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07.03.2019

Deutsche Schulen nicht vorbereitet für das digitale Zeitalter

Robert-Bosch-Stiftung

Meinungen zu aktuellen Entwicklungen an Schulen in Deutschland

Ergebnisse einer Befragung von Lehrerinnen und Lehrern an allgemeinbildenden Schulen

Inhaltsverzeichnis

1. Vorbemerkung

2. Die größten Herausforderungen an der Schule

3. Gründe für die Wahl des Lehrerberufes

4. Meinungen zu einem einheitlichen Gehalt bei Lehrkräften

5. Besetzung der Lehrerstellen und in der Schulleitung

6. Quereinsteiger in den Lehrerberuf

7. Ausstattung der Schule mit digitalen Medien

8. Angebote zur Verbesserung und Weiterentwicklung der eigenen Schule

9. Informationsquellen über Schulthemen im Internet

2/18

Vorbemerkung

Im Auftrag der Robert Bosch Stiftung GmbH hat forsa Politik- und Sozialforschung GmbH eine Befragung von Lehrerinnen und Lehrern durchgeführt. Dabei wurde unter anderem ermittelt, welches derzeit die größten Herausforderungen an ihrer Schule sind, welche Meinungen sie zum Quereinstieg in den Lehrerberuf haben und wie gut ihre Schule mit digitalen Medien ausgestattet ist.

Im Rahmen der Untersuchung wurden bundesweit insgesamt 1.001 Lehrer an allgemeinbildenden Schulen in Deutschland befragt. Die Erhebung wurde vom 12. November bis 12. Dezember 2018 mithilfe computergestützter Telefoninterviews durchgeführt. Die Untersuchungsbefunde werden im

nachfolgenden Ergebnisbericht vorgestellt.

Die ermittelten Ergebnisse können lediglich mit den bei allen Stichprobenerhebungen möglichen Fehlertoleranzen (im vorliegenden Fall +/- 3 Prozentpunkte) auf die Gesamtheit der Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen in Deutschland übertragen werden. 3/18

Die größten Herausforderungen an der Schule

Zu Beginn der Befragung wurden die Lehrkräfte zunächst offen und ohne jede Vorgabe danach gefragt, welches zur Zeit die größten Herausforderungen an ihrer Schule sind. Dabei fällt zunächst die große Vielfalt an Themen auf, die von den befragten Lehrkräften benannt werden, wobei die mit Abstand häufigsten Nennungen auf Aspekte entfallen, die gewissermaßen „von außen“ an die Schule herangetragen werden.

So wird am häufigsten als einzelnes Problem der Lehrermangel (30 %) genannt, gefolgt von der Inklusion (22 %), dem Einfluss der Eltern (21 %), Verwaltung, Bürokratie und Organisationsstruktur der Schule (19 %), der Integration (16 %) und der Arbeitsbelastung bzw. dem Zeitmangel (14 %).

Weitere Probleme beziehen sich konkret auf die Schüler. So nennen 23 Prozent konkret das Verhalten der Schüler, 17 Prozent den fehlenden Lernwillen bzw. fehlende Disziplin, 12 Prozent die Zusammensetzung der Schülerschaft und 7 Prozent leistungsschwache Schüler.

Häufiger als Probleme genannt werden auch die Digitalisierung (13 %) sowie Aspekte, die den Zustand der Schule betreffen, konkret die Ausstattung (11 %), das Gebäude (11 %) oder die finanziellen Mittel (4 %). Den Lehrermangel, die Inklusion, die Integration sowie Verhaltens-auffälligkeiten von Schülern werden vor allem von Lehrkräften, die an einer Grundschule unterrichten, als große Herausforderungen angesehen.

Die Arbeitsbelastung sowie die Bildungspolitik und die Behörden betrachten überdurchschnittlich häufig Lehrkräfte, die an einem Gymnasium unterrichten, als große Probleme an ihrer Schule. 4/18

Die größten Herausforderungen an der Schule: insgesamt *) Grund-schule Hauptschule/ Realschule Gymnasium % % Gesamtschule % % Lehrermangel 30 40 27 21 Inklusion 22 31 26 11 Eltern der Schüler Verwaltung, Bürokratie, Organisations-struktur der Schule 21 19 32 18 20 15 15 23 Integration 16 25 21 6 Arbeitsbelastung, Zeitmangel 14 10 10 22 (zu) große Klassen 9 11 9 9 Bildungspolitik, Behörden 8 3 8 15 Verhalten der Schüler 23 30 21 12 Lernwille, Disziplin 17 9 26 17 Zusammensetzung der Schülerschaft 12 9 10 18 leistungsschwache Schüler 7 3 11 9 Digitalisierung 13 6 10 24 Ausstattung 11 6 12 15 Gebäude 11 9 9 14 finanzielle Mittel 4 4 5 5 Schulleitung 3 2 2 5 fehlende Motivation der Lehrkräfte 2 1 2 3 Aggressivität, Gewalt 3 3 4 1 *) offene Abfrage, dargestellt sind Nennungen ab 2 Prozent 5/18

Gründe für die Wahl des Lehrerberufs

Die Befragten wurden anschließend offen und ohne Vorgaben gebeten anzugeben, welches für sie die wichtigsten Gründe waren, den Lehrerberuf zu ergreifen.

Rund neun von zehn Befragten (88 %) haben sich für den Lehrerberuf entschieden, weil ihnen das Berufsbild gefällt bzw. ihnen die Aufgaben eines Lehrers zusagen. So geben 51 Prozent an, dass sie Spaß an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen haben. 26 Prozent haben Freude am Lehren, 24 Prozent bereitet die Erziehung von Kindern und Jugendlichen Spaß und 14 Prozent haben den Lehrerberuf vor allem aufgrund des Interesses für die unterrichtenden Fächer ergriffen. 9 Prozent halten ihren Beruf für einen sinnvollen Beruf, 8 Prozent verspüren Freude am Lehrerberuf allgemein, 7 Prozent schätzen den Abwechslungsreichtum und 3 Prozent gefällt die große Eigenverantwortung.

Von insgesamt 13 Prozent der Befragten werden auch positive Rahmenbedingungen des Lehrerberufes angeführt, so zum Beispiel die Sicherheit des Berufes (5 %), die gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf (4 %), ein gutes Einkommen (3 %), die Möglichkeit der flexiblen Zeiteinteilung (2 %), der Beamtenstatus (2 %) sowie die Ferienzeiten (1 %).

Insgesamt 6 Prozent haben den Lehrerberuf aufgrund persönlicher Erfahrungen in der Kindheit bzw. eigenen Schulzeit gewählt: 2 Prozent haben in dieser Beziehung negative Erfahrungen gemacht und hatten den Wunsch, es besser zu machen. Dass es für sie ein Kindheitswunsch war, Lehrer zu werden, sie eigene Lehrer als Vorbild hatten und schon ihre Eltern Lehrer waren, nennen jeweils 1 Prozent als Gründe für die Wahl des Lehrerberufes.

Frauen geben etwas häufiger als Männer an, dass sie den Lehrerberuf gewählt haben, weil ihnen die Erziehung von Kindern und Jugendlichen Freude bereitet.

Dass die positiven Rahmenbedingungen wichtige Gründe für die Wahl des Lehrerberufes waren, sagen jüngere Lehrkräfte unter 35 Jahren häufiger als der Durchschnitt aller Befragten. 6/18

Die wichtigsten Gründe für die Wahl des Lehrerberufs waren: Die wichtigsten Gründe ins- *) Männer Frauen unter 35- bis 44- 45- bis 54- 55 Jahre für die Wahl des Lehrer- gesamt 35 Jahre Jährige Jährige und älter berufs waren: % % % % % % % Berufsbild - Spaß an der Arbeit mit 88 85 91 94 91 87 86 Kindern und Jugendlichen 51 48 53 49 50 53 52 - Freude am Lehren - Erziehung von Kindern und Jugendlichen 26 24 25 19 26 26 31 26 28 29 21 24 26 19 - Interesse an den Fächern 14 15 13 14 13 12 15 - sinnvoller Beruf 9 9 9 13 7 9 9 - Freude am Beruf allgemein 8 10 7 10 9 8 7 - Abwechslungsreichtum 7 5 8 11 6 6 7 - große Eigenverantwortung 3 3 3 2 3 2 4 Rahmenbedingungen 13 12 13 23 12 14 10 - Sicherheit des Berufes - Vereinbarkeit von Familie und Beruf 5 4 7 1 4 6 12 7 5 4 3 5 4 2 - gutes Einkommen 3 4 3 6 3 3 2 - flexible Zeiteinteilung 2 3 2 2 1 2 2 - Beamtenstatus 2 2 1 2 1 2 1 - Ferienzeiten 1 2 1 4 0 2 1 Persönliche Erfahrungen - negative Erfahrungen in der eigenen Schulzeit 6 2 3 1 7 2 5 1 2 1 5 1 8 2 - Kindheitswunsch 1 0 2 0 1 2 2 - eigene Lehrer als Vorbild 1 1 2 3 0 1 2 - Eltern waren Lehrer 1 1 1 1 0 1 2 *) offene Abfrage, aufgeführt sind Nennungen ab 1 Prozent 7/18

Für Gymnasiallehrer war das Interesse an den unterrichtenden Fächer überdurchschnittlich häufig ein Grund dafür, dass sie sich für den Lehrerberuf entschieden haben.

Die wichtigsten Gründe für die Wahl des Lehrerberufs waren: Die wichtigsten Gründe für die insgesamt *) Grund- Hauptschule/ Gymnasium Wahl des Lehrerberufs waren: schule Realschule Gesamtschule % % % % Berufsbild - Spaß an der Arbeit mit 88 88 88 88 Kindern und Jugendlichen 51 55 44 53 - Freude am Lehren - Erziehung von Kindern und Jugendlichen 26 24 23 26 27 27 27 19 - Interesse an den Fächern 14 4 12 26 - sinnvoller Beruf 9 9 6 11 - Freude am Beruf allgemein 8 5 8 10 - Abwechslungsreichtum 7 9 5 5 - große Eigenverantwortung 3 3 3 3 Rahmenbedingungen 13 9 14 14 - Sicherheit des Berufes - Vereinbarkeit von Familie und Beruf 5 4 2 4 6 5 6 3 - gutes Einkommen 3 1 4 4 - flexible Zeiteinteilung 2 2 3 2 - Beamtenstatus 2 1 2 2 - Ferienzeiten 1 1 1 2 Persönliche Erfahrungen - negative Erfahrungen in 6 6 7 4 der eigenen Schulzeit 2 2 3 2 - Kindheitswunsch 1 2 1 1 - eigene Lehrer als Vorbild 1 1 1 1 - Eltern waren Lehrer 1 1 2 1 *) offene Abfrage, aufgeführt sind Nennungen ab 1 Prozent 8/18

Meinungen zu einem einheitlichen Gehalt bei Lehrkräften

Zur Zeit wird darüber diskutiert, ob grundsätzlich alle Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen das gleiche Gehalt bekommen und in die Besoldungsstufe A13 bzw. E13 eingestuft werden sollten.

Rund drei Viertel aller Befragten (74 %) fänden das richtig. 24 Prozent fänden dies nicht richtig. Insbesondere Lehrkräfte an Gymnasien sprechen sich (sogar mehrheitlich) gegen ein „Einheitsgehalt“ aus.

Es fänden richtig, wenn alle Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen das gleiche Gehalt (A13 oder E13) bekommen: ja % nein *) % insgesamt 74 24 Männer 71 26 Frauen 75 22 unter 35-Jährige 76 22 35- bis 44-Jährige 70 28 45- bis 54-Jährige 76 21 55 Jahre und älter 74 24 Schulform: - Grundschule 91 7 - Haupt-/Real-/Gesamtschule 85 12 - Gymnasium 43 54 Schulleitung: - ja 77 20 - nein 73 24 *) an 100 Prozent fehlende Angaben = „weiß nicht“ 9/18

Besetzung der Lehrerstellen und in der Schulleitung

41 Prozent der Lehrkräfte geben an, dass es an ihrer Schule Lehrerstellen gibt, die nicht besetzt sind.

Dies trifft vor allem auf Schulen in Norddeutschland und Nordrhein- Westfalen zu. Von den befragten Lehrkräften in Bayern gibt hingegen nur jeder Fünfte an, dass es an der eigenen Schule unbesetzte Lehrerstellen gibt.

An der eigenen Schule gibt es aktuell Lehrerstellen, die nicht besetzt sind: insgesamt % 41 Nord *) 54 Mitte *) 32 Nordrhein-Westfalen 54 Baden-Württemberg 36 Bayern 19 Ost *) 44 Schulform: - Grundschule 34 - Haupt-/Real-/Gesamtschule 46 - Gymnasium 33 *) Nord = Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein Mitte = Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland Ost = neue Bundesländer einschließlich Berlin

Vier von fünf Befragten (82 %) geben an, dass die Schulleitung an ihrer Schule voll besetzt ist.

Die Schulleitung ist an der eigenen Schule voll besetzt: % insgesamt 82 Schulform: - Grundschule 81 - Haupt-/Real-/Gesamtschule 80 - Gymnasium 84 10/18

Quereinsteiger in den Lehrerberuf

Nach der Ansicht von einer Mehrheit der Lehrkräfte (54 %), an deren Schulen Quereinsteiger beschäftigt sind, gibt es im Schulalltag mit diesen Quereinsteigern Probleme.

40 Prozent meinen, dass der Schulalltag mit Kollegen, die als Quereinsteiger an ihre Schule gekommen sind, weitgehend problemlos funktioniert.

Dass es im Schulalltag mit Quereinsteigern Probleme gibt, geben vor allem Lehrkräfte mit längerer Berufserfahrung an, Grundschullehrer sowie Befragte, die der Schulleitung angehören.

Im Schulalltag gibt es Probleme mit Kollegen, die als Quereinsteiger an die eigene Schule gekommen sind: ja % nein, funktioniert **) weitgehend problemlos % insgesamt 54 40 Erfahrung im Lehrerberuf - unter 10 Jahre 46 45 - 10 bis 19 Jahre 53 43 - 20 bis 29 Jahre 58 36 - 30 Jahre und mehr 60 32 Schulform: - Grundschule 68 30 - Haupt-/Real-/Gesamtschule 51 41 - Gymnasium 46 47 Schulleitung: - ja 60 38 - nein 52 40 *) Basis: Lehrkräfte, an deren Schule Quereinsteiger beschäftigt sind **) an 100 Prozent fehlende Angaben = „weiß nicht“

Diejenigen Befragten, die meinen, dass es bei der Integration von Quereinsteigern an ihrer Schule Probleme gibt, wurden nach den konkreten Problemen gefragt.

Mit Abstand am häufigsten werden in diesem Zusammenhang mangelhafte pädagogische Fertigkeiten dieser Kolleginnen und Kollegen bzw. Probleme im Umgang mit Schülern (62 %) genannt. 39 Prozent nennen mangelhafte didaktisch-methodische Fertigkeiten der Quereinsteiger als Problem bei der Integration. 22 Prozent meinen, dass Quereinsteiger falsche Vorstellungen von den Anforderungen an den Lehrerberuf mitbringen. Fehlende fachliche 11/18

Fertigkeiten werden von 17 Prozent als Problem von Quereinsteigern an ihrer Schule genannt.

Probleme mit Quereinsteigern an der eigenen Schule *): insgesamt **) % - mangelhafte pädagogische Fertigkeiten, Probleme im Umgang mit Schülern 62 - mangelhafte didaktisch-methodische Fertigkeiten 39 - falsche Vorstellungen von den Anforderungen an den Lehrerberuf 22 - fehlende fachliche Fertigkeiten - Mehrarbeit für andere Lehrkräfte durch die Einarbeitung von Quereinsteigern 17 9 - Disziplinprobleme 7 - fehlende Betreuung/Unterstützung 6 - keine Akzeptanz von Kollegen 2 *) Basis: Befragte, die meinen, dass es bei der Integration von Quereinsteigern an ihrer Schule Probleme gibt **) offene Abfrage, Mehrfachnennungen möglich 12/18

Ausstattung der Schule mit digitalen Medien

Danach gefragt, wie gut ihre Schule mit digitalen Medien, z.B. im Hinblick auf Computer, Whiteboards oder ähnliches ausgestattet ist, ist das Meinungsbild geteilt. Jeweils ein Drittel meint, dass ihre Schule damit (sehr) gut (34 %), teils/teils (33 %) oder eher bzw. sehr schlecht (32 %) ausgestattet ist.

Lehrkräfte, die in Bayern bzw. an einem Gymnasium unterrichten, sind überdurchschnittlich häufig der Ansicht, dass ihre Schule (sehr) gut mit digitalen Medien ausgestattet ist.

Von einer schlechten Ausstattung mit digitalen Medien an ihrer Schule berichten hingegen überdurchschnittlich häufig Befragte, die in Nordrhein- Westfalen bzw. an einer Grundschule unterrichten.

Die eigene Schule ist mit digitalen Medien ausgestattet: (sehr) gut % teils/ teils % eher/sehr *) schlecht % insgesamt 34 33 32 Nord 36 37 27 Mitte 26 36 37 NRW 31 29 40 Baden-Württemberg 35 33 31 Bayern 48 29 23 Ost 31 36 32 Schulform: - Grundschule 26 33 40 - Haupt-/Real-/Gesamtschule 33 32 35 - Gymnasium 44 34 21 *) an 100 Prozent fehlende Angaben = „weiß nicht“

Befragte, deren Schule nur teilweise oder schlecht mit digitalen Medien ausgestattet ist, wurden gebeten einzuschätzen, wo bei der Ausstattung mit digitalen Medien aus ihrer Sicht der größte Nachholbedarf besteht.

Genannt wird in diesem Zusammenhang vor allem das Fehlen von technischen Geräten (69 %). 44 Prozent nennen Netzwerkprobleme bzw. Probleme mit dem WLAN. Jeweils 13 Prozent geben an, dass es hinsichtlich der Ausstattung mit digitalen Medien an Computerräumen bzw. an technischem Support fehlt. 11 Prozent bemängeln veraltete, nicht funktionierende technische Geräte, 10 Prozent sehen einen Mangel an Expertise für digitale Medien an ihrer Schule. 13/18

Nachholbedarf bei der Ausstattung mit digitalen Medien in der Schule *): Fehlen von technischen Geräten % 69 Netzwerkprobleme, WLAN 44 Fehlen von Computerräumen 13 fehlender technischer Support 13 veraltete, nicht funktionierende technische Geräte 11 Mangel an Expertise für digitale Medien 10 *) Basis: Befragte, deren Schule nur teilweise oder (eher) schlecht mit digitalen Medien ausgestattet ist 14/18

Angebote zur Verbesserung und Weiterentwicklung der eigenen Schule

Die Lehrkräfte wurden offen und ohne jede Antwortvorgabe gebeten anzugeben, welche Angebote für sie als Lehrkraft besonders hilfreich wären, um ihre Schule zu verbessern und weiterzuentwickeln, z.B. im Hinblick auf die Unterrichtsqualität, den Umgang mit Schülern oder das Schulklima.

Jeweils 21 Prozent nennen in diesem Zusammenhang Angebote zur Weiterbildung bzw. die Hilfe durch Sozialarbeiter und weitere externe Hilfen. 19 Prozent würden eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen bzw. Arbeitsentlastung, 18 Prozent kleinere, homogene Klassen, 16 Prozent mehr Förderung der Arbeit im Team und 14 Prozent eine Aufstockung des Fachpersonals als besonders hilfreich empfinden.

12 Prozent fänden eine Erleichterung der Arbeitsbedingungen durch die Politik, Verwaltung und Behörden, 10 Prozent eine Verbesserung der Ausstattung als hilfreich.