Laser-Technik im Haushalt

Liebe Besucherinnen und Besucher meiner Pützmunter-Show,

kaum ein anderes Thema meiner Pützmunter-Experimente-Show beeindruckt meine Zuschauer derart wie die LASER-Thematik. Um Ihren Wissensdurst nach der genauen Funktionsweise und nach den von uns eingesetzten Gerätschaften zu befriedigen, bringe ich an dieser Stelle sämtliche Fakten „zu Papier“.

Wenn wir an Laser denken, kommen uns oft Science-Fiction-Filme, Lasershows oder hochentwickelte Labore in den Sinn. Doch die Realität sieht anders aus:

Die Lasertechnologie hat längst unseren Alltag erobert und ist aus modernen Haushalten nicht mehr wegzudenken. Oft verrichten die gebündelten Lichtstrahlen ihre Arbeit völlig unbemerkt im Hintergrund, in anderen Fällen erleichtern sie uns spürbar das Heimwerken und Gestalten.

Im einfachsten Fall wäre da der Laserpointer, der mittlerweile für ein paar Euro – zum Beispiel als Werbegeschenk – zu bekommen ist. Engagierte Zuschauer auf der Bühne erhalten von uns stets einen Laserpointer als Erinnerung.
Ein Laserpointer erzeugt einen extrem gebündelten, intensiven Lichtstrahl durch stimulierte Emission einer winzigen Halbleiter-Diode. Als modernes Präsentationswerkzeug, z.B. als Zeigestock, ist er geradezu ideal.

Ein absoluter Klassiker und Pionier der Lasertechnik im Wohnzimmer ist der CD-, DVD- oder Blu-ray-Player. Obwohl das Streaming dem physischen Datenträger zunehmend den Rang abläuft, war es der CD-Player, der den Laser in den 1980er Jahren massentauglich machte. Im Inneren des Geräts tastet ein winziger, schwacher Halbleiterlaser die mikroskopisch kleinen Vertiefungen (sogenannte Pits und Lands) auf der Unterseite der rotierenden Disc ab. Das reflektierte Licht wird von einer Fotodiode erfasst und in digitale Audiosignale umgewandelt. Ohne diese berührungslose und extrem präzise Laser-Abtastung wäre die digitale Musikrevolution kaum vorstellbar gewesen.

Ein weiteres praktisches Beispiel, das vor allem beim Renovieren und Einrichten zum Einsatz kommt, ist das Laser-Entfernungsmessgerät (s. Bezugsquellen). Wer schon einmal alleine versucht hat, mit einem klassischen Zollstock oder einem labilen Maßband die Länge eines Flurs oder die Höhe einer Decke zu messen, weiß die moderne Alternative zu schätzen. Ein Laser-Distanzmesser sendet per Knopfdruck einen feinen Lichtstrahl aus. Dieser trifft auf die gegenüberliegende Wand, wird reflektiert und vom Gerät wieder aufgefangen. Über die Messung der Lichtlaufzeit oder der Phasenverschiebung berechnet die interne Elektronik in Millisekunden die exakte Distanz millimetergenau und ohne fremde Hilfe. Viele dieser Geräte berechnen direkt per Software die Quadratmeterzahl für den neuen Teppichboden oder das Raumvolumen für die Heizungsanlage.

Neben der Unterhaltungselektronik und dem Heimwerken finden sich Laser noch an vielen anderen Stellen im Haus. Moderne Saugroboter nutzen die sogenannte LiDAR-Technologie (Light Detection and Ranging), um Räume dreidimensional zu scannen und Hindernissen elegant auszuweichen.

Im Homeoffice sorgt der Laserdrucker dafür, dass Dokumente mittels eines rotierenden Spiegels und eines Lasers gestochen scharf auf die Drucktrommel übertragen werden.

Selbst in der Küche halten Laser Einzug: Hochpräzise Laser-Thermometer messen die Oberflächentemperatur von Pfannen oder Pizzaöfen kontaktlos aus der Ferne.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Laser im Haushalt vom reinen Hightech-Wunder zum unverzichtbaren Alltagsgegenstand gereift ist. Ob wir Musik hören, Wände vermessen, Dokumente drucken oder den Roboter staubsaugen lassen die gebündelte Kraft des Lichts macht unser Leben komfortabler, präziser und digitaler.

Bezugsquellen

Entfernungsmesser:
Das von uns verwendete Gerät mit einer beeindruckenden Genauigkeit von +/- 1 mm ist für Entfernungen bis 60 Meter geeignet.

KALEAS GMBH & CO. KG
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79211 Denzlingen
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