Archiv der Kategorie: Klassische Medizin

Tiermedizin: Milchsäurebakterien ersetzen Antibiotika

pte20190129017 Forschung/Technologie, Medizin/Wellness

Milchsäurebakterien so gut wie Antibiotika

Zahl notwendiger Behandlungen bei Kühen reduzierbar – Geringere Belastung für die Umwelt

(pte017/29.01.2019/12:30) – Forscher der Hochschule Hannover http://hs-hannover.de haben einen Mix aus Milchsäurebakterien entwickelt, dessen Anwendung
bei Kühen genauso heilsam ist wie eine antibiotische Behandlung. "Mit
dieser Alternative ließe sich zukünftig die Zahl notwendiger
Antibiotika-Behandlungen reduzieren und die Gefahr verringern, dass
Antibiotika in die Umwelt gelangen und sich dort Keime bilden, die auf
diese Wirkstoffe nicht mehr anschlagen", sagt Alexander Bonde,
Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt http://dbu.de , die das Projekt unterstützt hat.

Marktreifes Produkt als Ziel

Auch wenn es derzeit noch kein marktreifes Produkt gibt, streben die
Experten aus Hannover mit den Projektpartnern der Freien Universität
Berlin und der Dr.-Windmann-Pharma-Gesellschaft (Ihrhove) die
Entwicklung eines entsprechenden Therapeutikums an. "Die entzündliche
Reaktion der Milchdrüse zählt zu den bedeutendsten Erkrankungen
hochleistender Milchkühe in Deutschland", erklärt Projektleiter Volker
Krömker von der Hochschule Hannover. Ein erster Hinweis auf die
Erkrankung könne sein, dass die Milch ausflockt.

Euterentzündungen würden aufgrund des schnellen Handlungsbedarfs derzeit
vorwiegend antibiotisch behandelt. "Milch von antibiotisch behandelten
Kühen können die Betriebe nicht an Molkereien abliefern", so Krömker.
Der wirtschaftliche Verlust für die Milchviehbetriebe sei nicht zu
unterschätzen. Zudem wirke das altbekannte Mittel Penicillin
beispielsweise auf einen der häufigsten Mastitis-Erreger, Staphylococcus
aureus, immer weniger. Der Grund: Es haben sich widerstandsfähige Keime
gebildet, die gegen das Antibiotikum resistent sind.

Wirkung auf Krankheitserreger

"Wir haben zunächst im Labor Milchsäurebakterienstämme isoliert und ihre
hemmende Wirkung auf die Krankheitserreger getestet", sagt Krömker.
"Wir untersuchten auch, wie sich die Stämme an Hautzellen des
Zitzenkanals und des Euters anlagern und ob sie einen Biofilm bilden."
Dies sei für das Verdrängen der krankmachenden Keime eine zentrale
Eigenschaft gewesen. Die anschließenden Versuche an Kühen unter
kontrollierten Bedingungen zeigten, dass der ausgewählte
Milchsäurebakterienstamm das Eindringen und das Vermehren der
"schlechten" Entzündungsbakterien in der Milchdrüse bestmöglich
verhindert.

"Unsere Tests haben gezeigt, dass an Mastitis erkrankte Kühe durch eine
derartige innovative Milchsäurebakterien-Behandlung gleichermaßen gesund
werden wie durch die herkömmliche antibiotische Methode", so Krömker.
Es seien keine Unverträglichkeiten festgestellt worden. Weitere
Untersuchungen und eine größere klinische Studie seien allerdings nötig,
um die Wirksamkeitsdaten auf eine breitere Basis zu stellen und zum
Beispiel mögliche Lager- und Anwendungsformen zu prüfen. Sollte sich ein
marktfähiges Präparat entwickeln lassen, wäre ein möglicher
gewinnbringender Nebeneffekt der Therapie, dass die Menge der Milch, die
bei Antibiotika-Behandlung nicht in die Lieferkette gelangen darf,
vermindert wird.

Brustkrebs-Tests: Mortalität sinkt um 60 Prozent

pte20181112001 Medizin/Wellness, Kultur/Lifestyle

Brustkrebs-Tests: Mortalität sinkt um 60 Prozent

Internationale wissenschaftliche Studie hat Daten von mehr als 50.000 Frauen ausgewertet

(pte001/12.11.2018/06:00) – Frauen, die an einem Brust-Screening
teilnehmen, haben laut einer Studie unter der Leitung von Forschern der
Queen Mary University of London http://qmul.ac.uk deutlich größere Vorteile von der Behandlung. Für die Studie wurden die
Daten von 52.438 Frauen zwischen 40 und 69 Jahren aus der schwedischen
Provinz Dalarna ausgewertet.

Frühe Erkennung elementar

Laut den in "Cancer" veröffentlichten Ergebnisse haben Frauen, die sich
für ein organisiertes Brust-Screening-Programm entscheiden, ein um 60
Prozent geringeres Risiko, in den ersten zehn Jahren nach der Diagnose
Brustkrebs zu sterben. In den 20 Jahren nach der Diagnose verringert
sich das Sterberisiko um 47 Prozent. Verantwortlich dafür ist laut den
Studienautoren, dass das Screening eine frühere Diagnose und damit auch
bessere Behandlungsaussichten ermöglicht.

In Großbritannien wird ein Brust-Screening allen Frauen zwischen 50 und 70 Jahren über das NHS Breast Screening Programme http://nhs.uk/conditions/breast-cancer-screening angeboten. Durchschnittlich nehmen mehr als 70 Prozent dieses Angebot
an. Die Werte sind jedoch landesweit sehr unterschiedlich. Am seltensten
gehen Frauen aus ärmeren, innerstädtischen Bereichen zur Untersuchung.

Deutlich verbesserte Therapien

Seniorautor Stephen Duffy nach senken senken Therapien die Mortalität
durch Brustkrebs. "Diese Ergebnisse belegen jedoch eindeutig, welche
wichtige Rolle das Brust-Screening spielen muss. Damit profitieren
Frauen auch entscheidend von den modernen Behandlungsmethoden. Wir
müssen sicherstellen, dass sich die Teilnahme an diesen Programmen
verbessert. Das gilt vor allem für sozioökonomisch benachteiligte
Regionen."

Der Beobachtungszeitraum erstreckte sich von 1977 bis 2015. Alle
Patientinnen erhielten, unabhängig von der Art und Weise der Diagnose,
die laut den neuen nationalen Richtlinien vorgesehene Behandlung. Das
schwedische Forscher-Team unter Leitung von Laszlo Tabar vom Falun
Central Hospital setzte auf ein neues Verfahren zur Berechung jährlich
auftretender Erkrankungen, die binnen zehn und 20 Jahren nach der
Diagnose von Brustkrebs zum Tod führen. Die Studie wurde von der
American Cancer Society mitfinanziert, die auch Forscher stellte.

Entzündlicher Rückenschmerz oft jahrelang fehlgedeutet

Neue DGRh-Leitlinie soll Früherkennung einer
Spondyloarthritis verbessern

Entzündlicher Rückenschmerz oft jahrelang
fehlgedeutet

Düsseldorf – Chronische Rückenschmerzen
entstehen meist durch überstrapazierte oder einseitig belastete
Muskeln,
Sehnen und Bänder. Andere Ursachen lassen Ärzte bei der Diagnose häufig
außer Acht. Dabei kann auch eine rheumatisch-entzündliche Erkrankung
der
Wirbelsäule Grund für die Schmerzen sein: Rund eine Million Menschen in
Deutschland leiden an der sogenannten axialen Spondyloathritis (SpA),
deren bekannteste Unterform der Morbus Bechterew (ankylosierende
Spondylitis) ist. Wegen der unspezifischen Frühsymptome diagnostizieren
Ärzte eine SpA oft erst mit jahrelanger Verspätung. Um dem
entgegenzuwirken, wurde unter Leitung der Deutschen Gesellschaft für
Rheumatologie (DGRh) eine neue S3-Leitlinie erarbeitet, die sie am 18.
September auf einer Pressekonferenz in Düsseldorf anlässlich ihres 42.
Jahreskongresses erläutert.

„Zwischen dem Auftauchen erster Symptome
einer SpA und der Diagnose
liegen im Durchschnitt mehrere Jahre“, sagt Dr. med. Uta Kiltz vom
Rheumazentrum Ruhrgebiet in Herne, Autorin der neuen DGRh-Leitlinie.
Erste Symptome der Erkrankung sind tiefsitzende, häufig nächtlich
auftretende Rückenschmerzen und eine Steifigkeit der Wirbelsäule.
Patienten mit diesen Beschwerden gehen in erster Linie zu Ärzten ohne
rheumatologische Erfahrung, die die SpA nicht sofort im Blick
haben. 

„Die
Erkrankung äußert sich meist erstmals im zweiten bis dritten
Lebensjahrzehnt“, erklärt Kiltz. „Bei Patienten, die jünger als 45
Jahre
alt sind und länger als drei Monate an chronischen Rückenschmerzen
leiden, sollte der behandelnde Arzt unbedingt der Frage nachgehen, ob
eine Entzündung dahintersteckt.“ Dies kann zum Beispiel dann der Fall
sein, wenn sich die Schmerzen bei Bewegung verbessern, wenn sie vor
allem in der zweiten Nachthälfte auftreten und so stark sind, dass der
Betroffene aufwacht, oder wenn entzündungshemmende Schmerzmittel –
nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) – Linderung verschaffen.
Sprechen
die Symptome für eine SpA, ist eine Überweisung an einen Rheumatologen
angebracht.

Denn
je
früher der Patient effektiv therapiert wird, umso besser: Die mit einer
Häufigkeit von etwa 0,5 Prozent in Deutschland verbreitete Erkrankung
geht mit vielfältigen rheumatischen Beschwerden auch außerhalb des
Skelett- und Gelenksystems einher, darunter Schuppenflechte (Psoriasis)
oder eine entzündliche Erkrankung im Augeninneren, Uveitis. Bei etwa
der
Hälfte der SpA-Betroffenen lassen sich außerdem Darmentzündungen
nachweisen.

„Die
DGRh empfiehlt Betroffenen eine Kombination aus Medikation, Bewegung
sowie einer Patientenschulung“, betont Professor Dr. med. Matthias
Schneider vom Universitätsklinikum Düsseldorf, Tagungspräsident des
DGRh-Kongresses. Als Medikamente der ersten Wahl gelten NSAR.
Patienten,
die darauf nicht ansprechen, raten  Rheumatologen
TNF-alpha-Blocker
zu verordnen, Biologika, die in den Entzündungsprozess eingreifen. Über
Diagnose und Therapie der SpA sprechen Rheumatologen auf der
Pressekonferenz am 18. September 2014 im Rahmen des DGRh-Kongresses in
Düsseldorf.

E-Zigaretten ebenso schädlich wie herkömmliche Glimmstengel Gefahr für Jugendliche

Medizinische Kurznachrichten der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie
(Prof. Helmut Schatz, Bochum)

Raucherentwöhnung – ist die E-Zigarette die Lösung zur Prävention auch von Herz-Kreislauferkrankungen?

Bochum, 3. Januar 2019:

Gestern wurde, sozusagen als Blick in einen „Endokrinologischen
Hohlspiegel“; ein skurriler Werbeartikel, ein Feuerzeug mit
Werbeaufschrift vorgestellt, gesehen auf der Industrieausstellung der 6.
Jahrestagung der D-A-CH-Gesellschaft zur Prävention von Herz-Kreislauf-
Erkrankungen in Dresden vom 7. bis 8. Dezember 2018. Heute soll über
ein Referat zur E-Zigarette berichtet werden, zu dem Frau Dr. Ulrike
Schatz als eine der drei Tagungspräsident/innen Herrn Prof. Dr. Reiner Hanewinkel vom Institut für Gesundheitsforschung, IFT-Nord gGmbH aus Kiel eingeladen hatte.

In seinem fundierten Referat, das er dem Referenten zur Verfügung
stellte, berichtete er, dass in Großbritannien anfangs für die
E-Zigarette zur Raucherentwöhnung geworben wurde. Dies habe zwar zu
einem deutlichen Anstieg ihres Gebrauchs geführt, aber zu keinerlei
Rückgang des normalen Zigarettenrauchens (n= ~200.000, repräsentative
monatliche Erhebung, siehe Abbildung aus Lit.1). E-Zigaretten seien ganz
besonders deshalb abzulehnen, weil sie bei Jugendlichen als Einstieg
zum Zigarettenrauchen dienten, wie er an umfangreichen Untersuchungen an
Schulkindern demonstrierte (2).

E-Zigaretten enthalten eine sehr große Zahl von Substanzen
unterschiedlichster Art, deren gesundheitliche Auswirkungen weitgehend
unbekannt bzw. überhaupt nicht abzuschätzen seien. Ganz abgesehen von
den Atherosklerose und Bronchialkarzinome fördernden Eigenschaften des – auch in vielen  E-Zigaretten enthaltenen – Nikotins  wurden für Zimtaroma in Zellkulturen zytotoxische Effekt
gefunden, krebserzeugend (Kategorie 1) seien tabakspezifische
Nitrosamine,  Formaldehyd, der beim Erhitzen des Liquid entsteht, auch
Chrom und Nickel (vom Docht und von den Lötstellen);  Blei wird als
möglicherweise krebserzeugend (Kategorie 2B) eingestuft (3). Es wurde tatsächlich bereits eine Assoziation zwischen dem Gebrauch von E-Zigaretten und Herzinfarkt gefunden (4).

Herr Prof. Hasenwinkel wies darauf hin, dass Deutschland das letzte
Land in der Europäischen Union sei, in welchem Aussenwerbung für Tabak
auf Litfaßsäulen und Plakaten noch nicht verboten sei und dass darüber
in Kürze der Deutsche Bundestag zu entscheiden habe. Wenige Tage später,
am 11. Dezember 2018 erschien in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung
(WAZ) ein Artikel darüber, in dem auch Prof. Hanewinkel zitiert wird
(5). Dieser Bericht zeigt, wie kompliziert so ein Vorgang ist und wie es
offenbar der Tabak-Lobby bisher gelungen ist, ein generelles
Werbeverbot für Tabak  in Deutschland zu verhindern. Dass nicht nur
Herz-Kreislauferkrankungen durch das Rauchen gefördert werden, sondern
auch der Lungenkrebs braucht hier wohl nicht noch gesondert erwähnt zu
werden.

Helmut Schatz

Hodenhochstand im ersten Lebensjahr behandeln

Jungen mit Hodenhochstand
schon im ersten Lebensjahr behandeln –
Unfruchtbarkeit und Hodenkrebs
vorbeugen

Berlin – Jungen mit Hodenhochstand sollten schon
bis zum Ende des ersten Lebensjahres behandelt werden. Zu dieser
Empfehlung kommt die neue Leitlinie Hodenhochstand, die unter
Federführung der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH)
entstanden ist. Die Fachgesellschaft spricht sich hierin ausdrücklich
gegen die bisher häufig angewandte Praxis aus, mit der Behandlung länger
abzuwarten. Dies könne eine verminderte Fruchtbarkeit bis hin zu
Sterilität zur Folge haben, warnen die Experten. Zudem sinke durch eine
frühzeitige Therapie das Risiko, später an Hodenkrebs zu
erkranken.

Beim Hodenhochstand befindet sich der Hoden bei
der Geburt nicht im Hodensack, sondern noch im Bauch oder den Leisten.
Er ist die häufigste Anomalie des männlichen Urogenitaltrakts: Bis zu
drei Prozent der „reif“ geborenen Jungen kommen mit dieser Abweichung
zur Welt, bei männlichen Frühgeborenen sind es sogar bis zu 30 Prozent.

Da der Hodenhochstand keine Beschwerden
verursacht und die Keimdrüse bei etwa sieben Prozent der betroffenen
Babys in den ersten sechs Lebensmonaten von allein an den richtigen
Platz wandert, sind sich Ärzte darüber einig, dass diese Zeit erst
einmal abzuwarten ist. „Aber anders als früher, wo man eine Operation
oft erst nach Jahren durchgeführt hat, ist man heute der Auffassung,
dass der Hoden bis zum ersten Geburtstag in den Hodensack verlagert
werden sollte“, sagt Privatdozentin Dr. Barbara Ludwikowski, Chefärztin
der Klinik für Kinderchirurgie auf der Bult, Hannover. Denn
Untersuchungen zeigen, dass sich die Zahl der Samenvorläuferzellen beim
Hodenhochstand ab dem Ende des ersten Lebensjahrs laufend verringert. Da
diese spermienbildenden Zellen unwiederbringlich verloren gehen, ist die
Fruchtbarkeit danach immer schwerer zu erhalten. Zudem wächst der Hoden
besser, wenn er frühzeitig in der richtigen Position ist: „Ein
unperfektes oder unvollständiges Genital kann große Scham und seelische
Beeinträchtigungen auslösen“, so die Kinderchirurgin, die die Erstellung
der Leitlinie in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für
Urologie und der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin
koordiniert hat.

Und noch
ein weiterer Grund spricht aus Sicht der Wissenschaftlerin für eine
frühe Behandlung: Männer, die im Kindesalter an einem Hodenhochstand
oder „Maldeszenus testis“ gelitten haben, sind einem bis um das 10-fache
erhöhten Risiko ausgesetzt, später an Hodenkrebs zu erkranken. „Diese
Gefahr ist durch die Operation zwar nicht gebannt“, erläutert die
Kinderchirurgin. „Sie ist jedoch umso niedriger, je früher der Hoden im
Hodensack zu liegen kommt.“ Hodenkrebs ist mit rund 4000 Neuerkrankungen
pro Jahr hierzulande die häufigste Krebsart bei Männern zwischen 20 und
45 Jahren.

Der
Hochstand wird in der Regel „offen“ operiert. Bei Verdacht auf den
sogenannten Bauchhoden kommt jedoch immer die Schlüssellochtechnik zum
Einsatz. Die Erfolgsraten der Operationen liegen bei 74 bis 96 Prozent.
Vor der OP-Planung besteht zudem die Möglichkeit, die Kinder durch eine
Hormontherapie zu behandeln. „Die Gabe von Hormonen ist jedoch
umstritten, da die langfristigen Folgen einer Einwirkung auf den
kindlichen Hormonhaushalt noch nicht abschließend geklärt sind“, gibt
Dr. Ludwikowski zu bedenken. Zudem sei die Erfolgsquote mit rund 20
Prozent niedrig, die Rückfallquote aber hoch. „In vielen skandinavischen
Ländern wird die Hormontherapie ausdrücklich nicht empfohlen“, ergänzt
Chefarzt Dr. Tobias Schuster, Pressesprecher der
DGKCH.

„Unser Ziel ist, die Behandlung bis zur
Vollendung des 12. Lebensmonats abzuschließen, dann erhalten wir die
besten Ergebnisse“, fasst DGKCH-Präsident Professor Bernd Tillig
zusammen. „Voraussetzung ist jedoch, dass Eltern ihre kleinen Jungen bei
Verdacht auf Hodenhochstand frühzeitig einem Kinderchirurgen zur
Abklärung vorstellen. Dann können wir auch das optimale Zeitfenster zur
Therapie nutzen.“ Hier müsse noch Aufklärungsarbeit geleistet
werden.

Wenn Rheuma das Innenohr schädigt

Welttag des
Hörens am 3. März 2019:

Wenn Rheuma das
Innenohr schädigt

Berlin –
Entzündlich rheumatische Erkrankungen, unter denen in Deutschland anderthalb
Millionen Menschen leiden, greifen nicht nur die Gelenke an. Zu den wenig
bekannten Folgen gehören auch Schäden am Innenohr. Bei einigen Rheuma-Formen
kann es sogar zum plötzlichen Hörverlust kommen, wie ein Rheuma-Experte der
Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) anlässlich des Welttags
des Hörens erklärt.

Das klassische Gelenkrheuma, die rheumatoide Arthritis (RA),
beginnt häufig im Alter von 50 bis 70 Jahren. In dieser Zeit lässt auch das
Hörvermögen vieler Menschen nach. „Es ist deshalb schwer zu beurteilen, ob die
RA die Entwicklung der Schwerhörigkeit im Alter fördert“, erläutert Professor
Dr. med. Hendrik Schulze-Koops, Präsident der Deutschen Gesellschaft für
Rheumatologie (DGRh) und leitender Rheumatologe am Klinikum der
Ludwig-Maximilians-Universität München: „Viele epidemiologische Studien deuten
jedoch darauf hin, dass Menschen mit RA häufiger als andere unter Hörstörungen
leiden.“ Die Zusammenhänge sind nach Auskunft des Experten bislang wenig
erforscht. Es sei unklar, ob die Gelenke zwischen den Hörknöchelchen betroffen
sind, die im Mittelohr den Schall verstärken. Denkbar sei auch, dass der
Empfänger im Innenohr durch die Erkrankung in Mitleidenschaft gezogen wird.
„Man kann aber davon ausgehen, dass die Entzündung bei der RA und bei anderen
entzündlichen Erkrankungen das Nervensystem schädigen und dies das Hören
beeinträchtigt. Hierzu gibt es beispielsweise Studien zu Riechen und dem
systemische Lupus erythematodes (SLE), die dies belegen,“ erläutert der
Experte.

Die RA ist nur eine von mehreren rheumatischen Erkrankungen, bei
denen das Immunsystem Gelenke und andere Körperstrukturen mit Antikörpern
angreift anstatt es zu schützen. Eine weitere ist der systemische Lupus
erythematodes (SLE), an dem in Deutschland etwa 30.000 Menschen leiden. Häufig
sind es jüngere erwachsene Frauen. Sichtbares Zeichen des SLE kann die
sogenannte Schmetterlingsflechte sein, die mit rötlichen schuppenartigen
Flächen im Gesicht einhergeht. Die Erkrankung ist jedoch nicht auf die Haut
beschränkt. Sie greift verschiedene Organe an, darunter auch das Innenohr. „Pathologen
haben Antikörper und Immunkomplexe im Innenohr nachgewiesen, die
Durchblutungsstörungen verursachen oder die Sinneszellen direkt schädigen“,
berichtet Professor Schulze-Koops. In schweren Fällen komme es zu einer
plötzlichen Schwerhörigkeit auf einem Ohr. „Glücklicherweise kann eine
rechtzeitige Behandlung dies häufig verhindern,“ so der Experte, „deshalb
gehören die Patienten dringend in die Hände von Rheumatologen“. Die Betroffenen
müssen oft lebenslang Medikamente einnehmen, die überschießende Reaktionen des
Immunsystems bremsen.

Auch die seltene entzündlich rheumatische Granulomatose mit
Polyangiitis schädigt das Gehör. Bei dieser Erkrankung kommt es im gesamten
Körper zu Ansammlungen kleiner Entzündungsknötchen, die das Gewebe schädigen. Betroffen
ist auch die Verbindung zwischen Mittelohr und Rachen, was
Mittelohrentzündungen begünstigt. In Deutschland sind wenige hundert Menschen
daran erkrankt. „Hörstörungen sind bei dieser Erkrankung sehr häufig“, erklärt
Professor Schulze-Koops.

Grundsätzlich rät der Experte allen Rheumakranken, ihr Gehör
regelmäßig überprüfen zu lassen. Professor Schulze-Koops erklärt: „Eine
Verschlechterung der Hörleistung kann darauf hinweisen, dass die Behandlung der
Erkrankung nicht optimal ist und die Dosis der Medikamente überprüft werden
muss.“ Entscheidend sei dabei, dass die Patienten so früh wie möglich zum
Facharzt gelangen und ihnen eine passgenaue Behandlung zukommt. Nur so lassen
sich langfristige Schäden verhindern.

Literaturangabe:

Emamifar A, Bjoerndal K, Hansen IM. Is Hearing Impairment Associated with Rheumatoid Arthritis? A Review.
Open Rheumatol J. 2016; 10: 26-32

Kampf der Spermien: Wie finden sie zur Eizelle?

pte20190228001 Forschung/Technologie, Medizin/Wellness

Simulation zeigt, wie Spermien navigieren

Samenzellen wandern in engen Durchgängen stets mit dem Kopf voran an der Wand entlang

(pte001/28.02.2019/06:00) – Experten des Forschungszentrums Jülich http://fz-juelich.de haben auf einem Supercomputer simuliert, wie Spermien durch winzige
Kanäle schwimmen. Ihr Modell liefert eine Erklärung, warum die meisten
Samenzellen in engen Durchgängen immer mit dem Kopf voraus an der Wand
entlangwandern. Auch leichte Krümmungen können sie so passieren.

Geißelschlag entscheidend

Die Bewegung ist laut den Experten abhängig vom Geißelschlag der
Spermien, wie die Forscher mit ihren Berechnungen gezeigt haben. Das
Rennen, das sich die Samenzellen zur Eizelle liefern, ist ein harter
Ausscheidungskampf. Auf dem Weg müssen die Spermien das mehrere
Tausendfache ihrer eigenen Körperlänge zurücklegen. Nur etwa eine von
einer Mio. kommt am Ende in die Nähe des Ziels. Welche Faktoren über
Sieg und Niederlage entscheiden, ist bis heute nicht vollständig
geklärt.

Wie sich Spermien durch enge, gewundene Kanäle bewegen, ist für viele
Prozesse im Labor relevant. Insbesondere dann, wenn es gelingen sollte,
den Zusammenhang zwischen dem transportierten Erbgut und dem
Bewegungsmuster der Spermien besser zu verstehen. Mithilfe der nun
gewonnenen Erkenntnisse könnte man dann einen "Hindernislauf" für
Spermien konstruieren, der Spermien nach der Wellenlänge ihres
Geißelschlags selektiert, etwa zur Verbesserung der Ergebnisse bei der
künstlichen Befruchtung.

Schlaue Pille für den Mann

Laut den Forschern sind auch Verhütungsmethoden denkbar. Eine solche
Pille für den Mann könnte den Geißelschlag verändern und die Schlagzahl
herabsetzen oder beschleunigen, wenn sich bestimmte
Schlagcharakteristika finden lassen, die für den Weg der Samenzellen zur
Eizelle essenziell sind. Details wurden im Magazin "New Journal of
Physics" publiziert.

Augendiagnose: Schon frühzeitig Krankheiten erkennen

Augendiagnose: Schon frühzeitig Krankheiten erkennen und vorbeugen

In ganzheitlicher Medizin wird auch im Auge nach Erkrankungen geforscht

Die Augendiagnose
Die Augendiagnose
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Köln (pts011/17.11.2014/12:00) – Unser Auge gehört zu
den Sinnesorganen. Es ist anatomisch ein Ball und unsere Pupille nichts
anderes als ein Loch, durch welches Lichtreize fallen. Vordergründig
sehen wir die weißen Skleren, die in Braun- oder Blautönen eingefärbte
Iris sowie die schwarze Pupille als Öffnung.

Der Augenvordergrund ist für jeden von außen sichtbar,
für den Augenhintergrund benötigt der Therapeut diagnostische
Hilfsmittel. Aber sowohl Vordergrund als auch Hintergrund weisen
Faktoren auf, welche für die Erstellung und Untermauerung eines
Krankheitsbildes wichtig sind. Mit
den äußeren Zeichen befasst sich die Naturheilkunde in der
Augendiagnose. Hier werden Verfärbungen und Gefäße in den Skleren,
Auflagerungen und Zeichen in der Iris und Endrundungen sowie Größe der
Pupille beachtet.

Reflexzonen auch im Auge

Der ganze menschliche Körper besteht aus
unterschiedlichen Reflexzonen. Wir haben sie an den Füßen und Händen,
auf dem Rücken und in den Rippenzwischenräumen des vorderen Brustkorbes –
und im Auge. Diese Areale haben Verbindungen zu bestimmten Organen oder
Systemen des Organismus. Sind Reizungen an den Organen, können diese
sich in den Reflexzonen optisch oder tastbar niederschlagen.

"Das Auge ist der Punkt, in welchem Seele und Körper sich vermischen."
Christian Friedrich Hebbel (1813 – 1863), Dichter und Dramatiker

Das Auge ist hier von großer Bedeutung, da es ein Stück
offen liegendes Gewebe darstellt. Es weist allgemeine, so genannte
topolabile Zeichen auf, welche breitbandige Hinweise geben, aber es gibt
auch differenzierte Punkte in genau festgelegten Arealen, die
spezifischer sind. Nervenfasern, die von den Organen wegleiten, enden im
Auge bei jedem Menschen gleich auf ganz bestimmten Topografien. Daher
ist die runde Iris nach Uhrzeiten eingeteilt und Tabellen zeigen, in
welchem Feld sich welche Organe oder Systeme zeigen. Letztere sind
beispielsweise das Herz- Kreislaufsystem, der Bewegungsapparat oder der
Uro-Genitalbereich. Für die Diagnose spielen Auflagerungen, Zeichen im
Irisgewebe oder Unregelmäßigkeiten im Gewebeaufbau eine Rolle. Für die
Diagnose braucht der Naturheilkundler mindestens eine Lupe, besser noch
sind extra dafür entwickelte Irismikroskope.

Neigung zu Krankheiten erkennbar

Wie jedes Diagnoseverfahren, sei es aus dem
schulmedizinischen oder naturheilkundlichen Bereich, hat auch die
Augendiagnose ihre Grenzen, aber sie kann sehr schöne Hinweise oft schon
im Vorfeld von Erkrankungen geben. Man spricht dann von Dispositionen
oder der "Neigung zu" etwas. In der linken Iris auf ungefähr halb drei
befindet sich das Herzfeld. Sowohl nervöse Herz-Kreislaufgeschehen und
Funktionsstörungen als auch ernstzunehmende Organsensationen sind
diagnostizierbar. Letztere sind dann nicht immer nur mit
naturheilkundlichen Verfahren anzugehen.

Der Organismus ein Hofstaat

Die chinesische Heilkunde hat die gesamten Organe im
menschlichen Organismus in einen Hofstaat eingeteilt, das Kaiserorgan
ist das Herz. Wenn der Kaiser unwohl ist, kommt der gesamte Hof in
Aufruhe und Panik. So treten auch fast immer Herzgeschehen mit einer
gewissen Angst, Selbstbeobachtungsneigung oder Erwartungshaltung auf.
Herz- Kreislaufgeschehen können schleichend beginnen. Sie sind
breitbandig und zeigen sich nicht nur direkt am Organ, sondern auch an
den Gefäßen, durch Blutdruckanomalitäten oder auch durch psychische
Belastungen.

In der Behandlung sollten erst einmal
naturheilkundliche Maßnahmen angewendet werden. Dazu gehören unter
anderem Naturstoffe wie Arginin und Vitamine. Arginin ist eine
Aminosäure, welche in relativ hoher Konzentration in Erbsen, Erdnüssen.
Kürbis- und Pinienkernen sowie Walnüssen vorkommt. Im tierischen Bereich
ist die Hähnchenbrust zu nennen. Arginin ist für eine natürliche
Behandlung von Adernverkalkung, Bluthochdruck, einer gestörten
Arterienfunktion und zur Regulation eines erhöhten Homocysteinspiegels
geeignet, welcher wiederum zu einer Schädigung der Blutgefäße führen
kann und auch in engem Zusammenhang zu Depressionen und
Demenzerkrankungen steht.

Ein Produktbeispiel ist Telcor Arginin plus, welches in
Tablettenform und als Granulat erhältlich ist. Es wirkt, kurweise
eingenommen über zwei bis drei Monate, den Erkrankungen des
Herz-Kreislaufsystems entgegen, welche sich auch schon im Vorfeld sich
in der Irisdiagnose zeigen können.

Wenig Hygiene beeinträchtigt Kinder im Wachstum

Wenig Hygiene beeinträchtigt Kinder im Wachstum
Wissenschaftler bestätigen Größenverlust von einem halben Zentimeter
 
Kinder: Wasser und Seife entscheidend (Foto: SPL)

London (pte004/01.08.2013/09:40) – Der Zugang zu sauberem Wasser und Seife verbessert nicht nur die hygienischen Bedingungen, sondern fördert auch das Wachstum von kleinen Kindern, wie eine Studie der London School of Hygiene & Tropical Medicine http://www.lshtm.ac.uk herausgefunden hat. Eine Analyse von weltweiten Daten hat ergeben, dass Kinder unter fünf Jahren, die unter guten sanitären Bedingungen aufwachsen, rund 0,5 Zentimeter größer sind. Die ausgewerteten Daten stammen aus Bangladesch, Äthiopien, Nigeria, Chile, Guatemala, Pakistan, Nepal, Südafrika, Kenia und Kambodscha.

265 Mio. Kinder betroffen

Gute hygienische Bedingungen zu schaffen, entscheidend. Denn derzeit leben rund 265 Mio. Kinder unter Beeinträchtigungen ihres körperlichen Wachstums, was langfristige Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Die ausgewerteten Daten stammen aus 14 Studien, an denen fast 10.000 Kinder im Rahmen der Cochrane Review http://cochrane.org/cochrane-reviews teilgenommen haben. Geleitet wird dieses Projekt von der School of Hygiene & Tropical Medicine und der international tätigen Hilfsorganisation WaterAid http://wateraid.org/uk .

Laut dem leitendenden Wissenschaftler Alan Dangour sind sauberes Wasser, Abwasserentsorgung und Hygiene effektive Möglichkeiten zur Verhinderung von Todesfällen durch Symptome wie Durchfall. Die aktuelle Studie legt erstmals nahe, dass ein verbesserter Zugang zwar einen geringen, aber wichtigen Einfluss auf das Wachstum von kleinen Kindern haben kann. Das Sammeln aller Daten hat gezeigt, dass diese Interventionen wirklich das Wachstum von Kindern beeinflussen können.

15 Prozent Wachstumsstörungen

Dem Wissenschaftler zufolge gibt es einen deutlichen Zusammenhang zwischen dem Trinken von schmutzigem Wasser, dem Erkranken an Durchfall und einem eingeschränkten Wachstum. Wiederholte Krankheiten in der Kindheit können das Wachstum beeinträchtigen. Die Schätzungen der Wissenschaftler gehen davon aus, dass ein halber Zentimeter Größenverlust einer Verringerung der Wachstumsstörungen um rund 15 Prozent entspricht.

Alzheimer-Risiko nach Schlaganfall deutlich höher

Alzheimer-Risiko nach Schlaganfall deutlich höher

Bildung von Beta-Amyloid spielt entscheidende Rolle bei Krankheit

Nervenzellen: Vorerkrankungen begünstigen Alzheimer (Foto: in.cnr.it)
Nervenzellen: Vorerkrankungen begünstigen Alzheimer (Foto: in.cnr.it)

Pisa (pte001/04.09.2014/06:00) –

Das zum Nationalen Forschungsrat CNR gehörende Istituto di Neuroscienze http://www.in.cnr.it hat neue Zusammenhänge zwischen Ictus apoplecticus und Alzheimer
identifiziert. "Das Risiko neurodegenerativer Krankheiten wie
beispielsweise Alzheimer wird durch Gefäßkrankheiten wie Schlaganfall,
Arterielle Hypertonie und Ateriosklerose signifikant erhöht", erklärt
Projektleiter Nicola Origlia. Dabei werde die Blutzirkulation
beeinträchtigt, was eine Mangelversorgung des Gehirngewebes mit
Sauerstoff zur Folge habe.

Extrazelluläre Ablagerung

Die bei Alzheimer typische allmähliche Verschlechterung
der kognitiven Fähigkeiten ist laut den Experten teilweise durch eine
extrazelluläre Ablagerung von Beta-Amyloid bedingt. Dieses führe zur
Bildung der gefürchteten Placken und behindere ein ordnungsgemäßes
Funktionieren der Nervenzellen.

Für die Labortests als Grundlage benutzt worden war ein
Tiermodell, das Genmutationen eines Amyloid-Prekursor-Proteins
darstellt, welches wiederum diese Krankheit verursacht. "Dabei hat sich
gezeigt, dass ein Gehirnschlag die Entstehung von Beta-Amyloid auslösen
kann", unterstreicht Origlia.

Rezeptor-Molekül Rage stimuliert

Zudem stellte sich heraus, dass das verstärkte
Auftreten von Beta-Amyloid das zur Familie der Immunglobuline gehörende
Rezeptor-Molekül Rage stimuliert. Dadurch werden nicht nur die
Nervenzellen, sondern auch die im menschlichen Gehirn angesiedelten
Immunzellen beeinträchtigt. Das hat zur Folge, dass eine für das
Nachlassen der Funktionstüchtigkeit verantwortliche Entzündung entsteht.

Die Forschungsarbeit in Pisa bietet neue Ansätze fur
die Entwicklung von molekulär zielgerichteten Therapien, die die bei
Alzheimer typischen degenerativen Vorgänge aufhalten oder mildern
können. Außerdem hat sich gezeigt, dass eine Blockierung des
Rage-Rezeptors und der bei der Entzündung beteiligten Moleküle wie
beispielsweise das Interleuchin 1beta die schädlichen Auswirkungen eines
Schlaganfalls begrenzen kann.

Die multisdisziplinäre Untersuchung war in enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Università dell‘ Aquila http://univaq.it durchgeführt worden. Einzelheiten wurden im "Journal of Neurosciences" http://jneurosci.org veröffentlicht.