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03.08.2019 Syrische Bürgerkriegsflüchtlinge in Deutschland integrieren ?

Liebe Besucher meiner Homepage !

Syrische Bürgerkriegsflüchtlinge in Deutschland integrieren ? Ja !!!

Aber noch viel besser wäre es, wenn sie wieder in ein befriedetes Land zurück können. Denken wir nur an das große Elend das die Flüchtlinge haben die rund um Syrien untergekommen sind, im Irak, in der Türkei und im Libanon.
Dort sind sie häufig völlig unerwünscht und müssen in Zeltlagern dahin vegetieren. Die Kinder haben keine Möglichkeit die Schule zu besuchen. Die Traumata verstärken sich dadurch immer mehr. Wie können diese Millionen wieder integriert werden ?

Deshalb mein Vorschlag an die deutsche und europäische Außenpolitik:
Mit dem Kriegsverbrecher Assad muss verhandelt werden. Auch die Russen spielen eine wesentliche Rolle. Auch sie müssen unbedingt einbezogen sein. Ohne Russland kein Frieden. Übrigens auch nicht bei uns in Europa. Diese Verhandlungen müssen so schnell wie möglich begonnen werden. In der Geschichte wurde mit viel größeren oder gleichartigen Verbrechern verhandelt. Die westliche Rechthaberei steht dem leider im Weg. Noch schlimmer: Syrien ist Bestandteil der Hegemonialpolitik der Großmächte geworden. Ein Verbrechen.

Ihr Jean Pütz

Hier ein Kommentar eines Lesers:

Sie, lieber Jean Pütz, sollten aber auch wissen, dass das so einfach nicht ist, man Religion eben nicht ausklammern kann, leider. Religion war schon immer ein bewährtes Mittel Menschen zu unterdrücken und zu instrumentalisieren, auch gegen Wissenschaft und Vernunft.
Auch der hier zuvor zitierte junge Mann aus Syrien hat sehr gut begründet, dass dort auch demokratische Wahlen nicht funktionieren, weil die Menschen zu sehr ihrem Glauben folgen. Auch unsere Demokratie, ja ganz Europa, steht aktuell vor einer echten Bewährungsprobe, weil einmal mehr Rattenfänger viele gerade weniger gebildete oder sehr naive dumme Menschen durch Propaganda und verfälschte Nachrichten in ihren Bann ziehen. Gerade in den neuen Bundesländern, wo viele noch immer nicht wirklich gelernt haben, sich selbst ein vernünftiges Bild zu machen, wird genau das gerade deutlich. Glaube und Religion, bzw. deren Missbrauch haben Kreuzzüge, Hexenverbrennung und Inquisition möglich gemacht, Jahrtausende der Unterdrückung, Menschenopfer eingeschlossen.

Sie selbst sind doch das beste Beispiel für gelebtes Bildungsfernsehen bei den Öffentlich Rechtlichen, haben meiner Generation Inhalte vermittelt, Interessen geweckt und sich etwa in der Hobbythek den verschiedensten Themen gewidmet. Nun erleben aber auch Sie, dass diese Sender als gleichgeschaltet beschimpft werden, weil sich unfassbar dumme Menschen in der Weise manipulieren lassen, dass sie über die Stöckchen der Rattenfänger dieser Zeit springen. Schon wieder, wie vor 80~90 Jahren.
Ja, die von Ihnen beschworene Vernunft ist mehr denn je gefragt, aber dazu muss diese auch auf fruchtbaren Boden fallen, sprich Köpfe die nicht völlig religiös verblendet nicht für verschiedene Interessen von Propaganda missbraucht und überhaupt in der Lage sind, den ganzen Wahnsinn zu erkennen.
Mit Vernunft wäre die ganze Weltgeschichte nicht passiert.

02.08.2019 Leistet sich unsere Politik Stürme im Wasserglas?

Die Welt brennt ! Unsere Politik aber leistet sich die Stürme im Wasserglas. Sind die 70 Jahre inneren und äußeren Frieden vorbei ?

Russland richtet Atomraketen gegen Europa. Die USA mit Trump bringt den Welthandel zum Erliegen. Sie streiten sich mit China, das eine Handels-Hegemonie über die Welt anstrebt. Die chinesischen Autokraten rüsten zwar militärisch extrem auf, sind aber geschickter. Sie haben den Schwellenländern milliardenschwere Kredite gegeben und bauen z.B. in Afrika die Infrastruktur auf.

Das macht diese Länder abhängig. Selbst der Iran führt Amerika und Europa vor. Die freie Schifffahrt für Deutschlands Exporte ist in Gefahr. Die brutalen Potentaten auf den Philippinen und in Brasilien zerstören den Urwald und ihre Ureinwohner. Die Bevölkerung Afrikas steigt in den nächsten Jahrzehnten auf zwei Milliarden Menschen. Die Engländer wollen wieder mit ihrem Brexit ihr altes Commonwealth aufbauen, und Europa ist ihnen schnuppe ebenso wie ihre eigene Volkswirtschaft. Populisten beherrschen auch hier die Szene oder stehen vor der Tür, den Faschismus oder den Öko-Populismus zu aktivieren.

Folge 30. Mit Vernunft in die Zukunft, oder ?
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02.08.2019 Leistet sich unsere Politik Stürme im Wasserglas?

Liebe Besucher meiner Homepage,

die Welt brennt ! Unsere Politik aber leistet sich die Stürme im Wasserglas. Sind die 70 Jahre inneren und äußeren Frieden vorbei ?

Russland richtet Atomraketen gegen Europa. Die USA mit Trump bringt den Welthandel zum Erliegen. Sie streiten sich mit China, das eine Handels-Hegemonie über die Welt anstrebt. Die chinesischen Autokraten rüsten zwar militärisch extrem auf, sind aber geschickter. Sie haben den Schwellenländern milliardenschwere Kredite gegeben und bauen z.B. in Afrika die Infrastruktur auf.

Das macht diese Länder abhängig. Selbst der Iran führt Amerika und Europa vor. Die freie Schifffahrt für Deutschlands Exporte ist in Gefahr. Die brutalen Potentaten auf den Philippinen und in Brasilien zerstören den Urwald und ihre Ureinwohner. Die Bevölkerung Afrikas steigt in den nächsten Jahrzehnten auf zwei Milliarden Menschen. Die Engländer wollen wieder mit ihrem Brexit ihr altes Commonwealth aufbauen, und Europa ist ihnen schnuppe ebenso wie ihre eigene Volkswirtschaft. Populisten beherrschen auch hier die Szene oder stehen vor der Tür, den Faschismus oder den Öko-Populismus zu aktivieren.

Ihr Jean Pütz

Eine intelligente Zuschrift eines Facebook Freundes möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. Es lohnt sich diese zu lesen:

Lieber Jean Pütz,
hier eine Zusammenfassung meiner Gedanken auf Ihren Artikel über die E-Mobilität:
Autos sind teurer als Verbrenner, haben eine wesentlich schlechtere Reichweite, sind wegen der Ladezeiten zur Nutzung nicht immer verfügbar, die Rohstoffe zur Herstellung des Akkus sind in der Summe knapper als Öl, die Produktionskapazitäten zur Akkuherstellung befinden sich in China und werden wegen der dort günstigeren Kosten auch dort bleiben, die Rohstoffreserven hat sich China weitgehend gesichert und sie werden unter widrigsten Bedingungen für Mensch, Tier und Natur ausgebeutet.

Fazit: Ein teures, schlechtes Produkt, das hier keinen Wohlstand schaffen wird und Mensch und Natur in den Abbaugebieten der Akkurohstoffe zerstört. Und dafür opfern wir den Verbrenner, also die Mobilität der breiten Bevölkerung und den Wohlstand, der mit dieser Technik hier bei uns geschaffen wird ? Man kann es nicht glauben. Und wir wollen das Volk sein, das andere belehrt und die Welt verbessert. Da lachen ja die Hühner. Man stelle sich mal vor, Russland oder die Scheichs würden selbst die Gas/Ölproduktion einstellen. Oder der Ami seine Rüstungsschmieden platt machen. Wird nie passieren. Man schämt sich für die Deutschen.
Gruß Horst Gläser

Das reine Elektroauto ? Eine Fata Morgana ! Mit einem Vorwort von Jean Pütz

Liebe Besucher meiner Homepage,

dem reinen Elektroauto habe ich nie große Chancen eingeräumt und auch nicht verstanden, warum die Automobil-Industrie zum Teil ohne „Wenn und Aber“ sich auf diesen Trend eingelassen hat. Es bringt jedenfalls auf die Schnelle überhaupt keinen ökologischen Nutzen – im Gegenteil. Das Problem ist die Batterie, die zum Teil nicht nur 40% der Kosten ausmacht, sondern auch dem Auto ein Gewicht verleiht, dass der Energieverbrauch trotz Rückführung der Bremsenergie nicht günstiger ist als der übliche Verbrennungsmotor z. B. des Diesels. Insbesondere diese Batterie verhagelt auch die Ökobilanz des Elektroautos.

Trotzdem gehört der Elektromobilität die Zukunft. Die meist übersehene geniale Erfindung ist der Elektroantrieb in Form des Nabenmotors, den sowohl Zweirad- als auch Vierrad-Antrieb ermöglicht, und wegen seiner Flexibilität ein aufwendiges und schweres Getriebe überflüssig macht. Schon vor sieben Jahren gelang es mir, bei der Firma Ford Köln einen Arbeitskreis zu initiieren, dem ich ein modifiziertes Hybrid – heutzutage genannt Hyperhybrid – vorgeschlagen hatte. Es besteht aus einem wirkungsgradoptimiertem Dieselmotor oder einer abgekapselten Turbine, die wegen der noch höheren Verbrennungstemperatur nach dem 2. Thermodynamischen Gesetz die Verbrennungsenergie noch effizienter in elektrische Energie umsetzen kann. Die Abgase können – wie schon heute beim Diesel-Verbrennungsmotor – feinstaub- und stickoxidfrei sein.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass durch die Wahl einer konstanten Umdrehungszahl die Motoren im optimalen Wirkungsgrad-Bereich permanent betrieben werden können.

Die Batteriekapazität und ihr Gewicht können wesentlich kleiner sein als beim reinen Elektroauto, es reicht weniger als die Hälfte. Trotzdem kann die Bremsenergie regeneriert werden. Gleichzeitig liefert der Motor Abwärme, die zum Heizen oder Kühlen des Autos verwendet werden kann, was beim reinen Elektroauto die Reichweite erheblich reduziert. Der Lademotor wird immer nur dann aktiviert, wenn die Batterie auf 30% entladen ist.

Der Nachteil: Die Ideologie derjenigen, die den Verbrennungsmotor völlig abschaffen wollen, muss nach dem Prinzip des kleineren Übels weiterhin seine Funktion erfüllen. Aber ein solches Auto kann auf einen Verbrauch von maximal 2–3 Litern reduziert werden, weil es nicht nur leicht ist, sondern auch der Design-Kreativität alle Möglichkeiten eröffnet.

Der Vorteil: Die herkömmliche europäische Automobilindustrie behält ihren weltweiten Vorsprung gegenüber den Konzepten der Asiaten.

Leider ist der Arbeitskreis damals bei Ford zu der Überzeugung gelangt, das Konzept sei zu teuer. Offenbar hatte man schon damals die Idee des Software-Betrugs im Auge.

Noch ein wichtiger Zusatz zu meiner damals formulierten Idee, die sich offenbar inzwischen in der Automobilindustrie herumgesprochen hat: Ohne das ich den Anspruch auf Erstmaligkeit anmelde, denn das liegt alles so auf der Hand, dass bestimmt viele, der Logik nicht abgeneigte, Konstrukteure diese Idee ebenfalls weiterverfolgen. Der ehemalige Pressechef von BMW, Richard Gaul, informierte mich darüber, dass mittlerweile eine österreichische Firma, Austrian GmbH, Engineering for Emission Reduction, die Methode konkretisiert hat und auf der nächsten IAA ihren Lademotor auf Basis des Otto-Prinzips, also mit Benzin betrieben, vorstellen wird. Wenn ich mich nicht irre, scheint auch Mercedes Benz bei ihren teuren hochklassigen Hybrid-Motoren dieses umzusetzen und damit den Energieverbrauch ihrer Autos erheblich zu reduzieren. Nebenbei erwähnt: Ein solch spezieller Lademotor benötigt bei kleinen Autos nicht mehr als 30 Kilowatt, für die Mittelklasse ca. 50 Kilowatt und für die Oberklasse nicht mehr als 100 Kilowatt Leistung. Das alles bei gleichzeitiger optimierte Umdrehungszahl. Das erscheint zunächst viel, wird aber nur alternierend eingeschaltet. In abgasgefährdeten Innenstädten kann mit Hilfe des GPS-Systems verhindert werden, dass der Motor anspringt. Die Umwelthilfe hat also keinen Grund, einen Prozess anzuzetteln.

Ein weiterer Vorteil ist, dass dieses Hybrid-Auto natürlich an der Steckdose zu Hause oder an den leider viel zu wenig vorhandenen öffentlich zugänglichen Elektro-Zapfsäulen geladen werden kann.

Gestatten Sie mir noch eine Neben-Bemerkung: Man braucht doch nur durch die Städte zu fahren: Woher sollen alle die KFZ-Besitzer, die in Ermangelung eigener Garagen nahe am Haus eigentlich die Elektrizität zum Laden beziehen ? Das sind ja meistens die ‚kleinen’ Leute, die sich einen eigenen Parkplatz zum Laden nicht leisten können. Insofern würde das reine Elektroauto zur Spaltung der Gesellschaft in „arm und reich“ zusätzlich beitragen.

Ihr Jean Pütz

Tesla-Elektroauto-Chef, Elon Musk, verspricht viel, kann es aber nicht einhalten

(FAZ) – Tesla geht es wirtschaftlich nicht gut. Unternehmer Elon Musk gibt das zu – und verspricht, dass es dieses Jahr noch Gewinne gibt. Doch Musk verspricht zu viel, als dass man ihm noch glauben könnte.

Elon Musk ist üblicherweise nicht allzu empfänglich für Kritik. Vor einiger Zeit hat er aber zugegeben, es sei fair, den von ihm geführten Elektroautohersteller Tesla wegen seiner mangelnden Profitabilität zu kritisieren. Und dieser Vorwurf lässt sich bis heute machen. Im vergangenen Jahr schien Tesla zwar schon auf dem Weg der Besserung und schaffte zwei profitable Quartale, aber mittlerweile gibt es wieder Verluste.

Das Abschneiden im jüngsten Quartal ist sogar besonders beunruhigend. Denn obwohl das Unternehmen so viele Autos ausgeliefert hat wie noch nie und außerdem seiner Belegschaft ein von Musk als „Hardcore“ beschriebenes Sparprogramm verordnete, war es weit entfernt von Gewinnen. Und es hilft der Profitabilität gewiss nicht, dass sich gerade Teslas teurere Modelle schlechter verkaufen.

Musk verbreitet Zuversicht und sagt, noch in diesem Jahr werde es wieder Gewinne geben. Und 2020, wenn das Model Y eingeführt werde, ändere sich die Ausgangslage, zumal dies höhere Margen bringe als das Model 3, Teslas billigstes Auto. Wann das Model Y wirklich kommt und wie erfolgreich es sein wird, muss sich freilich erst noch zeigen. Musk hat schon zu oft zu viel versprochen, um darauf zu vertrauen, dass bald eine dauerhaft profitable Zukunft für Tesla anbricht.
Roland Lindner

29.07.2019 Das reine Elektroauto ? Eine Fata Morgana !

Dem reinen Elektroauto habe ich nie große Chancen eingeräumt und auch nicht verstanden, warum die Automobil-Industrie zum Teil ohne „Wenn und Aber“ sich auf diesen Trend eingelassen hat. Es bringt jedenfalls auf die Schnelle überhaupt keinen ökologischen Nutzen – im Gegenteil. Das Problem ist die Batterie, die zum Teil nicht nur 40% der Kosten ausmacht, sondern auch dem Auto ein Gewicht verleiht, dass der Energieverbrauch trotz Rückführung der Bremsenergie nicht günstiger ist als der übliche Verbrennungsmotor z. B. des Diesels. Insbesondere diese Batterie verhagelt auch die Ökobilanz des Elektroautos.
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Aktuelles zur Hitzewelle

(KIT) – Die aktuelle Hitzewelle hat Deutschland fest im Griff, der Temperaturrekord aus dem Jahr 2015 in Kitzingen, wurde bereits am Mittwoch, 24. Juli 2019, um mehr als ein Grad übertroffen und wurde gestern (25. Juli) geradezu pulverisiert: 42,6 Grad Celsius wurden in Lingen (Ems) gemessen, wie der  Deutsche Wetterdienst inzwischen bestätigt. Eine Frage, die daraus gerade angesichts des Klimawandels folgt und an der das KIT forscht, lautet: Werden diese Extreme bald Normalität?

„Aussagen von neuen Modellen, die wir hier am KIT in hoher räumlicher Auflösung errechnet haben, lassen Temperaturen von mehr als 40 Grad Celsius in den nächsten zehn Jahren fast jährlich erwarten“, sagt Christoph Kottmeier, Leiter des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung – Department Troposphärenforschung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Auch Hitzewellen, wie wir sie zurzeit erleben, würden künftig häufiger, so der Klimaforscher: „Insbesondere bis Mitte des Jahrhunderts erwarten wir eine signifikante Änderung. Hitzewellen werden dann deutlich wahrscheinlicher sein als heute.“

Die Angst vor Temperaturen jenseits der 45-Grad-Marke, sei in naher Zukunft jedoch unbegründet. „Davon sind wir noch sehr weit weg. Unsere Modelle zeigen, dass gegen Mitte des Jahrhunderts 42 Grad so oft knapp erreicht werden dürften wie heute 40 Grad Celsius. Erst in der zweiten Jahrhunderthälfte dürften in Deutschland Temperaturen von mehr als 45 Grad Celsius erreicht werden“, betont Kottmeier. „Nicht zu unterschätzen sind aber lokale Hitzespitzen in Städten, etwa an Kreuzungen oder Baustellen. Auch in Karlsruhe konnten wir gestern an einem solchen Hotspot 42 Grad Celsius messen.“

Monika Landgraf

25.07.2019 Zur Lösung der Klimaproblematik

Zur Lösung der Klimaproblematik mal über den Tellerrand geschaut:

Vor 20 Jahren habe ich ein Reservat am Amazonas besucht und darüber im Fernsehen berichtet. Jetzt ist diese Heimstätte der letzten Indianer in großer Gefahr. Goldsucher roden nicht nur den Urwald, sondern bedrohen auch diese eingeborenen Völker.

Der letztes Jahr gewählte Präsident Bolsonaro verehrt nicht nur Trump und sonstige brutale Potentaten, sondern schert sich einen Deut um Umweltschutz.

Nachdem die Goldsucher das Gebiet verlassen haben wird dort Soja angebaut oder Rinderzucht betrieben. Die Folgen für das Weltklima können wir hier in Deutschland nicht durch noch so sinnvolle Maßnahmen kompensieren.

Folge 29. Mit Vernunft in die Zukunft, oder ?

Vorsicht bei Bullen-Hitze – geben Sie Ihrem Körper eine Chance

(DGIIN) – Sonne und hohe Temperaturen: Was die einen genießen, wird für die anderen zur Strapaze. Besonders ältere Menschen, Schwangere, kleine Kinder und chronisch Kranke stoßen bei der Temperaturregulation schnell an ihre Grenzen. Prinzipiell belasten Extremtemperaturen den Kreislauf aber in jedem Alter, wie die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) betont. Die Fachgesellschaft gibt Tipps, wie Menschen gut durch die heiße Jahreszeit kommen.

Wenn die Temperaturen steigen, hilft der menschliche Körper sich zunächst automatisch selbst: Die Blutgefäße der Haut erweitern sich und können dadurch mehr Wärme nach außen abführen. Gleichzeitig beginnt man zu schwitzen, was die Kühlung dank Verdunstungskälte noch effizienter macht. „Dieses eingebaute Kühlsystem arbeitet zwar selbsttätig – es hat aber Grenzen und muss unbedingt bei seiner Arbeit unterstützt werden“, erklärt Professor Dr. Hans-Jörg Busch, Ärztlicher Leiter des Notfallzentrums am Universitätsklinikum Freiburg und Schatzmeister der DGIIN. Denn die vermehrte Durchblutung der Haut belastet den Kreislauf; mit dem Schweiß gehen Flüssigkeit und Mineralstoffe verloren. Diese Verluste gilt es auszugleichen: Während die übliche Trinkempfehlung bei rund 1,5 Litern täglich liegt, sollte es bei Hitze mindestens doppelt so viel sein. Ideale Durstlöscher sind Wasser, Saftschorlen oder Tee; Suppen und isotonische Getränke können dabei helfen, den Salzverlust auszugleichen. „Gerade Senioren und Kinder haben oft ein verringertes Durstgefühl und sollten daher zum bewussten Trinken angehalten werden“, so Busch. Im Urlaub in südlicheren Ländern herrscht oftmals eine hohe Luftfeuchtigkeit. „Das bedeutet eine zusätzliche Belastung für den Körper“, so der Experte.

Auch um den Kreislauf stabil zu halten, benötigt der Körper Unterstützung – vor allem sollte das Herz-Kreislauf-System nicht zusätzlichen Anforderungen ausgesetzt werden. „Schweres Essen, Alkohol, eisgekühlte Getränke und rasche Temperaturwechsel stellen eine zusätzliche Belastung für den Kreislauf dar“, sagt Busch. Bei Hitze empfiehlt der Notfallmediziner daher kleine, leichte Mahlzeiten und – auch wenn es dem Bedürfnis nach einer raschen Abkühlung entgegenläuft – lauwarme Getränke. Aus Rücksicht auf den Kreislauf sollte auch auf kalte Duschen und den plötzlichen Sprung ins kühle Wasser verzichtet werden. „Eine langsame Abkühlung, bei der zunächst nur Arme und Beine ins Wasser getaucht werden, ist wesentlich schonender“, so der Experte. Auch der umgekehrte Temperatursprung sollte nicht zu rasch erfolgen: Wer Haus oder Auto per Klimaanlage zu stark herunterkühlt, den nimmt die plötzliche Hitze beim Aussteigen doppelt mit. Daher sollte die Zieltemperatur der Klimaanlage maximal sechs Grad unter der Außentemperatur liegen. Wer zusätzliche Kühlung braucht, kann sich beispielsweise ein feuchtes Tuch in den Nacken legen.

Besondere Vorsicht sollten Schwangere walten lassen, denn ihr Kreislauf ist durch die Schwangerschaft ohnehin belastet. Kreislaufprobleme, Müdigkeit und schwere Beine können an heißen Tagen verstärkt auftreten, auch ist die Haut sonnenempfindlicher und neigt zur Fleckenbildung. Auch bei chronisch kranken Menschen, beispielsweise mit Herzproblemen, kann es bei Hitze verstärkt zu Symptomen wie Müdigkeit, Erschöpfung oder sogar Herzrhythmusstörungen kommen. Wichtig daher: Im Schatten bleiben, sich Ruhe gönnen, viel trinken und ab und zu die Beine hochlegen.

Für alle gilt: Setzen Sie sich der Hitze so wenig wie möglich aus. „Versuchen Sie auf jeden Fall, die Mittagssonne zwischen 11 und 16 Uhr zu vermeiden“, rät Busch. Auch Kinder sollten in der Zeit der größten Hitze besser im kühleren Haus spielen. Damit vor allem die Schlafräume kühl bleiben, empfiehlt es sich, Fenster und Fensterläden tagsüber geschlossen zu halten und nur am frühen Morgen oder am späten Abend durchzulüften. Auch Sport oder andere körperliche Aktivitäten sollten – wenn überhaupt – nur in den kühleren Stunden des Tages angegangen werden.

Wer Aufenthalte in der Sonne nicht vermeiden kann, sollte auf einen ausreichenden Schutz achten: Luftige, helle Kleidung reflektiert die Sonnenstrahlen, lässt die Luft zirkulieren und schützt vor Sonnenbrand; exponierte Hautareale sollten mit einem hohen Lichtschutzfaktor eingecremt werden; ein Sonnenhut schützt die Kopfhaut vor Sonnenbrand und senkt die Gefahr eines Sonnenstichs.

Wer diese Regeln beachtet, sollte gut durch die nächste Hitzewelle kommen. Allerdings sollte jeder auch die Warnzeichen für eine Überhitzung kennen: Kopfschmerzen, Benommenheit, Erbrechen, Atemnot und Krämpfe müssen als Vorboten eines lebensgefährlichen Hitzschlags ernst genommen und sofort ein Arzt verständigt werden.

Die fünf wichtigsten Tipps bei Hitze:

– Viel trinken: Bereits bei gemäßigten Temperaturen sollten Sie mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit täglich zu sich nehmen. Bei Hitze sollten es 3 bis 4 Liter am Tag sein.

– Leichte Mahlzeiten: Fettes, schwer verdauliches Essen liegt bei Hitze besonders schwer im Magen und belastet den Kreislauf. Salat, Gemüse, Obst und Suppen eignen sich besser für heiße Tage.

– Nicht schlagartig abkühlen: Auch wenn der Sprung ins kalte Schwimmbecken verlockend erscheint – der abrupte Temperaturwechsel setzt den Kreislauf einer extremen, manchmal sogar gefährlichen Belastung aus. Deutlich besser ist es, sich langsam abzukühlen.

– Mittagszeit ist Schonzeit: Beim Sport oder anderen schweißtreibenden Tätigkeiten sollten Sie bei großer Hitze deutlich kürzer treten. Wenn es geht, verlagern Sie körperliche Anstrengungen in die kühleren Morgen- oder Abendstunden.

– Sonnenschutz nicht vergessen: Nicht nur die Hitze, auch die UV-Strahlung birgt Gefahren. Wer die Mittagssonne nicht vermeiden kann, sollte leichte, helle Kleidung und einen Sonnenhut tragen. Die Verwendung von Sonnencreme sollte selbstverständlich

25.07.2019 Leopoldina fordert Maßnahmen zum Klimaschutz

Liebe Besucher meiner Homepage !

Offenbar geht auch die Leopoldina vorwiegend von einer CO2-Bepreisung durch den Emissionshandel aus. Meines Erachtens ist das ein Instrument, welches leicht manipuliert werden kann, was erkennbar ist an dem derzeitig niedrigen Preis von 25 €/t.
Außerdem wird dieses Instrument an der Börse gehandelt und ist großen Spekulationen ausgesetzt.

Ich plädiere deshalb für eine konsequente CO2-Steuer, aber nennen wir sie einmal aus taktischen Gründen CO2-Abgabe.
Das ist das einzige der sozialen und ökologischen Marktwirtschaft entsprechende Instrument, welches unmittelbar denjenigen belohnt, der Technologien entwickelt, die CO2 konsequent einsparen.
Außerdem kann es zu einem Steuerguthaben führen, wenn es gelingt, eine CO2-Senkung zu erreichen.

Das heißt, ein System, welches CO2 aufnimmt und somit der Atmosphäre entzieht. Wobei es sich recht bald herausstellen wird, das sich aufgefangenes CO2 als Wertstoff entwickelt, aus dem man regenerative Treibstoffe unter Einwirkung der Sonne und unter Umgehung der fragwürdigen Wasserstoff-Technologie erzeugen kann.
Wasserstoff als Gas ist praktisch nicht verflüssigbar und besitzt pro Kilo die Hälfte des Energiegehalts herkömmlicher Treibstoffe wie Diesel und Benzin.

Ihr Jean Pütz

Leopoldina fordert Sofortmaßnahmen zum Klimaschutz – Mit einer Stellungnahme von Jean Pütz

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Offenbar geht auch die Leopoldina vorwiegend von einer CO2-Bepreisung durch den Emissionshandel aus. Meines Erachtens ist das ein Instrument, welches leicht manipuliert werden kann, was erkennbar ist an dem derzeitig niedrigen Preis von 25 €/t.
Außerdem wird dieses Instrument an der Börse gehandelt und ist großen Spekulationen ausgesetzt.

Ich plädiere deshalb für eine konsequente CO2-Steuer, aber nennen wir sie einmal aus taktischen Gründen CO2-Abgabe.
Das ist das einzige der sozialen und ökologischen Marktwirtschaft entsprechende Instrument, welches unmittelbar denjenigen belohnt, der Technologien entwickelt, die CO2 konsequent einsparen.
Außerdem kann es zu einem Steuerguthaben führen, wenn es gelingt, eine CO2-Senkung zu erreichen.
Das heißt, ein System, welches CO2 aufnimmt und somit der Atmosphäre entzieht. Wobei es sich recht bald herausstellen wird, das sich aufgefangenes CO2 als Wertstoff entwickelt, aus dem man regenerative Treibstoffe unter Einwirkung der Sonne und unter Umgehung der fragwürdigen Wasserstoff-Technologie erzeugen kann.
Wasserstoff als Gas ist praktisch nicht verflüssigbar und besitzt pro Kilo die Hälfte des Energiegehalts herkömmlicher Treibstoffe wie Diesel und Benzin.
Ihr Jean Pütz

(Leopoldina) – Deutschland und die Weltgemeinschaft haben sich im Pariser Klimaabkommen 2015 dazu verpflichtet, die menschengemachte globale Erwärmung der Erde auf weniger als 2°C zu beschränken. Dieses Ziel ist nur noch zu erreichen, wenn sofort sowohl nationale wie auch internationale Vereinbarungen eingehalten werden.

In der heute veröffentlichten Ad-hoc-Stellungnahme „Klimaziele 2030: Wege zu einer nachhaltigen Reduktion der CO₂-Emissionen“ fordert die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina deshalb einen unmittelbaren Transformationsschub und beschreibt Sofortmaßnahmen zum Schutz des Klimas, die schnell sozialverträglich und innovationsfördernd Wirkung entfalten können.

Die Leopoldina unterstützt die in aktuellen Expertengutachten enthaltene Forderung nach einem einheitlichen und sektorenübergreifenden Preis für Treibhausgasemissionen. Der anfängliche CO₂-Preis müsse dabei erheblich höher liegen als der aktuelle Preis im europäischen Emissionshandel, der momentan bei 25 Euro/t CO₂ liegt. Zudem solle der Preis in den kommenden Jahren schrittweise steigen. Die Politik sei gefordert, die gewählte CO₂-Bepreisung regelmäßig zu überprüfen und bei Bedarf nachzujustieren. Das Instrument der CO₂-Bepreisung müsse als unverrückbare klimapolitische Strategie erkennbar sein.

In der Stellungnahme wird darauf hingewiesen, dass ein CO₂-Preis alleine jedoch nicht ausreicht, um die Klimaziele 2030 zu erreichen. Dafür sollten unter anderem die Einnahmen aus der CO₂-Bepreisung transparent reinvestiert werden in eine kohlenstoffarme Infrastruktur und Allgemeingüter, in die relative Absenkung des Strompreises und in den sozialen Ausgleich in Form einer „Klimadividende“. Ziel sei es, Anreize für ein klimaschützendes Wirtschaften und Verhalten zu setzen. Klimaschützendes Verhalten könne dann sogar zu einem finanziellen Gewinn für Konsumentinnen und Konsumenten führen, vor allem bei niedrigeren Einkommensgruppen.

Eine wirksame Bepreisung von CO₂ werde einen früheren Kohleausstieg wahrscheinlicher machen, so die Autorinnen und Autoren der Stellungnahme. Technisch sei dies in Deutschland möglich, vor allem gemeinsam mit den europäischen Partnern. Voraussetzungen seien Investitionen in erneuerbare Energien, in ein modernes Stromnetz und in Speichertechnologien (Power-to-gas, Batterien, Power-to-liquid). Im Bereich Verkehr, der rund 20 Prozent der CO₂-Emissionen verursacht, wird in der Stellungnahme eine massive Elektrifizierung empfohlen. Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV), der Schienenfernverkehr und der Gütertransport auf der Schiene müssten erheblich ausgebaut und qualitativ verbessert werden. Hinsichtlich privater Pkw sei die Umstellung auf stark hybridisierte und batterieelektrische Fahrzeuge ein wirkungsvoller, kurzfristiger Hebel. In den Städten solle dem ÖPNV, Fahrradverkehr sowie Fußgängerinnen und Fußgängern Priorität eingeräumt werden. Die Autorinnen und Autoren der Stellungnahme weisen zudem darauf hin, dass die aktuellen Transportkosten im Güterverkehr den Umweltverbrauch nicht hinreichend berücksichtigen. Sie empfehlen den internationalen Flug- und Schiffsverkehr über entsprechende Abkommen mit einem CO₂-Preis zu belegen.

Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben zur Beschränkung des Klimawandels konkrete und rechtlich verbindliche Ziele für 2020 und 2030 vereinbart und für einige Bereiche länderspezifische Zielvorgaben definiert. Nach heutigem Stand wird Deutschland die Ziele für 2020 nicht erreichen. Die Bundesregierung hat bisher im Klimaschutzplan 2050 verschiedene Maßnahmen vorgesehen und Reduktionsziele für einzelne Sektoren definiert. Demnach soll der durchschnittliche CO₂-Ausstoß bis spätestens 2030 für alle Sektoren zusammen um mindestens 55% gegenüber 1990 sinken.

Die nationale Klimapolitik braucht dazu jetzt eine konsequentere, transparentere und zügigere Umsetzungsstrategie, so die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Sie müsse Bürgerinnen und Bürgern, Städten und ländlichen Regionen sowie der Wirtschaft insgesamt Planungssicherheit geben und schnell Weichen stellen, um den immer teureren und ungerechten „Business as usual-Pfad“ zu verlassen und auf den Pfad einer nachhaltigen Entwicklung zu gelangen. Mit dem derzeitigen Rückenwind aus der Bevölkerung habe die Politik jetzt die einmalige Chance, die Herausforderung zu meistern.