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18.04.2017

Telefonieren und Surfen im Ausland

Telefonieren und Surfen im Ausland mit smartmobil.de

Das Smartphone ist unser ständiger Begleiter - auch beim Telefonieren und Surfen im Ausland während der schönsten Zeit des Jahres. Urlaubsgrüße direkt vom Strand oder der Skipiste an die Daheimgebliebenen schicken, sich bequem mittels mobilem Internet im Ausland zu Sehenswürdigkeiten lotsen lassen und Erlebnisse auf Fotos und Videos festhalten gehört für viele ganz selbstverständlich mit dazu.

Auch auf Geschäftsreisen ist das Smartphone unabdingbar. Ob sich den Weg zum nächsten Meeting anzeigen zu lassen, regelmäßig die Korrespondenz im E-Mail-Postfach zu checken oder mobil bezahlen – Einsatzmöglichkeiten gibt es reichlich. Gefragt ist schließlich alles, was den (Arbeits-)Alltag erleichtert. Wie die Studie „Chefsache Business Travel 2016“ des Deutschen Reiseverbandes (DRV) ermittelte, greift beispielsweise bereits jeder Zweite auf der Geschäftsreise zum Smartphone als mobiles Portemonnaie. Weitere 39 Prozent können sich dies zumindest vorstellen.

Damit die Nutzung des Handys im Ausland nicht zur Kostenfalle wird, gibt es jedoch einiges zu beachten. Mit der richtigen Vorbereitung und unseren Tipps kann auch auf Reisen nichts schiefgehen!

Dank Roaming überall im Ausland erreichbar

Dank ,,Roaming" müssen wir auch im Ausland nicht auf unser geliebtes Smartphone verzichten. Der Begriff stammt aus dem Englischen. ,,To roam" heißt wörtlich übersetzt ,,umherwandern" - und das beschreibt das Prinzip dahinter schon ganz gut. Mit Roaming ist neben der weltweiten Erreichbarkeit unter der eigenen Mobilfunknummer die Fähigkeit im ausländischen Netzwerk Anrufe zu tätigen sowie mobile Daten im Ausland zu schicken und zu empfangen gemeint.

Dies ist natürlich mit Kosten verbunden. Man nutzt schließlich nicht die Netze seines Heimatlandes, sondern nimmt Dienste ausländischer Netzanbieter in Anspruch. Roaming-Gebühren fallen für Telefonie, SMS und mobiles Surfen im Ausland an und können schnell teuer werden. Doch es gibt Alternativen und spezielle Auslandstarife, um böse Überraschungen auf der Handyrechnung zu vermeiden. Handytarife mit praktischen EU-Optionen, die aktuell sinkenden Roaming-Preise in der EU sowie die Nutzung öffentlicher WLAN-Spots außerhalb der EU helfen, die Kosten für die Nutzung des Smartphones im Ausland möglichst gering zu halten.

Roaming-Gebühren innerhalb der EU

Innerhalb der EU gibt es schon seit längerer Zeit politische Bemühungen die ehemals unverhältnismäßig hohen Roaming-Gebühren EU-weit abzuschaffen. Dadurch sollen die einzelnen EU-Mitgliedsstaaten endlich auch in Sachen mobiler Telekommunikation näher zusammenrücken. Ab Juni 2017 soll dann endgültig Schluss sein mit den Roaming-Gebühren.

Bis dahin gelten seit dem 30. April 2016 folgende Kostenregelungen für die Mobilfunknutzung innerhalb der EU: Möchte man aus dem EU-Ausland einen Anruf tätigen, zahlt man neben dem üblichen Inlandspreis des eigenen heimischen Tarifanbieters zusätzlich nur noch maximal 5,95 Cent/Min. Bei ankommenden Anrufen wird ein Zusatzbeitrag von maximal 1,35 Cent /Min. fällig, eingehende SMS sind kostenfrei. Pro selbst versendeter SMS beträgt der Roamingaufschlag maximal 2,38 Cent/Min., bei der mobilen Datennutzung sind es maximal 5,95 Cent/MB.

Praktisch ist der sogenannte ,,Kostenairbag", welcher verhindert, dass man durch das mobile Datenroaming die Kostenobergrenze von 59,50 EUR* pro Monat überschreitet. Seit dem 1. Juli 2012 greift diese Obergrenze auch weltweit im außereuropäischen Ausland, sofern der Anbieter seinen Sitz in der EU hat.

Handytarife mit praktischen EU-Optionen bei smartmobil.de

Wer es gerne besonders günstig hat und sich auf Reisen entspannen möchte ohne an lästige Zusatzgebühren denken zu müssen, der sichert sich am besten einen der Auslandstarife mit praktischer EU-Option, wie sie beispielsweise preiswert von smartmobil.de angeboten werden.

Achtung, teuer! Handynutzung außerhalb der EU

Ganz anders sieht es hingegen in Ländern aus, die nicht zur EU gehören. Ob man nun mit dem Smartphone in der Kälte Nordkanadas oder Alaskas Abenteuer erlebt oder es einen eher in warme, karibische Gefilde zieht - in Ländern außerhalb der EU gelten ganz andere Konditionen. Dort können die Gebühren für Telefonie, SMS-Versand und mobiles Surfen je nach Land noch immer ziemlich teuer werden. Möchte man auch im außereuropäischen Ausland bestimmte Mobilfunkleistungen mit der gewohnten SIM-Karte nutzen, sollte man sich zuvor über die Roaming-Gebühren für das jeweilige Zielland informieren, um böse Überraschungen zu vermeiden. Dabei wird man unter Umständen feststellen müssen, dass es wesentlich günstiger ist, sich vor Ort eine einheimische Prepaid SIM-Karte zu beschaffen. Was mobiles Internet im Ausland betrifft, besteht eine zumeist kostenneutrale Option darin, ausschließlich über das an vielen Orten und Unterkünften kostenlos angebotene WLAN mit dem Smartphone im Ausland zu surfen.

Geräteeinstellungen für Datenroaming im Ausland

Die Einbuchung in ausländische Mobilfunknetze erfolgt entweder automatisch oder manuell. Ist im Handy die Funktion ,,Automatische Netzwahl" aktiviert, bucht sich das Gerät selbständig in das sendestärkste Netz ein. Dieses Netz muss aber nicht zwangsläufig das günstigste sein. In welches ausländische Netz sich das Handy einbucht, ist auch vom eigenen Anbieter abhängig. Jeder deutsche Mobilfunkanbieter hat mit den ausländischen Netzbetreibern Roaming-Abkommen abgeschlossen, die jeweiligen Auslandstarife können daher sehr variieren. Außerdem ist entscheidend, ob man sich im EU-Ausland oder irgendwo anders auf der Welt aufhält. In welchem Netz man eingebucht ist, zeigt das jeweilige Betreiberlogo auf dem Handy-Display. Zudem erhält man eine SMS des Anbieters, die über die Kosten informiert, welche für Mobilfunkdienstleistungen während des Auslandsaufenthaltes gelten.

Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, kann sein Handy bei smartmobil.de komplett für die Nutzung im Ausland sperren, muss dann aber im Urlaubsland auch auf Dienste wie SMS oder Telefonieren im Ausland verzichten.

Alle Neukunden sollten beachten, dass unsere Tarife aus Sicherheitsgründen für etwa 7 bis 8 Wochen nach Aktivierung für die Auslandsnutzung gesperrt sind. Danach steht der Nutzung des Handys im Urlaub nichts mehr im Weg. Möchte man bereits vor Ablauf der automatischen Sperrfrist mit seinem smartmobil.de-Tarif ins Ausland, kann man das Auslandsroaming bequem in der persönlichen Servicewelt aktivieren.

Kostenschutz im Ausland: praktische Tipps kurz zusammengefasst

Flugmodus aktivieren

Im Flugmodus sind keine Anrufe und Datenverbindungen möglich, es entstehen also keinerlei Kosten. Musik und Spiele können dennoch genutzt werden, fotografieren und filmen funktioniert auch. Wer also einmal nicht erreichbar sein und damit den eigenen Akku und den des Handys schonen möchte, schaltet einfach den Flugmodus ein.

Mailbox vor der Reise abschalten

Die Mailbox ist praktisch, keine Frage. Ist sie aktiviert, zeichnet sie eingehende Anrufe auf, wenn man bereits telefoniert oder das Gespräch nicht annimmt. Im Ausland kann dieser Komfort aber teuer werden, denn hier zahlt man nicht nur für das Abhören der Mailbox, sondern auch für die Weiterleitung des Anrufs. Seit 1. Juli 2010 dürfen Anbieter letzteres zumindest in den EU-Ländern nicht mehr berechnen. Wichtig ist, die Mailbox bereits vor dem Urlaub abzuschalten, denn das Ein- und Ausschalten funktioniert nur in Deutschland.

EU-Option buchen

Ist man häufiger auf Reisen und möchte dort auch außerhalb des Hotels im Internet surfen oder die Daheimgebliebenen anrufen, könnte sich ein Tarif mit EU-Inklusivleistungen oder flexibel hinzubuchbaren Optionen lohnen.