grundgesetz fordert Gott sei Dank die Religionsfreiheit. Aber heißt das, wir müssen alles akzeptieren was Religionen bei uns veranstalten wollen. Auch der Eingriff in die Politik? was hat das für Folgen wenn diese Religionen unser Grundgesetz missachten!

Weihnachten ist das Fest des Friedens, aber auch die Christen haben da so manchen Dreck am Stecken. Aber dies bedeutet das wir in einer aufgeklärten Demokratie alles dulden müssen was uns z.b. radikale Religionen zumuten.

die folgenden Links beschäftigen sich nach bestem Wissen und Gewissen mit objektiven Tatsachen zum Thema Islam. Es lohnt sich wirklich sie intensiv zu studieren, auch wenn es eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt, denn da steht alles drin was gerne von der Politik unter den Tisch gekehrt wird.

als Vertreter der älteren Generation fühle ich mich verpflichtet sie als Facebook-Freunde darüber zu informieren, Wir als Nachkriegskinder mussten unseren Eltern vorwerfen, dass Sie angeblich wegen Unkenntnis der Verbrechen des Hitler-Regimes das sogenannte „1000 Jährige Reich“ geduldet hätten.

Link 1        Link 2           Link 3

Folge 156. Der Vernunft eine Chance

20.12.20 SPD verwehrt der Bundeswehr die Drohnen

Nicht nur an die SPD: Sollen die Drohnen der Bundeswehr mit Raketen und Bomben bewaffnet werden?
Die SPD wendet sich entschieden dagegen – lässt sie die Bundeswehr im Stich? Als gewichtiges Argument nennt sie den Krieg um Berg Karabach im Kaukasus zwischen Aserbaidschan und Armenien.
Dort ist zwischen dem reichen Aserbaidschan mit tatkräftiger Unterstützung der Türkei und dem armen Armenien schreckliches passiert. Eine gewichtige Rolle spielen dabei zugegebenermaßen auch solche von Aserbaidschan eingesetzten bewaffneten Drohnen, die verheerenden Folgen haben.
Die SPD behauptet, diese Drohnen setzten die Schwelle zu Kriegshandlungen extrem herunter, vergleichbar zu Computerspielen mit Mausklick. Tatsache ist, dass dadurch nicht nur viele armenische Soldaten ihr Leben lassen mussten, sondern auch große Teile der Zivilbevölkerung in Mitleidenschaft gezogen worden sind.
Die Folgen sind bekannt, die Regierung von Aserbaidschan und der türkische Präsident Erdogan feierten den bedingungslosen Sieg über Armenien und gleichzeitig die Überlegenheit des osmanischen Islam gegen das orthodoxe Christentum der Armenier. Versetzen Sie sich nun einmal in die Seele des armenischen Volkes, welches schon einmal nach dem ersten Weltkrieg einen schrecklichen Genozid über sich ergehen lassen musste. Darauf kann sich jeder seinen eigenen Reim machen. Hat Aserbaidschan den Krieg angezettelt, nur weil es sich unter Mithilfe des Natomitglieds Türkei und seinen modernen Waffen völlig überlegen fühlte? Hätten sie dieses Abenteuer auch dann initiiert, wenn Armenien waffentechnisch ebenbürtig gewesen wäre?
Um dazu definitiv Stellung zu nehmen, versetze ich mich in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, den ich mit meiner Familie gerade lebend überstanden hatte. Klar, dass wir alle Pazifisten waren und dass ich mich später als Student entschieden gegen die Wiederbewaffnung der Bundeswehr gewendet habe. Wir konnten uns damals nicht vorstellen, daß der Krieg jemals wieder Mittel der Politik werden würde. Aber der aggressive Kommunismus, der sich in der DDR dokumentierte, überzeugten die Westdeutschen, dass es wohl nötig war wieder eine Bundeswehr aufzubauen. Ich persönlich schluckte die Kröte mit dem Vergleich, dass ich die entstandene Wehrbereitschaft mit Bienen verglich, die, weil sie ein Stachel haben, respektvoll betrachtet werden sollten. Wenn sie aber Stechen, dann ist das gleichzeitig ihr Todesurteil.
Im Nachhinein war der Entschluss jedenfalls politisch nicht falsch, immerhin hat sie dem geschundenen Europa über 70 Jahre Frieden beschert. Vorausgesetzt, dass mögliche Gegner von der Vernunft geleitet werden, wird das auch in Zukunft der Fall sein, es sei denn es gelingt uns nicht mehr technologisch mit der perversen Waffenentwicklung Schritt zu halten. Und genau das erfolgt mit der Drohnentechnologie. Bisher dienten diese Drohnen, online gesteuert und unbemannt, nur als Aufklärungshilfen (wo steckt der Feind und wo schießt er seine Geschütze oder Raketen ab. Aber was sollen wir tun, wenn der Gegner die Drohnen bewaffnet? Sind wir dann der Willkür ausgesetzt, wie es z.b. das armenische Volk getroffen hat. Also, meine persönliche Meinung: ich plädiere für eine Bewaffnung mit moderner Technologie, allerdings unter strikter Einhaltung demokratischer Prinzipien, das heißt der Bundestag muss stets einbezogen werden.

Jean Pütz

Folge 154: der Vernunft eine Chance
In dem thematischen Zusammenhang empfehle ich Ihnen auch einen Kommentar aus dem Spiegel

 

SPD blockiert bewaffnete Drohnen

(Spiegel) – Erst Ablehnung, dann Zustimmung und jetzt Vertagung – im Endlosstreit über bewaffnete Drohnen leistet die einstige Volkspartei SPD den Offenbarungseid.

Vielleicht ist es unfair, eine Partei im Niedergang an vergangene Größe zu erinnern. An Männer wie den Hamburger Großstrategen Helmut Schmidt, den ersten sozialdemokratischen Verteidigungsminister der Nachkriegsgeschichte, und seinen SPD-Nachfolger Georg Leber, der in der Truppe als »Soldatenvater« verehrt wurde. Oder an ein Schwergewicht wie Peter Struck, der 2002 für drei Jahre ins Verteidigungsministerium wechselte, um danach wieder die SPD-Bundestagsfraktion zu führen.

 

Ein Konzept gegen Fake News und Co – Mit einem Brief von Jean Pütz

Auf eine Anfrage zur Mitarbeit an einem interessanten Konzept, welches die Bedeutung von Wissenschaft und Musik ins Gedächtnis der Bürger im postfaktischem Zeitalter zurückführen will, habe ich folgende philosophische Antwort gegeben, was halten Sie davon ?

Sehr geehrter Herr Locksley,
sollte Ihr Projekt kein Wolkenkuckucksheim sein, dann möchte ich Ihnen für das Gesamtkonzept ein großes Kompliment aussprechen. Vermutlich wissen Sie, dass Sie sich ein sehr ambitioniertes Ziel vorgenommen haben. Doch insgesamt reißen Sie bei mir offene Türen ein.
Sie haben sozusagen mein Lebensprojekt kristallisiert, darum ging es mir in meinen gesamten Publikationen. Dahinter stand zunächst einmal, der menschlichen Vernunft eine Chance zu geben, ohne dabei das kulturelle Bedürfnis vieler Menschen zu vernachlässigen. Im Vordergrund stand stets der Begriff Nachhaltigkeit und die naturwissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten so zu nutzen, dass unseren Kindern und Kindeskindern die gleichen Chancen erhalten bleiben. Das schließt natürlich alles das ein, was auch Sie sich zum Ziel gesetzt haben. Deswegen habe ich die Wissenschaft so vermittelt, dass sie für Jedermann verständlich ist, mit enger Anbindung an Biodiversität, anthropogenem Einfluss auf das Klima, Lösungsmöglichkeiten den Menschen so nahe zu bringen, dass sie sie auch emotional verarbeiten können, ohne dem Populismus Tür und Tor zu öffnen.
Dabei setze ich natürlich auch auf die romantische Schönheit der Natur. Im Vordergrund steht da aber auch das logische Verständnis, was sich in der Wissenschaft kristallisiert, ohne Nebenwirkungen und Risiken zu unterdrücken. Ob wir es wollen oder nicht, mit unserer technisch-wissenschaftlichen Kultur, die besonders in den letzten 50 Jahren explodiert ist, haben wir einen Turmbau zu Babel gebaut, der alle Instinkte, die im Mensch genetisch angelegt sind, bei weitem übersteigt. Das heißt, naiv, im Sinne von ursprünglich, emotional gesteuerte Verhaltensweisen bringen uns an den Abgrund des Zusammenbruchs.
Ohne verinnerlichte Bildung wird unsere Gesellschaft scheitern, denn Unverständnis für technische Zusammenhänge werden gesellschaftliche Ängste erzeugen, die rational nicht mehr bewältigt werden können. Das ist der Grund, dass es mittlerweile bei einem Drittel der Deutschen – und wenn man das auf die gesamte Welt spiegelt, mehr als die Hälfte aller Menschen anfällig sind für Verschwörungstheorien. Das gilt vor allen Dingen für Krisenzeiten, wie z. B. Corona, Maßnahmen zur Rettung des Klimas oder wenn faschistische und kommunistische Ideologien wieder Raum greifen usw. Dazu gehört allerdings auch mein obiger Begriff, den ich als Wolkenkuckucksheim bezeichnet habe. Genauso gefährlich ist es z. B., populistisch Hoffnungen zu schüren, die mit Anbindung an die Wissenschaft der Zukunft Klimarettung versprechen, welche aber in der derzeitigen Form in die Katstrophe führen. Ich persönlich halte mit einem Gesamtkonzept dagegen, das technische und soziologische Realitäten einbezieht, aber offenbar im Mainstream fast aller politischen Parteien verloren gegangen ist.. Wenn das Ursache-Wirkungs-Denken und seine inhärente Logik nicht mehr Maßstäbe setzt, dann gute Nacht.
Als reales Beispiel sei das postfaktische Zeitalter und die vielen Fake news genannt, welche durch Donald Trump nur offenbart, aber schon vorher tief in der Volksseele verankert waren. Nur so konnten er und Autokraten wie Hitler, Stalin, Erdogan, Bolsonaro und viele andere zur Macht gelangen. Neue soziale Medien haben natürlich dazu den Weg bereitet. Es begann mit Gutenbergs Buchdruck und endet mit den neuen elektronischen Möglichkeiten. Das Radio in den 1920er ermöglichte Göbbels seine Indoktrination, der Film tat sein übriges, das geht weiter über das Fernsehen – zunächst analog wegen mangelnder Frequenzen eng begrenzt. Durch die Digitalisierung explodierte die Anzahl der Sender. Die individuellen Informationsmöglichkeiten steigerten sich ins unendliche durch das Internet. so etwas traf auf die Menschheit, die völlig ungeschützt reagierte, insbesondere durch Facebook, Twitter, Youtube und Co. Selbst die Vertreter der absurdesten Ideen finden Mitstreiter.
Um die Gefahr zu untermalen, brauchen wir die Kultur inkl. Musik, gestaltete Kunst und kluge Schriftsteller. Es gilt, unsere Demokratie zu retten, deshalb schätze ich Ihre Initiative.

Fazit: Ich bin fasziniert von Ihrem Projekt und würde mich sowohl als Architekt als auch als Mediator beteiligen.

Bei Facebook habe ich über 84.000 Abonnenten, aber das ist offenbar nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Hier der Link meines letzten Kommentars, den ich sowohl auf meiner offiziellen als auch auf meiner privaten Facebook-Seite veröffentlicht habe. Dort bin poste ich seit vier Jahren ein- bis zweimal in der Woche Beiträge, die meines Erachtens ans Eingemachte gehen. Von dem nachfolgenden Link können Sie alle vorherigen erreichen. Bitte beachten Sie die Antworten in der Rubrik ‚Kommentare‘, die zu einem unnachahmlichen Diskussions-Forum geworden sind, mit teilweise über Tausend Meinungsäußerungen pro Beitrag.

Facebook begeht Deutschland Selbstmord?

Seit 14 Jahren unterhalte ich auch eine wissenschaftliche Homepage die täglich aktualisiert wird und mit einer intelligenten Suchfunktion versehen viele Fragen der modernen Zeit über Wikipedia diskutieren hilft – mit hippokratischem Eid nach besten Wissen und Gewissen, was die Wahrheitsfindung anbelangt. Persönliche Kommentare und Fakten sind streng getrennt. Damit will ich gegen das postfaktische Zeitalter anstinken.

Damit wir in Zukunft einfacher korrespondieren können, erhalten Sie anliegend meine virtuelle Visitenkarte mit meinen Daten. Die Firma Jean Pütz Produkte, über die Sie mich erreicht haben, gehört mir nicht, ich habe ihr nur meinen Namen geliehen. Ich bin auch nicht an ihr beteiligt, sie ermöglicht aber allen Hobbythekfans weiterhin die seinerzeit entwickelten Produkte und Rohstoffen preiswert zu beziehen.
Mit freundlichen Grüßen
Jean Pütz

Excellent-Universitäten entdecken neue Untaten des Coronas

(Uni Kiel) – Ein Forschungsteam mit Beteiligung des Exzellenzclusters PMI hat bestimmte Zelltypen im Blut identifiziert, die auf schwere Krankheitsverläufe bei COVID-19 hindeuten.

Bei schweren Verläufen einer COVID-19-Erkrankung spielen nicht nur die üblicherweise als Immunzellen bezeichneten Zelltypen eine Rolle. Insbesondere unreife Vorläuferzellen im Blut, die normalerweise nur im Knochenmark vorkommen und die dort erst durch Reifung zu Blutzellen werden, weisen auf einen besonders schweren Verlauf der Erkrankung hin und könnten zu vielen der klinischen Komplikationen bei COVID-19 beitragen, wie ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des Exzellenzclusters „Precision Medicine in Chronic Inflammation“ (PMI) zeigen konnte. Die neuen Erkenntnisse haben die Forschenden der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), des Universitätsklinikums Schleswig-Holsteins (UKSH) und der Universitäten Bonn, Köln, Lübeck, Tübingen und Nijmegen sowie des Forschungszentrums Borstel – Leibniz Lungenzentrum und des Deutschen Zentrums für neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen des nationalen DFG Forschungsverbundes „Deutsche COVID-19 OMICS Initiative“ (DeCOI) am Donnerstag (26.11.2020) im renommierten Fachmagazin Immunity publiziert.

Auf der Suche nach einem Biomarker für einen schweren COVID-19-Verlauf
Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV2 nehmen sehr unterschiedliche klinische Verläufe. Während viele mild oder sogar symptomlos verlaufen, können sie insbesondere bei älteren Menschen auch lebensbedrohlich werden. In diesen schweren Formen, die einen Krankenhausaufenthalt notwendig machen, können neben einer Lungenentzündung auch weitere Organe wie das Herz oder die Niere mitbetroffen sein. Hierbei spielt eine fehlgeleitete Entzündungsreaktion eine wichtige Rolle. Darüber hinaus deuten immer mehr Befunde darauf hin, dass Schäden an kleinen Blutgefäßen und eine zu starke Blutgerinnung entscheidende Faktoren für schwere Verläufe sind. So sind Blutgerinnsel in der Lunge eine der häufigsten direkten Todesursachen bei COVID-19.

„Trotz zahlreicher Studien wissen wir immer noch relativ wenig darüber, was den Krankheitsverlauf und die Schwere der Erkrankung beeinflusst. Welche Zelltypen spielen hier wann eine wichtige Rolle? Und können wir auf diese Weise bestimmte molekulare Fingerabdrücke im Blut identifizieren, die schon früh auf einen schweren Verlauf hinweisen? Das waren Fragen, die wir uns am Anfang gestellt haben. Letztlich haben uns genau diese Serienaufnahmen der Krankheit zu vorher unbeachteten Zelltypen geführt, die charakteristisch für eine schwere COVID-19-Erkrankung sind“, erklärt einer der federführenden Autoren der Studie, Professor Philip Rosenstiel, Direktor des Instituts für klinische Molekularbiologie (IKMB) der CAU und des UKSH und Vorstandsmitglied im Exzellenzcluster PMI.

Zwei unreife Blutzelltypen charakteristisch für schweren Verlauf
Untersucht hat das Team dazu Blutproben von Patientinnen und Patienten, die an den Universitätskliniken in Kiel, Bonn, Köln und Nijmegen wegen einer COVID-19-Erkrankung stationär behandelt wurden. Bei einer Gruppe von 14 Erkrankten wurden die im Blut vorkommenden Zellen in einer Zeitserie, also zu verschiedenen Zeitpunkten während der Erkrankung, analysiert. Als Vergleichsgröße dienten Blutproben gesunder Personen. „Das Besondere ist, dass wir mithilfe der sogenannten Einzelzellgenomik Hunderttausende Zellen durch Sequenzierung parallel analysiert haben und damit auch seltenere Zelltypen identifizieren konnten“, erklärt Dr. Joana Pimenta Bernardes, Nachwuchswissenschaftlerin des Exzellenzclusters PMI und Postdoc am IKMB, die gemeinsam mit den anderen beiden jungen Forschenden Dr. Florian Tran, Clinician Scientist des Exzellenzclusters PMI, und Dr. Neha Mishra Erstautorin der Studie ist. Mishra, die als Postdoc ebenfalls am IKMB forscht, erklärt weiter: „Zusammen mit anderen Daten wie klinischen Laborwerten und Messungen von Entzündungsbotenstoffen konnten wir eine Art Fingerabdruck, eine Signatur, der veränderten Funktionsweise dieser Zellen, erstellen und über die Zeit verfolgen.“

Signaturen von zwei unreifen Zelltypen sind demnach für die COVID-19-Erkrankung besonders charakteristisch: von Vorläuferzellen von Blutplättchen, sogenannten Megakaryozyten, und von unreifen roten Blutkörperchen. „Das ist vor allem überraschend, weil diese Vorläuferzellen sich normalerweise nicht im Blut, sondern im Knochenmark befinden“, erklärt Tran. „Wir kennen solche Ausschwemmungen von Vorläuferzellen ins Blut von schwerkranken Patientinnen und Patienten, etwa bei einer bakteriellen Sepsis (Blutvergiftung). Für COVID-19 ist dies bisher so nicht beschrieben worden“, so Tran weiter.

„Mithilfe unserer Analysen konnten wir ein sehr detailliertes Bild von den zellulären Veränderungen während des gesamten Krankheitsverlaufs zeichnen. Während bisher vor allem die Immunzellen Beachtung fanden, konnten wir mit den Vorläuferzellen nun auch Zelltypen finden, die bisher übersehen worden sind“, sagt einer der Senior-Autoren Joachim Schultze, Professor an der Universität Bonn und Direktor für Systemmedizin am Deutschen Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen (DZNE).

Mögliche Erklärung für Gerinnungsprobleme bei COVID-19 gefunden
Besondere Einblicke bekamen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durch eine Gruppe von 39 COVID-19-Patientinnen und -Patienten, die in Nijmegen auf der Intensivstation behandelt worden waren, also besonders schwere Verläufe hatten. Auffällig war hier, dass bei den Personen, die an der Erkrankung verstarben, während des Krankheitsverlaufs die Signatur der Megakaryozyten und der Vorläuferzellen der roten Blutkörperchen deutlich stärker ausfiel, als bei den Personen, die die Intensivstation später wieder verlassen konnten. „Die Megakaryozyten spiegeln ein bekanntes COVID-19-Problem wieder: Blutplättchen sind zuständig für die Blutgerinnung und eine der häufigsten direkten Todesursachen bei COVID-19 sind Gerinnungsprobleme. Die aktivierten Megakaryozyten im Blut bringen möglicherweise Blutplättchen hervor, die leichter aggregieren und damit zu den Gerinnungsproblemen führen“, sagt Rosenstiel. Die Zunahme der Vorläuferzellen der roten Blutkörperchen deutet auf einen Sauerstoffmangel hin und ist als Notfallreaktion bei schweren Lungenerkrankungen bekannt.

Gemeinsam zum Erfolg
Die Studie wurde durch das bundesweite Konsortium, der „Deutschen COVID-19 OMICS Initiative“ (DeCOI), ermöglicht und entstand unter Mitwirkung von Partnern aus dem „Human Cell Atlas“, einem internationalen Konsortium zur Einzelzellanalyse. „Nur durch diese Teamarbeit konnten die komplexen Analysen und die Interpretation der Daten überhaupt in der kurzen Zeit bewältigt werden“, sagt Schultze, der auch Koordinator von DeCOI ist.

„Durch die vorliegende Arbeit haben wir eine Grundlage für diagnostische Testverfahren geschaffen, die anhand von Blutproben bereits früh einen schweren Krankheitsverlauf erkennen. Damit könnte die Versorgung besonders schwer betroffener Patientinnen und Patienten gezielt verbessert werden“, betont einer der Senior-Autoren Professor Stefan Schreiber, Direktor der Klinik für Innere Medizin I, UKSH, Campus Kiel, Direktor am IKMB, Sprecher des Exzellenzclusters PMI. „Besonders freut es mich, dass drei Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler des Exzellenzclusters PMI als Erstautorinnen und -autoren maßgeblich an dieser Arbeit beteiligt waren, darunter auch einer unserer Clinician Scientists. Das zeigt, wie gerade die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der nächsten Generation exzellente Forschung mit Relevanz für die Gesellschaft leisten.“

Über DeCOI
DeCOI ist ein nationales Netzwerk zahlreicher Genomforschenden von mehr als 45 Institutionen, die in dem Konsortium ihre Expertise und Sequenzierinfrastruktur bündeln, um einen wissenschaftlichen Beitrag zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie zu leisten. DeCOI basiert auf dem von der DFG geförderten Netzwerk von Next-Generation-Sequencing (NGS)-Kompetenzzentren, das Expertise in der Sequenzierung und NGS-Datengenerierung zusammenführt. Das Deutsche Humangenomphänomen-Archiv (GHGA) und das NFDI4Microbiota-Konsortium sind die anderen großen Gründungskonsortien von DeCOI, die erweiterte Expertise in Datenmanagement und Datenanalyse anbieten.

Kaum zu glauben: Radio Maria in Italien mit Verschwörungstheorien – Mit einer Einführung von Jean Pütz

Dass Italien wieder extrem von der Corona-Pandemie erwischt worden ist, geht auch auf einen Ordensbruder zurück, der Corona als Strafe Gottes bezeichnet und jedem, der reinen Herzens ist verspricht, er brauche sich nicht dagegen zu schützen.
Der faschistische ehemalige Minister Matteo Salvini unterstützt den Sender ebenso wie tausende katholischer Christen, die das alles glauben. Das ist in Deutschland vergleichbar mit der eigenartigen Querdenker-Bewegung, die sich offenbar – mit Rückgriff auf das Mittelalter – ähnlich gebärdet wie früher Verschwörungsmeister in den Religionen. Es handelt sich hier um einen Rundfunk-Kommentar des WDR, der hörenswert ist.

Ihr Jean Pütz