Archiv der Kategorie: Klassische Medizin

Schneller fit nach Hüft-OP

Schneller fit nach Hüft-OP

Mit Muskelaufbau und vitaminreicher Ernährung optimal vorbereitet

Freiburg
– Ältere Patienten leiden oft an altersbedingtem Abbau von Muskelmasse
und -funktion, der sogenannten Sarkopenie. Sie beeinträchtigt den
gesamten Organismus und erhöht das Risiko für Gesundheitseinbußen und
Gebrechlichkeit. Damit kann sie auch den Erfolg eines neuen Hüft- oder
Kniegelenks beeinträchtigen. Die Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik
(AE) empfiehlt Patienten deshalb, im Vorfeld einer Hüft- oder
Knieprothesen-Operation gezielt Muskelaufbau zu betreiben und sich
protein- und vitaminreich zu ernähren. Muskelaufbau sei in jedem Alter
möglich. Anlass der aktuellen Empfehlungen ist der Internationale Tag
des älteren Menschen am Sonntag, dem 1. Oktober 2017.

Eine
neue Hüfte oder ein neues Knie ist für rüstige Senioren heute Dank
schonender Operationsverfahren und optimal angepasster Narkosen ein
Routineeingriff. Die Versorgung mit den Prothesen ermöglicht
schmerzfreie Bewegung und Mobilität. Sie schafft so wichtige
Voraussetzungen für Wohlergehen, Gesundheit und ein selbstbestimmtes
Leben – und das häufig bis ins hohe Alter.

Doch
trotz aller Fortschritte in der Medizin ist jede Operation ein
belastendes Ereignis für den Körper. „Narkose, Medikamente und
Wundheilung fordern den ganzen Patienten“, sagt Professor Dr. med.
Karl-Dieter Heller, Generalsekretär der AE und Chefarzt der
Orthopädischen Klinik am Herzogin Elisabeth Hospital in Braunschweig.
„Ausreichende Muskelmasse und Muskelfunktion sind deshalb gerade bei
einem Krankenhausaufenthalt ein wichtiger Faktor für eine rasche
Genesung und eine erfolgreiche Rehabilitation“, so der Chefarzt einer
großen Fachklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. Muskelkraft werde
für die Mobilisation nach dem Eingriff benötigt, etwa für das Aufsitzen,
Aufstehen sowie für sicheres und stabiles Gehen auf Unterarmstützen.
Zudem beeinträchtige eine zu geringe Muskelmasse den gesamten
Organismus, etwa das Herz-Kreislaufsystem oder den Stoffwechsel. „Wir
tun in der Orthopädie deshalb alles dafür, dass unsere Patienten keine
Muskelmasse durch zu lange Bettlägerigkeit verlieren. So lassen wir sie
etwa mit Hilfe eines Physiotherapeuten bereits am Tag der OP zum ersten
Mal aufstehen.“ Während einer Woche Bettruhe könnten sonst 1 bis 1,5
Kilogramm Muskelmasse verloren gehen.

Bewegt
man sich nicht regelmäßig, sind ab dem 70. Lebensjahr bereits 40
Prozent der Muskelmasse durch physiologischen Abbau verschwunden. „Bei
Schmerzen durch Arthrose und Gelenkverschleiß führen Schonung und
Vermeidungsverhalten zu zusätzlichem Muskelabbau und Funktionsverlust“,
erläutert Professor Dr. med. Henning Windhagen, Präsident der AE. „Das
ist nachvollziehbar und verständlich“, sagt er. Dennoch sei es möglich,
mit Hilfe eines Physiotherapeuten oder in qualifizierten Sportstudios,
Muskulatur gezielt aufzubauen, auch noch vor einer Operation.

„Damit
es nicht so weit kommt, solle man möglichst früh, spätestens ab 50 mit
gezieltem Training beginnen“, betont der Experte. „Auch
Arthroseschmerzen sind ein wichtiges Zeichen für die Aufnahme eines
solchen Trainings“, so Windhagen. Idealerweise setzte man das
Übungsprogramm auch vor Operationen nicht aus, so der Direktor der
Orthopädischen Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) im
DIAKOVERE Annastift. Er empfiehlt zudem eine abwechslungsreiche,
ausgewogene, kalorienarme und nährstoffreiche Ernährung.
Sportnahrungsmittel, etwa Proteinpulver, Vitamine und Spurenelemente
könnten nach Rücksprache mit dem Hausarzt gegebenenfalls zusätzlich
eingenommen werden.

„Die
Sarkopenie muss noch mehr Beachtung erfahren als bisher“, sagt
Professor Heller. „Dieser Umstand ist ebenso relevant wie der
kontinuierlich fortschreitende Knochenschwund – gerade auch im Hinblick
auf die zunehmende Alterung unserer Gesellschaft“.  

Hoffnung bei Osteoporose

Chevy Chase (pte/09.10.2006/06:00) – Wissenschaftler des Howard Hughes
Medical Institute http://www.hhmi.org haben ein neues Verfahren zur
Förderung der Knochenbildung entdeckt. Mit diesem neuen Verfahren
sollen sich die Hoffnungen auf einen Behandlungsansatz gegen
Osteoporose deutlich erhöhen. Es gelang, die Knochenmasse von Mäusen
durch die Optimierung der Struktur eines körpereigenen Proteins massiv
zu steigern. Die erforderlichen Veränderungen sind so minimal, dass
auch beim Menschen nur geringe Nebenwirkungen auftreten sollten. Die
Ergebnisse der Studie wurden in dem Fachmagazin Developmental Cell
http://www.developmentalcell.com

Bei Wirbeltieren werden permanent Knochen gebildet und während der
gesamten Lebensdauer auch wieder abgebaut. Osteoklasten sind für den
Abbau verantwortlich, Osteoblasten für den Aufbau. Im Idealfall
befinden sich diese beiden Zellarten in einer perfekten Balance und
ermöglichen damit die Aufrechterhaltung der Knochenmasse. Wird dieses
Gleichgewicht gestört und mehr Knochenmasse abgebaut als gebildet, kann
es zu einer Osteoporose-Erkrankung kommen.

Dem Team um Gerald Crabtree gelang es, die Balance durch die
Modifizierung der Struktur des Proteins NFATc1 zu beeinflussen. Ihre
Arbeit wurde durch Berichte angeregt, wonach Patienten, die das
Immunsuppressivum Cyclosporin erhielten, zu einem Verlust der
Knochenmasse neigten. Dieses Medikament ist dafür bekannt, dass es die
Form und Funktion der NFATc-Proteine verändert. Die Forscher
modifizierten NFATc1 bei Mäusen derart, dass es leichter in die
"Kommandozentrale" der Zellen gelangen konnte und so um rund zehn
Prozent aktiver wurde als normalerweise. Dadurch wurde die Produktion
von großen Mengen neuen Knochens angeregt.

Die Analyse ergab, dass das Gewebe der Tiere eine erhöhte Anzal von
beiden Arten der Knochenzellen enthielt. Die erhöhte Produktion der
Osteoblasten entsprach nie genau jener der Osteoklasten. Aus diesem
Grund wurde mehr Knochenmasse gebildet als abgebaut. Diese
Forschungsergebnisse legen nahe, dass NFATc1 die Produktion von
Osteoblasen anregte, die ihrerseits zur Freisetzung von Cheokinen
führte, die die Entstehung von Osteoklasten fördern. Von Osteoporose
sind in Großbritannien laut BBC rund drei Mio. Menschen betroffen. Die
charakteristische Brüchigkeit der Knochen ist jährlich für 230.000
Knochenbrüche in Großbritannien verantwortlich.

Krebsstammzellen existieren

Forschungsergebnisse könnten Paradigmenwechsel bedeuten
 
Vergrößerung: Krebsstammzellen (grün) erstmals sichtbar gemacht (Foto: Science)

Brüssel/Utrecht/Austin (pte008/02.08.2012/11:00) – Wissenschaftler haben jene Zellen in Tumoren entdeckt, die für ein erneutes Wachtum verantwortlich sind. Drei eigenständige Studien mit Mäusen haben bestätigt, dass das Tumorwachstum durch sogenannte Krebsstammzellen hervorgerufen wird. Damit dürfte eine der größten Kontroversen der Krebsforschung beendet sein. Zudem bedeuten die Forschungsergebnisse einen Paradigmenwechsel in diesem Bereich. Details der Studien wurden in Nature http://nature.com und Science http://sciencemag.org veröffentlicht.

Tumore für immer verbannen

Medizinern gelingt es häufig nur, die Größe von Tumoren durch verschiedene Behandlungsansätze zu verringern. Patienten erleiden jedoch auch oft einen Rückfall, bei dem der Tumor erneut zu wachsen beginnt. Laut einigen Experten ist dafür verantwortlich, dass es bei der Behandlung nicht gelingt, eine kleine Menge von Zellen auszulöschen, die das Tumorwachstum fördern, die sogenannten Krebsstammzellen. Sie gehen auch davon aus, dass genau auf diese Zellen abgezielt werden sollte, damit der Tumor ein für alle Mal besiegt werden kann.

Die Beweislage für die Existenz der Krebsstammzellen war bisher eher schwach. Jetzt haben jedoch drei separate Wissenschaftlerteams direkte Indizien dafür gefunden, dass Krebsstammzellen das Krebswachstum bei Gehirn-, Darm- und Hautkrebs fördern. Es wird daher angenommen, dass das für alle Arten von Krebs gelten könnte, bei der es zu einer Ausbildung von Tumoren kommt.

Laut Cedric Blanpain von der Vrije Universiteit Brussel http://vub.ac.be , dem leitenden Wissenschaftler einer der drei Studien, könnten diese Ergebnisse völlig neue Möglichkeiten für die Behandlung von vielen Arten von Krebserkrankungen ermöglichen. "Sind diese Zellen wirklich diejenigen, die das Tumorwachstum auslösen, dann kann man vielleicht auch direkt auf diese abzielen", so Blanpain im BBC-Interview.

Normalen Stammzellen sehr ähnlich

Die jetzt identifizierten Krebsstammzellen sind den gesunden Stammzellen sehr ähnlich, die für das Wachstum und die Erneuerung des Gewebes im Körper verantwortlich sind. Eine Therapie, die auf die Krebsstammzellen abzielt, könnte daher auch gesundes Gewebe zerstören. Daher hat es nun oberste Priorität herauszufinden, ob es deutliche Unterschiede zwischen normalen Stammzellen und Krebsstammzellen gibt.

Die Existenz von Krebsstammzellen ist für Hugo Snippert vom Universitair Medisch Centrum Utrecht http://umcutrecht.nl , dem Leiter der Studie zu Darmtumoren, ein wichtiger Schritt für die Zukunft der Krebsforschung. "Viele haben argumentiert, dass diese Zellen nicht existieren. Wir haben erstmals nachgewiesen, dass es Krebsstammzellen gibt und dass die Tumore von ihnen aufrechterhalten werden."

Luis Parada von der University of Texas http://utexas.edu , der Leiter der Studie, die Stammzellen in den Gehirntumoren von Mäusen nachgewiesen hat, geht von der Möglichkeit eines neuen Behandlungsansatzes für feste Tumore aus. "Die Krebsstammzellen verändern das Paradigma. Das Ziel, Tumore zu verkleinern, könnte sich als das weniger wichtige als das Abzielen auf die Krebstammzellen im Tumor erweisen."

Schlafmittelgabe im Krankenhaus

Schlafmittelgabe im Krankenhaus: Fragwürdige Hilfe aus dem Schwesternzimmer
fzm, Stuttgart, Juli 2016 – Patienten mit Schlafstörungen erhalten im Krankenhaus häufig Medikamente aus den umstrittenen Wirkstoffgruppen der Benzodiazepine und der sogenannten Z-Substanzen. Einer Umfrage zufolge wäre das Pflegepersonal häufiger bereit, die Mittel einzusetzen als Ärzte. Lediglich 30 Prozent unter ihnen sah den Einsatz der Medikamente kritisch, berichten Experten in der Fachzeitschrift „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2016).

Benzodiazepine wie Diazepam, besser bekannt unter dem Markennamen Valium, können Stürze und Unfälle verursachen und das Denken beeinträchtigen. Bei längerer Einnahme kann es zur Abhängigkeit kommen. Für ältere Menschen mit Begleiterkrankungen wie Demenz, Atemstörungen oder einer Neigung zur Substanzabhängigkeit sind sie nicht geeignet. Benzodiazepine stehen deshalb auch auf der PRISCUS-Liste, die solche Medikamente aufführt, deren Anwendung bei älteren Menschen mit Bedacht erfolgen sollte. Die Liste erwähnt auch die sogenannten Z-Substanzen Zolpidem und Zopiclon. Sie wurden anfangs als sicherer eingestuft, werden zwischenzeitlich aber von vielen Experten ebenfalls kritisch betrachtet.

Bedenken hinsichtlich der genannten negativen Nebenwirkungen teilt das Klinikpersonal häufig nicht. So bergen Krankenhausaufenthalte das potentielle Risiko für den erstmaligen Einsatz von Benzodiazepinen und Z-Substanzen, befürchtet Vivien Weiß vom Institut für Allgemeinmedizin an der Universität Göttingen. Die Versorgung im Krankenhaus könnte zu Folgeverordnungen führen und so der der Beginn einer gefährlichen Langzeiteinnahme sein. Die Forscherin hat deshalb Ärzte und Pflegepersonal einer Fachklinik für Alterskrankheiten dazu befragt, wie sie die Schlafmittel und deren Einsatz einschätzen.

Mit 57 Prozent glaubten mehr als die Hälfte der Pflegekräfte, dass bei Schlafstörungen häufig oder immer Benzodiazepine eingesetzt werden. Bei den Z-Substanzen lag der Anteil sogar bei 66 Prozent. Dagegen schätzten nur 29 Prozent der Ärzte, dass Benzodiazepine und Z-Substanzen häufig verwendet werden. Knapp die Hälfte war der Ansicht, dass Benzodiazepine eher schaden als nützen. Diese Meinung teilten unter den Pflegenden nur knapp 30 Prozent. Insgesamt beurteilten beide Berufsgruppen die Z-Substanzen besser. Etwa 29 Prozent der Ärzte und rund 18 Prozent der Pflegekräfte erklärten, dass der Schaden auch bei ihrem Einsatz überwiege. Insbesondere auf nicht-chirurgischen Stationen sowie bei Ärzten und Pflegekräften mit einer Berufserfahrung unter fünf Jahren sei die Einstellung zu den Schlafmitteln unkritisch, stellte Vivien Weiß fest.

Die Forscherin konnte nicht prüfen, wie häufig die Schlafmittel tatsächlich verordnet wurden. Da es sich um verschreibungspflichtige Medikamente handelt, darf das Pflegepersonal sie nicht eigenmächtig verordnen. Die Abgabe der Mittel erfolgt jedoch in aller Regel durch das Pflegepersonal. Da Krankenschwestern und -pfleger deutlich mehr Zeit mit den Patienten verbringen und oft der erste Ansprechpartner sind, dürften sie einen Einfluss auf das Verordnungsverhalten der Ärzte haben, nimmt Vivien Weiß an. Sie sieht deshalb insbesondere beim Pflegepersonal, aber auch bei Ärzten mit geringer Berufserfahrung einen Fortbildungsbedarf. In einem nächsten Schritt will die Forscherin durch eine Sichtung von Patientenakten das tatsächliche Verordnungsgeschehen überprüfen. Dabei soll auch untersucht werden, ob die Klinikärzte das Mittel in den Entlassungsbriefen empfehlen. Schließlich könnte dies der Beginn einer langfristigen Einnahme und damit einer Abhängigkeit sein, befürchtet die Forscherin.

V. Weiß, S. Heinemann, W. Himmel, R. Nau, E. Hummers-Pradier:

Folsäure auch wichtig im Alter

Das B-Vitamin wirkt wie Anti-Ageing für den Geist

Washington (pte/21.06.2005/14:55) – Die Einnahme von Folsäure in hohen
Dosen kann die geistige Leistungsfähigkeit von älteren Erwachsenen
signifikant verbessern. Damit könnte ganz einfach durch die Einnahme
einer Vitaminpille der durch das Altern einsetzende Abbau der geistigen
Leistungsfähigkeit verlangsamt werden. Dieses überraschende Ergebnis
berichten die Forscher der Wageningen University http://www.wau.nl/ am
derzeit in Washington stattfindenden Jahreskongress der Alzheimer
Association http://www.alz.org/.

Während des Alterns ist eine Verminderung der geistigen
Leistungsfähigkeit nicht vermeidbar. In ihrer aktuellen Studie haben
die niederländischen Forscher getestet, ob eine Verdoppelung der
empfohlenen Dosis Folsäure den Geist positiv stimuliert. An der Studie
nahmen 818 gesunde Probanden im Alter von 50 bis 75 Jahren teil. Diesen
wurde für die Dauer von drei Jahren entweder 800 Mikrogramm Folsäure –
das entspricht der Menge in 1,3 Kilogramm Erdbeeren – oder ein Placebo
verabreicht. Anschließend mussten sich die Teilnehmer einem
Intelligenztest unterziehen.

"Wir konnten feststellen, dass durch die Einnahme von Folsäure das
Gedächtnis der Probanden ebenso gut war, wie das von 5,5 Jahre jüngeren
Personen", erklärte Studienleiterin Jane Durga. Die Forscher stellen
jedoch klar, dass an der Studie nur gesunde und keine
Alzheimer-Patienten teilgenommen haben. Ob das Vitamin eine
Schutzwirkung gegen Alzheimer hat, ist somit nicht bewiesen.

Folsäure ist ein B-Vitamin, das vor allem in Getreide, dunkelfarbigem
Obst und Gemüse, Orangen, Erdbeeren und Bohnen vorkommt. Dem Vitamin
wurde schon in vorangegangenen Studien eine Schutzwirkung gegen
Herzerkrankungen und Schlaganfälle attestiert.

Hepatitis C: Entdeckung oft Zufallsdiagnose

Experten vermissen nationalen Hepatitis-Plan für Risikogruppen
 
Hepatitis: Einer von hundert betroffen
[ Foto ]

Wien (pte014/25.07.2012/13:55) – Hepatitis geht oft noch immer eine Zufallsdiagnose voraus. Das berichten Fachärzte des AKH Wien, die am heutigen Mittwoch über die Symptome und Heilungschancen von Hepatitis C informierten. Anlass gibt der bevorstehende Welt-Hepatitis-Tag unter der Schirmherrschaft der World Hepatitis Alliance http://worldhepatitisalliance.org und der European Liver Patients Association (ELPA) http://elpa-info.org .

Wenn auch die Heilungschancen immer besser werden, so fehle hierzulande ein nationaler Hepatitis-Plan wie etwa in Frankreich oder Bulgarien, bemängeln die Experten. "Besonders heimtückisch ist, dass erst die Diagnose das Lebensgefühl von Erkrankten mindert", sagt Gabriele Moser von der Universitätsklinik für Innere Medizin III.

Nach Infektion 20 Jahre versteckt

Laut Weltgesundheitsorganisation http://bit.ly/nWsWQC erkranken jährlich bis zu vier Mio. Menschen an Hepatitis C. In Österreich ist laut dem Gastroenterologen Peter Ferenci die Anzahl nicht wirklich bekannt. Als Risikogruppen gelten allerdings Leute mit Bluttransfusionen vor 1992, Drogensüchtige und "als große Gruppe Migranten wie Häftlinge". Bei der HCV-Übertragung werde ebenfalls "sehr viel Unsinn" gesprochen. "Hepatitis C ist sexuell nicht übertragbar, Hepatitis B schon", differenziert der Universitätsprofessor.

Nach einer Hepatitisinfektion merkt laut Experten der Patient "20 Jahre lang oft nichts", die Krankheit baue sich aber auf und ende mit Leberzirrhose oder Leberkrebs. Zu den negativen prognostischen Faktoren zählt Ferenci ein sehr heterogenes Kollektiv an Alter und Geschlecht bis hin zu Übergewicht und Diabetes. "Am wichtigsten ist das Mitmachen des Patienten bei der Therapie, was sich aber wegen den Nebenwirkungen nicht immer leicht gestaltet."

18 Tabletten täglich

Bei den Ausheilungsraten unterstreicht der Internist Harald Hofer die Abhängigkeit vom Genotyp. "Diese ist leider beim häufigsten HCV-Genotyp 1 am geringsten." Beim HCV-Genotyp 2 und 3 stehen die Heilungschancen mit einer Therapiedauer von zwölf bis 24 Wochen bei fast 90 Prozent. "Die besten Chancen auf Ausheilung bringt eine Kombinationsbehandlung mit Proteaseinhibitoren – selbst nach einer Ersttherapie", sagt der Mediziner. Eine neue Nebenwirkung von allerdings bis zu 18 Tabletten täglich seinen neuerdings Hauterkrankungen, die "sehr rasch und sehr heftig" auftreten könnten.

Bezogen auf die Lebensqualität von Hepatitis-Erkrankten unterstreicht Gabriele Moser, Ärztin und Psychotherapeutin, den Einfluss der Psyche. "Körperliche Faktoren sind eigentlich nachrangig und die Lebensqualität bis zur Diagnose ungebrochen." Angelika Widhalm, Vorsitzende der Hepatitis Hilfe Österreich http://gesundeleber.at , fordert daher mehr Information über Hepatitis, besseres medizisches Personal und mehr Verständnis für die Erkrankung "am Arbeitsplatz".

Europäischer Hepatitis-Index in Arbeit

Ziel des Welt-Hepatitis-Tages am 28. Juli ist, die Bevölkerung für die Gefahren der viralen Hepatitis zu sensibilisieren. Unterstützt wird die Initiative auch vom Health Consumer Powerhouse http://healthpowerhouse.com , das im Auftrag von ELPA einen Europäischen Hepatitis-Index entwickeln soll, der die Maßnahmen gegen Hepatitis B und C in den EU-Mitgliedsstaaten wie auch Norwegen, Kroatien und der Schweiz bewertet und vergleicht. Die Arbeit am Index startet voraussichtlich im Oktober 2012 in Brüssel.

Fotos zur Veranstaltung unter http://fotodienst.pressetext.com/album/3047

Gen mitverantwortlich für Herzschwäche

Zebrafische geben Auskunft über Herzinsuffizienz

Bonn (pte/04.07.2005/10:26) – Forscher des Nationalen
Genomforschungsnetzes (NGFN) http://www.ngfn.de haben eine der
genetischen Ursachen für Herzschwäche (Herzinsuffizienz) gefunden: Das
Gen mit dem Namen "dead-beat" ist ausschlaggebend für die Pumpleistung
des Herzens. Mutationen daran verringern diese Leistung, berichten die
Forscher in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins "Genes &
Development". Herzinsuffizienz zählt zu den Volkskrankheiten.

Anhand einer Studie an einem Zebrafisch-Mutanten konnten die Forscher
zeigen, dass das gefundene Gen eine entscheidende Rolle dabei spielt,
die Herzmuskelkraft aufrecht zu halten. Die Mutation im dead-beat-Gen
führt bei den Fischen zu Veränderungen im so genannten VEGF-Signalweg.
VEGF war bisher als Wachstumsfaktor, der die Neubildung und
Durchlässigkeit von Blutgefäßen reguliert, bekannt. Nun zeigen die
Ergebnisse, dass der Wachstumsfaktor in Herzmuskelzellen auch eine
andere Aufgabe übernimmt. Eine entscheidende Rolle spielt dabei das
Enzym PhospholipaseCgamma1, das bestimmte phosphorhaltige Fette
spaltet, so dass wichtige Botenstoffe für die Zelle entstehen. "Wird
der Bauplan der PhospholipaseCgamma1 zerstört, wie dies beim
Fischmutanten passiert ist, und dadurch der Signalweg in den Zellen
ausgeschaltet, so können sich die Herzkammern nicht mehr richtig
zusammenziehen und verlieren an Pumpkraft", so Studienleiter Wolfgang
Rottbauer. Dies führe zu einer ausgeprägten Herzschwäche.

Auf die Spur des Gens sind die Forscher durch einen Zebrafisch-Mutanten
gekommen. Diese Fische eignen sich besonders gut für die Untersuchung
von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, da die Larven in den ersten zehn Tagen
ihrer Entwicklung auch ohne funktionierendes Herz leben können. Dadurch
lassen sich bei ihnen Krankheiten untersuchen, die bei anderen
Lebewesen sofort tödlich wären. Da sich die Zebrafische sehr schnell
entwickeln, entspricht ihr Herz funktionell bereits nach 72 Stunden dem
Herzen eines neugeborenen Säugetiers. Ein weiterer Vorteil der Fische
besteht darin, dass ihre Larven während der Entwicklung durchsichtig
sind. Die Wissenschaftler können die krankhaften Prozesse am Herzen
also durch das Lichtmikroskop im lebenden Fisch untersuchen.

Vitamin C kein Erkältungskiller

Tägliche Einnahme bleibt ohne schützende oder krankheitserleichternde Wirkung

Canberra (pte/28.06.2005/15:55) – Die Einnahme von Vitamin C kann
Erkältungen nicht verhindern. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt
eine aktuelle Untersuchung von Robert Douglas von der Australian
National University http://www.anu.edu.au/ und Harri Hemilä von der
University of Helsinki http://www.helsinki.fi/ . Damit verliert das
Werk von Linus Pauling "Vitamin C and the common cold", das in den
70ern ein Bestseller war und den Mythos des Vitamin C’s als
Erkältungsmittel etablierte, völlig an Bedeutung. Die Ergebnisse der
Studie sind in der aktuellen Ausgabe von PloS Med http://www.plos.org
erschienen.

Die beiden Forscher analysierten 23 repräsentative Studien der
vergangenen 65 Jahre, in denen die Wirksamkeit von Vitamin C getestet
wurde. In allen Untersuchungen wurde einer Gruppe von Probanden je
200mg Vitamin C täglich verschrieben, während die Kontrollgruppe nur
ein Placebo erhielt. Nach Abschluss der eingehenden Analyse konnten die
beiden Forscher jedoch keine prophylaktischen Effekte von Vitamin C
gegen Erkältungen nachweisen. "Die regelmäßige Einnahme von Vitamin C
hat keine schützende Wirkung gegen Erkältungen und keinerlei
beziehungsweise nur geringe Auswirkungen auf den Verlauf einer
Erkältung", erklärten die Experten. Bei jenen Patienten, die trotz
täglicher Einnahme von Vitamin C dennoch eine Erkältung bekamen,
dauerte die Erkältung geringfügig kürzer als bei der Kontrollgruppe.

Einzig bei der Gruppe der Extremsportler konnten sechs Studien eine
Reduzierung der Erkältungswahrscheinlichkeit durch Vitamin C um 50
Prozent feststellen. Auch bei Erkältungen, die durch kaltes Wetter
ausgelöst werden, berichten sechs Studien von einer positiven Wirkung
von Vitamin C. In einer Untersuchung wird berichtet, dass durch die
Einnahme einer einzigen, sehr hochdosierten Menge Vitamin C (acht
Gramm) beim Einsetzten der ersten Erkältungssymptome, der
Krankheitsverlauf kürzer war.

Charakteristische Anordnung von Proteinen in der Niere reguliert den gezielten Ionentransport

Charakteristische Anordnung von Proteinen in der Niere reguliert den gezielten Ionentransport
Physiologische Gesellschaft wählt Kieler Studie zur Publikation des Monats
Wissenschaftlerinnen
und Wissenschaftler um Professor Markus Bleich, Direktoriumsmitglied
des Physiologischen Instituts der Christian-Albrechts-Universität zu
Kiel (CAU), konnten kürzlich zum ersten Mal nachweisen, dass bestimmte
Proteine in den Nierenkanälchen in einem charakteristischen
Mosaik-Muster angeordnet sind. Diese Anordnung steuert den Rücktransport
von unterschiedlichen Ionen aus dem Primärharn. Die Ergebnisse ihrer
Studie wurden in der renommierten Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS) abgedruckt. Die Deutsche Physiologische Gesellschaft wählte die Veröffentlichung zur Publikation des Monats März.
Die
Nieren sind komplexe Gebilde aus einem System von Nierenkanälchen und
Nierenkörperchen, den sogenannten Nephronen. Die Nierenkörperchen
filtern den Primärharn aus dem Blut. In den Nephronen werden dann
wertvolle Stoffe aus dem Primärharn in den Kreislauf
zurücktransportiert. Nicht benötigte Stoffe werden letztendlich als Urin
ausgeschieden. In Zusammenarbeit mit Physiologinnen und Physiologen von
der Charité Berlin untersucht die Arbeitsgruppe von Professor Bleich
unter anderem die Funktion von einzelnen Proteinen der Claudin-Familie.
Von ihnen ist bekannt, dass sie zusammen mit weiteren Proteinen zwischen
den Zellen Kanäle für Ionen bilden.
„Unsere
Ergebnisse zeigen, wie die Niere es schafft, bei der Rückgewinnung von
Salzen aus dem Primärharn zwischen ganz unterschiedlichen Ionen wie
Natrium und Magnesium zu unterscheiden“ sagt Arbeitsgruppenleiter
Bleich. Mit Hilfe bestimmter Fluoreszenzmikroskopie-Techniken konnten
die Forscherinnen Susanne Milatz und Nina Himmerkus der Kieler
Arbeitsgruppe nun zum ersten Mal nachweisen, dass die Claudine cldn3,
cldn10b, cldn16 und cldn19 im dicken aufsteigenden Teil der
Henle-Schleife, einem Segment der Nephrone, in einem charakteristischen
Mosaik-Muster vorkommen. Mit Hilfe weiterer elektrophysiologischer und
mikroskopischer Techniken entdeckten sie, dass cldn3, cldn16, und cldn19
einen Komplex bilden, der hauptsächlich für die Rückgewinnung von
Magnesium aus dem Primärharn zuständig ist, während cldn10b die
Resorption von Natrium ermöglicht.
In
weiterführenden Experimenten wollen die Kieler Physiologinnen und
Physiologen nun untersuchen, wie Claudine in den anderen
Nephronsegmenten zusammenwirken und wie sie gesteuert werden.
Originalpublikation:
Milatz
S, Himmerkus N, Wulfmeyer VC, Drewell H, Mutig K, Hou J, Breiderhoff T,
Müller D, Fromm M, Bleich M, Günzel D. Mosaic expression of claudins in
thick ascending limbs of Henle results in spatial separation of
paracellular Na+ and Mg2+ transport. PNAS. 2017 Jan 10;114(2):
E219-E227; doi: 10.1073/pnas.1611684114

DEKADE gegen Krebs

Meine Stellungnahme:

Dieses
Forschungsvorhaben halte ich für so wichtig, dass ich an der
Informationsreise des BMBF, welches am Krebsforschungszentrum Heidelberg
beginnt, teilnehme. Ich werde hier noch weiter ausführlich darüber
berichten

Ihr Jean Pütz


Startschuss der Nationalen Dekade gegen Krebs

Neue Forschungsstrategie gegen den Krebs auf den Weg gebracht

 

Krebserkrankungen möglichst verhindern,
Heilungschancen durch neue Therapien verbessern, Lebenszeit und
-qualität von Betroffenen erhöhen – das sind die Ziele der "Nationalen
Dekade gegen den Krebs". Heute ist der Startschuss für die Initiative
unter Federführung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
(BMBF) gefallen.

Krebs ist in Deutschland die zweithäufigste
Todesursache und die Krankheit, die den Menschen am meisten Angst macht.
Im Kampf gegen die Erkrankung wird das BMBF zusammen mit dem
Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und vielen weiteren Partnern aus
Forschung, Versorgung und Selbsthilfe die Aktivitäten zur
Krebsbekämpfung verstärken und bündeln. Dies wurde in einer Gemeinsamen
Erklärung vereinbart.

"Forschung ist das wirksamste Mittel gegen
Krebs. Nur so werden wir den Weg zur Heilung finden. Weitere Erforschung
von Prävention, Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen soll
zielgenaue Erkenntnisse liefern. Betroffenen besser helfen zu können,
ist unser kurzfristiges Ziel Dafür werden wir Schlüsseltechnologien
nutzen, wie zum Beispiel modernste biomolekulare Analysen,
Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. Patienten sollen schnell von
den Forschungsergebnissen profitieren – dafür bauen wir die
Forschungsförderung aus und werden alle Beteiligten aus Forschung,
Versorgung und Politik besser vernetzen. Mir ist wichtig, dass sich die
Krebsforschung an den Wünschen und Erwartungen der Betroffenen und deren
Angehörigen orientiert. Die Ziele der Dekade werden wir deshalb
kontinuierlich im engen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern
weiterentwickeln", sagt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek.

In einem ersten Schritt fördert das BMBF
praxisverändernde klinische Studien zur Prävention, Diagnose und
Therapie von Krebserkrankungen. Eine entsprechende Förderbekanntmachung
wurde heute veröffentlicht. Hierfür werden im Rahmen der Dekade bis zu
62 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Weitere Initiativen folgen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erklärt: "Der Kampf gegen Krebs ist eine der größten
gesundheitspolitischen Herausforderungen unserer Zeit. In einer
gemeinsamen nationalen Kraftanstrengung packen wir diese Herausforderung
jetzt an. Denn nur mit gebündelten Kräften ist der Wettlauf gegen Krebs
zu gewinnen. Wir müssen noch besser in der Forschung werden. Und wir
wollen die Ergebnisse der Krebsforschung noch schneller ans Krankenbett
bringen. Daher ist eine enge Verzahnung von Forschung und Versorgung so
wichtig. Zudem werden wir die Früherkennung weiter ausbauen."

Prof. Dr. Michael Baumann, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums (dkfz), sagt:
"Die wichtigsten Erwartungen an die Krebsforschung und -medizin sind,
spürbare Fortschritte zu erzielen, die schnell bei den Patientinnen und
Patienten ankommen und zu erforschen, wie die Entstehung von
Krebsneuerkrankungen verhindert werden kann. Durch die Erkenntnisse in
der Krebsforschung sollen innovative Ansätze in personalisierter
Prävention, Früherkennung und Behandlung entwickelt und in das
Gesundheitssystem implementiert werden. Dazu benötigen wir eine
langfristige Förderung, vielfältige Expertisen, hochspezialisierte,
vernetzte Infrastrukturen und eine sehr enge Kooperation von
Grundlagenforschern und klinisch tätigen Ärzten. In den kommenden zehn
Jahren gilt es daher, zukunftsweisende Strukturen wie beispielsweise die
Nationalen Centren für Tumorerkrankungen (NCT) flächendeckend
auszubauen und gemeinsam mit den onkologischen Spitzenzentren und
Partnern der "Dekade gegen Krebs" vielversprechende Forschungsergebnisse
schneller nutzbar zu machen."

"Die Forschung im Bereich der Krebsprävention
muss einen viel höheren Stellenwert erhalten als bisher. Wir begrüßen
daher sehr, dass dies im Rahmen der Nationalen Dekade gegen Krebs
vorgesehen ist. Denn fast jede zweite Krebserkrankung ist vermeidbar und
viele Risikofaktoren sind bekannt. Die Deutsche Krebshilfe und das
Deutsche Krebsforschungszentrum beabsichtigen zeitnah ein
richtungweisendes ‚Nationales Krebspräventionszentrum‘ aufzubauen. Unser
Ziel ist es, in Deutschland eine zukunftssichere und strategische
Präventionsforschung auf höchstem internationalen Niveau zu etablieren",
sagt Dr. h.c. Fritz Pleitgen, Präsident der Deutschen Krebshilfe.

Neben BMBF, BMG, dkfz und der Deutschen
Krebshilfe beteiligen sich am Start der "Nationalen Dekade gegen Krebs"
viele weitere Partner, unter anderem die Felix-Burda-Stiftung,
medizinische Fachgesellschaften wie die Deutsche Krebsgesellschaft,
Verbände niedergelassener Ärztinnen und Ärzte, der GKV-Spitzenverband,
forschende Industrieunternehmen, das Bundesinstitut für Arzneimittel und
Medizinprodukte und die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe.

Die Dekade ist eine langfristige und lernende
Initiative, weitere Partner können sich einbringen. Ein Strategiekreis,
dem Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Organisationen
angehören, wird die Dekade eng begleiten. Unter dem Vorsitz des
Parlamentarischen Staatssekretärs Thomas Rachel, BMBF, und des
Wissenschaftlichen Vorstandes des DKFZ, Prof. Michael Baumann, definiert
dieses Gremium zentrale Forschungsaufgaben und setzt Arbeitsgruppen
ein, die Lösungen für die größten Herausforderungen entwickeln sollen.

Experten gehen aufgrund unserer älter
werdenden Gesellschaft von einer Zunahme der Krebsneuerkrankungen in
Deutschland auf bis zu 600.000 pro Jahr bis 2030 aus.

Der diesjährige Weltkrebstag am 4. Februar
widmet sich insbesondere der Krebsprävention und Krebsfrüherkennung, die
ebenfalls ein Schwerpunktthema der "Nationalen Dekade gegen Krebs" sein
werden.