Alle Beiträge von Minge

Untergang der Marktwirtschaft? – Corona treibt staatliche Interventionen in ungeahnte Höhen

(Morning Briefing) – Das bösartige Virus greift nicht nur die Atemwege der Menschen an, sondern auch den Denkapparat vieler Politiker. Offenbar hält man den Bürger und auch das Unternehmertum für unfähig, in Eigenverantwortung das Schicksal gestalten zu können. Der Arbeiter soll den Verlust seines Arbeitsplatzes nicht spüren, so wie der Insolvente die Insolvenz nicht. Überall dort, wo der Wind des Wettbewerbs weht, will man schützen und retten und falls das nicht funktioniert, dann will man die Betroffenen zumindest narkotisieren.

Die Erkenntnis, dass der Staat nie mehr leisten kann als die Summe seiner Bürger, scheint in Vergessenheit geraten. Die schlichte Wahrheit, dass am Ende jeder die Hand in der Tasche seines Nachbarn hält, wird auch von bürgerlichen Politikern derzeit ignoriert.

Der moderne Populist ist ein Interventionist, weshalb er den Bürger mit reduzierter Mehrwertsteuer erst zum Einkauf stimuliert, um den Kaufwütigen im Zuge seiner Lockdown-Politik schließlich in die Arme amerikanischer Online-Kaufhäuser zu treiben. Kaum dass dem Retter dieser Irrsinn auffällt, will er eine Online-Steuer kassieren, die er nach Abzug der Bürokratiekosten an den stillgelegten Einzelhändler weiterzuleiten verspricht. Am Ende dieses geldpolitischen Kreisverkehrs, soviel darf schon verraten werden, steht eine Steuererhöhung oder die bewusste Inflationierung unserer Währung – oder beides.

Ludwig Erhard war womöglich der letzte konservative Politiker, der die Fragwürdigkeit einer derartigen Politik durchdrungen hatte. In „Wohlstand für alle” heißt es:

Ich bin in der letzten Zeit allenthalben erschrocken, wie übermächtig der Ruf nach kollektiver Sicherheit erschallte. Wo aber sollen wir hinkommen, und wie wollen wir den Fortschritt aufrechterhalten, wenn wir uns immer immer mehr in eine Form des Zusammenlebens von Menschen begeben, in der niemand mehr die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen bereit ist und schließlich jeder die Hand in der Tasche des anderen hat. “

Ludwig Erhard hatte als Wirtschaftsminister und später als Kanzler keine Pandemie zu bekämpfen, wohl aber die ökonomischen und sozialen Folgen eines Weltkrieges. Hitler hatte stärker gewütet als COVID19. Erhards Frage von damals ist daher heute nicht minder aktuell:

Haben sich die Verfechter solcher Thesen denn wirklich einmal überlegt, woher der Staat die Kraft und die Mittel nehmen könnte, solchen im Einzelnen vielleicht sogar berechtigten Forderungen zu entsprechen? “

Der Retterstaat ignoriert sehr bewusst den Impuls des Marktes, zum Beispiel den Impuls der Beschäftigten von Tui und ThyssenKrupp, sich nach einem zukunftsfesteren Arbeitsplatz umzuschauen. Oder die Botschaft an den stationären Einzelhandel, sich selbst zu digitalisieren. Oder den Hinweis an die vielen Insolventen, ihr Geschäftsmodell zu überdenken. So wie überhaupt der Generalimpuls an die Gesellschaft unterdrückt wird, die abgegrasten Wiesen der Industriegesellschaft 1.0 zu verlassen und sich – vermittelt durch Weiterbildung und Tarifverträge, die diese fördern – auf die höheren Weiden der Industrie 4.0 zu begeben.

Doch diese Lehren, die man aus der Pandemie eben auch ziehen kann, will in Berlin keiner ziehen. Die Marktwirtschaft wird nicht erneuert, sie wird verformt.

1. Die Strafsteuer für den Onlinehandel ist derart innovationsfeindlich, dass selbst die Lobbyorganisation der Einzelhändler dagegen ist. Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands, ist zu schlau, als dass er auf diesen Trick der Klientelpolitik noch reinfällt:

Das wäre ein Bärendienst gegenüber dem Drittel der stationären Händler, die sich ein Online-Standbein aufgebaut haben. “

2. Selbst Firmen, die nach allen Regeln der Marktwirtschaft schachmatt gesetzt wurden, müssen keine Insolvenz mehr fürchten. Die große Koalition hat damit die Zombiefizierung der Volkswirtschaft beschlossen. DIHK-Präsident Eric Schweitzer weiß, was das mittelfristig bedeutet:

Die Antragspflicht hat eine ganz wichtige Funktion als Signal für Überschuldung oder gar Zahlungsunfähigkeit, die wir nicht aufgeben dürfen. Ansonsten droht immer häufiger Vorkasse, Lieferketten könnten reißen und das wechselseitige Vertrauen schwindet. “

3. Was als Übergangsfinanzierung für in Not geratene Betriebe gedacht war, die Kurzarbeit, ist laut Schätzungen des ifo-Instituts zu einer Langzeitfinanzierung für mittlerweile rund zwei Millionen Arbeitnehmer geworden. Die Bundesagentur für Arbeit rechnet mit rund 19 Milliarden Euro Kosten allein für das Jahr 2020. Die Folge: In den Reisebüros und am Hochofen drehen die Menschen Däumchen, in der EDV fehlen Systemadministratoren und Programmierer. Es kommt zu millionenfacher Fehlallokation menschlicher Arbeitskraft.

Fazit: China und die USA werden nach den Prognosen des ifo-Präsidenten Clemens Fuest digitaler, vitaler und wohlhabender aus dieser Krise hervorgehen. In Europa dagegen setzt sich der relative Abstieg fort. Oder anders ausgedrückt: Die Rettungspolitik rettet nicht. Sie verschärft die deutsche Krankheit.

Requiem auf das Corona-Jahr 2020 – Mit einem Vorwort von Jean Pütz

Dieses Requiem eines extrem erfolgreichen Wissenschaftlers und Managers, der auf der ganzen Welt zuhause ist, möchte ich Ihnen nicht vorenthalten.

Für mich ist es ein Zeitdokument, welches zwar aus einer sehr persönlichen Sicht entstanden ist, aber den Umbruch in der Wissenschaft exemplarisch dokumentiert. Es ist ein Beispiel dafür, dass dieses durch Corona verseuchte Jahr, mit den vielen Einschränkungen, bewältigbar ist. Auch wenn persönlich gefärbt, gibt es doch Mut für die Überlebenden.
Jean Pütz

Wie soll man dieses seltsame, nun ablaufende Jahr 2020 benennen? „Das Jahr ohne Begegnungen“? „Das Jahr ohne Reisen“? „Das Jahr des Home Office“? „Das Jahr der uns aufgezeigten Grenzen“? Alle diese ominösen Begriffe treffen zu.

Im Januar und Februar ging es bei mir noch einigermaßen normal zu. Wie gewohnt konnte ich einige Präsenzvorträge halten. In der ersten Januarhälfte feilten wir mit einer chinesischen Delegation in einem Zwei-Tages-Workshop am Konzept der Hermann Simon Business School in China, die am 23. Mai 2020 eingeweiht werden sollte. Diese Einweihung musste natürlich verschoben werden und lässt sich hoffentlich in 2021 nachholen. Am 28. Februar kurz vor dem Lockdown fand ein letztes öffentliches Event statt, die Feier anlässlich der Verleihung der Ehrenbürgerschaft meines Heimatdorfes Hasborn/Eifel an Cäcilia und mich.

Dann kam der Lockdown. Bonn schien uns riskanter als Hasborn, so zogen wir uns mit Familie nach dort zurück. Zwar waren die Pro-Kopf-Zahlen der Covid 19-Fälle in Bonn und dem Landkreis Bernkastel-Wittlich ähnlich, aber pro Quadratkilometer Fläche war die Zahl in Bonn 37 Mal höher. Seit meiner Jugend habe ich nicht mehr so viel Zeit in der Eifel verbracht wie in diesem Jahr. Dafür war neben Covid 19 eine Knieoperation verantwortlich, der ein mehrwöchiger Reha-Aufenthalt in der Elfenmaarklinik Bad Bertrich – nur einen guten Steinwurf von Hasborn entfernt – folgte. Statt Globalia und große Welt hieß es also kleines Dorf und Eifel – ein echtes Kontrastprogramm.

Mit dem Beginn der Zwangspause im März ging mir Folgendes durch den Kopf: Endlich mal Ruhe, um nach zu denken, kreativ zu sein, neue Ideen zu entwickeln. Ich wollte die Arbeit an einem neuen Hidden Champions-Buch beginnen. Doch erwies sich die Frage „Was kann man angesichts Corona über Globalisierung schreiben?“ als ausgesprochen verstörend, ja hinderlich. So begann ich erst einige Monate später mit dem Schreiben und kümmerte mich beim Inhalt kaum um Corona, da ich zunehmend zu der Vermutung neige, dass Corona den mittel- und langfristigen Lauf der Welt und der Globalisierung nicht verändern wird. In diesen Tagen schließe ich das Manuskript zu „Hidden Champions – Aufstieg und Transformation“ ab. Die Zukunft wird zeigen, ob ich mit meiner Vermutung Recht behalte.

Die gewonnene Zeit nutzte ich darüber hinaus zu allerlei Schreibereien. Aus dem im Frühjahr erschienenen Buch „Am Gewinn ist noch keine Firma kaputt gegangen“ entwickelte ich eine internationale Version, die Springer Nature New York in 2021 unter dem Titel „True Profit! No Company ever Went Broke from Turning a Profit“ publizieren wird. Ähnlich verfuhr ich mit meiner Autobiografie, deren englischsprachige Version “Many Worlds, One Life – A Remarkable Journey from Farmhouse to Global Stage” im Januar erscheint. Die chinesische und die japanische Ausgabe folgen kurz darauf.

Meine Hoffnung auf eine besonders kreative Phase erwies sich allerdings als trügerisch. Wenn ich ansonsten von Reisen aus fernen Ländern zurückkehre, bringe ich einen Kopf voll neuer Eindrücke und Anregungen mit. Das fehlte einfach. Und so habe ich nicht den Eindruck, in den verflossenen Monaten besonders kreativ gewesen zu sein – eher im Gegenteil.

Interessant finde ich auch die Erfahrungen mit virtuellen Vorträgen und Interviews. Am Anfang war ich eher zögerlich, doch mittlerweile gehören die virtuellen Auftritte zur Alltagsroutine.

Dass man vom heimischen Schreibtisch aus zu Leuten in aller Welt sprechen und mit ihnen diskutieren kann, finde ich jedes Mal wieder erstaunlich. Die Reichweiten sind allerdings nach Veranstalter und Land extrem unterschiedlich. Manchmal erreicht man nur 100 Leute, während in Indien bei einem Live-Interview 20.000 zugeschaltet waren. Den Rekord hält mit 20 Millionen Zuschauern ein Vortrag, den ich im Rahmen einer großen Digitalkonferenz hielt und der auf diversen Kanälen vom chinesischen Staatsfernsehen CCTV sowie von Tencent verteilt wurde. Ich habe viel dazu gelernt, zum Beispiel, dass kaum jemand einen längeren Vortrag digital anschaut. Deshalb stelle ich in den sozialen Medien heute eher kurze Statements von weniger als zwei Minuten Dauer ein. Ich benutze auch stets einen Kopfhörer mit Mikrofon, da die Tonqualität einfach besser ist. Dennoch bin ich nach wie vor ein unprofessioneller Amateur.

Eine Begleiterscheinung von Covid 19 ist, dass sich Entfernungen massiv vergrößert haben. Seit einigen Monaten haben wir einen Enkel in Berlin. Zu normalen Zeiten wären wir häufig zu ihm oder er wäre mit seinen Eltern zu uns geflogen. Die Flugzeit von Köln/Bonn nach Berlin beträgt weniger als eine Stunde. Im Sinne von LeCorbusiers Spruch „Eine Stadt ist eine Stunde“ sind die beiden Orte eine Stadt. Doch nicht mehr mit Covid 19. Und die Bahn meidet man genauso wie das Flugzeug.

Bei Simon-Kucher hat sich die Geschäftslage, nachdem es im Frühjahr nicht so gut aussah, im Laufe des Jahres deutlich gebessert. In Oslo haben wir sogar ein weiteres Büro, insgesamt unser 40., eröffnet. Beim Umsatz werden wir etwa auf dem Niveau des Vorjahres landen und sind damit sehr zufrieden. Unsere Leute arbeiten bei Themen wie künstliche Intelligenz und Machine Learning mit dem Fraunhofer-Institut in Birlinghoven zusammen.

Mit den neuen Impfstoffen zeichnet sich Licht am Ende des Tunnels ab. Ich bin stolz, dass zwei der derzeit relevanten Impfstoffe in Deutschland entwickelt wurden. Wir haben eben auch in neuen Bereichen Hidden Champions wie BioNTech oder Curevac.

Ich hoffe, dass wir uns im Neuen Jahr wiedersehen und verbleibe mit den besten Wünschen für zuvorderst Gesundheit, für gesegnete Weihnachtstage sowie für viel Glück im Neuen Jahr.

Biobasierte Kunststoffe

(BZfE) – Verpackungen aus Kunststoff schützen und erhalten die Qualität von Lebensmitteln. Allerdings schadet Plastik auch der Umwelt und der Gesundheit, wenn er vom Menschen unsachgemäß verwendet wird. Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderten Projekts hat sich die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AÖL) mit Handlungsoptionen zum Einsatz von nachhaltig biobasierten Kunststoffen als Verpackungsmittel für Lebensmittel beschäftigt. Die Ergebnisse sind das „Biokunststofftool“ für Lebensmittelhersteller und ein Sonderthemenheft, das Vorteile und Kritikpunkte in Bezug auf Biokunststoffe beleuchtet.

Kann denn Kunststoff Bio sein? Dafür gibt es keine allgemeingültige Antwort, erklärt die AÖL. Schon allein der Begriff kann für Verwirrung sorgen. Während „Bio“ im Lebensmittelbereich gemäß der EU-Öko-Verordnung für eine bestimmte Produktionsmethode steht, geht es bei Kunststoffen allein um den landwirtschaftlichen Ursprung. Allerdings können biobasierte Kunststoffe nach Ansicht der AÖL eine gute Verpackungslösung für Lebensmittel sein. Dafür müssten die Materialien in der Praxis weiterentwickelt und an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden.

Ein Beispiel sind Drop-In-Biokunststoffe wie Bio-PE (Polyethylen), Bio-PP (Polypropylen) oder Bio-PET (Polyethylenterephthalat). Sie sind nicht biologisch abbaubar. Da sie technisch identisch mit den Kunststoffen aus fossilen Rohstoffen sind, können sie aber in etablierten Systemen recycelt werden. Umweltvorteile sind geringere Kohlendioxidemissionen und ein geringerer Energieverbrauch bei der Herstellung. Als Rohstoffe werden in erster Linie Zuckerrohr und Zuckerrübe genutzt, aber auch Nebenprodukte der Landwirtschaft sind geeignet. „Wenn es gelingt, den Weg des Klimaschutzes und der Ressourcenschonung in Form von Kreislaufwirtschaft ernsthaft zu gehen, dann sehe ich gute Chancen für biobasierte Kunststoffe“, betont Projektleiter Brunhard Kehl. Allerdings bleibt noch die Frage, ob Bio auch für die Verbraucher mit Kunststoff zusammenpasst und die neuen Verpackungen akzeptiert werden.

Das „Biokunststofftool“ bietet Informationen und Entscheidungshilfe für Lebensmittelhersteller, die sich für den Einsatz von biobasierten Kunststoffverpackungen interessieren. Es gibt ein Bewertungssystem für die sechs wesentlichen Stoffgruppen biobasierter Kunststoffe, aber auch Praxisbeispiele, Argumentationshilfen und eine Checkliste für den Entscheidungsprozess.

Heike Kreutz

 

Verschwörungstheorien: Vor allem AfD-Wähler halten Corona für eine Erfindung

Diesen Artikel aus der ‚Welt ‚ möchte ich Ihnen nicht vorenthalten, machen Sie sich Ihren eigenen Reim darauf
Ihr Jean Pütz

(WELT) – Trotz steigender Infektions- und Todeszahlen halten einige Deutsche Corona für eine Erfindung. Besonders weit verbreitet ist diese Auffassung unter AfD-Anhängern. Für die Pandemiebekämpfung ist das ein großes Problem.

Hier geht’s zum Video

Sprache der Pandemie

Der Autor, Professor Sigismund Kolbe, ist mittlerweile ein guter Freund von mir geworden. Wir bezeichnen uns als ‚Brüder im Geiste‘ und ich finde, sein Kommentar passt sehr gut auf meine Homepage unter dem Button: ‚Gedanken zur Zeit‘. Schön, dass es noch so freie Gedanken-Geister gibt.

Jean Pütz

Daimler will Motoren künftig in großem Stil in China bauen lassen

(Business-Insider) – Der deutsche Autobauer Daimler will ab 2024 Hunderttausende Motoren pro Jahr in China bauen lassen. Bei der Produktion arbeiten die Stuttgarter demnach mit dem chinesischen Autohersteller Geely zusammen, der gleichzeitig Großaktionär bei Daimler ist.

Daimler hat die Pläne bestätigt. „Die Unternehmen planen die Entwicklung eines hocheffizienten modularen Motors, der Hybridfahrzeuganwendungen der nächsten Generation ermöglicht, die in Europa und China hergestellt werden“, sagte ein Konzernsprecher. Die deutschen Werke würden in dem Zuge nach und nach auf Elektro umstellen.

Bei der Arbeitnehmerseite herrscht indessen Unverständnis für die Entscheidung. “Wir sind fassungslos. Nicht einmal Diskussionen über alternative Fertigungsstandorte waren möglich”, sagte Michael Häberle, Betriebsratschef des führenden Antriebswerks in Stuttgart-Untertürkheim, der Nachrichtenagentur Reuters.

Mit der Kooperation will Daimler offenbar seine Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Geely kann in China zu wesentlich günstigeren Bedingungen produzieren. Daimlers Ziel sei eine jährliche Kosteneinsparung im dreistelligen Millionenbereich.

Die gemeinsam entwickelten Motoren sollen laut dem Stuttgarter Autobauer nicht nur in Daimler-Fahrzeugen, sondern auch in Volvo-Autos zum Einsatz kommen. Geely und Volvo sind eng miteinander verflochten.

Daimler hatte Anfang Oktober bekannt gegeben, künftig noch stärker als bis dato angekündigt auf die E-Mobilität setzen zu wollen Man strebe nicht weniger als „die führende Position“ bei Elektroantrieben und Fahrzeug-Software an, hieß es. Der Konzern betonte nun, man setze seine Bestrebungen fort, „die bestehenden Antriebsstrangwerke auf elektrische Umfänge umzustellen“.

25.12.20 Frieden mit dem orthodoxen Islam ?

Liebe Freunde,

verzeihen Sie bitte, dass ich meine Erwiderung auf die vielen Glückwünsche, die Sie mir zum Jahresende geschickt haben, pauschal antworte. Sie sind mir nicht nur über Facebook und Mail zugegangen, sondern auch über WhatsApp.

Aber selbstverständlich hoffe ich, dass Sie Corona-bedingte fröhliche Weihnachten hatten, für das neue Jahr wünsche ich Ihnen Erfolg, Glück, Gesundheit, innere Zufriedenheit und dass alles in Erfüllung geht, was Sie sich erhoffen. Ich bin sicher, darunter besteht auch die Erleichterung darüber, dass das Corona-Jahr 2020 vergangen ist. 2021 kann nur besser werden, auf dass die Hoffnung in die Erlösung durch die neuen Impfstoffe, die die Wissenschaft in kürzester Zeit entwickelt haben, in Erfüllung geht.

Aber Corona ist nicht das einzige Problem, mit dem wir uns auseinander setzen müssen. Gerade jetzt nach Weihnachten, wo wir uns alle intensiv den Frieden wünschen, habe ich einige aktuelle Fakten zum Thema Islam zusammengefasst, ohne diese Religion als Christ zu verteufeln. Aber die zukünftigen Probleme, die unserer liberalen Demokratie drohen, dürfen auch nicht übersehen werden.

Interessant sind vor allen Dingen die Links, die ich wertfrei zusammengetragen habe.

Sorry, ich habe es nicht aufgegeben, ich will immer noch die Welt retten, nehmen Sie mir das bitte nicht übel.

Euer Jean Pütz

Muss Deutschland Frieden schließen mit dem orthodoxen Islam? … Hier alles, was häufig unter dem Tisch gefegt wird.

Unser Grundgesetz fordert Gott sei Dank die Religionsfreiheit. Aber heißt das, wir müssen alles akzeptieren was Religionen bei uns veranstalten wollen. Auch der Eingriff in die Politik? was hat das für Folgen wenn diese Religionen unser Grundgesetz missachten!

Weihnachten ist das Fest des Friedens, aber auch die Christen haben da so manchen Dreck am Stecken. Aber dies bedeutet das wir in einer aufgeklärten Demokratie alles dulden müssen was uns z.b. radikale Religionen zumuten.

die folgenden Links beschäftigen sich nach bestem Wissen und Gewissen mit objektiven Tatsachen zum Thema Islam. Es lohnt sich wirklich sie intensiv zu studieren, auch wenn es eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt, denn da steht alles drin was gerne von der Politik unter den Tisch gekehrt wird.

als Vertreter der älteren Generation fühle ich mich verpflichtet sie als Facebook-Freunde darüber zu informieren, Wir als Nachkriegskinder mussten unseren Eltern vorwerfen, dass Sie angeblich wegen Unkenntnis der Verbrechen des Hitler-Regimes das sogenannte „1000 Jährige Reich“ geduldet hätten.

Link 1        Link 2           Link 3

Folge 156. Der Vernunft eine Chance

20.12.20 SPD verwehrt der Bundeswehr die Drohnen

Nicht nur an die SPD: Sollen die Drohnen der Bundeswehr mit Raketen und Bomben bewaffnet werden?
Die SPD wendet sich entschieden dagegen – lässt sie die Bundeswehr im Stich? Als gewichtiges Argument nennt sie den Krieg um Berg Karabach im Kaukasus zwischen Aserbaidschan und Armenien.
Dort ist zwischen dem reichen Aserbaidschan mit tatkräftiger Unterstützung der Türkei und dem armen Armenien schreckliches passiert. Eine gewichtige Rolle spielen dabei zugegebenermaßen auch solche von Aserbaidschan eingesetzten bewaffneten Drohnen, die verheerenden Folgen haben.
Die SPD behauptet, diese Drohnen setzten die Schwelle zu Kriegshandlungen extrem herunter, vergleichbar zu Computerspielen mit Mausklick. Tatsache ist, dass dadurch nicht nur viele armenische Soldaten ihr Leben lassen mussten, sondern auch große Teile der Zivilbevölkerung in Mitleidenschaft gezogen worden sind.
Die Folgen sind bekannt, die Regierung von Aserbaidschan und der türkische Präsident Erdogan feierten den bedingungslosen Sieg über Armenien und gleichzeitig die Überlegenheit des osmanischen Islam gegen das orthodoxe Christentum der Armenier. Versetzen Sie sich nun einmal in die Seele des armenischen Volkes, welches schon einmal nach dem ersten Weltkrieg einen schrecklichen Genozid über sich ergehen lassen musste. Darauf kann sich jeder seinen eigenen Reim machen. Hat Aserbaidschan den Krieg angezettelt, nur weil es sich unter Mithilfe des Natomitglieds Türkei und seinen modernen Waffen völlig überlegen fühlte? Hätten sie dieses Abenteuer auch dann initiiert, wenn Armenien waffentechnisch ebenbürtig gewesen wäre?
Um dazu definitiv Stellung zu nehmen, versetze ich mich in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, den ich mit meiner Familie gerade lebend überstanden hatte. Klar, dass wir alle Pazifisten waren und dass ich mich später als Student entschieden gegen die Wiederbewaffnung der Bundeswehr gewendet habe. Wir konnten uns damals nicht vorstellen, daß der Krieg jemals wieder Mittel der Politik werden würde. Aber der aggressive Kommunismus, der sich in der DDR dokumentierte, überzeugten die Westdeutschen, dass es wohl nötig war wieder eine Bundeswehr aufzubauen. Ich persönlich schluckte die Kröte mit dem Vergleich, dass ich die entstandene Wehrbereitschaft mit Bienen verglich, die, weil sie ein Stachel haben, respektvoll betrachtet werden sollten. Wenn sie aber Stechen, dann ist das gleichzeitig ihr Todesurteil.
Im Nachhinein war der Entschluss jedenfalls politisch nicht falsch, immerhin hat sie dem geschundenen Europa über 70 Jahre Frieden beschert. Vorausgesetzt, dass mögliche Gegner von der Vernunft geleitet werden, wird das auch in Zukunft der Fall sein, es sei denn es gelingt uns nicht mehr technologisch mit der perversen Waffenentwicklung Schritt zu halten. Und genau das erfolgt mit der Drohnentechnologie. Bisher dienten diese Drohnen, online gesteuert und unbemannt, nur als Aufklärungshilfen (wo steckt der Feind und wo schießt er seine Geschütze oder Raketen ab. Aber was sollen wir tun, wenn der Gegner die Drohnen bewaffnet? Sind wir dann der Willkür ausgesetzt, wie es z.b. das armenische Volk getroffen hat. Also, meine persönliche Meinung: ich plädiere für eine Bewaffnung mit moderner Technologie, allerdings unter strikter Einhaltung demokratischer Prinzipien, das heißt der Bundestag muss stets einbezogen werden.

Jean Pütz

Folge 154: der Vernunft eine Chance
In dem thematischen Zusammenhang empfehle ich Ihnen auch einen Kommentar aus dem Spiegel

 

SPD blockiert bewaffnete Drohnen

(Spiegel) – Erst Ablehnung, dann Zustimmung und jetzt Vertagung – im Endlosstreit über bewaffnete Drohnen leistet die einstige Volkspartei SPD den Offenbarungseid.

Vielleicht ist es unfair, eine Partei im Niedergang an vergangene Größe zu erinnern. An Männer wie den Hamburger Großstrategen Helmut Schmidt, den ersten sozialdemokratischen Verteidigungsminister der Nachkriegsgeschichte, und seinen SPD-Nachfolger Georg Leber, der in der Truppe als »Soldatenvater« verehrt wurde. Oder an ein Schwergewicht wie Peter Struck, der 2002 für drei Jahre ins Verteidigungsministerium wechselte, um danach wieder die SPD-Bundestagsfraktion zu führen.

 

Ein Konzept gegen Fake News und Co – Mit einem Brief von Jean Pütz

Auf eine Anfrage zur Mitarbeit an einem interessanten Konzept, welches die Bedeutung von Wissenschaft und Musik ins Gedächtnis der Bürger im postfaktischem Zeitalter zurückführen will, habe ich folgende philosophische Antwort gegeben, was halten Sie davon ?

Sehr geehrter Herr Locksley,
sollte Ihr Projekt kein Wolkenkuckucksheim sein, dann möchte ich Ihnen für das Gesamtkonzept ein großes Kompliment aussprechen. Vermutlich wissen Sie, dass Sie sich ein sehr ambitioniertes Ziel vorgenommen haben. Doch insgesamt reißen Sie bei mir offene Türen ein.
Sie haben sozusagen mein Lebensprojekt kristallisiert, darum ging es mir in meinen gesamten Publikationen. Dahinter stand zunächst einmal, der menschlichen Vernunft eine Chance zu geben, ohne dabei das kulturelle Bedürfnis vieler Menschen zu vernachlässigen. Im Vordergrund stand stets der Begriff Nachhaltigkeit und die naturwissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten so zu nutzen, dass unseren Kindern und Kindeskindern die gleichen Chancen erhalten bleiben. Das schließt natürlich alles das ein, was auch Sie sich zum Ziel gesetzt haben. Deswegen habe ich die Wissenschaft so vermittelt, dass sie für Jedermann verständlich ist, mit enger Anbindung an Biodiversität, anthropogenem Einfluss auf das Klima, Lösungsmöglichkeiten den Menschen so nahe zu bringen, dass sie sie auch emotional verarbeiten können, ohne dem Populismus Tür und Tor zu öffnen.
Dabei setze ich natürlich auch auf die romantische Schönheit der Natur. Im Vordergrund steht da aber auch das logische Verständnis, was sich in der Wissenschaft kristallisiert, ohne Nebenwirkungen und Risiken zu unterdrücken. Ob wir es wollen oder nicht, mit unserer technisch-wissenschaftlichen Kultur, die besonders in den letzten 50 Jahren explodiert ist, haben wir einen Turmbau zu Babel gebaut, der alle Instinkte, die im Mensch genetisch angelegt sind, bei weitem übersteigt. Das heißt, naiv, im Sinne von ursprünglich, emotional gesteuerte Verhaltensweisen bringen uns an den Abgrund des Zusammenbruchs.
Ohne verinnerlichte Bildung wird unsere Gesellschaft scheitern, denn Unverständnis für technische Zusammenhänge werden gesellschaftliche Ängste erzeugen, die rational nicht mehr bewältigt werden können. Das ist der Grund, dass es mittlerweile bei einem Drittel der Deutschen – und wenn man das auf die gesamte Welt spiegelt, mehr als die Hälfte aller Menschen anfällig sind für Verschwörungstheorien. Das gilt vor allen Dingen für Krisenzeiten, wie z. B. Corona, Maßnahmen zur Rettung des Klimas oder wenn faschistische und kommunistische Ideologien wieder Raum greifen usw. Dazu gehört allerdings auch mein obiger Begriff, den ich als Wolkenkuckucksheim bezeichnet habe. Genauso gefährlich ist es z. B., populistisch Hoffnungen zu schüren, die mit Anbindung an die Wissenschaft der Zukunft Klimarettung versprechen, welche aber in der derzeitigen Form in die Katstrophe führen. Ich persönlich halte mit einem Gesamtkonzept dagegen, das technische und soziologische Realitäten einbezieht, aber offenbar im Mainstream fast aller politischen Parteien verloren gegangen ist.. Wenn das Ursache-Wirkungs-Denken und seine inhärente Logik nicht mehr Maßstäbe setzt, dann gute Nacht.
Als reales Beispiel sei das postfaktische Zeitalter und die vielen Fake news genannt, welche durch Donald Trump nur offenbart, aber schon vorher tief in der Volksseele verankert waren. Nur so konnten er und Autokraten wie Hitler, Stalin, Erdogan, Bolsonaro und viele andere zur Macht gelangen. Neue soziale Medien haben natürlich dazu den Weg bereitet. Es begann mit Gutenbergs Buchdruck und endet mit den neuen elektronischen Möglichkeiten. Das Radio in den 1920er ermöglichte Göbbels seine Indoktrination, der Film tat sein übriges, das geht weiter über das Fernsehen – zunächst analog wegen mangelnder Frequenzen eng begrenzt. Durch die Digitalisierung explodierte die Anzahl der Sender. Die individuellen Informationsmöglichkeiten steigerten sich ins unendliche durch das Internet. so etwas traf auf die Menschheit, die völlig ungeschützt reagierte, insbesondere durch Facebook, Twitter, Youtube und Co. Selbst die Vertreter der absurdesten Ideen finden Mitstreiter.
Um die Gefahr zu untermalen, brauchen wir die Kultur inkl. Musik, gestaltete Kunst und kluge Schriftsteller. Es gilt, unsere Demokratie zu retten, deshalb schätze ich Ihre Initiative.

Fazit: Ich bin fasziniert von Ihrem Projekt und würde mich sowohl als Architekt als auch als Mediator beteiligen.

Bei Facebook habe ich über 84.000 Abonnenten, aber das ist offenbar nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Hier der Link meines letzten Kommentars, den ich sowohl auf meiner offiziellen als auch auf meiner privaten Facebook-Seite veröffentlicht habe. Dort bin poste ich seit vier Jahren ein- bis zweimal in der Woche Beiträge, die meines Erachtens ans Eingemachte gehen. Von dem nachfolgenden Link können Sie alle vorherigen erreichen. Bitte beachten Sie die Antworten in der Rubrik ‚Kommentare‘, die zu einem unnachahmlichen Diskussions-Forum geworden sind, mit teilweise über Tausend Meinungsäußerungen pro Beitrag.

Facebook begeht Deutschland Selbstmord?

Seit 14 Jahren unterhalte ich auch eine wissenschaftliche Homepage die täglich aktualisiert wird und mit einer intelligenten Suchfunktion versehen viele Fragen der modernen Zeit über Wikipedia diskutieren hilft – mit hippokratischem Eid nach besten Wissen und Gewissen, was die Wahrheitsfindung anbelangt. Persönliche Kommentare und Fakten sind streng getrennt. Damit will ich gegen das postfaktische Zeitalter anstinken.

Damit wir in Zukunft einfacher korrespondieren können, erhalten Sie anliegend meine virtuelle Visitenkarte mit meinen Daten. Die Firma Jean Pütz Produkte, über die Sie mich erreicht haben, gehört mir nicht, ich habe ihr nur meinen Namen geliehen. Ich bin auch nicht an ihr beteiligt, sie ermöglicht aber allen Hobbythekfans weiterhin die seinerzeit entwickelten Produkte und Rohstoffen preiswert zu beziehen.
Mit freundlichen Grüßen
Jean Pütz