Michael Ricklefs
Hallo Herr Pütz,
alle gute zu Ihrem Geburtstag und viel Gesundheit.
Danke für die vielen Schönen Sendungen
Michael Ricklefs
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| Müde: impulsives Verhalten durch Schlafmangel (Foto: Jorma Bork/pixelio.de) |
Ann Abor (pte003/01.07.2015/06:10) –
Schlafmangel von Mitarbeitern kommt Unternehmen teuer zu stehen. Denn
wer nicht ausgeschlafen seinen Dienst antritt, ist nicht nur
demotivierter und weniger konzentriert, sondern kann seinem Arbeitgeber
sogar Kunden und damit wichtigen Umsatz kosten. Zu diesem Ergebnis
kommen aktuelle Forschungsarbeiten an der University of Michigan http://umich.edu .
Kunden wollen Sympathie
Unausgeschlafene Mitarbeiter, so die Wissenschaftler in
ihren Erhebungen, weisen Konzentrationsstörungen auf und fallen öfter
durch impulsives Verhalten gegenüber Kollegen und Kunden auf. In der
Studie der Forscher aus Michigan wurden 40 Probanden zwischen 18 und 50
drei Nächte lang beobachtet. Sie unterlagen dabei einem strengen
nächtlichen Stundenplan, um später ein realistisches Arbeitsverhalten
auszutesten.
Nach der gestörten Nacht mussten alle Teilnehmer am
Computer verschiedene Aufgaben lösen. Nach dem Zufallsprinzip sahen
einige zwischendurch ein Naturvideo, andere durften ein Nickerchen für
60 Minuten halten. Danach mussten weitere Aufgaben gelöst werden.
Ergebnis: Diejenigen, die Zeit zum Schlafen bekamen, konnten effektiver
die Aufgaben lösen. Die anderen zeigten sich hingegen demotiviert und
gelegentlich impulsiv oder frustriert.
Wutausbrüche verhindern
Die Arbeit der University of Michigan schließt sich an
eine Reihe von vorausgegangenen Ergebnissen an und bestätigt Vermutungen
aus der Emotionsforschung: Das Wachbleiben für lange Zeit lässt
Menschen negative Emotionen immer schwerer kontrollieren. Emotionale
Ausbrüche können somit nicht mehr wie bei klarem Verstand vermieden
werden.
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| Sport: Schlafstörungen durch Drogenkonsum (Foto: pixelio.de, Iserlohn Titans PR) |
Tucson (pte016/06.06.2017/11:30) –
Schlafstörungen stehen bei Sportlern an den Universitäten mit dem Konsum
von Alkohol, Zigaretten und illegalen Drogen in Zusammenhang. Zu diesen
vorläufigen Ergebnissen kommen Forscher der University of Arizona http://arizona.edu in ihrer aktuellen Studie. Sportler mit Schlafbeschwerden rauchten um
151 Prozent eher, tranken um 36 Prozent wahrscheinlicher Alkohol und
konsumierten um 66 Prozent eher Marihuana.
Studenten leben ungesund
Schlafstörungen sagen auch einen erhöhten Konsum von
kontrollierten, illegalen und verbotenen Substanzen voraus. Unisportler
mit Schlafstörungen nahmen um 317 Prozent eher Methamphetamine,
konsumierten um 349 Prozent eher Kokain und verwendeten um 175 Prozent
eher Steroide.
Für die Studie wurden auch Umfragen ausgewertet, die
von 2011 bis 2014 bei 8.683 Studentensportlern an US-Colleges und
Universitäten als Teil des National College Health Assessment der
American College Health Association gesammelt wurden. Die Teilnehmer
wurden auch gefragt, ob sie in den vergangenen zwölf Monaten unter
Schlafstörungen litten, die traumatisch oder nur schwer auszuhalten
waren. Zusätzlich wurde abgefragt, ob sie Substanzen aus einer
vorgegebenen Liste im vergangenen Monat konsumiert hatten.
Schlechte sportliche Leistung
Mittels Regressionsanalysen wurde untersucht, ob der
Konsum dieser Substanzen mit Schlafstörungen in Verbindung stand. Alter,
Geschlecht und das Jahr der Befragung wurden ebenfalls berücksichtigt.
Laut Mitautorin Chloe Warlick sind Schlafstörungen bei Studenten und vor
allem bei Studentensportlern ziemlich verbreitet.
"Substanzkonsum ist ein großes Gesundheitsproblem.
Diese Ergebnisse zeigen nicht nur einen wichtigen Zusammenhang auf. Sie
zeigen auch, dass er ziemlich stark ist und das sogar bei
Studentensportlern." Grandner zufolge haben die aktuellen
Forschungsergebnisse klare Auswirkungen auf die Gesundheit der Studenten
und ihre sportliche Leistung.
90 Jahre Radio: Medium liegt weiter voll im Trend
Apple und Google mischen Business auf – Internet-Fokus allgegenwärtig
Radio: alt, aber noch immer sehr beliebt (Foto: Pixelio.de/Dieter Schütz)
London (pte020/29.10.2013/13:59) – Heute vor 90 Jahren wurde die erste Radiosendung ausgestrahlt und aller technologischen Entwicklungen zum Trotz ist das Radio noch immer im Trend und kann sich weltweit über die höchsten Hörerzahlen seit Jahrzehnten freuen. Die Radioindustrie erwirtschaftete 2012 weltweit Einnahmen in der Höhe von 44 Mrd. Dollar (rund 32 Mrd. Euro), berichtet die Financial Times. Dennoch sehen sich die Rundfunkanstalten mit der stärksten Konkurrenz seit Jahren konfrontiert. Denn Google und Apple wollen nun auch in das Radiogeschäft einsteigen.
Neue Geschäftsmodelle gefragt
So hat Apple vor zwei Monaten iTunes in den USA gestartet, welches bereits von 20 Mio. Nutzern gehört wurde. Dabei werden Songs von einem Computeralgorithmus und nicht mehr von einem DJ ausgewählt. Dank der Allgegenwart seiner Produkte, der gefüllten Kassen und seiner starken Nummer-Eins-Position im Musikdownloadmarkt scheint Apple für den Einstieg in den Radiomarkt prädestiniert.
Radio hat eine große Zukunft vor sich, was nicht gleichbedeutend ist mit einer großen Zukunft für die Rundfunkanstalten, meint dazu Mark Mulligan, Radio-Experte und Musikanalyst. Laut eines PwC-Reports http://pwc.com stiegen die weltweiten Ausgaben für Radiowerbung 2012 um zwei Prozent auf 34 Mrd. Dollar. Weitere zehn Mrd. Dollar wurden durch öffentliche Lizenzgebühren sowie Satelliten-Abonnenten erzielt.
90 Prozent der Briten schalten ein
Laut Rajar, einem Unternehmen, welches die Reichweite der Radiosender in Großbritannien misst, hören rund 90 Prozent aller erwachsenen Personen zumindest einmal in der Woche Radio. Die größten Radioanstalten der Welt konnten mit ihren Unternehmensergebnissen bislang in diesem Jahr beeindrucken. So generierte Clear Channel Media http://clearchannel.com mit seinen 840 Stationen einen Gewinn von 400 Mio. Dollar im ersten Halbjahr.
Sirius XM http://siriusxm.com , ein US-Satelliten-Rundfunksender mit 25 Mio. Abonnenten, konnte seine Einnahmen in den ersten neun Monaten gegenüber dem Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres um elf Prozent erhöhen. Das Geschäftsmodell des interaktiven Radios wächst noch schneller. So steigerte Pandora seinen Gewinn gegenüber dem Vorjahr um 46 Prozent.
Digitale Plattformen fordern heraus
Jedoch sehen viele das herkömmliche Radio in Gefahr. So meint James Cridland, ein Veteran des britischen Radios: "Nur eine Songliste, die ein Computer vorgibt, ist nicht Radio. Radio ist etwas, was dir das Gefühl für Gemeinschaft gibt, was dich überrascht und dich mit News versorgt." Gemäß den Plänen, die durch undichte Stellen an die Öffentlichkeit gelangten, will iTunes Radio in der Zukunft mehr als nur Musik anbieten. So sind Gespräche, Nachrichten und Wettervorschau geplant – aber auch Ankündigungen für die gespielten Lieder.
Digitale Platformen werden, laut dem Chef von TuneIn, John Donham, allmählich die herkömmlichen Rundfunkanstalten ablösen. TuneIn verbindet die Hörer via Internet mit mehr als 100.000 Radiostationen weltweit. Auch Google Ventures hat sich an der neuen Radioplattform beteiligt. Mit diesem Konzept wird auch der menschliche Kontakt, der dem Radio innewohnt, aufrechterhalten, meint dazu Donham.
Computer lesen Hirnsignale ohne wochenlanges Training
EEG macht schnelles Handeln trotz Lähmung möglich
Köln – Technische Systeme ermöglichen heute Hirnsignale von gelähmten Patienten in Echtzeit zu entschlüsseln und in Aktionen umzusetzen. Mit früheren Varianten sogenannter Brain-Computer Interfaces (BCI) war es Betroffenen möglich, in einem wochenlangen, intensiven Training etwa die Bedienung eines Textprogramms zu erlernen. Zwar konnten Neurophysiologen und Computerwissenschaftler diesen zeitaufwändigen Lernprozess schon deutlich verkürzen. Schnelle Reaktionen von Zehntelsekunden, wie sie etwa zur Steuerung eines Rollstuhls nötig sind, waren jedoch bis vor kurzem nicht möglich. Wie die neue Mensch-Maschine-Schnittstelle funktioniert und warum neben der Medizin auch Industrie und Militär daran interessiert sind, erläutern Experten auf der Pressekonferenz anlässlich der 56. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN) am 15. März 2012 von 12 bis 13 Uhr in der Koelnmesse.
Mit der klassischen BCI-Anwendung können gelähmte Patienten aktive Prothesen oder Textprogramme steuern. Erste Erfolge wurden in den 1990er Jahren mit Systemen erzielt, bei denen die Anwender allmählich lernten, ihre Hirnströme zu ändern. „Allerdings mussten sie zum Teil wochenlang trainieren, um ein Textprogramm zu bedienen“, erläutert Professor Dr. med. Gabriel Curio, leitender Oberarzt in der Abteilung für Neurologie und klinische Neurophysiologie an der Charité Berlin.
Um dieses zeitaufwändige Lernen der Nutzer zu verkürzen, verfolgten die Neurophysiologen der Charité zusammen mit Computerwissenschaftlern der TU Berlin unter dem Motto „let the machines learn“ den umgekehrten Weg: Beim Berliner BCI lernt nicht mehr der Nutzer spezielle Hirnsignale für den Computer zu erzeugen, sondern der Computer lernt, typische Elektroenzephalografie (EEG)-Muster der Nutzer zu entschlüsseln. Nach einer Kalibrationsphase von weniger als 20 Minuten sind die ersten rein ‚gedanken-gesteuerten’ Aktionen möglich. Erfahrene Nutzer erzielen heute in Studien eine Treffergenauigkeit von 90 Prozent: „Mit einer ‚mentalen Schreibmaschine’ können sie in 30 Minuten mehrere Sätze mit bis zu 210 Buchstaben verfassen, “ berichtet Curio.
„Jüngste Weiterentwicklungen der EEG-gestützten BCI-Technik ermöglichen auch Anwendungen, die sehr rasche Reaktionen erfordern, wie das Steuern eines Rollstuhls“, erklärt der Neurophysiologe. Denn anhand des EEGs lassen sich motorische Absichten des Patienten in Echtzeit erfassen. Auch Menschen, die unter dem seltenen Locked-in-Syndrom leiden, können BCI nutzen. Diese Patienten sind vollständig gelähmt, können auch nicht sprechen, sind aber bei Bewusstsein. „Brain-Computer Interfaces bieten ihnen eine neue Möglichkeit, mit der Außenwelt zu kommunizieren“, sagt Curio im Vorfeld des Kongresses der DGKN. Die Technik wird aktuell in klinischen Studien erprobt, um sie künftig auch in der Praxis verfügbar zu machen.
„Ein Problem, an dem Neurologen aktuell arbeiten, ist der sogenannte BCI-Analphabetismus“, erklärt Curio. Unabhängig davon, ob der Computer vom Menschen lernt oder umgekehrt, können bis zu 30 Prozent der Probanden die BCI-Technik nicht zuverlässig anwenden. Neue Computerprogramme nutzen gleichzeitig mehrere EEG-Signalarten und haben die Rate dieses „BCI-Analphabetismus“ gesenkt. „Viele zuvor erfolglose BCI-Nutzer schaffen es jetzt, das System innerhalb von nur einer Stunde zu steuern.“
Zwar tragen Probanden heute bei wissenschaftlichen Experimenten noch eine auffällige Haube mit vielen Kabeln. „Künftige BCIs werden für andere Menschen aber unsichtbar sein“, sagt Professor Dr. med Gereon Fink, Kongresspräsident der 56. Jahrestagung der DGKN, voraus. Allerdings könnte die BCI-Technik nicht nur in der Medizin zum Einsatz kommen. „Auch Industrie und Militär möchten sie nutzen.“ Es sei daher an der Zeit, eine öffentliche Diskussion zu ethischen Auswirkungen dieser Technologie zu führen. Wo Neurophysiologen die Grenzen von Mensch-Maschine-Schnittstellen sehen, diskutieren sie auf der Pressekonferenz am 15. März von 12 bis 13 Uhr im Rahmen des DGKN-Kongresses in Köln.
Rom (pte/19.05.2005/15:50) – Nichtraucher zu schützen, Jugendliche vom
Rauchen abzuhalten und Rauchern helfen die lästige Gewohnheit
loszuwerden, das sind die wesentlichen Ziele der EU-Anti-Rauchkampagne
"HELP" http://www.help-eu.com, die derzeit in Rom Premiere feiert. (pte
berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=050302047 ). Die 72-Mio.-Euro
teure Kampagne, die vor allem auf Jugendliche und junge Erwachsene
abzielt, wird für die nächsten vier Jahre mit einer Multimedia-Roadshow
quer durch Europa ziehen und in den Hauptstädten der 25 Mitgliedstaaten
Halt machen. Kampagnen begleitend beginnt am 1. Juni in ganz Europa
eine TV-Offensive mit Anti-Raucher-Werbespots.
"Jährlich sterben rund 650.000 Menschen in Europa an den Folgen des
Rauchens, darum ist das Rauchen der Spitzenreiter unter den
vermeidbaren Todesursachen. Obwohl die meisten Erwachsenen gut über die
schädlichen Auswirkungen des Rauchens informiert sind, zeigen sie sich
wenig von den gesundheitlichen Risiken beeindruckt", erklärte
EU-Kommissarin Josefa Warner. Darum müsse vor allem bei den
Jugendlichen angesetzt werden um von vornherein die schädliche
Angewohnheit zu unterbinden. Europaweit soll darum ein
Anti-Rauchernetzwerk aufgebaut werden, das in jedem Mitgliedsland
Delegationen von Jugendlichen bildet, die über ein Forum verbunden
sind, ergänzte Liz Tamang vom European Network for Smoking Prevention
(Ensp) http://www.ensp.org , das mehr als 500
Anti-Raucherorganisationen umfasst.
Heute wurden auch erste Erfolge von dem bereits vier Monate andauernden
Rauchverbot in Italien vermeldet. Seit der Einführung des Gesetzes am
10. Januar, das ein striktes Rauchverbot an öffentlichen Plätzen
vorsieht, sind in Italien 138 Mio. Zigarettenpackungen weniger verkauft
worden. "Verglichen mit dem Zeitraum von Januar bis April 2004, in dem
31.084 Tonnen Zigaretten verkauft worden sind, konnten in diesem Jahr
nur 28.322 Tonnen abgesetzt werden. Das kommt einem Rückgang von neun
Prozent gleich", erklärte Daniela Galeone vom italienischen Ministerium
für Vorsorge und Kommunikation.
Der größte Rückgang der Verkaufszahlen hat sich laut Angaben des
italienischen Wirtschaftsministeriums in den ersten zwei Monaten nach
der Einführung des Gesetzes vollzogen. Im Januar wurde ein
Verkaufsrückgang von elf Prozent, im Februar ein Rückgang von 19
Prozent verzeichnet. Insgesamt wurden innerhalb dieses Zeitraums 5.597
Inspektionen durchgeführt und 276 Rauchverbotsverletzungen festgestellt.
Ganze Menüs vom Rost
Alle Jahre wieder ziehen im Sommer Düfte von gegrilltem Fleisch und Würstchen durch die Gärten und Parkanlagen. Besonders beliebt sind nach wie vor Schnitzel, Steaks und Koteletts vom Schwein, aber auch Bratwürstchen und Rindersteaks. Vor allem magere oder leicht fettdurchzogene ungepökelte Teilstücke eignen sich zum Grillen. Wenn man das Fleisch kurz vor dem Grillen mit Öl bestreicht, zum Beispiel mit Raps-, Oliven- oder Bratöl, oder es mariniert bleibt das Grillgut schön saftig und zart. Als Grundlage für eine Marinade dienen Öl, Wein oder Bier. Für die spezielle Geschmacksnote sorgen Knoblauch, Gewürze, Senf und Essig – deftig, mediterran oder exotisch, je nach Belieben. Das Fleisch sollte am besten immer vollständig mit Marinade bedeckt sein und je nach Fleischgröße einige Stunden oder am besten einen Tag zuvor in den Kühlschrank gestellt werden.
Doch es muss nicht immer nur Fleisch auf dem Grillrost liegen. Auch Fisch und Gemüse und sogar Obst lassen sich grillen. Von den Süßwasserfischen eignen sich Forelle, Lachs und Schleie. Bei den Seefischen sind es Makrele, Seezunge, Steinbutt und Hering. Besonders variationsreich ist Gemüse, denn es lässt sich immer wieder anders kombinieren, zum Beispiel Paprika, Champignons und Zucchinis – mal als marinierte Gemüsespieße, mal gefüllt mit Reis oder Spinat und Käse. Raffiniert sind Päckchen mit klein geschnittenen Tomaten und Schafskäse oder Mozzarella gewürzt mit etwas Pesto. Auch Karotten, Fenchel, Zwiebeln und Maiskolben bieten Abwechslung. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Selbst der Nachtisch lässt sich auf dem Rost zubereiten. Einfach ganze Bananen ungeschält auf den Rost legen. Sie sind gar, wenn die Schale schwarz ist. Äpfel, Birnen, Bananen, Pfirsiche oder Aprikosen in Stücke geschnitten, mit Fruchtsaft und Gewürzen mariniert und auf Spieße gesteckt – fertig ist das Grillmenü.
Dr. Claudia Müller, (aid)
aid: Infodienst für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Der gemeinnützige Verein löste sich 2016 auf.
Sony präsentiert ersten 4K-Media-Player
Günstigere Ultra-HD-Fernseher um 5.000 bis 7.000 Dollar
4K-Fersehen: Inhalte werden leichter verfügbar, Geräte billiger (Foto: sony.com)
Las Vegas (pte007/08.04.2013/10:50) – Sony hat in den USA mit dem "FMP-X1" den ersten Medial-Player für Ultra-HD-Inhalte mit vierfacher Full-HD-Auflösung vorgestellt. Das Gerät wird im Sommer starten, im Herbst soll passend dazu ein Video-Distrubutions-Dienst folgen. Gleichzeitig mit der Ankündigung hat der Konzern auch die US-Preise seiner 4K-Fernseher mit 55 und 65 Zoll Bilddiagonale bekannt gegeben, die ab 21. April vorbestellbar sind. Mit mehreren tausend Dollar sind die Geräte zwar noch längst nicht für jeden erschwinglich, aber doch deutlich günstiger als bisher verfügbare Ultra-HD-Fernseher.
Massentauglicher mit Content
Kritiker sehen den Mangel an Inhalten und Abspielmöglichkeiten als wichtige Hürde für Ultra-HD (pressetext berichtete: http://pte.com/news/20130116017 ). Zumindest in den USA stellt Sony mit dem FMP-X1 ab Sommer einfacheren Zugang zu 4K-Content in Aussicht. Der Player wird demnach mit zehn Filmen und Kurzvideos in echter 4K-Auflösung ausgeliefert, darunter "Bad Teacher", "Salt", "The Amazing Spider-Man" und die Version von "Total Recall" aus dem Jahr 2012. Im Herbst soll dann ein Abo-Dienst folgen, mit dem FMP-X1-Besitzer nicht nur weitere Sony-Filme, sondern auch Produktionen anderer Studios in 4K beziehen können.
Bisherige 4K-Fernseher mit Preisen im fünfstelligen Bereich blieben aber einem sehr auserlesenen Publikum vorbehalten. Auch hier setzt Sony zumindest einen ersten Schritt in Richtung Massenmarkt. Die auf der Consumer Electronics Show im Januar erstmals präsentierten LED-Modelle XBR-55X900A und XBR-65X900A mit 55 bzw. 65 Zoll Diagonale werden in den USA 5.000 respektive 7.000 Dollar kosten. "Diese neuen Modelle werden das verbesserte Seherlebnis von 4K-TV einem völlig neuen Publikum erschließen", gibt sich Mike Lucas, Senior VP der Sony Electronics Home Division, überzeugt.
Amazon analysiert politische Einstellung von Kunden
Bücherkäufe geben Aufschluss über mögliches Wahlverhalten
Heat Map: Politische Konversation soll angeregt werden (Foto: amazon.com)
Seattle/Wels (pte002/24.08.2012/06:05) – Der Online-Versandhändler Amazon hat eine "Election Heat Map" http://amzn.to/NXOf6t veröffentlicht, auf der zu sehen ist, welche Bücher in einzelnen Bundesstaaten gekauft wurden. Mit Hilfe dieser Informationen schließt Amazon auf die politische Einstellung seiner Konsumenten. Die große Überraschung ist, dass die Landkarte mit der Ausnahme von drei Staaten, tiefrot gefärbt ist. Das heißt: Der Großteil Amerikas liest republikanische Literatur.
Kalifornien konservativ
Auf der Landkarte wird allen 50 US-Bundesstaaten eine entsprechende politische Farbe zugeteilt – rot für Republikaner und blau für Demokraten. Wenn man sich die aktuelle Landkarte ansieht, sind mit der Ausnahme von New York, Vermont und Massachusetts, alle Bundesstaaten dem konservativen Wählerlager zuzuordnen – sogar das als liberal eingestufte Kalifornien.
Insgesamt entfallen 56 Prozent auf rote Bücher, 44 Prozent bleiben demnach den blauen Obama-Anhängern. Die beliebtesten Bücher unter den potenziellen Romney-Wählern sind "The Amateur" von Edward Klein und "Killing Lincoln" des Fox-News-Moderators und erklärten Obama-Gegners Bill O´Reilly. Die Liste der demokratischen Literatur wird von Howard Zinns "A People´s History of the United States" und "The New Jim Crow" von Michelle Alexander und Cornel West angeführt.
Datenschützer mahnen
Ob man aufgrund von Bücherkäufen auf die politische Einstellung der Amerikaner schließen kann, wird sich spätestens am 6. November zeigen, wenn in den USA der Urnengang zur Präsidentschaftswahl ansteht. Indessen muss sich Amazon aber der Kritik von Datenschützern stellen, die Persönlichkeitsrechte von Kunden verletzt sehen.
"Grundsätzlich muss man sagen, dass personenbezogene Daten nur dann veröffentlicht und verwertet werden dürfen, wenn der Betreiber das Einverständnis des Kunden hat. Es ist oft unklar, welche Absichten Online-Portale mit solchen Daten haben und meistens sind sie aus den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die der Nutzer akzeptieren muss, nicht herauslesbar", sagt der Journalist und Datenschutzbeauftragte Horst Greifeneder http://datenschutzbeauftragter.co.at im pressetext-Interview. Der Experte sieht eine generelle Problematik mit Anbietern, die im Ausland sitzen und rät zu Anonymitäts-Diensten, die keine Rückschlüsse auf die Person zulassen.
Amazon wird die Election Heat Map täglich aktualisieren und will damit einen Einblick in das politische Denken der Amerikaner ermöglichen. "Bücherkäufe bieten sehr interessante Informationen über die Bundesstaaten und vor allem in einer Wahlkampfsaison könnte damit die politische Konversation angeregt werden", sagt Chris Schluep von Amazon. Der Unternehmens-Sprecher übt sich aber in Vorsicht: "Bücher sind keine Wahlstimmen. Diese Landkarte spiegelt beides, die Neugier und Zustimmung unserer Kunden wider."