Archiv der Kategorie: Physik, Chemie, Technik

Beschichtete Kleidung reinigt sich selbst

Neues Verfahren günstig, ungiftig und umweltfreundlich

Shanghai (pte002/19.12.2011/06:05) – Eine neue Beschichtung für Baumwollstoffe, die Kleidung im Sonnenlicht von selbst von Flecken und Gerüchen säubert, könnte den Textilmarkt revolutionieren. Die aufwändige chemische Methode wurde von chinesischen Forschern entwickelt und soll trotz der komplizierten Herstellung kostengünstig, ungiftig und umweltfreundlich sein, schreibt die BBC. Das Verfahren ist jedoch nicht neu: Bei selbstreinigenden Fenstern oder geruchsfreien Socken werden bereits ähnliche Beschichtungen verwendet.

Nur Sonnenlicht nötig

Um die Selbstreinigung auszulösen, war bislang ultraviolettes Licht notwendig – im täglichen Gebrauch ist dies jedoch unpraktisch. Durch unterschiedliche chemische Behandlungen funktioniert der Prozess nun auch mit gewöhnlichem Sonnenlicht. Erste Tests sind vielversprechend: Stoffe, die mit orangener Farbe beschmutzt wurden, konnten sich nach zwei Stunden im Sonnenlicht zu 71 Prozent von der Farbe reinigen. Das Ergebnis war deutlich besser als bei früheren Versuchen.

Sollte das Verfahren auch in der Massenfertigung anwendbar sein, könnten sich beschichtete Stoffe zum Verkaufshit entwickeln. "Derartige funktionelle Kleidung hat sich bereits als sehr populär erwiesen, besonders in Japan, wo die Regierung die Nutzung von Klimaanlagen eingeschränkt hat, als nach den Erdbeben im März der Strom knapp war", so Isabelle Cavill, von Planet Retail http://planetretail.net . Auch in anderen Ländern, besonders in jenen mit heißem und feuchtem Klima, könnten sich die selbstreinigenden Stoffe durchsetzen.

Eine neue Basis für das Kilogramm

Die Masse hat fundamentale Bedeutung für unser tägliches Leben, in der
Wirtschaft und in der Wissenschaft. Sie sorgt dafür, dass sich die Erde
um die Sonne dreht, Galaxien zusammenhalten und wir mit beiden Beinen
fest auf dem Boden stehen. Auch im Wirtschaftsleben spielt die exakte
Bestimmung von Massen eine wichtige Rolle: jeden Tag im Supermarkt, im
Handel oder in Frachtfliegern. Ferner sind exakte Massenangaben in
nahezu allen physikbasierten Wissenschaften essentiell.

Um
jedermann ein verlässliches Maß an die Hand zu geben, hat die
Generalkonferenz für Maß und Gewicht � die Conférence Générale des Poids
et Mesures (CGPM) einen Standard definiert: das Urkilogramm oder
genauer den Internationalen Kilogrammprototypen. Auf den beziehen sich
weltweit alle anderen Referenzmassen.

Da es Zweifel gibt, ob das
Urkilogramm nicht doch im Laufe der Zeit an Gewicht verliert, suchen
Forscherinnen und Forscher seit vielen Jahren nach Wegen, das Kilogramm
auf Grundlage von Naturkonstanten neu zu definieren, zumal es die letzte
Basiseinheit ist, die sich noch auf einen makroskopischen Körper
bezieht. Bei dieser Neudefinition nimmt Deutschland eine wichtige Rolle
ein.

Physik konkret bietet in kompakter und
allgemeinverständlicher Form Fakten zu aktuellen wissenschaftlichen und
wissenschaftspolitischen Themen. Mit dem kostenlosen Faktenblatt möchte
sich die DPG mit ihrer Expertise in die öffentliche Diskussion
einbringen und bei zentralen Fragen Entscheidungsträgern in Politik,
Wirtschaft und Gesellschaft zur Verfügung stehen. Unter www.physikkonkret.de stehen Ihnen alle bisherigen Ausgaben von �Physik konkret� zur Verfügung.

Internet aus der Stromsteckdose

Zusammenarbeit zwischen IBM und US-Energieanbieter Centerpoint Energy

Houston (pte/11.07.2005/13:06) – Laut New York Times wollen IBM und
Centerpoint Energy http://www.centerpointenergy.com in Houston ein
gemeinsames Technologiecenter aufbauen, wo die Möglichkeiten von
Internet über die Steckdose weiterentwickelt werden sollen. Erstes
Centerpoint-Ziel in Houston sei es, neue Chips zu testen, welche die
Verbindungsgeschwindigkeit verdreifachen können, schreibt die NYTimes.
Damit soll eine Geschwindigkeit von 7 Megabit pro Sekunde erreicht
werden, womit man mit Kabelanbietern gleich ziehen kann.

Unterstützt wird die Initiative von der US-Regulierungsbehörde FCC
http://www.fcc.gov . Diese erwartet ein rasches Wachsen der
Breitbandanschlüsse und hofft, dass dadurch ein Gegengewicht zu der
Kabel- und Telefonindustrie entsteht. Derzeit habe diese einen
Kundenstock mit 36 Millionen Anschlüssen. Auch sinkende Preise wären
von der FCC erwünscht.

Für die Stromversorger ist aber nicht nur die Erschließung neuer
Einkommensquellen Motivation für ihr Engagement. Durch den Netzausbau
sei auch eine bessere Überwachung der Leitungen möglich. Ray Blair,
Vizepräsident bei IBM für Breitband-Internet via Stromleitungen meint,
dass es künftig möglich sein wird, das Energiesystem zu überwachen und
auf Probleme sofort zu reagieren. Mit der Internettechnik können
Probleme im Netz in Echtzeit beobachtet und auf einen plötzlichen
Anstieg des Energiebedarfs sofort reagiert werden. Die Energieanbieter
erhoffen sich dadurch auch auf dem Wartungssektor Einsparungen in
Millionenhöhe.

Erst vergangene Woche kündigten die US-Konzerne Google, Goldman Sachs
und Hearst an, dem Internet aus der Steckdose zu weiterem Aufschwung zu
verhelfen. Insgesamt investierten die drei Unternehmen 100 Mio. Dollar
in die Current Communications Group http://www.currentgroup.com , ein
im Raum Cincinatti aktives Unternehmen. (pte berichtete:
http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=050707016 )

Größtes Kranschiff der Welt

„Thialf“ setzt Fundamente für REpower-Anlagen

Superlative trifft auf Pioniergeist: „Thialf“, der leistungsfähigste
Schwimmkran der Welt, unterstützt die Fertigstellung von Deutschlands erstem
Offshore-Windpark alpha ventus. Das Arbeitsschiff stellt zurzeit sechs
Stahlfundamente auf den Meeresboden der Nordsee in 30 Meter Wassertiefe,
rund 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum. Auf diesen so genannten
„Jacket-Fundamenten“ wird das Konsortium von EWE, E.ON und Vattenfall dann
in Kürze sechs Windkraftanlagen des Typs REpower 5M – jede mit einer Höhe
von 155 Meter über dem Meeresspiegel – errichten. Der Windpark alpha ventus
besteht im Endausbau aus insgesamt zwölf Windkraftanlagen. Sechs Turbinen
des Typs Areva Multibrid M5000 stehen bereits und sind in der
Inbetriebnahme.

Die Thialf ist ein Hochsee-Arbeitsschiff, das in der Offshore-Industrie zum
Einsatz kommt. Sein Name stammt ab von „Thialfi“, dem Diener des
Donnergottes Thor. Seine technischen Daten sind beeindruckend: Die
Gesamtlänge der Thialf misst gut 200 Meter, bei einer Breite von knapp 90
Meter. Das entspricht den Ausmaßen von zwei Fußballfeldern. Thialf verfügt
über zwei Kräne, die im Doppelhub bis zu 14.200 Tonnen heben können. Zum
Vergleich: die Stahlmasse einer Windenenergieanlage von alpha ventus beträgt
etwa 1.000 Tonnen. Thialf ist ein so genannter Halbtaucher, das bedeutet,
dass es seinen Tiefgang variieren kann, um sich an die Umgebungsbedingungen
anzupassen. Das Schiff ist im Besitz der niederländischen Werft Heerema
Marine Contractors (HMC).

Die laufenden Arbeiten auf hoher See können auch im Internet verfolgt
werden. Von der Forschungsplattform FINO1 aus zeigt eine Webcam direkt auf
das Baufeld. Sie finden den Link auf die Webcam unter www.alpha-ventus.de.

Bereits im September 2008 hat die DOTI mit der erfolgreichen Errichtung des
Offshore-Umspannwerks die Voraussetzung dafür geschaffen, dass der erzeugte
Windstrom an Land transportiert werden kann. Dies geschieht mit Hilfe eines
Seekabels, das das Umspannwerk mit dem deutschen Stromnetz verbindet und das
ebenfalls bereits vergangenes Jahr durch die transpower stromübertragungs
gmbh (ehemals E.ON Netz) gelegt wurde.

Auch das noch : Kindersender startet per Handy

Cartoons werden vor Sendestar über UMTS ausgestrahlt

Berlin (pte/26.08.2005/14:09) – Der Kindersender Nick, ein Ableger des
weltweit erfolgreichsten Kinderfernsehsenders Nickelodeon
http://www.nick.com/ des Medienkonzern Viacom http://www.viacom.com/,
wird offiziell am 12. September 2005 on air gehen. Schon vor Sendestart
kann man Teile des Programms, etwa "SpongeBob-Schwammkopf" oder "Die
Ren & Stimpy Show" über das mobile TV-Angebot von Vodafone
empfangen. Neben den Cartoon-Serien kann man über UMTS auch
Programmelemente von MTV empfangen. Nick wird ab 12. September den
Musiksender MTV2 Pop ersetzen.

Wenn Nick am 12. September auf Sendung geht, sollen 30 Mio. Haushalte
in Deutschland erreicht werden, das entspricht einer technischen
Reichweite von etwa 83 Prozent. In der Zielgruppe der drei- bis
13-Jährigen erwarte sich Nick einen Marktanteil von fünf Prozent im
ersten Jahr und zehn Prozent im zweiten Jahr, sagt MTV-Deutschland
Sprecher Mats Wappmann im Gespräch mit pressetext. Ab 21.15 Uhr richtet
sich das Programm an die Zielgruppe 14 bis 49, geplant sei in erster
Linie Unterhaltung für die ganze Familie, genaue Zuschauerzahlen, die
nach 21.15 Uhr erwartet werden, wollte MTV nicht bekannt geben. "Das
Hauptaugenmerk liegt auf dem Kinderprogramm", so Wappmann.

Zwischen sechs Uhr früh und 21 Uhr soll das Programm für Kinder
zwischen drei und 13 gesendet weden. Das Programm sei von hoher
Qualität, in jedem Fall gewaltfrei und solle wieder für mehr Vielfalt
am deutschen Fernsehmarkt sorgen, sagt Programmchef Markus Andorfer. Am
Vormittag soll sich Nick den jüngsten Zuschauern widmen, am Nachmittag
werden die erfolgreichsten Serien und Shows des Senders, etwa SpongeBob
oder der Forscherexpress mit Thomas Brezina ausgestrahlt. Im
Vorabendprogramm will Nick Programm für Teenager senden, ab 21.15
werden vorwiegend Spielfilme ausgestrahlt. Die Homepage zum Sendestart
http://www.nick.de/ ist bereits online. Neben Informationen zu den
Sendungen sollen sich dort ab September zahlreiche Spiele und weitere
Extras finden.

Nick wird via Satellit analog und digital auf Astra 19,2º ost, der
Frequenz von MTV2 Pop, ausgestrahlt. Den Handy-TV-Service von Vodafone
wird es weiter geben, kostenlos ist das Programm allerdings nur für
eine Übergangszeit. Wie lange diese dauern wird und was Nick per Handy
danach kosten wird, konnte MTV auf Anfrage von pressetext nicht bekannt
geben.

Forschende Frauen auf dem Weg an die Spitze

Forschende Frauen auf dem Weg an die Spitze

Schavan: "Wir haben gute Erfolge, aber noch nicht alle Ziele erreicht. Selbstverpflichtung und Strukturänderungen bringen Frauen nach vorne.

Starke Frauen hat das Land, auch in der Wissenschaft. Professorinnen, Habilitandinnen, Doktorandinnen, Studentinnen – der Anteil von Frauen im Wissenschaftssystem hat in den vergangenen Jahren zum Teil deutlich zugenommen. Mittlerweile sind in Deutschland 18,2 Prozent aller Professuren mit Frauen besetzt (2009), das sind rund vier Prozentpunkte mehr als 2005 und eine Steigerung um 10 Prozentpunkte gegenüber 1995. 2009 wurden 44 Prozent der Doktorarbeiten erfolgreich von Frauen abgeschlossen, 2005 waren es noch 39,6 Prozent, 1995 nur 31,5. Der Anteil der Habilitandinnen stieg im selben Zeitraum von 13,8 über 23 auf 24 Prozent. Und bei den erfolgreichen Studienabschlüssen haben Frauen mittlerweile sogar die Nase vorn: Ihr Anteil nahm seit 1995 von 41,6 über 50,6 auf 51,6 Prozent zu.

"Die Zahlen zeigen: Forschende Frauen sind auf dem Weg an die Spitze. In Wissenschaft und Forschung haben wir den richtigen Kurs eingeschlagen. Das Prinzip der Selbstverpflichtung in Kombination mit strukturellen Veränderungen bringt Frauen nach vorne, sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan anlässlich der heutigen Eröffnung der Ausstellung "Frauen, die forschen im Foyer des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Die Fotografin Bettina Flitner hat 25 hochkarätige Wissenschaftlerinnen bei ihrer Arbeit porträtiert und zeigt damit zugleich erfolgreiche Frauen in typischen Männerdomänen wie der Physik, Mathematik und anderen Naturwissenschaften.

"Wir brauchen die Fähigkeiten und Kreativität von Frauen – auch in Führungspositionen. Das ist nicht nur eine Frage der Gleichberechtigung. Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen, die aus demografischem Wandel und Fachkräftebedarf resultieren, können ohne Frauen nicht bewältigt werden, betonte Schavan.

Dass der Anteil der Lehrstuhlinhaberinnen steigt, ist auch ein Verdienst des vom BMBF initiierten Professorinnenprogramms, das Bund und Ländern gemeinsam finanzieren. 260 Professorinnen wurden in diesem Rahmen seit 2007 berufen, davon 30 Prozent in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Als Fördervoraussetzung hatten knapp die Hälfte der deutschen Hochschulen Gleichstellungskonzepte zur Begutachtung eingereicht. "Diese Konzepte werden Forschung und Lehre sowie die Organisation der Hochschulen nachhaltig verändern, ist die Ministerin überzeugt.

Dazu tragen auch andere Maßnahmen für Chancengerechtigkeit bei, die in die großen Initiativen des BMBF als zentrales Ziel aufgenommen wurde: in die Exzellenzinitiative, den Hochschulpakt 2020, den Pakt für Forschung und Innovation und die Hightech-Initiative, aber auch in Fachprogramme wie das zur Gesundheitsforschung. Die Bandbreite an Instrumenten, die Antragstellerinnen und Antragsteller zur Förderung von Gleichstellung einsetzen, reicht von der gezielten Berufung und Anwerbung von Wissenschaftlerinnen und der Vergabe von Stipendien für Doktorandinnen und Postdoktorandinnen über die Erforschung von Genderthemen bis hin zur Verbesserung der Kinderbetreuung und der Rückkehr aus der Elternzeit.

Familienfreundliche Rahmenbedingungen hat das BMBF auch durch Änderungen im BAföG und im Wissenschaftszeitvertragsgesetz geschaffen. Durch Anheben der BAföG-Altersgrenze für Masterstudiengänge von 30 auf 35 Jahre und Anrechnung von Kinderbetreuungszeiten in der wissenschaftlichen Qualifikationsphase ist eine bessere Vereinbarkeit von Familie, Studium und wissenschaftlicher Karriere möglich.

"So erfreulich die Entwicklung der letzten Jahre ist: Noch ist das Ziel nicht erreicht, unterstrich die Ministerin. Insbesondere könne der bisher erreichte Frauenanteil an wissenschaftlichen Führungspositionen nicht befriedigen. Nach erfolgreicher Promotion schafften zu wenige Frauen den nächsten Karriereschritt. Hier müssten alle Verantwortlichen weiter am Ball bleiben, denn noch sei das Potenzial nicht annähernd ausgeschöpft.

"Frauen in Führungspositionen sind wichtige Vorbilder. Und wo sie Verantwortung tragen, müssen sie auch konsequent dafür sorgen, dass Frauenkarrieren möglich sind, appellierte Schavan. Positives Beispiel ist nicht zuletzt das BMBF selbst, das mit Cornelia Quennet-Thielen eine von insgesamt drei beamteten Staatssekretärinnen dieser Regierung hat. Darüber hinaus werden drei von acht Abteilungen von Frauen geleitet, ebenso ein Drittel aller Fachreferate und vier von sechs Referaten im Leitungsstab, der der Ministerin direkt zuarbeitet.

Antikollisions-Radar, von EU genehmigt

Erste groß angelegte Ultrabreitbandanwendung in Europa

Brüssel (pte, 18. Jan 2005 15:55) – Die Europäische Kommission http://europa.eu.int
hat heute, Dienstag, den Weg für die Einführung von
Antikollisions-Radar Mitte des Jahres geebnet. Die EU hat dazu den
Kurzstreckenradargeräten, die für mehr Sicherheit auf den Straßen
sorgen sollen, ein bestimmtes Funkfrequenzband zugewiesen. Die Nutzung
des Kurzstreckenradars ist die erste groß angelegte
Ultabreitbandanwendung in Europa.

Kurzstreckenradargeräte, die Kollisionsgefahren erkennen und
automatisch die Fahrzeugbremsen betätigen, werden nach der heutigen
Entscheidung voraussichtlich Mitte 2005 verfügbar sein. Vorausgegangen
ist der Entscheidung eine zweijährige Arbeit von Kommission und
Experten für Frequenzen bzw. Verkehrssicherheit. Durch das Europäische
Aktionsprogramm für Sicherheit im Straßenverkehr soll die Zahl der
Verkehrstoten in der EU bis 2010 um die Hälfte gesenkt werden.

„Die heutige Entscheidung ermöglicht die Nutzung von
Funkfrequenzbändern für das Kurzstreckenradar, wobei gleichzeitig
andere wichtige Nutzer dieser Frequenzen vor schädlichen Störungen
geschützt werden“, sagte die für die Informationsgesellschaft und die
Medien zuständige Kommissarin Viviane Reding. Um die Nutzung des
Kurzstreckenradars zu ermöglichen, musste ein EU-weites
Funkfrequenzband bereitgestellt werden. Da bereits alle Frequenzen
genutzt würden, habe die Herausforderung darin bestanden, eine
Möglichkeit für den Betrieb von Kurzstreckenradargeräten auf
Frequenzbändern zu schaffen, die derzeit anderweitig genutzt werden,
unter anderem für Mobiltelefone, Wettersatelliten, Radioteleskope und
Polizeiradar.

Die Kommission habe sicherstellen müssen, dass das Kurzstreckenradar
nicht die Genauigkeit etwa der Wetterüberwachung oder die
Zuverlässigkeit mobiler Netze beeinträchtige. Durch die heutige
Entscheidung wird die Nutzung des 24-GHz-Frequenzbandes für Kfz-Radar
in der gesamten EU möglich. Nach diesem Zeitpunkt wird das
Kurzstreckenradar dann das Frequenzband 79 GHz nutzen.

Drahtlose Übertragung mittels Ultrabreitband-Funktechnologie basiert
auf dem Übermitteln von Funksignalen mit sehr großen relativen
Frequenz-Bandbreiten. Diese belegen in der Regel mindestens 500 MHz und
damit um den Faktor 100 mehr als zum Beispiel das neue Mobilfunksystem
UMTS. Da mit zunehmender Bandbreite auch die Übertragungskapazität
steigt, bietet die Ultrabreitband-Funktechnologie eine sehr hohe
maximale Übertragungskapazität. Das Verfahren ermöglicht nach neuesten
Schätzungen Funkdatenraten von mehreren hundert Mio. Bit pro Sekunde.

Anwendungsmöglichkeiten für die neue Technologie sieht die Industrie
vor allem im Bereich der Übertragung zwischen Geräten der Heim- und
Büro-Elektronik und in Sensor-Netzwerken. Waldbrand-Monitoring,
Deichfeuchte- und Druck-Monitoring oder Luft- und
Gewässer-Qualitätsüberwachungen könnten wichtige zukünftige
Einsatzmöglichkeiten für die neue Technologie sein.

Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Georg Panovsky

Energiesicherheit nur im Gesamtsystem

Energiesicherheit nur im Gesamtsystem

EU tritt für finanziellen Ausgleich für Osteuropa ein

(Berlin, 31.10.2012) Die Europäische Kommission sieht die derzeitigen Verhandlungen mit Ministerrat und Europäischem Parlament über erleichterte Investitionen im Energiebereich auf gutem Weg. Das sagte der Generaldirektor für Energie, Philip Lowe, auf dem �17. Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit� beim Bundestag in Berlin. Thema des Expertentreffens war die künftige Sicherstellung der europäischen Energieversorgung. In einer neuen EU-Richtlinie sollen staatliche Regulierung und Genehmigungsverfahren deutlich vereinfacht werden. Lowe hält außerdem �eine Art finanziellen Ausgleich� zugunsten polnischer und tschechischer Netzbetreiber für erforderlich, solange die deutschen Übertragungsnetze auch infolge der Energiewende überlastet seien.

Der Ausbau der transeuropäischen Netze habe für die Europäische Kommission im Energiebereich höchste Priorität, so EU-Kommissar Günther Oettingers höchster Beamter. In der EU dauerten Genehmigungsverfahren für große Infrastrukturvorhaben im Energiesektor durchschnittlich zehn bis zwölf Jahre, erläuterte Philip Lowe. Diese Frist solle auf drei Jahre gesenkt werden. Künftig solle es auf jeder Ebene nur noch eine Genehmigungsbehörde geben. Klagen gegen Projekte sollten auch nur noch in einer Gerichtsinstanz möglich sein. Zudem müssten die nationalen Regulierungsbehörden enger zusammenarbeiten.

Vor Bundestagsabgeordneten und über 50 Sicherheitsfachleuten aus allen Bereichen kündigte Lowe noch für 2012 einen grundsätzlichen Beschluss des Ministerrats zur Entwicklung der Energieinfrastruktur an. Dies schließe strategische Entscheidungen für europäische Stromverbindungen in Nord-Süd-Richtung ein. Auch Kriterien für förderungswürdige Projekte würden aufgestellt. Von den Nordseeanrainern mit hohem Anteil an Windenergie forderte Lowe dazu gemeinsame Vorschläge bis zum März 2013. Die EU-Kommission werde allerdings keine Empfehlungen zur konkreten Trassenführung geben.

Aus Sicht des Vertreters des Bundesumweltministeriums hat die Energiewende allerdings im vergangenen Winter ihren ersten Belastungstest bestanden. Bis 2018 gebe es keinen Bedarf an zusätzlichen Kraftwerken über geplante oder im Bau befindliche hinaus, erklärte Berthold Goeke, Unterabteilungsleiter Klimaschutz. Die Kältewelle im Februar 2012 sei zwar �insgesamt klar beherrschbar� gewesen, erwiderte Dr. Ingo Luge. Dennoch habe es auf lokaler Ebene Probleme gegeben, so der Vorsitzende der Geschäftsführung von EON Deutschland. Er warnte vor einer Überregulierung des Marktes. Auch die großen Energieerzeuger müssten sich auf Rechts- und Planungssicherheit verlassen können.

Den wissenschaftlichen Hintergrund der Debatte lieferte Prof. Dr. Jürgen Schmid. Dank des technischen Fortschritts gebe es inzwischen auch in Süddeutschland enorme Potenziale für Windenergie, so der Experte vom Fraunhofer-Institut für Windenergie und Systemtechnik. Dies müsse bei der Gestaltung einer neuen Netzstruktur berücksichtigt werden. Schmid verteidigte das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Dessen zusätzliche Kosten würden niemals mehr als acht Prozent der gesamten Energiekosten betragen. Ab 2025 werde sich die Energiewende finanziell sogar positiv auswirken.

Prof. Dr. Hermann J. Thomann, Vorstandsvorsitzender des Zukunftsforums Öffentliche Sicherheit e.V., unterstrich, dass das Gelingen der Energiewende nicht zuletzt von der konkreten Prozessgestaltung, der europäischen Zusammenarbeit und der Akzeptanz bei der Bevölkerung abhänge. Beiratsvorsitzender des Forums ist 2012 der Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen Dr. Konstantin von Notz.

Der gemeinnützige Verein �Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit� (www.zukunftsforum-oeffentliche-sicherheit.de) geht auf eine Parlamentsinitiative vom März 2007 zurück und wird von allen fünf Bundestagsfraktionen getragen. Im September 2008 erschien das Grünbuch mit Leitfragen zu unterschiedlichen Herausforderungen an Sicherheit in einer sich wandelnden Gesellschaft. Es wurde erarbeitet von Experten aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft. In den dreimal im Jahr stattfindenden Foren werden die Leitfragen praxisnah bearbeitet. Auf wissenschaftlicher Ebene finden zweitägige Workshops statt, für das das �Forschungsforum Öffentliche Sicherheit� verantwortlich ist (www.sicherheit-forschung.de).

REACH – Chemie ist gut, Kontrolle ist besser

Seit Juli 2007 ist die EU Verordnung REACH zur Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien in Kraft getreten. Für produzierende und importierende Unternehmen bedeutet dies einen gigantischen Datenberg verwalten zu müssen. Mit der richtigen Technologie, kann der administrative Aufwand jedoch effizient gemeistert werden.
R-E-A-C-H – Registration-Evaluation and Authorisation of Chemicals. Über diese fünf Buchstaben diskutieren bereits seit 2005 Industrie und vor allem Chemikalienhersteller im gesamten europäischen Raum. Es handelt sich dabei um die, seit Juli 2007 in Kraft getretene, EU Verordnung zur systematischen Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien. Gewährleistet werden soll mit dieser Maßnahme, die sichere Verwendung von Chemikalien und damit einhergehend ein zuverlässiger Umwelt- und Gesundheitsschutz sowohl für Mitarbeiter als auch Verbraucher.
"no data, no market"
Betroffen von dem Mammut-Projekt sind alle Chemikalien, die in der EU in Mengen von über einer Tonne pro Jahr produziert oder importiert werden. Dazu gehören sowohl gefährliche, als auch unbedenkliche Chemikalien. Nicht erfasst werden müssen lediglich Stoffe, die bereits einer Registrierungspflicht unterstehen, wie zum Beispiel Abfall, radioaktive Stoffe, nicht isolierte Zwischenprodukte, Lebensmittel, Pflanzenschutz- und Biozidwirkstoffe.
Datendetektive
Der administrative Aufwand ist groß, denn eine der zentralen Neuerungen dieses Überwachungsystems ist die Verlagerung der Verantwortlichkeiten. Die richtige Erfassung und Registrierung der Daten muss im REACH-System von den Unternehmen selbst gewährleistet werden. Dies bedeutet, dass die Unternehmen die vollständigen Stoffdaten einholen müssen. Um alle Daten zusammenzutragen, stellen Mitarbeiter über die gesamten Verzweigungen der Lieferkette Nachforschungen an. Die Chemikalienhändler verfügen jedoch meist nur über wenige Informationen hinsichtlich der genauen Zusammensetzung der Rohstoffe und Vorprodukte, die von den Chemieunternehmen bezogen werden.
Große Chemiekonzerne, wie beispielsweise das Schweizer Unternehmen Clariant bereiten sich bereits seit mehreren Jahren auf die Einführung von REACH vor. Diverse Arbeitsgruppen und neu geschaffene Strukturen sollen die, durch REACH, hinzukommenden Arbeitsprozesse definieren und die 5000 Seiten starke Verordnung mit all seinen Anhängen und Anmerkungen meistern.

Umfassende Veränderungen
Das neue Gesetzt wirkt sich auf fast jeden Bereich aus. Von Produktion, Einkauf, Forschung und Entwicklung bis hin zu Marketing, Rechtsabteilung, Informationstechnologie oder auch Vertrieb und Logistik. Schnell kommt zur administrativen auch die Problematik der technischen Abwicklung hinzu. Ohne ein geeignetes Enterprise Content Management (ECM) und Dokumenten Management System (DMS) ist die Menge an Datenerhebung, Verwaltung und Austausch kaum zu bewältigen. Die nötigen Informationen müssen zuverlässig erfasst werden, eine transparente Struktur und sichere, langfristige Archivierung sind essenziell für Unternehmen. Diese neuen gesetzlichen Regelungen erfordern eine sichere, schnelle und vor allem nachvollziehbare Erstellung der geforderten Dokumente. Der Kommunikationsfluss in der Wertschöpfungskette und zu den zuständigen Behörden muss rasch und problemlos ablaufen.
Neue Agentur zur Datenkontrolle
Insgesamt handelt es sich um circa 30.000 chemische Stoffe, die von den Herstellern, Importeuren, aber auch Händlern registriert werden müssen. Jeder Teil der Wertschöpfungskette wird berücksichtigt und so sind beispielsweise auch verarbeitende Firmen verpflichtet, den Herstellern bisher nicht registrierte Anwendungen zu melden. Der Prozess der Registrierung und Klassifizierung ist in Teilschritte unterteilt und soll bis 2018 abgeschlossen sein. Bei der Registrierung sind Informationen zu Eigenschaften, Verwendungen und dem sicheren Umgang mit den Chemikalien anzugeben. Diese werden in einer zentralen Datenbank gesammelt, verwaltet und geprüft. Die EU hat dafür eigens eine neue Agentur gegründet, in der sämtliche Daten zusammenfließen. Die Bestimmungen regeln aber nicht nur die Pflichten der Industrie, auch die neue Behörde muss nach streng festgelegten Regeln die Daten der eingereichten Dossiers prüfen. So kann bestimmten Stoffen nachgegangen werden, bei denen Verdacht auf Gefährlichkeit für Mensch und Umwelt besteht. 
Sicherheitsdossiers
Die technischen Dossiers, die von den Unternehmen an die Agentur geliefert werden müssen, können je nach Chemikalie, sehr umfangreich sein. Als gefährlich eingestufte Chemikalien werden beispielsweise mit einem Sicherheitsdatenblatt ausgestattet, aus dem Expositionsbeurteilung und Expositionsszenarien hervorgehen. Das bedeutet, dass nicht nur die Gefährlichkeit selbst, sondern auch bestimmte Verwendungen und Gefahrenpotenziale im Einzelnen festgestellt und aufgelistet werden müssen.
Die richtige Technologie
Wichtig wird es für Unternehmen vor allem sein, möglichst früh eine Inventarisierung ihrer Stoffe bzw. Chemikalien vorzunehmen, um zu prüfen welche von REACH betroffen sind. Firmen, wie die Benmark, die über langjährige Erfahrungen mit Enterprise Content Management Systemen verfügen, erarbeiten speziell zugeschnittene Konzepte, um den Verordnungen von REACH gerecht zu werden. Die Erstellung von Sicherheitsdatenblättern und Dossiers (Submission and Dossiers Management) wird durch ein automatisiertes System verwaltet. Auch ein automatisierter Datenaustausch von und mit Drittsystemen ebenso wie die Möglichkeit Daten aus bestehenden IT-Ablagesystemen und Quellen zu verschieben, vereinfachen die Datenpflege enorm. Auf diese Weise kann das Unternehmen ohne viel Aufwand die notwendigen Dossiers zusammenstellen und aktualisieren. Sobald eine Liste aller verwendeten Chemikalien vorliegt und die genauen Parameter der Verordnung für den unternehmensspezifischen Fall ausgearbeitet wurden, können auch die Genehmigungsprozesse für die Freigabe von unternehmenskritischen Dokumenten durch angepasste Workflowsysteme unterstützt werden.
Dennoch polarisiert REACH innerhalb der Industrie. Die Investition in mehr Sicherheit im Umgang mit Chemikalien wird als notwendig, aber auch als Belastung für die meisten Unternehmen empfunden. Der Verband der chemischen Industrie (VCI) schätzt die finanziellen Auswirkungen auf die gesamte chemische und nachgeschaltete Anwenderindustrie in den kommenden elf Jahren auf mindestens vier Milliarden Euro. Andererseits kann REACH für Unternehmen auch eine Chance sein, Wettbewerbsvorteile zu generieren. Wer REACH am effizientesten umsetzt, läge damit, zumindest in den ersten Jahren, mit Sicherheit vor der Konkurrenz.

Zum Autor:
Christian Gröger ist Direktor der Benmark AG Schweiz. Die Benmark ist Spezialist für Enterprise Content Management Systeme. Sie begleitet ihre Auftraggeber partnerschafltich und konstruktiv von der Planung bis zu Produktentscheidung über Integration und Testing bis hin zu Betrieb, Schulung und Wartung der Systeme. Benmark arbeitet mit nahmhaften Technologiepartnern wie der EMC Corporation und Oracle zusammen und hat für den Schweizer Spezialchemie-Konzern Clariant International AG bereits eine erfolgreiche DMS Anwendung für REACH entwickelt.

Druck mehrfarbiger OLEDs

Forscher haben im Rahmen des europäischen Projekts ROLLED flexible organische Leuchtdioden (OLEDs) entwickelt, die mit rein mechanischen Druckverfahren in Serie gefertigt werden können. Da das die Fertigung billiger macht, wollen die Wissenschaftler mit den gedruckten Leuchtelementen neue Anwendungsgebiete erobern. Die gedruckten OLEDs sollen beispielsweise bei Produktverpackungen zum Einsatz kommen und bieten dafür vielfältige optische Möglichkeiten. "Der letzte Prototyp, den wir gefertigt haben, ist mehrfarbig", erklärt Projektkoordinator Arto Maaninen, Technology Manager am VTT Technical Research Centre of Finland http://www.vtt.fi/, gegenüber pressetext.

Ein Anwendungsbeispiel im Bereich der Produktverpackung, das die Forscher demonstriert haben, setzt auf eine zweifarbige gedruckte OLED. Ein grünes Häkchen kennzeichnet dabei eine original verschlossene Verpackung. Wird diese geöffnet, brennt eine Sicherung durch und das Häkchen wird durch ein rotes Kreuz ersetzt. Denkbar sind den Forschern zufolge aber auch Elemente, die in Verbindung mit geeigneten Sensoren die Frische von verpackten Lebensmitteln überwachen. Insgesamt sind die möglichen Anwendungsgebiete sehr weit gefasst. Beispielsweise nennt das VTT Poster mit OLED-Elementen, Aufmerksamkeit erregende Leuchthinweise auf Supermarktregalen sowie den Schutz vor Produktfälschungen.

Eine Möglichkeit, OLEDs mit Strom zu versorgen, haben die Forscher bereits demonstriert. Bei einer kleinen EU-Fahne mit gedruckten OLED-Sternen konnten die Sterne dadurch zum Leuchten gebracht werden, dass ein NFC-fähiges Handy (Near Field Communication) nahe an die Karte gehalten wurde. Die denkbaren Lösungen zur Energieversorgung der Elemente sind aber ebenso vielfältig wie die Anwendungsideen. Eine leistungsfähigere drahtlose Stromversorgung wäre per Hochfrequenz-Technologie möglich, so Maaninen. "Auch Knopfzellen sind eine Option und in manchen Fällen kann das Stromnetz genutzt werden", sagt der Forscher weiter.

Die OLED-Elemente des ROLLED-Projekts sind 200 bis 250 Mikrometer dick, was drei bis vier Blatt Papier entspricht. Sie bestehen aus organischen Materialien, die von einem Feuchtigkeitsbarriere-Film umhüllt werden, und sind zur Fertigung per Rolle-zu-Rolle-Druckverfahren geeignet. "Wir nutzen rein mechanische Drucktechniken statt Inkjet-Technologie, die für gedruckte Elektronik häufig zum Einsatz kommt", erklärt Maaninen. Die zur Herstellung erforderliche Ausrüstung ist laut VTT deutlich günstiger als beim bisherigen Herstellungsverfahren mit Glassubstraten. Auch sei eine größere Produktionsgeschwindigkeit möglich, sodass die Fertigungskosten insgesamt bis auf die Hälfte gedrückt werden können. Langfristig wollen die Forscher Einsatzgebiete erschließen, für die nur wenige Cent teure OLEDs gefertigt werden. Schon in zwei bis drei Jahren könnten die gedruckten OLEDs kommerziell Verwendung finden, schätzt Maaninen.