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Wasserstoff: ja , aber Zukunft nur als Methanol.!

Nur so werden alle Länder dieser Erde darauf einsteigen. Rettet die Klimarettung!
Aus aktuellem Anlass:Droht einre Inflation.???
Egal ob die zukünftige Bundes-Regierung aus Ampel oder Jamaika besteht, wie sollen die ausgehandelten Beschlüsse finanziert werden?
Eines der größten Probleme der Koalitionsverhandlungen wird die Finanzierung der vielen Maßnahmen sein, die die zukünftige Regierungspolitik bestimmen.
Eines ist klar, die Sozialpolitik wird den größten Anteil erfordern, daran wird wahrscheinlich nicht gerüttelt werden können. Bleibt also nur das übrig, was die Investitionen in die Zukunft betreffen, aber auch da sind so viele Versprechungen gemacht worden, dass einem unabhängigen Betrachter Angst und Bange werden kann. Ein erfolgsversprechender Ansatz wäre, das zu durchforsten, was in der Vergangenheit an Fehlinvestitionen in Wirtschaft, Forschung oder Wissenschaft geleistet wurden.
Im Vorfeld der grün-ideologischen Maßnahmen stand bisher z. B. die Energieversorgung ausschließlich vom eigenen deutschen Territorium durch Sonne Wind und Wasserkraft im Vordergrund.
Trotz erheblicher Warnungen und Bedenken von sachverständigen Wissenschaftlern und Ingenieuren auf diesem Gebiet, wird immer noch von diesem Dogma ausgegangen, dass Regierungs-Berater im Political Correctness-Modus empfohlen haben.
Hier muss das Umdenken ansetzen. Es geht vor allen Dingen nicht nur um elektrische Energie, sondern auch um Primärenergie im großen Ganzen. Mit Elektrizität lässt sich auf keinen Fall der Gesamtbedarf erfüllen. Oft wird auf die regulierende Kapazität des europäischen Verbundnetzes verwiesen. Aber dann muss Strom aus den über hundert in Frankreich errichteten Kernkraftzentralen akzeptiert werden – oder noch schlimmer – auf den Strom aus osteuropäischen Kohlekraftwerken, sonst steht der Strom-Blackout ante Portas. Umso schlimmer und kostspieliger sind die Folgen, wenn man den steigenden Bedarf an elektrischer Energie einer modernen Volkswirtschaft in Rechnung setzt. Also diese Idee beruht rein auf Wunschdenken, hat aber schon Milliarden Euros an Subventionen verschlungen.
Trotzdem, die Anstrengung, unseren Energiebedarf regenerativ zu erfüllen, ist alternativlos. Dazu habe ich in vorherigen Beiträgen ein in sich schlüssiges Konzept geliefert.
Eines dieser Möglichkeiten besteht darin, dass die immer preiswerter werdende Photovoltaik nicht nur bei uns, sondern vor allen Dingen in den Ländern im großen Maßstab installiert werden muss, die von der Sonne mehr und gleichmäßiger verwöhnt werden, als wir in Mitteleuropa – ich denke so ab dem 40. Breitengrad. In Europa sind das Länder wie Griechenland, Italien, Spanien. Aber da Hunderttausende von Quadratkilometer Bodenfläche erforderlich sind, sollten die Länder einbezogen werden, die heute als Entwicklungsländer bezeichnet werden. Um die zukünftige Basis-Energie grüner Wasserstoff konkurrenzfähig zu produzieren, darf der dafür notwendige Strom nur noch unter einem Euro-Cent pro Kilowatt-Stunde liegen. Dann spielt der niedrige physikalische Wirkungsgrad bei der H2-Produktion keine Rolle mehr. Entwicklungsländer – insbesondere in Afrika und Südamerika – verfügen – auch wegen des Klimawandels – über viele brachliegende Bodenflächen, die genutzt werden können.
Also, die dort produzierte Basis-Energie Wasserstoff kann durchaus in der Zukunft in Mengen produziert werden, die heute dem Energie-Gehalt von fossilen Energien entspricht. Allerdings gibt es da einen Knackpunkt. Wasserstoff ist ein gefährliches Gas, welches nur bei -252°C raumsparend verflüssigt werden kann. Selbst dann ist es nur unter riesigen Investitionen in die Infrastruktur transportierbar. Trotzdem eignet sich dieser tiefgekühlte Wasserstoff nicht, um ihn im Verkehr einzusetzen. Um ausreichende Mengen mitzuführen, kann er komprimiert werden, aber nur unter einem sehr hohen Druck. Angedacht sind 800 bar, also das Vierhundertfache dessen, was in einem Automobil-Reifen herrscht. Stellen Sie sich, liebe Leser, die notwendige Stabilität dieses Druckbehälters vor, und vor allem das Nachfüllen an den Tankstellen. Wenn die erste Tankstelle in die Luft fliegt, ist das kein Unglück, sondern nach dem Murphy-Gesetz (alles, was schief gehen kann, geht auch schief) voraussehbar.
Aber deutsche Ingenieure haben in staatlich geförderten Forschungsinstituten für Abhilfe gesorgt. Die Energie des Wasserstoffs lässt sich wunderbar mit einem Trick verflüssigen und herkömmlich fast gefahrlos transportieren und nutzen – jedenfalls nicht gefährlicher als heutige fossile Treibstoffe inkl. Erdöl. Dieses Wundermittel heißt Methylalkohol oder kurz Methanol genannt. Wenn Sie mich fragen, das ist der Energieträger der Zukunft. Er kann alle bisherigen fossilen Energien, die für die Klimamisere gesorgt haben, ersetzen. Er muss auch nicht in großen Raffinerien umständlich verarbeitet werden. Direkt in einen leicht umgestalteten Verbrennungsmotor entwickelt Methanol sogar einen höheren Wirkungsgrad als ein Diesel-Motor. Das liegt daran, dass er eine sehr hohe Klopffestigkeit besitzt und im Motor-Zylinder höhere Explosions-Temperaturen ermöglicht, bis zu 56% Effizienz, dem höchsten aller Verbrennungsmotoren. Das erreicht keine Brennstoffzelle.
Deshalb ist das anvisierte Verbot des Verbrennungsmotors völlig kontraproduktiv. Die teuren Forschungs-Gelder für Alternativen können gespart werden.
Eine Kröte muss allerdings geschluckt werden: Um Wasserstoff in Methanol zu verwandeln, wird Kohlendioxid – oder in flüssiger Form – Kohlensäure benötigt. Das vermaledeite CO2 wird zum Wertstoff. Es kann sehr leicht aus allen möglichen Abgasen abgefangen werden. Die Technik existiert, in Indien wurde sogar schon ein Kohlekraftwerk CO2-neutral errichtet. Dieses so abgefangene Kohlendioxid lässt sich unter ganz geringem Druck verflüssigen und in den Tankbehältern, die Methanol anliefern, auf dem Rückweg zu den riesigen Wasserstoff/Methanol-Fabriken anliefern, die am besten an Ort und Stelle in den Entwicklungsländern errichtet werden und dort die Wirtschaft ankurbeln und tausende von Arbeitsplätzen schaffen – Entwicklungshilfe auf Augenhöhe.
Also, Kohlendioxid bzw. Kohlensäure wird ein normaler Recycling-Wertstoff, wie alle Kunststoffe, die wir möglichst in den ‚gelben Tonnen‘ sammeln sollen.
Dazu bedarf es eines radikalen Umdenkens, was die Methoden der Klimarettung anbelangt.
Übrigens, so nebenbei gesagt, Methanol ist auch zur Befriedigung des Primärbedarfs einer Volkswirtschaft geeignet. Überall dort, wo in unseren Gebäuden Wärme-Energie notwendig wird, z. B. durch effiziente Gaswärmepumpen, Klein-Heizkraftwerken, Klimaanlagen, ja sogar die für eine sichere Versorgung mit Elektrizität unbedingt notwendigen Kraftwerke können damit betrieben werden. Auch in der Chemie kann es auf lange Sicht sämtliche fossil gewonnenen Rohstoffe ersetzen. Aber bei der Stahlindustrie bleibt es beim reinen Wasserstoff. Die benötigt aber auch Sauerstoff, der fällt sowieso als Abfall an bei der durch Elektrolyse gewonnenen H2-Produktion.
Zum Schluss ermöglicht Methanol auch eine CO2-neutrale Elektro-Mobilität für jedermann. Die wichtigste Voraussetzung dafür ist, den Verbrennungsmotor nicht mehr zu verteufeln, sondern ihn als Mittel der Klimarettung zu verstehen.
Stichwort Hyper/Hybrid-Elektro-Auto, eine völlig neuartige Methode der Elektromobilität mit geringstem Energie-Bedarf. Dies bietet im Ansatz mit Methanol betrieben CO2-neutrale Mobilität für jedermann. Lesen Sie dazu das Interview, welches der Welt-Redakteur Norbert Lossau mit mir geführt und Furore in der Öffentlichkeit gemacht hat.
Quintessens: Milliarden von verkaufsfördernden staatlichen Subventionen können gespart werden, z. B. die 9.000 Euro pro verkauftem Auto. Außerdem wird die deutsche Automobil-Industrie vor wettbewerbsschädlichen Investitionen in eine Technologie á la Tesla bewahrt. Der Regierung bleiben unübersehbare Ausgaben, die hunderttausende von Arbeitslosen zur Folge haben, erspart. Viele Arbeitsplätze können erhalten bleiben. Eine Revolution ist nicht notwendig, sondern eine nahtlose Evolution in moderne Elektro-Mobilität. Der größte Vorteil, dieses Hyper/Hybrid-Modell ist auch ohne Verkaufsförderung für jedermann erschwinglich und nicht nur – wie bisher – für eine betuchte Klientel. Diese musste bestenfalls für ihr Batterie-schweres reines Elektro-Auto als Zweit- oder Dritt-Auto in ihren Garagen einen Platz mit Ladesäule freiräumen.
Anja Karliczek, unsere BMBF-Ministerin stellte am Freitag vor der Bundestagswahl den Prototypen dieses Hyper/Hybrid-Autos in höchsten Tönen der Öffentlichkeit vor. Aber Angesichts der Milliarden Subventionen, die vorher schon – unnötigerweise – in die extrem aufwendige Art Elektro-Mobilität geleistet wurden, meinte sie, dieses Auto sei eher für die armen Entwicklungsländer geeignet. Warum eigentlich nicht für Deutschland? Aber vielleicht kann das die nächste Regierung beantworten.
Eins ist jedenfalls klar, Deutschland allein kann das Klima nicht retten, sondern nur eine Technologie, die für alle Länder dieser Welt erschwinglich ist. Das ist der wichtigste Beitrag, den wir zu diesem Thema leisten können. Jetzt gibt es in Glasgow in Schottland, wieder eine große Klimakonferenz. Wenn diese nicht nur in Lippenbekenntnissen der Staaten enden soll, wird ein Gesamtkonzept benötigt, welches schlüssig ist und auch ärmeren Ländern ermöglicht, ohne viel Subventionen das Ziel zu erreichen, sonst ist alles für die Katz.
Ihr Jean Pütz
Folge 228 Der Vernunft eine Chance

 

„Friday for Future“ ins Gästebuch: Der Rattenfänger von Hameln lässt grüßen

Alle Achtung dass ihr euch politisch engagiert, aber es kommt auch auf die richtigen Maßnahmen an das Klima zu retten. Und da habt ihr die falschen Ratgeber. Bündnis 90 die Grünen werden vom Volk ja eine gewisse Kompetenz in Sachen Klimarettung beigemessen, aber die haben sich in ihre Ideologie für die falschen Maßnahmen entschlossen, das notwendige Ziel der Klimarettung wird garantiert verfehlt, insbesondere weil aus Deutschland heraus kann die Welt nicht gerettet werden, es sei denn mit Technologie die unsere kreativen Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker entwickelt haben . Aber davon wollen die Schöngeister dieser Partei nichts wissen. Hauptsache sie belabern das Volk mit populistischen einfach Lösungen die aber völlig fehl am Platze sind. Es geht auch ohne die vielen Verbote die von der Partei die Grünen gefordert werden.
Die Jugendlichen von Friday für future haben besseres verdient, in meiner Studienzeit haben wir auch viel demonstriert, es waren die berühmten 68er Jahre. Die haben durchaus aber positive Wirkung gehabt und die Gesellschaft aufgebaut.
Das wünsche ich euch jungen Menschen auch, und zwar Form von meiner Art von Nachhaltigkeit: unsere Kinder und Kindeskinder müssen die gleichen Chancen behalten, die wir hatten. Herzlichst euer wohlmeinender Jean Pütz
Folge 227, Der Vernunft eine Chance.

 

Drei Bundeskanzler-Anwärter, aber wenig Weisheit: Das Triell im Fernsehen

Ausnahmsweise nur einige Aussagen von Annalena Baerbock im naturwissenschaftlichen Faktencheck
Zunächst gilt das in meiner Moderation gesprochene Wort
Hier einige Ergänzungen:
Klimarettung hat entscheidend auch etwas mit Naturgesetzen zu tun. Galilei Galileo wurde im finsteren Mittelalter durch religiöse Ideologen gezwungen, seine wissenschaftlichen Erkenntnisse zu verleugnen. Dass es heute wieder notwendig wird, Politiker auf fundamentale Gesetze der Physik und Chemie aufmerksam zu machen, ist ein Armutszeugnis unserer Zeit. Wie konnte es dazu kommen, dass Wunschdenken nach dem Prinzip: was nicht sein darf das nicht sein kann, mittlerweile politische Realität geworden ist.
Eins kann nicht geleugnet werden, die mittlerweile sichtbare Erwärmung der Atmosphäre unseres Globus und die Häufung der Wetterkatastrophen sind keine Hirngespinste, sondern Realität. Selbstverständlich ist es notwendig, alle Möglichkeiten auszuloten, die dem Abhilfe schaffen helfen. Aber das soll nicht heißen, dass wir die Sterne vom Himmel holen können. Leider ist es so, dass Menschen komplizierte Tatbestände gerne verdrängen und den einfachen Lösungen den Vorzug geben. Einfach ist zum Beispiel, einen Verursacher auszumachen und ihn dann als Missetäter zu brandmarken. In der Regel ist die logische Folge, dass dieser gemieden wird wie die Pest. Überall dort, wo dieser Bösewicht CO2 produziert wird gilt es, ihn zu vermeiden. So sind politische Maßnahmen ergriffen worden, deren Nebenwirkungen und Risiken keine Berücksichtigung fanden. So etwas nenne ich einseitiges Denken, doch die Vielfalt ist notwendig.
In diese Kategorie gehört auch das radikale Verbot des Verbrennungsmotors. Bedacht worden ist dabei nicht, dass dieser Motor in unseren privaten PKWs nur maximal 6% am CO2-Aufkommen in Deutschland beteiligt ist, im Gegensatz zu über 40%, welches in unseren Gebäuden durch Energieverschwendung verbraten wird. Die Einseitigkeit wurde verstärkt, weil ein tonnen-schwerlastiges, mit Batterien voll gestopftes Elektroauto nur deshalb den Vorzug bekam, weil es auf den ersten Blick kein Abgas produziert. Dass es eine wesentlichere ökologische und für jedermann erschwingliche Alternative gibt, habe ich in meinem letzten Facebook Kommentar bewiesen. Auf jeden Fall ist das von Elon Musk PR-getriebene E-Auto, Typ Tesla, nicht der Weisheit letzter Schluss.
Aber noch viel schlimmer ist die Behauptung der Grün-Ideologen, man könnte mit in Deutschland gewonnener regenerativer Energie aus Sonne-, Wind- und Wasserkraft den enormen zukünftigen Bedarf an Primär-Energie in Deutschland befriedigen. Das hat Annalena Baerbock in dem Triell zwar behauptet, doch das zeugt von einer bewussten Verweigerung der Realität, oder von einem Nichtwissen was Primär-Energie bedeutet. Sie sprach ja vor allen Dingen den elektrischen Strom an.
Strom ist nur eine Energieform, die Deutschland benötigt. Wer glaubt, er könnte jeden Energiebedarf unserer Gebäude oder der Industrie mit Strom befriedigen, der darf politisch keine Verantwortung übernehmen, denn die Primär-Energie ist die treibende Kraft unserer Wirtschaft und unseres Wohlstands. Er ist nicht mehr in der Lage, vom deutschen Volk Unheil abzuwenden. Auch, weil er aus Unkenntnis eigentlich nahe liegende Möglichkeiten verwirkt.
Obwohl meine Vorschläge zu einem in sich schlüssigen regenerativen Energiekonzept durch hunderttausendfache Verbreitung bekannt sein müssten – oder zumindest diskutabel sind, werden sie leider auch von den anderen Parteien links liegen gelassen. So ist das mit dem politisch wohlfeilem Mainstream. Eine der Ursachen mag darin bestehen, dass in derzeitige ideologische Maßnahmen, bereits Abermilliarden von Steuergeldern geflossen sind, die aber leider trotz aller innerenten Verbote nicht zum Ziel führen.
Ich bin gespannt, ob die von CDU und FDP proklamierte Technologie-Offenheit das ändert.
„Ich habe einen Traum“, dass mit Mitteln der Demokratie und Vernunft sowie Kenntnis der Naturwissenschaft und Technik noch fundamentale Probleme gelöst werden können. Dazu gehört auch, unseren Globus mit intelligenter Nachhaltigkeit vor dem Klima-Kollaps zu retten. Vielleicht kommen auch die ‚Grünen‘ einmal auf diesen Trichter.
Jean Pütz
Folge 214 Der Vernunft eine Chance

 

Ein Elektroauto für jedermann erschwinglich

Präsentiert als Prototyp aus der heute beginnenden IAA für Elektromobilität in München.
Langer Rede kurzer Sinn, es lohnt sich, meinen frei moderierten Beitrag anzuchauen bzw. anzuhören. Sie werden es nicht bereuen.
Weg mit den milliardenschweren staatlichen Subventionen für das Batterie-schwere Elektroauto herkömmlicher Bauart mit schlechter Ökobilanz, hin zu der neuen Art von Elektromobilität, die individuelle Autos für jedermann ermöglichen – nicht teurer als jedes normale heutige Verbrenner Auto. Mit regenerativen Methanol betrieben, fährt es CO2-neutral und braucht nicht mehr als 1,5 Liter, mit Benzin knapp über 2 Liter auf 100km. Mit einem 30 Liter Tank hat es eine Reichweite von über 1.500 km. Zwischenladungen sind möglich, zu Hause oder unterwegs, dann fährt es noch weiter Das ist Realität.
Wenn sie es nicht glauben, dann schauen Sie sich meinen Beitrag umso intensiver an. Nur nebenbei gesagt, ich bin kein Lobbyist irgendeiner Firma und erhalte kein Honorar.
Ihr Jean Pütz
Folge 213: der Vernunft eine Chance

 

Wie funktioniert der mRNA- Impfstoff ? So überlisten wir die Corona- Pandemie !

Allen Neugierigen und Skeptikern ins Gästebuch.
Warum sind seine Risiken geringer als jemals zuvor, und wieso gelang es ihn so schnell zu entwickeln, früher dauerte das mindestens zehn Jahre. warum ist der auch bei Varianten z.b. Delta- Covid wirksam? alles das erfahren Sie in dieser unkonventionellen freien Moderation, mit vielen Bildern.
weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:
Folge 210: der Vernunft eine Chance

 

Katastrophen, Seuchen, Klimawandel, Bürgerkriege: stehen Deutschland und Europa vor biblisch mageren Jahren ?

Jedenfalls die fetten Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem als selbstverständlich empfundenen Wohlstand sind vorbei, aber auch die Gedankenlosigkeit mit der Nebenwirkungen und Risiken dieses steten Wachstums unterdrückt wurden.
Gibt es überhaupt eine Möglichkeit den Niedergang zu verhindern? Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Die menschliche Kreativität hat schon so manche historische Krise überwinden helfen. Es gab immer einzelne Individuen oder Kollektive, die aus der Masse herausragten, Lösungen fanden und halfen, langfristig aus der Misere heraus zu führen. Heute, in der Demokratie, obliegt die Durchsetzung dieser Ideen u. a. auch der Politik und der Wissenschaft. Aber bedeutet das nicht strukturell eine Überforderung?
In Zeiten des Populismus wird das immer schwieriger. Die Volksmeinung ist mittlerweile so zu manipulieren, dass naive und nicht zielführende Maßnahmen und Gesetze im Land der Wunschträume zerfleddern. Trotzdem werden Abermilliarden Euro an staatlichen Subventionen in Technologien gepumpt, die manchen technisch und naturwissenschaftlich Fachkundigen die Haare sträuben lassen.
Zum Beispiel, allen Ernstes gilt ein schwergewichtiges Elektroauto als klimarettend, weil dem gläubigen Bürger klargemacht wird, dass hinten nichts aus dem Auto rauskommt. Die mangelnde Praktikabilität dieses extrem teuren Vehikels wird dem Käufer durch 9.000,00 Euro erst schmackhaft gemacht, aber das sind nur die Reichen mit Eigenheim, die sich ein Zweit- oder Drittauto leisten können und gleichzeitig ihren SUV weiterfahren. Dieser Irrsinn wird dann auch als zukunftsweisend verkauft, obwohl es die in der Welt führende deutsche Automobil-Industrie ruinieren wird. Alternativen, z. B. das preiswerte HyperHybrid mit der gleichen Elektromobilität, werden von vornherein verworfen, obwohl Prototypen belegen, dass deren Ökobilanz dreifach besser ist.
Gleiches gilt für den Irrglauben, dass die in Deutschland gewonnene regenerative elektrische Energie aus Sonne und Wind demnächst den enormen Energie-Bedarf einer modernen Gesellschaft befriedigen könnte. Sogar das verhältnismäßig wenig CO2-produzierende Erdgas, welches vor allen Dingen in unseren Gebäuden für Wärme und Kühlung sorgt, soll bis 2030 abgeschafft werden. Eine Revolution der Energieverwendung wird von Grün-Ideologen, auf die auch die Regierung hereingefallen ist, gefordert, gegen jegliche Vernunft von Technikern und Wissenschaftlern, die nicht durch staatliche Projekte gefördert sind.
Das alles in einer Zeit, in der durch die Corona-Pandemie in allen Ländern dieses Globus die Kassen leer sind. Die nach allen Regeln der Finanzwissenschaft entstehende Inflation wird stillschweigend in Kauf genommen, weil die Folgen sowieso erst in zukünftigen Legislaturperioden zutage treten. Bundesbank und Europäische Zentral-Bank werden durch extrem niedrige Zinsen dafür sorgen, dass diese Gesetzmäßigkeit der darauf folgenden schleichenden Entwertung des Geldes nicht zu früh zum Vorschein kommt. Dabei wird völlig das Elend in der 3. Welt vergessen, jedes Land kocht sein eigenes nationalistisches Süppchen.
Dass Klimarettung und Entwicklungshilfe sich nicht ausschließen, sondern im Gegenteil sich ergänzen in einer Win-Win-Situation, dafür haben deutsche Forschungsinstitute die technischen Voraussetzungen geschaffen. Kein Zweifel, grüner Wasserstoff, produziert mit Fotovoltaik auf der Basis von modernen, siliziumfreien Perowskit-Paneelen, die extrem preiswert produziert werden können, ermöglichen die Massenherstellung von Solar-Strom, der fast nichts mehr kostet. Wenn diese Brachland bedeckenden Stromsammler in sonnendurchfluteten Entwicklungsländern auf tausenden von Quadratkilometern errichtet werden, dann können diese die Energieprobleme der Welt lösen.
Aber damit nicht genug. Der eigentlich unpraktikable Wasserstoff kann in dort ansässigen riesigen Fabriken in regeneratives Methanol verwandelt werden. Interessanter Weise spielt dann recyceltes Kohlendioxid als Wert- und wichtiger Rohstoff eine Rolle.
Dieses garantiert regenerative Methanol kann alle bisher verwendeten fossilen Energien wie Braunkohle, Steinkohle, Erdöl und später sogar Erdgas ersetzen. Alle Raffinerien und Erdölförderquellen werden überflüssig. Dieser das Klima nicht mehr belastende Rohstoff, kann als Basis-Energie einfach in der ganzen Welt in herkömmlichen Tanklaster und Tankschiffen oder in vorhandenen Erdölpipelines verteilt werden, ohne dass Milliarden Dollar in die Infrastruktur gesteckt werden muss. Alles das ist ja bereits vorhanden.
Sogar als regenerativer Treibstoff kann es anstelle von Benzin, Diesel oder Kerosin für Verbrennungsmotoren und Turbinen ohne chemische Raffinierung direkt verwendet werden. Das billionenfach bewährte Konstruktionsprinzip bleibt erhalten und erfordert keine Revolution. Hinzu kommt, dass Methanol durch seine hohe Klopffestigkeit Wirkungsgrade erzeugt, die selbst sogar den Dieselmotor ebenso wie die gepriesene noch in der Entwicklung sich befindende Brennstoffzelle in den Schatten stellt. Dadurch erhält die 100-jährige Entwicklung der Verbrennungsmotoren in Deutschland eine Rehabilitation.
Methanol kann in herkömmlichen Tankstellen wie gehabt ohne Änderung der Zapfsäulen verteilt werden. Auch die zukünftig modernen Klimaanlagen für unsere Gebäude lassen sich ohne wesentliche Änderungen in die Infrastruktur mit Methanol versorgen. Selbst weiterhin notwendige Kraftwerke zur Elektrizitätserzeugung lassen sich in Zukunft damit CO2-neutral betreiben.
Übrigens, bisher weiß noch niemand, wie die Versorgung mit elektrischem Strom für Deutschland sichergestellt werden kann. Es fehlen ganz einfach die Stromspeicher für Milliarden von Terawatt-Stunden, wenn Sonne und Wind längere Zeit streiken. Aber selbst für die Nachtversorgung reichen herkömmliche Pumpspeicherwerke nicht aus, es sei denn im internationalen Verbund wird auf Kernstrom aus Frankreich oder Kohlestrom, produziert in osteuropäischen Kraftwerken, zurückgegriffen.
Die Moral von der Geschicht‘: Es ist dringend notwendig, das naive grün-ökologische Wunschdenken zu überwinden. Nur so lässt sich klimaneutrales, volkswirtschaftliches Wachstum erzeugen, Arbeitsplätze erhalten und unseren zukünftigen Wohlstand sichern, ohne dass bürgerkriegs-ähnliche Zustände entstehen und gleichzeitig die Armut in der 3. Welt bekämpft – Auge in Auge mit den Industriestaaten. Überall dort, wo Energie zur Verfügung war, entstanden in der Geschichte Industrien, die die Beschäftigung der Bevölkerung schufen
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Weitere Themen finden Sie durch scrollen auf meiner offiziellen Facebook-Seite, u. a. auch die Alternative zum reinen Elektroauto, Elektromobilität mit HyperHybrid. Auch bei Google finden Sie darüber viele Einträge
Folge 207 Der Vernunft eine Chance

Resignation oder Aufbruch nach der Flutkatastrophe: 1. Gebot, die Klimarettung auf neue realistische Beine stellen

Die Flutkatastrophe hat bewiesen, die Klimarettung geht nicht gegen die Natur, sondern nur mit ihr. Deutschland kann die Klimarettung nicht allein bewerkstelligen. Ob wir wollen oder nicht, wir müssen uns auf extreme Wetterphänomene einstellen, sonst holt sich die Natur alles zurück, was ihr durch unsere kurzsichtigen Maßnahmen der letzten 100 Jahre genommen wurde.
Mein herzlichstes Beileid an alle die Familien, die Angehörige beklagen müssen – mein Trost geht aber auch an diejenigen, die Ihre häusliche Umgebung verloren haben, bzw. ihre ganze Existenz. Ich spreche aus eigener Erfahrung, denn in den 50er Jahren erfasste dieses Schicksal auch meine Familie. Wir besaßen im Luxemburger Mosel-Städtchen Remich, unweit des bekannten Schengen, einen kleinen Krämer-Laden, der uns ein bescheidenes Einkommen bescherte. Es war ein winziges Farben- und Tapeten-Geschäft, von meinem viel zu früh verstorbenen Großvater gegründet. Regelmäßig mussten wir uns dem Hochwasser stellen. Doch 1947 erfasste uns eine Katastrophe, die ebenfalls nicht voraus zu sehen war. Wie immer begnügten wie uns nach der Hochwasser-Warnung über Radio Luxemburg und Aushängen an den Informationstafeln damit, die Waren hoch zu stellen – die Regale waren entsprechend vorgeplant und die Möbel auf Stelzen. Aber das Wasser stieg und stieg und stieg, es erfasste sogar den 1. Stock einen Meter hoch. Alles war kaputt, und das zwei Jahre nach dem 2. Weltkrieg, in dem wir schon einmal alles verloren hatten. Leider gab es damals noch keine Versicherungen oder staatliche Unterstützungen. Eigentlich wäre unsere Existenz futsch gewesen, doch wir rappelten uns gemeinsam wieder hoch – Kinderarbeit war damals selbstverständlich.
Das ist einer der Gründe, weshalb ich das Thema Umwelt- und Klimaschutz in meiner journalistischen Karriere an erste Stelle setzte. Schon vor dem ‚Club of Rome‘ forderte ich 1970 den später zu recht in Mode gekommenen Begriff ‚Nachhaltigkeit‘, und zwar in meiner mit vielen Lorbeeren versehenen 1. Sendereihe mit 13 Feature-Folgen ‚Energie die treibende Kraft‘.
Deshalb auch im hohen Alter immer noch mein vernunftbetontes, kritisches Engagement bei Maßnahmen für Umwelt und letztlich auch für Klimaschutz. Der ‚einfältigen‘ politisch bedingten Grünen-Ideologie möchte ich mit ‚Vielfalt‘ begegnen. Einfalt beherrscht leider in Form von Populismus den Mainstream, führt meines Erachtens aber in eine Sackgasse. Z. B., wenn am Auspuff nichts raus kommt, heißt das nicht, dass dadurch zwar die Umwelt aber nicht das Klima geschützt wird. Die Verlagerung der Frevel ins unterentwickelte Ausland wird nicht erwähnt.
Ein weiteres Beispiel der Einfalt: Die CO2-bedingte Technik einfach verschwinden zu lassen, ist auch nicht die Lösung, wenn das Prinzip der Optimierung und des kleineren Übels besser ist und realistischere Ergebnisse zeitigt. Am deutschen Wesen kann die Welt nicht genesen. Notwendig ist, weit über die Grenzen hinaus zu denken, und das Problem im internationalen Maßstab zu lösen. Das weiß zwar jeder, aber es wird mit Milliarden von staatlichen Subventionen dagegen gehandelt.
Auch die EU ist dieser Ideologie auf den Leim gegangen, z. B. indem sie die CO2-Grenzwerte nicht für das einzelne Auto festgelegt hat, sondern für den Flottenverbrauch aller von einer Firma produzierten Fahrzeug-Typen. Wem ist das eingefallen, dass das Elektro-Auto mit 0-Abgabe berechnet wird und es den vorwiegend deutschen Automobilfirmen ermöglicht, ihre kraftstrotzenden SUVs weiterhin zu produzieren und viel Geld damit zu verdienen? Dass die zukunftsträchtige Elektromobilität auch anders gefördert werden kann, wurde ‚einfältig‘ noch nicht einmal geprüft.
Schauen und hören Sie sich dazu meinen 10-minütigen frei moderierten Beitrag an.
Ganz besonders empfehle ich Ihnen aber auch noch, einmal meinen Vortext zum Beitrag von vor drei Wochen zu lesen. Der ist deshalb so umfangreich geworden, weil ich diesen revolutionären Vorschlag bis ins letzte belegen musste. Bitte zögern Sie nicht, ihn bis zum Ende durch zu arbeiten. Ich bin sicher, dass er – ohne überheblich zu sein – Geschichte machen wird.
Folge 206 Der Vernunft eine Chance

 

Endlich Klimarettung möglich ohne die Wirtschaft zu ruinieren

Das Zauberwort heißt: Technologieoffenheit und nicht Verbote
Viele Maßnahmen, die derzeit – teilweise schon mit vom Bundestag verabschiedeten Gesetzen – getroffen worden sind, um in Zukunft die Weltklimaerwärmung auf maximal 1,5°C zu begrenzen, laufen nicht nur ins Leere, sondern überfordern den Staatssäckel besonders jetzt nach der enormen Belastung durch Corona. Die Parteien behaupten zwar, das ginge alles, in dem man die Bevölkerung mitnehmen könnte, ohne ihnen durch die notwendige Umstellung der Wirtschaft zu viel zuzumuten. Aber sie werden ihr Wunder erleben, denn das sind Mondschlösser, jedenfalls in der Form, wie es bisher angedacht wurde. Immer noch wird auf Technologie-Verbote und – um diese zu rechtfertigen – staatliche Subventionen in Milliarden-Höhe gesetzt. Das alles in der vagen Hoffnung, dass wir aus Deutschland heraus mit gutem Beispiel der Welt zeigen, wie es funktionieren könnte.

Bitte schauen und hören Sie sich zunächst meinen wie immer frei moderierten Beitrag an. Ich gebe zu, dazu müssen Sie sich ein wenig Zeit nehmen, aber die Vorschläge sind so revolutionär, dass ich das nicht mit ein paar Worten darstellen kann. Ich hoffe einige der vernunftbetonten Parteien legen diese Vorschläge nicht ad acta, damit später keiner sagen kann, er hätte es nicht gewusst. In den nächsten Jahren werden wir, wenn jetzt nicht reagiert wird, wirtschaftliche Probleme entstehen, die nicht den Wohlstand und unseren inneren Frieden bedrohen, sondern auch unseren Rechtsstaat überfordern werden. Ich denke, jetzt, vor den für unsere Zukunft entscheidenden Bundestagswahlen, sollten Sie nicht auf Rattenfänger reinfallen, die wohlfeil auf ihr Gefühl setzen und trotz guten Willens den Klimawandel nicht aufhalten können.

Auch der nächste Text wird Sie strapazieren. Bitte nutzen Sie die Rubrik ‚schriftliche Kommentare‘, um mir entweder die Leviten zu lesen oder zuzustimmen. Ich bin keine Cassandra, sondern ein Optimist, der auf die Vernunft setzt. Herzlichen Dank
Die Lippenbekenntnisse der meisten Staaten in den Klimakonferenzen werden oft als Beleg aufgeführt, dass die beschlossenen Maßnahmen funktionieren würden. Besonders die Schwellenländer wie Indien, China und Brasilien, die derzeit den größten CO2-Ausstoß verursachen, machen überhaupt keine Anstalten, dem nachzukommen.
Dann gibt es ja noch das Elend, welches nicht nur durch Corona in den vielen Entwicklungsländern existiert. Noch nie waren so viele Menschen auf der Flucht wie heutzutage. Obwohl diese Länder oft vom Klimawandel gebeutelt sind, können sie mit dem Begriff ‚Klimarettung‘ wenig anfangen, weil es vielfach ums nackte Überleben geht.
Als ehemaliger Student, der sich sehr in der Entwicklungspolitik engagiert hat, und in Anbetracht der intensiven Beobachtung technisch-wissenschaftlicher Entwicklungen, habe ich daher mit Interesse Forschungen verfolgt, die in Deutschland, z. B. in Rostock und Strahlsund und in anderen Instituten betrieben werden, und sich mit der Zukunfts-Energie ‚grüner Wasserstoff‘ beschäftigen. Aber ehrlich gesagt, Wasserstoff als großer Hoffnungsträger für eine Versorgung mit nachhaltigen Energien, hat aus physikalischen Gründen seine Probleme. H2 erzeugt zwar keine Abgase, ist aber als Gas sehr flüchtig und ist nur unter großen Investitionen in die Infrastruktur zu händeln. Er lässt sich erst bei Minus 252°C verflüssigen, deshalb wurde bisher darauf gesetzt, ihn in Druckbehälter mit über 800 bar zu speichern. Selbst ins vorhandene Erdgas-Pipeline-Netz zu verteilen, ist wegen seiner Flüchtigkeit (Stichwort: Knallgas) und Explosivität ein großes Problem.

Aber die Kreativität der Forscher, die über den Tellerrand hinweggeschaut haben, machen ihn trotzdem jetzt überall einsetzbar, wo bisher CO2-produzierende fossile Energieträger die Umwelt verpesten. Retter ist nicht das Wasserstoffgas selbst, sondern die völlig regenerative Verwandlung in Methyl-Alkohol, kurz Methanol genannt, ist in der Lage, seine Energie gebrauchsfreundlich in eine hochenergetische Flüssigkeit umzusetzen.

Dieses grüne Methanol übernimmt für mich viel anwendungsfreundlicher alle Vorteile des solar-gewonnenen Wasserstoffs. Seine fantastischen physikalischen Eigenschaften machen es überall dort einsatzfähig, wo bisher Kohle oder Erdöl in Kraftwerken oder auch in unseren Gebäuden zur Erzeugung der notwendigen Wärme oder Kälte, ebenso im Verkehr in Form von Diesel, Benzin oder Schweröl und in der Industrie als Rohstoff verwendet wurden. Damit ermöglicht es eine Klima-neutrale Volkswirtschaft, so wie NRW-Ministerpräsident und CDU-Vorsitzender Armin Laschet das kürzlich gefordert und ins Wahlprogramm übernommen hat.

Aber ein Problem gibt es dabei: Die regenerative Versorgung unseres gesamten Energiebedarfs in Deutschland ausschließlich aus unserem Territorium, muss scheitern, und reicht bei der Fülle der zukünftigen Aufgaben der Elektrischen Energie bei weitem nicht aus, selbst wenn Deutschland voll bespickt wäre mit Windrädern und Fotovoltaik. Die Millionen von Terawatt-Stunden überfordern Sonne, Wind, Wasserkraft und vor allen Dingen unsere Bevölkerung, die sich in Bürger-Initiativen gegen zu viel Windräder oder Hochspannungstrassen wenden. Selbst Milliarden-Investitionen z. B. in ein See-Kabel (500.000 Volt Gleichstrom), welches Norwegen mit Deutschland wegen seiner überschüssigen Wasserkraft verbindet, sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein und ersetzt bestenfalls ein Kernkraftwerk, von denen sich Deutschland ja jetzt völlig verabschiedet. Die Aversion gegen Hochspannungsleitungen erzeugt auch Widerstände, wenn die notwendigen Trassen von Nord nach Süd in eben solche Erdkabel verlagert werden. Das kostet jedoch über sieben Mal mehr als Hochspannungsleitungen über der Erde. Wer soll das bezahlen – wir Verbraucher? Für Subventionen ist dafür kein Geld vorhanden – selbst nicht im reichen Bayern. Aber es gibt Abhilfe.

Noch eine Todsünde des Volksglaubens: Wer hat sich eigentlich ausgedacht, dass das als hochstilisierte Elektroauto überhaupt einen Beitrag zur Klimarettung leisten kann? Allein schon vom enormen Volumen an elektrischem Energie-Verbrauch, ist die Einspeisung aus Deutschland heraus, eine unverschämte Zumutung. Dass Elektromobilität auch ganz anders definiert werden kann, beweist das HyperHybrid-Auto, welches allerdings ideologisch verworfen wird, weil ein klitzekleiner, in der derzeitigen grünen Ideologie verbotener Verbrennungsmotor, das Problem lösen hilft. Sogar die Automobil-Industrie ist darauf reingefallen und baut sich selbst ab, solange sie diese als Prototyp existierende Methode nicht aufgreift. Sie würde die Elektro-Mobilität mit geringstem Verbrauch und für jedermann erschwinglich auch ohne 9.000 Euro staatliche Verkaufshilfe eröffnen. Ein kleiner mit Methanol angetriebener Lademotor, der nur eine ein Siebtel so große Batterie dann aufläd, wenn der Antriebsmotor einen höheren Beschleunigungsbedarf hat, reduziert im sogenannten HyperHybrid-Auto den Verbrauch auf maximal 3 Liter pro 100 Kilometer mit extremer Reichweite – ohne beschwerliches Zwischenladen bei einem Tank von 30 Litern. Der eigentliche mechanische Antrieb erfolgt ausschließlich mit Elektromotoren. Bei dem existierenden Prototypen handelt es sich um zweimal 60 Kilowatt E-Motoren.

Das ist ein Beispiel dafür, dass neuere technische Entwicklungen verblüffende Lösungen ermöglicht, ohne Deutschland wirtschaftlich ins Hintertreffen zu bringen. Die Automobil-Industrie, der Exportschlager der Deutschen, verliert sonst mit dem reinen E-Auto immer mehr seine Weltgeltung.
Aber woher das grüne Methanol nehmen, wenn nicht stehlen? Wer sagt, dass die regenerative Energie nur aus Deutschland kommen soll, ein weiterer Irrtum, den die Grünen bisher gar nicht berücksichtigt haben. Als Klimaschützer der ersten Stunde und an der sozialverträglichen Entwicklung der ‚3.- oder besser gesagt 1. Welt‘ fundamental Interessierter, habe ich den Blick über die Grenzen Deutschlands hinweg gewagt. Methanol-Technologie und auch der technische Fortschritt der Fotovoltaik, machen es möglich, dass völlig neu gedacht werden kann. Die noch sehr teuren Solarzellen, aufbauend auf dem Rohstoff Silizium, können demnächst viel billiger werden und Strom in Hülle und Fülle fast kostenfrei produzieren. Auch darin ist Deutschland in der Entwicklung führend. Die sogenannte auf Perowskit (ohne Silizium) aufbauende Fotovoltaik macht es möglich, elektrischen Strom überall dort, wo die Sonne die Länder verwöhnt, also im vom Klimawandel gebeutelten Entwicklungsländern fast kostenfrei beliebig viel Strom zur Verfügung zu stellen. Voraussetzung ist, dass die politischen Verhältnisse es zulassen. Aber die sind ja auch durch die extreme Armut geprägt und der Terrorismus ist einer dieser Verursacher. Wenn die wirtschaftlichen Verhältnisse verbessert werden, kann sich das schlagartig ändern. In diesen Ländern besonders durch die Klimawandel bedingten Ausbreitung der Wüsten, stehen hunderttausende von Quadratkilometern Brachflächen zur Verfügung, ausreichend, um fast den gesamten Energiebedarf der Welt zu bedienen.

Hier mein Vorschlag: Wie wäre es, wenn wir in diesen Ländern, also an Ort und Stelle, den Aufbau von riesigen Fabriken unterstützen oder über den Kapitalmarkt finanzieren lassen, die zunächst den solaren Wasserstoff über die Elektrolyse erzeugen und in der zweiten Stufe das regenerative Methanol. Dazu ist zwar CO2 erforderlich, wird also zum Wertstoff und kann dort aus der Luft gewonnen werden, oder viel effizienter durch Kohlendioxid, welches im Kreislauf recycelt wird. Es ist sehr leicht aus Abgasen zu gewinnen, nur unter geringem Druck zu verflüssigen und als Kohlensäure zu transportieren. Das heißt, CO2 darf als Wertstoff nicht verteufelt, sondern im Rahmen der Methanol-Technologie klimaneutral im Kreislauf eingesetzt werden. Auch das gewonnene grüne Methanol lässt sich überall dorthin transportieren, wo bisher fossile Brennstoffe benötigt werden.
Kritische Beobachter werden nun sagen, eine solche Idee gab es schon einmal mit dem Projekt Dessert-Tech. Doch da ging es um die Produktion von Strom, und das ist am Transport über Hochspannungsleitungen nach Europa gescheitert, und die jeweiligen Länder hätten keinen Vorteil daraus gewonnen. Aber das ist mit flüssigem grünen Methanol kein Problem und es kann billiger werden als fossile Brennstoffe.
Übrigens, das alles hat die Forschung in Deutschen Instituten entwickelt und sehr sinnvoll gefördert mit relativ geringen staatlichen Subventionen durch das Forschungsministerium, Anja Karliczek. Damit kann auch extrem sinnvolle Entwicklungshilfe initiiert werden. Noch Bundesentwicklungsminister Gerd Müller wird es freuen.

Schon in der Geschichte der Industrialisierung entstanden dort Arbeitsplätze, wo sich Energielagerstätten befanden. Wichtig ist, dass die Politiker in diesen Länder dafür sorgen, dass die vielen Arbeitsplätze, die in solchen Fabriken an Ort und Stelle entstehen, nicht mit Ausbeutung der Arbeiter verbunden sind, wie das in Europa der Fall war und Marcks und Engels zu den Büchern über das ‚Kapital‘ und dem Satz veranlassten: ‚Proletarier aller Länder vereinigt Euch‘. Wie wir heute wissen, muss das nicht im Kommunismus enden. Aber was Deutschland anbelangt, könnte zumindest das gerade im Bundestag beschlossene ‚Lieferanten-Gesetzt‘ dazu verhelfen, diese Politiker zur Raison zu bringen, damit neuen Technologien nicht in Kinderarbeit und Ausbeutung der Arbeiter ausarten.
Alles in allem würde durch die sonst so von Emotionalisten verteufelte Industrie und Technologie in einer Win-Win-Situation helfen, herkömmliche Industrieländer und Entwicklungsländer auf Augenhöhe zusammen zu bringen. Das wäre auch ein Bollwerk gegen die neue imperialistische Methode Chinas, sich die Länder der 1. Welt durch Kredite zum Aufbau einer Infrastruktur politisch gefügig zu machen.
Fazit: Nur eine solche faire Kooperation macht letztlich den notwendigen Klimawandel erfolgreich. Es gibt viel zu tun, packen wir es an.

Um meine Vorschläge zu untermauern möchte ich Ihnen auch den Schriftverkehr den ich mit dem BMFT, dem Forschungsministerium und ihre Ministerin Frau Anja Karliczek geführt habe im Link nicht vorenthalten klicken Sie einfach drauf, allerdings ist es auch eine sehr umfangreiche Korrespondenz aber ich gebe sie deswegen weiter weil sie eine Art Beleg für die Möglichkeit der Umstellung auf realistische Klimarettung darstellt.
Folge 204 Der Vernunft eine Chance

Hier geht’s zum Video

 

Klimarettung, die auch dem Frieden Europa’s dient???

Trotzdem werden die enormen kosten und Einschränkungend die, besonders in Deutschland, auf die Bürger zu kommen unterdrückt……..
Nebenaspekt: Europa im Fußballfieber
In meinem frei gesprochenem Facebook-Kommentar weise ich darauf hin, dass der Einfluss von NGOs nicht immer konstruktiv sein muss. Beispiel: Landung des motorisierten Fallschirmspringers auf dem Rasen der Allianz Arena in München.
Dieser Abenteurer von Greenpeace glaubt, die Klimakatastrophe dadurch abwenden zu können, indem der Verbrennungsmotor, den er selbst nutzt, abgeschafft wird. Nebenwirkungen und Risiken sind ihm egal. Alternativen sind nicht erlaubt. Diese Einfalt des Denkens, die weit verbreitet ist, muss durch die mögliche Vielfalt von Lösungen dringend ersetzt werden. Er handelte ganz im Sinne der Philosophie von NGOs ‚Greenpeace‘. Solche Aktivisten bestimmen mittlerweile die deutsche Politik, natürlich über bestimmter politischer Parteien, die diesen Ideen im Übermaß Einfluss einräumen, koste es, was es wolle..
In Anbetracht dieser Entwicklung wird es langsam Zeit, dass sich die Mehrheit der Bürger der Vernunft zuwendet, was aber im Moment durch alle möglichen Einfluss unterdrückt wird. Diese NGOs haben im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung nur wenig Mitglieder, glauben aber, die Mehrheit zu vertreten. Das ist die Methode aller Lobbyisten, egal woher sie rühren. Kaum jemand wagt es, ihnen zu widersprechen – und wenn, dann nutzen sie das Demonstrationsrecht in allen Schattierungen populistisch geschickt aus.
Das gilt auch für die angebliche Lebensrettung Schiffbrüchiger im Mittelmeer. Staaten, die das nicht akzeptieren, aber unter der Flut von Wirtschaftsflüchtlingen aus Afrika – wie Griechenland, Italien, Spanien – werden an den Pranger gestellt.
Dass sie auf Grund dieser Ideen Widersprüche noch und nöcher bekommen – auch was die Problematik der Klimaerwärmung betrifft – geißeln sie als menschenrechtswidrig.
Es ist eine Binsenweisheit, dass die Probleme Afrikas bzw. aller Länder im Zustand wirtschaftlicher Entwicklung nur an Ort und Stelle gelöst werden können. Das ist sogar notwendig im Interesse der Industrieländer, eine ideale Win-Win-Situation, auf gleicher Augenhöhe. Im Gegensatz zu den Intentionen der VR China werden sie nicht durch unfaire Kredite in eine dubiose Abhängigkeit gezwungen.
Ich habe – zugegeben – dagegen unorthodoxe Einsprüche erhoben. Es gibt Alternativen, von denen wir auch extrem profitieren können.
Lesen Sie bitte dazu meinen Beitrag zum Thema ‚Bürgerbetrug und Abhilfe‘ um das böse Erwachen zu verhindern.
Zum Thema ‚Regeneratives Methanol kann das Klima retten‘ empfehle ich den folgenden Link:
Einen ‚offenen Brief‘ in dem ein ehemaliger Sachverständiger die fachliche Kompetenz der ausgewählten Mitglieder eines Berater-Gremiums Der Bundesregierung infrage stellt, möchte ich Ihnen auch nicht vorenthalten:
Folge 201 Der Vernunft eine Chance